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Author: wz_admin

Wie kommt der Geschmack ins Wasser?

 




Kinderecke / Hättet ihr es gewusst?

Wie kommt der Geschmack ins Wasser?

Trinkwasser – das ist ein kostbares Gut. In Deutschland haben wir davon zum Glück reichlich und noch dazu: rund um die Uhr und immer frisch aus der Leitung. Wassertrinker erkennen beim Genuss von Wasser sogar klitzekleine Unterschiede.

Und so kommt der Geschmack in das kühle Nass: In jedem Brunnen, jeder Quelle ist das Wasser auf seine ganz eigene Weise zusammengesetzt, hat also genau seine Wasserchemie. Die wird bestimmt durch die löslichen Minerale im Untergrund. Bei Solebohrungen ist das Wasser eher salzig, bei Wasser aus eiszeitlichen Kiesschichten ist es fast geschmacksneutral. Je weniger Mineralien in einem Wasser enthalten sind, desto weniger Beigeschmack hat es. Viel Eisen ergibt einen Hauch von Roststaub und schmeckt etwas trüb, viel Calcium lässt die Zähne stumpf erscheinen, Mangan ist leicht bitter.


Direkt aus der Leitung? Hmmm, lecker!

Foto: SPREE-PR/Petsch

Das Wasser aus dem Hahn hier im Norden schmeckt bestens. Es ist – und das bestätigen regelmäßige Prüfungen – sogar für Säuglings­nah­rung geeignet. Das trifft auf manches Mineralwasser in Flaschen oder Tetra-Packs nicht zu. Wenn sie einen hohen Mineralgehalt haben, entsprechen sie nicht den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Nur wenn das Getränk mit dem Hinweis „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung” versehen ist, kann das Produkt auch dafür verwendet werden. Namhafte Produzenten von Erfrischungsgetränken verwenden natürlich auch Wasser als Grundlage. Aber sie entsalzen es komplett und neutralisieren alle Inhaltsstoffe. An­schlie­ßend wird nach einem meist geheimen Re­zept wieder aufgesalzen. Dadurch ist die Geschmacksidentität gegeben, egal von welcher Produktionsstätte das Erfrischungsgetränk kommt.

Bei der Erfrischung aus der Leitung darf es durchaus kleine Unterschiede im Geschmack geben. Auf eins können sich die Kunden bei ihrem Wasserversorger aus der Region verlassen: Du kannst dein TRINKwasser tatsächlich auch trinken!

Gut zu wissen

Definiert ist Trinkwasser als geeignet für den menschlichen Genuss und Gebrauch. Die Trinkwasserverordnung regelt die Gewährleistung der Reinheit des Wassers für den Menschen. Natürliches Mineralwasser wird durch die Mineral- und Tafelwasserverordnung abgedeckt. Trinkwasser muss frei von Krankheitserregern sein und darf keine gesundheitsschädigenden Eigenschaften besitzen, es muss keimarm, appetitlich, färb- und geruchlos, kühl und geschmacklich einwandfrei sein.

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Starkregen: Was tun!?

 




Wetterextreme: Objektschutz rückt in den Vordergrund

Lokal begrenzt gibt es immer mehr Starkregen: Was tun!?

Die Niederschlagsmengen haben sich in den vergangenen Jahren nicht verändert. Wir stellen allerdings fest: Die Zeiträume, in denen Niederschläge fallen, verändern sich. Es kommt lokal sowie zeitlich begrenzt häufiger zu extremen Niederschlägen. Die WASSERZEITUNG sprach mit Christian Zschiesche, ZV-Geschäftsführer, über die Herausforderungen der Wetterextreme.


Auch auf Starkregen folgt Sonne. Die Erfahrungen und die Zeit sollte man nutzen, um sich für das unweigerliche nächste Mal zu wappnen.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Sind Ihre Systeme auf Starkregen eingerichtet?

Christian Zschiesche: Der Zweckverband betreibt in Wolgast und in Lassan ein Kanalnetz zur Niederschlagsentwässerung. Wir sind nur für bestimmte Situationen zuständig. Unsere Systeme funktionieren. Das Wasser steht angesichts großer Mengen zwar kurzzeitig auf Straßen und Flächen, es fließt aber rasch ab.

Was können Sie verbessern?

Wir möchten stärker mit Städten, Wasser- und Bodenverbänden zusammenarbeiten. Die Zuständigkeiten sind zweigeteilt. Wir sind zuständig für die Grundstücksentwässerung, die Kommunen für die Straßen und Plätze. In einigen Bereichen leiten wir in Gewässer zweiter Ordnung also Gräben oder kleinere Flüsse ein, deren Unterhaltung den Wasser- und Bodenverbänden obliegt. Für den Ausbau aber sind die Kommunen verantwortlich. Dort wo wir in den Peenestrom entwässern, optimieren wir unser Netz, soweit dies wirtschaftlich vertretbar ist.

Was für Lösungen suchen Sie?

