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Author: wz_admin

18 Anlagenmechaniker starteten ins Berufsleben

 



18 Anlagenmechaniker starteten ins Berufsleben

Tom Schultze (re.) verkürzte seine Ausbildungszeit und verbindet nun seinen Job bei der LWG mit dem Leistungssport als aktiver Bundesliga-Turner beim SC Cottbus.

Foto: LWG

Mit der feierlichen Zeugnisübergabe verabschiedete die LWG Ende Januar einen Ausbildungsjahrgang der Lehrwerkstatt, der Maßstäbe setzt. 18 frisch ausgebildete Anlagenmechaniker und Anlagenmechanikerinnen haben ihren erfolgreichen Weg ins Berufsleben begonnen – mit einem Notendurchschnitt von 2,26, starken Leistungen und inspirierenden persönlichen Geschichten. Besonders stolz macht uns der Mut und die Ausdauer, mit denen unsere Absolventinnen und Absolventen Herausforderungen gemeistert haben. Ob Bestnoten, vorgezogene Abschlüsse oder die beeindruckende Balance zwischen Spitzensport und Ausbildung – dieser Jahrgang zeigt, was möglich ist, wenn Talent, Wille und Teamgeist zusammenkommen.

Wir gratulieren von Herzen – und freuen uns darauf, viele von euch weiterhin auf eurem beruflichen Weg begleiten zu dürfen.

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Sie fragen, die LWG antwortet

 



Sie fragen, die LWG antwortet

Mit der BRAIN bekommt man die Abfuhr, die man will.

Foto: Lagodzki

»Mir sind im Stadtgebiet Fahrzeuge der LWG mit dem Aufdruck ‚BRAIN‘ aufgefallen. Was steckt dahinter?«

Das Unternehmen BRAIN Brandenburg Innovation GmbH ist eine 100 %-ige Tochter der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG. Sie widmet sich unter anderem der dezentralen Entsorgung von abflusslosen Sammelgruben und Kleinkläranlagen im Betriebsgebiet der LWG. 2018 übernahm die BRAIN diese Aufgabe bereits für Straupitz (Spreewald) im Amt Lieberose/Oberspreewald. Später wurde der Aktionsradius auf die Stadt Drebkau und die Gemeinde Kolkwitz ausgeweitet. Mit Jahresbeginn 2025 war die BRAIN in Neuhausen/Spree im Einsatz. Und seit dem 1. Januar 2026 sind zehn Entsorgungsfahrzeuge nun auch in der Stadt Cottbus unterwegs, um alle Grundstücke ohne zentralen Schmutzwasser-Anschluss zu entsorgen. Damit ist das Unternehmen in sämtlichen Gesellschaftergebieten mit der Abfuhr betraut.

Ein zweites Aufgabengebiet betreut die BRAIN mit der Renaturierung von Tagebauen. Das Bekalkungsschiff „Barbara“ ist bereits seit Jahren auf dem Schlabendorfer See bei Luckau im Einsatz. Mit dem Bekalken wird der pH-Wert des Tagebaufolgesees in den neutralen Bereich gehoben.

BRAIN

Infos zur dezentralen Entsorgung in Cottbus

Telefon: 0355 350-0

Störung/Notentsorgung

Telefon: 0800 – 0 594 594

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Fleißarbeit in den Faultürmen

 



Blick in ein verborgenes Kraftwerk

Fleißarbeit in den Faultürmen

Wer schon einmal an einem Tag der offenen Tür auf die Faultürme gestiegen ist, kennt die tolle Aussicht über die Kläranlage. Doch das wirklich Spektakuläre spielt sich im Inneren ab: In den Behältern entsteht aus Klärschlamm Biogas – der Treibstoff für unsere Blockheizkraftwerke, die Strom und Wärme für die Anlage liefern. Jetzt steht ein seltenes Ereignis an: Zum ersten Mal seit 35 Jahren wird einer der beiden Türme komplett geleert und von innen inspiziert – eine Operation am offenen Herzen unserer Anlage.

Andreas Korrenz, Leiter Werke, kennt alle Details.

Foto: LWG

Was macht diese Inspektion so besonders?

