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Wasserinfos als WhatsApp

 




Mehr Infos

Wasserinfos als WhatsApp

Der neue WhatsApp-Kanal ging im Herbst online. Alexander Schmeichel (Geschäftsführer SPREE-PR), Christoph Oheim (WZV), Anne Schröder (WZV), WZV-Geschäftsführer David Schacht, Renard Jantz (WZV) und Klaus Arbeit (Projektleiter SPREE-PR, v.l.n.r.) gehörten zu den ersten, die ihn abonniert haben.Foto: WZV

Schon mehr als 400 Follower hat der WhatsApp-Kanal des WZV Malchin Stavenhagen. Diese werden hier direkt, aktuell und modern informiert. Hier gibt es Infos zum Beispiel über Störungen oder wichtige Verbandsentscheidungen und Einblicke in die Arbeit des WZV. Voraussetzung dafür ist, dass Sie den Kanal abonniert haben. Das können Sie gleich hier im Beitrag tun.

Der Verband nutzt den WhatsApp-Kanal nur für die Übermittlung von Informationen. „Bei Fragen oder Anliegen sind wir während unserer Öffnungszeiten wie gewohnt telefonisch, per Mail oder persönlich bei uns im Verband erreichbar.“

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Mit einem Klick ins Wasserwerk der Zukunft

 




Engagement

Mit einem Klick ins Wasserwerk der Zukunft

Arbeitsschutz ist in Deutschland ein hohes Gut. Ein wichtiges Bindeglied bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben sind innerbetriebliche Sicherheitsbeauftragte wie Sandra Volkmann.


Das „Wasserwerk der Zukunft” hat jetzt auch eine Homepage.Foto: Screenshot Website/Montage: SPREE-PR

Kennen Sie schon das „Wasserwerk der Zukunft“? Baulich betrachtet ist es das alte Wasserwerk am Turnplatz 12 in Malchin. Inhaltlich gesehen steht dahinter ein gleichnamiger Verein, der neue Wege im Umgang mit natürlichen Ressourcen beschreitet und das denkmalgeschützte Gebäude zu einer offenen Begegnungs-, Kultur- und Bildungsstätte rund um Wasser, Landschaft und Zukunft macht. Interessierte finden das „Wasserwerk der Zukunft“ jetzt auch im Internet. „Damit können wir unser Anliegen nun einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen“, sagt Verbandsgeschäftsführer David Schacht, der auch im Aufsichtsrat der Initiative sitzt. Schauen Sie doch mal rein unter: www.wasserwerkderzukunft.de.

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Finden Sie alle Wassertropfen?

 




Gewinnspiel

Tropfen zählen und gewinnen

PräsentkorbQuelle: Gemini Generated

In dieser Ausgabe der WASSERZEITUNG haben sich Wassertropfen versteckt. Finden Sie heraus, wie viele? Unter allen richtigen Einsendungen verlost der WZV fünf Präsentkörbe von Pommernland. „Mit dem Gewinnspiel möchten wir nicht nur Ihre Aufmerksamkeit schärfen, sondern auch herausfinden, wie Sie die Wasserzeitung lesen: digital oder gedruckt?“, erläutert Verbandsgeschäftsführer David Schacht. Mitmachen ist ganz leicht: Klicken Sie auf nebenstehenden Button. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026. Die Gewinner werden vom Verband benachrichtigt, geben Sie dafür bitte Ihre Adresse an.

Tröpfchen zählen und am Gewinnspiel teilnehmen: Lösung abgeben

Kleiner Tipp: Der Wassertropfen in diesem Artikel ist die Vorlage für Ihre Suche und zählt schon mit.

