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Sie fragen, die MWA antwortet

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Sie fragen, die MWA antwortet

»Was kann ich als Grundstückseigentümer vorsorglich tun, um einen Schaden an meiner Hausinstallation zu vermeiden oder zumindest die Auswirkungen in Grenzen zu halten?«

Es gibt in der Tat einiges, was Sie tun könnten – ja sogar aus unserer Sicht unbedingt tun sollten! Viele Störungen ereignen sich bei Abwesenheit der Bewohner. Insofern gilt: Fahren Sie in den Urlaub oder verlassen Ihr Zuhause aus anderen Gründen längere Zeit – das Trinkwasser am Hauptabsperrhahn abdrehen! An Spül- und Waschbecken werden leider zu oft minderwertige Schlauch-Zuleitungen verbaut. Platzen diese, ist die Leckage nicht zu stoppen.

Fürs abfließende Wasser gilt ähnliches, zumindest falls Sie einen Keller haben. Schließen Sie die Rückstauklappe, falls diese nicht automatisch funktioniert. Hierbei zeigt sich bereits, dass es von großem Vorteil ist, sich mit seiner eigenen Hausinstallation einigermaßen auszukennen. Wo befinden sich überhaupt mein Zähler und meine Absperreinrichtung? Das sind Basics! Selbst zu wissen, aus welchem Material ihre Hausanschlussleitung besteht und wie alt sie ist, kann im Fall des Falles wertvolle Sekunden sparen. Dies bringen Sie übrigens in kürzester Zeit auf https://www.mwa-gmbh.de in Erfahrung.

So ist es richtig. Der Übergabeschacht auf dem Grundstück muss unbedingt frei zugänglich sein. Deko und überwuchernde Pflanzen sind hier fehl am Platz.

Foto: SPREE-PR/Arbeit

Wie wäre es mit einem Freund oder Nachbarn, der während Ihrer Ferien ganz klassisch „nach dem Rechten“ sieht? So simpel, aber so hilfreich, falls es irgendwo schon tröpfelt …

Und zu guter Letzt ein Blick nach draußen. Ist Ihr Übergabeschacht frei zugänglich oder dient der Deckel als Standfläche von Gartendeko? Keine gute Idee! Um Gefahren von Ihrem Anschluss abzuwehren, könnte es in Einzelfällen notwendig sein, trotz Abwesenheit des Eigentümers ein Grundstück zu betreten. Der Übergabeschacht gehört zur öffentlichen Abwasserentsorgungsanlage. Ein ungehinderter, freier Zugang muss sichergestellt sein.

Nach dem Urlaub – laufen lassen

Besonders in der beginnenden Saison mit vielerorts urlaubsbedingter Abwesenheit von Zuhause bzw. Einzug ins Feriendomizil eine wichtige Info: Wasserführende Installationen brauchen nach Zeiten des Stillstandes besondere Aufmerksamkeit! Verbrauchstellen zuhause und in zeitweilig ungenutzten Gebäudeteilen, in Hotels, Gastronomie, Schulen, Kitas, Büros etc. sollten großzügig gespült werden, damit das Stagnationswasser ablaufen kann. Für den vollständigen Wasseraustausch öffnet man alle Kalt- und Warmwasserarmaturen nacheinander für etwa fünf Minuten. Das Wasser lässt sich zum Blumengießen gut verwenden.

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Teltow singt – das Mitsingkonzert

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Unser Tipp:

