Skip to main content

Author: wz_admin

Hör mal, wie es fließt!

 




Geräuschlogger im Einsatz für die Lausitz

Hör mal, wie es fließt!

Unser Trinkwasser ist kostbar – und seine Verteilung ein komplexes Zusammenspiel aus Technik, Erfahrung und Verantwortung. Damit jeder Tropfen sicher ankommt, setzt der Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband auf moderne Leckage-Ortung mit sogenannten Geräuschloggern.

Geräuschlogger stellen eine neue Etappe auf dem Weg zur Verhinderung von Rohrbrüchen dar.

Foto: Gutermann AG

Seit mehreren Jahren werden diese digitalen Lauscher bereits von den Mitarbeitern zur Lecksuche eingesetzt. Die neueste Logger-Generation geht sogar noch einen Schritt weiter: Sie erkennt nicht nur Geräusche in den Leitungen, sondern kommuniziert und vergleicht diese miteinander. So entstehen hochpräzise Aussagen über mögliche Leckagestellen, auf den Meter genau.

„Der Einsatz dieser Technik zum Aufspüren von Leckagen und damit verbunden die Verringerung von Wasserverlusten ist ein wesentlicher Baustein für eine effiziente und wirtschaftliche Wasserverteilung in unseren Netzen“, erklärt Tino Schmidt, Verbandsleiter des HWAZ. Für dessen Kundinnen und Kunden bedeutet das: weniger Wasserverluste und langfristig eine stabile Versorgung. Auch wenn die Vorteile für den Einzelnen nicht direkt spürbar sind, profitieren doch alle Haushalte indirekt von der verbesserten Netzüberwachung. Etwaige Kosteneinsparungen tragen langfristig zur Gebührenstabilisierung bei. Die Geräuschlogger werden an Schiebern oder Hydranten angebracht und liefern ihre Daten über eine App mit Ampelfarben-Logik: Grün steht für „alles im Fluss“, Gelb für „Prüfen empfohlen“ und Rot für „Handlungsbedarf“. So behalten die Netzexperten des HWAZ jederzeit den Überblick und können frühzeitig eingreifen, bevor aus einem kleinen Leck ein großer Schäden entsteht.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Maasdorfer Abwasserpumpwerk nach 30 Jahren modernisiert

 




Verdiente Sanierung

Maasdorfer Abwasser­pumpwerk nach 30 Jahren modernisiert

Das Abwasserpumpwerk in der Waldstraße in Maasdorf ist, neben acht weiteren Abwasserpumpwerken im Bad Liebenwerdaer Ortsteil, ein wichtiges Pumpwerk zur Beförderung des im Kanalnetz gesammelten Abwassers zur Kläranlage Winkel.

Nach 30 Jahren Dauerbetrieb erfuhr die Anlage jetzt eine umfangreiche Sanierung. In deren Verlauf wurden am Pumpwerk auch Verbesserungen vorgenommen, die einen bedienungsfreundlicheren und den Arbeitsschutz verbessernden Betrieb ermöglichen. Dazu gehört der äußerlich sichtbare Umbau des Pumpwerkseinstiegs auf eine größere Einstiegsöffnung. Zusätzlich wurden die vorher im Sammelraum des Pumpwerks eingebauten Absperrschieber gegen Erdeinbauschieber ersetzt. Diese lassen sich ohne vorherigen Einstieg in den Sammelraum bedienen.

Im Pumpwerk arbeiten zwei Abwassertauchmotorpumpen. Diese wurden erneuert und die Führungsrohre zum Ein- und Ausbau der Pumpen gegen korrosionsfeste Teile ausgetauscht. Weitere durch Korrosion geschädigte und verschlissene Anlagenteile, etwa die Druckrohrleitungen und Rückschlagventile, galt es ebenfalls zu erneuern und deren Haltbarkeit durch die Verwendung besserer Materialien zu erhöhen. Die Kosten für die Sanierung des Pumpwerkes betrugen knapp 27.000 Euro.

Die HWAZ-Mitarbeiter Jens Becker (l.) und Steffen Neumann bei der Kontrolle des Pumpwerkes.

