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WAL digital … mit E-Paper, Instagram und WhatsApp

 



WAL digital … mit E-Paper, Instagram und WhatsApp

Das E-Paper der Lausitzer WASSERZEITUNG kennen Sie schon! Und wissen, dass Sie hier bequem – per Smartphone oder Tablet – auch am neuen Wasserrätsel sofort teilnehmen und Ihre Gewinnchance sichern können.

Und da Sie Ihr mobiles Gerät schon mal in der Hand haben: Folgen Sie uns gerne auf instagram.com/wal_senftenberg/. Auch einen eigenen WhatsApp-Kanal füttert der WAL – falls unsere Infos Sie mal ganz besonders schnell erreichen müssen.

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Erste Spatenstiche und neue Projekte

 



Jahresabschluss 2025

Erste Spatenstiche und neue Projekte

In der Tagung der WAL-Verbandsversammlung am 2. Juli steht der Jahresabschluss 2025 im Mittelunkt. Die Vorzeichen für die Zusammenkunft des regionalen „Wasserparlaments“ sind überaus positiv.

Das Jahr 2025 war geprägt von ersten Spatenstichen für die WAL-Projekte im Trinkwasserverbund „Lausitzer Revier“. Foto: WAL/St. Rasche

Auch das Jahr 2025 stand ganz im Zeichen erheblicher Investitionen innerhalb der länderübergreifenden kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Trinkwasserverbund Lausitzer Revier“. Im Oktober hat der WAL mit dem ersten Spatenstich für die neuen Druckerhöhungsstationen Allmosen und Lauchhammer das letzte seiner vier Großprojekte auf den Weg gebracht. Beide Baugenehmigungen liegen unterdessen vor; auf die Ausschreibungen der einzelnen Teilprojekte haben sich viele erfahrene Wasserbauunternehmen beworben – auch aus der Lausitz selbst. Eine planmäßige Vergabe aller Lose vorausgesetzt, sollen die Baumaßnahmen schnell starten und zügig umgesetzt werden. Bereits im Herbst könnten die Richtkronen von den Rohbauten in Allmosen und Lauchhammer strahlen. Für die Wintermonate steht der Innenausbau auf dem Plan, nächstes Jahr sollen beide Druckerhöhungsstationen ihren Betrieb aufnehmen.

All das sind gute Nachrichten für die Verbandsversammlung, wenn sie auf ein weiteres, solides Jahr zurückblicken wird. Ein Branchenblick nach links und rechts macht schnell deutlich, dass sich der Wasserverband Lausitz mit Erfolg den Auswirkungen einer schwierigen politischen und wirtschaftlichen Weltlage entgegenstemmt. 

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WAL sagt DANKE, Klaus Prietzel und Siegurd Heinze!

 



WAL sagt DANKE, Klaus Prietzel und Siegurd Heinze

Zwei prägende Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz – mit besonderer Bedeutung für den WAL – haben sich jüngst aus ihren Ämtern verabschiedet: Schipkaus langjähriger Bürgermeister Klaus Prietzel und OSL-Landrat Siegurd Heinze.

Der Vorstand der Verbandsversammlung des WAL verabschiedete im Mai Klaus Prietzel, den langjährigen Bürgermeister von Schipkau (mit Blumen), aus ihrer Runde. Foto: WAL

Ohne die engagierte Mitarbeit der von den Städten und Gemeinden entsandten Mitglieder in die Verbandsversammlung hätte der WAL seit der Gründung 1993 keine Erfolgsgeschichte schreiben können. In seinen 16 Jahren als Bürgermeister von Schipkau gehörte auch Klaus Prietzel dem „Wasserparlament“ an und setzte sich für eine zuverlässige Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung für die rund 7.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Senftenbergs Nachbargemeinde ein. Als Mitglied des WAL-Vorstandes übernahm er sogar auf besondere Weise Verantwortung für die Daseinsvorsorge der Region. Dafür bedankt sich der Wasserverband Lausitz aufs Herzlichste und wünscht für den neuen Lebensabschnitt „Glück auf!“

