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Author: wz_admin

Was Ihr Wasserzähler Ihnen sagen will

 




Der digitale Zähler erkennt Probleme früher als Sie

Was Ihr Wasserzähler Ihnen sagen will

Der neue elektronische Wasserzähler, den der Zweckverband Festland Wolgast schrittweise einbaut, ist mehr als ein Messgerät. Sein Display zeigt mit kleinen Symbolen, wenn im Haus etwas nicht stimmt. Wer diese Zeichen kennt, kann schnell handeln und bares Geld sparen.

Es lohnt sich, den Zählerstand regelmäßig zu notieren. Ein plötzlich gestiegener Verbrauch hat manchmal eine einfache Erklärung – manchmal steckt mehr dahinter. Die Symbole im Display helfen bei der Suche. In der Regel bleiben sie 21 Tage lang sichtbar, auch wenn der Fehler – zum Beispiel ein laufender Spülkasten – längst behoben wurde. Theoretisch lassen sich Fehler sogar noch nach einem Jahr auslesen, aber nur mit Spezialgerät und im Beisein des Zweckverbands. Bis dahin ist der Schaden meist längst entstanden.


Von der kleinen Leckage bis zum Rohrbruch: Der neue elektronische Wasserzähler zeigt mit kleinen Symbolen im Display, wenn im Haus etwas nicht stimmt. Wer die Anzeigen kennt, kann schnell reagieren und bares Geld sparen. Der Zweckverband Festland Wolgast baut die smarten Zähler ein.

Foto: ZV Festland Wolgast

Das Tropfen-Symbol: Kleiner Hinweis

Das wichtigste Symbol im Alltag ist das Tropfen-Icon. Es erscheint, wenn das Wasser in den letzten 24 Stunden keine einzige Stunde lang stillgestanden hat. Das klingt unscheinbar, ist aber oft ein deutliches Warnsignal: Ein tropfender Wasserhahn, ein dauerhaft laufender Toilettenspülkasten oder eine kleine Leckage in der Hausinstallation können dafür verantwortlich sein. Solche Dauerdurchflüsse fallen im Alltag kaum auf – auf der Jahresrechnung aber schon.

Das Rohrbruch-Symbol: Sofort handeln

Dringlicher ist das Rohrbruch-Symbol. Es erscheint, wenn der Verbrauch über eine halbe Stunde konstant auf einem ungewöhnlich hohen Niveau bleibt. In diesem Fall sollte schnell gehandelt werden.

Drei weitere Symbole

Drei weitere Anzeigen können auftauchen: eine Batteriewarnung, die rund sechs Monate vor dem Ende erscheint; ein Symbol für Rückfluss, wenn Wasser in die falsche Richtung fließt – ein seltenes, aber ernstes Zeichen; und ein Hinweis, wenn der Zähler trocken läuft und nichts messen kann.

Was bei einem Symbol zu tun ist

Leuchtet ein Symbol auf, lohnt sich zunächst ein Blick auf alle Wasserhähne und Toiletten im Haus: Läuft irgendwo dauerhaft Wasser? Ist ein Spülkasten hörbar aktiv? Lässt sich keine offensichtliche Ursache finden, hilft ein Anruf beim Zweckverband Festland Wolgast weiter. Warten Sie nicht bis zur Jahresablesung und -abrechnung. Schauen Sie regelmäßig auf Ihren Zähler, um Überraschungen zu vermeiden.

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Löschwasser für alle?

 




Verschiedene Aufgaben, verschiedene Zuständigkeiten

Löschwasser für alle?

Trinkwasserversorgung und Löschwasserbereitstellung sind zwei verschiedene Aufgaben mit verschiedenen Zuständigkeiten. Wenn in einem Ort der Hydrant nicht genügend Wasser liefert, ist der erste Gedanke oft: Das müsste der Wasserversorger richten. Doch das stimmt so nicht.

Die Löschwasserbereitstellung gehört nicht zu den Aufgaben des Zweckverbandes. Das ist Aufgabe der Städte und Gemeinden. Was der Zweckverband liefert, ist sauberes Trinkwasser. Und das hat seine Grenzen – aus gutem Grund.

