Skip to main content

Author: wz_admin

Raus aus dem Klassenzimmer – ran an die Kläranlage

 



Wasser & Bildung

Raus aus dem Klassenzimmer – ran an die Kläranlage

„Woher kommt das Trinkwasser?“ und „Wie wird das Abwasser wieder sauber?“ Solchen und anderen spannenden Fragen gehen Kinder heute nicht mehr nur im Klassenzimmer nach, sondern direkt vor Ort, gemeinsam mit den regionalen Trink- und Abwasserzweckverbänden. Diese haben längst erkannt, wie wichtig es ist, schon die Jüngsten für das Thema Wasser zu begeistern und machen Wissen hautnah erlebbar. Wie das gelingt, zeigen viele unserer Herausgeber der WASSERZEITUNG mit ihren Projekten für junge Entdecker.

  • Abwasserbeseitigung Weißenfels-AöR

    Foto: Abwasserbeseitigung Weißenfels AöR

    Seit vielen Jahren bieten wir Klassen Führungen über unsere Anlagen an – die Nachfrage wächst stetig. Der Leiter Betrieb Kläranlage und Kanalnetz ist unser Experte für Kinderfragen. Mit ihm wird die Kläranlage zum Klassenzimmer und so manches Rätsel gelüftet: Was steckt in einer Kläranlage? Wie funktioniert ein Kanalnetz? Auch beim Girls- und Boys-Day sind wir dabei. Unsere Mitarbeiter nehmen sich viel Zeit und zeigen, wie ein Arbeitsalltag bei uns aussieht und was die Branche so spannend macht. Kontakt: info@abwasser-wsf.de oder 03443 337450.

  • ZWA Bad Dürrenberg

    Foto: ZWA Bad Dürrenberg

    Gemeinsam mit dem Elsterfloßgrabenverein gestalten wir jedes Jahr einen Projekttag für die Dritt- und Viertklässler in Großgörschen. Dabei vermitteln wir altersgerecht, woher Trinkwasser kommt, was mit Abwasser passiert und welche Rolle der Elsterfloßgraben spielt. Denn wer früh versteht, wie wertvoll Wasser ist, geht später bewusster damit um. Außerdem öffnen wir regelmäßig unsere Kläranlagen in Großgörschen und Bad Dürrenberg für Schulklassen aus dem Verbandsgebiet. Kontakt: info@zwa-badduerrenberg.de oder 03462 54250.

  • WAZV Saalkreis

    Foto: WAZV Saalkreis

    Unser Schulpraktikant Elias Bieler hat einen Blick hinter unsere Kulissen geworfen – ein Auszug aus seinen Worten: „Die Woche hat mir sehr gefallen, weil mir gezeigt wurde, wie das Abwasser transportiert wird und wohin. Mir wurden die Abwasserpumpwerke gezeigt und wie sie funktionieren. Ich habe geholfen, Kanäle mit einer Nebelmaschine zu suchen – wir waren erfolgreich. Mir gefällt es hier sehr, weil alle lustig und nett sind.“ Neben Führungen durch unsere Kläranlage bieten wir auch Schulpraktika an. Kontakt: info@wazv-saalkreis.de oder 034606-3600.

  • Der Praktikumsbericht fällt durchweg positiv aus.
    Foto: WAZV Saalkreis

WAZV „Bode-Wipper“

Foto: WAZV „Bode-Wipper“

Zum 111. Jahrestag unseres Wasserturms in Groß Börnecke feierten wir 2024 ein großes Wasserfest mit Führungen für Groß und Klein. Dabei sammelten wir Spenden für einen Trinkbrunnen der Kita „Sonnenschein“, der im Dezember 2024 eingeweiht wurde und die Kinder noch heute begeistert. Darüber hinaus bieten wir Besichtigungen unserer Kläranlage an und öffnen unsere Tore auch zum Girls- und Boys-Day. Wir möchten jungen Menschen das Thema Wasser und uns als attraktiven Arbeitgeber näherbringen. Kontakt: info@bode-wipper.de oder 03925 92570.

