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Author: wz_admin

Bequem und sicher: Zahlungsverkehr per SEPA hilft beiden Seiten

 




Bequem und sicher

Zahlungsverkehr per SEPA hilft beiden Seiten

Ein SEPA-Lastschriftmandat bedeutet eine Vereinfachung für alle Beteiligten. Mit dem Erteilen einer Einzugsermächtigung wird der Zahlungsverkehr automatisch und regelmäßig abgewickelt. Das spart Arbeit, Zeit und mögliche Zusatzkosten.


Foto: SPREE-PR/Petsch

Der Begriff „SEPA“ (Single Euro Payments Area) steht für bargeldloses Bezahlen im Euro-Raum. Es ist ein einheitliches Verfahren. Der Zahlungsempfänger, in diesem Fall der HWAZ, zieht den Betrag ein. Ohne vorherige Ankündigung (Rechnung o. ä.) erfolgt jedoch keine Abbuchung. Die automatische Abwicklung verhindert Zahlungserinnerungen, Mahnungen, Vollstreckungen und schützt somit vor möglichen Extrakosten. Mit der Einzugsermächtigung gehen Kunden kein Risiko ein. Im Gegenteil: Ab dem Tag der Abbuchung gilt eine Acht-Wochen-Frist, in der die Bank beauftragt werden kann, das Geld zurückzuholen. Andersherum werden auch Guthaben automatisch auf das Kundenkonto ausgezahlt. Im Endeffekt ist es eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. So geht es: Ein Lastschriftmandat muss schriftlich erteilt werden. Das Formular ist auf www.hwaz.de hinterlegt. Wichtige Inhalte sind Zahlungsempfänger, Grundstück, Kontoinhaber, IBAN-Nummer und Abbuchungsbeginn. Änderungen können per Brief, E-Mail, Fax oder Formular mitgeteilt werden. Akzeptiert werden ausschließlich Mandate von Vertragspartnern (Grundstückseigentümer), nicht von Mietern. Sobald ein Lastschriftmandat beim HWAZ eingegangen ist, erhalten Sie ein Bestätigungsschreiben.

Weitere Infos:

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Jede Menge Neugier: die neue Patenklasse des HWAZ stellt sich vor!

 




Wasser, Wissen und jede Menge Neugier

Die neue Patenklasse des HWAZ stellt sich vor

Wir sind 17 Mädchen und Jungen aus der 4. Klasse und in diesem Schuljahr ist bei uns etwas ganz Besonderes los: Wir sind die neue Patenklasse des HWAZ!

Unsere Schule ist bereits seit vielen Jahren Patenschule des HWAZ. Jedes Jahr übernimmt die 4. Klasse diese besondere Aufgabe und bringt die Patenschaft mit eigenen Ideen und Aktionen zum Leben. Für uns passt das ganz besonders gut, denn das Thema Wasser spielt auch im Sachkundeunterricht eine wichtige Rolle.

Wir sind eine neugierige Klasse und interessieren uns für vieles. Besonders gern sind wir draußen in der Natur. Deshalb freuen wir uns darauf, in diesem Schuljahr nicht nur im Unterricht etwas über Wasser zu lernen, sondern auch selbst auf Entdeckungstour zu gehen.

Ein Highlight wird unser Besuch im Wasserwerk sein. Dort können wir einmal hinter die Kulissen schauen und erfahren, wo unser Trinkwasser herkommt und wie es aufbereitet wird. Schließlich ist es für uns ganz selbstverständlich, dass jederzeit sauberes Wasser aus dem Wasserhahn kommt. Aber was alles dahintersteckt, wissen wir bisher noch nicht genau.

Die neue Patenklasse freut sich auf tolle Begegnungen mit dem HWAZ.

Foto: Schule

Noch spannender wird es bei unserer geplanten Abwasserwanderung. Dabei wollen wir herausfinden, welchen Weg das Wasser nimmt, nachdem es bei uns durch den Abfluss verschwunden ist. Wir sind gespannt, was wir dabei entdecken und welche Aufgaben notwendig sind, damit das Wasser wieder sauber wird.

Als Patenklasse sind wir aber nicht nur zum Lernen da. Wir dürfen auch selbst aktiv werden. So gestalten wir die Weihnachtsfeier des HWAZ mit und bereiten außerdem ein Programm zum Tag der offenen Tür vor. Dabei können wir unsere eigenen Ideen einbringen und anderen zeigen, was wir über das wichtige Thema Wasser gelernt haben.