Wir modifizieren unter anderem unsere Regenrückhaltebecken. So wird am Becken in der Bahnhofstraße in Wolgast ein Überlastpumpwerk errichtet. Es gilt, den Grat zwischen Objektschutz und wirtschaftlichem Umbau zu finden. Gemeinsam müssen wir das gesamte Gebiet betrachten und alle Optionen ausschöpfen mit ganzheitlichen Konzepten. Zum Beispiel Gebiete für Ausweichflutungen erschließen, Gräben entflechten und Dämme bauen.

Können sich Grundstückseigentümer schützen?

Sie sollten sogar! Der Objektschutz rückt in den Vordergrund. Kann man versiegelte Flächen vielleicht wieder für Versickerung aufbrechen, sind Rückstausicherungen eingebaut, können oberirdische bauliche Veränderungen das Wasser fernhalten? All das sollten alle Eigentümer prüfen. Hilfreich sind entsiegelte Flächen und Gründächer. Wir beraten gern. Dabei gilt: Bei extremen Starkregen fließt Wasser von Grünflächen ab, wo es sonst versickert. Das führt zu einer Mehrbelastung der Netze.

Wie lautet Ihr Fazit?

Wir müssen uns auf mehr Starkregenereignisse einstellen. Die Zusammenarbeit aller Partnerinnen und Partner sowie das Engagement jedes Einzelnen sind gefragt. Wir werden uns nie hundertprozentig vor Starkregen schützen können.

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35 Jahre, viele Veränderungen und ein langer Atem

 




Editorial

35 Jahre, viele Veränderungen und ein langer Atem

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

35 Jahre im Unternehmen. Wenn ich das laut ausspreche, merke ich erst, wie viel Zeit das wirklich ist. Zeit, in der ich viel erlebt, viel gelernt und besonders eines gesehen habe: Veränderungen. Ich habe mit engagierten Kolleginnen und Kollegen gearbeitet, mit denen wir gemeinsam Probleme gelöst, Krisen gemeistert und viele gute Ideen umgesetzt haben. Und Zeit, in der ich gelernt habe, dass man in unserer Branche besonders eines braucht: Geduld, eine gute Portion Gelassenheit und einen entspannten Blick auf den Alltag.

Foto: ZV Festland Wolgast

Was sich allerdings hartnäckig hält, ist die Bürokratie. Trotz Bürokratieabbaugesetz wird sie nicht weniger. Im Gegenteil. Mit jeder neuen Vorschrift – ob Informationssicherheitsgesetz, Risikomanagementpläne, KRITIS oder Nachhaltigkeitsberichte – kommt ein weiterer Stapel an Vorgaben, Formularen und Nachweisen dazu. Vieles davon ist sinnvoll, keine Frage. Aber manchmal frage ich mich, ob wir irgendwann mehr Zeit mit Berichten verbringen als mit dem, worum es in unserem Auftrag wirklich geht.

Denn genau darum geht es mir nach all den Jahren immer noch: um unsere Aufgabe, die Menschen zuverlässig mit Wasser zu versorgen und das Abwasser zu entsorgen. Das ist der Grund, warum ich morgens aufstehe. Warum ich mich durch neue Prozesse kämpfe. Warum ich trotz allem gern hier bin. Vielleicht ist es gerade diese Mischung aus Erfahrung, Pragmatismus und Beharrlichkeit, die uns als Branche auszeichnet. Wir lassen uns nicht entmutigen. Wir machen weiter. Und wir sorgen dafür, dass trotz aller Vorschriften das Wasser fließt: sauber, sicher und zuverlässig. Das ist das Schönste an 35 Jahren: zu wissen, dass man Teil von etwas Wichtigem ist. Und dass man es gemeinsam schafft.

Ihre Kerstin Wittmann
Kaufmännische Geschäftsführerin

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Martin Schröter: „Eine spürbare Entlastung im Alltag”

 




Im Gespräch mit Bürgermeister Martin Schröter

Wolgast im Wandel: „Wir bieten viel“

Wolgast hat im Sommer viel zu bieten und plant noch mehr. Bürgermeister Martin Schröter über Stadtentwicklung, die größte Zügelgurtbrücke Europas und die Vision einer Stadt mit eigenem Profil.


Der Baubeginn der Zügelgurtbrücke wurde von Land und Stadt zelebriert als bedeutendes Bauprojekt.

Foto: ZV Festland Wolgast

Herr Schröter, was macht Wolgast im Sommer so attraktiv?

Martin Schröter: Wir bieten viel: Die historische Altstadt und unser Stadthafen laden zum Bummeln ein. Es gibt unseren Tierpark und die Hafenfestspiele der Vorpommerschen Landesbühne.

Wolgast ist Stadt der Romantik und Geburtsort von Philipp Otto Runge.

Ja, wir wollen Wolgast als Stadt der Romantik bekannt machen. Die weitgehend original erhaltene historische Altstadt ist ein Alleinstellungsmerkmal. Gäste können die Lebenswelt von Philipp Otto Runge erleben und die Ursprünge der Romantik spüren. 2027 feiern wir den 250. Geburtstag von Runge.


Wolgasts Bürgermeister Martin Schröter.

