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Author: wz_admin

Im Einsatz am Rohrnetz

 




Azubi-Tagebuch

Lehrreiche Abwechslung

Ins „Azubi-Tagebuch“ schreibt diesmal Lowis Lindemann. Er befindet sich im 3. Lehrjahr zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik und beendet im Sommer seine Ausbildung.

An meiner Ausbildung gefällt mir besonders, dass kein Tag wie der andere ist und immer neue Aufgaben auf mich warten – zum Beispiel der Rückbau eines Unterflurhydranten. Bevor es auf die Baustelle geht, stelle ich Material, Werkzeuge und Absperrungen zusammen. Außerdem prüfe ich im GIS-System die Leitungen im Arbeitsbereich, damit beim Ausschachten keine Versorgungsleitungen beschädigt werden.

Lowis Lindemann.

Foto: SPREE PR/Kuska

Auf der Baustelle arbeiten wir aus Sicherheitsgründen immer zu zweit. Nach dem Absperren des Arbeitsbereichs öffnen wir den Straßenbelag und legen den Hydranten frei. Da er nicht mehr benötigt wird, bauen wir ihn zurück. Gleichzeitig ist in diesem Bereich eine Straßensanierung geplant, sodass die Arbeiten bereits im Vorfeld erfolgen und die neue Fahrbahn später nicht erneut aufgebrochen werden muss.

Nach dem Ausbau verschließe ich die Öffnung in der Versorgungsleitung mit einem X-Stück, damit die Leitung dauerhaft dicht und funktionsfähig bleibt. Das verhindert außerdem, dass sich in stillgelegten Anlagenteilen Wasser staut und verkeimt. Anschließend verfüllen wir die Baugrube fachgerecht und dokumentieren die Arbeiten mit Fotos.

Am meisten gefällt mir die Arbeit draußen im Rohrnetz, weil ich dort handwerklich arbeiten kann und am Ende des Tages direkt sehe, was ich geschafft habe.

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Verstärkung fürs Elektro-Team

 




Mitarbeiter

Ohne Technik kein Wasser

Wussten Sie, dass der Fluss des Trink- und Abwassers viel mit Elektrotechnik zu tun hat? Ohne sie könnten Brunnen, Pumpen, Wasserwerke oder Kläranlagen nicht arbeiten. Sie im Blick zu behalten, ist Aufgabe der verbandseigenen Elektrotechniker. In ihren Reihen begrüßt der ZV nun zwei neue Mitarbeiter: Martin Bauernschäfer und Roy Erler.

Elektrotechnik ist Teamarbeit. Hier schauen Martin Bauernschäfer (l.) und Roy Erler, ob im Schaltschrank vom Wasserwerk Zinnowitz alles in Ordnung ist.

Foto: SPREE PR/Kuska

Trinkwasser bereitzustellen und Abwasser zu entsorgen – das gleicht einem kleinen technischen Wunderwerk. Denn: Viele Prozesse dahinter laufen automatisiert ab. Sensoren messen zum Beispiel kontinuierlich Wasserstände, pH-Werte, Trübungen, Druck oder Sauerstoffgehalt. Die gemessenen Daten leiten sie an Steuerungssysteme. Die Steuerungen regeln Pumpen, Ventile oder Belüftungsanlagen und sorgen beispielsweise dafür, dass die richtige Wassermenge gefördert wird, Filter rechtzeitig gereinigt werden oder Becken nicht überlaufen. Bei Bedarf passt die Steuerung Abläufe automatisch an.

Damit all das reibungslos läuft, hat der Verband eine Abteilung für Elektrotechnik. Kürzlich hat er hier zwei Stellen nachbesetzt, die durch Renteneintritte und berufliche Veränderungen frei geworden sind. Die beiden neuen Kollegen heißen Martin Bauernschäfer und Roy Erler.

Das Gros ihrer Arbeit erledigen die Elektrotechniker vorbeugend. Zum Beispiel, indem sie Motoren, Antriebe, Kabel, Stecker, Spannungen, Widerstände und viele andere technische Komponenten regelmäßig prüfen und Instand halten. Auch die Auswertung von Daten und Diagrammen gehört zu ihrem Job. „Manchmal zeichnen sich hier schon Probleme ab – zum Beispiel, wenn eine Pumpe ungewöhnlich viel Strom verbraucht“, sagt Martin Bauernschäfer. „Dann handeln wir, bevor es zu einem ernsthaften Problem kommt“, ergänzt Roy Erler.

