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Die Zahlen Ihrer Zähler

 



ZÄHLERABLESUNG

Die Zahlen Ihrer Zähler – und wie sie ihren Weg in den Verband fanden

Schnell, papierlos und unkompliziert – so geht Zählerablesung heute. Mehr als die Hälfte der Zählerstandsmeldungen ging im November und Dezember 2025 digital beim WAV Elsterwerda ein.

So haben Sie dem Verband Ihre Zähler-Zahlen mitgeteilt.


Grafik: SPREE-PR/Uftring

„Darüber haben wir uns besonders gefreut“, hebt Sachbearbeiterin Nancy Engelmann hervor, „denn der digitale Trend wird anhalten. Online-Meldungen gehen schneller, sparen Papier, Porto und Bearbeitungszeit – ein Gewinn für alle Beteiligten.“ Kein Wunder, dass immer mehr Kundinnen und Kunden bewusst auf die digitale Variante über die WAVE-Website setzen.

Und die klassischen Selbstablesekarten? „Nur noch 2.632 landeten ausgefüllt im Verbandsbriefkasten. Das waren weniger als im Jahr 2024, und das ist auch gut so“, meint Kollegin Doreen Rumpelt.

Vielen Dank an Sie alle für die zuverlässige Rückmeldung Ihrer Zähler-Zahlen.

Übrigens: Im Kundenportal des kommunalen Verbandes stehen Ihnen weitere Formulare online und damit rund um die Uhr zur Verfügung, die Sie schnell, unkompliziert und jederzeit ausfüllen und absenden können.

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5. Verbandsversammlung 2025

 



WICHTIGE BESCHLÜSSE

In den WAVE-Verbandsversammlungen entscheiden die Vertreter der Mitgliedsgemeinden über die anstehenden Aufgaben des Ver- und Entsorgers. Die dabei gefassten Beschlüsse sind im verbandseigenen Amtsblatt veröffentlicht (siehe www.wav-elsterwerda.de), das auch in den Mitgliedsgemeinden ausliegt. Die Lausitzer WASSERZEITUNG informiert kurz und knapp darüber.

In der 5. Verbandsversammlung 2025 am 16. Dezember 2025 wurden folgende Beschlüsse gefasst:
ÖFFENTLICH
1. Beschluss 5/26/25 – Neufassung der Geschäftsordnung des Wasser- und Abwasserverbandes Elsterwerda
2. Beschluss 5/27/25 – Wirtschaftsplan 2026 des Geschäftsbereichs Trinkwasser
3. Beschluss 5/28/25 – Wirtschaftsplan 2026 des Geschäftsbereichs Abwasser
4. Beschluss 5/29/25 – Aufnahme eines Darlehens – Geschäftsbereich Abwasser
5. Beschluss 5/30/25 – Aufnahme eines Darlehens – Geschäftsbereich Trinkwasser
6. Beschluss 5/31/25 – Vergabe einer Bauleistung – Ersatzneubau Transportleitung Trinkwasserleitung WW Oschätzchen nach Elsterwerda, 3. BA 2. TA
7. Beschluss 5/32/25 – Vergabe einer Bauleistung – Erneuerung einer Schaltanlage und Gebläsestation auf der Kläranlage Elsterwerda
8. Beschluss 5/33/25 – Vergabe einer Bauleistung – Sanierung der Beckenkronen eines Belebungs- und eines Nachklärbeckens inkl. der Ausrüstung mit Heizung und Abdeckung
NICHT ÖFFENTLICH
9. Beschluss 5/34/25 – Verlängerung einer Absichtserklärung zum Zwecke einer Kooperation zur Klärschlammverwertung

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Lidzba heißt jetzt AQUA-TOOL

 



NEUER NAME

Lidzba heißt jetzt AQUA-TOOL

Saubere Sache mit dem Abwasser – auch ohne Anschluss ans zentrale Netz. Abflusslose Sammelgruben oder Kleinkläranlagen von rund 1.150 Kundinnen und Kunden des WAV Elsterwerda werden mobil entsorgt.