Andreas Korrenz: Ein Faulturm ist ein geschlossenes Ökosystem: Sauerstoff bleibt draußen, Mikroorganismen arbeiten drinnen – Tag für Tag, Jahr für Jahr. Korrosion ist dadurch in den unteren Bereichen kaum möglich. Spannend wird es oben, im „Kopf“ des Turms, wo der Pegel schwankt – die sogenannte Wechselzone. Genau hier untersuchen wir mit Messungen und Spezialkamera den Zustand des Behälters. Das Ergebnis fließt dann in eine langfristige Instandhaltungsplanung ein.

Wie leert man einen Faulturm?

Ein Faulturm fasst 8.000 Kubikmeter Schlamm. Zunächst wird der Schlamm über Rohrleitungen aus dem Turm abgelassen, anschließend entwässert und zur thermischen Verwertung abtransportiert. Klingt unspektakulär, ist in dieser Dimension aber eine Herausforderung: Normalerweise entsorgen wir 50 bis 100 Tonnen Klärschlamm pro Woche – hier muss in kurzer Zeit ein Vielfaches bewegt werden. Ist der Turm leer, geht es ins Innere: Mit Drohnen‑ und Messtechnik wird der Behälter sorgfältig untersucht. Während der gesamten Maßnahme läuft der zweite Faulturm weiter und sichert die Gasproduktion.

Warum lohnt sich der Aufwand?

Weil Klärschlamm Energie ist. Das Biogas aus der Vergärung versorgt unsere energieintensive Anlage nahezu vollständig – ein echter Hebel und Schutzschild gegen schwankende Energiepreise.

Jede vorbeugende Instandhaltung der Faultürme zahlt direkt auf Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit ein.

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Die LWG nimmt dieses Jahr rund 14 Millionen Euro in die Hand

 



14 Millionen Euro – damit es für Sie zuverlässig läuft!

Eine stolze Summe nimmt die LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG in diesem Jahr sprichwörtlich in die Hand. In allen Unternehmensbereichen stehen wichtige Investitionen an, um die Ver- und Entsorgung auf hohem Niveau zu garantieren. Die veranschlagten Ausgaben für 2026 übertreffen die des Vorjahres sogar um rund vier Millionen Euro. Hier ein kleiner Auszug aus dem Arbeitsplan.

Die beiden 34 Meter hohen Faultürme sind die markanten Erkennungszeichen der Cottbuser Kläranlage.

Foto: LWG

Bereich Trinkwasser

Der Ausbau der Bahnverbindung zwischen Cottbus und Lübbenau – Stichwort „2. Gleis“ – ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Lausitz. Ende 2027 soll der Zugverkehr hier zuverlässiger und in engerem Takt rollen. Damit im Zuge des Ausbaus die Wasserversorgung auch in Zukunft gesichert ist, passt die LWG drei Bahn-Düker (unterirdische Leitungsquerungen) von Hauptversorgungsleitungen an und verlängert sie: in Kolkwitz Nord, Kunersdorf und Krieschow Vorwerk.

Auch in den Wasserwerken investiert die LWG, damit Reserven, Hygiene und Betriebssicherheit stimmen: Geplant ist unter anderem die Erneuerung des Reinwasserbehälters im Wasserwerk Neu-Zauche. Die beiden Wasserkammern von 1981, mit einer Kapazität von jeweils 300 Kubikmetern, werden neu beschichtet – ein wichtiger Beitrag, um Wasser sicher zu speichern und in der Verbrauchsspitze abgeben zu können.
Im Wasserwerk Cottbus‑Sachsendorf wird die Gebäudehülle erneuert – gemeint sind Fassade und Dach der Halle, in der die Hochdruckpumpen untergebracht sind, die bestimmte Versorgungsbereiche mit höherem Druck beliefern.

Beim Ausbau der Dissenchener Straße entlang der Cottbuser Seeachse nutzt die LWG die Baumaßnahmen der Stadt, um gleichzeitig die Trinkwasserleitung zu erneuern und die Schmutz- und Regenwasserkanäle zu sanieren – eine Investition, die die Infrastruktur für viele Jahre stärkt.

