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Findet die sieben Unterschiede

 




Findet die sieben Unterschiede

Liebe Kinder! Jetzt, wo die Tage wieder länger sind, zieht es Erwachsene und Kinder hinaus in die Natur. Doch an vielen Ufern haben sich in der Frühlingszeit Unrat und Müll angesammelt. Dies ärgert TRÖPFCHEN und STRAHL. Gemeinsam gehen sie daran, den Abfall einzusammeln. Auf unseren Bildern werden sie dabei von den neugierigen Enten beobachtet.

Doch halt, gibt es da nicht Unterschiede zwischen den beiden Bildern? Richtig, bei genauerem Hinschauen werdet ihr schnell sieben Merkmale herausfinden.

Viel Spaß dabei!

Rätsel

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Grafik: SPREE-PR/Archiv

  • 1 Fransen am Schal
  • 2 Dose in Tröpfchens Hand
  • 3 Tröpfchens Kette
  • 4 Entenküken
  • 5 Rohrkolben
  • 6 Gabel statt Löffel
  • 7 Vogelschwarm

Rätsel vergrößert
Zum Zoomen aufkneifen · zum Verschieben ziehen

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Kann Wasser schlecht werden?

 




Kann Wasser schlecht werden?

„Schlecht“ werden im herkömmlichen Sinne kann Trinkwasser nicht. Es enthält weder Eiweiß noch Zucker, also keinen Anteil an organischen Stoffen, welche verschimmeln oder vergären könnten.

Wenn sich also nur CO2 und Mineralien im Wasser befinden, kann es nicht schlecht werden. Nur andere Substanzen, die von außerhalb in das Wasser kommen, können die Vermehrung von Algen, Pilzen und Bakterien verursachen.

Wasser aus dem Hahn ist gesund. Foto: Pixabay

Zumeist nicht gesundheitsschädigend, jedoch die Appetitlichkeit einschränkend, sind stagnationsbedingte Veränderungen des Geruchs, des Geschmacks und der Temperatur. Stagnation tritt auf, wenn Trinkwasseranlagen über einen längeren Zeitraum, etwa während der Ferien oder bei Urlaubsabwesenheit, nicht genutzt werden.

Wasserhahn ruhig mal „laufen” lassen

Besonders betroffen davon ist das Trinkwasser der Hausinstallation, da – anders als bei der zentralen Wasserversorgung – hier eine dauernde Trinkwasser­abnahme nicht gewährleistet ist. Weil „abgestandenes“ Trinkwasser nicht schmeckt und auch nicht für die Zubereitung von Speisen und Getränken empfohlen werden kann, sollten Sie bei Wiederinbetriebnahme ihren Wasserhahn im sprichwörtlichen Sinne ruhig einmal „laufen“ lassen.

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Zweckverband informiert vor Ort

 




Zweckverband informiert vor Ort

Besuch auf dem Wasserwerk und in der Kläranlage: Stadtvertretende, Bürgerinnen und Bürger haben sich die Wasserversorgung in Lassan angeschaut. Wie wird aus Grundwasser Trinkwasser? Wie gelangt es in die Haushalte – und wie wird Abwasser so gereinigt, dass es sauber in den Mühlengraben abgeleitet werden kann? Technik, die rund um die Uhr arbeitet, zeigte sich hier hautnah. Gruppen, die selbst einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten, melden sich unter 03836 2739-0.

Stadtvertretende, Bürgerinnen und Bürger sehen im Klärbecken, wie aus Abwasser gereinigtes Wasser wird. Quelle: ZV Festland Wolgast

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Wasser kennt keinen Winterschlaf

 




Christian Zschiesche. Foto: SPREE-PR/Archiv

Wasser kennt keinen Winterschlaf

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dieser Winter hat uns gefordert. Frost, Eis, wochenlanger Stillstand auf unseren Baustellen – wer im Januar oder Februar an einer unserer Baustellen vorbeigekommen ist, hat wenig gesehen. Das täuscht. Im Hintergrund wurde geplant, vorbereitet, koordiniert. Denn aufgehört haben wir nie.