Foto: HWAZ

Außerdem wurden im Jahr 2025 mit einem Investitionsvolumen von 100.000 Euro weitere Pumpwerke in Herzberg, Züllsdorf und Osteroda saniert. Für 2026 ist die Sanierung von Abwasserpumpwerken in Herzberg, Falkenberg, Knippelsdorf und Wahrenbrück mit einem Investitionsvolumen von rund 140.000 Euro vorgesehen.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Klein, aber nicht fein – Mikroplastik ist fast überall

 




Der unsichtbare Feind

Klein, aber nicht fein – Mikroplastik ist fast überall

Sie befinden sich in der Luft, im Wasser und in den Böden – Kunststoffpartikel mit einem Umfang kleiner als 5 mm, auch Mikroplastik genannt. Zahlreiche Studien belegen, dass ihre Konzentration in unserer Umwelt teilweise alarmierend ist. Doch was ist Mikroplastik und wo kommt es her? Was wissen wir über seine Folgen für Mensch und Umwelt?

Der Mensch fügt der Umwelt viele Leiden zu. Auch die “Verpestung” mit Mikroplastik schadet Mensch und Tier gleichsam auf immense Weise.
Dennoch sollte man nichts unversucht lassen, der weiteren Ausbreitung von Mikroplastik entgegenzusteuern.

Grafik: SPREE-PR/Schulze

Seit den 1950er Jahren ist der weltweite Verbrauch von Kunststoff rapide gestiegen, in der Industrie wird er als Granulat für die Herstellung unzähliger Produkte und Verpackungen genutzt. Aber: Kunststoff wird von der Natur nicht abgebaut. Er zerfällt durch Witterungsverhältnisse in immer feinere Teilchen – in sogenanntes sekundäres Mikroplastik. Wird Mikroplastik aufgrund seiner Eigenschaften gezielt verarbeitet, dann ist von primärem Mikroplastik die Rede. In der Kosmetikindustrie kommt es aufgrund seiner Reibungseigenschaften als feines Granulat in Zahnpasta oder Peelings zum Einsatz und landet nach der Nutzung direkt in unserem Abwasser. Der Großteil der weltweiten Mikroplastik-Emission gelangt über Umwege in die Natur: durch Plastikflaschen, Medizinprodukte, als Reifen- und Schuhabrieb oder beim Waschen synthetischer Textilien.

Kein Entrinnen

Im September 2023 hat die EU den Zusatz von primärem Mikroplastik in vielen Produkten, wie zum Beispiel Kosmetika, losem Glitter, Spielzeug, stark beschränkt. Mittlerweile wurde Mikroplastik in allen Regionen und allen Ökosystemen der Erde nachgewiesen, in zahlreichen Lebensmitteln, Getränken, sogar in menschlichen und tierischen Organen und Geweben. Wir nehmen es über die Luft auf, über Getränke und Lebensmittel. Noch fehlt es laut Bundesumweltamt an gesicherten Daten, wie viel Mikroplastik Menschen genau aufnehmen. Klar ist aber, dass es mittlerweile in fast allen menschlichen Organen und Geweben nachweisbar ist.

Helfen Sie mit!

Was können die Abwasserentsorger tun? Untersuchungen zeigen, dass Klärwerke zwar weit über 90 Prozent des Mikroplastiks, aber eben nicht alles aus dem Abwasser filtern können. Es kommt also auch hier auf jeden Einzelnen an! Als Verbraucher kann man wieder mehr auf Glasflaschen und Einmachgläser setzen, Stoffbeutel statt Tüten nutzen und so Plastikmüll reduzieren. Das ist nicht neu, das haben wir früher schon hinbekommen.

Eines ist aber klar: Ohne eine gesamtgesellschaftliche Strategie, an der sich vor allem auch Industrie und Wirtschaft beteiligen, wird man der Problematik nicht Herr werden. Bisher stehen die Abwasserentsorger, und damit die Kommunen, allein mit dem Problem da – und auch mit den Kosten. Am Ende zahlt der Bürger die Rechnung im doppelten Sinne, mit seinem Geld und vielleicht sogar seiner Gesundheit.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Wem die HWAZ-Kunden ihr täglich frisches Trinkwasser verdanken

 




Das Ziel ist klar definiert

Wem viele Kunden des Verbandes ihr täglich frisches Trinkwasser verdanken

Sechs Männer, ein Team und eine Aufgabe mit klarem Ziel: den Kunden des HWAZ tagtäglich frisches und hochwertiges Trinkwasser zu garantieren. Bis zu 2,5 Millionen Liter Trinkwasser verlassen jeden Tag das Wasserwerk Herzberg und finden über ein weit verzweigtes Leitungsnetz ihren Weg zu den Kunden.