Teltow singt – das Mitsingkonzert

Foto: Stadt Teltow

„Singen macht einfach glücklich und in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten wird dieser Eindruck noch einmal verstärkt“, weiß Dirk Zeugmann von der „Sing In Town Band“ aus langjähriger Erfahrung der Mitsingkonzerte zu berichten. „Da es bei uns nicht darum geht, am besten zu singen, sondern überhaupt zu singen, ist das ein sehr niedrigschwelliges Angebot.“ Die Songliste wird übrigens vom Publikum mitbestimmt, jeweils fürs nächste Mal. Zuletzt stimmte das Publikum zu Volksliedern ein wie „Nun will der Lenz uns grüßen“ genauso wie zum Schlager „Aber bitte mit Sahne“, „Super Trouper“ von ABBA oder „Rette mich später“ von 2raumwohnung. Das Gesamtpaket mache die Veranstaltung im Stubenrauchsaal des Teltower Rathauses für die Menschen interessant, meint Dirk Zeugmann. „Zudem muss niemand Angst davor haben, einen Text nicht zu können, da wir alle Texte auf eine Leinwand projizieren und so jede und jeder immer alle Lieder vor Augen hat.“ Und falls Sie am 22. April auf den Geschmack kommen: Die nächsten Mitsingkonzerte finden am 13. Mai, 17. Juni und 15. Juli statt. Karten gibt es nur an der Abendkasse, sie müssen vorab bestellt werden.

22. April 2026, Beginn: 20:00 Uhr,
Einlass 19:30 Uhr, Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 8 Euro
Neues Rathaus, Marktplatz 1–3, 14513 Teltow
Anmeldung: Telefon 03328 4781-249
E-Mail: k.hasenheyer@teltow.de

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Mehr Wasser-Sicherheit für alle!

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Editorial

Mehr Wasser-Sicherheit für alle!

Foto: MWA

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Ende April wird es endlich soweit sein – dann werden wir den Erweiterungsneubau des Wasserwerks Kleinmachnow offiziell in Betrieb nehmen. Ein großes und großartiges Projekt nähert sich damit seinem Ende. Obwohl, eigentlich geht es dann erst richtig los. Nach dem Probebetrieb darf die hoch moderne und effiziente Anlage zeigen, was sie kann. Für die Kundinnen und Kunden des WAZV „Der Teltow“ bedeutet das erweiterte Wasserwerk nicht mehr und nicht weniger als höhere Versorgungssicherheit.

Allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen der MWA, den ausführenden Unternehmen aus Handwerk und Gewerbe, den Ingenieuren aus den Planungsbüros sowie den Zuständigen der öffentlichen Verwaltung sei an dieser Stelle herzlich für die professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit gedankt!

Herzlichst!
Ihr Felix von Streit,
MWA-Geschäftsführer

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Junges Projektteam macht die MWA digital-fit

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Junges Projektteam macht die MWA digital-fit

Vier Abiturienten aus der 12. Klasse des Weinberg-Gymnasiums Kleinmachnow haben in den vergangenen Monaten die MWA sehr intensiv unter die Lupe genommen. Aus gutem Grund! Hier der Bericht des Projektteams.

Das Projektteam vom Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow. Ihr Seminarkurs-Projekt mussten die jungen Männer auch vor Lehrkräften sowie Mitschülerinnen und Mitschülern präsentieren.

Foto: privat

„Mit Beginn der 11. Klasse startet für Abiturienten der sogenannte Seminarkurs, in dem üblicherweise eine Seminararbeit verfasst und später im Verlauf der 12. Klasse verteidigt wird. Unser Seminarkurs „Studien- und Berufsorientierung“ unterscheidet sich von diesem klassischen Konzept. Anstatt eine theoretische Seminararbeit zu schreiben, bestand unsere Aufgabe darin, eigenständig ein Unternehmen zu finden und ein reales Projekt zu entwickeln und umzusetzen.

Im Rahmen dieses Projekts arbeiteten wir mit der MWA zusammen. Ziel war es, einen Instagram-Account für das Unternehmen aufzubauen und Inhalte zum Thema Nachhaltigkeit in der Wasserwirtschaft zu entwickeln. Dabei lag der Fokus insbesondere auf den Bereichen der Trinkwasserversorgung und Schmutzwasserentsorgung. Zwei Themen, die für den Umwelt- und Ressourcenschutz eine zentrale Rolle spielen.

2025 haben wir dazu Fotos und Videos aufgenommen, bearbeitet und mit sachlich fundierten Texten und Hintergrundinfos versehen. In enger Absprache mit der MWA durften wir verschiedene Orte, wie Wasserwerke und andere technische Anlagen, besichtigen und bekamen so direkte Einblicke in die Prozesse der nachhaltigen Trinkwassergewinnung, der Wasseraufbereitung sowie der Schmutzwasserentsorgung. Dadurch konnten wir nicht nur medial arbeiten, sondern auch fachlich viel über die Bedeutung einer sicheren und nachhaltigen Wasserversorgung lernen.