Seit Mitte März geht es wieder voran. Klein und groß, quer durch unser Verbandsgebiet. Rohre, Leitungen, Schächte – vieles davon unsichtbar, sobald die Straßen wieder geschlossen sind. Aber notwendig. Jede Maßnahme ist ein Beitrag dazu, dass bei Ihnen zu Hause zuverlässig Wasser aus dem Hahn fließt und zuverlässig wieder abfließt.

Eine der größeren Maßnahmen dieser Saison startet im Sanierungsgebiet Fischerwiek in der Fischerstraße. Gemeinsam mit der Stadt Wolgast erneuern wir dort die Infrastruktur – unterirdisch, aufwendig, aber richtig so. Wenn Stadtentwicklung und Wasserversorgung Hand in Hand gehen, ist das der effizienteste Weg: einmal aufgraben, gemeinsam investieren, langfristig profitieren.

Ich bitte Sie an dieser Stelle um etwas: Geduld mit unseren Baustellen. Eine gesperrte Straße, ein Umweg, Lärm zur Unzeit – das ist ärgerlich, das weiß ich. Aber hinter jeder Absperrung steckt Infrastruktur, die Jahrzehnte halten soll. Wir arbeiten so schnell und so rücksichtsvoll wie möglich.

Wir freuen uns darauf, 2026 gemeinsam mit Ihnen zu gestalten.

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Das beste Getränk kommt aus dem Hahn

 




Die Deutsche Gesellschaft empfiehlt Durstlöscher für den Sommer

Das beste Getränk kommt aus dem Hahn

1,5 Liter Wasser täglich. Das klingt nach viel, ist aber schnell erreicht, wenn man das Richtige trinkt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat klare Empfehlungen. Und die gute Nachricht für alle Haushalte im Versorgungsgebiet des Zweckverbands Wolgast: Das beste Getränk haben Sie bereits zu Hause.

Unser Körper besteht zur Hälfte aus Wasser. Es reguliert die Körpertemperatur, transportiert Nährstoffe und ist Bestandteil jeder einzelnen Zelle. Wer zu wenig trinkt, merkt das schnell: Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Kopfschmerzen. Ausreichend Flüssigkeit ist keine Frage des Wohlbefindens – sie ist Grundlage.

Die DGE empfiehlt rund 1,5 Liter täglich, am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Leitungswasser steht dabei ganz oben: Es ist frisch, sicher, jederzeit verfügbar und wird regelmäßig kontrolliert. Wer möchte, kann es mit Minze, Gurke oder aufgeschnittenen Früchten aromatisieren. Schmeckt, kostet fast nichts, kommt ohne Plastikflasche aus.


Leitungswasser ist das einfachste und beste Getränk: frisch, sicher, kontrolliert und jederzeit verfügbar. Für Kinder wie für Erwachsene ist das kühle Nass besonders an heißen Tagen die erste Wahl.

Foto: SPREE-PR/Archiv

Auch Kräuter- und Früchtetees ohne Zucker sowie Saftschorlen im Verhältnis 1 Teil Saft zu 3 Teilen Wasser sind gute Wahl. Kaffee und schwarzer Tee zählen ebenfalls zur Flüssigkeitsbilanz, solange sie ohne Zucker und Milch getrunken werden.

Weniger empfehlenswert: Limonaden, Eistees, Energydrinks und Fruchtsäfte pur. Sie enthalten bis zu 100 Gramm Zucker pro Liter, fördern Übergewicht und schaden den Zähnen. Auch sogenanntes „aromatisiertes Wasser” kann gezuckert sein. Ein Blick auf die Zutatenliste klärt es.

Und noch ein Argument für den Hahn: Leitungswasser spart Geld, Verpackung und Transportwege. Wer es in einer Mehrwegflasche aus Glas oder Edelstahl mitnimmt, ist auch unterwegs gut versorgt – ohne Aufwand, ohne Kosten, ohne schlechtes Gewissen.

