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Author: wz_admin

Wasser kennt keinen Winterschlaf

 




Christian Zschiesche. Foto: SPREE-PR/Archiv

Wasser kennt keinen Winterschlaf

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dieser Winter hat uns gefordert. Frost, Eis, wochenlanger Stillstand auf unseren Baustellen – wer im Januar oder Februar an einer unserer Baustellen vorbeigekommen ist, hat wenig gesehen. Das täuscht. Im Hintergrund wurde geplant, vorbereitet, koordiniert. Denn aufgehört haben wir nie.

Seit Mitte März geht es wieder voran. Klein und groß, quer durch unser Verbandsgebiet. Rohre, Leitungen, Schächte – vieles davon unsichtbar, sobald die Straßen wieder geschlossen sind. Aber notwendig. Jede Maßnahme ist ein Beitrag dazu, dass bei Ihnen zu Hause zuverlässig Wasser aus dem Hahn fließt und zuverlässig wieder abfließt.

Eine der größeren Maßnahmen dieser Saison startet im Sanierungsgebiet Fischerwiek in der Fischerstraße. Gemeinsam mit der Stadt Wolgast erneuern wir dort die Infrastruktur – unterirdisch, aufwendig, aber richtig so. Wenn Stadtentwicklung und Wasserversorgung Hand in Hand gehen, ist das der effizienteste Weg: einmal aufgraben, gemeinsam investieren, langfristig profitieren.

Ich bitte Sie an dieser Stelle um etwas: Geduld mit unseren Baustellen. Eine gesperrte Straße, ein Umweg, Lärm zur Unzeit – das ist ärgerlich, das weiß ich. Aber hinter jeder Absperrung steckt Infrastruktur, die Jahrzehnte halten soll. Wir arbeiten so schnell und so rücksichtsvoll wie möglich.

Wir freuen uns darauf, 2026 gemeinsam mit Ihnen zu gestalten.

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Das beste Getränk kommt aus dem Hahn

 




Die Deutsche Gesellschaft empfiehlt Durstlöscher für den Sommer

Das beste Getränk kommt aus dem Hahn

1,5 Liter Wasser täglich. Das klingt nach viel, ist aber schnell erreicht, wenn man das Richtige trinkt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat klare Empfehlungen. Und die gute Nachricht für alle Haushalte im Versorgungsgebiet des Zweckverbands Wolgast: Das beste Getränk haben Sie bereits zu Hause.

Unser Körper besteht zur Hälfte aus Wasser. Es reguliert die Körpertemperatur, transportiert Nährstoffe und ist Bestandteil jeder einzelnen Zelle. Wer zu wenig trinkt, merkt das schnell: Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Kopfschmerzen. Ausreichend Flüssigkeit ist keine Frage des Wohlbefindens – sie ist Grundlage.

Die DGE empfiehlt rund 1,5 Liter täglich, am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Leitungswasser steht dabei ganz oben: Es ist frisch, sicher, jederzeit verfügbar und wird regelmäßig kontrolliert. Wer möchte, kann es mit Minze, Gurke oder aufgeschnittenen Früchten aromatisieren. Schmeckt, kostet fast nichts, kommt ohne Plastikflasche aus.


Leitungswasser ist das einfachste und beste Getränk: frisch, sicher, kontrolliert und jederzeit verfügbar. Für Kinder wie für Erwachsene ist das kühle Nass besonders an heißen Tagen die erste Wahl.

Foto: SPREE-PR/Archiv

Auch Kräuter- und Früchtetees ohne Zucker sowie Saftschorlen im Verhältnis 1 Teil Saft zu 3 Teilen Wasser sind gute Wahl. Kaffee und schwarzer Tee zählen ebenfalls zur Flüssigkeitsbilanz, solange sie ohne Zucker und Milch getrunken werden.

Weniger empfehlenswert: Limonaden, Eistees, Energydrinks und Fruchtsäfte pur. Sie enthalten bis zu 100 Gramm Zucker pro Liter, fördern Übergewicht und schaden den Zähnen. Auch sogenanntes „aromatisiertes Wasser” kann gezuckert sein. Ein Blick auf die Zutatenliste klärt es.

