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Author: wz_admin

Warum ist ausreichendes Trinken eigentlich so wichtig?

 




Kinderfrage

Warum ist Trinken so wichtig?

Wusstest du, dass der Mensch fast zu 70 Prozent aus Wasser besteht? Das ist ganz schön viel, nämlich zwei Drittel. Wenn du etwa 45 Kilogramm wiegst, sind das 30 Kilogramm. So viel wie drei gefüllte Wassereimer!

Das Wasser steckt in unserem Gehirn, im Herzen, in der Lunge und allen anderen Organen. Im Blut sowieso. Selbst unsere vermeintlich trockenen Knochen haben einen Wasseranteil von 31%.

Wasser ist nicht nur lebensnotwendig. Es wirkt wie ein Wundertrank für unseren Körper. Unsere Organe benötigen es, um ordentlich zu funktionieren. Außerdem transportiert das Wasser wichtige Nährstoffe zu allen Teilen unseres Körpers. Gleichzeitig hilft es, Abfallstoffe wieder loszuwerden. Das Wasser kann unsere Temperatur regulieren, damit wir nicht zu heiß oder zu kalt werden. Wenn wir rennen oder schwitzen, verlieren wir besonders viel Wasser und müssen es wieder auffüllen. Damit unser Körper genügend Wasser bekommt, müssen wir jeden Tag etwa 1,5 Liter Wasser trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Grafik: SPREE-PR

Ein Mensch kann viele Tage ohne Nahrung auskommen, aber nur drei Tage ohne Flüssigkeit überleben. Schon nach einem Tag treten deutliche Anzeichen von Dehydrierung, also Vertrocknung, auf. Unser Körper schickt deutliche Warnsignale, nämlich erstmal kräftigen Durst. Wir fühlen uns müde, schlapp und bekommen möglicherweise Kopfschmerzen. Damit es gar nicht so weit kommt, sollten wir regelmäßig zu trinken.

Aber was sind die besten Getränke? Wasser ist natürlich das Beste! Es ist frisch, gesund und enthält keinen Zucker. Du kannst auch ungesüßten Tee oder Fruchtschorle trinken. Vermeide zuckerhaltige Getränke, Limonade und Energy-Drinks – die sind wie ein Zuckerschock für deinen Körper.

Wenn du das nächste Mal Durst hast, greif zum Wasser! Es ist der beste Freund deines Körpers, und du wirst dich fit und munter fühlen. Prost!

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Wo kann ich mein Leitungswasser analysieren lassen?

 




Wasserversorger prüft bis zum Hauswasserzähler

Wo kann ich mein Leitungswasser analysieren lassen?

Auch wenn einige Anbieter und Publikationen anderes behaupten: Leitungswasser hat in Deutschland eine hervorragende Qualität, es ist streng überwacht und kann bedenkenlos getrunken werden. Wer mag, kann es zusätzlich bei Fachlaboren analysieren lassen.

Wer sein Leitungswasser genau analysieren möchte, wendet sich an ein Fachlabor.
Der Risikobereich liegt hinter der Wasseruhr, wo die Verantwortung der OWA für die Trinkwasserqualität endet.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Für die Überwachung des Leitungswassers ist der regionale Trinkwasserversorger, also die OWA zuständig. Mehr als 99 % aller Proben in Deutschland erfüllen die strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung. Die Grenzwerte sind so niedrig festgelegt, dass das Leitungswasser nahezu ausnahmslos eine hohe Güte aufweist. Es ist oft hochwertiger und sicherer als Flaschenwasser.

Wasseranalyse für Privatpersonen nur bei Fachlaboren

Die lokalen Gesundheitsämter überprüfen engmaschig die Wasserqualität. Die Verantwortung des Wasserversorgers für die Trinkwasserqualität endet jedoch am Hauswasserzähler. Ab der Wasseruhr stehen die Hausbesitzer in der Pflicht. Die Hausinstallation inklusive aller Hausleitungen sollte deshalb stets gut gewartet und intakt sein. Die OWA bietet keine Wasseranalysen für Privatpersonen an. Dies ist gegen eine Gebühr bei Fachlaboren möglich, wie etwa der Agrolab Potsdam GmbH.

