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Author: wz_admin

Modernes Zählermanagement

 



MODERNES ZÄHLERMANAGEMENT

Wie der Zählertausch auch bei Ihnen ablaufen könnte

Sechs Jahre – dann fliegt er raus. Fachlich korrekter formuliert: Läuft die Eichfrist eines
Wasserzählers ab, wird er ausgetauscht. Im Frühjahr und Herbst ist Hochsaison für den
Zählerwechsel bei WAVE-Kunden. Damit jeder Austausch schnell, zuverlässig und gut
organisiert erfolgt, setzt der Verband auf ein junges, eingespieltes Team und digitale
Unterstützung durch die Baly-App*. Termine, Dokumentation und Rückmeldung in die
Verwaltung – das Meiste läuft heute per Smartphone. Die Lausitzer WASSERZEITUNG
hat das Zählerwechsel-Team begleitet.

Alles beginnt in der Verwaltung. Hier organisieren und koordinieren Nancy Engelmann und Doreen Rumpelt – Sachbearbeiterinnen im Bereich Beiträge und Gebühren (BEGE) – sämtliche Terminabsprachen.
  • Foto: WAVE/Jopien

    Vier Augen sehen mehr als zwei: Doreen Rumpelt (li.) und Nancy Engelmann gleichen die Daten für die Tour am nächsten Tag ab.

  • Foto: WAVE/Jopien

    14 Tage vorher gehen die Terminbriefe an die Kunden. In der Regel liegen die Termine entweder
    vormittags zwischen 7.30 Uhr und 11.30 Uhr oder nachmittags zwischen 12.30 Uhr und
    15.30 Uhr.
  • Foto: WAVE/Jopien

    Termin-Änderungswunsch-Anrufe landen bei Nancy Engelmann. „Arztbesuche, Urlaub oder
    andere feststehende Ereignisse lassen manchmal das von uns favorisierte Datum nicht zu.
    Selbstverständlich suchen wir dann gemeinsam einen neuen Termin.“
Jetzt kommt Zählerwechsler Tom Dietrich ins Spiel: „Einen Tag vor dem Termin gegen 15 Uhr
wird auf meiner Baly-Zähler-App am Handy der Tagesplan freigeschaltet. So kann ich mir noch den
Überblick verschaffen und das entsprechende Material für den nächsten Tag zusammenpacken.“
  • Foto: SPREE-PR/Petsch

    Es geht los. Der 24-Jährige holt seine Arbeitsmaterialien aus dem WAVE-Transporter: Eimer,
    zwei Rohrzangen, Knieschützer, Lappen zum Abwischen und den neuen Zähler.
  • Foto: SPREE-PR/Petsch

    Schnell noch die Daten des Kunden auf der Zähler-App öffnen … und nach freundlichem „Guten
    Tag, ich möchte Ihren Zähler tauschen.“ geht es mit dem Kunden in den Keller.
  • Foto: SPREE-PR/Petsch

    Die Kellernische ist schmal – oft Normalität in älteren Häusern. Manchmal hat sich durch die
    kellertypische Feuchtigkeit das Material ausgedehnt, Tom Dietrich muss ordentlich Kraft
    aufwenden, um den alten Zähler von der Leitung zu trennen. Anfallenden Schmutz fängt der
    Trinkwasser-Fachmann im Eimer auf.
  • Foto: SPREE-PR/Petsch

    Versiert montiert und verplombt er jetzt noch den neuen Zähler – fertig.
  • Foto: SPREE-PR/Petsch

    Halt! Damit die Daten für Kunden und Verband korrekt nachvollziehbar sind, muss Tom Dietrich
    den alten und neuen Zähler abfotografieren und die Fotos in der App ablegen.
  • Foto: SPREE-PR/Petsch