Foto: AQUA-TOOL

Bisher fuhren die rot-weißen Saugwagen von Lidzba vor, jetzt sind es die ebenfalls rot-weißen von AQUA-TOOL. Denn beide Firmen haben sich zur AQUA-TOOL zusammengeschlossen.
Und sonst? Ändert sich nix!

  • gleiche Leistungen
  • unveränderte Gebühr
  • dieselben Ansprechpartner
  • gewohnte Verlässlichkeit
  • Abrechnung über den WAVE

Ihre Grube ist bald voll? Die Nummer zur Terminvereinbarung kennen Sie schon:
03535 403013 oder 0800 0803940 (kostenfrei)

Übrigens: Auch das „Ziel“ Ihres Abwassers bleiben die Kläranlagen in Elsterwerda und Bad Liebenwerda. Sie sind ideal für das „mobile Geschäft“ ausgerüstet.

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Frühlingserwachen

 



FRÜHLINGSERWACHEN

Ab in die Natur – und feste Feste feiern!

Hier sind zwei Frühlings-Highlights, die sich ganz sicher auch für Sie und Ihre Familie lohnen.

  • 27. Frühlingsfest Elsterwerda

    Wirtschaft, Kultur und Volksfest in perfekter Mischung – damit lockt das traditionelle Elsterwerdaer Frühlingsfest zum ersten großen Open-Air-Happening nach dem Winter. Etwa 20 Unternehmen, darunter der WAV Elsterwerda, öffnen ihre Türen und lassen den Lenz herein. Freuen Sie sich auch auf Attraktionen für Kinder, Schausteller, Spielbuden, Schlemmereien und Livemusik im Festzelt.

    Ihr lokaler Ver- und Entsorger lädt Sie am Samstag, dem 18. April, zu Führungen über die Kläranlage ein – 11 Uhr und 14 Uhr – analysiert von 10 bis 16 Uhr Ihr Brunnenwasser und beschäftigt die Kleinsten am Basteltisch. Außerdem ist der WAVE Stempelstation. Sammeln Sie auf Ihrer Frühlings-Entdeckungsreise im Gewerbegebiet wertvolle Stempel. Wer mindestens 14 Stempel ergattert, hat die Chance auf tolle Preise der Unternehmen.

    Das Frühlingsfest im Gewerbegebiet Ost – ein Erlebnis für die gesamte Familie!

    27. Frühlingsfest Elsterwerda
    17. – 19. April 2026

    www.frühlingsfest-elsterwerda.de

  • Bad Liebenwerda feiert!

    Foto: Tourist Information Bad Liebenwerda

    Die Stadt lädt zum 32. Brunnenfest mit 46. Elsterlauf ein. Erstmals können Lauf-Enthusiasten auch über die Marathondistanz an den Start gehen!

    Von Freitag bis Sonntag verwandelt sich der Roßmarkt in eine Freiluft-Fest-Oase mit Musik, Bewegung, Trubel und ganz viel Stadtfest-Feeling. Erleben Sie auf der Bühne am Marktplatz ein abwechslungsreiches Programm. Am Sonntag ist von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffen, zum Kurkonzert spielen die Niederlausitzer Blasmusikanten. Auch an die kleinen Gäste ist gedacht.

    Raus auf den Roßmarkt, rein ins Vergnügen!
    29. bis 31. Mai 2026
    Marktplatz von Bad Liebenwerda

    www.bad-liebenwerda.de

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Fachkräftenachwuchs rechtzeitig finden

 