Wir freuen uns sehr auf dieses besondere Schuljahr. Die Patenschaft gibt uns die Möglichkeit, unseren Sachkundeunterricht mit echten Erlebnissen zu verbinden. Wir können Fragen stellen, Dinge selbst entdecken und vielleicht auch feststellen, dass Wasser viel spannender ist, als man zunächst denkt.

Wir sind gespannt, was wir als Patenklasse alles erleben werden – und eines ist sicher: Bei uns wird es in diesem Schuljahr nicht langweilig!

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Wichtige Baumaßnahmen – aber zunächst Einschränkungen für die Bürger

 




Investition in das Trinkwassernetz

Der HWAZ investiert aktuell in die Erneuerung des Trinkwasserversorgungsnetzes im Ortsteil Domsdorf (Stadt Uebigau-Wahrenbrück).

Foto: Wagner-Weisbrodt

Ziel ist dabei die Wahrung der Versorgungssicherheit. Das Bauvorhaben wurde in zwei Bauabschnitte unterteilt, wobei der erste BA bereits in diesem Jahr umgesetzt werden konnte. Dies betrifft die Wildgruber Straße, die Wahrenbrücker Straße sowie einen kleineren Teil der Dorfstraße.

Die Baukosten des 1. BA belaufen sich auf 480.000 Euro. Dabei wurden insgesamt 1.135 m Hauptleitung verlegt. Zusätzlich wurden vier Hydranten sowie acht Streckenschieber eingebaut, 110 Meter Hausanschlussleitung neu verlegt und 26 Hausanschlüsse umgebunden. Nach einer erfolgten Ausschreibung wurde entschieden, dass die Firma Melibau GmbH auch den zweiten Bauabschnitt übernimmt. Insgesamt werden sich die Baukosten auf 815.000 Euro summieren. Nach Abschluss der Gesamtmaßnahme werden 1.860 Meter Trinkwasser- und 265 Meter Hausanschlussleitung verlegt und 58 Hausanschlüsse montiert sein. Auch die Einwohner haben in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, ihre Hausanschlussleitungen auf ihrem privaten Grundstück erneuern zu lassen. Die dafür anfallenden Kosten müssen allerdings von den Eigentümern selbst getragen werden.

Insgesamt stellt das Projekt eine wichtige Investition in die Zukunft der Trinkwasserversorgung in Domsdorf dar, auch wenn es während der Bauzeit zu Einschränkung kommen kann.

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Treue Seelen haben sich verabschiedet, Neue sind dazu gekommen

 




Treue Seelen verabschieden sich

Kollegen gehen, Kollegen kommen

Der Philosoph und Naturforscher Jean-Jacques Rousseau hat einmal gesagt: „Wenn du lange gearbeitet hast, um etwas zu erreichen, dann nimm dir auch die Zeit, das Erreichte zu genießen.“

Heiko Lehmann und Michelle Kindlein verstärken fortan das Team.

Foto: SPREE-PR/Gückel

17.408 Tage arbeitete Gerald Herrmann im Dienste eines „Wassermanns“. Zum 30. 04. 2026 beendete er seine Tätigkeit und startete in die ersehnte Rente. Während seiner fast 48-jährigen Arbeitszeit prägte er mit Fachkompetenz und Engagement die Geschicke des HWAZ.

Das Trinkwasserleitungsnetz des Verbandes, niemand kennt es wohl so genau wie Gerald Herrmann. Er begleitete die Verlegung unzähliger Leitungskilometer, wirkte bei der Realisierung von Hausanschlüssen mit und hat während seiner Dienstzeit in fast jedem Haushalt schon einmal einen Wasserzähler gewechselt oder verplombt. Während der Verabschiedung lobte Jens Becker, Gruppenleiter des Bereiches Schmutzwasser, seine fachliche Kompetenz und Kollegialität.

Auch Karola Lehmann verließ im Sommer den Verband. Bis dahin wirkte sie 15.155 Tage im Dienste des HWAZ. Liegenschaften, also Leitungsauskünfte sowie Trink- und Schmutzwasserneuanschlüsse planen und berechnen, gehörten zu den Schwerpunkten ihrer Tätigkeit. Ein Job, den sie mit Bravour, viel Routine und Sachverstand erledigte. Auch ihr wurden in den Abschiedsworten Verlässlichkeit und Ideenreichtum sowie Zuverlässigkeit als Personalrätin bescheinigt.

Neu im Verband begrüßen durfte der HWAZ unterdessen Heiko Lehmann. Er verstärkt das Team der Rohrnetzer im Trinkwasserbereich. Zudem unterstützt Michelle Kindlein seit dem 01. 07. 2026 die Abteilung der Verbrauchsabrechnung. Beide haben sich inzwischen gut in ihren Arbeitsbereich eingearbeitet und bereichern mit Wissen und Teamgeist den HWAZ.

