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Ausbildung

Zwischen Wasserwerk und Hörsaal

Herzlich Willkommen beim WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen! Wenn Anastasia Hensel auf den Zettel an ihrem Schreibtisch schaut, muss sie lächeln. Die kleine Botschaft mit dem bunten Blumen-Motiv begleitete die Studentin der Siedlungswasserwirtschaft durch ihre ersten Praxiswochen beim Verband.

In ihrer Praxisphase war Anastasia Hensel viel draußen unterwegs. Im Büro protokolliert sie im Nachgang alle wichtigen Infos.Foto: SPREE PR/Kuska

Anastasia Hensel ist die erste Bachelorstudentin im WZV. Siedlungswasserwirtschaft ist ein Fachgebiet des Bauingenieurwesens. Das duale Studium bereitet Studierende darauf vor, wasserwirtschaftliche Bauvorhaben im Umfeld von Siedlungen zu planen und umzusetzen. „Ich lerne zum Beispiel, wie man unter Maßgabe von Umweltschutz und innovativer Technologien Anlagen wie Wasserwerke, Kläranlagen oder Versorgungsnetze plant, baut oder saniert.“ Die Theorie lernt Anastasia an der Fachhochschule in Potsdam. Die Praxis beim WZV: In zwei Praxissemestern und den Praxiswochen während der Semesterferien.

Wie vermisst man ein Gelände? Auch das war Teil ihrer ersten Praxisphase im Verband.Foto: WZV

Ihre erste Praxisphase führte sie in den Trinkwasserbereich. Sie begleitete die Kollegen bei Filterkontrollen, Filterspülungen, beim Zählerwechsel, zu Bauberatungen. In Zolkendorf ist ein neuer Reinwasserbehälter geplant. Dafür muss das Gelände vermessen werden. „Auch hier war ich dabei.“

Nun sind die Semesterferien um. Das zweite von acht Semestern ist gestartet. Mit Fächern wie Bauinformatik, Vermessungskunde und Hydrochemie. Im Sommer folgt auf die Theorie wieder Praxis. „Ich freu mich schon drauf“, sagt Anastasia und schaut noch einmal lächelnd auf die kleine Nachricht an ihrem Schreibtisch.