EDITORIAL

Fachkräftenachwuchs rechtzeitig finden

Liebe Leserinnen und Leser,

dass die Wasserwirtschaft vor spannenden Herausforderungen und einem Generationenwechsel steht, spüren auch wir beim Wasser- und Abwasserverband Elsterwerda: Nach Jahren verlässlicher Arbeit treten erfahrene Kolleginnen und Kollegen Schritt für Schritt kürzer oder gehen in den Ruhestand. Und mit ihnen jahrelange Erfahrungen und Wissen, die verloren gehen. WENN, ja wenn man nicht rechtzeitig vorbaut. Deshalb haben wir frühzeitig begonnen, Nachwuchs-Fachkräfte zu finden und auf die anspruchsvollen Zukunftsaufgaben in der Wasserwirtschaft vorzubereiten. Mit den drei jungen, motivierten Talenten im Titel-Beitrag beispielsweise scheint dies möglich. Ihnen stehen Karrierewege offen, die nicht nur ein Jobangebot sind, sondern Perspektiven eröffnen – in der Heimat und in einem Bereich, der uns täglich versorgt, unsere Umwelt schützt und langfristige Verantwortung verlangt. Wasserwirtschaft ist mehr als Technik und Routine. Sie ist ein Berufsfeld mit Sinn, Sicherheit und Zukunft. Wer hier einsteigt, gestaltet aktiv die Infrastruktur von morgen – und übernimmt Verantwortung für eine lebenswichtige Ressource.

Foto: SPREE-PR/Krickau

Wir beim WAVE freuen uns, dass sich die jungen Kollegen für diese Herausforderungen entschieden haben.

Ich wünsche Ihnen einen inspirierenden Frühling voller Energie, frischer Ideen, erfolgreicher Projekte und vor allem Gesundheit und Zuversicht.

Ihr Maik Hauptvogel,
Verbandsvorsteher des WAVE

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Nach Ostern wird auf der Kläranlage Bad Liebenwerda modernisiert

 



TECHNISCHE SCHÖNHEITSKUR

Nach Ostern wird auf der Kläranlage Bad Liebenwerda modernisiert

Reibungslose Abläufe sind selbstverständlich – bis sie ins Stocken geraten. Wer rechtzeitig vorsorgt, kann oft böse Überraschungen verhindern. So hat sich im vergangenen Winter auf der Kläranlage in Bad Liebenwerda ausgezahlt, dass beim Nachklärbecken 2 bereits Beckenkronenheizungen montiert waren.

Mit einer Beckenkronenheizung kann die Räumerbrücke auch bei Schnee und Eis weiterarbeiten.

Foto: WAVE/Jopien

Nun sind die anderen Becken an der Reihe.  „Ab Ende April werden im Nachklärbecken 1 und im Belebungsbecken 2 die Beckenkronen umfassend saniert“, blickt Technikchef Sylvio Graf voraus. Hintergrund ist das „Winter-Problem“: „Bei Eis und Schnee kam es immer wieder zu Störungen an den Räumerbrücken, und es musste auch nachts Schnee geschoben werden.“

Bereits 2005 und 2006 wurden die ersten Becken mit einer Beckenkronenheizung ausgestattet. 2017 – mit dem Anschluss der Mineralquellen Bad Liebenwerda an die Kläranlage – konnten zwei bis dahin leerstehende Becken technisch hergerichtet und wieder in Betrieb genommen werden. „Die laufen stabil, aber bei starkem Winter, mit Eis und Schnee zeigte sich Optimierungsbedarf“, so Sylvio Graf.

Störungsfreier Betrieb

Nun also die Nachrüstung – übrigens bei laufendem Betrieb der Anlage. Die Fahrbereiche der Brücken auf den Beckenrändern erhalten Edelstahlabdeckungen, darunter wird die neue Heizung installiert. So ist auch bei Schnee und Minusgraden ein störungsfreier Betrieb möglich.

Langfristige Betriebssicherung

Was dann folgt, erleben auch Abwasser-Fachleute nicht so oft:  „Das Belebungsbecken 1 wird vollständig entleert. Das haben wir 2006 zuletzt gemacht.“

Mehr dazu in der Sommerausgabe von Lausitzer WASSERZEITUNG und E-Paper.

