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Kann Wasser schlecht werden?

„Schlecht“ werden im herkömmlichen Sinne kann Trinkwasser nicht. Es enthält weder Eiweiß noch Zucker, also keinen Anteil an organischen Stoffen, welche verschimmeln oder vergären könnten.

Wenn sich also nur CO2 und Mineralien im Wasser befinden, kann es nicht schlecht werden. Nur andere Substanzen, die von außerhalb in das Wasser kommen, können die Vermehrung von Algen, Pilzen und Bakterien verursachen.

Wasser aus dem Hahn ist gesund. Foto: Pixabay

Zumeist nicht gesundheitsschädigend, jedoch die Appetitlichkeit einschränkend, sind stagnationsbedingte Veränderungen des Geruchs, des Geschmacks und der Temperatur. Stagnation tritt auf, wenn Trinkwasseranlagen über einen längeren Zeitraum, etwa während der Ferien oder bei Urlaubsabwesenheit, nicht genutzt werden.

Wasserhahn ruhig mal „laufen” lassen

Besonders betroffen davon ist das Trinkwasser der Hausinstallation, da – anders als bei der zentralen Wasserversorgung – hier eine dauernde Trinkwasser­abnahme nicht gewährleistet ist. Weil „abgestandenes“ Trinkwasser nicht schmeckt und auch nicht für die Zubereitung von Speisen und Getränken empfohlen werden kann, sollten Sie bei Wiederinbetriebnahme ihren Wasserhahn im sprichwörtlichen Sinne ruhig einmal „laufen“ lassen.