Unsere Zusammenarbeit mit der MWA neigt sich nun dem Ende zu. Wir blicken auf diese Projektphase sehr positiv zurück und hoffen, dass auch die MWA die Kooperation als ebenso bereichernd empfunden hat wie wir.“

Die MWA bedankt sich bei den vier Schülern für ihr Engagement. Ein Social-Media-Kanal befindet sich in konkreter Vorbereitung.

Die WASSERZEITUNG wird rechtzeitig darüber berichten!

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Ist WASSER Deine Zukunft?

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Wasser, Technik, Baggerfahren – und lecker Pizza

Ist WASSER Deine Zukunft?

Einmal mehr beteiligt sich die Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH am Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg. Am 23. April sind sie herzlich eingeladen, den abwechslungsreichen Alltag eines Trinkwasserversorgers kennenzulernen.

Am Zukunftstag 2025 schauten die Teilnehmer auch am Erweiterungsneubau des Wasserwerks Kleinmachnow vorbei.

Foto: MWA GmbH

Hier wird gebaut, dort wird gespült, einer plant, der nächste rechnet – und noch ein Büro weiter werden Veranstaltungen vorbereitet. Eines steht fest: Langweilig wird es bei der MWA nie. So wie das Wasser selbst ist auch das Leben seiner „Macher“ ständig in Bewegung. Davon können sich die Schülerinnen und Schüler auf einer kleinen Rundreise durch das Betriebsgebiet selbst überzeugen. Nach einem Frühstück am Unternehmenssitz in Kleinmachnow geht es auch schon in drei Gruppen auf Exkursion. In Stahnsdorf beobachten sie Kollegen dabei, wie diese mit ihrem Saugspülwagen die unterirdischen Leitungen von ungewünschten Ablagerungen befreien. Das ist von Zeit zu Zeit nötig! Genauso wie eine Kamerabefahrung im Schmutzwasserkanal, um auf Schwachstellen rechtzeitig aufmerksam zu werden. Weiter geht’s zum Bautrupp der MWA Leitungsbau GmbH (MLB). Neubau, Sanierung, Modernisierung von Leitungen – die Jungs haben immer gut zu tun. Sie lassen die Schülerinnen und Schüler trotzdem kurz den Mini-Bagger steuern.

Schließlich geht’s ins große Wasserwerk nach Teltow, sozusagen dem Geburtsort unseres Lebensmittels Nr. 1. In welchen Schritten verwandelt sich das Rohwasser (Grundwasser) aus den Tiefen der Erde in das trinkfertige Leitungswasser? Das erfahren die Mädchen und Jungen am Zukunftstag aus erster Hand! Und weil reisen hungrig macht, gibt’s zum guten Schluss Pizza für alle!

zukunftstagbrandenburg.de

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Hausinstallation oder MWA-Netz – das ist hier die Frage!

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Hotline 033203 345-200

Die MWA-Notfallnummer ist nicht für jedes Wasserproblem zuständig

Braunes Wasser aus dem Hahn, plötzlich zu wenig Druck auf der Leitung oder eine Toilette, die nicht mehr abläuft – Störungen rund ums Wasser kommen meist unerwartet. In solchen Momenten greifen viele Menschen sofort zum Telefon und wählen die Notfallnummer der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH (MWA). Schließlich ist dort rund um die Uhr jemand erreichbar.

Grafik: SPREE-PR/Schulze

Doch nicht immer ist der Wasserversorger tatsächlich zuständig. „Unsere Verantwortung endet am Hauptwasserzähler beziehungsweise am Übergabeschacht kurz hinter der Grundstücksgrenze“, erklärt Thomas Steiger, Vorarbeiter im Bereich Trinkwasser. Alles, was dahinter liegt, gehört zur Hausinstallation – und damit zum Verantwortungsbereich des Eigentümers.