Sie alle sorgen im Wasserwerk Herzberg tagtäglich für sauberes Trinkwasser in höchster Qualität: Hendrik Fabian, Daniel Groschke, Eric Böhme, Dominik Schädel, Adrian Müller und Torsten Becker (v. l.).

Foto: SPREE-PR/Gückel

Verantwortlich dafür zeigen sich an vorderster Stelle jene sechs Mitarbeiter des Verbandes, die als Wasserwerker oder Elektromonteur den laufenden Betrieb des Wasserwerkes Herzberg aufrechterhalten. Versorgt werden von hier etwa 12.000 Kunden. „Das dafür notwendige Rohwasser beziehen wir aus vier Brunnen, die bis zu 140 Meter in die Tiefe reichen”, erläutert Wasserwerksleiter Hendrik Fabian. Nach der Förderung durchläuft das kostbare Nass eine Belüftungsanlage, wird anschließend gefiltert und von Verunreinigungen befreit, um letztlich in den Reinwasserbehälter zu gelangen. Von dort fließt es über das Leitungsnetz zum Endverbraucher.

Die Aufbereitung bzw. Veredelung des Rohwassers nimmt in diesem Prozess den arbeitsintensivsten Teil ein. Schließlich gilt es, Stoffe wie Eisen, Mangan oder Kohlendioxid durch Belüftung und Filtration (mittels Sand oder Aktivkohle) zu entziehen oder auf ein für den Verbraucher angepasstes Level zu senken.

Gefragte Handwerksarbeit

Insgesamt betreibt der Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband gegenwärtig sechs Wasserwerke – neben Herzberg sind das die Wasserwerke in Falkenberg, Proßmarke, Stolzenhain, Theisa und Saxdorf – fünf Druckerhöhungsstationen und einen Wasserturm. Diese Anlagen durch kontinuierliche Überwachung am Laufen zu halten, ist neben den allgemeinen Instandhaltungs-, Pflege- und Wartungsarbeiten die Hauptaufgabe des Wasserwerksteams.

Gleichwohl die Einzug haltende Digitalisierung viele Tätigkeiten in der Trinkwasserproduktion etwas vereinfacht oder beschleunigt, bleiben handwerkliche Fähigkeiten auch in Zukunft das A & O der Arbeit eines Wasserwerkers. „Kein Computer und keine KI reparieren eine Pumpe, warten sie oder tauschen sie im Bedarfsfall aus. Dafür braucht es auch weiterhin handwerklich begabte und engagierte Mitarbeiter – wie sie der HWAZ hat”, hebt Hendrik Fabian hervor.

Die Versorgungssicherheit mit klarem, frischem und hochwertigem Trinkwasser bleibt damit auf lange Zeit für die Kunden des HWAZ gewährleistet.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Sie fragen, die MWA antwortet

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Sie fragen, die MWA antwortet

»Was kann ich als Grundstückseigentümer vorsorglich tun, um einen Schaden an meiner Hausinstallation zu vermeiden oder zumindest die Auswirkungen in Grenzen zu halten?«

Es gibt in der Tat einiges, was Sie tun könnten – ja sogar aus unserer Sicht unbedingt tun sollten! Viele Störungen ereignen sich bei Abwesenheit der Bewohner. Insofern gilt: Fahren Sie in den Urlaub oder verlassen Ihr Zuhause aus anderen Gründen längere Zeit – das Trinkwasser am Hauptabsperrhahn abdrehen! An Spül- und Waschbecken werden leider zu oft minderwertige Schlauch-Zuleitungen verbaut. Platzen diese, ist die Leckage nicht zu stoppen.

Fürs abfließende Wasser gilt ähnliches, zumindest falls Sie einen Keller haben. Schließen Sie die Rückstauklappe, falls diese nicht automatisch funktioniert. Hierbei zeigt sich bereits, dass es von großem Vorteil ist, sich mit seiner eigenen Hausinstallation einigermaßen auszukennen. Wo befinden sich überhaupt mein Zähler und meine Absperreinrichtung? Das sind Basics! Selbst zu wissen, aus welchem Material ihre Hausanschlussleitung besteht und wie alt sie ist, kann im Fall des Falles wertvolle Sekunden sparen. Dies bringen Sie übrigens in kürzester Zeit auf https://www.mwa-gmbh.de in Erfahrung.