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WAVE sorgt für 1. Klasse-Wasser- und Abwasserleitungen bei den Bahnquerungen

 



UNTER DEN GLEISEN FLIESST VERSORGUNG

WAVE sorgt für 1. Klasse-Wasser- und Abwasser­leitungen bei den Bahnquerungen

Wenn die Deutsche Bahn baut, gelten strenge Vorgaben – auch für Betreiber von Wasser-, Abwasser-, Gas-, Fernwärme- oder Telekommunikationsleitungen, die Bahnanlagen queren müssen. Schließlich geht es im schlimmsten Fall um Menschenleben. Was das für den WAV Elsterwerda bedeutet, erzählt der Technische Leiter Sylvio Graf.

  • Bei der Taufe des ICE Elsterwerda. Elsterwerda war 2011 die 15. brandenburgische Stadt, die Namensgeber eines ICE wurde.

    Fotos (2): Lausitzer Rundschau/Frank Claus

  • Bei der Taufe des ICE Elsterwerda. Elsterwerda war 2011 die 15. brandenburgische Stadt, die Namensgeber eines ICE wurde.

    Fotos (2): Lausitzer Rundschau/Frank Claus

Grundlage für alle unsere Bautätigkeiten im Zusammenhang mit der Bahnstrecke Berlin – Dresden, die es aktuell betrifft, ist das technische Regelwerk der Deutschen Bahn. Es gibt unter anderem vor, wie Leitungen unter oder neben Gleisen verlaufen müssen, damit Betrieb und Wartung jederzeit möglich sind. Wenn wir also Strecken der Bahn in irgendeiner Art und Weise mit unseren Leitungen tangieren, muss ein sogenannter Kreuzungsvertrag geschlossen werden. Darin wird festgehalten, welche Leitungen wo wie tief liegen und aus welchem Material sie sind.

Für den WAVE heißt das: In unserem Zuständigkeitsbereich werden alle bestehenden Bahnquerungen gemäß Regelwerk und Kreuzungsvereinbarung überprüft. Das betrifft den Streckenbereich Elsterwerda – Kotschka – Prösen.

Beispiel Kotschka

Hier befindet sich eine Trinkwasserleitung im unmittelbaren Gleis- und Weichenbereich. Aber Rohre unter Gleisen sind nur schwer zugänglich. Weil jedoch Zugang und Reparaturfähigkeit oberste Priorität haben, dürfen künftig keine Leitungen mehr unter Gleisen und Weichen verlaufen. Die neuen Leitungen werden so geplant, dass die bestehenden bis zur endgültigen Umbindung in Betrieb sind, die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung bleiben also gesichert.

Grober Zeitplan

Der konkrete Baubeginn steht noch nicht fest. Im Idealfall kann im Sommer ausgeschrieben werden. Derzeit sind erst einmal zwei Planungsbüros damit beschäftigt, die bestehenden Querungen auf Bahnkonformität zu überprüfen und die Neuverlegung der Trinkwasser- und Schmutzwasserleitungen bahn- und kreuzungsvertragskonform vorzubereiten.
An der Ausschreibung für diese Maßnahmen können sich übrigens nur Baufirmen beteiligen, die für bahnkonformes Bauen zugelassen sind.

Die Deutsche Bahn wird voraussichtlich Mitte bis Ende 2027 ihre Arbeiten ausführen. Bis dahin müssen alle beteiligten Medienträger – also auch der WAVE – fertig sein, alle Dükerungen ausgeführt haben und aus dem Baufeld raus sein.

Die Grafik zeigt eine Leitungsdükerung unter einem Fluss hindurch. Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch die Dükerung unter Bahnschienen.
Grafik: SPREE-PR/G. Schulze

„Fahrplan“ Streckenausbau Berlin – Dresden

  • 125 km Strecke werden bis Ende 2029 für Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h ausgebaut
  • Brücken und Unterführungen ersetzen alle bisherigen Bahnübergänge
  • Gleisanlagen und Oberleitungen werden komplett erneuert
  • ab 2026 in Elsterwerda: Bau der Eisenbahnüberführung (EÜ) und Fußgängerunterführung am Binnengraben sowie der EÜ am Thaugraben, der Schwarzen Elster, der Pulsnitz und dem Floßkanal Elster
  • Prösen: Ausbau Haltepunkt Prösen Ost, neue Personenunterführung am Bahnübergang, Lärm- und Schallschutzmaßnahmen
  • in Prösen und Kotschka erfolgen mehrere Dükerungen
  • geplante Inbetriebnahme der Strecke: 2029