Wie wichtig betriebseigene Fachkräfte sind, zeigt sich ganz besonders bei Störungen: Die Kollegen sind dann jederzeit und schnell vor Ort. So wir kürzlich, als die Pumpen am Hauptpumpwerk in Zinnowitz nicht ansprangen. Infolgedessen stieg das Abwasser im Vorratsbehälter immer weiter an. Zunächst brachten Martin Bauernschäfer und Roy Erler das Pumpwerk im Handbetrieb wieder zum Laufen. Danach beseitigten sie die Störung. Wie in den meisten Fällen konnten sie auch hier das Problem lösen, bevor Kunden Auswirkungen spürten.

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Drum prüfe, was sich ewig bindet

 




Gesundheit

Drum prüfe, was sich ewig bindet

Mögliche Belastungen des Trinkwassers mit sogenannten PFAS rücken auch im Landkreis Vorpommern-Greifswald zunehmend in den Fokus von Wasserversorgungsunternehmen und Behörden. Hintergrund sind die seit Januar 2026 verbindlich geltenden Grenzwerte. Aber was genau sind denn diese PFAS?

PFAS, eine Gruppe von mehr als 12.000 synthetischen Chemikalien, sind in vielen alltäglichen Dingen enthalten.

Grafik: SPREE-PR

„PFAS bedeutet per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen und steht stellvertretend für eine Gruppe von mehr als 12.000 synthetischen Chemikalien“, sagt Maximilian Stubbe, Fachkraft für Hygieneüberwachung beim Gesundheitsamt in Greifswald. Die Stoffe zeichnen sich durch eine besonders hohe Stabilität und Langlebigkeit aus, weshalb sie auch als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet werden.

„PFAS begegnen uns aufgrund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften in vielen Bereichen des Alltages.“ Zum Beispiel in Outdoorbekleidung, Kosmetikprodukten, Verpackungsmaterialien, Feuerlöschschäumen und Imprägniersprays. „Die Eigenschaften dieser Stoffe sind sowohl nützlich als auch herausfordernd, da sie sich in der Umwelt kaum oder nur sehr langsam abbauen. Das bedeutet, dass man bereits eine Anreicherung in Böden, Gewässern oder dem Menschen feststellen kann.“

Aus gesundheitlicher Sicht stehen PFAS im Verdacht, das Immunsystem zu schwächen, die Fruchtbarkeit zu mindern und die Ursache verschiedener Krebsarten zu sein. Aufgrund der Vielfalt der existierenden PFAS-Verbindungen sind genauere gesundheitliche Auswirkungen derzeit noch unbekannt, werden aber zunehmend erforscht.

Da Menschen PFAS hauptsächlich über das Trinkwasser, Staub oder die Nahrung aufnehmen können, wird in diesen Bereichen entsprechend kontrolliert. Für das Trinkwasser existiert ein sogenannter „Summengrenzwert“ von 100 Nanogramm PFAS pro Liter Trinkwasser.

„Aus der Trinkwasserverordnung ergibt sich eine konkret definierte Gruppe von 20 relevanten PFAS-Verbindungen, die entsprechend untersucht wird.“ Für die stetige Steigerung der Trinkwasserqualität werden ab 2028 vier weitere Verbindungen mit noch strengeren Vorgaben in die Überwachung aufgenommen.

