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Author: wz_admin

WAVE sorgt für 1. Klasse-Wasser- und Abwasserleitungen bei den Bahnquerungen

 



UNTER DEN GLEISEN FLIESST VERSORGUNG

WAVE sorgt für 1. Klasse-Wasser- und Abwasser­leitungen bei den Bahnquerungen

Wenn die Deutsche Bahn baut, gelten strenge Vorgaben – auch für Betreiber von Wasser-, Abwasser-, Gas-, Fernwärme- oder Telekommunikationsleitungen, die Bahnanlagen queren müssen. Schließlich geht es im schlimmsten Fall um Menschenleben. Was das für den WAV Elsterwerda bedeutet, erzählt der Technische Leiter Sylvio Graf.

  • Bei der Taufe des ICE Elsterwerda. Elsterwerda war 2011 die 15. brandenburgische Stadt, die Namensgeber eines ICE wurde.

    Fotos (2): Lausitzer Rundschau/Frank Claus

  • Bei der Taufe des ICE Elsterwerda. Elsterwerda war 2011 die 15. brandenburgische Stadt, die Namensgeber eines ICE wurde.

    Fotos (2): Lausitzer Rundschau/Frank Claus

Grundlage für alle unsere Bautätigkeiten im Zusammenhang mit der Bahnstrecke Berlin – Dresden, die es aktuell betrifft, ist das technische Regelwerk der Deutschen Bahn. Es gibt unter anderem vor, wie Leitungen unter oder neben Gleisen verlaufen müssen, damit Betrieb und Wartung jederzeit möglich sind. Wenn wir also Strecken der Bahn in irgendeiner Art und Weise mit unseren Leitungen tangieren, muss ein sogenannter Kreuzungsvertrag geschlossen werden. Darin wird festgehalten, welche Leitungen wo wie tief liegen und aus welchem Material sie sind.

Für den WAVE heißt das: In unserem Zuständigkeitsbereich werden alle bestehenden Bahnquerungen gemäß Regelwerk und Kreuzungsvereinbarung überprüft. Das betrifft den Streckenbereich Elsterwerda – Kotschka – Prösen.

Beispiel Kotschka

Hier befindet sich eine Trinkwasserleitung im unmittelbaren Gleis- und Weichenbereich. Aber Rohre unter Gleisen sind nur schwer zugänglich. Weil jedoch Zugang und Reparaturfähigkeit oberste Priorität haben, dürfen künftig keine Leitungen mehr unter Gleisen und Weichen verlaufen. Die neuen Leitungen werden so geplant, dass die bestehenden bis zur endgültigen Umbindung in Betrieb sind, die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung bleiben also gesichert.

Grober Zeitplan

Der konkrete Baubeginn steht noch nicht fest. Im Idealfall kann im Sommer ausgeschrieben werden. Derzeit sind erst einmal zwei Planungsbüros damit beschäftigt, die bestehenden Querungen auf Bahnkonformität zu überprüfen und die Neuverlegung der Trinkwasser- und Schmutzwasserleitungen bahn- und kreuzungsvertragskonform vorzubereiten.
An der Ausschreibung für diese Maßnahmen können sich übrigens nur Baufirmen beteiligen, die für bahnkonformes Bauen zugelassen sind.

Die Deutsche Bahn wird voraussichtlich Mitte bis Ende 2027 ihre Arbeiten ausführen. Bis dahin müssen alle beteiligten Medienträger – also auch der WAVE – fertig sein, alle Dükerungen ausgeführt haben und aus dem Baufeld raus sein.

Die Grafik zeigt eine Leitungsdükerung unter einem Fluss hindurch. Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch die Dükerung unter Bahnschienen.
Grafik: SPREE-PR/G. Schulze

„Fahrplan“ Streckenausbau Berlin – Dresden

  • 125 km Strecke werden bis Ende 2029 für Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h ausgebaut
  • Brücken und Unterführungen ersetzen alle bisherigen Bahnübergänge
  • Gleisanlagen und Oberleitungen werden komplett erneuert
  • ab 2026 in Elsterwerda: Bau der Eisenbahnüberführung (EÜ) und Fußgängerunterführung am Binnengraben sowie der EÜ am Thaugraben, der Schwarzen Elster, der Pulsnitz und dem Floßkanal Elster
  • Prösen: Ausbau Haltepunkt Prösen Ost, neue Personenunterführung am Bahnübergang, Lärm- und Schallschutzmaßnahmen
  • in Prösen und Kotschka erfolgen mehrere Dükerungen
  • geplante Inbetriebnahme der Strecke: 2029

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Kontinuierliche Investitionen in Netze und Anlagen sorgen für Ver- und Entsorgungssicherheit

 



HEUTE BAUEN – MORGEN SICHER VER- UND ENTSORGT

Kontinuierliche Investitionen in Netze und Anlagen sorgen für Ver- und Entsorgungs­sicherheit

Die größten Werte eines Wasser-Abwasser-Dienstleisters liegen im Verborgenen. Tief unter der Erde verlaufen kilometerlange Leitungen, die Tag für Tag frisches Trinkwasser und zu reinigendes Abwasser transportieren. Erfahrungswerte, Kamerabefahrungen und die Analyse von Rohrbrüchen geben klare Hinweise, wo gehandelt werden muss. Welche besonders wichtigen Maßnahmen in diesem Jahr geplant sind – ein Überblick.