Foto: ZV Festland Wolgast

Und die neue Zügelgurtbrücke über den Peenestrom ist die größte in Europa.

Der Bau ist einer der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Region. Die neue Ortsumgehung und die Brücke werden die Stadt entlasten, die Lebensqualität verbessern.

Der Bau bringt auch Einschränkungen.

Wir wollen die Belastungen so gering wie möglich halten. Die neue kommunale Straße führt den Baustellenverkehr. Die Wohn- und Innenstadtgebiete werden entlastet. Für den öffentlichen Verkehr geben wir die Straße nach Fertigstellung der Brücke frei.

Im Sanierungsgebiet Fischerwiek sehen Gäste schon jetzt, wie sich Wolgast entwickelt.

Ja, das ist ein langfristig angelegtes Stadtentwicklungsprojekt. Wir haben mehrere Straßen grundlegend saniert und mittlerweile einen Sanierungsträger ausgeschrieben, um die kommenden Projekte zu realisieren. Denn wir wollen die Städtebaufördermittel weiterhin optimal einsetzen.

Wie binden Sie die Menschen in den Prozess ein?

Gemeinsam mit dem Sanierungsträger möchten wir die Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Ein gelungener Auftakt war der Tag der Städtebauförderung im Mai. Wir möchten das Formate regelmäßig anbieten und die Menschen in den Entwicklungsprozess einbeziehen.

Wie soll sich Wolgast in den nächsten fünf Jahren entwickeln?

Meine Vision: eine Entlastung durch die Ortsumgehung. Keine Staus. Die Brückenöffnungen sind maritime Highlights. Die Entwicklungen rund um den Energie- und Industriestandort Lubmin wirken sich gut auf unsere Region aus. Die neue Verkehrsanbindung und kürzere Lieferzeiten stärken Unternehmen. Mehr Betriebe siedeln sich an und bestehende wie die Peene-Werft wachsen und schaffen Jobs. Der Hafen etabliert sich stärker für die Naherholung und die maritime Identität. Wir betonen unsere kulturellen Alleinstellungsmerkmale mit Philipp Otto Runge und unserem Tierpark.

Wolgast wird als eigenständiges Reiseziel wahrgenommen. Das sind ambitionierte, aber durchaus realistische Ziele.

Wie sehen Sie die Arbeit des Zweckverbandes als stellvertretender Vorsteher?

Ich freue mich über die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Wir haben viele Projekte erfolgreich umgesetzt. Die Zusammenarbeit spart Zeit, bündelt Kompetenzen und ermöglicht wirtschaftliche Lösungen. Das zeigt das Sanierungsgebiet.

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Usedom-Marathon: Ziel im Herzen von Wolgast

 




Start für den 46. Internationalen Usedom-Marathon

Wenn das Ziel mitten in Wolgast liegt

Von Ost nach West über eine ganze Insel: Der Internationale Usedom-Marathon führt vom polnischen Swinoujscie bis ins Wolgaster Peene-Stadion. Für den Zweckverband Festland Wolgast ist der Lauf ein Heimspiel, denn das Ziel liegt mitten im Verbandsgebiet.


Jürgen Schütze (r.) organisiert bis heute den Usedom-Marathon mit. Der ehemalige Mitarbeiter des Zweckverbandes gibt Paul Wiese, Leiter Bereich Trinkwasser, am Startpunkt des Halbmarathons ein paar Tipps. Paul Wieses Ziel in diesem Jahr: die 21 Kilometer in unter zwei Stunden. Der ZV drückt die Daumen.

Foto: ZV Festland Wolgast

Laufen, wo andere Urlaub machen: Am 5. September 2026 fällt der Startschuss für den 46. Internationalen Usedom-Marathon und den 35. Halbmarathon. Für den Zweckverband Festland Wolgast ist das Ereignis mehr als ein Sportevent, denn das Ziel aller Läuferinnen und Läufer liegt mitten in unserem Verbandsgebiet, im Wolgaster Peene-Stadion.

Die Marathonstrecke beginnt im polnischen Swinoujscie und führt über Europas längste Strandpromenade vorbei an den Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin. Begleitet vom Rauschen der Ostsee geht es durch malerische Ortschaften und über die Deichkrone zwischen Koserow und Zempin, mit herrlichem Blick aufs Achterwasser, bis ins Ziel nach Wolgast. Der Halbmarathon startet und endet im Peene-Stadion und führt über die imposante Peenebrücke, das „Blaue Wunder“, auf die Insel.

Rund 600 Aktive und etwa 250 freiwillige Helfer machen den grenz- überschreitenden Lauf Jahr für Jahr möglich, getragen von einem nur zehnköpfigen Verein und der engen Freundschaft zu den polnischen Mitorganisatoren.

Mit dabei ist auch der Zweckverband selbst: Paul Wiese, Leiter des Bereichs Trinkwasser, geht beim Halbmarathon an den Start. Sein Ziel: die 21 Kilometer in unter zwei Stunden. Wertvolle Tipps gab ihm Jürgen Schütze, ehemaliger Mitarbeiter und bis heute aktiver Mit-Organisator des Marathons. Der Zweckverband drückt die Daumen!