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Investieren statt verschieben

 




Editorial

Investieren statt verschieben

Axel MüllerFoto: WZV

Liebe Leserinnen und Leser,

wir leben aktuell in unruhigen Zeiten. Krieg in Europa. Krieg im Nahen und mittleren Osten. Die Kriegsgebiete sind gefühlt weit weg und haben doch Auswirkungen auf unsere Wasser- und Abwassergebühren sowie auf die mittel- und langfristige Investitionsplanung. Warum? Weil neben den Baukosten die Preise für Kraftstoffe, Strom und Gas stark gestiegen sind. Unser Verband arbeitet nicht gewinnorientiert, muss aber im Interesse aller Kunden wirtschaftlich agieren. Das heißt, alle Kosten werden auf Sie, die Gebührenzahler, umgelegt. Für uns als Verbandsmitglieder bedeutet dies, in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung sparsam, effektiv und effizient zu arbeiten. Sowie Einsparpotenziale zu erkennen, mit dem Ziel, die Gebühren möglichst stabil zu halten. Um das Ziel einer „enkelgerechten“ Erneuerung des Anlagenbestandes zu erreichen, müssen wir daher kontinuierlich in
unseren technischen Anlagenbestand investieren. Das hört sich im Zusammenhang mit stabilen Gebühren erst einmal paradox an. Aber kontinuierlich modernisierte Anlagen sparen mittel- und langfristig Geld. Allerdings müssen wir aufpassen, dass wir uns nicht überschulden. Um dies zu verhindern, hat die Verbandsversammlung beschlossen, das durch Kredite finanzierte Investitionsvolumen zu begrenzen. So wollen wir für Sie auch in Zukunft ein verlässlicher Partner bei der Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser sowie Entsorgung des anfallenden Abwassers sein.

Ihr Axel Müller, Verbandsvorsteher

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Qualität in jedem Tropfen

 




Trinkwasseranalysen

Qualität in jedem Tropfen

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und für unser tägliches Leben unverzichtbar. Wir trinken es, kochen damit und nutzen es täglich im Haushalt. Deshalb muss es absolut sauber und sicher sein. Damit das garantiert ist, wird Trinkwasser regelmäßig untersucht.


Für das Wasser des WZV gilt: Wohl bekomm’s!Foto: SPREE PR/Archiv

Grundlage dafür sind strenge gesetzliche Vorgaben und moderne Analyseverfahren. Dabei werden sowohl mikrobiologische als auch chemische und physikalische Merkmale in den Blick genommen. „Unsere 16 Wasserwerke werden jedes Jahr im Schnitt viermal beprobt“, erläutert Antje Heiden, Technische Mitarbeiterin im Bereich Trinkwasser. Zu den Proben, die der Verband durch ein akkreditiertes Wasser- und Umweltlabor bestimmen lässt, gehört auch jedes Jahr eine große Analyse. „Diese Untersuchung nimmt mehr als 110 Inhaltsstoffe unter die Lupe.“

Aber nicht nur die Wasserwerke, auch 55 Probe-Entnahmestellen im Trinkwassernetz, zum Beispiel in Kitas, werden regelmäßig beprobt. „Außerdem werden alle 47 Versorgungsbrunnen kontrolliert”, sagt Antje Heiden.

Wie gut das Trinkwasser in Ihrem Versorgungsbereich ist, können Sie unter www.wzv-malchin-stavenhagen.de einsehen. Im Abschnitt „Trinkwasserversorgung“ finden Sie für jedes Wasserwerk den aktuellen Prüfbericht.

Die Nachricht hinter den vielen Zahlen in den Analysen: Alle Werte erfüllen die vorgeschriebenen Anforderungen und belegen eine sehr gute Wasserqualität.

www.wzv-malchin-stavenhagen.de

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Auf Knopfdruck frisches Wasser

 




WZV stattet Schulen mit Trinkwasserspendern aus

Auf Knopfdruck frisches Wasser

Ausreichend zu trinken, ist wichtig für die Konzentration. Doch was, wenn die Trinkflasche schon nach wenigen Schulstunden leer ist? Im WZV-Gebiet müssen sich Schüler darüber keine Gedanken mehr machen: Der Zweckverband hat in vielen Schulen Trinkwasserspender aufgestellt.