Und noch ein Argument für den Hahn: Leitungswasser spart Geld, Verpackung und Transportwege. Wer es in einer Mehrwegflasche aus Glas oder Edelstahl mitnimmt, ist auch unterwegs gut versorgt – ohne Aufwand, ohne Kosten, ohne schlechtes Gewissen.

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Was Ihr Wasserzähler Ihnen sagen will

 




Der digitale Zähler erkennt Probleme früher als Sie

Was Ihr Wasserzähler Ihnen sagen will

Der neue elektronische Wasserzähler, den der Zweckverband Festland Wolgast schrittweise einbaut, ist mehr als ein Messgerät. Sein Display zeigt mit kleinen Symbolen, wenn im Haus etwas nicht stimmt. Wer diese Zeichen kennt, kann schnell handeln und bares Geld sparen.

Es lohnt sich, den Zählerstand regelmäßig zu notieren. Ein plötzlich gestiegener Verbrauch hat manchmal eine einfache Erklärung – manchmal steckt mehr dahinter. Die Symbole im Display helfen bei der Suche. In der Regel bleiben sie 21 Tage lang sichtbar, auch wenn der Fehler – zum Beispiel ein laufender Spülkasten – längst behoben wurde. Theoretisch lassen sich Fehler sogar noch nach einem Jahr auslesen, aber nur mit Spezialgerät und im Beisein des Zweckverbands. Bis dahin ist der Schaden meist längst entstanden.


Von der kleinen Leckage bis zum Rohrbruch: Der neue elektronische Wasserzähler zeigt mit kleinen Symbolen im Display, wenn im Haus etwas nicht stimmt. Wer die Anzeigen kennt, kann schnell reagieren und bares Geld sparen. Der Zweckverband Festland Wolgast baut die smarten Zähler ein.

Foto: ZV Festland Wolgast

Das Tropfen-Symbol: Kleiner Hinweis

Das wichtigste Symbol im Alltag ist das Tropfen-Icon. Es erscheint, wenn das Wasser in den letzten 24 Stunden keine einzige Stunde lang stillgestanden hat. Das klingt unscheinbar, ist aber oft ein deutliches Warnsignal: Ein tropfender Wasserhahn, ein dauerhaft laufender Toilettenspülkasten oder eine kleine Leckage in der Hausinstallation können dafür verantwortlich sein. Solche Dauerdurchflüsse fallen im Alltag kaum auf – auf der Jahresrechnung aber schon.

Das Rohrbruch-Symbol: Sofort handeln

Dringlicher ist das Rohrbruch-Symbol. Es erscheint, wenn der Verbrauch über eine halbe Stunde konstant auf einem ungewöhnlich hohen Niveau bleibt. In diesem Fall sollte schnell gehandelt werden.

Drei weitere Symbole

Drei weitere Anzeigen können auftauchen: eine Batteriewarnung, die rund sechs Monate vor dem Ende erscheint; ein Symbol für Rückfluss, wenn Wasser in die falsche Richtung fließt – ein seltenes, aber ernstes Zeichen; und ein Hinweis, wenn der Zähler trocken läuft und nichts messen kann.

Was bei einem Symbol zu tun ist

Leuchtet ein Symbol auf, lohnt sich zunächst ein Blick auf alle Wasserhähne und Toiletten im Haus: Läuft irgendwo dauerhaft Wasser? Ist ein Spülkasten hörbar aktiv? Lässt sich keine offensichtliche Ursache finden, hilft ein Anruf beim Zweckverband Festland Wolgast weiter. Warten Sie nicht bis zur Jahresablesung und -abrechnung. Schauen Sie regelmäßig auf Ihren Zähler, um Überraschungen zu vermeiden.

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Löschwasser für alle?

 




Verschiedene Aufgaben, verschiedene Zuständigkeiten

Löschwasser für alle?

Trinkwasserversorgung und Löschwasserbereitstellung sind zwei verschiedene Aufgaben mit verschiedenen Zuständigkeiten. Wenn in einem Ort der Hydrant nicht genügend Wasser liefert, ist der erste Gedanke oft: Das müsste der Wasserversorger richten. Doch das stimmt so nicht.

Die Löschwasserbereitstellung gehört nicht zu den Aufgaben des Zweckverbandes. Das ist Aufgabe der Städte und Gemeinden. Was der Zweckverband liefert, ist sauberes Trinkwasser. Und das hat seine Grenzen – aus gutem Grund.