So ist es richtig. Der Übergabeschacht auf dem Grundstück muss unbedingt frei zugänglich sein. Deko und überwuchernde Pflanzen sind hier fehl am Platz.

Foto: SPREE-PR/Arbeit

Wie wäre es mit einem Freund oder Nachbarn, der während Ihrer Ferien ganz klassisch „nach dem Rechten“ sieht? So simpel, aber so hilfreich, falls es irgendwo schon tröpfelt …

Und zu guter Letzt ein Blick nach draußen. Ist Ihr Übergabeschacht frei zugänglich oder dient der Deckel als Standfläche von Gartendeko? Keine gute Idee! Um Gefahren von Ihrem Anschluss abzuwehren, könnte es in Einzelfällen notwendig sein, trotz Abwesenheit des Eigentümers ein Grundstück zu betreten. Der Übergabeschacht gehört zur öffentlichen Abwasserentsorgungsanlage. Ein ungehinderter, freier Zugang muss sichergestellt sein.

Nach dem Urlaub – laufen lassen

Besonders in der beginnenden Saison mit vielerorts urlaubsbedingter Abwesenheit von Zuhause bzw. Einzug ins Feriendomizil eine wichtige Info: Wasserführende Installationen brauchen nach Zeiten des Stillstandes besondere Aufmerksamkeit! Verbrauchstellen zuhause und in zeitweilig ungenutzten Gebäudeteilen, in Hotels, Gastronomie, Schulen, Kitas, Büros etc. sollten großzügig gespült werden, damit das Stagnationswasser ablaufen kann. Für den vollständigen Wasseraustausch öffnet man alle Kalt- und Warmwasserarmaturen nacheinander für etwa fünf Minuten. Das Wasser lässt sich zum Blumengießen gut verwenden.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Teltow singt – das Mitsingkonzert

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Unser Tipp:

Teltow singt – das Mitsingkonzert

Foto: Stadt Teltow

„Singen macht einfach glücklich und in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten wird dieser Eindruck noch einmal verstärkt“, weiß Dirk Zeugmann von der „Sing In Town Band“ aus langjähriger Erfahrung der Mitsingkonzerte zu berichten. „Da es bei uns nicht darum geht, am besten zu singen, sondern überhaupt zu singen, ist das ein sehr niedrigschwelliges Angebot.“ Die Songliste wird übrigens vom Publikum mitbestimmt, jeweils fürs nächste Mal. Zuletzt stimmte das Publikum zu Volksliedern ein wie „Nun will der Lenz uns grüßen“ genauso wie zum Schlager „Aber bitte mit Sahne“, „Super Trouper“ von ABBA oder „Rette mich später“ von 2raumwohnung. Das Gesamtpaket mache die Veranstaltung im Stubenrauchsaal des Teltower Rathauses für die Menschen interessant, meint Dirk Zeugmann. „Zudem muss niemand Angst davor haben, einen Text nicht zu können, da wir alle Texte auf eine Leinwand projizieren und so jede und jeder immer alle Lieder vor Augen hat.“ Und falls Sie am 22. April auf den Geschmack kommen: Die nächsten Mitsingkonzerte finden am 13. Mai, 17. Juni und 15. Juli statt. Karten gibt es nur an der Abendkasse, sie müssen vorab bestellt werden.

22. April 2026, Beginn: 20:00 Uhr,
Einlass 19:30 Uhr, Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 8 Euro
Neues Rathaus, Marktplatz 1–3, 14513 Teltow
Anmeldung: Telefon 03328 4781-249
E-Mail: k.hasenheyer@teltow.de

Zurück zur Startseite

Continue reading

Mehr Wasser-Sicherheit für alle!

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Editorial

Mehr Wasser-Sicherheit für alle!