Auch Landrat Siegurd Heinze, dessen Amtszeit am 8. Mai endete, hat mit seinem kommunalpolitischen Wirken Spuren beim WAL hinterlassen. Bereits vor seinem Wechsel an die Spitze des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Jahr 2010 hatte der 65-Jährige zentrale Entwicklungen beim WAL begleitet, angestoßen und umgesetzt – als Amtsdirektor des Amtes Schipkau (1993–2002) und anschließend als Bürgermeister der dann amtsfreien Gemeinde Schipkau bis 2010. Mehrere Jahre leitete Siegurd Heinze die WAL-Verbandsversammlung als deren Vorsitzender. Für den Wechsel in den Ruhestand sendet ihm der Wasserverband Lausitz beste Wünsche für Gesundheit und Wohlbefinden.

Siegurd Heinze, OSL-Landrat von 2010 bis 2026. Foto: Landkreis OSL

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Der OSL-Landrat über Wasser-Feste und Wasser-Sicherheit

 



Drei Fragen an: OSL-Landrat Alexander Erbert

„Der WAL schlägt den richtigen Weg ein“

LWZ: Kaum sind Sie neu im Amt, dürfen Sie „Wasser“ feiern: den Start für den Lausitzer Seenverbund. Ihr Kommentar zum bevorstehenden Festtag?

Einfach großartig, ich bin voller Vorfreude! Man soll es mit der Nutzung von Superlativen ja nicht übertreiben, aber: Da geht mit dem 29. Juni 2026 tatsächlich ein historischer Tag für unsere Region in die Geschichtsbücher ein, der den tiefgreifenden Strukturwandel für alle noch viel erlebbarer macht. Und ich freue mich besonders, dass mit der „5-Seen-Challenge“ eine so fröhliche und buchstäblich hautnahe Form des Feierns gefunden wurde. Wir wollen mit blauen Badekappen unsere fünf Gewässerperlen erobern – zu diesem einzigartigen Gemeinschaftserlebnis laden wir alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.

Landrat Alexander Erbert 2025 bei einem „ersten Spatenstich“ des WAL. Foto: WAL

LWZ: Das Lausitzer Seenland ist schon heute eine attraktive Touristenregion. Natürlich sollen die Urlauberzahlen wachsen. Dafür braucht es auch zuverlässige Daseinsvorsorge mit Trinkwasser!

Da bin ich ganz entspannt. Seit seiner Gründung 1992 hat der Wasserverband Lausitz unter Beweis gestellt, dass er sowohl das Tagesgeschäft zuverlässig bewältigt und sich parallel den Herausforderungen der Zukunft stellt. Das erfordert gelegentlich mutige Entscheidungen – ja, sogar Pionierarbeit. Mit dem länderübergreifenden „Trinkwasserverbund Lausitzer Revier“ schlägt die starke kommunale Gemeinschaft, die hinter dem WAL steht, genau den richtigen Weg ein: über den eigenen Tellerrand hinausschauen und zum Zwecke höchster Versorgungssicherheit beherzt anpacken.

LWZ: Gutes Stichwort. Die Verwaltung spielt bei all den Investitionsvorhaben eine wesentliche Rolle.

Darüber herrscht in der Kreisverwaltung absolute Klarheit. Es geht ja hier nicht um irgendein beliebiges „Produkt“, sondern unser aller Lebensmittel Nr.1. Wir schätzen den Wasserverband und seinen Betriebsführer als ausgesprochen erfahrenen und vor allem exakt arbeitenden Antragsteller. Das erleichtert unsere Genehmigungsprozesse enorm und zieht diese nicht unnötig in die Länge. Uns ist bewusst, dass Investitionen immer eine Kette sind, in der ein Schritt den anderen bedingt. Auch auf uns soll dabei Verlass sein.  

LWZ: Wir wünschen Ihnen für Ihre Amtszeit alles Gute!

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Havarie in Schwarzheide – und trotzdem bemerkt keiner etwas!

 



Notfallmanagement von WAL-Betrieb besteht Bewährungsprobe

Havarie? Hier? – Gar nicht bemerkt!

Es ist Anfang Februar, ein kalter Freitagnachmittag. Die Menschen in Schwarzheide freuen sich auf das Wochenende. Sie werden von dem emsigen Treiben, zu dem die Kollegen von WAL-Betrieb plötzlich gezwungen werden, rein gar nichts bemerken. So soll es sein.