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Spitzenqualität aus dem Hahn: Fünf Sterne fürs Trinkwasser

 




Spitzenqualität aus dem Hahn

Fünf Sterne für unser Trinkwasser

Mehr als 1,4 Mio. Kubikmeter Trinkwasser verbrauchen die Kundinnen und Kunden des HWAZ im Jahr. Sorgen um die Reinheit? Unnötig. Der Verband hält alle Grenzwerte akribisch ein. Wie wird diese Qualität gesichert? Das fragen wir Adrian Müller, Mitarbeiter im Wasserwerk des HWAZ.

Das im Wasserwerk Herzberg an die Oberfläche geförderte und anschließend gereinigte Trinkwasser kann HWAZ-Mitarbeiter Adrian Müller reinen Gewissens empfehlen.

Foto: SPREE-PR/Gückel

Wer kontrolliert das Trinkwasser?

Im Land Brandenburg werden mit der Untersuchung des Trinkwassers zertifizierte Labore beauftragt. Für den HWAZ übernimmt das Labor für Wasser und Umwelt GmbH Bad Liebenwerda die Analysen. Mehr als 100 Parameter werden untersucht. Das Gesundheitsamt führt amtliche Kontrollen durch, der Zweckverband nimmt regelmäßig Stichproben.

An wie vielen Messstellen werden Proben entnommen?

An über 60 Messstellen im 560 km langen Trinkwassernetz und natürlich in allen sechs Wasserwerken.

Welche Stoffe sind im Rohwasser enthalten?

Das Grundwasser in der Region enthält natürliche Mineralien wie Kalzium, Natrium, Chlorid, Sulfate und Spurenelemente. Die Mineralien sind für den natürlichen Geschmack des Wassers verantwortlich und eine gute Ergänzung bei der Mineralienversorgung des Menschen. Bei der Aufbereitung wird lediglich der Eisen- und Mangangehalt durch Kiesfilter reduziert.

Woher könnten Verunreinigungen des Wassers aus dem Hahn kommen?

Die Ursache liegt meist in der individuellen Hausinstallation, vor allem im Material der Wasserleitungen und Armaturen. Viele ältere Hausanlagen haben noch Rohre aus Metall. Steht darin das Wasser längere Zeit, finden chemische Reaktionen mit dem Wasser statt. Die Beseitigung dieser Quellen der Verunreinigung liegt in der Verantwortung der Hausbesitzer.

Welche Härte hat unser Wasser?

Die Wasserhärte (°dH Grad deutscher Härte) gibt an, wie hoch die Konzentration der Erdalkaliionen (v. a. der Calcium- und Magnesiumionen) ist. Das durch den HWAZ bereitgestellte Trinkwasser hat je nach Gestein im Einzugsgebiet des Wasserwerkes eine unterschiedliche Härte.

Die vollständigen Analysedaten finden Sie hier

Sind Filter in Hauswasseranlagen sinnvoll?

Einzig sinnvolle und vorgeschriebene Ausnahme ist der Partikelfilter unmittelbar hinter dem Wasserzähler. Er schützt die Hausinstallation vor kleinen Schwebstoffen, die durch das öffentliche Versorgungsnetz mitgeführt werden können. Tipp: Spülen Sie die Filter regelmäßig! Es spricht also nichts dagegen, das vom HWAZ bereitgestellte Trinkwasser jeden Tag des Jahres in vollen Zügen zu genießen.

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Geschichte und Technik: HWAZ-Besuchertag weckt hohes Interesse

 




Geschichte und Technik nah beieinander

Besuchertag weckt hohes Interesse/Schüler sind gern gesehene Gäste

Es ist dieser Mix aus technischer Neugier und Geschichtsinteresse, der schon das zweite Jahr in Folge hunderte Besucher in das Wasserwerk Herzberg lockte.

Rund um das Wasserwerk gab es zum Besuchertag jede Menge Interessantes zu sehen und zu erleben. Ein Tag, an dem viele aktiv Mitwirkende zum Erfolg beitrugen.