Wenn der Schaden im Haus entsteht

Besonders dramatisch wird es, wenn plötzlich der Keller unter Wasser steht. Mehrmals im Jahr kommt es im Betriebsgebiet der MWA zu solchen Einsätzen. Häufig wird zunächst die Feuerwehr alarmiert, die das Wasser abpumpt und mögliche Gefahren durch Strom oder Gas ausschließt. Erst danach lässt sich die Ursache feststellen. „In vielen Fällen liegt das Problem innerhalb des Hauses — etwa an einer defekten Leitung oder alten Installationen“, berichtet Steiger.

Beim Trinkwasser lässt sich die Zuständigkeit meist schnell bestimmen: Tritt eine Leckage vor dem Hauptwasserzähler auf, kümmert sich der Versorger. Befindet sich der Schaden dahinter, also in Richtung Hausinstallation, sollte der Eigentümer zunächst den Wasserzulauf am Absperrhahn schnellstmöglich stoppen und anschließend ein Installationsunternehmen mit der Behebung der Störung beauftragen.

Bei Abwasserproblemen kann ein Blick in den Übergabeschacht helfen, der sich in der Regel 1 m hinter der Grundstücksgrenze befindet. „Steht im Schacht kein Wasser, dürfte das Problem in der Hausinstallation liegen“, so Steiger. „Ist der Schacht dagegen voll Wasser, das nicht abfließen kann, liegt vermutlich eine Störung im Abwasserkanalnetz vor und die MWA ist gefragt.“

Falsche Dinge im Kanal führen häufig zu Störungen

Die meisten Störungen im öffentlichen Abwassernetz entstehen nicht durch Verschleiß, sondern durch falsche Nutzung. Besonders betroffen sind die Pumpwerke. „Nur zu oft wird unsere Technik von Gegenständen gestört, die so gar nicht in den Kanal gehören“, sagt Steiger. „Am verheerendsten sind Verzopfungen von Dutzenden reißfesten Feuchttüchern.“ Solche Ablagerungen können Pumpen blockieren und im schlimmsten Fall zu Rückstau oder Ausfällen führen.

Notfallnummer nur für Störungen im öffentlichen Netz

Die Notfallnummer der MWA ist ausschließlich für Störungen im öffentlichen Ver- und Entsorgungsnetz vorgesehen. Wird der Versorger zu einem Schaden gerufen, der sich in der Hausinstallation befindet, wird dieser nicht durch die MWA-Kollegen behoben und die Kosten für die Anfahrt können in Rechnung gestellt werden. „Unsere Notfallnummer ist rund um die Uhr besetzt, damit wir bei echten Störungen schnell helfen können“, betont Steiger. „Wenn wir jedoch zu Einsätzen gerufen werden, für die wir nicht zuständig sind, fehlen diese Ressourcen dort, wo sie wirklich gebraucht werden.“

Unser Appell an alle Haushalte: Nutzen Sie die Notfallnummer bitte nur dann, wenn tatsächlich eine Störung im öffentlichen Netz vermutet wird. So stellen Sie sicher, dass im Ernstfall schnell Hilfe dort ankommt, wo sie wirklich notwendig ist.

Austausch alter Leitungen?

Hausanschlüsse, die vor der Wende errichtet wurden, gelten heute als potenziell kritisch, da damals Materialien verwendet wurden, die nicht unbegrenzt haltbar sind. Anschlüsse aus der Zeit ab etwa 1990 entsprechen in der Regel den heutigen Sicherheitsstandards. Wer sein Haus und die Leitungen regelmäßig im Blick behält, kann Schäden oft frühzeitig vermeiden. Wenn die MWA im Straßenbereich Hauptleitungen erneuert, wird auch der jeweilige Hausanschluss geprüft. Bei Bedarf erhalten Eigentümer eine Empfehlung zum Austausch.

Was passiert bei der MWA, wenn ich eine Störung melde?

  • ➊ Zu den üblichen, werktäglichen Bürozeiten (07:00 bis 15:30 Uhr) nimmt zum Beispiel Stefan Matzel im Bereich Technik/Produktion am Unternehmenssitz in Kleinmachnow die eingehenden Störungsmeldungen entgegen. Er muss mit seinen Nachfragen herausfinden, wie dramatisch die Situation ist und ob die Zuständigkeit zur Störungsbehebung tatsächlich bei der MWA liegt. Nachts, am Wochenende und feiertags nimmt ein Bereitschaftsingenieur die Notrufe an.