Die bisherigen Analysen zeigen: „Für die Bürger im Landkreis Vorpommern-Greifswald besteht derzeit kein Anlass zur Sorge“, so Maximilian Stubbe. Das Trinkwasser wurde bereits im letzten Jahr stichprobenartig vom Gesundheitsamt und den im Kreis ansässigen Wasserversorgungsunternehmen überwacht. Auch auf Usedom. „Der aktuelle Höchstwert auf der Insel betrug 0,0015 Nanogramm pro Liter (μg/l). Das ist gerade so die Bestimmungsgrenze im Labor (0,001 μg/l) und damit sehr weit vom vorgeschriebenen Grenzwert entfernt.“

Alle aktuellen Trinkwasseranalysen – inklusive der PFAS-Werte – finden Sie auf www.zv-usedom.de. Bei Fragen stehen Ihnen sowohl der Zweckverband als auch die Mitarbeiter vom Gesundheitsamt des Landkreises Vorpommern-Greifswald mit Infos zur Verfügung. 

zv-usedom.de

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Unterwegs auf der Kläranlage

 




Wasserwissen

Ein Blick hinter die Kulissen: Hier klärt sich was

Was passiert eigentlich mit unserem Wasser, wenn es über
Toilette, Badewanne oder Geschirrspüler das Haus verlässt? Die WASSERZEITUNG ist auf der Kläranlage Ückeritz seinem Weg gefolgt.
Die Kläranlage in Ückeritz ist eine von sechs Kläranlagen im Verbandsgebiet. Das Besondere an ihr: Sie ist eine SBR-Kläranlage. SBR steht für „Sequenzielle Biologische Reinigung“. Das bedeutet: Die einzelnen Reinigungsschritte erfolgen nicht in verschiedenen Becken, sondern zeitlich gestaffelt in einem. Die Kläranlage in Ückeritz hat fünf Reinigungsbecken und ist eine von drei SBR-Anlagen im Verbandsgebiet. Die anderen befinden sich in Mellenthin und Pudagla.
  • Foto: ZV Usedom

    Die Reinigung von Abwasser ist eine Mischung aus mechanischen und biologischen Abläufen. Die Kläranlage Ückeritz ist in ihrer Kapazität auf 27.000 Einwohnerwerte ausgelegt.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    1. Das Tor zur Kläranlage ist der Zulaufschacht. Hier kommt das Abwasser aus den Pumpwerken Loddin, Koserow, Stubbenfelde Ückeritz/Sportplatz und Ückeritz/Hafen an. Die tägliche Menge schwankt zwischen 800 und 2000 Kubikmetern – je nach Jahres- und Tourismuszeit. Von hier aus fließt das Abwasser über zwei unterirdische Leitungen zu den Siebrechen.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    2. Der Siebrechen ist der mechanische Türsteher. Er ist zuständig für alles Grobe – filtert also zum Beispiel Steine, Tampons, Putzlappen, Wattestäbchen und Essensreste aus dem Abwasser. Der Abfall wird entwässert, in Containern gesammelt und entsorgt. Das Abwasser macht sich unterdessen weiter auf den Weg in den Sand- und Fettfang.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    3. Im Sand- und Fettfang übernimmt Physik die Arbeit. Die Fließgeschwindigkeit im Becken ist so eingestellt, dass schwere Stoffe wie Sand nach unten sinken. Leichte Stoffe wie Fette und Öle setzen sich dagegen an der Wasseroberfläche ab. Der Sand wird gereinigt, entwässert und wiederverwendet. Die Fette werden entsorgt. Dem Wasser wird hier außerdem Eisen-3-Chlorid beigefügt. Diese sogenannte Vorfällung bindet Gerüche, entfernt gelöste Phosphate und entlastet die anstehende biologische Reinigung.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    4. Aus dem Sand- und Fettfang wandert das Abwasser in einen Vorlagebehälter. Aus diesem Zwischenspeicher wird es in computergesteuerten Intervallen und Mengen in eines der fünf SBR-Becken eingeleitet.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    5. In den SBR-Becken beginnt nun die biologische Reinigung. Die wichtigsten Helfer dabei: Milliarden Bakterien, Einzeller und andere Mikroorganismen. Sie „verspeisen“ die organischen Inhaltsstoffe und entfernen Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor. Dazu brauchen sie ein Wechselbad mit und ohne Sauerstoff. Wenn die Kompressoren Sauerstoff ins Becken drücken, kommt sprudelnde Bewegung ins Wasser. Nach den „Turbulenzen“ braucht es Ruhe. Die gibt’s in der Nachklärphase. Dabei sinken die Bakterienflocken zu Boden, oben setzt sich klares Wasser ab. „Alle Prozesse laufen automatisch und messwertgesteuert ab“, sagt Peter Beitz, Fachkraft für Abwassertechnik. Auf dem Display sieht er, wie weit die Reinigung fortgeschritten ist. Und was passiert mit dem Klärschlamm, der während der Reinigung entsteht? „Er wird entwässert, behandelt und an die Landwirtschaft abgegeben.“
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    6. Während draußen das Wasser fließt, herrscht in der Leitzentrale digitale Kontrolle. Füllstände, Sauerstoffwerte, Pumpenleistungen, pH-Werte: Auf Monitoren und Schalttafeln laufen alle Daten zusammen. Hier haben Abwassermeister Andreas Ring und seine Kollegen den gesamten Reinigungsprozess, aber auch etwaige Störungen im Blick.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    7. Nach ungefähr acht Stunden auf der Kläranlage erreicht das gereinigte Abwasser die letzte Station: den Ablauf. Olaf Tessmer, Fachkraft für Abwassertechnik, nimmt zur Kontrolle eine Probe. Die Qualität des Wassers ist nun so hoch, dass es in den natürlichen Kreislauf zurückkehren – oder wie der Fachmann sagt: in den Vorfluter eingeleitet werden kann. Das geschieht ebenfalls in automatisierten Intervallen.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    8. Im Probenanalyseraum wird die Metamorphose des Abwassers noch einmal deutlich. Links: Abwasser, wie es auf der Kläranlage ankommt. In der Mitte hat sich der Belebtschlamm abgesetzt und über sich eine Klarwasserschicht gebildet. Rechts: Abwasser, wie es am Ende der Reinigung der Natur zurückgegeben wird.