Löschwasser bereitstellen

Der Zweckverband Festland Wolgast unterhält das Trinkwassernetz: Er sorgt dafür, dass das Wasser sicher, sauber und in ausreichender Menge und zu einem fairen Preis beim Kunden ankommt. Die Bereitstellung von Löschwasser hingegen ist eine kommunale Pflichtaufgabe. Städte und Gemeinden im Verbandsgebiet sind dafür verantwortlich, ausreichend Lösch­wasser vorzuhalten – zum Beispiel über Brunnen, Löschteiche, Behälter oder gezielte Maßnahmen an der Infrastruktur.


Ein Hydrant am Wegesrand: Wo das Trinkwassernetz endet, endet auch die Zuständigkeit des Zweckverbands – Löschwasser ist Aufgabe der Gemeinden.

Foto: Pixabay

Natürlich können die Hydranten im Trinkwassernetz bei Brandfall oder anderen Notfällen für die Erstbrandbekämpfung genutzt werden. Wo das Trinkwassernetz für Lösch­wasserzwecke angezapft wird, setzt das voraus, dass die Leitungen, Druckstationen und Behälter dafür ausgelegt sind. In weiten Bereichen von Wolgast und Teilen von Lassan ist das Netz ausreichend dimensioniert. Die Hydranten sind entsprechend gekennzeichnet.

An vielen anderen Stellen im Netz ist das so nicht möglich.

Ein physikalisches Problem

Kleine Orte wie Klotzow, Wrangelsburg oder Gladrow, liegen am Ende des Versorgungsnetzes. Das Verteilungsnetz dorthin ist so dimensioniert, dass eine zuverlässige Trinkwasserversorgung mit gleichbleibenden Druckverhältnissen sicher gewährt wird. Für die im Brandfall benötigten Mengen an Löschwasser ist das Netz schlichtweg zu klein. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern dem Umstand geschuldet, dass wenige Haushalte versorgt werden müssen: Eine größere Leitung wäre technisch und aus hygienischen Gründen unsinnig und wirtschaftlich nicht vertretbar.

Versorgung nicht gefährden

Wenn hier durch die Feuerwehren zur unmittelbaren ersten Gefahrenabwehr aus dem Netz Trinkwasser zu Löschzwecken entnommen wird, kann dies zu erheblichen Problemen in der Versorgungsstabilität und der Trinkwasserqualität führen. Schlimmstenfalls bricht der Druck im Netz zusammen und damit die Versorgung. Ein zu schnelles Öffnen und Schließen der Schieber führt zu Druckstößen im Netz, die Rohr­brüche nach sich ziehen können. Die Versorgung mit reinem Trinkwasser sicherzustellen hat für den Zweckverband daher stets Vorrang.

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Eine Woche mit unseren Azubis

 




Zwei Einblicke aus dem Alltag der Ausbildung beim Zweckverband Festland Wolgast

Eine Woche mit unseren Azubis

Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung klingen nach Routinearbeit. Ist es nicht. Zwei Azubis des Zweckverbandes Festland Wolgast zeigen, was eine Ausbildungswoche bei uns wirklich bedeutet.


Azubi Benjamin Holznagel (l.) misst den pH-Wert des Reinwassers. Robert Rumpel aus dem Bereich Trinkwasser begleitet die Messung.

Foto: ZV Festland Wolgast

Jetzt bewerben – Ausbildungs­plätze ab Sommer 2026!

Schulabgänger aufgepasst: Ab Sommer 2026 bildet der Zweckverband Festland Wolgast in drei Berufen aus (m/w/d):

Umwelttechnologe für Wasserversorgung,
Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung,
Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement.

Alle Ausbildungen dauern drei Jahre, sind dual organisiert und bieten gute Übernahmechancen in einem systemrelevanten, krisenfesten Berufsfeld direkt vor der Haustür.

Per E-Mail oder Post bewerben

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung – Festland Wolgast,
Bahnhofstraße 98,
17438 Wolgast,
info@zv-festland-wolgast.de.
Auf der Webseite gibt es alle Ausbildungsinfos.

Benjamin Holznagel, 2. Lehrjahr

Umwelttechnologe für Wasserversorgung

Kein Tag gleicht dem anderen. Zum festen Programm gehört der morgendliche Rundgang im Wasserwerk Hohendorf: Technische Anlagen prüfen, Messwerte ablesen und alles dokumentieren. In dieser Woche stand außerdem die jährliche Reinigung eines Trinkwasserbehälters an. Dienstags begleitete Benjamin einen Zählerwechsel beim Kunden – und war dabei, als das Gesundheitsamt zur offiziellen Trinkwasserprobenahme kam. Mittwochs ging es raus: alle Brunnen im Versorgungsgebiet abfahren, kontrollieren, ablesen. Donnerstags stand die Wartung des Hydrophorkessels an – einer Anlage, die Druckschläge im Rohrnetz abfedert. Freitags schließlich: Endstränge im Versorgungsgebiet über Hydranten spülen und messen.