Bei plötzlichen Störungen an die OWA wenden

Ausnahme: Bei akuten Auffälligkeiten, wenn das Leitungswasser beispielsweise verfärbt ist, auffällig riecht oder schmeckt, ist die OWA in Falkensee die erste Ansprechpartnerin. Sie wird die Ursache der Verunreinigung lokalisieren und beheben, sofern sie sich im öffentlichen Bereich befindet.

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Ruhe und Natur pur finden Sie auf dem Havellandradweg

 




Landpartie

Kennen Sie schon den Havellandradweg?

Ruhe und Natur pur. Nebel über Feuchtwiesen. Rehe und Kraniche. Unendliche Weite. Durch unser Verbandsgebiet führt eine der schönsten Radrouten Brandenburgs: der Havellandradweg.

Nicht nur strampeln: Entlang des Havellandradweges öffnen sich immer wieder herrliche Ausblicke, hier auf die Stadt Rathenow.

Foto: Tourismusverband Havelland e.V. / Steven Ritzer

Grund genug, ein wenig Lust auf einen abwechslungsreichen Ausflug zu machen. Für die gesamte Strecke über 142 km von Berlin-Spandau bis Havelberg kann man zwei bis drei Tage einplanen. Aber auch kleinere Abschnitte haben ihren Reiz.

Die Tour führt durch den Krämer Forst und das Havelländische Luch, über Nauen, Ribbeck und Rathenow bis in den Natur- und Sternenpark Westhavelland. Unterwegs laden charmante Orte zum Verweilen ein: die Dörfer Paaren im Glien, Pausin, Perwenitz und Senzke oder die historische Altstadt von Nauen. In Ribbeck finden Sie vielleicht Zeit für das Schlossmuseum und die Alte Brennerei. Vielerorts werden Sie urige Cafés und Orte zum Einkehren entdecken. Und dazwischen immer wieder Weite und Natur.

Eine erfrischende Badepause lässt sich am Hohennauener-Ferchesarer See einlegen, bevor es durch die Optikerstadt Rathenow und in den Natur- und Sternenpark Westhavelland geht. Bei klarem Wetter sind hier unvergessliche Sternenhimmel zu erleben. Ziel der Reise ist die Hansestadt Havelberg.

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Die OWA möchte zwei Stellen im Elektro-Bereich neu besetzen.

 




Wir suchen Verstärkung!


Die OWA bietet eine spannende und sichere Tätigkeit bei einem lokalen Ver- und Entsorger sowie eine tarifliche Vergütung nach TVöD u.v.m.

Alle Infos und noch mehr Stellen finden Sie auf unserer Website.

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Manuela Nebel: “Die OWA übernimmt hier Verantwortung!”

 




Editorial

Auf gute Zusammenarbeit

Zu jeder Tages- und Nachtzeit erwarten die Kunden der OWA, dass sie den Wasserhahn aufdrehen können und frisches Trinkwasser sprudelt. Für Notfälle steht im Hintergrund ein Bereitschaftsdienst parat.

Foto: SGFotografie, Kristina Wolf

Liebe Leserinnen und Leser, liebes OWA-Team,

seit Januar bin ich neue Bürgermeisterin der Stadt Velten. Gemeinsam mit vielen Engagierten setze ich mich dafür ein, unsere Ofenstadt weiterzuentwickeln. Das geht nur, wenn die Basis stimmt. Die OWA schafft diese Basis, diese grundlegende Infrastruktur auch für unsere Ofenstadt Velten.