Löschwasser bereitstellen

Der Zweckverband Festland Wolgast unterhält das Trinkwassernetz: Er sorgt dafür, dass das Wasser sicher, sauber und in ausreichender Menge und zu einem fairen Preis beim Kunden ankommt. Die Bereitstellung von Löschwasser hingegen ist eine kommunale Pflichtaufgabe. Städte und Gemeinden im Verbandsgebiet sind dafür verantwortlich, ausreichend Lösch­wasser vorzuhalten – zum Beispiel über Brunnen, Löschteiche, Behälter oder gezielte Maßnahmen an der Infrastruktur.


Ein Hydrant am Wegesrand: Wo das Trinkwassernetz endet, endet auch die Zuständigkeit des Zweckverbands – Löschwasser ist Aufgabe der Gemeinden.

Foto: Pixabay

Natürlich können die Hydranten im Trinkwassernetz bei Brandfall oder anderen Notfällen für die Erstbrandbekämpfung genutzt werden. Wo das Trinkwassernetz für Lösch­wasserzwecke angezapft wird, setzt das voraus, dass die Leitungen, Druckstationen und Behälter dafür ausgelegt sind. In weiten Bereichen von Wolgast und Teilen von Lassan ist das Netz ausreichend dimensioniert. Die Hydranten sind entsprechend gekennzeichnet.

An vielen anderen Stellen im Netz ist das so nicht möglich.

Ein physikalisches Problem

Kleine Orte wie Klotzow, Wrangelsburg oder Gladrow, liegen am Ende des Versorgungsnetzes. Das Verteilungsnetz dorthin ist so dimensioniert, dass eine zuverlässige Trinkwasserversorgung mit gleichbleibenden Druckverhältnissen sicher gewährt wird. Für die im Brandfall benötigten Mengen an Löschwasser ist das Netz schlichtweg zu klein. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern dem Umstand geschuldet, dass wenige Haushalte versorgt werden müssen: Eine größere Leitung wäre technisch und aus hygienischen Gründen unsinnig und wirtschaftlich nicht vertretbar.

Versorgung nicht gefährden

Wenn hier durch die Feuerwehren zur unmittelbaren ersten Gefahrenabwehr aus dem Netz Trinkwasser zu Löschzwecken entnommen wird, kann dies zu erheblichen Problemen in der Versorgungsstabilität und der Trinkwasserqualität führen. Schlimmstenfalls bricht der Druck im Netz zusammen und damit die Versorgung. Ein zu schnelles Öffnen und Schließen der Schieber führt zu Druckstößen im Netz, die Rohr­brüche nach sich ziehen können. Die Versorgung mit reinem Trinkwasser sicherzustellen hat für den Zweckverband daher stets Vorrang.

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Eine Woche mit unseren Azubis

 




Zwei Einblicke aus dem Alltag der Ausbildung beim Zweckverband Festland Wolgast

Eine Woche mit unseren Azubis

Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung klingen nach Routinearbeit. Ist es nicht. Zwei Azubis des Zweckverbandes Festland Wolgast zeigen, was eine Ausbildungswoche bei uns wirklich bedeutet.


Azubi Benjamin Holznagel (l.) misst den pH-Wert des Reinwassers. Robert Rumpel aus dem Bereich Trinkwasser begleitet die Messung.

Foto: ZV Festland Wolgast

Jetzt bewerben – Ausbildungs­plätze ab Sommer 2026!

Schulabgänger aufgepasst: Ab Sommer 2026 bildet der Zweckverband Festland Wolgast in drei Berufen aus (m/w/d):

Umwelttechnologe für Wasserversorgung,
Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung,
Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement.

Alle Ausbildungen dauern drei Jahre, sind dual organisiert und bieten gute Übernahmechancen in einem systemrelevanten, krisenfesten Berufsfeld direkt vor der Haustür.

Per E-Mail oder Post bewerben

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung – Festland Wolgast,
Bahnhofstraße 98,
17438 Wolgast,
info@zv-festland-wolgast.de.
Auf der Webseite gibt es alle Ausbildungsinfos.