Foto: MWA

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Ende April wird es endlich soweit sein – dann werden wir den Erweiterungsneubau des Wasserwerks Kleinmachnow offiziell in Betrieb nehmen. Ein großes und großartiges Projekt nähert sich damit seinem Ende. Obwohl, eigentlich geht es dann erst richtig los. Nach dem Probebetrieb darf die hoch moderne und effiziente Anlage zeigen, was sie kann. Für die Kundinnen und Kunden des WAZV „Der Teltow“ bedeutet das erweiterte Wasserwerk nicht mehr und nicht weniger als höhere Versorgungssicherheit.

Allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen der MWA, den ausführenden Unternehmen aus Handwerk und Gewerbe, den Ingenieuren aus den Planungsbüros sowie den Zuständigen der öffentlichen Verwaltung sei an dieser Stelle herzlich für die professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit gedankt!

Herzlichst!
Ihr Felix von Streit,
MWA-Geschäftsführer

Zurück zur Startseite

Continue reading

Junges Projektteam macht die MWA digital-fit

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Junges Projektteam macht die MWA digital-fit

Vier Abiturienten aus der 12. Klasse des Weinberg-Gymnasiums Kleinmachnow haben in den vergangenen Monaten die MWA sehr intensiv unter die Lupe genommen. Aus gutem Grund! Hier der Bericht des Projektteams.

Das Projektteam vom Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow. Ihr Seminarkurs-Projekt mussten die jungen Männer auch vor Lehrkräften sowie Mitschülerinnen und Mitschülern präsentieren.

Foto: privat

„Mit Beginn der 11. Klasse startet für Abiturienten der sogenannte Seminarkurs, in dem üblicherweise eine Seminararbeit verfasst und später im Verlauf der 12. Klasse verteidigt wird. Unser Seminarkurs „Studien- und Berufsorientierung“ unterscheidet sich von diesem klassischen Konzept. Anstatt eine theoretische Seminararbeit zu schreiben, bestand unsere Aufgabe darin, eigenständig ein Unternehmen zu finden und ein reales Projekt zu entwickeln und umzusetzen.

Im Rahmen dieses Projekts arbeiteten wir mit der MWA zusammen. Ziel war es, einen Instagram-Account für das Unternehmen aufzubauen und Inhalte zum Thema Nachhaltigkeit in der Wasserwirtschaft zu entwickeln. Dabei lag der Fokus insbesondere auf den Bereichen der Trinkwasserversorgung und Schmutzwasserentsorgung. Zwei Themen, die für den Umwelt- und Ressourcenschutz eine zentrale Rolle spielen.

2025 haben wir dazu Fotos und Videos aufgenommen, bearbeitet und mit sachlich fundierten Texten und Hintergrundinfos versehen. In enger Absprache mit der MWA durften wir verschiedene Orte, wie Wasserwerke und andere technische Anlagen, besichtigen und bekamen so direkte Einblicke in die Prozesse der nachhaltigen Trinkwassergewinnung, der Wasseraufbereitung sowie der Schmutzwasserentsorgung. Dadurch konnten wir nicht nur medial arbeiten, sondern auch fachlich viel über die Bedeutung einer sicheren und nachhaltigen Wasserversorgung lernen.

Unsere Zusammenarbeit mit der MWA neigt sich nun dem Ende zu. Wir blicken auf diese Projektphase sehr positiv zurück und hoffen, dass auch die MWA die Kooperation als ebenso bereichernd empfunden hat wie wir.“

Die MWA bedankt sich bei den vier Schülern für ihr Engagement. Ein Social-Media-Kanal befindet sich in konkreter Vorbereitung.

Die WASSERZEITUNG wird rechtzeitig darüber berichten!

Zurück zur Startseite

Continue reading

Ist WASSER Deine Zukunft?

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Wasser, Technik, Baggerfahren – und lecker Pizza

Ist WASSER Deine Zukunft?

Einmal mehr beteiligt sich die Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH am Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg. Am 23. April sind sie herzlich eingeladen, den abwechslungsreichen Alltag eines Trinkwasserversorgers kennenzulernen.

Am Zukunftstag 2025 schauten die Teilnehmer auch am Erweiterungsneubau des Wasserwerks Kleinmachnow vorbei.