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Leitungswasser punktet mit überzeugenden Gründen

 




Fünf gute Gründe für Leitungswasser

A tip:tap. So lautet der Name eines gemeinnützigen Vereins, der sich für Leitungswasser stark macht. Übersetzt bedeutet er „Ein Tipp: Wasserhahn” (engl. tap). Der Verein hat auf seiner Homepage (atiptap.org) nicht nur einen Tipp, sondern viele – fünf allein, die überzeugende Gründe für Wasser aus der Leitung sind.

Viele Gründe zur Freude: Denn Leitungswasser ist ein guter, jederzeit verfügbarer, gesunder Durstlöscher. Foto: SPREE-PR/Hultzsch

  • Leitungswasser spart CO2

    Für den Transport und die Verpackung von Flaschenwasser sind das pro Jahr etwa drei Millionen Tonnen. Das ist das Eineinhalbfache des innerdeutschen
    Flugverkehrs.
  • Leitungswasser spart Plastikmüll

    Wenn alle Menschen in Deutschland statt aus Flaschen Leitungs-
    wasser trinken würden, könnten jährlich acht Milliarden Plastikeinweg-
    flaschen gespart werden.
  • Leitungswasser spart Geld

    Im deutschlandweiten Mittel bekommt man für einen Euro 200 Liter Leitungswasser. Ein 4-Personen-Haushalt könnte durch den Wechsel von der Flasche auf die Leitung etwa 1.000 Euro jährlich sparen. Mit einem Rechner auf der tip:tap-Seite kann jeder mit ein paar Klicks sein persönliches Sparpotenzial ermitteln.
  • Leitungswasser ist bequem

    Kästenschleppen ade! Hahn aufgedreht – der Durst kann sofort gelöscht werden.
  • Leitungswasser ist von Topqualität

    Die Trinkwasserverordnung macht strenge Vorgaben zur Qualität und Kontrolle des Leitungswassers, sodass aus dem Hahn ein kontinuierlich geprüfter 1a-Durstlöscher fließt.
  • Übrigens: Die vollständige Analyse des Trinkwassers, das der Zweckverband an seine Kundinnen und Kunden liefert, finden Sie jederzeit auf der Homepage.

    www.zv-usedom.de

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Azubi-Ecke – kurze Berichte direkt aus der Praxis


 


Neue Serie: Azubi-Ecke

Kurze Berichte direkt aus der Praxis

Seit der Verbandsgründung im Jahr 1991 starteten über 100 junge Frauen und Männer ihren Weg ins Berufsleben mit einer Ausbildung beim Zweckverband Grevesmühlen. Was, wo, mit wem und wie lernen sie hier? Was macht das Besondere aus? In der neuen Serie „Azubi-Ecke“ kommen die aktuellen Auszubildenden mit ihren Eindrücken, Erfahrungen und ihrem Erlebten selbst zu Wort. Den Anfang macht: Luise Kröger.