    Schließlich druckt er für den Kunden noch einen Ablesezettel über den kleinen mobilen Drucker
    aus und spielt die Daten über die App an Nancy Engelmann und Doreen Rumpelt zur weiteren
    Bearbeitung.
Kurz darauf ist der junge Mann unterwegs zum nächsten Termin. Sein Bereichsleiter,
Wassermeister Heiko Pirschel, freut sich über die gute Entwicklung seines ehemaligen Azubis:
„Zählerwechsel ist genau sein Ding. In diesem Tätigkeitsfeld hat er in den vergangenen Monaten
seine Stärken unter Beweis gestellt. Er arbeitet selbstständig und zuverlässig, sein offener und
freundlicher Umgang wird von den Kunden geschätzt. Selbstverständlich weiß er auch, wie
Kontrollen im Wasserwerk gehen, kann Anlagen warten, Reparaturen an Wasserzählern
vornehmen und bei der Reparatur von Rohrbrüchen mit anpacken.“

Übrigens – das Zählerwechsel-Team (Tom Dietrich, seine Vertretung Tom Engelmann, Nancy Engelmann und Doreen Ruppelt) hat einen Wunsch:

*Mit dem Softwareanbieter Baly arbeitet der Verband seit Jahren zusammen. Zuletzt wurde vor einem Jahr die Zähler-App ins System integriert.

Bitte sagen Sie unbedingt ab und vereinbaren einen Ausweichtermin, wenn Sie den im Brief
vorgeschlagenen nicht wahrnehmen können.

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Beim Hauskauf nicht vergessen: Auch Ihr Wasserversorger muss Bescheid wissen

 



WICHTIG BEI EIGENTÜMERWECHSEL

Unsere Checkliste macht die Info an den WAV Elsterwerda einfach

Endlich ein eigenes Zuhause! Die Schlüssel sind übergeben, die Freude ist groß. Zum
organisatorischen Marathon von Einrichtung planen, Post nachsenden lassen, Ausweise und
Versicherungen ummelden gehört auch, dass der Wasserversorger über den Eigentümerwechsel
Bescheid wissen muss.

Fotos (2): SPREE-PR/Petsch– Dokument: WAVE

Die LWZ-Checkliste
WER?
  • bisheriger UND neuer Eigentümer

    → schafft Klarheit und beugt Streitigkeiten über Wasserverbrauch und Kosten vor

WANN?
  • bei Verkauf/Erwerb, Schenkung oder Erbe
WIE?
  • auf der Website www.wav-elsterwerda.de
    übers Kundenportal oder Downloadcenter
  • oder anrufen und Formular „Schlussabrechnung“ per E-Mail oder Post schicken lassen

Welche Daten?
vom Verkäufer:
  • Kundennummer
  • neue Anschrift
  • Zählernummern und Zählerstände aller Wasserverbrauchsmessgeräte von Haus und Grundstück
    (auch Unterzähler/Gartenwasserzähler)
  • Unterschrift
vom Käufer:
  • Kontaktdaten
  • Unterschrift
von beiden:
  • Datum der Schlüsselübergabe/Eigentumsübergang
    • bis dahin zahlt der Verkäufer den Verbrauch und bekommt einen abschließenden Bescheid/die Endabrechnung
    • ab diesem Datum führt der WAVE den neuen Eigentümer als Kunden
      • er erhält seinen ersten Bescheid, den sogenannten Abschlagsfestsetzungsbescheid
        (jeweils für Trink- und Abwasser) mit Schätzung des voraussichtlichen Verbrauchs
        und entsprechenden Abschlägen


Tipp: Informiert der neue Eigentümer den WAVE mit dem Schlussabrechnungs-Formular über die Anzahl seiner Familienmitglieder oder den wahrscheinlichen Verbrauch, können größere Nach- bzw. Überzahlungen vermieden werden.
  • Kaufnachweis beifügen
  • Kopie des Grundbuchamtsauszuges über den erfolgten Eigentümerwechsel
  • oder Mitteilung über den Auflassungsvermerk
  • oder Auszug aus der notariellen Beurkundung über den Verkauf/Kauf beider Vertragspartner
    (mit Urkundennummer, Verhandlungsdatum, Name des Notars, Bezeichnung des betreffenden
    Grundstücks, (Gemarkung/Flur/Flurstück)

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Sommer satt, Arbeit auch – selbst Jahrhunderthitze lässt keine Pause zu

 



SOMMER SATT. ARBEIT AUCH.

Die Urlaubsmonate sind für den WAVE die intensivste Investitionszeit des Jahres

Die Sonne brennt auf den Asphalt, die Luft flimmert. Während Menschen, Tiere und Natur unter
Sommerhitze leiden, laufen Bagger, Spezialgeräte und moderne Technik auf Hochtouren. Denn die
meisten Investitionen erfordern Plusgrade.

