Wem viele Kunden des Verbandes ihr täglich frisches Trinkwasser verdanken
Sechs Männer, ein Team und eine Aufgabe mit klarem Ziel: den Kunden des HWAZ tagtäglich frisches und hochwertiges Trinkwasser zu garantieren. Bis zu 2,5 Millionen Liter Trinkwasser verlassen jeden Tag das Wasserwerk Herzberg und finden über ein weit verzweigtes Leitungsnetz ihren Weg zu den Kunden.

Sie alle sorgen im Wasserwerk Herzberg tagtäglich für sauberes Trinkwasser in höchster Qualität: Hendrik Fabian, Daniel Groschke, Eric Böhme, Dominik Schädel, Adrian Müller und Torsten Becker (v. l.).
Foto: SPREE-PR/Gückel
Verantwortlich dafür zeigen sich an vorderster Stelle jene sechs Mitarbeiter des Verbandes, die als Wasserwerker oder Elektromonteur den laufenden Betrieb des Wasserwerkes Herzberg aufrechterhalten. Versorgt werden von hier etwa 12.000 Kunden. „Das dafür notwendige Rohwasser beziehen wir aus vier Brunnen, die bis zu 140 Meter in die Tiefe reichen”, erläutert Wasserwerksleiter Hendrik Fabian. Nach der Förderung durchläuft das kostbare Nass eine Belüftungsanlage, wird anschließend gefiltert und von Verunreinigungen befreit, um letztlich in den Reinwasserbehälter zu gelangen. Von dort fließt es über das Leitungsnetz zum Endverbraucher.
Die Aufbereitung bzw. Veredelung des Rohwassers nimmt in diesem Prozess den arbeitsintensivsten Teil ein. Schließlich gilt es, Stoffe wie Eisen, Mangan oder Kohlendioxid durch Belüftung und Filtration (mittels Sand oder Aktivkohle) zu entziehen oder auf ein für den Verbraucher angepasstes Level zu senken.
Gefragte Handwerksarbeit
Insgesamt betreibt der Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband gegenwärtig sechs Wasserwerke – neben Herzberg sind das die Wasserwerke in Falkenberg, Proßmarke, Stolzenhain, Theisa und Saxdorf – fünf Druckerhöhungsstationen und einen Wasserturm. Diese Anlagen durch kontinuierliche Überwachung am Laufen zu halten, ist neben den allgemeinen Instandhaltungs-, Pflege- und Wartungsarbeiten die Hauptaufgabe des Wasserwerksteams.
Gleichwohl die Einzug haltende Digitalisierung viele Tätigkeiten in der Trinkwasserproduktion etwas vereinfacht oder beschleunigt, bleiben handwerkliche Fähigkeiten auch in Zukunft das A & O der Arbeit eines Wasserwerkers. „Kein Computer und keine KI reparieren eine Pumpe, warten sie oder tauschen sie im Bedarfsfall aus. Dafür braucht es auch weiterhin handwerklich begabte und engagierte Mitarbeiter – wie sie der HWAZ hat”, hebt Hendrik Fabian hervor.
Die Versorgungssicherheit mit klarem, frischem und hochwertigem Trinkwasser bleibt damit auf lange Zeit für die Kunden des HWAZ gewährleistet.