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Kontinuierliche Investitionen in Netze und Anlagen sorgen für Ver- und Entsorgungssicherheit

 



HEUTE BAUEN – MORGEN SICHER VER- UND ENTSORGT

Kontinuierliche Investitionen in Netze und Anlagen sorgen für Ver- und Entsorgungs­sicherheit

Die größten Werte eines Wasser-Abwasser-Dienstleisters liegen im Verborgenen. Tief unter der Erde verlaufen kilometerlange Leitungen, die Tag für Tag frisches Trinkwasser und zu reinigendes Abwasser transportieren. Erfahrungswerte, Kamerabefahrungen und die Analyse von Rohrbrüchen geben klare Hinweise, wo gehandelt werden muss. Welche besonders wichtigen Maßnahmen in diesem Jahr geplant sind – ein Überblick.

Karte: Brandenburg Viewer

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Mit „frühlingsfrischem Personal“ in die Verbands-Zukunft

 



DREI VOLLTREFFER

Mit „frühlingsfrischem Personal“ in die Verbands-Zukunft

Die Wasserwirtschaft braucht in den kommenden Jahren Nachwuchs. Vor allem gut ausgebildeten. Zwar hat die Branche im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen eine deutlich ältere Mitarbeiterschaft, aber beim WAV Elsterwerda ist man seit Längerem darauf eingestellt – und hat entsprechend gehandelt.

Fabio Claudius und Verbandsvorsteher Maik Hauptvogel (oben), Til Küster (li.) und Ricci Timm (re.).
Fotos (3): LWG; SPREE-PR/Krickau; SPREE-PR/Petsch

„Die Verjüngung der Belegschaft erfordert strategisches Handeln“, bringt es Maik Hauptvogel auf den Punkt. „Wann genau die älteren Fachkräfte in den Ruhestand gehen werden, ob wir rechtzeitig ausreichend qualifizierten Ersatz finden, der die steigenden Anforderungen durch Digitalisierung und Klimawandel bewältigen kann, ist nicht planbar. Die Betriebssicherheitsstandards aber müssen wir jederzeit gewährleisten.“

Gar nicht graue Theorie

Über ein entsprechendes Personalentwicklungskonzept hat sich der Verbandsvorsteher schon vor Längerem Gedanken gemacht.

Die wichtigsten Punkte:
  1. Oberste Priorität: Sicherung der Arbeitsfähigkeit des Verbandes
  2. Technologischer Wandel und strenge EU-Umweltanforderungen brauchen Personal mit entsprechenden Qualifikationen
  3. Optimierung von Produktivität und Arbeitsqualität durch gezielte Mitarbeiter-Fortbildung
  4. Fachpersonal und Führungskräfte aus den eigenen Reihen gewinnen
  5. Förderung von Talenten
Erfreuliche Praxis

„Mit der regelmäßigen Ausbildung seit 2014 sowohl im Trinkwasser- als auch im Abwasserbereich und der anschließenden Übernahme als Jung-Facharbeiter hat der WAV frühzeitig mit der Verjüngung des Personals begonnen. So konnte sich der Nachwuchs bereits vieles vom Wissens- und Erfahrungsschatz der langjährigen Mitarbeiter aneignen“, berichtet Maik Hauptvogel. Er denkt hier insbesondere an Tom Engelmann oder Paul Lehmann. Hinzu kamen fähige Bewerber „von außen“: Lebensmitteltechnikerin und Abwasserfachfrau Sabrina Münch vom damaligen Betriebsführer oder Elektrotechniker Felix George und im mehr und mehr digitalisierten Verwaltungsbereich des Verbandes unter anderen Nancy Engelmann und Judith Weser.