Der Sommer 2026 hatte auch schon kühle Tage. Egal – ein Glas frischgezapftes Trinkwasser mit
Zitrone und aromatischer Minze genehmigen sich Abwassermeister Steffen Röthling, Technikchef
Sylvio Graf und Abwasser-Mitarbeiter Norman Pichanski (v. l.) in ihrer Mittagspause immer gern.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Die Aufgabenliste ist lang. Gemäß beschlossenem Wirtschaftsplan werden Leitungen und Bauteile
erneuert, Anlagen gewartet, Brunnen instandgesetzt. „Vieles davon ist mit Erdarbeiten verbunden
und kann effektiv nur in den wärmeren Monaten erledigt werden“, führt Sylvio Graf aus. Aber auch
Planungen und Absprachen mit Kommunen, Ingenieurbüros oder Behörden und Ausschreibungen
müssen bearbeitet werden, wenn es erforderlich ist. „Das Schöne daran: Es ist immer etwas anderes
zu tun und nie langweilig“, meint der Technikchef des Verbandes. „Aber: Wenn andere im Schatten
sitzen oder zum See fahren, fahren wir unsere Wasserförderung hoch, damit unsere Kunden Gärten
oder Balkonblumen bewässern, Pools füllen und ihren steigenden Bedarf im Haushalt jederzeit
decken können. Dafür schwitzen wir auf den Baustellen.“

Aber wenn die Hitze nachlässt, bleibt für alle, was schon den ganzen Tag selbstverständlich war:
frisches, klares Wasser.


Wo in diesem Sommer für die Ver- und Entsorgungssicherheit gebaut, saniert und investiert wird – ein Überblick.

WO WAS ZEITRAUM
Elsterwerda Trinkwassertransportleitung von Oschätzchen nach Elsterwerda – letzter Bauabschnitt bis Ende 2026
Elsterwerda Erneuerung Trinkwasserleitungen: Parkstraße (240 m), Am Park (260 m), Ottostraße (300 m) bis Ende 2026
Elsterwerda Sanierung der Abwasser-Zubringerleitung zur Kläranlage bis Herbst 2026
Elsterwerda Erneuerung Trinkwasserleitung August-Bebel-Straße/Vredener Straße (100 m – Teil 2) bis Ende 2026
Bad Liebenwerda Kläranlage – Sanierung von Beckenkronen sowie Belebungs- und Nachklärbecken 3. Quartal 2026

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Zukunftstechnik bei der LWG: Künstliche Intelligenz

 



Zukunftstechnik bei der LWG

Next Level: KI

In jedem Unternehmen gibt es Aufgaben, die viel Zeit kosten und wenig Begeisterung auslösen. Gut, dass es dafür auch bei der LWG eine smarte Unterstützung gibt: Künstliche Intelligenz (KI).


Falk Schmal, Leiter IT bei der LWG: KI soll die Mitarbeiter von stupiden Aufgaben entlasten, damit mehr Zeit für den Kontakt von Mensch zu Mensch bleibt.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Ein konkretes Beispiel ist die neu berechnete Niederschlagswassergebühr. „Im Auftrag der Stadt Cottbus hat die LWG hochauflösende Luftaufnahmen erstellen lassen, um den Versiegelungsgrad von Grundstücken zu bestimmen“, erklärt Falk Schmal, Leiter IT der LWG. „Eine speziell trainierte KI erkennt darauf, wo sich Rasenflächen, Pflaster oder Kies befinden.“

Rund 90 Prozent dieser aufwendigen Auswertung übernimmt die Software. Anschließend prüfen Ingenieurinnen und Ingenieure die Ergebnisse – eine wichtige Grundlage für rechtssichere Bescheide. Für Falk Schmal ist das entscheidend: „KI ist kein Allheilmittel, sondern ein Werkzeug. Das nötige Fachwissen bringt weiterhin der Mensch ein.“

Viele Ideen – machen Sie mit!