Auch Forschung und Wachstum brauchen eine verlässliche Infrastruktur: Um das BTU-Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt zuverlässig mit Trinkwasser versorgen zu können, setzt die LWG die Erschließung im Bereich des Nordrings fort. Gemeinsam mit den Forschungsinstituten werden hier von der Lagune aus insgesamt rund 500 Meter Trinkwasserleitung verlegt.

Bereich Schmutzwasser

Damit die Kläranlage Cottbus auch in Zukunft zuverlässig arbeiten kann, modernisiert die LWG zentrale Anlagen der ersten Reinigungsstufe. Bevor das Abwasser überhaupt mechanisch vorgereinigt wird, muss es zunächst auf das erforderliche Höhenniveau angehoben werden: Die vier großen Abwasserschneckenpumpen, die diesen Transport übernehmen, werden in den kommenden beiden Jahren bei laufendem Betrieb vollständig erneuert.

Im nächsten Schritt folgen die Feinrechen im Einlaufbauwerk. Sie entfernen grobe Stoffe wie Papier, Hygieneartikel oder sonstige Feststoffe und schützen die nachfolgenden Anlagen. Auch diese vier Rechen sind inzwischen in die Jahre gekommen und werden erneuert.
Danach durchläuft das Abwasser den Sandfang, in dem Sand, Kies und andere mineralische Stoffe abgeschieden werden. Die dazugehörigen Aggregate – Sandklassierer und Sandwaschanlage – werden ebenfalls erneuert.

Bereich Regenwasser

Wenn Starkregen fällt, kann Wasser zur Belastung werden – wenn Trockenheit kommt, wird jeder Tropfen kostbar. Genau hier setzt moderne Regenwasserbewirtschaftung an: Regen soll gespeichert, genutzt und langsam wieder abgegeben werden. So wächst Cottbus Schritt für Schritt zur „Schwammstadt“ – gut für Stadtgrün, Klima und Gewässerschutz. Unter dem Bolzplatz in der Hans-Sachs-Straße in Ströbitz entsteht deshalb gerade ein weiteres Regenrückhaltebecken für Cottbus. Bis September soll der in Modulbauweise zu errichtende Speicher knapp zwei Meter unter dem Spielfeld versenkt sein und künftig bis zu 520 Kubikmeter Niederschlag aus einem Einzugsgebiet von 29 Hektar speichern. Das Wasser kann zur Grünbewässerung genutzt werden. Ist es mehr als der Speicher fasst, läuft überschüssiges Wasser in den Ströbitzer Landgraben. Für den Bau des Beckens kann die LWG auf Fördermittel zurückgreifen.

Ziel 2026

Viele dieser Maßnahmen finden im Hintergrund statt – und genau so soll es sein: Sie merken davon im besten Fall nur, dass alles funktioniert. Mit den Investitionen für das Jahr 2026 sichert die LWG Versorgung, Qualität und Betriebssicherheit, schützt unsere Gewässer und macht die Infrastruktur fit für die Anforderungen der nächsten Jahre.

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Wasserwerk der LWG wird zum Kultursalon

 



Wasserschwingungen für alle Sinne

Wasserwerk der LWG wird zum Kultursalon

Nach dem Thema „Freundschaft“ 2025 widmet sich der Kultursalon Cottbus in diesem Jahr dem „Wasser“. Es betreffe uns schließlich alle, sagen die Organisatorinnen im Interview (siehe unten) – als Lebensgrundlage, als Erinnerungsort, als Zukunftsthema. Mit diesem Anliegen stieß der Verein bei der LWG sofort auf offene Ohren.

Aglaja Sprengel (r.), Pianistin und Vorstandsmitglied des Kultursalons Cottbus. Christine Geiszler ist darstellende Künstlerin und für außergewöhnliche Bleistift-Zeichnungen bekannt.

Foto: Sarah Richter

Das Rauschen von Wasser zählt zu den ersten Sinneseindrücken, die ein Mensch im Mutterleib erlebt. Uns allen ist das Element bestens vertraut. Dennoch schafft es der Kultursalon mit seinem diesjährigen Programm, neue Perspektiven auf das Lebenselixier zu eröffnen. Sind Sie neugierig, offen und bereit, sich darauf einzulassen? Dann merken Sie sich den 26. August vor! An diesem Tag erzählen Daan Wilms (Percussion) und Laura Heinecke & Company (Tanz) von der Resonanz des Wassers. Und zwar dort, wo das Lausitzer Wasser das Licht der Welt erblickt: im Wasserwerk Cottbus-Sachsendorf.