  • VKWA Salzwedel

    Foto: freepik/aleksandarlittlewolf

    Mit den umliegenden Schulen stehen wir regelmäßig in Kontakt und öffnen unsere Tore für Führungen auf der Kläranlage Salzwedel. Anschaulich und altersgerecht erklären wir die Technologie der Abwasserbehandlung – denn wir möchten alle Kinder gleichermaßen abholen. Manchmal folgt auf eine Führung sogar eine Anfrage für ein Schulpraktikum oder eine Azubi-Bewerbung, das freut uns natürlich besonders! Auch unser Wasserwerk lässt sich besichtigen. Kontakt: info@vkwa-salzwedel.de oder 03901 844333.

  • AZV Wipper-Schlenze

    Foto: AZV Wipper-Schlenze

    Von der Grundschule bis zur weiterführenden Schule – bei uns sind alle willkommen. Regelmäßig besuchen Schulklassen unsere Kläranlage und erfahren, wie die vielen Rädchen des Wasserkreislaufs ineinandergreifen. Wir versammeln die Klasse im Konferenzraum und klären gemeinsam den Weg des Abwassers vom Entstehungsort bis zur Kläranlage – was passiert dort mechanisch, chemisch und biologisch? Im Anschluss geht es mit unserem Abwassermeister auf eine Führung über die Kläranlage. Kontakt: info@azv-wipper-schlenze.de oder 03476 800990.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Sondervermögen: Regionale Trink- und Abwasserzweckverbände schlagen Alarm: „Wir bekommen keinen Cent!“

 



Daseinsvorsorge

Sondervermögen: Zweckverbände schlagen Alarm!

Unverzichtbar für die Versorgung – unsichtbar im Sondervermögen: die regionalen Trink- und Abwasserzweckverbände.

Fotos: SPREE-PR/Petsch (li.); Gückel (re.), WAZV „Bode-Wipper“ (mi.)

Es ist das größte Investitionspaket, das die Bundesregierung bisher geschnürt hat: Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität. Es umfasst eine Kreditermächtigung von 500 Milliarden Euro. Davon gehen 100 Milliarden Euro an die Länder und ihre Kommunen, Sachsen-Anhalt erhält einen Anteil von 2,61 Milliarden Euro. Ein Investitionsschwerpunkt soll auf Wasserversorgung und Klimaanpassung liegen.

Und die regionalen Trink- und Abwasserzweckverbände? Sie gehen offenbar leer aus, obwohl sanierungsbedürftige Leitungen, Netzausbau und verschärfte Reinigungsvorschriften des Abwassers große Finanzierungen verlangen. Was die Zweckverbände konkret fordern – die WASSERZEITUNG hat nachgefragt.

Das Stimmungsbild ist eindeutig: Die befragten Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Trink- und Abwasserzweckverbände in Sachsen-Anhalt blicken mit Sorge auf eine wachsende Reinvestitionslücke. Mario Pöschmann, Vorstand der Abwasserbeseitigung Weißenfels-AöR, fasst die Erwartungen an das Bundesvorhaben ernüchtert zusammen: „Das Ziel, mit dem Sondervermögen den Investitionsstau in vielen Infrastrukturbereichen zu beseitigen, sieht auf dem Papier gut aus. Große Projekte werden davon auch profitieren. Wir ‚kleinen‘ Verbände haben jedoch keinen Einfluss und gehen leer aus.“

Was das konkret bedeutet, erklärt Andreas Beyer, Geschäftsführer des WAZV „Bode-Wipper“: „Von den 2,61 Milliarden Euro, die an das Land Sachsen-Anhalt ausgeschüttet werden, erhalten wir regionalen Aufgabenträger keinen Cent.“

Dabei ist der Investitionsstau in der Wasserinfrastruktur längst keine abstrakte Zahl mehr.

Veraltete Leitungen zwingen Verbände zu teuren Erneuerungen.
Foto: WAZV „Bode-Wipper“


„Leider kommt die Infrastruktur, die keiner sieht, weil sie im Erdreich liegt, immer viel zu kurz.”