Auch im Kundenservice kommt KI zum Einsatz. Der Chatbot auf der Internetseite beantwortet rund um die Uhr Fragen. Grundlage sind die geprüften Inhalte der LWG – so bleibt die Qualität der Antworten verlässlich. Das System wird regelmäßig kontrolliert und weiterentwickelt.

Darüber hinaus unterstützt KI interne Abläufe. Große Daten- und Dokumentenmengen lassen sich schneller strukturieren und auswerten – ein echter Zeitgewinn für die Mitarbeitenden.

Aktuell testet die LWG den Einsatz von KI auch bei der Auswertung von Schachtbefahrungen. Ziel ist es, Schäden und Auffälligkeiten schneller zu erkennen und die Instandhaltung noch effizienter zu planen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und entwickeln sich stetig weiter. Klar ist dabei: Der verantwortungsvolle Umgang mit Daten und der sichere Einsatz der Technik haben für die LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG oberste Priorität.

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Regen intelligent genutzt: neues Rückhaltebecken in Ströbitz

 



Regen intelligent genutzt

Neues Rückhaltebecken in Ströbitz

Bei starkem Regen kam die Kanalisation im Stadtteil Ströbitz lange an ihre Grenzen. Grund dafür ist unter anderem, dass der Ströbitzer Landgraben nur begrenzt Wassermengen aufnehmen kann. Nun schafft ein neues Rückhaltebecken Abhilfe. Gebaut wird es von der LWG im Auftrag der Stadt Cottbus.

Der neuralgische Punkt befand sich lange in der Ströbitzer Hauptstraße. „Hier ist der tiefste Punkt des umliegenden Geländes von knapp 40 Hektar Fläche“, erläutert LWG-Projektleiter Alexander Wolf, „insofern kommt es hier zur Überflutung, wenn alle andere Abflüsse – darunter der Stauraumkanal in der Straße – keinen Niederschlag mehr aufnehmen können.“
Für eine Entspannung der Lage sorgt nun bald ein Regenrückhaltebecken unter dem Bolzplatz an der Hans-Sachs-Straße. „Das Becken besteht aus mehreren Kunststoff-Rigolenboxen, die ein Speichervolumen von 520 m³ ermöglichen“, so der Projektleiter und rechnet um: „Das sind weit über 3.000 Badewannenfüllungen.“


Für die Arbeiten an der Hans-Sachs-Straße musste zunächst ein gewaltiger Aushub von 2.400 m3 Erdreich aus der Baugrube entfernt werden. In die Grube wurden dann die großen Speicher verbaut.

Foto: LWG

Das rund zwei Meter tief liegende, knapp 1,30 m hohe Speicherbecken ist gegenüber dem Erdreich absolut wasserdicht. Sein wertvoller Inhalt kann zukünftig in Trockenphasen für die Bewässerung städtischer Grünflächen entnommen werden. „Eine intelligente Steuerung wird dafür sorgen, dass ein Teil des Speichervolumens für das nächste Niederschlagsereignis wieder zur Verfügung steht“, so Alexander Wolf. Mit dem Becken in Ströbitz geht die LWG einen weiteren Schritt in Richtung „Schwammstadt“ Cottbus: Regenwasser wird gezielt zurückgehalten, statt ungenutzt abzufließen. Das schützt bei Starkregen, verbessert das Mikroklima – und macht die Stadt fit für die Zukunft.

Das Projekt wird durch Fördermittel des Landes Brandenburg unterstützt. Grundlage ist die Richtlinie des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in der öffentlichen Abwasserbeseitigung (Abwasser-WRRL 2024). Die Förderung beträgt rund eine halbe Million Euro.

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Wasser-Performance im LWG-Wasserwerk

 



Unser Tipp:

Wasser-Performance im LWG-Wasserwerk


Ein Genuss in Optik und Klang: „Water“ von und mit Daan Wilms.

Foto: Julian Schulzki

Innerhalb der diesjährigen Veranstaltungsreihe des Kultursalon Cottbus lädt die LWG am 26. August ins Wasserwerk Sachsendorf ein. Auf dem Programm steht die außergewöhnliche Performance von Daan Wilms (Percussion) und Laura Heinecke & Company (Tanz) über die „Resonanz des Wassers“.