Denn Wasser ist eine unverzichtbare Grundlage unseres Alltags. Ob im Haushalt, in Betrieben oder für unsere Umwelt – sauberes und verlässlich verfügbares Wasser ist für uns nicht nur selbstverständlich. Wasser ist lebensnotwendig. Umso wichtiger ist die Arbeit der OWA. Sie sichert die Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser und sorgt für eine umweltgerechte Abwasserableitung. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag für Gesundheit, Lebensqualität und eine nachhaltige Entwicklung.

Gerade angesichts des Klimawandels und mit steigenden Anforderungen an den Ressourcenschutz wird deutlich, wie bedeutend eine leistungsfähige Wasserwirtschaft ist. Die OWA übernimmt hier Verantwortung für heute und für kommende Generationen.

Ich danke allen Mitarbeitenden für ihren täglichen Einsatz – oft im Hintergrund, aber von zentraler Bedeutung auch für unsere Stadt. Und ich freue mich darauf, diesen Weg im engen Austausch mit Ihnen weiterzugehen.

Herzlichst, Manuela Nebel
Bürgermeisterin der Stadt Velten

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Auch dieses Jahr investiert die OWA umfangreich. Ein Überblick.

 




Hier wird 2026 gebaut

Auch in diesem Jahr investiert die OWA umfangreich. Kontinuierlich modernisiert und wartet sie Anlagen und Leitungen. Teilweise erfordern die Arbeiten Verkehrseinschränkungen.

In der Finkenkruger Straße in Falkensee erneuert die Firma Tief- und Wasserbau Boblitz einen Schmutzwasserkanal. Weil der Kanal im unterirdischen Vortrieb eingezogen wird, sind Verkehrseinschränkungen nur punktuell nötig.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Bereich Schmutzwasser (SW)

  • Falkensee (Finkenkruger Str.): Sanierung der SW-Kanäle
  • Schönwalde-Dorf (Wiesenweg): Sanierung des SW-Pumpwerks
  • Friesack/Havelländisches Luch (Niederwall-, Kirch-, Wulkow-, Charlottenstr.): Sanierung des SW-Kanals
  • Henningsdorf (Stadtgebiet): Sanierung der SW-Kanäle
  • Leegebruch (Veltener Str.): Erweiterung der Abwasserdruckleitung

In Planung bzw. Baubeginn:
  • Falkensee (Straße der Einheit): Erneuerung der Abwasserdruckleitung (ADL)
  • Velten (Businesspark, Parkallee/Zum Stichkanal): Neuerrichtung des Hauptpumpwerks 2
  • Velten (Hauptpumpwerk 1−Berliner Str.): Erneuerung der ADL
  • Leegebruch (Lindenstraße): Erweiterung der Abwasserdruckleitung

Bereich Trinkwasser (TW)

Hier werden und wurden Leitungen erneuert:
  • Falkensee (Falkenhagener Str./Freimuthstr.−Marwitzer Str./Edeka)
  • Falkensee (Frankenstr./Friesenstr.−Karl-Liebknecht-Str.)
  • Kremmen (Straße der Einheit)
  • Kremmen OT Groß-Ziethen (Alte Dorfstr.)
  • Friesack (Niederwall-, Kirch-, Wulkow-, Charlottenstr.)
  • Oranienburg OT Germendorf (Germendorfer Dorfstr.)
  • Velten (Pinnower Chaussee und Lindenstr.)

Weiteres:
  • Hennigsdorf, Stolpe-Süd: Erneuerung der TW-Leitung und ADL
  • Oberkrämer OT Marwitz: Herstellung einer TW-Druckerhöhungsanlage
  • Falkensee (OWA-Zentrale): Brandschutzsanierung Haus 1