Bianka Wittenbecher
WAZV Saalkreis

Allein der WAZV Saalkreis beziffert seinen Bedarf an Investitionen im dreistelligen Millionenbereich: „Wir verfügen über ein Versorgungskonzept, das Trinkwassersicherheit, Resilienz und Energieoptimierung langfristig sichern soll. Doch ohne zusätzliche Mittel ist dieses Generationsprojekt nicht finanzierbar”, sagt Bianka Wittenbecher, Geschäftsführerin des WAZV Saalkreis.

Auch die Abwasserbranche steht unter Druck: Gesetzliche Vorgaben wie die EU-Kommunalabwasserrichtlinie, kurz KARL, verpflichtet die Versorgungsunternehmen zur energetischen Optimierung ihrer Kläranlagen – Ausgaben, die zwingend anstehen.

Mittel fließen an den Verbänden vorbei

Eine bittere Pille – und dennoch zeigen die Ver- und Entsorger auch Verständnis. Dass sie leer ausgehen, liege nicht am mangelnden Willen der Gemeinden, erklärt Franz-Xaver Kunert, Geschäftsführer des ZWA Bad Dürrenberg, und analysiert das Dilemma nüchtern: „Das liegt nicht an Böswilligkeit der Kommunen, sondern daran, dass sie die Gelder schlicht für ihre eigene Infrastruktur benötigen.“ Tatsächlich kämpfen viele Mitgliedskommunen selbst mit leeren Kassen.

Hinzu kommt ein strukturelles Problem, das Stephan Sterzik, Verbandsgeschäftsführer des AZV Wipper-Schlenze benennt: „Da ein Verband mehrere Kommunen versorgt, wäre eine faire Lösung nur möglich, wenn alle Mitgliedsgemeinden ihrem Verband gemeinsam Mittel bereitstellen würden.“ Dass dies geschieht, hält er für unrealistisch, da die Kommunen sonst selbst kaum Investitionen tätigen könnten.

Fehlende Zuschüsse erhöhen Kostendruck

Dabei wäre der Nutzen für die Bevölkerung unmittelbar spürbar. Denn neue Investitionen bedeuten häufig neue Kredite und die schlagen sich direkt in den Gebühren nieder. Mit Sondermitteln hingegen könnten Verbände Kredite abbauen, neue Verschuldung vermeiden und trotzdem gezielt in die Infrastruktur investieren. Stephan Sterzik vom AZV Wipper-Schlenze betont: „Jede Maßnahme zur Verwendung solcher Mittel würde sich gebührenmindernd auswirken und käme damit allen Bürgern im Verbandsgebiet gleichermaßen zugute.” Mit anderen Worten: Jeder Euro, der bei den regionalen Verbänden ankommt, kommt letztlich bei den Bürgerinnen und Bürgern an.

Laut und sichtbar bleiben

Die Ver- und Entsorger geben sich nicht geschlagen. Franz-Xaver Kunert vom ZWA Bad Dürrenberg formuliert die gemeinsame Haltung klar: „Unsere Aufgabe wird sein, gegenüber dem Land laut zu bleiben. Hier müssen die Mittel auch an uns fließen – bestenfalls genauso unbürokratisch wie über die Kommunen.” Andere Trink- und Abwasserzweckverbände bleiben skeptisch: „Es ist zu befürchten, dass nach der Förderung von Maßnahmen im Landesinteresse – etwa der Reaktivierung des Wasserwerks Beesen in Halle (Saale) – kaum noch Mittel für die Zweckverbände übrigbleiben“, sagt Bianka Wittenbecher vom WAZV Saalkreis.

„Unser Versorgungsnetz gehört zum nachhaltigsten Anlagevermögen in Deutschland – es darf nicht vergessen werden.”