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35 Jahre beim Zweckverband: Kerstin Wittmann im Gespräch

 




35 JAHRE IM DIENST DES WASSERS

„Wasser ist Lebensgrundlage“

Seit 35 Jahren ist Kerstin Wittmann beim Zweckverband, heute als Kaufmännische Geschäftsführerin. Im Gespräch blickt sie zurück auf die Wendezeit, spricht über schwierige Entscheidungen, steigende Gebühren, Bürokratie und die Aufgaben der nächsten Jahre.


Kerstin Wittmann, Kaufmännische Geschäftsführerin, im Gespräch mit dem Verbandsvorsteher Manfred Studier.

Foto: ZV Festland Wolgast

Herzlichen Glückwunsch zum 35. Dienstjubiläum. Blicken Sie kurz auf die Zeit zurück!?

Kerstin Wittmann: Ich bin zum Zweckverband gekommen, weil es mich gereizt hat, etwas Neues aufzubauen. Die Wendezeit war geprägt von Aufbruch, Unsicherheit und Gestaltungswillen. Vieles musste gleichzeitig gedacht, geplant und umgesetzt werden. Es gab keine Blaupausen, nur die Überzeugung, dass eine stabile Wasserversorgung und Abwasserentsorgung die Grundlage aller Entwicklungen ist. Diese Mischung aus Verantwortung und Freiheit motivierte mich.

Was waren Ihr freudigster und Ihr schwierigster Moment?

Der schwierigste Moment war, dass manche Investitionen schneller notwendig wurden, als wir sie geplant hatten, besonders in Zeiten steigender Kosten. Entscheidungen zu treffen, die wirtschaftlich anspruchsvoll und technisch unverzichtbar sind, ist nie leicht. Die größte Freude: Wenn aus einer Idee ein funktionierendes System wird. Wenn Anlagen laufen, Menschen zuverlässig versorgt und entsorgt werden und sich die Arbeit gelohnt hat. Und die Kolleginnen und Kollegen, die mich begleiten.

Der ZV versorgt über 15.000 Menschen mit Trinkwasser. Wird das nach vielen Jahren zur Routine?

Routine gibt es in der Wasserver- und Abwasserentsorgung nicht. Die Verantwortung wächst sogar, weil die Rahmenbedingungen komplexer werden: Klimawandel, steigende Kosten, strengere Vorgaben. Mit der Erfahrung kommt eine Ruhe, aber nie Gleichgültigkeit. Ich weiß, worauf es ankommt und dass ich mich auf mein Team verlassen kann.

Sie haben früh auf einjährige Kalkulationsperioden gesetzt. Wie erklären Sie Ihren Kundinnen und Kunden höhere Gebühren?

Niemand freut sich über steigende Gebühren, ich auch nicht. Aber das Wasser und Abwasser muss bezahlbar bleiben. Wer heute zu niedrige Gebühren erhebt, verschiebt Investitionen und belastet die nächste Generation. Eine einjährige Kalkulation sorgt dafür, dass wir flexibel bleiben und Kostensteigerungen nicht jahrelang auflaufen. Das ist ein Transparenz und Verantwortung.

Auf Seite 1 benennen Sie Bürokratie klar als Problem.
Mich ärgert, dass Bürokratie oft gut gemeint, aber selten gut gemacht ist und in der Praxis oft an der Realität vorbeigeht. Viele Vorgaben, von der Taxonomie-Verordnung bis zu neuen Berichtspflichten, kosten Zeit, Personal und Geld, ohne die Ver- und Entsorgungssicherheit zu erhöhen. Wir brauchen praktikable Regeln, die uns nicht lähmen.

Was sind die größten Aufgaben für die Zukunft und bleiben sie finanzierbar?

Anpassung an den Klimawandel, neue Quellen, Modernisierung der Infrastruktur und die Fachkräftesicherung. Wir müssen klug investieren. Für mich heißt das: langfristig denken, Prioritäten setzen, ehrlich kalkulieren.

Was treibt Sie nach 35 Jahren noch an?

Unsere Arbeit macht jeden Tag einen Unterschied. Wasser ist Lebensgrundlage und wer dafür sorgt, dass es zuverlässig fließt, hat eine Aufgabe, die nie an Bedeutung verliert. Außerdem macht es mir Freude, wie sich der Verband entwickelt und wie engagiert die Menschen hier arbeiten. Solange ich das Gefühl habe, etwas beitragen zu können, bleibe ich gern dabei.

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Wenn der Garten Durst hat

 




Wie Sie Ihr Wasser aus dem Pool mit gutem Gewissen nutzen können

Schwimmbecken voll machen: Es ist Sommer

Sobald die Sonne brennt, steigt der Wasserverbrauch: Das Planschbecken will gefüllt, der Rasen gewässert, der Pool nachgefüllt werden. Kein Wunder, dass der Wasserverbrauch im Verbandsgebiet an heißen Tagen Spitzenwerte erreicht. Mit ein paar einfachen Handgriffen helfen Sie mit, unsere wichtigste Ressource zu schonen.