Geplant sind Erneuerungen von TW-Leitungen in folgenden Bereichen:
  • Hennigsdorf (Fontanestr./Schönwalder Str., 2. BA)
  • Hennigsdorf (Havelkanal−Fontanestr., 1.-3.BA)
  • Friesack (Berliner Str. und Hamburger Str.)
  • Friesack (Nauener Straße/Große Schanze−Thiemannstr.)
  • Mühlenberge OT Wagenitz
  • Schönwalde-Glien OT Perwenitz (Perwenitzer Dorfstr.)
  • Schönwalde-Glien OT Grünefeld (Paarener Str. 27−58)
  • Falkensee (Bahnhofstr./Freimuthstr.−Falkenhagener Str.)
  • Falkensee (Rudolf-Breitscheid-Str./Finkenkruger Str.−Meisenstraße)
  • Falkensee (Schuster- und Bäckerweg)
  • Falkensee (Schwarzkopfstr./Potsdamer Str.)
  • Falkensee (Schwarzwildweg und Hasenwinkel)
  • Oberkrämer OT Eichstädt (L17)
  • Kremmen (Schloßdamm)
  • Dallgow-Döberitz (Fasanen- und Wiesenstr.)
  • Kremmen OT Staffelde (Neuruppiner Str.)
  • Kremmen OT Beetz (Viehhof)
Weiteres:
  • Velten (Sandweg−Jahnstr.): Erweiterung der TW-Leitung (1. BA Nauener Str./Kreisbahnstr.)
  • Wasserwerk Staaken−B 5: Inbetriebnahme der TW-Leitung

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Bitte übernehmen Sie Eigenverantwortung für die Hausinstallation!

 




Eigenverantwortung für die Hausinstallation

Die Wartung ist kein „Kann“, sondern „Muss“

Laut Trinkwasserverordnung und DIN 1988 sind Hauseigentümer für die Wartung der Trinkwasserinstallation hinter dem Wasserzähler verantwortlich. Mit wenig Aufwand können große Schäden vermieden werden.

Nico Riebenstahl, Leiter des Materialeinkaufs, zeigt ein Ventil, das vor der Wasseruhr verbaut ist. Mit besserer Wartung ließe sich viel sparen.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Ein Parameter dieser Anlage ist der Wasserfilter. Viele Hauseigentümer wissen nicht einmal, dass in ihrer Trinkwasserinstallation ein Hauswasserfilter eingebaut ist – geschweige denn, dass dieser regelmäßig gewartet werden muss. Dabei schützt der Filter nicht nur die Wasserqualität, sondern auch die gesamte Hausinstallation. Oder die Absperrventile: Wer die nicht regelmäßig bewegt, riskiert Rost und schlimmstenfalls Wasserschäden. „Wir müssen jedes Jahr etwa hundert Ventile und über tausend Ventileinsätze auswechseln“, berichtet Nico Riebenstahl, der bei der OWA den Materialeinkauf verantwortet. „Der Ärger, der hinter jedem Schaden steckt, ließe sich häufig vermeiden.“

Ihre Pflicht als Eigentümer: Wartung der Hausinstallation

Die öffentliche Wasserversorgung und Verantwortung für die Wasserqualität endet am Wasserzähler. Alles, was dahinterkommt – Rohre, Filter, Ventile, Speicher – liegt in der Verantwortung der Eigentümer. Wir erklären die einzelnen Wartungsschritte:

Wasserfilter (Hauswasserstation) warten

  • Rückspülfilter: Spülen Sie den Filter alle 2 bis 6 Monate (bzw. bei Druckabfall) zurück, um Schmutzpartikel zu entfernen.
  • Wechselfilter: Ersetzen Sie Filtereinsätze alle 6 Monate durch einen Fachbetrieb. Hinweis: Ein Filter ist bei metallischen Rohren nach DIN 1988 zwingend.
  • Absperrventile regelmäßig drehen: Betätigen Sie alle Ventile (Absperrarmaturen) in der Hausinstallation mindestens alle sechs Monate. Drehen Sie einmal zu und wieder auf, damit diese beweglich bleiben und im Notfall funktionieren.
  • Wasserzähler freihalten: Der Wasserzähler muss jederzeit zugänglich, ablesbar und vor Frost geschützt sein. Verbauen Sie ihn nicht und lagern keine Gegenstände davor. Ein Freiraum von 1 m vor und mindestens 0,8 m über der Absperreinrichtung bzw. Hauptwasserzähleranlage (Montageplatz) ist einzuhalten.
  • Stagnationswasser vermeiden: Wasser darf nicht wochenlang in Leitungen stehen. Nach Urlauben und in selten genutzten Gäste-WCs müssen die Zapfstellen ausführlich gespült werden, bis kaltes Wasser fließt.
  • Warmwasser-Temperatur prüfen: Der Speicher sollte auf 60 °C eingestellt sein, um Legionellenwachstum zu verhindern.