Je nach Jahreszeit verschiebt sich der Schwerpunkt: Im Winter mehr Technikwartung, im Sommer mehr Geländearbeit und Kundenkontakt. Mit jedem Lehrjahr wächst der selbstständige Aufgabenbereich.

Tim Walter, 2. Lehrjahr

Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung

Auf der Kläranlage beginnt der Tag mit der digitalen Erfassung von Betriebsdaten – per QR-Code direkt an den Anlagen, mit Tablet. Kontrollgänge durch die biologischen Reinigungsstufen und die Nachklärung gehören genauso dazu wie die Abarbeitung des Wartungsplans: Funktionskontrollen, kleinere Reparaturen, Vergleichsmessungen an Messgeräten. In dieser Woche stand außerdem die Reinigung eines Rechenkorbs an – eine dieser Arbeiten, die wenig glamourös sind, aber den reibungslosen Betrieb sichern. Mittwochs ist großer Labortag: Abwasseranalysen mit Küvettentests nach den gesetzlichen Vorgaben, Auswertung und Besprechung mit dem Kläranlagenverantwortlichen. Was gemessen wird, muss auch verstanden werden – das ist Teil der Ausbildung. Einmal pro Woche stehen die Hauptpumpwerke auf dem Programm: vor Ort prüfen, Betriebsdaten aufnehmen, in die zentrale Datenbank einspielen.

Tim Walter nimmt im zweiten Lehrjahr Proben aus dem Belebungsbecken der Kläranlage. Foto: ZV Festland Wolgast

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Ratten im Kanal: Der Zweckverband handelt

 




Moderner Bolzenschuss statt Gift / Schutz der Kanalisation

Ratten im Kanal: Der Zweckverband handelt

Sie leben dort, wo es warm ist, Wasser fließt und Nahrung nicht weit ist: in unserer Kanalisation. Ratten sind ein bundesweites Problem. Der Zweckverband Festland Wolgast begegnet ihnen mit modernen Bolzenschussfallen: präzise, umweltfreundlich und ohne das Risiko von Resistenzbildung. Doch die beste Technik hilft kaum, wenn Ratten weiterhin reichlich Futter finden. Und das liegt auch in Ihrer Hand.

Karikatur: Muzeniek

Die Wanderratte lässt sich gern dort nieder, wo gute Bedingungen herrschen. Die warme Kanalisation bietet ihr genau das – und wir Menschen liefern oft unbewusst noch die Mahlzeiten dazu. Essensreste, die über Toilette oder Spülbecken entsorgt werden, landen direkt im Abwasserkanal und werden zur Nahrungsquelle. Kartoffeln, Fleisch, Speisereste: Was für uns Abfall ist, ist für Ratten ein gedeckter Tisch.

Auch Komposthäufen in Haus- und Kleingärten sind ein Problem, wenn Küchenabfälle offen eingebracht werden. Ratten erreichen sie oft direkt über Kanalverbindungen.

Die Botschaft ist klar: Lebensmittelreste gehören in die Biotonne – nicht in den Abfluss und nicht auf den offenen Kompost.

Der Zweckverband Festland Wolgast setzt seit 2021 auf zertifizierte Bolzenschussfallen des Herstellers Anticimex – und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Chemische Rattengiftstoffe, sogenannte Rodentizide, sind nicht nur problematisch für Greifvögel und andere Tiere, die vergiftete Ratten fressen. Ratten entwickeln auch über Generationen Resistenzen gegen diese Wirkstoffe. Was heute tötet, zeigt morgen keine Wirkung mehr. Die Bolzenschussfallen umgehen dieses Problem vollständig: kein Gift, kein Risiko für andere Tiere, keine Resistenzbildung.

Die Technik ist ebenso intelligent wie tierschutzkonform: Ein Sensor in jeder Falle misst Bewegung und Körperwärme. Spricht er an, löst die Falle sofort aus. Das Tier stirbt ohne Leid, die Falle setzt sich selbst zurück. Zusätzlich zählt jedes Gerät automatisch die Abschüsse und sendet die Daten zur wöchentlichen Auswertung. So weiß der Zweckverband genau, wo der Befall besonders hoch ist und wo nachbestellt werden muss.