Im Hochsommer bringt ein Schwimmbecken Abkühlung und Spaß. Wer ihn am Saisonende richtig ablässt, schützt Kanal und Umwelt.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Rund 88 Liter Trinkwasser nutzt jede Einwohnerin und jeder Einwohner im Verbandsgebiet des Zweckverbands Wolgast an einem normalen Tag. An Hitzetagen klettert dieser Wert spürbar nach oben, besonders nachmittags und abends, wenn viele Haushalte zur selben Zeit zapfen. Jeder laufende Rasensprenger, jeder frisch befüllte Pool lässt die Durchflussmengen im Netz steigen.

Der Zweckverband ist darauf vorbereitet: Rund um die Uhr steuert das Team die Förderanlagen, hält die Speicher gefüllt und reagiert flexibel auf Verbrauchsspitzen. Am wärmsten Tag des Vorjahres flossen über die Wasserwerke Hohendorf und Lassan rund 2.800 Kubikmeter Wasser in 24 Stunden ins Netz. Solche Mengen sind machbar. Trotzdem gilt: Je bewusster wir mit Wasser umgehen, desto ruhiger ist die Versorgung.

Regenwasser statt Trinkwasser

Der einfachste Hebel liegt im Garten. Frisches Trinkwasser ist ein laborgeprüftes Lebensmittel und fürs Gießen zu schade. Gesammeltes Regenwasser aus der Tonne erfüllt denselben Zweck und kostet nichts. Das gilt auch für das Planschbecken. Wer regelmäßig Flächen bewässert, könnte den Einbau einer Zisterne oder eines Gartenwasserzählers prüfen. Der Einbau kostet je nach Aufwand ab 200 Euro, dazu kommen 2,07 Euro Grundgebühr im Monat. Der Vorteil: Berechnet wird nur die Trinkwassermenge. Das im Garten versickerte Wasser landet nicht in der Kanalisation und nicht auf der Abwasserrechnung.


Gießen mit Regenwasser: Für Gärten ist das kostenlose Nass aus der Tonne ausreichend.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Am Saisonende heißt es richtig ablassen. Unbelastetes Wasser darf im Garten versickern. Stecken Chlor, Sonnencreme oder andere Kosmetik drin, gehört es in die Kanalisation – am besten über mehrere Stunden, damit Hausanschluss und Kanal nicht überlastet werden.

Gießen mit Köpfchen: Fünf Tipps für den Sommergarten

  • Regentonne nutzen: Gesammeltes Regenwasser ist für Beete und Planschbecken ideal und kostenlos.
    Morgens oder abends gießen: In der Mittagshitze verdunstet zu viel Wasser, bevor es die Wurzeln erreicht.
  • Boden mulchen: Eine Schicht aus Rasenschnitt oder Häcksel hält die Feuchtigkeit länger im Beet.
  • Klotzen statt kleckern: Lieber seltener und durchdringend wässern. Das stärkt die Wurzeln.
  • Poolwasser richtig ablassen: Gechlortes Wasser gehört gedrosselt in die Schmutzwasserkanalisation, nicht ins Beet.

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Tief gebohrt für sicheres Trinkwasser

 




Nach knapp vier Jahrzehnten ersetzt neuer Brunnen seinen Vorgänger

Wasserfassung Hohensee-Zemitz: tief gebohrt für sicheres Trinkwasser

Keine Aufbereitungsanlage. Sauberes Trinkwasser kommt direkt aus dem Boden. Der Zweckverband betreibt dafür vier Wasserfassungen mit 14 Brunnen. Einer davon ist jetzt nach 37 Jahren Betrieb komplett erneuert worden.


Für den Ersatzbrunnen 27 in der Wasserfassung Hohensee-Zemitz arbeitet sich die Brunnenbaumaschine bis in 67 Meter Tiefe vor.

Foto: ZV Festland Wolgast

Brunnen 27 stammt aus dem Jahr 1989. Jahrzehntelang hat er in der Wasserfassung Hohensee-Zemitz täglich rund 300 Kubikmeter Rohwasser gefördert, genug für rund 2.000 Menschen. Im vergangenen Jahr versagte die Filterstrecke. Eine Reparatur war nicht möglich, wenn der Schaden in mehr als 40 Metern Tiefe sitzt. Also musste ein neuer Brunnen her.

Der Ersatzbrunnen wurde auf demselben Grundstück gebohrt direkt neben dem Altbrunnen. Die Bohrung reicht bis in 67 Meter Tiefe. Ab rund 26 Metern beginnt die wasserführende Schicht: ein grauer pleistozäner Mittelsand, der hier seit der jüngsten Eiszeit das Grundwasser speichert. Die Filterstrecke des neuen Brunnens sitzt zwischen 46 und 58 Metern Tiefe. Gefördert wird dasselbe Wasser wie zuvor, aus dem gleichen Grundwasserleiter.