Warum ist die Wartung wichtig?

Vernachlässigte Anlagen können zu verschmutztem Wasser, Druckverlust durch verstopfte Filter, festgesetzten Ventilen und schlimmstenfalls zu Rohrbrüchen und hygienischen Problemen führen.

Tipp:

Bei Problemen an Ihrer privaten Hausinstallation (hinter dem Wasserzähler) wenden Sie sich an einen zugelassenen Fachbetrieb. Die Installateursverzeichnisse für OHV und HVL sind auf www.owa-falkensee.de in der Rubrik „Hausanschlüsse“ zu finden.

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Christian Försterling ist der neue Technische Leiter bei der OWA.

 




Vorgestellt

Christian Försterling ist der neue Technische Leiter bei der OWA.

Seit April 2026 verantwortet der 38-jährige Master im Technischen Umweltschutz (BTU Cottbus und TU Berlin) vielfältige Aufgaben im Verband.

Seit April 2026 verantwortet der 38-jährige Master im Technischen Umweltschutz (BTU Cottbus und TU Berlin) bei der OWA den Bereich Technologie der Trinkwasseraufbereitung und Abwasserbehandlung, die Bauabteilung, den zentralen Bereitschaftsdienst, das Kundencenter inklusive Anschlusswesen und Standrohrverleih, den Geodatenservice, das Labor, und als Leiter der IT sogar die Aktualisierung der OWA-Website. „Langweilig wird mir nicht“, lacht Christian Försterling bei der langen Aufzählung.

Arbeiten am Wohnort

Vorher arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin. Es folgten Tätigkeiten als Planungsingenieur und seit 2023 als Teamleiter im Abwasserbereich bei den Berliner Wasserbetrieben. Mit dem Umzug seiner Familie nach Falkensee 2018 wurde er zum täglichen Berufspendler. Bis er in der letzten Ausgabe der Wasserzeitung von der vakanten Stelle bei der OWA las. Gelesen, beworben, gewechselt.

An seinem neuen Arbeitsplatz hat Christian Försterling als Technischer
Leiter eine Menge zu koordinieren.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Heute fährt Christian Försterling neun Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit und resümiert: „Regional zu arbeiten ist ein großer Gewinn. Nicht nur, weil die Lebensqualität ohne die Pendelei viel höher ist. Schön ist es auch, die Wirksamkeit der eigenen Tätigkeit in diesem wichtigen Lebensbereich direkt vor Ort zu erleben.“

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Ben Wardelmann: vom Schülerpraktikanten zum Kanalinspekteur

 




Vom Schülerpraktikanten zum Kanalinspekteur

Hervorragende Entwicklungs­möglichkeiten für engagierte OWA-Einsteiger

Vom Schülerpraktikanten zum Kanalinspekteur wird man nicht von heute auf morgen. Mit Engagement, Durchhaltevermögen und einer guten Nachwuchsförderung des Arbeitgebers ist das aber schon in jungen Jahren möglich. Ben Wardelmann gelang seine berufliche Erfolgsgeschichte bei der OWA.