Foto: ZV Festland Wolgast

Ratten frühzeitig entdecken

Seit 2025 sind acht Geräte an 34 Standorten im Einsatz – vor allem in Wolgast und Lassan. Insgesamt wurden im Jahr 2025 bereits 1.625 Abschüsse registriert. 2026 sind bisher 16 Schächte besetzt, 513 Abschüsse wurden schon gezählt. Aktueller Schwerpunkt ist die Heberleinstraße in Wolgast mit 213 Abschüssen. Zusätzlich setzt der Zweckverband vier Infrarotkameras ein, um Rattenaktivität in Kanälen frühzeitig zu erkennen – eine Methode, die sich in der Praxis als zuverlässiger erwiesen hat als klassische Köder.

Was können Sie tun?

Der Zweckverband darf Ratten nur in der Kanalisation bekämpfen, nicht auf privaten Grundstücken oder an der Oberfläche. Wer eine Rattenbeobachtung meldet, hilft dabei, Schwerpunkte frühzeitig zu erkennen. Die wichtigste Vorbeugung aber liegt im Alltag:

  • Keine Speisereste über Toilette oder Spülbecken entsorgen.
  • Kompost geschlossen halten – Küchenabfälle in den Behälter, nicht offen aufschütten.
  • Tiernahrung und Vogelfutter in verschließbaren Behältern lagern.
  • Rattenbeobachtungen dem Zweckverband Festland Wolgast melden.

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Willkommen als Fachkraft

 




Mitarbeiter

Willkommen als Fachkraft

Eigentlich stünde Bianka Rühlicke erst im Sommer vor ihrer Abschlussprüfung. Die Kauffrau für Büromanagement hat ihre Ausbildung jedoch verkürzt und steht dem Verband schon jetzt als Fachkraft im Bereich Controlling zur Verfügung.

Wer im Controlling arbeitet, gilt gemeinhin als „Hüter von Zahlen“. Controlling ist jedoch ein viel weiteres Feld: Neben der klassischen Analyse von Kosten, Umsätzen, Liquidität, Kreditaufnahmen und Kennzahlen spielt auch der Blick auf innerbetriebliche Prozesse eine große Rolle. Das Fachwort dafür heißt: Prozessmanagement. „Hier liegt der Schwerpunkt meiner Aufgaben“, sagt Bianka Rühlicke. Dazu gehört zum Beispiel, Arbeitsabläufe zu betrachten, etwaige Schwachstellen oder Risiken zu erkennen und nachhaltig zu verbessern. „Ich schaue mir zum Beispiel an, ob es in den Abläufen Schritte gibt, die verzichtbar oder zu aufwendig sind und vereinfacht werden könnten.“ Als Beispiel verweist sie auf den Eingang von Rechnungen: „Bislang wurden diese in der Buchhaltung analog erfasst. Auf diesem Weg wanderte sie durch viele Hände. Jetzt arbeiten wir mit einem digitalen System. Damit können wir die Rechnungen einfacher und schneller bearbeiten.“

Bianca Rühlicke kümmert sich im Bereich „Controlling” um das Prozessmanagement.

Foto: ZV Usedom


Foto: ZV Usedom

Ihr Wunsch, die Ausbildung von drei Jahren auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen, stieß beim Verband sofort auf Unterstützung. Da die Ausbildungsinhalte trotzdem die gleichen bleiben, bedeutete das: viel Selbststudium. Auch am Wochenende und nach Feierabend. Irgendwann in dieser Zeit schrieb der Verband die Stelle im Controlling aus. „Da habe ich nicht lange überlegt und mich beworben.“ Mit einem unbefristeten Vertrag in der Tasche bleibt Bianka Rühlicke dem Verband nun als Fachkraft erhalten.

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Tagebuch eines Azubis

 




Azubi-Ecke

Tagebuch eines Azubis

In der Rubrik „Azubi-Ecke“ schreibt Max Maaß über seinen Alltag als Azubi beim Zweckverband. Max befindet sich im 2. Lehrjahr zum Kaufmann für Büromanagement.