Karte: Brandenburg Viewer

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Mit „frühlingsfrischem Personal“ in die Verbands-Zukunft

 



DREI VOLLTREFFER

Mit „frühlingsfrischem Personal“ in die Verbands-Zukunft

Die Wasserwirtschaft braucht in den kommenden Jahren Nachwuchs. Vor allem gut ausgebildeten. Zwar hat die Branche im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen eine deutlich ältere Mitarbeiterschaft, aber beim WAV Elsterwerda ist man seit Längerem darauf eingestellt – und hat entsprechend gehandelt.

Fabio Claudius und Verbandsvorsteher Maik Hauptvogel (oben), Til Küster (li.) und Ricci Timm (re.).
Fotos (3): LWG; SPREE-PR/Krickau; SPREE-PR/Petsch

„Die Verjüngung der Belegschaft erfordert strategisches Handeln“, bringt es Maik Hauptvogel auf den Punkt. „Wann genau die älteren Fachkräfte in den Ruhestand gehen werden, ob wir rechtzeitig ausreichend qualifizierten Ersatz finden, der die steigenden Anforderungen durch Digitalisierung und Klimawandel bewältigen kann, ist nicht planbar. Die Betriebssicherheitsstandards aber müssen wir jederzeit gewährleisten.“

Gar nicht graue Theorie

Über ein entsprechendes Personalentwicklungskonzept hat sich der Verbandsvorsteher schon vor Längerem Gedanken gemacht.

Die wichtigsten Punkte:
  1. Oberste Priorität: Sicherung der Arbeitsfähigkeit des Verbandes
  2. Technologischer Wandel und strenge EU-Umweltanforderungen brauchen Personal mit entsprechenden Qualifikationen
  3. Optimierung von Produktivität und Arbeitsqualität durch gezielte Mitarbeiter-Fortbildung
  4. Fachpersonal und Führungskräfte aus den eigenen Reihen gewinnen
  5. Förderung von Talenten
Erfreuliche Praxis

„Mit der regelmäßigen Ausbildung seit 2014 sowohl im Trinkwasser- als auch im Abwasserbereich und der anschließenden Übernahme als Jung-Facharbeiter hat der WAV frühzeitig mit der Verjüngung des Personals begonnen. So konnte sich der Nachwuchs bereits vieles vom Wissens- und Erfahrungsschatz der langjährigen Mitarbeiter aneignen“, berichtet Maik Hauptvogel. Er denkt hier insbesondere an Tom Engelmann oder Paul Lehmann. Hinzu kamen fähige Bewerber „von außen“: Lebensmitteltechnikerin und Abwasserfachfrau Sabrina Münch vom damaligen Betriebsführer oder Elektrotechniker Felix George und im mehr und mehr digitalisierten Verwaltungsbereich des Verbandes unter anderen Nancy Engelmann und Judith Weser.

Entgegen allgemeinem Trend

Dass es vor allem in technischen Berufen in der Energie- und Wasserwirtschaft schwierig ist, geeigneten Nachwuchs zu rekrutieren, ergab die Fachkräfteengpassanalyse der Agentur für Arbeit von 2024. „Das können wir glücklicherweise nicht bestätigen“, freut sich Maik Hauptvogel über drei „Volltreffer“ beim WAVE: Ricci Timm, Fabio Claudius und Til Küster.

„Herr Timm war schon als Azubi auffallend gut“, sagt der Verbandsvorsteher. „Er hat in Dresden bei einer renommierten Bildungsgesellschaft gelernt. Danach bekam er ein Stipendium von der IHK für eine weitergehende Qualifizierung.“ Gemeinsam haben sich Ricci Timm und der Verband für die Meisterschule entschieden. „Sein fachliches und menschliches Potenzial wollen wir fördern und langfristig auch mit Führungsverantwortung für den Abwasserbereich nutzen.“

Lobeshymnen stimmt er auch über seinen Jung-Facharbeiter an: „Herr Claudius zeigte schon als Azubi im Trinkwasserbereich überdurchschnittliche fachliche Eignung in Theorie und Praxis und nutzte die Doppelqualifizierung in der Berufsschule. Jetzt gilt es, all das im Interesse unserer Kunden zu nutzen und Erfahrungen zu sammeln, die ihn mittelfristig fit machen für Führungsverantwortung.“

Für Til Küster schmiss der Verband sogar kurzerhand den Personalplan um: „Eigentlich war 2025 noch kein Azubi vorgesehen. Da er aber bei einem Praktikum mit Herzblut, Interesse und seiner freundlichen Art auffiel, konnten mich die Kollegen im Abwasserbereich und Herr Küster im Bewerbungsgespräch davon überzeugen, dass wir genau solche Mitarbeiter für die Bewältigung der Herausforderungen in der Wasserwirtschaft brauchen.“

Danke schön, LWG-Lehrwerkstatt!