Falkensee, Mai 2026: Im Einsatzfahrzeug in der Elbeallee hat der junge Kanalinspekteur Ben Wardelmann vor einem breiten Monitor Platz genommen. Gerade noch hat er auf der Straße vorsichtig eine kleine fahrbare Kamera an einer Seilwinde im Kanalschacht versenkt. Vor dem Monitor lotst er nun mit einem Joystick die kleine Hightech-Kamera durch den Abwasserkanal. Meter für Meter bewegt sie sich vorwärts. Kleine Wasserrinnsale können dem Gefährt nichts anhaben. Hochkonzentriert steuert der 21 Jahre junge Falkenseer das unterirdische Kamerafahrzeug und verfolgt die Live-Bilder aus dem Kanal. Hin und wieder stoppt er die Fahrt, schwenkt die 360-Grad-Kamera in alle Richtungen und erfasst den Kanalzustand.

Solide Ausbildung als Fundament

Während die Kamera Bilder überträgt, erzählt Ben Wardelmann von seinem Werdegang.

„Schon während meiner Schulzeit habe ich ein längeres Praktikum bei der OWA im Bereich Abwasser absolviert.“ Der Schüler fand Gefallen an den praktischen Tätigkeiten, an der Technik und dem Unternehmen. Folgerichtig bewarb er sich mit dem Realschulabschluss bei dem Falkenseer Wasserver- und Abwasserentsorger um einen Ausbildungsplatz zum Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik. Dreieinhalb Jahre dauerte die universal ausgelegte Ausbildung, die umfassende Fertigkeiten zu industriellen Rohrleitungen und technischen Anlagen vermittelt. „Zweieinhalb Jahre davon lernte ich bei den Berliner Wasserbetrieben, die in meinem Beruf überbetrieblich ausbilden. Im letzten Ausbildungsjahr wechselte ich wieder zur OWA in den Abwasserbereich.“ Dabei begleitete der Azubi auch den Kanal-Inspektions-Trupp. „Sein Interesse daran war nicht zu übersehen“, sagt Christian Zudock, Bereichsleiter Abwasser bei der OWA. „Für diese Technologie braucht man ein echtes Faible.“ Noch während der Lehre wurde Ben Wardelmann gefragt, ob er einen KI-Lehrgang absolvieren möchte. KI steht in diesem Fall für Kanalinspektion.

Es ist die Verbindung aus moderner Technik und praktischer Arbeit, die den jungen Facharbeiter Ben Wardelmann an seiner Arbeit begeistert.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Im Anschluss Spezialisierung

Aber erst musste die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen werden. Das war im Februar dieses Jahres der Fall und der junge Facharbeiter wurde nahtlos von der OWA übernommen. Im April konnte er direkt den KI-Lehrgang anschließen. Die kompakte Schulung vermittelt das theoretische und praktische Know-how, Kanalsysteme entsprechend europäischer und deutscher Normen sowie baufachlicher Richtlinien zu erfassen und zu beurteilen.

Im Mai war es soweit: Mit dem frischen „KI-Pass“ arbeitet Ben Wardelmann als Kanalinspekteur bei der OWA und führt eigenverantwortlich Kamerabefahrungen durch.

So wie heute in der Elbeallee. Der Kanal unter der Straße aus dem Jahr 2005 sieht auf den ersten Metern noch mustergültig aus. Das liegt auch daran, dass der Abschnitt vorher vom Saug- und Spülfahrzeug mit Hochdruck gereinigt wurde. „Die Abwasserkanäle werden nicht nur vor jeder TV-Inspektion, sondern ebenfalls in einem festen Turnus gespült“, erklärt Ben Wardelmann.  „Wenn wir mit der Kamera reinfahren, müssen die Kollegen vorher immer spülen, damit Ablagerungen vor allem von der Kanalsohle entfernt werden und ich einen möglichst freien Blick auf die Kanalsubstanz habe.”

Hindernis im Kanal

In der Elbeallee handelt es sich um einen außerplanmäßigen Einsatz. Anwohner meldeten der OWA mehrfach Verstopfungen. Der Grund dafür taucht jetzt auf dem Monitor auf: massiver Wurzeleinwuchs an einer Hausanschlussleitung. Die Kamera muss abrupt stoppen, Wurzeln versperren fast den gesamten Kanal. Das dichte Wurzelgeflecht behinderte auch immer wieder das Abwasser.