Fünf Brunnen in einer Staffel

Warum reicht ein einzelner Brunnen nicht aus? Die Antwort liegt in der Geologie. Die Grundwasserleiter in der Region sind zwar relativ gut geschützt, aber nicht besonders mächtig. Die sandige Schicht, aus der das Wasser entnommen wird, ist in ihrer Ausdehnung begrenzt. Wer eine Pumpe betreibt, senkt den Grundwasserspiegel in einem kegelförmigen Bereich rund um den Brunnen ab. Dieser Absenktrichter begrenzt, wie viel Wasser pro Stunde entnommen werden kann. Würde man zu viel pumpen, zöge die Pumpe irgendwann Luft statt Wasser. Deshalb arbeiten in der Wasserfassung Hohensee-Zemitz fünf Brunnen gemeinsam in einer Staffel.

Der neue Brunnen 27 ist mit einem modernen Wickeldrahtfilter aus Edelstahl ausgestattet. Zusätzlich entstand eine Vorfeldmessstelle, die mögliche Veränderungen im Grundwasserzulauf frühzeitig erkennt. Die Fördermenge liegt bei rund 30 Kubikmetern pro Stunde. Während der gesamten Bauzeit sprangen andere Brunnen des Verbandes ein. Kein Haushalt musste auf Wasser verzichten.

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Von historischen Mauern, grünen Bode-Ufern, und einem Mathematiker, der sich ordentlich vertan hatte

 



Schönes Sachsen-Anhalt

Von historischen Mauern, grünen Bode-Ufern, und einem Mathematiker, der sich ordentlich vertan hatte

Sachsen-Anhalt – deine Schätze, so heißt unsere Serie, in der wir beeindruckende Bauwerke, spannende Geschichten und erholsame Natur aus Sachsen-Anhalt vorstellen. Der WAZV „Bode-Wipper“ mit Sitz in Staßfurt lädt zu einer Tour von Hecklingen nach Hohenerxleben ein. Aus dem Verbandsgebiet des WAZV „Elbe-Elster-Jessen“ berichten wir von einer kuriosen Begebenheit zwischen Glaube und Arithmetik, die einst das Städtchen Annaburg und die Region im 16. Jahrhundert ins Chaos stürzte.

Kultur und Natur im Sucher: Fotograf Holger Petsch auf Entdeckungstour rund um Staßfurt

  • Hermann-Danz-Straße 64

    in Hecklingen

    Nur vier Kilometer südöstlich von Staßfurt erwartet Reisende ein echtes Kulturhighlight: die romanische Basilika St. Georg und St. Pancratius. Die zwischen 1150 und 1176 erbaute Klosterkirche gilt als eine der am besten erhaltenen Anlagen der Vorharzregion und ist Teil der „Straße der Romanik“. Besonders empfehlenswert: die wertvolle Stuckdecke mit 14 Stuckengeln.
  • Bodewehr Staßfurt

    Am Schütz und Bodebrücke im Zentrum von Staßfurt, Prinzenberg-Lehrter Straße

    Hier fließt das Wasser stetig und kraftvoll: Das Bodewehr ist eine der wichtigsten wasserbaulichen Anlagen an der unteren Bode im Salzlandkreis. Es erfüllt Aufgaben im Hochwasserschutz, dient der regionalen Industrie und gewinnt an Bedeutung für den Tourismus. Am Wehr wurden Kanuanlegestellen errichtet, um Freizeitsportlern das Umtragen ihrer Boote zu erleichtern. Die 48 Meter lange Bodebrücke ist eine der zentralen Verkehrsachsen im Herzen von Staßfurt. Das heutige Bauwerk ist ein Ersatzneubau, der im August 2014 für den Verkehr freigegeben wurde. Im Sommer 2024 wurde das 10-jährige Jubiläum des Bauwerkes mit einem Brücken-Picknick gefeiert.

  • Bodewehr Staßfurt

    Am Schütz und Bodebrücke im Zentrum von Staßfurt, Prinzenberg-Lehrter Straße

    Hier fließt das Wasser stetig und kraftvoll: Das Bodewehr ist eine der wichtigsten wasserbaulichen Anlagen an der unteren Bode im Salzlandkreis. Es erfüllt Aufgaben im Hochwasserschutz, dient der regionalen Industrie und gewinnt an Bedeutung für den Tourismus. Am Wehr wurden Kanuanlegestellen errichtet, um Freizeitsportlern das Umtragen ihrer Boote zu erleichtern. Die 48 Meter lange Bodebrücke ist eine der zentralen Verkehrsachsen im Herzen von Staßfurt. Das heutige Bauwerk ist ein Ersatzneubau, der im August 2014 für den Verkehr freigegeben wurde. Im Sommer 2024 wurde das 10-jährige Jubiläum des Bauwerkes mit einem Brücken-Picknick gefeiert.