Die Grundschule Mölln ist eine von acht Schulen, die der Verband mit einem Trinkwasserspender ausgestattet hat.Foto: WZV

Mit Sprudel? Oder lieber ohne? Manchmal dauert es einen kleinen Moment, bis sich die Finger entschieden haben. Sobald sie die Taste ihrer Wahl drücken, füllt der Automat frisches Wasser in die Flasche. „Alle Spender sind wie ein Wasserhahn direkt mit der Wasserleitung verbunden“, sagt Dirk Kettner. Er leitet beim WZV den Bereich „Betrieb“ und damit auch die Umsetzung der Idee, Schulen mit Trinkwasserspendern zu versorgen.

Den ersten Spender hat der Verband schon 2003 aufgestellt. „Inzwischen haben wir alle öffentlichen Grundschulen und weiterführenden Schulen im Verbandsgebiet damit ausgestattet.“ Sie sollen Schüler darauf aufmerksam machen, wie wertvoll Trinkwasser aus dem Hahn und dem öffentlichen Netz ist.

Der Impuls dazu sei aus zwei Richtungen gekommen, sagt Dirk Kettner. „Als Trinkwasserversorger wissen wir natürlich, wie gesund Wasser ist. Auf der anderen Seite sind viele Mitarbeiter im Verband selbst Eltern und kennen die Herausforderungen, wenn es darum geht, dass Kinder ausreichend trinken.“ Was lag also näher, als mit gutem Beispiel voranzugehen?

„Mit den Wasserspendern bieten wir Schülern eine gesunde, nachhaltige und kostenlose Alternative zu anderen Getränken.“ Statt jeden Morgen eine schwere Trinkflasche in die Schule mitzunehmen, können sich die Kinder und Jugendlichen ihre Flaschen nun vor Ort füllen so oft sie möchten. Neben der gesundheitlichen und sozialen Komponente leiste das Angebot auch einen Beitrag zum Umweltschutz. „Mit eigenen, immer wieder verwendeten Flaschen fällt weniger Einweg-Müll an.“ Verbunden mit Bildungsangeboten zum vorbeugenden Grundwasserschutz möchte der Verband ein Bewusstsein für Wasser als wichtige Ressource schaffen.

Jeder Wasserspender enthält ein Kühlaggregat. „Damit ist das Wasser auch an heißen Sommertagen gut gekühlt.“

Der Zweckverband finanziert sowohl die Geräte als auch deren Wartung und Reparatur. „Alle Wasserspender werden regelmäßig durch einen Fachbetrieb gewartet.“

Wie sehr die Wasserspender bei den Schülern ankommen? „Vor kurzem haben wir einen Wasserspender in der Pestalozzi-Grundschule Malchin aufgestellt. Ein paar Tage später haben wir Post bekommen. Darin haben sich die Kinder mit selbst gemalten Bildern für den Spender bedankt. Das hat uns sehr berührt. Wir sagen deshalb auch an dieser Stelle noch einmal: Vielen Dank!“

Die Schüler der Pestalozzi-Grundschule Malchin schickten ein ganz persönliches Dankeschön an den Verband.Foto: SPREE PR/Kuska

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Eine Frage der Sicherheit

 




Arbeitsschutz

Eine Frage der Sicherheit

Arbeitsschutz ist in Deutschland ein hohes Gut. Ein wichtiges Bindeglied bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben sind innerbetriebliche Sicherheitsbeauftragte wie Sandra Volkmann.

Bevor Sandra Volkmann oder ihre Kollegen in Schächte steigen können, müssen sie diese freimessen. Damit stellen sie sicher, dass sich keine giftigen Gase im Schacht befinden.