Um an der havarierten Stelle überhaupt arbeiten zu können, musste vor Ort das Grundwasser abgesenkt werden. Foto: WAL-Betrieb

Ein GFK-Rohr gehört zu den besten Materialien, die Unternehmen der Abwasserwirtschaft im Boden verlegen können. Denn glasfaserverstärkter Kunststoff – die Langform von GFK, oft auch als Fiberglas bezeichnet – gilt aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften als besonders langlebig und extrem stabil. Stoßen Metall oder Beton an ihre Grenzen, greift man gern auf GFK zurück.

Besonders geeignet sind diese Rohre, wenn Abwasserdruckleitungen ungewöhnlich tief verlegt werden müssen, etwa zur Unterquerung von Bahnschienen oder Autobahnen. Das ist in der Nähe des Hauptpumpwerks in Schwarzheide der Fall, mit der A13 in Sichtweite. Ausgerechnet hier ereignete sich an jenem Wochenende der ungewöhnliche Bruch im Kanal – in etwa viereinhalb Metern Tiefe. 

Jetzt zählt jede Minute!

Umgehend setzt WAL-Betrieb seinen Notfallplan in Kraft. Das bedeutet als allererstes, das Hauptpumpwerk außer Betrieb zu nehmen, um den Abfluss des Schmutzwassers ins Erdreich bzw. einen Rückstau zu unterbinden. Gleichzeitig muss die mobile Abfuhr aus dem Sammelbecken in die wenige Kilometer entfernte Kläranlage organisiert werden. Das übernehmen WAL-Betrieb und REMONDIS Brandenburg Großräschen. „Wir sind dann an den Folgetagen täglich von 6:00 bis 22:00 Uhr mit mehreren unserer Saug- und Spülfahrzeuge im Einsatz gewesen“, erinnert sich Martin Günther, Leiter Abwassernetze, der mit vor Ort war, „auch nachts war keine komplette Pause möglich.“

Um die havarierte Stelle im gefrorenen Boden freizulegen, muss Großtechnik angefordert werden. Damit die Reparaturarbeiten überhaupt möglich sind, muss in dem Bereich vorübergehend das Grundwasser abgesenkt werden. Innerhalb von wenigen Stunden kümmern sich viele Hände um eine komplexe Aufgabe.

Nach fünf Tagen sind die Folgen der untypischen Havarie beseitigt. Das benachbarte Hauptpumpwerk geht störungsfrei wieder in Betrieb. „Wir sind sehr stolz, wie reibungslos unser Notfallmanagement, dank unserer Mitarbeiter, funktioniert hat“, meint Patrick Laurisch, kaufmännischer Geschäftsführer. „Sowohl die Schwarzheider selbst als auch der Bürgermeister bestätigten uns, dass der Schaden zu keinerlei Einschränkungen geführt hat.“ Großer Dank gilt daher allen Beteiligten für Ihren Einsatz, unter anderem der Straßen- und Tiefbaufirma Kasper & Schlechtriem.

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Klein, wendig und mit scharfem Blick

 



Neues Spezialfahrzeug für WAL-Betrieb:

Klein, wendig und mit scharfem Blick

Der Zahn der Zeit ist nicht das Einzige, was an unterirdischen Kanälen und Leitungen nagt. Auch hartnäckige Ablagerungen oder eingewachsene Baumwurzeln können im Boden zu unangenehmen Schäden führen. Das Kanalinspektionsfahrzeug von WAL-Betrieb kommt dem zuvor!

Der Kanaldeckel wird beiseitegeschoben und der kleine Wagen vorsichtig hinuntergelassen. Licht an, Aufnahme starten – und dann volle Fahrt voraus. Gesteuert wird der Weg durch den Untergrund aus dem Inneren des neuen Spezialfahrzeuges von WAL-Betrieb. Von einem „technologischen Kraftpaket“ sprechen die Kollegen, das die gesamte Bandbreite der Inspektionstechnik vereint: von den Kameras bis zur Steuerung.