„Diese tollen Leistungen wären ohne die hervorragende Verbundausbildung in der LWG-Lehrwerkstatt Cottbus nicht möglich“, hebt Maik Hauptvogel hervor.


Ricci Timm – auf dem Weg zum Meister

Alter: 24 
Wohnort: Massen (Niederlausitz)
beim WAVE seit: 2019
Meisterschule seit: Oktober 2024 

Die morgendliche Probenahme im Belebungsbecken ist für Ricci Timm mittlerweile Routine.
Foto: SPREE-PR/Petsch

Herr Timm, ganz allgemein: Wie waren die zurückliegenden anderthalb Jahre?

Anstrengend, aber auch erfolgreich. Die Basisqualifikation und den Ausbilderschein habe ich bereits in der Tasche. Die Ausbildereignungsprüfung gilt laut Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) als Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation. Damit bin ich jetzt berechtigt, Ausbildungen in nach dem Berufsbildungsgesetz geregelten Ausbildungsberufen durchzuführen.

Oh, Glückwunsch!  Vielen Dank.

Auch in den Pausen wird viel gefachsimpelt, damit das umfangreiche Erfahrungswissen nicht verloren geht.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Man hört immer wieder, die Meisterschule sei ein hartes Stück Arbeit. Wie oft wollten Sie schon hinwerfen?

Gar nicht! Die Chance, eine durch die IHK geförderte Weiterbildung machen zu können, gibt es nicht so oft. Und in meinem Alter sollte man das auf alle Fälle nutzen. Außerdem ist es eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag auf der Kläranlage.

Wenn Sie die Meisterschule hinter sich haben, sehen Sie sich dann gerüstet für eine spätere Leitungsfunktion – oder gehört das nicht zu Ihrem Lebensplan?

Doch, das möchte ich sehr gern, Verantwortung im Verband übernehmen. Ich denke, dass mich nicht nur die Meisterschule dafür rüstet. Das betriebliche Zusammenspiel beim WAVE gehört auch dazu. Hier mache ich wichtige Erfahrungen und lerne genauso viel Neues.

Wann war Ihnen klar, dass Sie perspektivisch „führen“ möchten?

Das wusste ich von Anfang an. Deshalb habe ich bereits im Vorstellungsgespräch erfragt, wie es beim WAV Elsterwerda mit Fortbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten aussieht.

Wie erleben Sie den Generationswechsel ganz konkret im Arbeitsalltag?

Ältere und sehr erfahrene Kollegen gehen in Rente oder stehen kurz davor. Es ist schwierig, dieses Wissen zu ersetzen. Die Ausbildung und Förderung von eigenen Fachkräften, wie es beim WAVE funktioniert, ist da ein guter Weg, denke ich.

In welchen Situationen wird Ihnen bewusst, wie wertvoll das Wissen der „alten Hasen“ ist?

Jedes Mal, wenn sie Tricks verraten und Tipps geben, die für mich neu sind. Dann merke ich, dass die Wasserwirtschaft stark von Erfahrungen lebt. Diesen Wissensschatz versuche ich mir anzueignen und zu speichern. Ich frage viel, denn nur so kann meiner Meinung nach der Wissenstransfer gelingen und man von den langjährigen Erfahrungen auch profitieren.

Welche Werte oder Arbeitsweisen der älteren Generation sollten unbedingt bewahrt werden?

Das hört sich vielleicht altmodisch an, aber Pünktlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit gehören für mich unbedingt dazu.

Wo braucht es Ihrer Meinung nach neue Denkweisen oder Strukturen?

Ich finde, in allen Lebensbereichen ist es wichtig, sich nicht nur auf ein Ziel oder einen Weg zu versteifen, sondern offen für viele Möglichkeiten zu sein. Das fällt der jüngeren Generation vielleicht etwas leichter.

Welche Rolle spielen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Arbeitgeberattraktivität in Ihren Vorstellungen von moderner Führung?