Daan Wilms interpretiert in seinem Solo-Programm die ursprünglichsten Wahrnehmungen des Wassers, wie tröpfeln, rauschen und fließen. Die Tänzerinnen von Laura Heinecke & Company nehmen Sie mit auf eine meditative Reise mit „HERTZ“, die sich den Zyklen des Lebens widmet. Ein paar wenige Karten können Sie für diese besondere Veranstaltung noch ergattern. Die Tickets gibt es für je 20 Euro unter www.kultursaloncottbus.de.

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Unser Kundenservice fragt: Haben Sie mal 5 Minuten Zeit?

 



Editorial

Haben Sie mal 5 Minuten Zeit?


Das Kundenservice-Team der LWG – zuständig für Beratung und Anliegen rund um Wasser und Abwasser.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wahrscheinlich brauchen Sie gar keine 5 Minuten, um sich im Kundenportal der LWG auf unserer Website www.lausitzer-wasser.de zu registrieren. Viel mehr als eine E-Mail-Adresse und Ihre LWG-Kundennummer sind für den Login gar nicht nötig. Und schon profitieren Sie – bequem von Zuhause, im Falle des Falles – von diesen zeitsparenden Vorteilen:

  • den Zählerstand für die Jahresverbrauchsabrechnung online melden,
  • Ihre Rechnungen einsehen,
  • die hinterlegte Bankverbindung prüfen,
  • Ihren Wasserverbrauch kontrollieren oder
  • den Umzug an eine andere Adresse mitteilen.

All das ist in wenigen Augenblicken an mobilen Geräten selbst erledigt. Wenn Sie ein persönliches Gespräch bevorzugen, steht Ihnen unser ganzes Team vom Kundenservice weiterhin persönlich in bewährter Weise zur Verfügung.

Haben Sie auch unseren digitalen Kollegen auf der LWG-Website schon getestet? Der Chatbot als virtueller Rund-um-die-Uhr-Kundenservice präsentiert die Antworten auf oft gestellte Fragen im Handumdrehen. Stellen Sie ihn auf die Probe; das dauert nun wirklich keine fünf Minuten.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer!

Herzlichst!  
Ihr Kundenservice der LWG

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Tag der offenen Tür: großer Andrang im kleinen Waldow

 



Tag der offenen Tür begeistert Besucher

Großer Andrang im kleinen Waldow

Dass großes Interesse nicht von der Größe eines Ortes abhängt, zeigte sich eindrucksvoll beim Tag der offenen Tür im Wasserwerk Waldow: In dem kleinen Ort mit kaum 50 Einwohnern begrüßte die LWG rund 300 Gäste auf ihrem Gelände.

Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Trinkwasserversorgung zu werfen. Besonders gefragt waren die Führungen durch das Wasserwerk. Hier erfuhren die Gäste aus erster Hand, wie Trinkwasser gewonnen, aufbereitet und kontrolliert wird – und konnten sich zugleich über die hohe Qualität ihres Trinkwassers informieren.

Auch für Familien war der Tag ein voller Erfolg. Kinder und Jugendliche kamen bei den Mitmachangeboten der Jugendfeuerwehr Straupitz ebenso auf ihre Kosten wie beim abwechslungsreichen Familienprogramm der LWG. Für zusätzliche Begeisterung sorgte die traditionelle Tombola: Alle Lose waren bereits frühzeitig vergriffen. Die Einnahmen kommen der Jugendfeuerwehr Straupitz zugute, die die Veranstaltung bereits im Vorfeld, etwa im Bereich Brandschutzprävention, unterstützt hat.

Fotos: LWG

Tolle Unterstützung

Ein großes Dankeschön richtet die LWG an alle Beteiligten, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben. Dazu zählen insbesondere der Gesangsverein sowie die Rope-Skipping-Gruppe aus Straupitz, die mit ihren Darbietungen für ein abwechslungsreiches Programm sorgten. Auch dem Amt Lieberose gilt der Dank für die Unterstützung bei der Vorbereitung. Nicht zuletzt spielte auch das Wetter mit: Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein herrschten beste Bedingungen für einen rundum gelungenen Tag.