  • ➋ Legen alle Indizien nahe, dass die MWA umgehend eingreifen muss, übergibt Stefan Matzel die Informationen an die Monteure für Trink- bzw. Schmutzwasser. Beide Bereiche haben streng getrennte Einsatzteams und -fahrzeug, denn Schmutzwasserhavarien sind keimbelastet. Thomas Steiger (r.) ist Vorarbeiter im Trinkwasser-Rohrnetz. Er übernimmt den neuen Auftrag und macht sich umgehend auf den Weg.
  • ➌ Der Einsatzwagen steht jederzeit – komplett ausgestattet – zur Abfahrt bereit. Zunächst macht sich nur ein Monteur auf den Weg, während der doppelt besetzten Bereitschaft kann jederzeit ein Kollege hinzugerufen werden.

    Achtung: Liegt der Schaden in der Hausinstallation, wird dieser von den MWA-Kollegen NICHT behoben und die Anfahrt kostenpflichtig. Die MWA kümmert sich ausschließlich um Schäden an ihren Netzen.

  • ➍ Gibt es eine Leckage und der Nachfluss des Wassers muss gestoppt werden, wird der Hausanschluss von der Hauptversorgungsleitung „abgeschiebert“, das heißt, ein weiteres Austreten von Wasser wird unterbunden. Je nach Dramatik der Situation wird die Tiefbaubereitschaft (Vertragsfirmen) alarmiert oder die Reparatur am nächsten Tag vorgenommen.

Fotos (4): SPREE-PR/Arbeit

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MWA war „Sechser im Lotto“

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Unsere Serie: Die MWA als Arbeitgeber (3)

MWA war „Sechser im Lotto“

Die gebürtige Kleinmachnowerin Katrin Pohl kann Ende 2026 ein Dienstjubiläum begehen. Seit 15 Jahren gehört sie zum Team der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH. Anfangs widmete sie sich ganz der Betriebskantine. Doch die Aufgaben wuchsen. Kein Problem für die Frau, die Neues geradezu umarmt.

Neben der Kantine (im Bild) trägt unsere reiselustige Kollegin Katrin Pohl auch die Verantwortung für das Archiv der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH.

Foto: SPREE-PR/Arbeit

Waschen, schnippeln, garen – wer jemals in einer professionellen Küche gearbeitet hat, kennt den Dauerstress zwischen Pfannen und Töpfen. Katrin Pohl hat nach der Schule Köchin gelernt und zwei Jahrzehnte im Beruf gearbeitet, unter anderem auf der Urlauberinsel Usedom. Vor ihrem Wechsel zur MWA leitete sie die Küche in einem Pflegeheim. „Doch die Aussicht, nicht mehr an Wochenenden und Feiertagen arbeiten zu müssen, war zu verlockend“, erinnert sie sich an den goldenen Tipp eines MWA-Kollegen, dass deren Kantine neu besetzt werden müsste. Katrin Pohl bewirbt sich um die Nachfolge. „Dass es geklappt hat, war wirklich wie ein ‚Sechser im Lotto‘ für mich“, erinnert sich die bescheidene 62-Jährige dankbar.

Sie ist hier die gute Seele

In den ersten Jahren bekocht Katrin Pohl das Team noch komplett selbst und bereitet auch ein Frühstücks-Buffet vor. Doch im Laufe der Zeit wird – geschuldet immer strengeren Auflagen für Betriebskantinen – das Angebot reduziert. „Wir haben auf hochwertige Tiefkühlkost umgestellt, Salate gibt’s aber nach wie vor frisch.“

Bis zu 20 Mitarbeiter, vor allem aus der Verwaltung, setzen mittags auf die Kantine – knapp ein Viertel des Teams. Die Monteure sind tagsüber meist unterwegs. „Der MWA ist die Kantine als Benefit und Zeichen der Wertschätzung wichtig“, erklärt die heutige Babelsbergerin, „jeder soll sich doch an seinem Arbeitsplatz wohlfühlen.“ Dass sie einen gehörigen Anteil daran hat, zeigt der inoffizielle Titel der Kantinen-Chefin: Sie sei hier die „gute Seele“, heißt es voller Zuneigung auf den Fluren.