Entgegen allgemeinem Trend

Dass es vor allem in technischen Berufen in der Energie- und Wasserwirtschaft schwierig ist, geeigneten Nachwuchs zu rekrutieren, ergab die Fachkräfteengpassanalyse der Agentur für Arbeit von 2024. „Das können wir glücklicherweise nicht bestätigen“, freut sich Maik Hauptvogel über drei „Volltreffer“ beim WAVE: Ricci Timm, Fabio Claudius und Til Küster.

„Herr Timm war schon als Azubi auffallend gut“, sagt der Verbandsvorsteher. „Er hat in Dresden bei einer renommierten Bildungsgesellschaft gelernt. Danach bekam er ein Stipendium von der IHK für eine weitergehende Qualifizierung.“ Gemeinsam haben sich Ricci Timm und der Verband für die Meisterschule entschieden. „Sein fachliches und menschliches Potenzial wollen wir fördern und langfristig auch mit Führungsverantwortung für den Abwasserbereich nutzen.“

Lobeshymnen stimmt er auch über seinen Jung-Facharbeiter an: „Herr Claudius zeigte schon als Azubi im Trinkwasserbereich überdurchschnittliche fachliche Eignung in Theorie und Praxis und nutzte die Doppelqualifizierung in der Berufsschule. Jetzt gilt es, all das im Interesse unserer Kunden zu nutzen und Erfahrungen zu sammeln, die ihn mittelfristig fit machen für Führungsverantwortung.“

Für Til Küster schmiss der Verband sogar kurzerhand den Personalplan um: „Eigentlich war 2025 noch kein Azubi vorgesehen. Da er aber bei einem Praktikum mit Herzblut, Interesse und seiner freundlichen Art auffiel, konnten mich die Kollegen im Abwasserbereich und Herr Küster im Bewerbungsgespräch davon überzeugen, dass wir genau solche Mitarbeiter für die Bewältigung der Herausforderungen in der Wasserwirtschaft brauchen.“

Danke schön, LWG-Lehrwerkstatt!

„Diese tollen Leistungen wären ohne die hervorragende Verbundausbildung in der LWG-Lehrwerkstatt Cottbus nicht möglich“, hebt Maik Hauptvogel hervor.


Ricci Timm – auf dem Weg zum Meister

Alter: 24 
Wohnort: Massen (Niederlausitz)
beim WAVE seit: 2019
Meisterschule seit: Oktober 2024 

Die morgendliche Probenahme im Belebungsbecken ist für Ricci Timm mittlerweile Routine.
Foto: SPREE-PR/Petsch

Herr Timm, ganz allgemein: Wie waren die zurückliegenden anderthalb Jahre?

Anstrengend, aber auch erfolgreich. Die Basisqualifikation und den Ausbilderschein habe ich bereits in der Tasche. Die Ausbildereignungsprüfung gilt laut Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) als Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation. Damit bin ich jetzt berechtigt, Ausbildungen in nach dem Berufsbildungsgesetz geregelten Ausbildungsberufen durchzuführen.

Oh, Glückwunsch!  Vielen Dank.

Auch in den Pausen wird viel gefachsimpelt, damit das umfangreiche Erfahrungswissen nicht verloren geht.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Man hört immer wieder, die Meisterschule sei ein hartes Stück Arbeit. Wie oft wollten Sie schon hinwerfen?

Gar nicht! Die Chance, eine durch die IHK geförderte Weiterbildung machen zu können, gibt es nicht so oft. Und in meinem Alter sollte man das auf alle Fälle nutzen. Außerdem ist es eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag auf der Kläranlage.

Wenn Sie die Meisterschule hinter sich haben, sehen Sie sich dann gerüstet für eine spätere Leitungsfunktion – oder gehört das nicht zu Ihrem Lebensplan?

Doch, das möchte ich sehr gern, Verantwortung im Verband übernehmen. Ich denke, dass mich nicht nur die Meisterschule dafür rüstet. Das betriebliche Zusammenspiel beim WAVE gehört auch dazu. Hier mache ich wichtige Erfahrungen und lerne genauso viel Neues.

Wann war Ihnen klar, dass Sie perspektivisch „führen“ möchten?