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Was Ihr Wasserzähler Ihnen sagen will

 




Der digitale Zähler erkennt Probleme früher als Sie

Was Ihr Wasserzähler Ihnen sagen will

Der neue elektronische Wasserzähler, den der Zweckverband Festland Wolgast schrittweise einbaut, ist mehr als ein Messgerät. Sein Display zeigt mit kleinen Symbolen, wenn im Haus etwas nicht stimmt. Wer diese Zeichen kennt, kann schnell handeln und bares Geld sparen.

Es lohnt sich, den Zählerstand regelmäßig zu notieren. Ein plötzlich gestiegener Verbrauch hat manchmal eine einfache Erklärung – manchmal steckt mehr dahinter. Die Symbole im Display helfen bei der Suche. In der Regel bleiben sie 21 Tage lang sichtbar, auch wenn der Fehler – zum Beispiel ein laufender Spülkasten – längst behoben wurde. Theoretisch lassen sich Fehler sogar noch nach einem Jahr auslesen, aber nur mit Spezialgerät und im Beisein des Zweckverbands. Bis dahin ist der Schaden meist längst entstanden.


Von der kleinen Leckage bis zum Rohrbruch: Der neue elektronische Wasserzähler zeigt mit kleinen Symbolen im Display, wenn im Haus etwas nicht stimmt. Wer die Anzeigen kennt, kann schnell reagieren und bares Geld sparen. Der Zweckverband Festland Wolgast baut die smarten Zähler ein.

Foto: ZV Festland Wolgast

Das Tropfen-Symbol: Kleiner Hinweis

Das wichtigste Symbol im Alltag ist das Tropfen-Icon. Es erscheint, wenn das Wasser in den letzten 24 Stunden keine einzige Stunde lang stillgestanden hat. Das klingt unscheinbar, ist aber oft ein deutliches Warnsignal: Ein tropfender Wasserhahn, ein dauerhaft laufender Toilettenspülkasten oder eine kleine Leckage in der Hausinstallation können dafür verantwortlich sein. Solche Dauerdurchflüsse fallen im Alltag kaum auf – auf der Jahresrechnung aber schon.

Das Rohrbruch-Symbol: Sofort handeln

Dringlicher ist das Rohrbruch-Symbol. Es erscheint, wenn der Verbrauch über eine halbe Stunde konstant auf einem ungewöhnlich hohen Niveau bleibt. In diesem Fall sollte schnell gehandelt werden.

Drei weitere Symbole

Drei weitere Anzeigen können auftauchen: eine Batteriewarnung, die rund sechs Monate vor dem Ende erscheint; ein Symbol für Rückfluss, wenn Wasser in die falsche Richtung fließt – ein seltenes, aber ernstes Zeichen; und ein Hinweis, wenn der Zähler trocken läuft und nichts messen kann.

Was bei einem Symbol zu tun ist

Leuchtet ein Symbol auf, lohnt sich zunächst ein Blick auf alle Wasserhähne und Toiletten im Haus: Läuft irgendwo dauerhaft Wasser? Ist ein Spülkasten hörbar aktiv? Lässt sich keine offensichtliche Ursache finden, hilft ein Anruf beim Zweckverband Festland Wolgast weiter. Warten Sie nicht bis zur Jahresablesung und -abrechnung. Schauen Sie regelmäßig auf Ihren Zähler, um Überraschungen zu vermeiden.

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Löschwasser für alle?

 




Verschiedene Aufgaben, verschiedene Zuständigkeiten

Löschwasser für alle?

Trinkwasserversorgung und Löschwasserbereitstellung sind zwei verschiedene Aufgaben mit verschiedenen Zuständigkeiten. Wenn in einem Ort der Hydrant nicht genügend Wasser liefert, ist der erste Gedanke oft: Das müsste der Wasserversorger richten. Doch das stimmt so nicht.