Fotos (3): HWAZ

Anlässlich des Internationalen Tages des Wassers, der weltweit zwar auf den 22. März datiert, vom HWAZ aber wegen des besseren Wetters im Mai begangen wird, öffnete der Verband erneut sein Wasserwerk für Interessierte. Darüber hinaus boten Fachkundige eine Führung über das angrenzende Gelände des Wasserwerks, auf dem bis 1945 der Herzberger Sender stand. Heute sind hier nur noch Fragmente zu finden. Da aber auch das Gelände des Wasserwerks zu diesem einstigen Areal des Senders gehörte, passt diese Symbiose perfekt.
Ein Blick hinter die Kulissen der Wasserwirtschaft ist aber auch außerhalb dieses Besuchertages möglich. Vor allem Schulklassen nutzen das bisher und sind weiterhin willkommene Gäste. Schließlich ist das für den Verband eine gute Gelegenheit, der jüngeren Generation frühzeitig die Bedeutung hochwertigen Trinkwassers zu vermitteln und sie für einen sparsamen Umgang damit zu sensibilisieren. Darüber hinaus möchte der HWAZ die Gelegenheit nutzen, um sich bei der künftigen arbeitenden Bevölkerung als attraktiver Arbeitgeber vorzustellen. Schulklassen, die also Interesse an einer Führung durchs Wasserwerk oder eines der Klärwerke haben, können sich jederzeit an den Verband wenden.

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Was Grundstücksbesitzer zur abflusslosen Sammelgrube wissen sollten!

 




Kleinkläranlage als Alternative zur abflusslosen Sammelgrube – was Grundstücksbesitzer wissen sollten!

Abwasser selbst klären?!

Bei einem Anschlussgrad von fast 90 Prozent wird der größte Teil des anfallenden Schmutzwassers im Verbandsgebiet zentral entsorgt. Über ein umfassendes Leitungssystem gelangt die Fracht schließlich in eines der fünf Klärwerke des Verbandes, um dort technisch aufwendig und von fachkundiger Hand begleitet vor der Überleitung in öffentliche Fließgewässer gereinigt zu werden.

Das Team der Klärwerker des HWAZ sorgt rund um die Uhr dafür, dass im Verbandsgebiet anfallendes Schmutzwasser wieder gereinigt wird.

Foto: SPREE-PR/Gückel

Für Grundstückseigentümer im dünn besiedelten, ländlichen Raum, ohne geplanten Anschluss an die zentrale Abwasserentsorgung, kann eine Kleinkläranlage (KKA) eine sinnvolle Alternative zur abflusslosen Grube sein. Und zwar dann, wenn ein Grundstück neu bebaut oder eine vorhandene Grube saniert beziehungsweise modernisiert werden soll. Kleinkläranlagen, die das häusliche Abwasser gleich vor Ort reinigen, können dort Sinn ergeben, wo dezentral entsorgt wird und wo künftig kein Abwasserkanal geplant ist.

Was sind Kleinkläranlagen?

KKA sind effiziente und umweltfreundliche Mini-Klärwerke für Abwassermengen, die im privaten Bereich anfallen. Sie können täglich bis zu acht Kubikmeter Abwasser aufbereiten, in lokale Gewässer einleiten beziehungsweise auf dem eigenen Grundstück versickern lassen. Zu beachten ist, dass sie im Allgemeinen nicht in Trinkwasserschutzzonen eingebaut werden dürfen, Ausnahmen unterliegen entsprechenden Bedingungen.

Wie funktionieren sie?

Das Abwasser aus Dusche, WC und Co. fließt im Gefälle durch ein Rohrsystem zur Kleinkläranlage auf dem Grundstück. In einem ersten Reinigungsschritt (Vorklärung) werden Grobstoffe wie WC-Papier zurückgehalten. Der dabei entstehende sogenannte Fäkalschlamm muss regelmäßig abgefahren werden. In der nachfolgenden (biologischen) Reinigungsstufe wird das Abwasser – je nachdem, welche Technologie die Kleinkläranlage nutzt – in Kammern oder einem Pflanzenbeet biologisch gereinigt.

Bei Kammersystemen wird das geklärte Abwasser in einer Nachklärphase beziehungsweise in einer Sedimentationskammer vom Belebtschlamm (den guten Bakterien, die das Abwasser reinigen) getrennt. Anschließend kann das gereinigte Abwasser in ein Gewässer eingeleitet oder auf dem eigenen Grundstück versickert werden. Die Nutzung als Brauchwasser für die Bewässerung des eigenen Gartens ist nur in Ausnahmefällen erlaubt.

Der anfallende Schlamm aus der Vorklärung und ggf. dem Reaktor muss bedarfsgerecht vom HWAZ abgeholt werden. Gut zu wissen: Die meisten Kleinkläranlagenbetreiber benötigen eine einzige Entsorgung pro Kalenderjahr.

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Neue Tiefbrunnen sollen Leistungsfähigkeit des Wasserwerks Teltow erhalten

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Aus dem WAZV „Der Teltow“

Wasserwerk Teltow erhält neue Tiefbrunnen

Dutzende Meter tief in der Erde beginnt der Weg des Grundwassers zum Trinkwasser. Sogenannte Tiefbrunnen leisten dabei kontinuierlich Schwerstarbeit – und müssen gelegentlich ausgetauscht werden.