Nachhaltigkeit sollte in einem umwelttechnologischen Betrieb in der Wasserwirtschaft immer höchste Priorität haben. Digitalisierung und Arbeitgeberattraktivität sind aus meiner Sicht ein Zusammenspiel, um ein zukunftsfähiges, motiviertes Team zu haben bzw. aufbauen zu können und seine Mitarbeiter langfristig im Unternehmen halten zu können.

Welche Rolle kann Ihre Generation bei der Bewältigung der Herausforderungen für die Wasserwirtschaft der Zukunft spielen?

Frischen Wind, neue Sichtweisen und Leichtigkeit in ein Unternehmen zu bringen, ist immer gut. Damit entsteht auch Mut zu Veränderungen bzw. Weiterentwicklung.

Was hat Sie ursprünglich in die Wasserwirtschaft „getrieben“?

Ich wollte einen Beruf, der auch zukünftig relevant ist. Berufe in der Trink- und Abwassertechnik sind es. Im Abwasserbereich hat mir vor allem die Vielseitigkeit im Arbeitsalltag gefallen und dass ich aktiv zum Umwelt- und Gewässerschutz beitragen kann. Denn ich bin auch in meiner Freizeit viel in der Natur und am Wasser.

Wenn Sie in 15 Jahren zurückblicken – worauf möchten Sie stolz sein?

Auf den kommenden Industriemeister-Abschluss und weitere Fortbildungen, die mich immer wieder in die Lage versetzen, alle Herausforderungen meistern zu können. Auch darauf, dass man durchgezogen und auch in stressigen Phasen nicht gezweifelt hat.

Welchen Rat würden Sie jungen Menschen geben, die überlegen, in die Wasserwirtschaft einzusteigen?

Wer sich in der Region wohlfühlt, aktiv etwas für die Umwelt leisten möchte und einen abwechslungsreichen, zukunftsfähigen Beruf sucht, sollte zumindest über ein Praktikum nachdenken, um ein Gespür für unseren Wirtschaftszweig zu bekommen.


Fabio Claudius – Berufsstart mit Bestnoten

Alter: 19 
Wohnort: Hohenleipisch
Ausbildung: 2022 bis 2026 
beim WAVE seit: 31. Januar 2026

Jörg Lange, Ausbildungsleiter der LWG (li.), gratuliert seinem nun ehemaligen Schützling zum hervorragenden Ausbildungsabschluss.
Foto: LWG

Die Mama gibt den entscheidenden Tipp. „Sie meinte, Trinkwasser oder Abwasser wird es immer geben, da hätte ich einen zukunftssicheren Job“, erzählt der bald 20-Jährige. „Bei einem Praktikum habe ich die verschiedenen Arbeiten beim Verband gut kennenlernen können und mich dann für eine Ausbildung im Bereich Trinkwasser entschieden.“ Die Verantwortlichen beim WAV Elsterwerda sehen viel Potenzial bei dem jungen Mann. Fabio Claudius ist wissbegierig, engagiert – und auch bei der Ausbildung in der LWG-Lehrwerkstatt zeigt er praktisches Geschick und Können. Das Oberstufenzentrum in Forst bietet die Möglichkeit, eine Doppelqualifizierung – Ausbildung und Fachabi – zu machen. „Das waren drei Stunden pro Woche mehr. Und Fächer, die ich im Beruf gut gebrauchen kann: Deutsch, Mathematik, Englisch und Physik“, meint er.

Der junge, neue Mitarbeiter im Trinkwasserbereich wurde am 31. Januar von Verbandsvorsteher Maik Hauptvogel (re.) und Wassermeister Heiko Pirschel (li.) herzlich willkommen geheißen.

Foto: SPREE-PR/Krickau

Herausragende Leistungen

Schon in den Zwischenprüfungen zeigt sich, dass Fabio Claudius vom WAV Elsterwerda zu den besten Azubis des Jahrgangs gehört. Am 30. Januar 2026 schließlich steht er bei der Freisprechung stolz zwischen seinen Mit-Auszubildenden: Bessere Zeugnisse als er bekommt keiner: Fachabi mit Durchschnitt von 1,1 – Facharbeiter-Theorie 97 von 100 Punkten – Facharbeiter-Praxis volle Punktzahl!

Berufsnachwuchs, den sich der Verband nicht entgehen lässt. Einen Tag nach der Freisprechung, am 31. Januar 2026, beginnt der erste Tag im Berufsleben von Fabio Claudius im Wasserwerk Oschätzchen.

Die Freisprechung seines motivierten Auszubildenden Fabio Claudius (re.) ließ sich WAVE-Wassermeister Heiko Pirschel nicht entgehen.