Das wusste ich von Anfang an. Deshalb habe ich bereits im Vorstellungsgespräch erfragt, wie es beim WAV Elsterwerda mit Fortbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten aussieht.

Wie erleben Sie den Generationswechsel ganz konkret im Arbeitsalltag?

Ältere und sehr erfahrene Kollegen gehen in Rente oder stehen kurz davor. Es ist schwierig, dieses Wissen zu ersetzen. Die Ausbildung und Förderung von eigenen Fachkräften, wie es beim WAVE funktioniert, ist da ein guter Weg, denke ich.

In welchen Situationen wird Ihnen bewusst, wie wertvoll das Wissen der „alten Hasen“ ist?

Jedes Mal, wenn sie Tricks verraten und Tipps geben, die für mich neu sind. Dann merke ich, dass die Wasserwirtschaft stark von Erfahrungen lebt. Diesen Wissensschatz versuche ich mir anzueignen und zu speichern. Ich frage viel, denn nur so kann meiner Meinung nach der Wissenstransfer gelingen und man von den langjährigen Erfahrungen auch profitieren.

Welche Werte oder Arbeitsweisen der älteren Generation sollten unbedingt bewahrt werden?

Das hört sich vielleicht altmodisch an, aber Pünktlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit gehören für mich unbedingt dazu.

Wo braucht es Ihrer Meinung nach neue Denkweisen oder Strukturen?

Ich finde, in allen Lebensbereichen ist es wichtig, sich nicht nur auf ein Ziel oder einen Weg zu versteifen, sondern offen für viele Möglichkeiten zu sein. Das fällt der jüngeren Generation vielleicht etwas leichter.

Welche Rolle spielen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Arbeitgeberattraktivität in Ihren Vorstellungen von moderner Führung?

Nachhaltigkeit sollte in einem umwelttechnologischen Betrieb in der Wasserwirtschaft immer höchste Priorität haben. Digitalisierung und Arbeitgeberattraktivität sind aus meiner Sicht ein Zusammenspiel, um ein zukunftsfähiges, motiviertes Team zu haben bzw. aufbauen zu können und seine Mitarbeiter langfristig im Unternehmen halten zu können.

Welche Rolle kann Ihre Generation bei der Bewältigung der Herausforderungen für die Wasserwirtschaft der Zukunft spielen?

Frischen Wind, neue Sichtweisen und Leichtigkeit in ein Unternehmen zu bringen, ist immer gut. Damit entsteht auch Mut zu Veränderungen bzw. Weiterentwicklung.

Was hat Sie ursprünglich in die Wasserwirtschaft „getrieben“?

Ich wollte einen Beruf, der auch zukünftig relevant ist. Berufe in der Trink- und Abwassertechnik sind es. Im Abwasserbereich hat mir vor allem die Vielseitigkeit im Arbeitsalltag gefallen und dass ich aktiv zum Umwelt- und Gewässerschutz beitragen kann. Denn ich bin auch in meiner Freizeit viel in der Natur und am Wasser.

Wenn Sie in 15 Jahren zurückblicken – worauf möchten Sie stolz sein?

Auf den kommenden Industriemeister-Abschluss und weitere Fortbildungen, die mich immer wieder in die Lage versetzen, alle Herausforderungen meistern zu können. Auch darauf, dass man durchgezogen und auch in stressigen Phasen nicht gezweifelt hat.

Welchen Rat würden Sie jungen Menschen geben, die überlegen, in die Wasserwirtschaft einzusteigen?

Wer sich in der Region wohlfühlt, aktiv etwas für die Umwelt leisten möchte und einen abwechslungsreichen, zukunftsfähigen Beruf sucht, sollte zumindest über ein Praktikum nachdenken, um ein Gespür für unseren Wirtschaftszweig zu bekommen.