Franz-Xaver Kunert
ZWA Bad Dürrenberg


Das Sondervermögen auf einen Blick

  • 500 Mrd. Euro Gesamtvolumen, verteilt auf 12 Jahre
  • davon 100 Mrd. Euro an Länder und Kommunen
  • Die Verteilung regelt das Länder- und Kommunal-Infrastruktur­finanzierungs­gesetz (LuKIFG)
  • Berechnungsgrundlage: Steueraufkommen und Einwohnerzahl pro Bundesland
  • Sachsen-Anhalts Anteil: 2,61 Mrd. Euro
  • 1,6 Mrd. Euro direkt an die Kommunen
  • 1 Mrd. Euro verwaltet das Land – verteilt auf die Ministerien
  • Ein Investitionsschwerpunkt: Wasserversorgung und Klimaanpassung

Zurück zur Startseite

Continue reading

Danke fürs Mitmachen!



Danke fürs Mitmachen!

Auch in unserer Winterausgabe 2025 haben beim Wasserrätsel wieder viele fleißig mitgeknobelt.

  • Unsere „Glücksfeen“ und ZWA-Mitarbeiterinnen Juliette Handloike und Nadine Ewert haben die Gewinner gezogen.

  • ZWA-Verbands­geschäfts­führer Franz-Xaver Kunert übergab die Preise persönlich.


Fotos (2): ZWA

In unserer Winterausgabe 2025 konnten Sie wieder beim Winterrätsel mitmachen und gewinnen. Das Lösungswort hieß Adventskranz.

  1. 1. Preis– Kochtopfset: Margit Hagenbach, Großkorbetha
  2. 2. Preis – Teekanne: Klaus Hopper, Bad Dürrenberg
  3. 3. Preis– Badeset: Heidi Ränker, Poserna
Herzlichen Glückwunsch!

Zurück zur Startseite

Continue reading

ZWA-WhatsApp-Kanal: Jetzt Follower werden!



Vernetzt

ZWA-WhatsApp-Kanal: Jetzt Follower werden!

Eilmeldungen und News bequem über unseren WhatsApp-Kanal abrufen.

Eilmeldungen & News direkt abrufen:
  • Wasserabstellungen
  • Rohrbrüche
  • Stellenausschreibungen
  • Veranstaltungen

Hinweis: Die Abonnenten des Kanals sind für andere Nutzer nicht sichtbar.

Folgen Sie uns jetzt über: https://bit.ly/40V74ml

Zurück zur Startseite

Continue reading

Gemeinsam für zuverlässige Ver- und Entsorgung



Editorial

Gemeinsam für zuverlässige Ver- und Entsorgung

Liebe Leserinnen und Leser,

die Natur ist aus dem Winterschlaf erwacht und der Frühling zeigt sich von seiner bunten Seite. Beim ZWA und der AöR nehmen die Bauarbeiten wieder Fahrt auf.

Erneuerungsbedürftige Leitungen, der Ausbau des Ver- und Entsorgungsnetzes und neue gesetzliche Vorgaben erfordern umfangreiche Investitionen. Die Finanzierung wird dabei zur wachsenden Kraftprobe – besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten mit explodierenden Baupreisen. Um nur ein Beispiel zu nennen: In vielen Ausschreibungen für Bauvorhaben kann die Kostenschätzung nicht eingehalten werden. Diese Entwicklungen erschweren Planungen und wirken sich letztlich auch auf die Gebühren aus. Wir wissen, dass Gebührenanpassungen für viele Haushalte eine spürbare Belastung bedeuten. Dennoch sind sie notwendig, um die Ver- und Entsorgung langfristig zu sichern. Unser Ziel bleibt, die Anlagen zuverlässig zu betreiben und die finanzielle Belastung für unsere Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten. Denn Ver- und Entsorgungssicherheit gelingt nur gemeinsam.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Frühlingszeit.

Ihr Franz-Xaver Kunert, Verbandsgeschäftsführer des ZWA Bad Dürrenberg

Foto: Fotoloft Erfurt

Ihr Mario Pöschmann, Vorstand der Abwasserbeseitigung Weißenfels – AöR

Foto: SPREE-PR/Wolf

Zurück zur Startseite

Continue reading

Flächenerfassung Niederschlagswassergebühr



Flächenerfassung Niederschlagswassergebühr

Im Zuge der aktuellen Überprüfung befestigter Grundstücksflächen gab es Fragen zu den Abflussfaktoren. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen auf einen Blick.