Foto: SPREE PR/Kuska

Wenn Sandra Volkmann auf der Kläranlage Stavenhagen unterwegs ist, dann verrichtet sie nicht nur ihre Arbeit als Klärwärterin. Ihre Augen haben immer auch einen Blick für das Drumherum. Sind alle Schächte richtig abgedeckt? Gaswarngeräte geladen? Beleuchtungen intakt? Gibt es Stolperfallen? Oder andere Sicherheitsmängel? Als Sicherheitsbeauftragte unterstützt sie den Verband – zusammen mit drei anderen Kollegen – ehrenamtlich beim Arbeitsschutz. Eine Aufgabe mit vielen Facetten. „Wir achten nicht nur auf Mängel und Gefahrenquellen. Wir beraten und motivieren auch Kollegen zu sicherem Verhalten am Arbeitsplatz.“ Weisungsbefugnisse haben Sicherheitsbeauftragte nicht. „Wir handeln beratend und unterstützend, sind quasi das Bindeglied zwischen Belegschaft und Vorgesetztem.“ Sicherheitsbeauftragte zu sein, ist ein innerbetriebliches Ehrenamt, für das sich Sandra Volkmann und ihre Kollegen regelmäßig fortbilden.

Ein weiteres Rädchen im Arbeitsschutzgetriebe sind Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Sie beraten den Verband von außen, ermitteln Arbeitsbedingungen sowie betriebliche Unfall- und Gesundheitsgefahren und erstellen Gefährdungsbeurteilungen, aus denen sich konkrete Handlungsanweisungen ableiten. „Viele Jahre hat Elke Kraft uns in dieser Funktion begleitet. Demnächst geht sie in den Ruhestand“, sagt Verbandsgeschäftsführer David Schacht. „Wir danken Frau Kraft für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihr alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.“ Nun sucht der Verband eine Nachfolge, die diese Aufgaben ab dem kommenden Jahr übernimmt.

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Studieren mit dem Zweckverband

 




Ausbildung

Zwischen Wasserwerk und Hörsaal

Herzlich Willkommen beim WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen! Wenn Anastasia Hensel auf den Zettel an ihrem Schreibtisch schaut, muss sie lächeln. Die kleine Botschaft mit dem bunten Blumen-Motiv begleitete die Studentin der Siedlungswasserwirtschaft durch ihre ersten Praxiswochen beim Verband.

In ihrer Praxisphase war Anastasia Hensel viel draußen unterwegs. Im Büro protokolliert sie im Nachgang alle wichtigen Infos.Foto: SPREE PR/Kuska

Anastasia Hensel ist die erste Bachelorstudentin im WZV. Siedlungswasserwirtschaft ist ein Fachgebiet des Bauingenieurwesens. Das duale Studium bereitet Studierende darauf vor, wasserwirtschaftliche Bauvorhaben im Umfeld von Siedlungen zu planen und umzusetzen. „Ich lerne zum Beispiel, wie man unter Maßgabe von Umweltschutz und innovativer Technologien Anlagen wie Wasserwerke, Kläranlagen oder Versorgungsnetze plant, baut oder saniert.“ Die Theorie lernt Anastasia an der Fachhochschule in Potsdam. Die Praxis beim WZV: In zwei Praxissemestern und den Praxiswochen während der Semesterferien.

Wie vermisst man ein Gelände? Auch das war Teil ihrer ersten Praxisphase im Verband.Foto: WZV

Ihre erste Praxisphase führte sie in den Trinkwasserbereich. Sie begleitete die Kollegen bei Filterkontrollen, Filterspülungen, beim Zählerwechsel, zu Bauberatungen. In Zolkendorf ist ein neuer Reinwasserbehälter geplant. Dafür muss das Gelände vermessen werden. „Auch hier war ich dabei.“

Nun sind die Semesterferien um. Das zweite von acht Semestern ist gestartet. Mit Fächern wie Bauinformatik, Vermessungskunde und Hydrochemie. Im Sommer folgt auf die Theorie wieder Praxis. „Ich freu mich schon drauf“, sagt Anastasia und schaut noch einmal lächelnd auf die kleine Nachricht an ihrem Schreibtisch.

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Feuchttücher bitte richtig entsorgen

 




Ein Graus fürs Kanalnetz

Feuchttücher sind in vielen Haushalten praktische Alltagshelfer. Nach dem Gebrauch gehören sie in den Restmüll. Oft werden sie jedoch in der Toilette entsorgt. Das ist ein großes Problem, sagt Abwassermeister Jens Christofzik.