Foto: LWG

In der Praxis weiterlernen

Und damit das reibungslos klappt mit dem Generationswechsel, sind im Trinkwasserbereich die Teams immer altersgemischt unterwegs. „So kann ich mir von den erfahrenen Kollegen eine Menge abschauen oder immer wieder erfragen, was ich aufgrund fehlender Erfahrungen nicht wissen kann“, sagt der begeisterte „Schwalbe“-Fahrer. „Das reicht von Kniffen bei der Hausinstallation bis zu Praxistipps, wie man am besten in engen Kellern klarkommt.“

Digitalisierung aktiver gestalten

Fabio Claudius ist klar, dass seine Generation diejenige ist, die beim Thema Digitalisierung vorangehen und alle anderen mitziehen sollte: „Ich denke, Zettelwirtschaft ist nicht mehr zeitgemäß. Beispielsweise sind ausreichend Tablets auch in der Wasserwirtschaft nötig, um effektiv, schnell und kundenorientiert zu arbeiten. Digitalisierung ist ein Stück Zukunft, das wir heute schon haben können und auch sollten.“

Seine ganz persönliche Berufs-Zukunft sieht der Jung-Facharbeiter beim kommunalen Wasser-Abwasser-Dienstleister in Elsterwerda. „Ich möchte jetzt in der Praxis noch vieles von den älteren Kollegen lernen und auch gern meinen Meister machen. Alles Weitere werden wir sehen“, sagt der sympathische junge Mann lachend.


Til Küster – Azubi außer der Reihe

Alter: 17 
Ausbildung: 2025 bis 2029 zum Anlagenmechaniker für Instandhaltung 

Für Til Küster (2. v. l.) begann im September 2025 ein neuer Lebensabschnitt: seine Ausbildung. In der LWG-Lehrwerkstatt wurden er und seine Mitstreiter von Sebastian Lindner, LWG-Geschäftsführer (li.), dem Technischen Leiter des WAV Elsterwerda Sylvio Graf und LWG-Ausbildungsleiter Jörg Lange (re.) begrüßt.
Foto: LWG

Auch mit Til soll der Generationswechsel beim WAVE gelingen. „Interessierte, fleißige und aufgeschlossene junge Leute wie Herrn Küster zu erkennen und unbürokratisch beim Verband zu halten, gehört zu unserer Personalplanung für einen geräuschlosen Generationswechsel“, betont Verbandsvorsteher Maik Hauptvogel.

Und da Til bei seinem Praktikum „Abwasser geleckt“ hat, nahm ihn der Verband als neuen Azubi. „Die Verbundausbildung bei der LWG ist richtig mega. Erstmal kann ich hier Zusatzqualifikationen wie den Schweißerlehrgang oder die Ausbildung zur Elektrofachkraft absolvieren – was sinnvoll für den Bereich Instandhaltung ist. Und ich mache wie Fabio die Doppelqualifizierung, also Abitur neben der Ausbildung.“

Nach ersten Gesprächen in der Lehrwerkstatt in Cottbus wächst mit Til Küster eine weitere passable Säule an Mitarbeiter-Nachwuchs beim WAVE heran.

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Was wächst denn da …?

 



Frische Ernte aus Gemüseresten ganz leicht

Was wächst denn da …?

Eben noch schnell etwas knackigen Salat und Kräuter zum Abendessen ernten? Genau das Richtige in der kalten Jahreszeit! Dafür nur kurz zur Fensterbank gehen und die vitaminreichen Blätter pflücken … Moment. Salaternten im Frühjahr auf einer Fensterbank? Genau! Denn wer Lust auf etwas eigenes Gemüse hat, muss nicht bis zum Sommer warten.

Ob Wohnung, Balkon oder Garten: Nachwachsende Gemüsereste gedeihen mit Licht und Wärme überall.

Foto: SPREE-PR/Swoboda

Regrow (wörtlich übersetzt: wieder nachwachsen) verspricht neue Ernte aus Gemüseresten. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Beim Kochen entstehen ohnehin Bioabfälle. Statt sie wegzuwerfen, können viele Gemüsereste wiederverwertet und angebaut werden – und dass zu jeder Jahreszeit. So vermeiden Sie Biomüll und haben immer frische Zutaten parat. Regrow ist für jedermann, für Alt und Jung geeignet. Besonders für Kinder ist das Anbauprojekt spannend. Sie lernen, woher ihr Essen kommt, und können sich ins Thema Pflanzenkunde einfuchsen. Der Ertrag ist bei vielen Sorten bereits nach wenigen Tagen sichtbar, da macht Gemüseessen doch gleich doppelt Spaß!

Salat & Co. für Einsteiger

Eigentlich können Sie gleich loslegen, denn für den Anfang hat man das meiste in der Regel schon im Haus: Kleine Schüsseln, Deckelgläser in unterschiedlichen Größen und ein sauberes, scharfes Messer werden benötigt. Wichtig ist ein Platz zum Gedeihen mit viel Licht und Wärme, wie eben eine Fensterbank. Wir von der WASSERZEITUNG haben uns in die Gartenarbeit gestürzt und führen Sie in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung für Frühlingszwiebeln und Salat durch das Projekt.