Foto: MWA GmbH

Hier wird gebaut, dort wird gespült, einer plant, der nächste rechnet – und noch ein Büro weiter werden Veranstaltungen vorbereitet. Eines steht fest: Langweilig wird es bei der MWA nie. So wie das Wasser selbst ist auch das Leben seiner „Macher“ ständig in Bewegung. Davon können sich die Schülerinnen und Schüler auf einer kleinen Rundreise durch das Betriebsgebiet selbst überzeugen. Nach einem Frühstück am Unternehmenssitz in Kleinmachnow geht es auch schon in drei Gruppen auf Exkursion. In Stahnsdorf beobachten sie Kollegen dabei, wie diese mit ihrem Saugspülwagen die unterirdischen Leitungen von ungewünschten Ablagerungen befreien. Das ist von Zeit zu Zeit nötig! Genauso wie eine Kamerabefahrung im Schmutzwasserkanal, um auf Schwachstellen rechtzeitig aufmerksam zu werden. Weiter geht’s zum Bautrupp der MWA Leitungsbau GmbH (MLB). Neubau, Sanierung, Modernisierung von Leitungen – die Jungs haben immer gut zu tun. Sie lassen die Schülerinnen und Schüler trotzdem kurz den Mini-Bagger steuern.

Schließlich geht’s ins große Wasserwerk nach Teltow, sozusagen dem Geburtsort unseres Lebensmittels Nr. 1. In welchen Schritten verwandelt sich das Rohwasser (Grundwasser) aus den Tiefen der Erde in das trinkfertige Leitungswasser? Das erfahren die Mädchen und Jungen am Zukunftstag aus erster Hand! Und weil reisen hungrig macht, gibt’s zum guten Schluss Pizza für alle!

zukunftstagbrandenburg.de

Zurück zur Startseite

Continue reading

Hausinstallation oder MWA-Netz – das ist hier die Frage!

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Hotline 033203 345-200

Die MWA-Notfallnummer ist nicht für jedes Wasserproblem zuständig

Braunes Wasser aus dem Hahn, plötzlich zu wenig Druck auf der Leitung oder eine Toilette, die nicht mehr abläuft – Störungen rund ums Wasser kommen meist unerwartet. In solchen Momenten greifen viele Menschen sofort zum Telefon und wählen die Notfallnummer der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH (MWA). Schließlich ist dort rund um die Uhr jemand erreichbar.

Grafik: SPREE-PR/Schulze

Doch nicht immer ist der Wasserversorger tatsächlich zuständig. „Unsere Verantwortung endet am Hauptwasserzähler beziehungsweise am Übergabeschacht kurz hinter der Grundstücksgrenze“, erklärt Thomas Steiger, Vorarbeiter im Bereich Trinkwasser. Alles, was dahinter liegt, gehört zur Hausinstallation – und damit zum Verantwortungsbereich des Eigentümers.

Wenn der Schaden im Haus entsteht

Besonders dramatisch wird es, wenn plötzlich der Keller unter Wasser steht. Mehrmals im Jahr kommt es im Betriebsgebiet der MWA zu solchen Einsätzen. Häufig wird zunächst die Feuerwehr alarmiert, die das Wasser abpumpt und mögliche Gefahren durch Strom oder Gas ausschließt. Erst danach lässt sich die Ursache feststellen. „In vielen Fällen liegt das Problem innerhalb des Hauses — etwa an einer defekten Leitung oder alten Installationen“, berichtet Steiger.

Beim Trinkwasser lässt sich die Zuständigkeit meist schnell bestimmen: Tritt eine Leckage vor dem Hauptwasserzähler auf, kümmert sich der Versorger. Befindet sich der Schaden dahinter, also in Richtung Hausinstallation, sollte der Eigentümer zunächst den Wasserzulauf am Absperrhahn schnellstmöglich stoppen und anschließend ein Installationsunternehmen mit der Behebung der Störung beauftragen.

Bei Abwasserproblemen kann ein Blick in den Übergabeschacht helfen, der sich in der Regel 1 m hinter der Grundstücksgrenze befindet. „Steht im Schacht kein Wasser, dürfte das Problem in der Hausinstallation liegen“, so Steiger. „Ist der Schacht dagegen voll Wasser, das nicht abfließen kann, liegt vermutlich eine Störung im Abwasserkanalnetz vor und die MWA ist gefragt.“

Falsche Dinge im Kanal führen häufig zu Störungen

Die meisten Störungen im öffentlichen Abwassernetz entstehen nicht durch Verschleiß, sondern durch falsche Nutzung. Besonders betroffen sind die Pumpwerke. „Nur zu oft wird unsere Technik von Gegenständen gestört, die so gar nicht in den Kanal gehören“, sagt Steiger. „Am verheerendsten sind Verzopfungen von Dutzenden reißfesten Feuchttüchern.“ Solche Ablagerungen können Pumpen blockieren und im schlimmsten Fall zu Rückstau oder Ausfällen führen.