Das Personalwesen stellt für die Auszubildenden die zentrale Anlaufstelle dar. Hier begegnet man häufig Anliegen wie „Ich brauche“, „Ich möchte“ oder „Ich kann nicht“. Als Mitglied der Abteilung befinde ich mich mitten im Geschehen und erhalte Einblicke in Themen, die teilweise tief in die Privatsphäre der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reichen. Gerade deswegen ist es so wichtig, dass der Datenschutz zu jeder Zeit berücksichtigt wird. Besonders bemerkenswert finde ich die Vielseitigkeit der Aufgaben, für die das Personalwesen verantwortlich ist. Diese reichen von Bestellungen über die Erteilung von Auskünften bis hin zur Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Betreuung des bestehenden Personals. Damit verbunden sind regelmäßig Herausforderungen, die häufig unerwartet auftreten.

Max Maaß Foto: ZV Usedom

Im Verlauf meines zweiten Ausbildungsjahres erhalte ich zudem Einblicke in den Bereich der Vollstreckung, welche bei uns an das Personalwesen angebunden ist. Auch hier wird man mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten und Lebenssituationen konfrontiert. Diese Erfahrungen sind nicht immer positiv, bestärken mich jedoch in meiner Entscheidung für diesen Beruf.

Ein Hinweis für alle Personen, die sich in einer finanziell belastenden Situation befinden und vorübergehend nicht in der Lage sind, offene Forderungen umgehend zu begleichen:

Auf unserer Internetseite www.zv-usedom.de steht jederzeit ein Ratenzahlungsantrag im Bereich „Formulare und Anträge“ zur Verfügung.

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In stiller Trauer

 




Nachruf

In stiller Trauer

Der Zweckverband trauert um Bürgermeister

Fred Fischer

Seit 1994 stand er ehrenamtlich an der Spitze der Gemeinde Pudagla. „In dieser Funktion war er ebenso lange Mitglied der Verbandsversammlung. Zeitweise saß er hier auch in verschiedenen Ausschüssen. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod hat uns tief getroffen“, sagt Verbandschef Mirko Saathoff. „Mit 32 Amtsjahren gehörte Fred Fischer zu den dienstältesten Vertretern in der Verbandsversammlung. Wir danken ihm für seine Mitwirkung.“ Fred Fischer starb am 31. März.

„Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.“

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Ein Konto weniger

 




Finanzen

Ein Konto weniger

Gehören Sie zu den Kunden, die Abschläge per Überweisung an den Zweckverband zahlen? Dann beachten Sie bitte, dass es Änderungen bei den Bankverbindungen gibt.

Bitte beachten: Das Konto mit der Nummer DE03 1307 0000 0285 3190 00 ist ab sofort nicht mehr gültig.

Foto: SPREE PR/Kuska

Gültig sind ab sofort nur noch diese beiden Konten: Sparkasse Vorpommern (IBAN DE06 1505 0500 0334 0000 68) und Deutsche Kreditbank Neubrandenburg (IBAN DE76 1203 0000 0000 3036 36). Bisher hatte der Verband noch eine dritte Bankverbindung. „Das Konto bei der Deutschen Bank Wolgast gibt es nicht mehr“, erläutert Juliane Schindler, Leiterin des Bereichs Absatz. Bitte prüfen Sie deshalb auch bei Daueraufträgen, an welches Konto Ihre Zahlungen gehen. „Nutzen Kunden die falsche Kontoverbindung, werden überwiesene Beträge automatisch zurückgebucht.“ Bleibt dies unbemerkt, können die fehlenden Geldeingänge beim Verband zu Mahnungen führen. „Um das zu vermeiden, haben wir in den vergangenen Wochen alle Kunden, die bislang das Deutsche-Bank-Konto verwendet haben, auch direkt angeschrieben.“ Um auf Nummer sicher zu gehen, dass der Zahlungsverkehr stets reibungslos funktioniert, empfiehlt Juliane Schindler, dem Verband ein SEPA-Mandat zu erteilen.

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Premiere fürs E-Paper

 




Editorial

Premiere fürs E-Paper

Liebe Leserinnen und Leser,

Wasser ist unser wertvollstes Gut und begleitet uns jeden Tag. Zuverlässig und meist ganz selbstverständlich. Mit der WASSERZEITUNG geben wir Ihnen viermal im Jahr Einblicke in unsere Arbeit, in Hintergründe und aktuelle Entwicklungen. Dabei gehen wir nun auch einen digitalen Schritt: Ab sofort steht Ihnen die WASSERZEITUNG auch als E-Paper zur Verfügung, also als digitale Fassung der gedruckten Ausgabe. Für Sie bedeutet das vor allem mehr Flexibilität und Komfort: Mit dem E-Paper können Sie die aktuelle Ausgabe ganz bequem online lesen. Ob Smartphone, Tablet oder Computer – die Darstellung passt sich automatisch dem jeweiligen Gerät an. Sie können jeden Text beliebig vergrößern und alle Themen von Link zu Link abrufen.