Wie geht es nun weiter? „Die Abteilungsleitung und ein Techniker werden den Schaden bewerten“, erklärt der Kanalinspekteur.  „Wahrscheinlich ist die Wurzel durch den Hausanschluss eingewachsen. Der muss dann repariert oder ausgetauscht werden.“

Ben Wardelmann macht seine Arbeit Spaß, mit der Kamerabefahrung hat er seine berufliche Bestimmung gefunden.  „Ich kann mir gerade nichts anderes vorstellen.“

Was ihm bei der OWA noch gefällt? „Das Arbeitsklima und die netten Kollegen. Und dass die
Wasserbranche wichtig und sicher ist. Trink- und Abwasser wird es immer geben.”

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OWA-Bereitschaftsdienst: rund um die Uhr erreichbar!

 




Der OWA-Bereitschaftsdienst sichert jederzeit die Ver- und Entsorgung

Rund um die Uhr erreichbar

Zu jeder Tages- und Nachtzeit erwarten die Kunden der OWA, dass sie den Wasserhahn aufdrehen können und frisches Trinkwasser sprudelt. Für Notfälle steht im Hintergrund ein Bereitschaftsdienst parat.

Ihn darf nichts aus der Ruhe bringen: Andreas Relius verantwortet im Trinkwasserbereich ein 18-köpfiges Bereitschaftsteam, das rund um die Uhr bei eventuell auftretenden Havarien zur Stelle sein muss.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Die wenigsten Havarien halten sich an die Öffnungszeiten bis 15:30 Uhr. Dann rücken ganz regulär die Kollegen des Meisterbereichs Trinkwasser zum Ort des Geschehens aus. Bei Störungen zu den anderen Zeiten sowie an Wochenenden und an Feiertagen übernimmt die Rufbereitschaft. „Nach einem festen Plan gehen wöchentlich nach ihrer regulären Arbeit je zwei Kollegen in die Rufbereitschaft“, erklärt Andreas Relius. Er ist bei der OWA Abteilungsleiter Trinkwasser und koordiniert in seinem Bereich die Rufbereitschaft. Von seinen insgesamt 34 Mitarbeitern sind das 18 Kollegen zwischen 22 und 65 Jahren – allesamt universelle Rohrleger. „Die müssen einfach alles können, vom Wasserzähler auswechseln bis zum Beheben eines großen Rohrbruchs“, erzählt Andreas Relius. Vorzugsweise arbeiten in den Zweierteams ein älterer und ein jüngerer Kollege zusammen.

Alles läuft über Dispatcher

Geht in den Nachtstunden oder an Wochenenden und Feiertagen bei der OWA ein Notruf ein, wird zunächst ein erfahrener Dispatcher die Situation einschätzen und dann die Kollegen der Rufbereitschaft auf den Weg schicken.

Die Zahl der Rohrbrüche hat in den vergangenen Jahren abgenommen, ein Ergebnis der über die Jahre erneuerten und gut gewarteten Leitungen. Dennoch kommt es zu zwei bis drei richtig großen Einsätzen im Jahr, erzählt Relius. „Und in kalten Wintern, wie im letzten, kann sich die Zahl verdoppeln. „Dann leisten die Kollegen nicht selten 12- bis 15-Stunden-Tage.“

Mancher Notruf ist überflüssig

Zu den kleineren Einsätzen gehören beispielsweise undichte Wasserzähler, die schon mal einen Keller fluten können. Ärgerlich sind Einsätze, die sich dann als Fehlalarm entpuppen. „Erst neulich mussten wir ausrücken, weil eine Straße unter Wasser stand. Wie sich dann herausstellte, war nicht etwa eine defekte Rohrleitung schuld, sondern ein falsch programmierter Rasensprenger.“

OWA-Notruf: 03322 271-0

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