  • Wehrturm und Rondell

    in der Gollnowstraße

    Spannender Einblick in die Stadtgeschichte: Der Wehrturm gehört zu den gut erhaltenen Zeugnissen der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Staßfurt. Zusammen mit der Stadtmauer und dem Rondell schützte dieser einst Staßfurt vor Angriffen.
  • Viaduktbrücke und Schloss Hohenerxleben

    Die Viaduktbrücke bei Hohenerxleben prägt bis heute das Landschaftsbild der Region und erinnert an die Bedeutung des Eisenbahnverkehrs für die wirtschaftliche Entwicklung des Umlands. Nicht weit entfernt, in der Friedensallee 27, befindet sich das Schloss Hohenerxleben. Anfang des 16. Jahrhunderts erwarb die Familie von Krosigk die bestehende Burganlage und erweiterte diese 1560 um ein Geschoss und ließ Renaissance-Giebel errichten. Heute befindet sich dort ein Hotel mit Restaurant und Tagungsräumen. Außerdem gibt es Kulturveranstaltungen.
  • Viaduktbrücke und Schloss Hohenerxleben

    Die Viaduktbrücke bei Hohenerxleben prägt bis heute das Landschaftsbild der Region und erinnert an die Bedeutung des Eisenbahnverkehrs für die wirtschaftliche Entwicklung des Umlands. Nicht weit entfernt, in der Friedensallee 27, befindet sich das Schloss Hohenerxleben. Anfang des 16. Jahrhunderts erwarb die Familie von Krosigk die bestehende Burganlage und erweiterte diese 1560 um ein Geschoss und ließ Renaissance-Giebel errichten. Heute befindet sich dort ein Hotel mit Restaurant und Tagungsräumen. Außerdem gibt es Kulturveranstaltungen.
Fotos (6): SPREE-PR/Petsch

Redakteur Sven Gückel erklärt, womit Pfarrer Michael Stifel in Annaburg, einst Lochau, für Aufregung sorgte

Die Geschichte beweist, dass Genie und Wahn mitunter eng beieinander liegen. Viele kennen Persönlichkeiten wie Mozart, Ludwig der XIV. oder Friedrich Nietzsche. Weniger bekannt hingegen ist Pfarrer Michael Stifel, der von 1487 bis 1567 lebte. Zeit seines Wirkens für die Kirche stand Michael Stifel unter der schützenden Hand Martin Luthers. So sorgte der Reformator unter anderem dafür, dass Stifel der erste evangelische Prediger in Österreich wurde. Später vermittelte er ihm eine Stelle als Pfarrer in Lochau, das seit 1571 Annaburg heißt. Was Luther seinem Schützling allerdings nicht versagen konnte, war dessen Liebe zur Mathematik.

Historie weitergeben: Die vierte Annaburger Rosenprinzessin Nane Noa erzählt den Kindern Lea und Linnea die Geschichte vom Pfarrer Stifel. Foto: SPREE-PR/Gückel

Grundsätzlich sprach nichts gegen das Rechnen – Stifel jedoch reichte das nicht. Er war ein Verfechter der Apokalypse samt der Wiederkehr Christi. Von diesem Gedanken angetrieben, bestimmte er den 19. Oktober 1533 um acht Uhr morgens als den Tag des Weltuntergangs – trotz eindringlicher Mahnung Luthers, davon abzulassen. Anders als manche historischen Quellen behaupten, beruhte dieses Datum jedoch nicht auf einer Berechnung „anhand der Bibel“, sondern auf einer von ihm erlebten Eingebung. Stifels christliche Gemeindemitglieder nahmen dessen Wort natürlich ernst. Sie verkauften Hab und Gut, gaben dem Schankwirt ihr letztes Erspartes und warteten, versammelt auf dem Marktplatz des Ortes, auf die Dinge, die da kommen sollten. Was allerdings geschah – war nichts. Um Stifel vor dem nun wütenden Mob zu schützen, ließ Luther ihn in Schutzhaft nehmen und nach Wittenberg bringen. Als sich die Wogen wieder geglättet hatten, schickte Martin Luther Stifel nach Holzdorf, einem Dorf unweit des heutigen Annaburgs, um die dortige Pfarrstelle zu besetzen.

Das Bild zeigt den Marktplatz und die Kirche Annaburgs, wo die Menschen am 19. Oktober 1533 auf den „Weltuntergang“ warteten. Foto: SPREE-PR/Gückel

Manch’ Geschichte würde hier enden. Die des Michael Stifel bietet aber noch reichlich Raum zur Wiedergutmachung seines verbreiteten Irrglaubens. Denn mittlerweile hatten sich seine durchaus wahren Fähigkeiten als Mathematiker herumgesprochen, was ihm den Ruf nach Jena einbrachte, wo er 1559 der erste Professor für Mathematik an der hiesigen Universität wurde. Fortan widmete sich der Rechenkünstler wirklich wichtigen Aufgaben. Unter anderem sorgte er mit zahlreichen von ihm verfassten Schriften für die Verbreitung der Plus- und Minuszeichen sowie des Wurzelzeichens. Darüber hinaus machte er das algebraisch-algorithmische Rechnen in Deutschland populär, legte den Grundstein für das logarithmische Rechnen, untersuchte irrationale Zahlen und nahm sich des Berechnens von Wurzeln höheren Grades an. Letztendlich ist Michael Stifel zwar einmal kurz gestolpert, sein Gesamtwirken aber hat der Welt viel Gutes hinterlassen. Ihm zu Ehren sind deshalb heute das Zentrum für Daten- und Simulationswissenschaften der Uni Jena sowie seit 2017 die Grundschule in Annaburg nach ihm benannt.