Die Löschwasserbereitstellung gehört nicht zu den Aufgaben des Zweckverbandes. Das ist Aufgabe der Städte und Gemeinden. Was der Zweckverband liefert, ist sauberes Trinkwasser. Und das hat seine Grenzen – aus gutem Grund.

Löschwasser bereitstellen

Der Zweckverband Festland Wolgast unterhält das Trinkwassernetz: Er sorgt dafür, dass das Wasser sicher, sauber und in ausreichender Menge und zu einem fairen Preis beim Kunden ankommt. Die Bereitstellung von Löschwasser hingegen ist eine kommunale Pflichtaufgabe. Städte und Gemeinden im Verbandsgebiet sind dafür verantwortlich, ausreichend Lösch­wasser vorzuhalten – zum Beispiel über Brunnen, Löschteiche, Behälter oder gezielte Maßnahmen an der Infrastruktur.


Ein Hydrant am Wegesrand: Wo das Trinkwassernetz endet, endet auch die Zuständigkeit des Zweckverbands – Löschwasser ist Aufgabe der Gemeinden.

Foto: Pixabay

Natürlich können die Hydranten im Trinkwassernetz bei Brandfall oder anderen Notfällen für die Erstbrandbekämpfung genutzt werden. Wo das Trinkwassernetz für Lösch­wasserzwecke angezapft wird, setzt das voraus, dass die Leitungen, Druckstationen und Behälter dafür ausgelegt sind. In weiten Bereichen von Wolgast und Teilen von Lassan ist das Netz ausreichend dimensioniert. Die Hydranten sind entsprechend gekennzeichnet.

An vielen anderen Stellen im Netz ist das so nicht möglich.

Ein physikalisches Problem

Kleine Orte wie Klotzow, Wrangelsburg oder Gladrow, liegen am Ende des Versorgungsnetzes. Das Verteilungsnetz dorthin ist so dimensioniert, dass eine zuverlässige Trinkwasserversorgung mit gleichbleibenden Druckverhältnissen sicher gewährt wird. Für die im Brandfall benötigten Mengen an Löschwasser ist das Netz schlichtweg zu klein. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern dem Umstand geschuldet, dass wenige Haushalte versorgt werden müssen: Eine größere Leitung wäre technisch und aus hygienischen Gründen unsinnig und wirtschaftlich nicht vertretbar.

Versorgung nicht gefährden

Wenn hier durch die Feuerwehren zur unmittelbaren ersten Gefahrenabwehr aus dem Netz Trinkwasser zu Löschzwecken entnommen wird, kann dies zu erheblichen Problemen in der Versorgungsstabilität und der Trinkwasserqualität führen. Schlimmstenfalls bricht der Druck im Netz zusammen und damit die Versorgung. Ein zu schnelles Öffnen und Schließen der Schieber führt zu Druckstößen im Netz, die Rohr­brüche nach sich ziehen können. Die Versorgung mit reinem Trinkwasser sicherzustellen hat für den Zweckverband daher stets Vorrang.

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Eine Woche mit unseren Azubis

 




Zwei Einblicke aus dem Alltag der Ausbildung beim Zweckverband Festland Wolgast

Eine Woche mit unseren Azubis

Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung klingen nach Routinearbeit. Ist es nicht. Zwei Azubis des Zweckverbandes Festland Wolgast zeigen, was eine Ausbildungswoche bei uns wirklich bedeutet.


Azubi Benjamin Holznagel (l.) misst den pH-Wert des Reinwassers. Robert Rumpel aus dem Bereich Trinkwasser begleitet die Messung.

Foto: ZV Festland Wolgast

Jetzt bewerben – Ausbildungs­plätze ab Sommer 2026!

Schulabgänger aufgepasst: Ab Sommer 2026 bildet der Zweckverband Festland Wolgast in drei Berufen aus (m/w/d):

Umwelttechnologe für Wasserversorgung,
Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung,
Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement.