Foto: SPREE PR/Archiv

Für alle, die die klassische Variante bevorzugen: Die gedruckte Ausgabe bleibt natürlich weiterhin bestehen. Mit dem E-Paper ergänzen wir aber unser Angebot und schaffen eine moderne, nachhaltige Alternative. Ich lade Sie herzlich ein, das neue digitale Format auszuprobieren.

Ob gedruckt oder digital: Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre!

Ihr Mirko Saathoff,
Verbandsgeschäftsführer

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Die Idylle vom Lieper Winkel

 




Ortsporträt

Die Idylle vom Lieper Winkel

Die ehrenamtlichen Bürgermeister von Usedom sind für ihre Gemeinden ein Knotenpunkt im Dorf. Die WASSERZEITUNG stellt sie in loser Reihenfolge vor. Diesmal: Thomas Hannak, Bürgermeister von Rankwitz.

Thomas Hannak sagt: Die Gemeinschaft in seiner Gemeinde lebt vom Engagement vieler. Von Einzelpersonen und Vereinen. Ein stellvertretendes Beispiel dafür ist der Heimatverein Lieper Winkel e.V., der auch den Heimathof betreut.

Foto: SPREE PR/Kuska

Der Jungfernberg. Der Hafen in Rankwitz. Die Kirche in Liepe. Das Steilufer in Quilitz. Idylle hat in Rankwitz viele Plätze. „Unsere größte Sehenswürdigkeit ist die Natur“, sagt Thomas Hannak. Die Ruhe seiner Gemeinde liegt zwischen Peenestrom und Achterwasser. Da, wo sich der Lieper Winkel abseits der B 110 zu einer Halbinsel formt.

Wir treffen Thomas Hannak im Heimathof. Einem alten Backsteinbau, in dem die Geschichte der Gemeinde durch die Jahrhunderte reist und Faustkeile, Drillmaschinen und alte Schulbänke vom Leben vergangener Zeiten erzählen. Zeiten, in denen auch seine Familie ihre Wurzeln hat – und zu denen Thomas Hannak 2006 aus Anklam zurückgekehrt ist. Jetzt lebt der Vermessungsingenieur mit seiner Familie in Quilitz.

Wie lebten und arbeiteten die Menschen früher im Usedomer Achterland? Im Heimathof, einem kleinen Museum in der ehemaligen Dorfschule, können Besucher auf Zeitreise gehen. Foto: SPREE PR/Kuska

Am Steilufer in Quilitz haben Besucher einen malerischen Blick über den Peenestrom. Ein Ende des Weges mündet in eine Naturbadestelle mit neuem Spielplatz. Foto: SPREE PR/Kuska

Gelebtes Miteinander

In der Kommunalpolitik ist Thomas Hannak seit Jahren als Gemeindevertreter und stellvertretender Bürgermeister aktiv. Für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren sei jedoch eine Entscheidung gewesen, die ihre Zeit brauchte. „Schon 2019 bin ich gefragt worden, ob ich mich nicht zur Wahl stellen wolle.“ Fünf Jahre später sind die Kinder größer. Er tritt an, gewinnt mit 83 Prozent.

Seine Gemeinde ist ein Mosaik aus acht Ortsteilen: Rankwitz, Grüssow, Krienke, Liepe, Quilitz, Reestow, Suckow und Warthe. Zusammen haben sie ungefähr 550 Einwohner. Auch wenn er an ihrer Spitze stehe: „Als Bürgermeister entscheide ich nichts alleine. Beschlüsse fasst immer die Gemeindevertretung.“ Ein Gremium, in dem neben ihm acht weitere Mitglieder sitzen. „Jeder Ortsteil ist vertreten.“ Wichtig sei ihm das Miteinander. „Entscheidungen entstehen im Konsens, nicht im Streit.“

Bei Anruf kommt „Ilse“

Seit knapp zwei Jahren ist Thomas Hannak nun im Amt. Bereut hat er es bislang nicht. Es sei schön, etwas zu bewegen, voranzubringen. „Wir haben zum Beispiel die Umrüstung der Straßenlaternen auf LED fortgeführt und alle Spielplätze runderneuert.“ Eine eigene App hat die Gemeinde inzwischen auch. Auf der digitalen Pinnwand finden Einwohner aktuelle Infos und Veranstaltungen. „Jeder kann sich mit Themen einbringen.“ Froh ist er auch, dass die Gemeinde in Sachen Mobilität etwas bewegen konnte: „Seit Januar steuert Rufbus „Ilse“ auch die Gemeinde Rankwitz an“.