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So ein Früchtchen!

 



Cooler Sommer

So ein Früchtchen!

Kühl bleiben, bitte! Bei sommer­licher Hitze sind ausreichend Flüssigkeit und Abkühlung das A und O. Wie das gelingt, zeigt die WASSERZEITUNG mit einigen erfrischenden Rezepten für Smoo­thies, kalte Suppen, Wassereis und saisonaler Marmelade. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Ob gelb, grün, pink oder lila: Bunte Smoothies sorgen für geschmackliche und farbliche Abwechslung. Besonders praktisch: Ausgewaschene Marmeladengläser sind ein ideales Gefäß für unterwegs – auslaufsicher, nachhaltig und günstig.

Foto: magnific/wahuy_t

Himbeer-Smoothie

Auch ­Gemüse-Smoothies erfrischen und sind richtig lecker.

Foto: magnific/fabrikasimf

Himbeer-Smoothie (für 1 Glas)

Inzwischen ein echter Klassiker unter den Fruchterfrischungen: der Smoothie. Im Unterschied zu Milchshakes stecken hier deutlich mehr Früchte oder Gemüse drin und weniger Milchprodukte.

Zutaten

  • 120 g Himbeeren (frisch oder Tiefkühl-Ware)
  • 100 ml Milch
  • 75 g Naturjoghurt
  • 1 TL Vanillezucker

Zubereitung

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer sämig pürieren. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Mit Heidelbeeren, Banane oder einem Schuss Zitronensaft – Smoothies können beliebig verfeinert werden.

Orangen-Wassereis

Foto: freepik

Orangen-Wassereis (für 3-4 Eis am Stiel)

Kein Sommer ohne Eis! Mit nur drei Zutaten ist dieses Wassereis im Nu vorbereitet und das Gefrierfach macht den Rest.

Zutaten

  • 250 ml Orangensaft aus etwa 4 Orangen
  • 10 g (Vanille-)Zucker
  • Etwa 1 EL Zitronensaft je nach Geschmack

Zubereitung

Zucker, Zitronensaft und 100 ml Orangensaft in einen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker auflöst. Topf vom Herd nehmen, den restlichen Saft einrühren und die Mischung in Eisförmchen füllen und ab ins Gefrierfach. Nach ca. 1-2 Stunden, wenn das Eis leicht angefroren ist, einen Stiel reinstecken und über Nacht durchfrieren lassen.

Tipp: Wer es weniger süß mag, lässt den Zucker einfach weg – dann können alle Zutaten direkt kalt vermengt und ins Eisfach gegeben werden.

Kalte Gurkensuppe

Foto: magnific/timolina

Kalte Gurkensuppe (für 4 Portionen)

Heiß draußen und keine Lust zu kochen? Diese Gurkensuppe ist schnell gemacht und bietet herzhafte Abkühlung.

Zutaten

  • 6 Minigurken
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Handvoll frische Kräuter (z.B. Dill, Petersilie, Minze)
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 300 g Naturjoghurt
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß

Zubereitung

Gurken waschen und grob schneiden. Knoblauch kleinhacken und die Kräuterblätter von den Stielen zupfen. Die drei Zutaten mit der ­Gemüsebrühe in eine Schüssel geben und mit einem leistungsstarken Pürierstab oder Standmixer pürieren. Mit Joghurt unterheben und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Tipp: Die Suppe bis zum Verzehr kaltstellen. Mit Gurkenraspeln und frischen Kräutern servieren.

Brombeermarmelade

Foto: magnific

Brombeermarmelade (für 4 Gläser)

Süßlich-säuerlich im Geschmack und im Spätsommer reif für die Ernte: Brombeeren. Mit diesem einfachen Rezept gelingt die Marmelade garantiert.

Zutaten

  • 1 Bio-Zitrone, davon 1 TL Zitronenabrieb
  • 1 kg Brombeeren
  • 500g Gelierzucker (Verhältnis 2:1)

Zubereitung

Zitrone heiß abwaschen, Schale abreiben und Saft auspressen. Gläser (ca. 300 ml Fassungsvolumen/Glas) mit kochendem Wasser ausspülen und auf sauberem Geschirrtuch trocknen lassen. Brombeeren waschen, abtropfen lassen und in einen hohen Topf geben. Mit einer Gabel andrücken, Gelierzucker und Zitronensaft zugeben, aufkochen und 3-4 Minuten köcheln lassen. Das Ganze mit dem Pürierstab mixen und nach Wunsch durch ein Sieb streichen. Mit Zitronenabrieb würzen, heiß in die Gläser füllen, gut verschließen und auf dem Kopf gedreht auskühlen lassen. Kühl und dunkel lagern.

Noch mehr Lust auf Erfrischung?

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