Daan Wilms verbindet in seinem Solo-Programm „Water“ tröpfeln, rauschen, fließen und pochen zu einer vielschichtigen Klangwelt und interpretiert diese ursprünglichsten Wahrnehmungen ganz neu. Die Tänzerinnen von Laura Heinecke & Company überschrieben ihre Performance mit „HERTZ“. Ihre meditative Reise trägt die Zyklen des Lebens in sich: Impuls, Wachstum, Erschöpfung und Neugeburt. Zwar ist es bis zur Performance im LWG-Wasserwerk noch ein paar Monate hin, aber bereits am 22. April lädt der Kultursalon Cottbus zur nächsten Veranstaltung unter dem Titel „Von den Geschichten des Wassers“ nach Burg (Spreewald). Und wir wollen, dass Sie diese – und alle anderen der Saison 2026 – auf gar keinen Fall verpassen. Die LWG verlost daher 2✕ 2 Jahreskarten, die für die gesamte, vielfältige Programm-Reihe 2026 gelten.

Wer sich das nicht entgehen lassen will, sendet bitte bis zum 19. April (Einsendeschluss) eine E-Mail mit dem Betreff „Kultursalon WASSER“ an events@lausitzer-wasser.de. Die Glücksfee entscheidet. Wir drücken Ihnen die Daumen und freuen uns auf Ihre Einsendungen.

Wasser verbindet Kultur, Region und Zukunft

Den Kultursalon Cottbus interessiert 2026, was das für die Menschen bedeutet. In den Veranstaltungen an bewusst gewählten „Wasserorten“ verbinden sich künstlerische Beiträge mit fachlichen Impulsen. Mehr haben uns die Gründerinnen des Kultursalon Cottbus e. V., Christine Geiszler und Aglaja Sprengel, erzählt.
Woraus ergab sich das diesjährige Thema „Wasser“?

Christine Geiszler: Unsere Jahresthemen entstehen über einen längeren Zeitraum hinweg. Wir sprechen viel darüber, was uns künstlerisch, gesellschaftlich und persönlich beschäftigt. Dabei haben wir verschiedene Ideen diskutiert – bis das Wort „Wasser“ fiel. Da war sofort klar: Das ist unser Thema.

Wasser fasziniert uns künstlerisch schon lange. Es gibt großartige Gedichte, Literatur, Musikstücke, Gemälde und Tanzarbeiten, die sich mit Wasser auseinandersetzen. Gleichzeitig ist Wasser ein hochaktuelles gesellschaftliches Thema. Es betrifft Klima, Umwelt, Ressourcen – und ganz konkret unsere Region.

Welche Rolle spielt Wasser in der Kunst – auch in der zeitgenössischen?

Aglaja Sprengel: Wasser ist in allen Epochen ein starkes Motiv. Es ist fließend, wandelbar, kann sanft oder zerstörerisch sein, leise oder gewaltig. Diese Vielschichtigkeit macht es für die Kunst so spannend. In der Musik gibt es seit Jahrhunderten Kompositionen, die Wasser darstellen oder symbolisch nutzen. In der Gegenwart sehen wir viele experimentelle Ansätze: Choreografen beschäftigen sich mit Bewegungsqualitäten des Wassers, Musiker mit Klangerzeugung durch Wasser, bildende Künstler mit Fragen des Klimawandels. Wir wollen diese Bandbreite sichtbar machen – von klassischer Musik bis zu experimentellen Formaten.

Wie haben Sie die Künstler für das Wasserjahr gefunden?