Benjamin Holznagel, 2. Lehrjahr

Umwelttechnologe für Wasserversorgung

Kein Tag gleicht dem anderen. Zum festen Programm gehört der morgendliche Rundgang im Wasserwerk Hohendorf: Technische Anlagen prüfen, Messwerte ablesen und alles dokumentieren. In dieser Woche stand außerdem die jährliche Reinigung eines Trinkwasserbehälters an. Dienstags begleitete Benjamin einen Zählerwechsel beim Kunden – und war dabei, als das Gesundheitsamt zur offiziellen Trinkwasserprobenahme kam. Mittwochs ging es raus: alle Brunnen im Versorgungsgebiet abfahren, kontrollieren, ablesen. Donnerstags stand die Wartung des Hydrophorkessels an – einer Anlage, die Druckschläge im Rohrnetz abfedert. Freitags schließlich: Endstränge im Versorgungsgebiet über Hydranten spülen und messen.

Je nach Jahreszeit verschiebt sich der Schwerpunkt: Im Winter mehr Technikwartung, im Sommer mehr Geländearbeit und Kundenkontakt. Mit jedem Lehrjahr wächst der selbstständige Aufgabenbereich.

Tim Walter, 2. Lehrjahr

Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung

Auf der Kläranlage beginnt der Tag mit der digitalen Erfassung von Betriebsdaten – per QR-Code direkt an den Anlagen, mit Tablet. Kontrollgänge durch die biologischen Reinigungsstufen und die Nachklärung gehören genauso dazu wie die Abarbeitung des Wartungsplans: Funktionskontrollen, kleinere Reparaturen, Vergleichsmessungen an Messgeräten. In dieser Woche stand außerdem die Reinigung eines Rechenkorbs an – eine dieser Arbeiten, die wenig glamourös sind, aber den reibungslosen Betrieb sichern. Mittwochs ist großer Labortag: Abwasseranalysen mit Küvettentests nach den gesetzlichen Vorgaben, Auswertung und Besprechung mit dem Kläranlagenverantwortlichen. Was gemessen wird, muss auch verstanden werden – das ist Teil der Ausbildung. Einmal pro Woche stehen die Hauptpumpwerke auf dem Programm: vor Ort prüfen, Betriebsdaten aufnehmen, in die zentrale Datenbank einspielen.

Tim Walter nimmt im zweiten Lehrjahr Proben aus dem Belebungsbecken der Kläranlage. Foto: ZV Festland Wolgast

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Ratten im Kanal: Der Zweckverband handelt

 




Moderner Bolzenschuss statt Gift / Schutz der Kanalisation

Ratten im Kanal: Der Zweckverband handelt

Sie leben dort, wo es warm ist, Wasser fließt und Nahrung nicht weit ist: in unserer Kanalisation. Ratten sind ein bundesweites Problem. Der Zweckverband Festland Wolgast begegnet ihnen mit modernen Bolzenschussfallen: präzise, umweltfreundlich und ohne das Risiko von Resistenzbildung. Doch die beste Technik hilft kaum, wenn Ratten weiterhin reichlich Futter finden. Und das liegt auch in Ihrer Hand.

Karikatur: Muzeniek

Die Wanderratte lässt sich gern dort nieder, wo gute Bedingungen herrschen. Die warme Kanalisation bietet ihr genau das – und wir Menschen liefern oft unbewusst noch die Mahlzeiten dazu. Essensreste, die über Toilette oder Spülbecken entsorgt werden, landen direkt im Abwasserkanal und werden zur Nahrungsquelle. Kartoffeln, Fleisch, Speisereste: Was für uns Abfall ist, ist für Ratten ein gedeckter Tisch.

Auch Komposthäufen in Haus- und Kleingärten sind ein Problem, wenn Küchenabfälle offen eingebracht werden. Ratten erreichen sie oft direkt über Kanalverbindungen.

Die Botschaft ist klar: Lebensmittelreste gehören in die Biotonne – nicht in den Abfluss und nicht auf den offenen Kompost.

Der Zweckverband Festland Wolgast setzt seit 2021 auf zertifizierte Bolzenschussfallen des Herstellers Anticimex – und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Chemische Rattengiftstoffe, sogenannte Rodentizide, sind nicht nur problematisch für Greifvögel und andere Tiere, die vergiftete Ratten fressen. Ratten entwickeln auch über Generationen Resistenzen gegen diese Wirkstoffe. Was heute tötet, zeigt morgen keine Wirkung mehr. Die Bolzenschussfallen umgehen dieses Problem vollständig: kein Gift, kein Risiko für andere Tiere, keine Resistenzbildung.