Alle Ausbildungen dauern drei Jahre, sind dual organisiert und bieten gute Übernahmechancen in einem systemrelevanten, krisenfesten Berufsfeld direkt vor der Haustür.

Per E-Mail oder Post bewerben

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung – Festland Wolgast,
Bahnhofstraße 98,
17438 Wolgast,
info@zv-festland-wolgast.de.
Auf der Webseite gibt es alle Ausbildungsinfos.

Benjamin Holznagel, 2. Lehrjahr

Umwelttechnologe für Wasserversorgung

Kein Tag gleicht dem anderen. Zum festen Programm gehört der morgendliche Rundgang im Wasserwerk Hohendorf: Technische Anlagen prüfen, Messwerte ablesen und alles dokumentieren. In dieser Woche stand außerdem die jährliche Reinigung eines Trinkwasserbehälters an. Dienstags begleitete Benjamin einen Zählerwechsel beim Kunden – und war dabei, als das Gesundheitsamt zur offiziellen Trinkwasserprobenahme kam. Mittwochs ging es raus: alle Brunnen im Versorgungsgebiet abfahren, kontrollieren, ablesen. Donnerstags stand die Wartung des Hydrophorkessels an – einer Anlage, die Druckschläge im Rohrnetz abfedert. Freitags schließlich: Endstränge im Versorgungsgebiet über Hydranten spülen und messen.

Je nach Jahreszeit verschiebt sich der Schwerpunkt: Im Winter mehr Technikwartung, im Sommer mehr Geländearbeit und Kundenkontakt. Mit jedem Lehrjahr wächst der selbstständige Aufgabenbereich.

Tim Walter, 2. Lehrjahr

Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung

Auf der Kläranlage beginnt der Tag mit der digitalen Erfassung von Betriebsdaten – per QR-Code direkt an den Anlagen, mit Tablet. Kontrollgänge durch die biologischen Reinigungsstufen und die Nachklärung gehören genauso dazu wie die Abarbeitung des Wartungsplans: Funktionskontrollen, kleinere Reparaturen, Vergleichsmessungen an Messgeräten. In dieser Woche stand außerdem die Reinigung eines Rechenkorbs an – eine dieser Arbeiten, die wenig glamourös sind, aber den reibungslosen Betrieb sichern. Mittwochs ist großer Labortag: Abwasseranalysen mit Küvettentests nach den gesetzlichen Vorgaben, Auswertung und Besprechung mit dem Kläranlagenverantwortlichen. Was gemessen wird, muss auch verstanden werden – das ist Teil der Ausbildung. Einmal pro Woche stehen die Hauptpumpwerke auf dem Programm: vor Ort prüfen, Betriebsdaten aufnehmen, in die zentrale Datenbank einspielen.

Tim Walter nimmt im zweiten Lehrjahr Proben aus dem Belebungsbecken der Kläranlage. Foto: ZV Festland Wolgast

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Ratten im Kanal: Der Zweckverband handelt

 




Moderner Bolzenschuss statt Gift / Schutz der Kanalisation

Ratten im Kanal: Der Zweckverband handelt

Sie leben dort, wo es warm ist, Wasser fließt und Nahrung nicht weit ist: in unserer Kanalisation. Ratten sind ein bundesweites Problem. Der Zweckverband Festland Wolgast begegnet ihnen mit modernen Bolzenschussfallen: präzise, umweltfreundlich und ohne das Risiko von Resistenzbildung. Doch die beste Technik hilft kaum, wenn Ratten weiterhin reichlich Futter finden. Und das liegt auch in Ihrer Hand.

Karikatur: Muzeniek

Die Wanderratte lässt sich gern dort nieder, wo gute Bedingungen herrschen. Die warme Kanalisation bietet ihr genau das – und wir Menschen liefern oft unbewusst noch die Mahlzeiten dazu. Essensreste, die über Toilette oder Spülbecken entsorgt werden, landen direkt im Abwasserkanal und werden zur Nahrungsquelle. Kartoffeln, Fleisch, Speisereste: Was für uns Abfall ist, ist für Ratten ein gedeckter Tisch.