Auch Joghurtbecher eignen sich hervorragend als Blumentöpfe.

Foto: SPREE-PR/Swoboda

Triebe eintopfen steigert Ernte

Los geht’s: die Frühlingszwiebel etwa zwei Zentimeter über der Wurzel abschneiden und in ein mit Wasser gefülltes Glas stellen. Das Wasser alle drei Tage austauschen. Nach wenigen Tagen sprießen aus den abgeschnittenen Stängeln hellgrüne Spitzen.

Das Glas mit Wasser nur so hoch befüllen, dass die Triebe nicht bedeckt sind.
Foto: SPREE-PR/Swoboda


Das sind bereits die nachwachsenden Triebe, die Sie ernten können, je nachdem wie hoch die Keimlinge wachsen sollen. Auch nachdem etwas abgeschnitten wurde, kann der Trieb weiter genutzt werden. Dafür einfach wie gehabt Wasser regelmäßig auswechseln oder gegebenenfalls in einen Topf mit frischer Aufzuchterde setzen. Das Gleiche funktioniert auch mit dem Strunk eines Salatkopfs. Etwa zwei Zentimeter darüber abschneiden und in ein Wasserglas stellen. Am besten die äußeren Blätter entfernen, sodass nur noch das „Herz“ im Nass steht. Nach wenigen Tagen treiben erste Blättchen in der Mitte aus. Diese können bereits geerntet oder nach zwei Wochen im Topf mit Anzuchterde eingepflanzt werden. Nur mäßig gießen, sonst verdirbt die Pflanzenpracht. Selbstverständlich wächst so kein komplett neues Gemüse nach, sondern nur die Triebe. Aus Möhren werden keine neuen wachsen, aber die sprießenden, grünen Blätter sind ebenfalls schmackhaft und gesund und eine leckere Zutat für Suppen und Salate.

Auch sind die Ernteerträge aus einem Gewächs überschaubar. Es bietet sich an, gleich mehrere Ableger anzusetzen. Für Regrow eignen sich außerdem noch Gemüsesorten wie Porree, Stangen- und Knollensellerie, Fenchel, Wurzelpetersilie oder Rote Bete.

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Zwei Neubauten sichern nötige Kapazität

 




Zehn Brunnen fördern Wasser für die Region

Zwei Neubauten sichern nötige Kapazität

In den Endzügen liegen die Bauarbeiten an den beiden Brunnen, Nummer 9 und 10, auf dem Gelände des Wasserwerkes Linden. Rechtzeitig zur neuen Saison stehen damit weitere 300 Kubikmeter Rohwasser zur Verfügung.

Schweres Gerät rückte im Herbst 2025 für das Bohren der neuen Brunnen an.

Foto: WVND

Eigentlich sollten die beiden neuen Brunnen im Anschluss an den Wasserwerksneubau errichtet werden. Weil sich dieser allerdings verzögerte (die WASSERZEITUNG berichtete) überschnitten sich die beiden Maßnahmen im Herbst 2025 doch noch etwas. Geschäftsführer Michael Schoop berichtet: „Das neue Wasserwerk war kurz vor der Fertigstellung, als schon das Bohrgerät für den Bau der Brunnen 9 und 10 auf unserem Wasserwerksgelände startete.“ Er informiert weiter: „Der Ausbau soll Ende März abgeschlossen sein.“

Beide Brunnen können je 150 Kubikmeter Rohwasser die Stunde fördern, sodass dann weitere 300 Kubikmeter je Stunde zur Aufbereitung zur Verfügung stehen. Michael Schoop: „Das stärkt die Versorgungssicherheit an Spitzenabgabetagen noch einmal deutlich.“

Hintergrund: Während des Hitzesommers 2018 lief nicht nur das alte Wasserwerk auf Hochtouren, sondern auch alle acht Brunnen auf Volllast. Ein Brunnenausfall hätte damals zu ­Versorgungsengpässen führen können. Darum wurde die Entscheidung getroffen zwei weitere Versorgungsbrunnen zu bauen, insgesamt sind es damit nun zehn.

Die Grafik zeigt, wie tief das Bauwerk nach unten reicht, welche Bauteile eingesetzt sind und dass etliche Schichten durchquert werden.

Grafik: SPREE-PR

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Besser durch enge Zusammenarbeit

 



15 Jahre KOWA SH – eine Erfolgsgeschichte

Besser durch enge Zusammenarbeit

Am 11. November 2011 kamen Vertreter aus zehn kommunalen Wasserverbänden zusammen, um eine neue Arbeitsgemeinschaft zu gründen: die Kooperationsgemeinschaft kommunaler Wasser- und Abwasserverbände Schleswig-Holstein, kurz: KOWA SH. Aus Anlass des Jubiläumsjahres sprachen wir mit Michael Schoop, Geschäftsführer des Wasserverbandes Norderdithmarschen. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern.