Diese graue Masse sind falsch entsorgte Feuchttücher. Sie wurden mühselig im Hauptpumpwerk Malchin geborgen und müssen nun auf dem Klärwerk in Stavenhagen weiter behandelt werden.Foto: WZV

Jens ChristofzikFoto: SPREE PR/Kuska

Warum gehören Feuchttücher nicht in die Toilette?

Jens Christofzik: Im Gegensatz zu Toilettenpapier bestehen sie aus robusten Fasern, die sich nicht im Wasser zersetzen. Das kann jeder in einem kleinen Experiment selbst ausprobieren: Füllen Sie ein Glas mit Wasser und einem Blatt Toilettenpapier. Schon nach wenigen Augenblicken zerfällt das Papier in kleine Fasern. Wiederholen Sie das Ganze mit einem Feuchttuch. Auch nach langem Warten halten hier alle Fasern fest zusammen. Und genau hier liegt das Problem.

Wie zeigt sich dieses Problem bei Ihnen?

Jens Christofzik: Wenn das Abwasser Richtung Kläranlage gepumpt wird, verknoten sich die Tücher zu zopfartigen, oft meterlangen Strängen. Diese verstopfen Kanäle und verheddern sich in Pumpen. Das führt zu Schäden an den Anlagen und stört die Entsorgungsabläufe. Unabhängig davon erhöht sich auf den Kläranlagen mit jedem falsch entsorgten Abfall natürlich auch die Menge des Rechenguts.

Wie bekommen Sie die Anlagen bei einer Verzopfung wieder frei?

Jens Christofzik: Nur mit hohem Aufwand! Maschinen, die das Tuchgewirr aus den Anlagen ziehen, gibt es nicht. Unsere Mitarbeiter müssen die Stränge mit den Händen aus den Anlagen pulen. Das ist anstrengend und ehrlich gesagt auch sehr unappetitlich. Hinzu kommen noch der Aufwand für die An- und Abfahrt zu den Anlagen, der Aus- und Einbau von Pumpen oder anderen Armaturen.

Das sind am Ende sicher auch alles Kostenfaktoren?

Jens Christofzik: Auf jeden Fall! Verstopfte Pumpen wieder in Gang zu bringen, erzeugt Kosten, die letztlich in die Kalkulation der Abwassergebühr mit einfließen. Feuchttücher korrekt zu entsorgen, trägt also auch dazu bei, Gebühren nicht unnötig zu belasten.

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Das Baukonzept im Verbandsgebiet

 




Invest

Das Baukonzept im Verbandsgebiet

Beim Zweckverband stehen auch in diesem Jahr etliche Bauvorhaben an. „Im Trinkwasserbereich investieren wir 3,06 Millionen Euro, im Abwasserbereich 2,52 Millionen Euro“, sagt Peter Dammann, Leiter des Bereichs Investition/Entwicklung. Ein Überblick über die wichtigsten Projekte.

Der WZV widmet sich auch in diesem Jahr überall im Verbandsgebiet wichtigen Bauvorhaben. So unterschiedlich diese auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind wichtige Investitionen für die Zukunft.

Der Verband erneuert an vielen Stellen im Verbandsgebiet sein Rohrnetz. „Diese Leistungen werden komplett in Eigenleitung durch unseren Mitarbeiter Ronald Richter geplant und größtenteils durch unseren verbandseigenen Bautrupp umgesetzt“, unterstreicht Peter Dammann. Insgesamt stehen im Investplan dafür etwa 400.000 Euro (brutto) zur Verfügung.

Vorgesehen sind diese Maßnahmen:

• Drosselweg, Malchin (TW-Leitungen und Hausanschlüsse/HA);
• Friedrichsruh (TW-Leitungen und HA);
• Kameruner Weg, Stavenhagen (TW-Leitungen und HA);
• Bahnübergang Wackerow (TW-Leitungen und HA);
• Bahnhofsstraße, Mölln (TW-Leitungen und HA);
• Ivenack (HA), Dorfstraße,
• Galenbeck (HA);
• Schorrentin (HA);
• Lindenweg, Kummerow (Schmutzwasserkanal und SW-Hausanschlüsse).

