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Drei Fragen an: OSL-Landrat Alexander Erbert

„Der WAL schlägt den richtigen Weg ein“

LWZ: Kaum sind Sie neu im Amt, dürfen Sie „Wasser“ feiern: den Start für den Lausitzer Seenverbund. Ihr Kommentar zum bevorstehenden Festtag?

Einfach großartig, ich bin voller Vorfreude! Man soll es mit der Nutzung von Superlativen ja nicht übertreiben, aber: Da geht mit dem 29. Juni 2026 tatsächlich ein historischer Tag für unsere Region in die Geschichtsbücher ein, der den tiefgreifenden Strukturwandel für alle noch viel erlebbarer macht. Und ich freue mich besonders, dass mit der „5-Seen-Challenge“ eine so fröhliche und buchstäblich hautnahe Form des Feierns gefunden wurde. Wir wollen mit blauen Badekappen unsere fünf Gewässerperlen erobern – zu diesem einzigartigen Gemeinschaftserlebnis laden wir alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.

Landrat Alexander Erbert 2025 bei einem „ersten Spatenstich“ des WAL. Foto: WAL

LWZ: Das Lausitzer Seenland ist schon heute eine attraktive Touristenregion. Natürlich sollen die Urlauberzahlen wachsen. Dafür braucht es auch zuverlässige Daseinsvorsorge mit Trinkwasser!

Da bin ich ganz entspannt. Seit seiner Gründung 1992 hat der Wasserverband Lausitz unter Beweis gestellt, dass er sowohl das Tagesgeschäft zuverlässig bewältigt und sich parallel den Herausforderungen der Zukunft stellt. Das erfordert gelegentlich mutige Entscheidungen – ja, sogar Pionierarbeit. Mit dem länderübergreifenden „Trinkwasserverbund Lausitzer Revier“ schlägt die starke kommunale Gemeinschaft, die hinter dem WAL steht, genau den richtigen Weg ein: über den eigenen Tellerrand hinausschauen und zum Zwecke höchster Versorgungssicherheit beherzt anpacken.

LWZ: Gutes Stichwort. Die Verwaltung spielt bei all den Investitionsvorhaben eine wesentliche Rolle.

Darüber herrscht in der Kreisverwaltung absolute Klarheit. Es geht ja hier nicht um irgendein beliebiges „Produkt“, sondern unser aller Lebensmittel Nr.1. Wir schätzen den Wasserverband und seinen Betriebsführer als ausgesprochen erfahrenen und vor allem exakt arbeitenden Antragsteller. Das erleichtert unsere Genehmigungsprozesse enorm und zieht diese nicht unnötig in die Länge. Uns ist bewusst, dass Investitionen immer eine Kette sind, in der ein Schritt den anderen bedingt. Auch auf uns soll dabei Verlass sein.  

LWZ: Wir wünschen Ihnen für Ihre Amtszeit alles Gute!