Notfallnummer nur für Störungen im öffentlichen Netz

Die Notfallnummer der MWA ist ausschließlich für Störungen im öffentlichen Ver- und Entsorgungsnetz vorgesehen. Wird der Versorger zu einem Schaden gerufen, der sich in der Hausinstallation befindet, wird dieser nicht durch die MWA-Kollegen behoben und die Kosten für die Anfahrt können in Rechnung gestellt werden. „Unsere Notfallnummer ist rund um die Uhr besetzt, damit wir bei echten Störungen schnell helfen können“, betont Steiger. „Wenn wir jedoch zu Einsätzen gerufen werden, für die wir nicht zuständig sind, fehlen diese Ressourcen dort, wo sie wirklich gebraucht werden.“

Unser Appell an alle Haushalte: Nutzen Sie die Notfallnummer bitte nur dann, wenn tatsächlich eine Störung im öffentlichen Netz vermutet wird. So stellen Sie sicher, dass im Ernstfall schnell Hilfe dort ankommt, wo sie wirklich notwendig ist.

Austausch alter Leitungen?

Hausanschlüsse, die vor der Wende errichtet wurden, gelten heute als potenziell kritisch, da damals Materialien verwendet wurden, die nicht unbegrenzt haltbar sind. Anschlüsse aus der Zeit ab etwa 1990 entsprechen in der Regel den heutigen Sicherheitsstandards. Wer sein Haus und die Leitungen regelmäßig im Blick behält, kann Schäden oft frühzeitig vermeiden. Wenn die MWA im Straßenbereich Hauptleitungen erneuert, wird auch der jeweilige Hausanschluss geprüft. Bei Bedarf erhalten Eigentümer eine Empfehlung zum Austausch.

Was passiert bei der MWA, wenn ich eine Störung melde?

  • ➊ Zu den üblichen, werktäglichen Bürozeiten (07:00 bis 15:30 Uhr) nimmt zum Beispiel Stefan Matzel im Bereich Technik/Produktion am Unternehmenssitz in Kleinmachnow die eingehenden Störungsmeldungen entgegen. Er muss mit seinen Nachfragen herausfinden, wie dramatisch die Situation ist und ob die Zuständigkeit zur Störungsbehebung tatsächlich bei der MWA liegt. Nachts, am Wochenende und feiertags nimmt ein Bereitschaftsingenieur die Notrufe an.

  • ➋ Legen alle Indizien nahe, dass die MWA umgehend eingreifen muss, übergibt Stefan Matzel die Informationen an die Monteure für Trink- bzw. Schmutzwasser. Beide Bereiche haben streng getrennte Einsatzteams und -fahrzeug, denn Schmutzwasserhavarien sind keimbelastet. Thomas Steiger (r.) ist Vorarbeiter im Trinkwasser-Rohrnetz. Er übernimmt den neuen Auftrag und macht sich umgehend auf den Weg.
  • ➌ Der Einsatzwagen steht jederzeit – komplett ausgestattet – zur Abfahrt bereit. Zunächst macht sich nur ein Monteur auf den Weg, während der doppelt besetzten Bereitschaft kann jederzeit ein Kollege hinzugerufen werden.

    Achtung: Liegt der Schaden in der Hausinstallation, wird dieser von den MWA-Kollegen NICHT behoben und die Anfahrt kostenpflichtig. Die MWA kümmert sich ausschließlich um Schäden an ihren Netzen.

  • ➍ Gibt es eine Leckage und der Nachfluss des Wassers muss gestoppt werden, wird der Hausanschluss von der Hauptversorgungsleitung „abgeschiebert“, das heißt, ein weiteres Austreten von Wasser wird unterbunden. Je nach Dramatik der Situation wird die Tiefbaubereitschaft (Vertragsfirmen) alarmiert oder die Reparatur am nächsten Tag vorgenommen.

Fotos (4): SPREE-PR/Arbeit

Zurück zur Startseite

Continue reading