Mein Name ist Luise Kröger. Nach dem Abitur habe ich meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement begonnen und bin nun seit fast einem Jahr beim Zweckverband Grevesmühlen. In dieser Zeit konnte ich bereits viele verschiedene Bereiche kennenlernen, was die Ausbildung für mich besonders abwechslungsreich und spannend macht. Ich war im Kundenzentrum eingesetzt, wo ich den direkten Kontakt zu Kunden kennengelernt habe. Außerdem durfte ich in der Verbrauchsabrechnung mitarbeiten und habe Einblicke in die Abrechnung unserer Leistungen nehmen können. Auch die Arbeit in der Poststelle gehörte schon zu meiner Ausbildung. Dort habe ich gesehen, wie bedeutend eine zuverlässige Organisation für den gesamten Betrieb ist. Ein weiterer erwähnenswerter Bereich ist die Buchhaltung, meine aktuelle Abteilung. Hier lerne ich, wie Rechnungen erfasst, kontiert und gebucht werden und wie wichtig die Genauigkeit bei der Bearbeitung und Bezahlung ist.

Luise Kröger ist 18 Jahre alt und hat im Sommer 2025 ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement beim Zweckverband begonnen. Foto: ZVG

Meine Ausbildung beim Zweckverband macht mir viel Spaß, da man täglich Neues lernt und Verantwortung übernehmen darf. Besonders schätze ich die netten Kolleginnen und Kollegen, die mich jederzeit unterstützen und mir bei Fragen stets zur Seite stehen. Ich fühle mich beim Zweckverband Grevesmühlen sehr wohl und freue mich darauf, weiterhin viel über meinen Betrieb zu lernen.

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Zweckverband präsentierte zentrales GIS-Projekt


 


Innovativ

Neues Projekt: Zentrales GIS vorgestellt

Der Zweckverband Grevesmühlen präsentierte auf der 20. Mitgliederversammlung des Städte- und Gemeindetages MV Ende Mai die kommunale Zusammenarbeit im Bereich Geographischer Informationssysteme.

Am Stand mit ihrem Kollegen Helge Kühner aus Bad Doberan (Mi.) präsentierten Ronald Henneberg (r.) und Julian Schneider das neue GIS-Programm. Foto: ZVG

Vorgestellt wurde das Kooperationsprojekt für ein zentrales GIS auf Basis frei verfügbarer Software. Dieses wurde als Kooperationsprojekt mit fünf Partnern unter der Federführung des ZVG entwickelt (die WASSERZEITUNG berichtete). 

Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt und unterstützt die Wasserunternehmen bei ihren Verbandsaufgaben. Zusätzlich profitieren Kommunen hinsichtlich der Organisation und Verwaltung ihrer kommunalen Infrastrukturdaten.

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Güte und Menge streng kontrolliert


 


Grundwassermonitoring: Güte und Menge im Visier

Veränderungen früh erkennen – Versorgung langfristig sichern

„Das Grundwasser ist unsere wichtigste Ressource“, erklärt Mathias Peters vom Zweckverband Grevesmühlen. „Schon seit den 1990er-Jahren beobachten wir deshalb kontinuierlich, wie sich Wasserstände und Wasserqualität in unserer Region entwickeln.“

Andreas Häcker vom Zweckverband ermöglicht David Wöstenberg (r.) vom zuständigen Labor die Proben am Brunnen. Foto: ZVG

Beim Grundwassermonitoring, wie dieses Verfahren in der Fachsprache heißt, werden Messstellen und Brunnen im gesamten Verbandsgebiet regelmäßig überprüft. Qualität und Quantität werden beleuchtet. Fachleute von einem zertifizierten und akkreditierten Labor analysieren unter anderem Nitratwerte, Mineralstoffe sowie mögliche Belastungen. Aktuell erfassen die Probenehmer 113 einzelne Parameter! Gleichzeitig werden Fördermengen und Grundwasserstände dokumentiert. Die erhobenen Daten liefern wichtige Grundlagen für technische und strategische Entscheidungen. Denn anhand der Ergebnisse weiß der Verband, wo und wie tief er Wasser fördern müsste, ob das Dargebot zur Bevölkerungsstruktur sowie zur Entwicklung von Industrie und Gewerbe passt.