Im Rahmen der derzeit laufenden globalen Ermittlung der befestigten Grundstücksflächen für die Niederschlagswassergebühr kamen Rückfragen hinsichtlich der relevanten Abflussfaktoren auf.  Diese ergeben sich aus dem Anhang zur jeweils gültigen Abwassergebührensatzung. Im Sinne der einfachen Zugänglichkeit hier noch einmal zusammengefasst:

Die Niederschlagswassergebühr beträgt für den Kalkulationszeitraum 2026–2028 1,01 €/m² Gebührenbemessungsfläche/Jahr. Für Ihre Unterstützung im Rahmen der laufenden Flächenvalidierung danken wir Ihnen!

Zurück zur Startseite

Continue reading

Weltwassertag in unserer Region



Weltwassertag in unserer Region

Jedes Jahr am 22. März findet der Weltwassertag statt. Seit 1993 machen die Vereinten Nationen damit auf die Bedeutung der Ressource Wasser aufmerksam.

Der ZWA feierte diesen besonderen Tag gleich zweimal. Am 26. März 2026 hatten die Verbandsmitarbeiter Nadine Ewert und Sebastian Kittel für einen Projekttag die Grundschule „Thomas Müntzer“ in Kötzschau besucht. Für viel Wasserwissen hatten sie die Kinderbroschüre „Tröpfchen und Strahl“ mit im Gepäck.

Und am 23. März 2026 hieß es für die ZWA-Mitarbeiter ­Gerhard Müller und Guido Schieweg-Röder: zeigen, erklären und Fragen beantworten, denn die Kids der Grundschule Großgörschen waren zu Besuch auf der Kompaktkläranlage des Ortes. Traditionell hatten die Mitglieder des Fördervereins Elsterfloßgraben e. V. den Tag des Wassers mitgestaltet. Für den ZWA hat der Elsterfloßgraben als Vorfluter der Kläranlage Großgörschen besondere Bedeutung.


In Großgörschen und Kötzschau konnten Schüler einen spannenden Projekttag erleben.

Foto: ZWA

Zurück zur Startseite

Continue reading

15,8 Millionen für Investitionen in Bau, Sanierung und Planung



Bauvorhaben

15,8 Millionen für Investitionen in Bau, Sanierung und Planung

Der ZWA setzt auf Erneuerung und Bestandserhalt: An vielen Orten im Verbandsgebiet wird am Trink-, Schmutz- und Niederschlagwassernetz gebaut. Unsere Tabelle zeigt einige der Projekte.

Ein Großprojekt nimmt Fahrt auf: Für den Bau der Verbindungsleitung für Schmutz­wasser von der Kläranlage Wengelsdorf zur Kläranlage Bad Dürrenberg wurden bereits die Planungsleistungen vergeben.

Foto: ZWA/Tässmann

An vielen Orten im gesamten Verbandsgebiet wird in diesem Jahr am Trink-, Schmutz, und ­Niederschlagswassernetz gebaut, um das gesamte System ­stabil zu halten und zukunftssicher zu gestalten. Unsere Tabelle zeigt einige der Projekte, die in diesem Jahr begonnen werden.

Die für 2026 geplanten Investitionen können Sie unter www.zwa-badduerrenberg.de einsehen.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Gesetzliche Vorgaben und digitale Lösungen



Trinkwasserschutz neu gedacht

ZWA setzt auf effiziente Softwarelösung

Sauberes Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Um seine Qualität langfristig zu sichern, sind die gesetzlichen Anforderungen in den letzten Jahren weiterentwickelt und verschärft worden.

Das Wasserwerk Lützen: Hier wird Rohwasser zu bestem Trinkwasser für rund 10.000 Einwohner der Stadt Lützen und Umgebung aufbereitet.

Foto Gebäude: ZWA. Foto Tanks: SPREE-PR/Wolf.