Auch Komposthäufen in Haus- und Kleingärten sind ein Problem, wenn Küchenabfälle offen eingebracht werden. Ratten erreichen sie oft direkt über Kanalverbindungen.

Die Botschaft ist klar: Lebensmittelreste gehören in die Biotonne – nicht in den Abfluss und nicht auf den offenen Kompost.

Der Zweckverband Festland Wolgast setzt seit 2021 auf zertifizierte Bolzenschussfallen des Herstellers Anticimex – und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Chemische Rattengiftstoffe, sogenannte Rodentizide, sind nicht nur problematisch für Greifvögel und andere Tiere, die vergiftete Ratten fressen. Ratten entwickeln auch über Generationen Resistenzen gegen diese Wirkstoffe. Was heute tötet, zeigt morgen keine Wirkung mehr. Die Bolzenschussfallen umgehen dieses Problem vollständig: kein Gift, kein Risiko für andere Tiere, keine Resistenzbildung.

Die Technik ist ebenso intelligent wie tierschutzkonform: Ein Sensor in jeder Falle misst Bewegung und Körperwärme. Spricht er an, löst die Falle sofort aus. Das Tier stirbt ohne Leid, die Falle setzt sich selbst zurück. Zusätzlich zählt jedes Gerät automatisch die Abschüsse und sendet die Daten zur wöchentlichen Auswertung. So weiß der Zweckverband genau, wo der Befall besonders hoch ist und wo nachbestellt werden muss.

Foto: ZV Festland Wolgast

Ratten frühzeitig entdecken

Seit 2025 sind acht Geräte an 34 Standorten im Einsatz – vor allem in Wolgast und Lassan. Insgesamt wurden im Jahr 2025 bereits 1.625 Abschüsse registriert. 2026 sind bisher 16 Schächte besetzt, 513 Abschüsse wurden schon gezählt. Aktueller Schwerpunkt ist die Heberleinstraße in Wolgast mit 213 Abschüssen. Zusätzlich setzt der Zweckverband vier Infrarotkameras ein, um Rattenaktivität in Kanälen frühzeitig zu erkennen – eine Methode, die sich in der Praxis als zuverlässiger erwiesen hat als klassische Köder.

Was können Sie tun?

Der Zweckverband darf Ratten nur in der Kanalisation bekämpfen, nicht auf privaten Grundstücken oder an der Oberfläche. Wer eine Rattenbeobachtung meldet, hilft dabei, Schwerpunkte frühzeitig zu erkennen. Die wichtigste Vorbeugung aber liegt im Alltag:

  • Keine Speisereste über Toilette oder Spülbecken entsorgen.
  • Kompost geschlossen halten – Küchenabfälle in den Behälter, nicht offen aufschütten.
  • Tiernahrung und Vogelfutter in verschließbaren Behältern lagern.
  • Rattenbeobachtungen dem Zweckverband Festland Wolgast melden.

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Spülung sichert blitzeblanke Leitungen

 




Für sauberes Waser

Spülung sichert blitzeblanke Leitungen

Die umfassenden Rohrnetzspülung vom 16. Bis 22. März finden vorrangig in den Nachtstunden statt, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Während der Spülung kann es in den Ortsteilen der Stadt Lassan, der Gemeinde Buggenhagen, der Gemeinde Zemitz sowie in der Ortschaft Zarnitz zu kurzfristigen Unterbrechungen der Wasserversorgung kommen. Sobald die Spülung in einem Bereich abgeschlossen ist, steht das Wasser wieder wie gewohnt zur Verfügung. Den genauen Ablauf der Arbeiten sowie eine Übersicht der betroffenen Ortsteile finden Sie demnächst auf der Internetseite des Zweckverbandes unter www.zv-festland-wolgast.de.

Der Zweckverband bittet um Verständnis für eventuelle Einschränkungen und bedankt sich für die Geduld der Anwohnerinnen und Anwohner.

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