Für die geologische Begutachtung des Zuganges werden Proben der verschiedenen Bohrschichten vor Ort aufgehäuft.
Foto: MWA

Dass auch die Brunnen eines Wasserwerkes verschleißen können, liegt in der Natur der Sache. Im Laufe der Jahre können natürliche Ablagerungen und feine Partikel aus dem Untergrund die Wasserförderung nach und nach verringern.

Ist dann ein Brunnen-Ersatz an selber Stelle nicht mehr wirtschaftlich, müssen neue Zugänge zum Grundwasser her – wie jetzt in Teltow. Am Wasserwerk in der Ruhlsdorfer Straße sind die Experten eines Erkundungsteams seit dem Sommer beschäftigt. Ziel ist es, noch in diesem Jahr zwei neue Tiefenbrunnen zu errichten. Zuvor sind sogenannte Vorbohrungen vorgenommen worden, um verlässliche Hinweise auf die Beschaffenheit und Ergiebigkeit des Grundwasserleiters zu sammeln. Ist dieser Teil der Vorarbeit abgeschlossen, werden die Filterbereiche der beiden neuen Tiefenbrunnen im oberen Grundwasserleiter in etwa 60 bis 85 Metern Tiefe angeordnet.
Bei der oberirdischen Infrastruktur kann weitgehend die bestehende Technik genutzt werden. So ist ein Anschluss der Fördereinrichtungen an die vorhandene Rohwasserleitung (DN 300) zum ca. 400 Meter entfernten Wasserwerk möglich. Lediglich zwei Brunnenstuben und 10 Meter Brunnenleitung sind neu zu errichten.

Die Steuerung der Brunnen wird Teil der bestehenden EMSR-Anlage (EMSR = Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik) und des Prozessleitsystems. Für höchste Effizienz bei der Wasserförderung sorgen Permanent-Magnet-Motoren (PMM), die sich durch hohe Wirkungsgrade und geringe Wärmeverluste auszeichnen.

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Die MWA GmbH heißt Simon und Collin herzlich willkommen!

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Ausbildung

Herzlich Willkommen, Simon und Collin!

Feierlicher Start in die dreijährige Ausbildung für Simon Ratkowić (schw. Jacke) und Collin Schmidt in der LWG-Lehrwerkstatt in Cottbus. Ihnen zur Seite stehen MWA-Geschäftsführer Felix von Streit (li.) und Andreas Roos, MWA-Meister Wasserwerke.

Foto: MWA

Der Fachkräftebedarf ist groß – auch bei der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH. Die beiden jungen Männer, die nun als Lehrlinge herzlich begrüßt wurden, werden beim Betriebsführer der beiden WAZV “Der Teltow” und “Mittelgraben” in Kleinmachnow zu Anlagenmechanikern ausgebildet. Simon ist 16 und stammt aus Güterfelde, Collin ist 17 und Michendorfer. Er hatte in zwei Praktikas bei der MWA großes Interesse an dem Beruf gezeigt.

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Die Komödie „Der dressierte Mann“ an der Volksbühne Michendorf

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Theater-Tipp: „Der dressierte Mann“

Bild: Volksbühne Michendorf

Ein Abend der erhofften Romantik verwandelt sich in eine handfeste Beziehungskrise. Und zwar, weil SIE die Beförderung erhält, die auch ER so gerne wollte. Zu aller Dramatik gesellen sich dann auch noch zwei ungebetene Gäste hinzu: Mutter und Schwiegermutter, eine Zahnarztgattin in dritter Ehe namens Konstanze sowie Radikalemanze Elisabeth. Es stehen drei Frauen gegen einen Mann. Und fragen sich, wozu sie überhaupt noch einen Mann benötigen, wenn sie doch selbst für Wohlstand und Sicherheit sorgen können …

Nach der Premiere der Komödie unter der Regie von Felix Zühlke am 19. September spielen Karina Lehmann, Esther Böll, Nurija Böll und Benito Meißner acht weitere Vorstellungen im Oktober. „Der dressierte Mann“ basiert übrigens auf dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar.

„Der dressierte Mann“

Komödie von John von Düffel

Volksbühne Michendorf
Potsdamer Str. 42

Tickets:

Tel.: 01577 57 27 927 (WhatsApp)
E-Mail: postkasten@kleinebuehne.de
Eintritt: 18 EUR, ermäßigt 15 EUR

www.kleinebuehne-michendorf.de

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