Die regelmäßige Befahrung der Abwasserkanäle dient dazu, potenziell problematische Auffälligkeiten zu erkennen. Dies gelingt besser als je zuvor durch den 360-Grad PANORAMO-Scanner in einer ultrascharfen Bildauflösung von 4K. Dieser Kamera entgeht nichts!

Mit dem kleinen Fahrwagen können Kanäle unterschiedlicher Dimensionen inspiziert werden. Die flexible Technik passt sich an die jeweilige Situation an. Auch ein Seitenblick vom Hauptkanal in die Hausanschlüsse ist möglich. Die Ergebnisse fließen direkt ins System und werden dort gespeichert. Und falls der Wagen Alarm schlägt, rückt schon bald ein Reparaturtrupp an.

Der kleine TV-Wagen wird in den Kanal hinabgelassen. Für beste Aufnahmen muss natürlich das Licht stimmen. Foto: WAL-Betrieb

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20 Jahre WAL-Betriebsführung mit hohen Investitionen

 



Jubiläum für die WAL-Betriebsführung:
2 – 20 – 200

Nein, die gewählte Überschrift ist weder ein Rätsel noch höhere Mathematik: Hinter diesen drei Zahlen stecken 2 Unternehmen – WAL-Betrieb als Betriebsführer und der Wasserverband Lausitz, der in 20 Jahren mehr als 200 Millionen Euro im Verbandsgebiet investiert hat. Chapeau!

Partnerschaftlicher Händedruck: WAL-Verbandsvorsteher Christoph Maschek (r.) und Patrick Laurisch, Geschäftsführer WAL-Betrieb. Foto: WAL-Betrieb

Das vor zwei Jahrzehnten gewählte Konstrukt eröffnete dem Wasserverband Lausitz (WAL) auf einzigartige Weise die Chance, in herausfordernden Zeiten diese Investitionen mit dem Personal des Betriebsführers verlässlich zu realisieren. „Denn das ist nötig, um Trinkwasserversorgung und Schmutzwasserbeseitigung auf höchstem Niveau zu gewährleisten“, blickt Verbandsvorsteher Christoph Maschek auf die geradlinige Entwicklung der Partnerschaft. „Wir haben auch nicht vergessen, dass es mit der Ausgründung der Betriebsführungsgesellschaft gelungen war, den damals drohenden Personalabbau zu vermeiden.“ Alle 139 Mitarbeitenden behielten ihren Job.

Mit dem starken Dienstleister WAL-Betrieb an der Seite konnte der Wasserverband seine Leistungsfähigkeit in der Daseinsvorsorge auf einem qualitativ hohen Niveau unter Beweis stellen. „Jeder weiß, dass Personal das A und O jedes unternehmerischen Handels ist“, weist Christoph Maschek auf einen besonders erfreulichen Fakt hin: „Wir konnten Jahr für Jahr junge Frauen und Männer dafür begeistern, sich hier bei uns den Themen Trink- und Schmutzwasser beruflich zu widmen.“

Regional verbunden – überregional im Einsatz 

Patrick Laurisch, Geschäftsführer von WAL-Betrieb, pflichtet dieser Aussage rundweg bei. Er kann sogar punktgenau bilanzieren: „Wir haben in diesem Jahr den sage und schreibe 73. Ausbildungsvertrag seit 2006 für den Standort Senftenberg geschlossen. Viele der Jungfacharbeiter sind nach wie vor an Bord und übernehmen auch Führungsverantwortung.“

Das gut gefüllte Personaltableau von WAL-Betrieb stellt Betriebsführungen mittlerweile weit über die Lausitz hinaus sicher. „Wir haben Spezialisten für alle ‚Wasser-Fälle‘ an Bord“, versichert Patrick Laurisch schmunzelnd, „und können dadurch die regional und überregional übernommenen Aufgaben mit hoher personeller Flexibilität sicherstellen.“

Als Tochterunternehmen der EURAWASSER GmbH & Co. KG profitiert WAL-Betrieb dabei zusätzlich von einem starken Unternehmensverbund und einem deutschlandweiten fachlichen Netzwerk in der Wasserwirtschaft. Bestes Zeugnis der funktionierenden Betriebsführerschaft ist die Tatsache, dass beide Unternehmen ihren gemeinsamen Vertrag bereits vorzeitig bis 2030 verlängert haben.