Eine Herzensangelegenheit – die kommunalen Wasserunternehmen setzen sich für das Wohl des Lebenselixiers gemeinsam ein.
Fotos: SPREE-PR/Galda, Petsch

WASSERZEITUNG: Wofür ist die KOWA SH angetreten?

Michael Schoop: Wir wollen der kommunalen Wasserwirtschaft eine Stimme geben, und das ganz regional für Schleswig-Holstein.

Wofür steht die KOWA SH ein?

Wir stehen für eine stabile und qualitativ hochwertige Wasserver- und Abwasserentsorgung ein. Damit das so bleibt, sind wir im Kontakt mit Gremien, Behörden, Ministerien, Entscheidungsträgern und machen uns stark für das Wasser und Abwasser. Uns ist es wichtig, einen rechtlichen, wirtschaftlichen und langfristig berechenbaren Rahmen für unsere Arbeit zu schaffen.

Was bedeutet das konkret?

Es geht um den Wissens-, Ideen- und Erfahrungsaustausch zu allen Themen der Wasserver- und Abwasserentsorgung. Darüber hinaus vertreten wir unsere politischen Interessen im Rahmen gemeinsamer Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben insbesondere auf Landesebene. Ein gemeinsamer Einkauf, die Organisation von Fortbildungsveranstaltungen sowie ein Benchmarking (Branchenvergleich/Kennzahlenvergleich) bilden den Fokus unserer Gemeinschaft.

Welche Tragweite hat die KOWA SH?

Heute besteht die KOWA aus zwölf Mitgliedsverbänden, die 40 Prozent aller Gemeinden in Schleswig-Holstein mit Trinkwasser versorgen und in 13 Prozent der Gemeinden für die Abwasserbeseitigung zuständig sind. Wir liefern 34 Millionen Kubikmeter frisches Trinkwasser zu den Menschen in der Region und entsorgen dabei jedes Jahr 7 Millionen Kubikmeter Abwasser.

Das „KO“ in Ihrem Kürzel ist ein wichtiger Fingerzeig …

Auf jeden Fall! Kommunal. Wir sind überzeugt davon, dass das Wasser nur dort richtig aufgehoben ist, in den Händen der Städte und Gemeinden, die wiederum eigens dafür Wasserverbände gegründet haben. Es sollte bei Wasser nicht um Profit gehen, sondern so wie wir das tun, um nachhaltiges Arbeiten nach dem Kostendeckungsprinzip. Die Einnahmen und Ausgaben müssen sich die Waage halten, es geht ausdrücklich nicht um kurzfristige Rendite.

Foto: SPREE-PR/Galda



Die Kommunikation nach außen scheint klar. Wie sieht es mit der Kommunikation nach innen aus?

Das ist wirklich eine Erfolgsgeschichte! „Wir treffen uns mehrfach im Jahr persönlich. Da erfolgt ein Austausch auf Augenhöhe, von dem alle profitieren. Der persönliche Kontakt „wie macht ihr dies oder das“, „wo habt ihr Schwierigkeiten?“, „welche Lösungsansätze gibt es?“, „was kann man gemeinsam umsetzen?“ – dieser regelmäßige Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer ist sehr bereichernd und bringt alle Mitglieder im Land voran. Und wenn es schnell gehen muss, bringt eine schnelle E-mail alle auf den gleichen Stand.

Wo soll die Reise hingehen?

Unser gemeinsames Bestreben ist immer darauf ausgerichtet, die Wasserwirtschaft zu stärken und dabei nachhaltige Ressourcennutzung und Umweltschutz unter einen Hut zu bekommen.

Was haben die Kunden von diesem Engagement?

Starke Partner vor Ort, die kostendeckend handeln und ihre Arbeit immer weiter optimieren. Wir wollen die Qualität sichern und das Preis-Leistungs-Verhältnis stabil halten – und das nicht zum Selbstzweck, sondern natürlich im Sinne aller Kundinnen und Kunden!

Vielen Dank für das Gespräch!

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Aufgaben in gute Hände gelegt

 




Aufgaben in gute Hände gelegt

Der Abwasserverband Dithmarschen hat sein Tätigkeitsfeld zum 1. Januar 2026 an die beiden Wasserverbände Norder- beziehungsweise Süderdithmarschen abgegeben.

43 Jahre lang war er für die Entsorgung des Klärschlamms aus den Hauskläranlagen in Dithmarschen zuständig. Diese Aufgabe übernehmen nun die Wasserverbände in ihren jeweiligen Verbandsgebieten in Nord und Süd. Für einen reibungslosen Übergang mussten Verträge zwischen den Wasserverbänden und den Mitgliedsgemeinden geschlossen werden. Zum Jahreswechsel 2025/2026 war alles unter Dach und Fach. Ab Januar regeln nun die beiden Verbände die Entleerung der Hauskläranlagen.