Als Bürgermeister merkt er aber auch, wie langwierig es sein kann, wenn die Gemeinde auf Antworten oder Genehmigungen von Behörden wartet. In Rankwitz möchte die Gemeinde den Zugang zum Peenestrom wiederherstellen. „Der Weg durch die Behörden ist lang.“ Ein anderes Herzensprojekt ist der Rundwanderweg entlang des Peenestroms und Achterwassers. Die Idee ist, vorhandene Wege zu nutzen, Bänke und Papierkörbe zu ergänzen. Fördermittel sind beantragt. Nun heißt es: warten.

Dass der Tourismus in seiner Gemeinde ein anderer ist als in den Ostseebädern, sieht Thomas Hannak nicht als Nachteil. Im Gegenteil: „Bei uns stehen Natur und Übernachtungsgäste in einem guten Einklang.“ So soll es auch bleiben. Für das B-Plan-Gebiet „Wohngebiet im Park Krienke“ gilt deshalb eine klare Maxime: Wohnbebauung!

Ehrenamtlich Bürgermeister zu sein bedeutet: Termine, Termine. Mit der Gemeindevertretung. Im Amt Usedom-Süd. Beim Zweckverband in der Verbandsversammlung, im Vorstand und im Bauausschuss. Zeit zum Abschalten nimmt sich Thomas Hannak dann mit seiner Frau am liebsten draußen. Am Jungfernberg. Am Steilufer. Am Peenestrom. Überall da, wo die Idylle seiner Gemeinde ihren Platz hat.

Als Bürgermeister merkt er aber auch, wie langwierig es sein kann, wenn die Gemeinde auf Antworten oder Genehmigungen von Behörden wartet. In Rankwitz möchte die Gemeinde den Zugang zum Peenestrom wiederherstellen. „Der Weg durch die Behörden ist lang.“ Ein anderes Herzensprojekt ist der Rundwanderweg entlang des Peenestroms und Achterwassers. Die Idee ist, vorhandene Wege zu nutzen, Bänke und Papierkörbe zu ergänzen. Fördermittel sind beantragt. Nun heißt es: warten.

Dass der Tourismus in seiner Gemeinde ein anderer ist als in den Ostseebädern, sieht Thomas Hannak nicht als Nachteil. Im Gegenteil: „Bei uns stehen Natur und Übernachtungsgäste in einem guten Einklang.“ So soll es auch bleiben. Für das B-Plan-Gebiet „Wohngebiet im Park Krienke“ gilt deshalb eine klare Maxime: Wohnbebauung!

Ehrenamtlich Bürgermeister zu sein bedeutet: Termine, Termine. Mit der Gemeindevertretung. Im Amt Usedom-Süd. Beim Zweckverband in der Verbandsversammlung, im Vorstand und im Bauausschuss. Zeit zum Abschalten nimmt sich Thomas Hannak dann mit seiner Frau am liebsten draußen. Am Jungfernberg. Am Steilufer. Am Peenestrom. Überall da, wo die Idylle seiner Gemeinde ihren Platz hat.

Termine

Das sind die nächsten Termine in der Gemeinde

  • 16Mai

    11 bis 16 Uhr

    Trachten- und Tanzfest zum Museumstag. Ort: Heimathof Rankwitz.

  • 6Juni

    Ganztätig

    Kräutermarkt Kirche Liepe.

  • 13Juni

    10 bis 16 Uhr

    Hofmarkt an der Straße. Ort: Gaststätte Bauernstube, Rankwitz.

  • 20Juni

    17 Uhr

    Hafenfest – 35 Jahre Hafen Rankwitz.

  • 11Juli

    10 bis 16 Uhr

    Hofmarkt an der Straße. Ort: Gaststätte Bauernstube, Rankwitz.

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