Wenn das Ziel mitten in Wolgast liegt
Von Ost nach West über eine ganze Insel: Der Internationale Usedom-Marathon führt vom polnischen Swinoujscie bis ins Wolgaster Peene-Stadion. Für den Zweckverband Festland Wolgast ist der Lauf ein Heimspiel, denn das Ziel liegt mitten im Verbandsgebiet.

Jürgen Schütze (r.) organisiert bis heute den Usedom-Marathon mit. Der ehemalige Mitarbeiter des Zweckverbandes gibt Paul Wiese, Leiter Bereich Trinkwasser, am Startpunkt des Halbmarathons ein paar Tipps. Paul Wieses Ziel in diesem Jahr: die 21 Kilometer in unter zwei Stunden. Der ZV drückt die Daumen. Foto: ZV Festland Wolgast
Laufen, wo andere Urlaub machen: Am 5. September 2026 fällt der Startschuss für den 46. Internationalen Usedom-Marathon und den 35. Halbmarathon. Für den Zweckverband Festland Wolgast ist das Ereignis mehr als ein Sportevent, denn das Ziel aller Läuferinnen und Läufer liegt mitten in unserem Verbandsgebiet, im Wolgaster Peene-Stadion.
Die Marathonstrecke beginnt im polnischen Swinoujscie und führt über Europas längste Strandpromenade vorbei an den Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin. Begleitet vom Rauschen der Ostsee geht es durch malerische Ortschaften und über die Deichkrone zwischen Koserow und Zempin, mit herrlichem Blick aufs Achterwasser, bis ins Ziel nach Wolgast. Der Halbmarathon startet und endet im Peene-Stadion und führt über die imposante Peenebrücke, das „Blaue Wunder“, auf die Insel.
Rund 600 Aktive und etwa 250 freiwillige Helfer machen den grenz- überschreitenden Lauf Jahr für Jahr möglich, getragen von einem nur zehnköpfigen Verein und der engen Freundschaft zu den polnischen Mitorganisatoren.
Mit dabei ist auch der Zweckverband selbst: Paul Wiese, Leiter des Bereichs Trinkwasser, geht beim Halbmarathon an den Start. Sein Ziel: die 21 Kilometer in unter zwei Stunden. Wertvolle Tipps gab ihm Jürgen Schütze, ehemaliger Mitarbeiter und bis heute aktiver Mit-Organisator des Marathons. Der Zweckverband drückt die Daumen!