Gut zu wissen: 2026 wird sich nur der Briefkopf der Rechnungen ändern, ansonsten aber nichts. Auch die Entsorgungsgebühr beliebt unverändert.

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Eigene Armaturen genau prüfen (lassen)

 




Mit gepflegter Anlage Trinkwasser sichern

Eigene Armaturen genau prüfen (lassen)

Die Kundenanlage, also grob gesagt alles hinter dem Wasserzähler, ist Sache der Eigentümer. Der Wasserverband berät jedoch bei Bedarf gern. Schließlich geht es um ein wichtiges Gut – unser Trinkwasser.

Wenn der Filter zugesetzt ist, kann er die Qualität des Trinkwassers beeinträchtigen.

SPREE-PR/Archiv

„Jeder möchte sauberes und ­hygienisch einwandfreies Trinkwasser haben. Dafür müssen nicht nur wir, sondern auch die Hauseigentümer selbst sorgsam arbeiten“, sagt Rohrnetzmeister Guido Moellmer. Die Wasserfachleute fördern das kostbare Gut, bereiten es behutsam auf und sichern, dass es in den Haushalten ankommt. „Hier legen wir es in die Hände unserer Kunden.“

Zur Hausanlage gehört laut Vorschrift ein Rückflussverhinderer (zum Beispiel DIN EN 1717 Typ EA oder DIN EN 13959), der die öffentliche Wasserversorgung dauerhaft vor Verunreinigung durch abfließendes Wasser aus der Haus­installation schützen soll. Ein Wasserfilter und bei einem Druck ab 5 bar ein Druckminderer gehören zur Kundenanlage. Filter- und Minderer gibt es auch als Kombigerät.
Weil die meisten Geräte nur bei regelmäßiger Wartung ihre Arbeit einwandfrei leisten, empfiehlt Guido Moellmer, dies unbedingt im Blick zu behalten.

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Fünf gute Gründe für Leitungswasser

 




Fünf gute Gründe für Leitungswasser

A tip: tap. So lautet der griffige Name eines gemeinnützigen Vereins, der sich für das Leitungswasser stark macht. Bedeutet übersetzt: Ein Tipp: Wasserhahn (engl. tap). Dieser hat auf seiner Homepage (atiptap.org) fünf überzeugende Gründe für das Verwenden von Leitungswasser.

Foto: SPREE-PR
  • Leitungswasser spart CO²

    Für den Transport und die Verpackung von Flaschenwasser sind das etwa drei Millionen Tonnen. Das ist das Eineinhalbfache des innerdeutschen Flugverkehrs.

  • Leitungswasser spart Plastikmüll

    Wenn alle Menschen in Deutschland statt aus Flaschen Leitungswasser trinken
    würden, könnten neun Milliarden Plastikeinwegflaschen gespart werden.

  • Leitungswasser spart Geld

    Im deutschlandweiten Mittel bekommt man für einen Euro 200  Liter Leitungswasser. Ein 4-Per­so­nen-­Haushalt könnte durch den Wechsel von der Flasche auf die Leitung etwa 1.000 Euro jährlich sparen. Mit einem Rechner auf der Homepage atiptap.org kann jeder mit ein paar Klicks sein persönliches Sparpotenzial ausrechnen lassen.

  • Leitungswasser ist bequem

    Kästenschleppen ade! Hahn aufgedreht – der Durst kann sofort gelöscht werden.

  • Leitungswasser ist von Topqualität

    Die Trinkwasserverordnung reglementiert die strengen Kontrollen des Leitungswassers, sodass aus dem Hahn ein kontinuierlich geprüfter 1a-Durstlöscher fließt.

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Bleileitungen verboten

 




Bleileitungen verboten

Hausbesitzer aufgepasst: Bitte werfen Sie einen Blick auf Ihre Haus-installation, vor allem dann, wenn diese schon älter ist. Bestehen die Leitungen noch aus Blei? Dann müssen Sie handeln. Bleirohre in der Trinkwasserinstallation sind in Deutschland seit dem 12. Januar 2026 durch die überarbeitete Trinkwasserverordnung (TrinkwV) endgültig verboten. Eigentümer müssen bleihaltige Rohre und Teilstücke austauschen oder stilllegen. Der WVND hat schon seit Jahren keine Bleileitungen im Einsatz. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Hausanlage hinter dem Wasserzähler dringend darauf prüfen. Besonders genau hinschauen sollten Eigentümer von Altbauten, die aus der Zeit vor den 1970er-Jahren stammen.

Signet: SPREE-PR

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