Die Technik ist ebenso intelligent wie tierschutzkonform: Ein Sensor in jeder Falle misst Bewegung und Körperwärme. Spricht er an, löst die Falle sofort aus. Das Tier stirbt ohne Leid, die Falle setzt sich selbst zurück. Zusätzlich zählt jedes Gerät automatisch die Abschüsse und sendet die Daten zur wöchentlichen Auswertung. So weiß der Zweckverband genau, wo der Befall besonders hoch ist und wo nachbestellt werden muss.

Foto: ZV Festland Wolgast

Ratten frühzeitig entdecken

Seit 2025 sind acht Geräte an 34 Standorten im Einsatz – vor allem in Wolgast und Lassan. Insgesamt wurden im Jahr 2025 bereits 1.625 Abschüsse registriert. 2026 sind bisher 16 Schächte besetzt, 513 Abschüsse wurden schon gezählt. Aktueller Schwerpunkt ist die Heberleinstraße in Wolgast mit 213 Abschüssen. Zusätzlich setzt der Zweckverband vier Infrarotkameras ein, um Rattenaktivität in Kanälen frühzeitig zu erkennen – eine Methode, die sich in der Praxis als zuverlässiger erwiesen hat als klassische Köder.

Was können Sie tun?

Der Zweckverband darf Ratten nur in der Kanalisation bekämpfen, nicht auf privaten Grundstücken oder an der Oberfläche. Wer eine Rattenbeobachtung meldet, hilft dabei, Schwerpunkte frühzeitig zu erkennen. Die wichtigste Vorbeugung aber liegt im Alltag:

  • Keine Speisereste über Toilette oder Spülbecken entsorgen.
  • Kompost geschlossen halten – Küchenabfälle in den Behälter, nicht offen aufschütten.
  • Tiernahrung und Vogelfutter in verschließbaren Behältern lagern.
  • Rattenbeobachtungen dem Zweckverband Festland Wolgast melden.

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Willkommen als Fachkraft

 




Mitarbeiter

Willkommen als Fachkraft

Eigentlich stünde Bianka Rühlicke erst im Sommer vor ihrer Abschlussprüfung. Die Kauffrau für Büromanagement hat ihre Ausbildung jedoch verkürzt und steht dem Verband schon jetzt als Fachkraft im Bereich Controlling zur Verfügung.

Wer im Controlling arbeitet, gilt gemeinhin als „Hüter von Zahlen“. Controlling ist jedoch ein viel weiteres Feld: Neben der klassischen Analyse von Kosten, Umsätzen, Liquidität, Kreditaufnahmen und Kennzahlen spielt auch der Blick auf innerbetriebliche Prozesse eine große Rolle. Das Fachwort dafür heißt: Prozessmanagement. „Hier liegt der Schwerpunkt meiner Aufgaben“, sagt Bianka Rühlicke. Dazu gehört zum Beispiel, Arbeitsabläufe zu betrachten, etwaige Schwachstellen oder Risiken zu erkennen und nachhaltig zu verbessern. „Ich schaue mir zum Beispiel an, ob es in den Abläufen Schritte gibt, die verzichtbar oder zu aufwendig sind und vereinfacht werden könnten.“ Als Beispiel verweist sie auf den Eingang von Rechnungen: „Bislang wurden diese in der Buchhaltung analog erfasst. Auf diesem Weg wanderte sie durch viele Hände. Jetzt arbeiten wir mit einem digitalen System. Damit können wir die Rechnungen einfacher und schneller bearbeiten.“

Bianca Rühlicke kümmert sich im Bereich „Controlling” um das Prozessmanagement.

Foto: ZV Usedom


Foto: ZV Usedom

Ihr Wunsch, die Ausbildung von drei Jahren auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen, stieß beim Verband sofort auf Unterstützung. Da die Ausbildungsinhalte trotzdem die gleichen bleiben, bedeutete das: viel Selbststudium. Auch am Wochenende und nach Feierabend. Irgendwann in dieser Zeit schrieb der Verband die Stelle im Controlling aus. „Da habe ich nicht lange überlegt und mich beworben.“ Mit einem unbefristeten Vertrag in der Tasche bleibt Bianka Rühlicke dem Verband nun als Fachkraft erhalten.