Shuffle und Kick-Ball-Change

Der reduzierte Arbeitsaufwand in der Kantine erschließt für Katrin Pohl neue berufliche Perspektiven. Sie kehrt auf die Schulbank zurück, um bei der MWA die Dokumentation und das Archiv übernehmen zu können. „Hier landen alle Unterlagen, die dauerhaft aufbewahrt werden müssen“, beginnt sie aufzuzählen, „Bauakten, Dokumentationen, Bestandspläne, Unterlagen der Verbandsarbeit und, und, und.“ Die Umstellung auf ein komplett digitales Archiv läuft. Wieder Neues!

Nach dem Feierabend legt sich Katrin Pohl nicht etwa faul aufs Sofa. Ganz im Gegenteil. Sie schwingt das Tanzbein beim Linedance. „Das Hobby habe ich nach dem Auszug der Kinder für mich entdeckt. Dreimal die Woche ist Training!“ Der Ehemann zieht mit – auch bei dem anderen großen Hobby: das Reisen in alle Welt. In dieser Zeit muss der wöchentliche Oma-Tag mit den Enkelkindern dann leider ausfallen.

Nächstes Ziel: Nashville

Genießen mit allen Sinnen in aller Welt bringt Katrin Pohl ins Schwärmen. „Das lange Fliegen ist natürlich blöd, aber das tolle Essen entschädigt“, berichtet sie begeistert von der jüngsten Reise nach Peru. „Die haben ja das Beste von allem: Obst, Gemüse, Fleisch.“ Bis auf 4.000 m Höhe wandert die fitte Brandenburgerin in den Anden. Der berühmten Inka-Ruinenstadt Machu Picchu stattet sie natürlich auch einen Besuch ab. „Ich bin so dankbar, dass ich das erleben darf.“

Das nächste Wunschziel ist Nashville. „Wegen der Country-Musik, klar“, grinst sie voller Vorfreude aufs Kofferpacken. Eine vormalige Reise zu wiederholen, kann sie sich dagegen nur schwer vorstellen. „Wenn mal einmal am Grand Canyon gestanden hat – dieser Wow-Effekt kommt ja nie wieder.“

Katrin Pohl liebt das Reisen. Gerade kehrte sie von einem Rund-Trip durch Südamerika zurück.
Foto: privat

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Wasserwerk Kleinmachnow

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Vorbei geflogen

Wasserwerk Kleinmachnow

Drohnenaufnahme: SPREE-PR/Petsch

Der Erweiterungsneubau des Wasserwerks Kleinmachnow befindet sich auf der Zielgeraden. In wenigen Wochen wird die Anlage planmäßig ihre ausführliche Testphase starten. Außerdem muss letzte Hand an Innenausbau und die Elektrik gelegt werden, damit ab dem Frühjahr 2026 der reguläre Betrieb aufgenommen werden kann. Dann übrigens in unterirdischer Verbindung mit dem bereits bestehenden Wasserwerk nebenan.

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Was macht eigentlich die Verbandsversammlung?

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Sie fragen – die MWA antwortet

Was macht eigentlich die Verbands­versammlung?

„Sie sind doch der Betriebsführer für die WAZV ‚Mittelgraben‘ und ‚Der Teltow‘“, leitet Peter R. aus Stahnsdorf seine an die MWA übermittelte Frage ein. „Wo liegen da eigentlich die Grenzen der Zuständigkeiten? Was entscheiden die Verbände?“


Grafik: SPREE-PR

Mit der Gründung ihres gemeinsamen Betriebsführers MWA haben die beiden Wasser- und Abwasserzweckverbände (WAZV) „Der Teltow“ und „Mittelgraben“ 1994 ihre Kräfte gebündelt, um die massiven Herausforderungen in der Trinkwasserver- und Schmutzwasserentsorgung anzupacken. Doch eines haben die beiden „Wasserparlamente“ mit ihren ehrenamtlichen Vertretungspersonen nie aus der Hand gegeben: die Entscheidungsgewalt über sämtliche Investitionen, die Entwicklung von Preisen und Gebühren und vieles andere mehr. Denn das letzte Wort haben immer die Verbandsversammlungen.