Danke fürs Kommen

Für die LWG ist die positive Resonanz ein wichtiges Signal: Das große Interesse zeigt, wie wichtig es ist, Einblicke in die Infrastruktur vor Ort zu geben – gerade auch im ländlichen Raum. Das Wasserwerk Waldow bot dafür den passenden Rahmen und wurde von den Besucherinnen und Besuchern hervor-ragend angenommen.

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Der Höhepunkt zur Halbzeit – fürs Wasserwerk der LWG

 



Fußball-Fan Volker Grimm (Leiter Netze, LWG) über das „Pinkelpausen“-Phänomen

Der Höhepunkt zur Halbzeit – fürs Wasserwerk der LWG

Die Fußball-Weltmeisterschaft ist bereits auf die Zielgerade eingebogen. Die Viertelfinal-Spiele stehen an und die Lausitz hofft (unser Redaktionsschluss war am 24. Juni), dass Deutschland noch um den Sieg mitkämpft. Bei den absolvierten Gruppenspielen konnten wir ja zur besten Feierabend-Zeit mitzittern – mit den jeweiligen Lieblingsgetränken ausgerüstet. Mit bekanntem Phänomen im Badezimmer. Das bestätigt der LWG-Leiter Netze, Volker Grimm.

Foto: SPREE-PR/Petsch; Maria Bühler

Herr Grimm, schießt auch dieses Jahr in den Halbzeitpausen der Trinkwasser-Absatz aus den LWG-Wasserwerken wieder deutlich nach oben?

Bisher konnten wir das ja im Fall Deutschlands nur für zwei Gruppenspiele beobachten, die einmal um 19 Uhr – gegen Curaçao – und einmal um 22 Uhr – gegen die Elfenbeinküste – angepfiffen wurden. Mit dem erwartbaren Ergebnis: Ja, der Effekt hinsichtlich der Wasserabgabe ins Leitungssystem war wieder deutlich. Es ist ja keine Seltenheit, dass jeder Fünfte oder sogar Vierte in Deutschland bei spannenden WM-Partien vor dem Bildschirm mitfiebert. Und die Partygetränke zollen dann halt nach knapp einer Stunde ihren Tribut. Die neuen „Trinkpausen“ wegen der enormen Hitze in Nordamerika während der Halbzeiten entspannen das Phänomen nicht sonderlich.

Macht es einen Unterschied, ob wir die Daten für ein Gruppenspiel betrachten oder ein, sagen wir, WM-Finale?

Auf jeden Fall – je enger das Rennen wird, umso höher steigt natürlich die Spannung. Kein Fußball-Fanatiker verlässt den Blick auf den Bildschirm, wenn es sprichwörtlich um die Wurst geht. Aber Fan ist Fan – ob es nun gegen vermeintlich „leichte“ Gegner geht oder Favoriten wie Spanien und Frankreich. Einen Unterschied macht es eher, wenn dann Spiele plötzlich tief in der Nacht laufen. Aber das hatten wir in der Gruppenphase noch nicht.

Muss sich die LWG für das Phänomen „Pinkelpause“ speziell wappnen?

Nicht wirklich. Wir halten in der gesamten Fläche unseres Betriebsgebietes immer genügend Trinkwasser parat. Außerdem sind die Spiele abends, wenn viele Unternehmen nicht mehr arbeiten und Wasser verbrauchen. Auch das Kochen und Abwaschen in den Haushalten ist dann meist durch. Das entspannt die Lage.

Wiederholt sich das Phänomen, wenn ein Spiel in die Verlängerung geht?

Davon ist auszugehen. Ich kenne allerdings auch Fußball-Fans, die während der Verlängerung schon viel zu nervös sind und das Trinken vergessen und die Toilettenpause aufschieben. Geschweige denn, es geht ins Elfmeterschießen …

Was erwarten Sie fürs Finale? Es wird um 21 Uhr angepfiffen …

Erstmal hoffe ich noch immer, dass Deutschland überhaupt dabei ist. Ansonsten gilt das eingangs beschriebene. Wir sind gerüstet! – Und mal ganz ehrlich, der Aufstieg des FC Energie in die 2. Fußball-Bundesliga hatte sich für mich schon wie der Gewinn einer Weltmeisterschaft angefühlt.