Christine Geiszler: Zum ersten Mal haben wir einen Open Call ausgeschrieben. Kulturschaffende aller Sparten konnten sich bewerben. Über 70 Projekte wurden eingereicht – das war überwältigend, die Auswahl intensive Arbeit. Wir haben diskutiert, verglichen, kombiniert und uns auch selbst immer wieder gebremst, weil natürlich Zeit und Budget Grenzen setzen. Wichtig war uns eine gute Mischung: regionale Künstler ebenso wie Gäste aus ganz Deutschland, Newcomer neben etablierten Namen, klassische Musik ebenso wie experimentelle Formate. Erstmals haben wir auch Vereinsmitglieder und unser Helferteam in die Auswahl einbezogen.

Gibt es besondere Höhepunkte im Programm 2026?

Aglaja Sprengel: Ja, mehrere. Die Performance im LWG-Wasserwerk, ein interdisziplinärer Abend an der BTU, ein Konzert im Park Branitz, Veranstaltungen im Hütten- und Fischereimuseum Peitz – und im November ein besonderer Abschlussabend in der Lagune, bei dem Konzert und Saunanacht verbunden werden. Neu ist, dass alle Veranstaltungen als Themenabende konzipiert sind, die unterschiedliche Kunstformen kombinieren. Wir möchten Wasser nicht nur thematisieren, sondern erlebbar machen.

Kultur zu finanzieren ist nicht einfach. Wer unterstützt den Kultursalon?

Christine Geiszler: Wir sind sehr dankbar für ein breites Netzwerk an Unterstützern. Erstmals erhalten wir Mittel aus dem Projektfonds Kulturplan Lausitz, zusätzlich wieder Förderung durch die Stadt Cottbus. Seit Jahren begleiten uns Partner wie die Sparkasse Spree-Neiße, die Stadtwerke Cottbus, der Förderverein der BTU Cottbus-Senftenberg und die Bürgerstiftung Cottbus. In diesem Jahr freuen wir uns besonders über die Unterstützung der LWG. Zusätzlich haben wir ein Crowdfunding gestartet. Außerdem helfen Supporttickets und viele ehrenamtliche Helfer.

Was wünschen Sie sich vom Publikum für das Wasserjahr?

Aglaja Sprengel: Neugier. Offenheit. Und die Bereitschaft, sich auf neue Perspektiven einzulassen. Wasser betrifft uns alle – als Lebensgrundlage, als Erinnerungsort, als Zukunftsthema. Wenn es uns gelingt, diese verschiedenen Ebenen in einen Dialog zu bringen, dann hat das Kultursalonjahr sein Ziel erreicht.

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5. Verbandsversammlung 2025

 



WICHTIGE BESCHLÜSSE

In den WAVE-Verbandsversammlungen entscheiden die Vertreter der Mitgliedsgemeinden über die anstehenden Aufgaben des Ver- und Entsorgers. Die dabei gefassten Beschlüsse sind im verbandseigenen Amtsblatt veröffentlicht (siehe www.wav-elsterwerda.de), das auch in den Mitgliedsgemeinden ausliegt. Die Lausitzer WASSERZEITUNG informiert kurz und knapp darüber.

In der 5. Verbandsversammlung 2025 am 16. Dezember 2025 wurden folgende Beschlüsse gefasst:
ÖFFENTLICH
1. Beschluss 5/26/25 – Neufassung der Geschäftsordnung des Wasser- und Abwasserverbandes Elsterwerda
2. Beschluss 5/27/25 – Wirtschaftsplan 2026 des Geschäftsbereichs Trinkwasser
3. Beschluss 5/28/25 – Wirtschaftsplan 2026 des Geschäftsbereichs Abwasser
4. Beschluss 5/29/25 – Aufnahme eines Darlehens – Geschäftsbereich Abwasser
5. Beschluss 5/30/25 – Aufnahme eines Darlehens – Geschäftsbereich Trinkwasser
6. Beschluss 5/31/25 – Vergabe einer Bauleistung – Ersatzneubau Transportleitung Trinkwasserleitung WW Oschätzchen nach Elsterwerda, 3. BA 2. TA
7. Beschluss 5/32/25 – Vergabe einer Bauleistung – Erneuerung einer Schaltanlage und Gebläsestation auf der Kläranlage Elsterwerda
8. Beschluss 5/33/25 – Vergabe einer Bauleistung – Sanierung der Beckenkronen eines Belebungs- und eines Nachklärbeckens inkl. der Ausrüstung mit Heizung und Abdeckung
NICHT ÖFFENTLICH
9. Beschluss 5/34/25 – Verlängerung einer Absichtserklärung zum Zwecke einer Kooperation zur Klärschlammverwertung

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Lidzba heißt jetzt AQUA-TOOL

 



NEUER NAME

Lidzba heißt jetzt AQUA-TOOL

Saubere Sache mit dem Abwasser – auch ohne Anschluss ans zentrale Netz. Abflusslose Sammelgruben oder Kleinkläranlagen von rund 1.150 Kundinnen und Kunden des WAV Elsterwerda werden mobil entsorgt.