Zusammensetzung

Eine Verbandsversammlung – sie tagt mindestens zweimal im Jahr – ist das höchste Organ des Zweckverbands und setzt sich aus Bürgermeistern und Gemeindevertretern der Mitgliedsgemeinden zusammen. Trinkwasser bereitzustellen und Schmutzwasser zu entsorgen, sind kommunale Pflichtaufgaben, die der Zweckverband im Auftrag übernimmt. Über die Verbandsversammlung wahren sich die Kommunen die Mitsprache bei der Erfüllung dieser Aufgabe.

Die unterschiedlichen Einwohnerzahlen der Städte und Gemeinden werden über die Anzahl der Stimmen, die jedem Verbandsmitglied zustehen, abgebildet. Dabei gilt: Je angefangene 5.000 Einwohner („Der Teltow“) bzw. je angefangene 3.500 Einwohner („Mittelgraben“) erhalten sie eine Stimme. Hauptamtliche Bürgermeister sitzen von Amts wegen in dem Gremium. Die anderen Vertreter werden aus Gemeinde- oder Stadtverordnetenversammlungen entsandt.

Die Zusammensetzung ist kein starres Gebilde. Sinkende oder steigende Einwohnerzahlen können Stimmanteile verändern. Auch nach Kommunalwahlen kann es personelle Veränderungen geben.

Aufgaben

Die Verbandsversammlung überwacht die Angelegenheiten des Verbands und seines Betriebsführers. Sie beschließt alle Details des Ver- und Entsorgungsauftrags: von den Wirtschaftsplänen über Baumaßnahmen bis hin zu den Satzungen.

Aus ihrer Mitte wählt die Verbandsversammlung einen Vorsitzenden. Dieser leitet die Verbandsversammlung und sorgt dafür, dass Protokoll und Satzung eingehalten werden.

Neben der Verbandsversammlung gibt es auch einen Verbandsausschuss. Dieser setzt sich aus der Verbandsleitung und jeweils einem von der Verbandsversammlung gewählten Vertreter jeder Mitgliedsgemeinde aus der Verbandsversammlung zusammen. Der Verbandsausschuss trifft unter anderem Entscheidungen über Erschließungsverträge und gibt Empfehlungen ab.

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Kleine Änderungen, große Wasser-Wirkung!

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Editorial

Kleine Änderungen, große Wasser-Wirkung!

Foto: SPREE-PR/Arbeit

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in ein natürliches Gewässer vor seiner Haustür springen zu können, ist ein großer Luxus mit hoher Identifikationskraft. Doch dieses Geschenk macht nicht jede Region ihren Bürgerinnen und Bürgern. Manchmal muss man sich dieses Badevergnügen hart erarbeiten. Ich finde, diese Anstrengung sollte es wert sein.

Als ich in Königswinter aufgewachsen bin, erlebte ich hautnah die Verwandlung des Rheins von einer fließenden Chemie-Kloake in ein Gewässer, an dem wieder Angler stehen. Das hat kaum mehr als ein Jahrzehnt gedauert. Mich hat das Drängen der Menschen zutiefst beeindruckt, ihren Fluss wieder zu einem Naturerlebnis machen zu wollen.

Wie wäre es also mit einem „Kleinmachnow-Beach“ am Teltow-Kanal? Mir ist völlig klar, dass wir kein Badenaherholungsgebiet erschaffen werden, dafür haben wir unser Freibad. Aber das Wasser dort möglichst sauber zu kriegen, das ist mir schon ein Anliegen.

Alle Anrainer eines Flusses haben die Wahl: ihm etwas „antun“ – also etwa Schädigendes einleiten – oder genau dies zukünftig zu vermeiden. Auch kleinste Verbesserungen (oder eben Unterlassungen!) machen sich bei unserer Naturressource Wasser häufig unmittelbar bemerkbar.

Ihr Bodo Krause,
Verbandsvorsteher WAZV „Der Teltow“ und Bürgermeister von Kleinmachnow

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