Ein zentrales Element ist die Trinkwassereinzugsgebieteverordnung (TrinkwEGV), die Ende 2023 in Kraft getreten ist. Sie verpflichtet Wasserversorger, die Gebiete, aus denen das Trinkwasser stammt, systematisch zu untersuchen und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

„Für den ZWA bedeutet das, dass wir unsere Trinkwassereinzugsgebiete eindeutig abgrenzen, die Nutzungen innerhalb dieser Gebiete erfassen, mögliche Gefährdungen für das Grundwasser bewerten und die Ergebnisse nachvollziehbar dokumentieren“, erklärt Martin Dobischok, Technischer Leiter beim ZWA Bad Dürrenberg.

Der Verband nutzt dafür die Softwarelösung RiskPlus. Sie unterstützt dabei, Flächennutzungen wie Landwirtschaft, Siedlungen, Verkehr oder Gewerbe systematisch zu erfassen und mögliche Risiken für das Grund- und Rohwasser zu bewerten. Die Ergebnisse werden in Karten und Berichten dargestellt und sind jederzeit nachvollziehbar.

„Mit Hilfe von RiskPlus haben wir das Trinkwassereinzugsgebiet Lützen – welches zu unserem Wasserwerk Lützen gehört – vollständig untersucht und bewertet. Der gesetzlich geforderte Bericht zur Bewertung des Trinkwassereinzugsgebietes wurde fristgerecht erstellt und bei der Wasserbehörde des Burgenlandkreises eingereicht“, so Martin Dobischok. Der Trinkwasserschutz ist kein einmaliger Schritt, sondern ein fortlaufender Prozess.

Auch die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) wurde angepasst und fordert künftig ein noch stärker risikobasiertes Vorgehen entlang der gesamten Versorgungskette – von der Wassergewinnung bis zur Verteilung. Auch bei dieser neuen Anforderung unterstützt Riskplus. Der ZWA hat wichtige Grundlagen für den langfristigen Schutz des Trinkwassers geschaffen. „Unser Ziel bleibt klar: Eine sichere und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung – heute und in Zukunft“, sagt Verbandsgeschäftsführer Franz-Xaver Kunert.

Übrigens: Auch Eigentümer können von der TrinkwV betroffen sein. Ab dem 12.01.26 dürfen Trinkwasserleitungen nicht mehr aus Blei bestehen. Das Verbot gilt auch für Hausanschlussleitungen und Hausinstallationen. Eigentümer, Vermieter und Hausverwaltungen sind in der Pflicht, die Rohre zu entfernen.

Das Trinkwassereinzugsgebiet des Wasserwerks Lützen, inkl. ­Wasserschutzzonen.
Grafik: ZWA

Zurück zur Startseite

Continue reading

Damit Fehler vermieden werden

 




IBAN-Namensabgleich

Damit Fehler vermieden werden

Der IBAN-Namensabgleich, auch Verification of the Payee (VoP) genannt, ist eine Pflichtprüfung, die seit dem 9. Oktober 2025 bei SEPA-Überweisungen durchgeführt wird. Die Banken prüfen, ob der eingegebene Empfängername mit der IBAN des Empfängers übereinstimmt. Ziel ist es, Betrug und Tippfehler bei Überweisungen zu verhindern. Wenn Name und IBAN nicht übereinstimmen, erhalten Kunden eine Warnung, dann muss entschieden werden: die Überweisung trotzdem senden, korrigieren oder abbrechen. In den letzten Wochen haben sich vermehrt Kundinnen und Kunden beim HWAZ gemeldet, dass bei der Überweisung eine Fehlermeldung beim Empfängernamen erscheint.

Schreibfehler führen bei Rechnungslegung häufig zu Problemen.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Bei den Banken ist folgender Empfängername hinterlegt:

„Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband“

So sollte es bei der nächsten Überweisung klappen. Natürlich besteht für unsere Kunden auch weiterhin die Möglichkeit, ein SEPA-Lastschriftmandat zu hinterlegen, das Formular finden Sie auf unserer Homepage.

Zurück zur Startseite

Continue reading