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Das „Herz“ des WAL – stark und sicher

 



Wasserwerk Tettau: Entnahmerechte „entfristet“/Tag der offenen Tür am 4. Juli

Das „Herz“ des WAL – stark und sicher

Behördliche Entscheidungen rund um die Versorgung mit Trinkwasser bieten den Kundinnen und Kunden des WAL auf den ersten Blick wenig Spannendes. Doch dahinter steckt im aktuellen Fall nicht mehr und nicht weniger als langfristige Sicherheit. Und auch das können wir am 4. Juli im Wasserwerk Tettau gemeinsam feiern.

Das Wasserwerk Tettau gehört zu den größten Produktionsstätten des Lebensmittels Nr. 1 im Land Brandenburg, sowohl heute als auch für künftige Generationen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Foto: WAL-Betrieb

Wer den natürlichen Wasserkreislauf anzapfen möchte, benötigt dafür eine Genehmigung der zuständigen Behörden auf der Grundlage des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG). Der Weg dorthin ist alles andere als ein Selbstläufer. „Im Antragsprozess müssen wir nachweisen, dass die gewünschte Entnahmemenge nicht die natürliche Neubildung des Grundwassers übersteigt“, erläutert WAL-Verbandsvorsteher Christoph Maschek. „Wir sind dabei mit dem Wasserwerk Tettau in der erfreulichen Lage, auf einen überaus potenten Grundwasserleiter zugreifen zu können.“

Was die Anlage südlich von Lauchhammer täglich aus den Tiefen des Lausitzer Bodens holt und ins WAL-Netz einspeist, ist immens. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Trinkwasser. „Dennoch mussten wir fürs aktuelle Genehmigungsverfahren kein höheres Fördervolumen beantragen – wir sind mit den bisherigen Werten auf der sicheren Seite“, so Maschek. Dies begründet sich durch den Neubau dreier Bauwerke für den „Trinkwasserverbund Lausitzer Revier“: einerseits die beiden (energieautarken!) Druckerhöhungsstationen inklusive Hochbehälter des WAL in Allmosen und Lauchhammer, andererseits eine weitere neue Druckerhöhungsstation des länderübergreifenden Systems in Lauta (sächsischer Landkreis Bautzen) der ewag kamenz Energie- und Wasserversorgung AG.

Alle ziehen an einem Strang

„Duch diese Baumaßnahmen wird in der Fläche des Trinkwasserverbundes genügend Trinkwasser für Spitzenzeiten vorgehalten“, beschreibt der WAL-Verbandsvorsteher die komfortable Lage für die Mitglieder der kommunalen Arbeitsgemeinschaft. „Insofern war der Weg geebnet für die Erneuerung der wasserrechtlichen Genehmigung. Doch nicht nur das. Unsere Entnahmerechte aus dem Grundwasser sind sogar entfristet worden, was uns für das Wasserwerk Tettau eine langfristige Betriebssicherheit gibt.“

Verlässliche Daseinsvorsorge

Der Wasserverband Lausitz bedankt sich bei den beteiligten Mitarbeitern der oberen Wasserbehörde und beim Landkreis OSL für die gute Zusammenarbeit. „Das ist ein wahrer Segen angesichts der Bauprojekte, die wir vor der Brust haben“, freut sich Christoph Maschek und fügt hinzu: „Hier ziehen alle an einem Strang! Man ist sich bewusst, dass es um eine sichere Trinkwasserversorgung und letztlich auch eine verlässliche Daseinsvorsorge für alle geht!“ 

Lernen Sie das Wasserwerk Tettau kennen!

Wie der Wasserverband Lausitz das Grundwasser in Ihr Lebensmittel Nr. 1 „verwandelt”, können Sie am 4. Juli aus erster Hand erfahren. Am nächsten „Tag der offenen Tür” führen wir Sie durch die Hallen der Anlage und beantworten all Ihre Fragen. Vor den Türen des Werks soll es fröhlich und stimmungsvoll zugehen. Sie dürfen sich unter anderem – und einmal mehr beim WAL! – auf die meisterhaften Perkussionisten der „Weberknechte” aus Finsterwalde mit ihren Schlaginstrumenten freuen. Das Ensemble aus der Sängerstadt bringt Sie ganz gewiss in Bewegung. Darüber hinaus wird ein Schalmeien-Orchester aufspielen. Damit es für die Jüngsten aufregend wird, dafür sorgt neben einer Hüpfburg die Unterstützung durch eine regionale Kita mit Spiel & Spaß. Auch für Ihr leibliches Wohl ist selbstverständlich gesorgt. Der WAL freut sich auf Sie!