Die aktuellen Ergebnisse zeigen eine insgesamt stabile Situation. „Das Grundwasser im Verbandsgebiet entspricht allen Anforderungen der Trinkwasserversorgung und ist aktuell in ausreichendem Maß vorhanden“, so Mathias Peters, Leiter Betrieb. Dennoch gebe es Herausforderungen, die künftig stärker berücksichtigt werden müssten. In den oberen Grundwasserleitern wurden schon erhöhte Nitratwerte nachgewiesen. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie in dem für die Trinkwassergewinnung genutzten Grundwasserleiter ankommen. Auf ihrem Weg dorthin kann das Nitrat als Sauerstoffträger weitere gefährliche Stoffe mobilisieren.” Hinzu kommt der klimatisch bedingte Einfluss auf den Wasserkreislauf, der weitere Investitionen in diesem Bereich notwendig macht.

Zitat:

Auch die Entwicklung von Bevölkerung und Gewerbe spielt für die Planung eine wichtige Rolle. „Der Wasserbedarf verändert sich“, betont der Fachmann. „Neue Wohngebiete und Gewerbeansiedlungen erfordern eine vorausschauende Anpassung unserer Infrastruktur.“

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Infofahrt zum 35. Gründungsjubiläum


 


Jubiläum einmal anders

Informationsfahrt zum 35-jährigen Bestehen

Anlagen und Dienstleistungen im Fokus – Gremien des Verbandes, Ämter und Behördenvertreter unternahmen anlässlich des 35-jährigen Gründungsjubiläums eine praxisnahe Rundfahrt.

Am Schönberger Ortsrand besichtigten die Teilnehmer der Infofahrt das neue Pumpwerk mit Abwasserzwischenspeicher. In den nächsten Tagen nimmt es seinen Betrieb auf. Foto: ZVG

Startend vom Wasserlehpfad führte die Route am 3. Juli Juli quer durch das Verbandsgebiet. Es gab Stopps an wassertechnischen Anlagen ebenso wie an Kläranlagen. Außerdem standen einige Dienstleistungen des kommunalen Verbandes im Fokus. Dazu gehörten zum Beispiel die Hydrantenmessung und das Nebeln der Hausanschlüsse.

Die NWL GmbH und die VVL GmbH, beide Töchterunternehmen des Zweckverbandes, stellten die TV-Befahrung von Schmutzwasser-Kanälen und das Krauten von Gewässern vor.

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20 Jahre WASSERZEITUNG – und nun auch als E-Paper


 


Editorial

20 Jahre WASSERZEITUNG – nun auch als E-Paper

Liebe Leserinnen und Leser!

seit nunmehr 20 Jahren setzen wir auf die WASSERZEITUNG als verlässliches Medium zur Information unserer Kundinnen und Kunden. Der Zweckverband Grevesmühlen war 2006 der erste Herausgeber in MV, schnell schlossen sich weitere Versorger an. Die Berliner Agentur SPREE-PR begleitet uns als kompetenter Partner seit der ersten Ausgabe. Dafür unseren herzlichsten Dank.

In zwei Jahrzehnten haben wir kontinuierlich über Themen rund ums Trink- und Abwasser berichtet – über unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, moderne Technik, Bauvorhaben, Ausbildung, unser Engagement in der Umweltbildung. So entstanden 76 abwechslungsreiche Ausgaben rund um die Ressource Wasser. Alles in allem ein wichtiger Beitrag zum Grundwasserschutz.

Ab sofort erscheint unsere Kundenzeitung zusätzlich zum gedruckten Exemplar auch als E-Paper.

Viel Freude bei der weiteren Lektüre, ob online oder als Druckversion, wünscht

Sandra Boldt,
Verbandsvorsteherin des ZVG

Sandra Boldt informiert: Künftig gibt es für Interessenten zwei Wege, die WASSERZEITUNG zu lesen – als Printprodukt oder online als E-Paper. Foto: ZVG

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