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Tagebuch eines Azubis

 




Azubi-Ecke

Tagebuch eines Azubis

In der Rubrik „Azubi-Ecke“ schreibt Max Maaß über seinen Alltag als Azubi beim Zweckverband. Max befindet sich im 2. Lehrjahr zum Kaufmann für Büromanagement.

Das Personalwesen stellt für die Auszubildenden die zentrale Anlaufstelle dar. Hier begegnet man häufig Anliegen wie „Ich brauche“, „Ich möchte“ oder „Ich kann nicht“. Als Mitglied der Abteilung befinde ich mich mitten im Geschehen und erhalte Einblicke in Themen, die teilweise tief in die Privatsphäre der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reichen. Gerade deswegen ist es so wichtig, dass der Datenschutz zu jeder Zeit berücksichtigt wird. Besonders bemerkenswert finde ich die Vielseitigkeit der Aufgaben, für die das Personalwesen verantwortlich ist. Diese reichen von Bestellungen über die Erteilung von Auskünften bis hin zur Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Betreuung des bestehenden Personals. Damit verbunden sind regelmäßig Herausforderungen, die häufig unerwartet auftreten.

Max Maaß Foto: ZV Usedom

Im Verlauf meines zweiten Ausbildungsjahres erhalte ich zudem Einblicke in den Bereich der Vollstreckung, welche bei uns an das Personalwesen angebunden ist. Auch hier wird man mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten und Lebenssituationen konfrontiert. Diese Erfahrungen sind nicht immer positiv, bestärken mich jedoch in meiner Entscheidung für diesen Beruf.

Ein Hinweis für alle Personen, die sich in einer finanziell belastenden Situation befinden und vorübergehend nicht in der Lage sind, offene Forderungen umgehend zu begleichen:

Auf unserer Internetseite www.zv-usedom.de steht jederzeit ein Ratenzahlungsantrag im Bereich „Formulare und Anträge“ zur Verfügung.

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In stiller Trauer

 




Nachruf

In stiller Trauer

Der Zweckverband trauert um Bürgermeister

Fred Fischer

Seit 1994 stand er ehrenamtlich an der Spitze der Gemeinde Pudagla. „In dieser Funktion war er ebenso lange Mitglied der Verbandsversammlung. Zeitweise saß er hier auch in verschiedenen Ausschüssen. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod hat uns tief getroffen“, sagt Verbandschef Mirko Saathoff. „Mit 32 Amtsjahren gehörte Fred Fischer zu den dienstältesten Vertretern in der Verbandsversammlung. Wir danken ihm für seine Mitwirkung.“ Fred Fischer starb am 31. März.

„Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.“

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Ein Konto weniger

 




Finanzen

Ein Konto weniger

Gehören Sie zu den Kunden, die Abschläge per Überweisung an den Zweckverband zahlen? Dann beachten Sie bitte, dass es Änderungen bei den Bankverbindungen gibt.

Bitte beachten: Das Konto mit der Nummer DE03 1307 0000 0285 3190 00 ist ab sofort nicht mehr gültig.

Foto: SPREE PR/Kuska

Gültig sind ab sofort nur noch diese beiden Konten: Sparkasse Vorpommern (IBAN DE06 1505 0500 0334 0000 68) und Deutsche Kreditbank Neubrandenburg (IBAN DE76 1203 0000 0000 3036 36). Bisher hatte der Verband noch eine dritte Bankverbindung. „Das Konto bei der Deutschen Bank Wolgast gibt es nicht mehr“, erläutert Juliane Schindler, Leiterin des Bereichs Absatz. Bitte prüfen Sie deshalb auch bei Daueraufträgen, an welches Konto Ihre Zahlungen gehen. „Nutzen Kunden die falsche Kontoverbindung, werden überwiesene Beträge automatisch zurückgebucht.“ Bleibt dies unbemerkt, können die fehlenden Geldeingänge beim Verband zu Mahnungen führen. „Um das zu vermeiden, haben wir in den vergangenen Wochen alle Kunden, die bislang das Deutsche-Bank-Konto verwendet haben, auch direkt angeschrieben.“ Um auf Nummer sicher zu gehen, dass der Zahlungsverkehr stets reibungslos funktioniert, empfiehlt Juliane Schindler, dem Verband ein SEPA-Mandat zu erteilen.

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