„In Abhängigkeit von den zu erwartenden Baukosten kann es möglich werden, dass wir einige Maßnahmen ins kommende Jahr schieben müssen.“

A – Gielow

In Gielow baut der WZV einen neuen Trinkwasserspeicher. „Der bisherige Speicher war mehr als 60 Jahre alt und einsturzgefährdet“, erläutert Peter Dammann. Die Arbeiten begannen 2025 und beinhalten auch eine neue Zuwegung zum Wasserwerk, die Leitungsverlegung zwischen Wasserwerk und Speicher sowie zwei Druckerhöhungsstationen. Der neue Speicher soll Ende August in Betrieb gehen. Insgesamt investiert der Verband ca. 1,3 Millionen Euro (netto) in diese Baumaßnahme. Das Wasserwerk Gielow ist für den Verband ein wichtiger Standort: Perspektivisch sollen die Wasserwerke Viezenhof und Basedow vom Netz gehen und in Gielow eingebunden werden.

Ein Blick auf die Baustelle für den neuen Trinkwasserspeicher in Gielow. Im Sommer soll der Neubau in Betrieb gehen.Foto: WZV

B – Rosenow

In Rosenow wird das Wasserwerk fit für die Zukunft gemacht. „Im Moment steht von dem Gebäude nur die Hülle.“ Der Verband erneuert die gesamte Anlagentechnik, wechselt Druckerhöhungspumpen und ersetzt die beiden bisherigen Filter durch drei größere. „Künftig sollen die Versorgungsgebiete der Wasserwerke Gädebehn und Groß Helle ebenfalls über dieses Wasserwerk versorgt werden.“ Dass „ihr“ Wasserwerk außer Betrieb ist, davon merken die angeschlossenen Einwohner nichts: „Ihre Versorgung erfolgt zuverlässig über eine provisorische Wasseraufbereitungsanlage.“ Die Sanierung wird voraussichtlich im August fertig sein. Der Wertumfang beträgt ungefähr 600.000 Euro (netto).

C – Stavenhagen

In der Reutersiedlung wird das defekte Mischwassersystem durch ein neues Trennsystem ersetzt. Die Maßnahme befindet sich im letzten Bauabschnitt. Wertumfang: 254.000 Euro.

D – Neukalen

„Auf dem Gartshof“ werden die Arbeiten zur Leitungsverlegung fortgeführt. Dazu werden im hinteren Bereich des Wohngebiets ca. 175 Meter Trinkwasserleitung und Hausanschlüsse ausgewechselt, ca. 145 Meter Schmutz- und Regenentwässerung sowie die Grundstücksanschlüsse erneuert. Kostenpunkt: 309.000 Euro.

E – Malchin

Unter der Peene werden bis Ende des Jahres eine Trinkwasser- und eine Abwasserdruckrohleitung neu verlegt. Wertumfang: 260.000 Euro.

Das ehemalige Wasserwerk Malchin wurde zur Umweltbildungsstätte ausgebaut. Das Außengelände soll als außerschulischer Lernort genutzt werden. Deshalb entsteht hier eine überdachte Fläche und eine „Bibliothek der Dinge“. Das Vorhaben wird mit 260.000 Euro gefördert vom Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI).

F – Basepohl

Im Wasserwerk Basepohl wird die Pumpentechnik erneuert. Die Planung erfolgt in Eigenleistung. Kosten: ca. 250.000 Euro (netto).

G – Rittermannshagen

Im Einzugsgebiet der Wasserfassung wird eine Grundwassermessstelle errichtet. Außerdem entsteht ein neuer Versorgungsbrunnen. Kostenpunkt: 170.000 Euro (netto).

H – Stavenhagen

Die Kläranlage Stavenhagen soll in diesem Jahr einen mit Klärgas betriebenen Heizkessel erhalten. Wertumfang: ca. 138.000 Euro (brutto).

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