Foto: AQUA-TOOL

Bisher fuhren die rot-weißen Saugwagen von Lidzba vor, jetzt sind es die ebenfalls rot-weißen von AQUA-TOOL. Denn beide Firmen haben sich zur AQUA-TOOL zusammengeschlossen.
Und sonst? Ändert sich nix!

  • gleiche Leistungen
  • unveränderte Gebühr
  • dieselben Ansprechpartner
  • gewohnte Verlässlichkeit
  • Abrechnung über den WAVE

Ihre Grube ist bald voll? Die Nummer zur Terminvereinbarung kennen Sie schon:
03535 403013 oder 0800 0803940 (kostenfrei)

Übrigens: Auch das „Ziel“ Ihres Abwassers bleiben die Kläranlagen in Elsterwerda und Bad Liebenwerda. Sie sind ideal für das „mobile Geschäft“ ausgerüstet.

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Frühlingserwachen

 



FRÜHLINGSERWACHEN

Ab in die Natur – und feste Feste feiern!

Hier sind zwei Frühlings-Highlights, die sich ganz sicher auch für Sie und Ihre Familie lohnen.

  • 27. Frühlingsfest Elsterwerda

    Wirtschaft, Kultur und Volksfest in perfekter Mischung – damit lockt das traditionelle Elsterwerdaer Frühlingsfest zum ersten großen Open-Air-Happening nach dem Winter. Etwa 20 Unternehmen, darunter der WAV Elsterwerda, öffnen ihre Türen und lassen den Lenz herein. Freuen Sie sich auch auf Attraktionen für Kinder, Schausteller, Spielbuden, Schlemmereien und Livemusik im Festzelt.

    Ihr lokaler Ver- und Entsorger lädt Sie am Samstag, dem 18. April, zu Führungen über die Kläranlage ein – 11 Uhr und 14 Uhr – analysiert von 10 bis 16 Uhr Ihr Brunnenwasser und beschäftigt die Kleinsten am Basteltisch. Außerdem ist der WAVE Stempelstation. Sammeln Sie auf Ihrer Frühlings-Entdeckungsreise im Gewerbegebiet wertvolle Stempel. Wer mindestens 14 Stempel ergattert, hat die Chance auf tolle Preise der Unternehmen.

    Das Frühlingsfest im Gewerbegebiet Ost – ein Erlebnis für die gesamte Familie!

    27. Frühlingsfest Elsterwerda
    17. – 19. April 2026

    www.frühlingsfest-elsterwerda.de

  • Bad Liebenwerda feiert!

    Foto: Tourist Information Bad Liebenwerda

    Die Stadt lädt zum 32. Brunnenfest mit 46. Elsterlauf ein. Erstmals können Lauf-Enthusiasten auch über die Marathondistanz an den Start gehen!

    Von Freitag bis Sonntag verwandelt sich der Roßmarkt in eine Freiluft-Fest-Oase mit Musik, Bewegung, Trubel und ganz viel Stadtfest-Feeling. Erleben Sie auf der Bühne am Marktplatz ein abwechslungsreiches Programm. Am Sonntag ist von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffen, zum Kurkonzert spielen die Niederlausitzer Blasmusikanten. Auch an die kleinen Gäste ist gedacht.