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Ein Nebeltor für den Puschkin-Park – und ein „mobiles” noch dazu

 



Nebeltor entschärft Hitze-Hotspot

Durch heiße Sommertage kommt besser, wer regelmäßig trinkt. So weit, so bekannt. Und auch eine kalte Dusche weckt die Lebensgeister. Dabei muss das Wasser nicht monsunartig strömen. Bereits ein feiner Wassernebel erfrischt unglaublich. Sie erleben es in Cottbus!

Das Medieninteresse am Nebeltor war groß: im Bild Marten Eger, Geschäftsführer der LWG, bei der offiziellen Einweihung.

Fotos (2): LWG

Die Erfahrung besagt: Zum Cottbuser Stadtfest schraubt Petrus die Temperaturen hoch. Dieses Jahr war keine Ausnahme. Am Wochenende des kalendarischen Sommerbeginns – also Jahres-Höchststand der Sonne über der Lausitz – durften die Besucherinnen und Besucher bei strahlend-schönem Wetter die Attraktionen genießen. Dazu gehörte am 18. Juni für Oberbürgermeister Schick und LWG auch eine ganz besondere Einweihung: ein Nebeltor in Laufweite des Japanischen Pavillons im Puschkin-Park. Die Idee für das Projekt ging auf eine Initiative des Oberbürgermeisters der Stadt Cottbus zurück. Mit der LWG wurde ein leistungsfähiger und erfahrener Partner für die technische Umsetzung gewonnen.

Neben dem stationären Nebeltor gibt es auch ein „mobiles Nebeltor“, das speziell bei Sportveranstaltungen zum Einsatz kommen soll.

„Wer sich eine Abkühlung wünscht, drückt den Knopf und wird mit feinstem Wassernebel angenehm erfrischt“, erklärt Projektleiter und LWG-Technikchef Jonas Krause die einfache Bedienung des Edelstahlbogens mit den feinen Sprühdüsen. „Wir wissen aus eigenem Erleben, dass sich der völlig unbeschattete Stadthallenvorplatz im Sommer erheblich aufheizt, daher sollte das Tor mit seinem kühlenden Effekt ganz in die Nähe.“

Ran ans LWG-Netz

Experimente haben es deutlich gemacht: Verdunstung kann die Umgebungstemperatur eines Hitze-Hotspots spürbar senken. „Daher ist ein Nebeltor eine unkomplizierte und universelle Ad-hoc-Lösung für Klimawandel-geplagte Innenstädte“, so der Wasser-Fachmann. Ähnlich wie die von der LWG installierten Trinkwasserspender soll auch das neue Tor von „O bis O“ in Betrieb gehen – von Ostern bis Oktober. Die Anschaffungskosten des Bogens und der Wasserverbrauch waren überschaubar. Relativ aufwändig gestaltete sich lediglich der notwendige Anschluss ans Versorgungsnetz, wofür die LWG Fördermittel aus dem Städtebauförderungsprogramm „Lebendige Zeiten“ beanspruchen konnte. „Wir mussten eine eigene Rohrleitung verlegen, also faktisch einen ‚Hausanschluss‘ herstellen, inklusive Schacht mit Wasserzähler.“ Dann konnte das gute Lausitzer Wasser fließen.

Mittelharte Tatsachen

Wie sich die sehr gute Qualität des Lausitzer Wasser – sein Reichtum an Mineralien – auf die feinen Düsen auswirkt, bleibt jedoch abzuwarten. „Unser mittelhartes Wasser ist super für Knochen und Zähne, könnte aber für den Wartungsaufwand eine kleine Herausforderung darstellen“, schmunzelt der Technische Leiter der LWG und strahlt Optimismus aus. „Es ist ein tolles Projekt, ich bin gespannt, wie es angenommen wird.“

Neben dem stationären Nebeltor hat die LWG zusammen mit der Stadt Cottbus ein weiteres, mobiles Nebeltor angeschafft. Es soll vor allem bei öffentlichen Sport-Veranstaltungen, die während heißer Wetterphasen stattfinden, als Mietobjekt zur Verfügung stehen. Seine ersten Bewährungsproben bestand es bei den OSTSEE Sportspielen und auf dem diesjährigen Cottbuser Stadtfest. Über zukünftige Einsatzorte entscheidet die Stadt Cottbus.

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