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Lausitzer Badespaß im neuen Seenverbund!

 



Unterstützt vom Wasserverband Lausitz (WAL):

Lausitzer Badespaß im neuen Seenverbund!

Wenn es um „Wasser“ und „Gemeinsinn“ geht, ist der WAL mit von der Partie! Unser Wasserverband selbst verbindet Menschen (bzw. ihre Kommunen) für einen existenziellen Zweck – die Versorgung mit dem flüssigen Schatz aus der Tiefe. Nun ist unser Lebenselixier auch oberirdisch ein Verbund. Lassen Sie uns das am 29. Juni feiern, indem wir zusammen baden gehen.

Ein beeindruckendes Panorama aus der Vogelperspektive: das Lausitzer Badegewässer-Quintett aus Senftenberger, Geierswalder, Partwitzer, Großräschener und Sedlitzer See.
In welchen werden Sie am 29. Juni eintauchen?
Fotos: S. Rasche (Luftaufnahme)/Nada Quenzel (klein)

Für Ihre feucht-fröhliche Teilnahme an der „5-Seen-Challenge“ brauchen Sie neben der bevorzugten Kleidung nur noch eine Badekappe, eine BLAUE Badekappe. Diese wird Ihnen an den Info-Pavillons des Tourismusverbandes an den fünf Seen ab 15:00 Uhr ausgegeben. Die farbige Kopfbedeckung dient gleichermaßen als Erkennungszeichen der bis ins Nachbarbundesland Sachsen reichenden Aktion wie Sicherheitsfaktor für alle Beteiligten. Und Sicherheit wird an diesem Tag – bei aller in Aussicht stehenden Badebegeisterung – großgeschrieben: An den fünf Stränden, von denen die erwarteten Heerscharen an Wasserratten losstürmen, wachen Rettungsschwimmer mit wachsamen Augen über die Teilnehmenden. Schon jetzt können Sie sich online für den großen Spaß registrieren – auf www.lausitzerseenland.de/5-seen-challenge – und die Chance auf attraktive Preise sichern: Schifffahrten im Seenverbund, Restaurant- und Hotel-Gutscheine, exklusive 5-Seen-Produkte wie Schokolade, Gin und Kaffee sowie noch vieles andere mehr.

Und so läuft es ab!

Nach einem Warm-Up (ab 15:45 Uhr) an allen Seen, geht es um Punkt 16:00 Uhr am Badestrand Großkoschen für den Bereich Senftenberg „3 – 2 – 1!“ los. Es folgen im Viertelstunden-Takt Geierswalde, Klein Partwitz, Großräschen und abschließend Lieske (Sedlitzer See). Neben den Blaukappen sind auch lautstark anfeuernde Schlachtenbummler herzlich willkommen. Wer nicht selbst zur Challenge antreten kann, verfolgt die spritzige Staffel gerne im Livestream auf der genannten Webseite des Tourismusverbandes. Um 17:30 Uhr wird an allen Badestränden bekanntgegeben, wie viele Lausitzer und Gäste „blau“ waren und welcher See gewonnen hat. Übrigens können auch Bootsbesitzer die Aktion begleiten!

Die Lausitzer WASSERZEITUNG und der WAL wünschen allen aktiv und passiv Teilnehmenden der „5-Seen-Challenge“ einen unvergesslichen Tag!

Die größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 5.300 Hektar. Eine komplette Runde auf dem Wasser ist etwa 50 km lang. Zur modernen touristischen Infrastruktur rund um die Seen gehören Marinas, Radwege, Strände und vielfältige Freizeitangebote.


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Spannendes Wasser!

 



Spannendes Wasser!


Screenshot: SPREE-PR

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