    Raus auf den Roßmarkt, rein ins Vergnügen!
    29. bis 31. Mai 2026
    Marktplatz von Bad Liebenwerda

    www.bad-liebenwerda.de

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Fachkräftenachwuchs rechtzeitig finden

 



EDITORIAL

Fachkräftenachwuchs rechtzeitig finden

Liebe Leserinnen und Leser,

dass die Wasserwirtschaft vor spannenden Herausforderungen und einem Generationenwechsel steht, spüren auch wir beim Wasser- und Abwasserverband Elsterwerda: Nach Jahren verlässlicher Arbeit treten erfahrene Kolleginnen und Kollegen Schritt für Schritt kürzer oder gehen in den Ruhestand. Und mit ihnen jahrelange Erfahrungen und Wissen, die verloren gehen. WENN, ja wenn man nicht rechtzeitig vorbaut. Deshalb haben wir frühzeitig begonnen, Nachwuchs-Fachkräfte zu finden und auf die anspruchsvollen Zukunftsaufgaben in der Wasserwirtschaft vorzubereiten. Mit den drei jungen, motivierten Talenten im Titel-Beitrag beispielsweise scheint dies möglich. Ihnen stehen Karrierewege offen, die nicht nur ein Jobangebot sind, sondern Perspektiven eröffnen – in der Heimat und in einem Bereich, der uns täglich versorgt, unsere Umwelt schützt und langfristige Verantwortung verlangt. Wasserwirtschaft ist mehr als Technik und Routine. Sie ist ein Berufsfeld mit Sinn, Sicherheit und Zukunft. Wer hier einsteigt, gestaltet aktiv die Infrastruktur von morgen – und übernimmt Verantwortung für eine lebenswichtige Ressource.

Foto: SPREE-PR/Krickau

Wir beim WAVE freuen uns, dass sich die jungen Kollegen für diese Herausforderungen entschieden haben.

Ich wünsche Ihnen einen inspirierenden Frühling voller Energie, frischer Ideen, erfolgreicher Projekte und vor allem Gesundheit und Zuversicht.

Ihr Maik Hauptvogel,
Verbandsvorsteher des WAVE

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Nach Ostern wird auf der Kläranlage Bad Liebenwerda modernisiert

 



TECHNISCHE SCHÖNHEITSKUR

Nach Ostern wird auf der Kläranlage Bad Liebenwerda modernisiert

Reibungslose Abläufe sind selbstverständlich – bis sie ins Stocken geraten. Wer rechtzeitig vorsorgt, kann oft böse Überraschungen verhindern. So hat sich im vergangenen Winter auf der Kläranlage in Bad Liebenwerda ausgezahlt, dass beim Nachklärbecken 2 bereits Beckenkronenheizungen montiert waren.

Mit einer Beckenkronenheizung kann die Räumerbrücke auch bei Schnee und Eis weiterarbeiten.

Foto: WAVE/Jopien

Nun sind die anderen Becken an der Reihe.  „Ab Ende April werden im Nachklärbecken 1 und im Belebungsbecken 2 die Beckenkronen umfassend saniert“, blickt Technikchef Sylvio Graf voraus. Hintergrund ist das „Winter-Problem“: „Bei Eis und Schnee kam es immer wieder zu Störungen an den Räumerbrücken, und es musste auch nachts Schnee geschoben werden.“

Bereits 2005 und 2006 wurden die ersten Becken mit einer Beckenkronenheizung ausgestattet. 2017 – mit dem Anschluss der Mineralquellen Bad Liebenwerda an die Kläranlage – konnten zwei bis dahin leerstehende Becken technisch hergerichtet und wieder in Betrieb genommen werden. „Die laufen stabil, aber bei starkem Winter, mit Eis und Schnee zeigte sich Optimierungsbedarf“, so Sylvio Graf.

Störungsfreier Betrieb

Nun also die Nachrüstung – übrigens bei laufendem Betrieb der Anlage. Die Fahrbereiche der Brücken auf den Beckenrändern erhalten Edelstahlabdeckungen, darunter wird die neue Heizung installiert. So ist auch bei Schnee und Minusgraden ein störungsfreier Betrieb möglich.

Langfristige Betriebssicherung

Was dann folgt, erleben auch Abwasser-Fachleute nicht so oft:  „Das Belebungsbecken 1 wird vollständig entleert. Das haben wir 2006 zuletzt gemacht.“

Mehr dazu in der Sommerausgabe von Lausitzer WASSERZEITUNG und E-Paper.

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