Fabio Claudius – Berufsstart mit Bestnoten

Alter: 19 
Wohnort: Hohenleipisch
Ausbildung: 2022 bis 2026 
beim WAVE seit: 31. Januar 2026

Jörg Lange, Ausbildungsleiter der LWG (li.), gratuliert seinem nun ehemaligen Schützling zum hervorragenden Ausbildungsabschluss.
Foto: LWG

Die Mama gibt den entscheidenden Tipp. „Sie meinte, Trinkwasser oder Abwasser wird es immer geben, da hätte ich einen zukunftssicheren Job“, erzählt der bald 20-Jährige. „Bei einem Praktikum habe ich die verschiedenen Arbeiten beim Verband gut kennenlernen können und mich dann für eine Ausbildung im Bereich Trinkwasser entschieden.“ Die Verantwortlichen beim WAV Elsterwerda sehen viel Potenzial bei dem jungen Mann. Fabio Claudius ist wissbegierig, engagiert – und auch bei der Ausbildung in der LWG-Lehrwerkstatt zeigt er praktisches Geschick und Können. Das Oberstufenzentrum in Forst bietet die Möglichkeit, eine Doppelqualifizierung – Ausbildung und Fachabi – zu machen. „Das waren drei Stunden pro Woche mehr. Und Fächer, die ich im Beruf gut gebrauchen kann: Deutsch, Mathematik, Englisch und Physik“, meint er.

Der junge, neue Mitarbeiter im Trinkwasserbereich wurde am 31. Januar von Verbandsvorsteher Maik Hauptvogel (re.) und Wassermeister Heiko Pirschel (li.) herzlich willkommen geheißen.

Foto: SPREE-PR/Krickau

Herausragende Leistungen

Schon in den Zwischenprüfungen zeigt sich, dass Fabio Claudius vom WAV Elsterwerda zu den besten Azubis des Jahrgangs gehört. Am 30. Januar 2026 schließlich steht er bei der Freisprechung stolz zwischen seinen Mit-Auszubildenden: Bessere Zeugnisse als er bekommt keiner: Fachabi mit Durchschnitt von 1,1 – Facharbeiter-Theorie 97 von 100 Punkten – Facharbeiter-Praxis volle Punktzahl!

Berufsnachwuchs, den sich der Verband nicht entgehen lässt. Einen Tag nach der Freisprechung, am 31. Januar 2026, beginnt der erste Tag im Berufsleben von Fabio Claudius im Wasserwerk Oschätzchen.

Die Freisprechung seines motivierten Auszubildenden Fabio Claudius (re.) ließ sich WAVE-Wassermeister Heiko Pirschel nicht entgehen.

Foto: LWG

In der Praxis weiterlernen

Und damit das reibungslos klappt mit dem Generationswechsel, sind im Trinkwasserbereich die Teams immer altersgemischt unterwegs. „So kann ich mir von den erfahrenen Kollegen eine Menge abschauen oder immer wieder erfragen, was ich aufgrund fehlender Erfahrungen nicht wissen kann“, sagt der begeisterte „Schwalbe“-Fahrer. „Das reicht von Kniffen bei der Hausinstallation bis zu Praxistipps, wie man am besten in engen Kellern klarkommt.“

Digitalisierung aktiver gestalten

Fabio Claudius ist klar, dass seine Generation diejenige ist, die beim Thema Digitalisierung vorangehen und alle anderen mitziehen sollte: „Ich denke, Zettelwirtschaft ist nicht mehr zeitgemäß. Beispielsweise sind ausreichend Tablets auch in der Wasserwirtschaft nötig, um effektiv, schnell und kundenorientiert zu arbeiten. Digitalisierung ist ein Stück Zukunft, das wir heute schon haben können und auch sollten.“

Seine ganz persönliche Berufs-Zukunft sieht der Jung-Facharbeiter beim kommunalen Wasser-Abwasser-Dienstleister in Elsterwerda. „Ich möchte jetzt in der Praxis noch vieles von den älteren Kollegen lernen und auch gern meinen Meister machen. Alles Weitere werden wir sehen“, sagt der sympathische junge Mann lachend.


Til Küster – Azubi außer der Reihe

Alter: 17 
Ausbildung: 2025 bis 2029 zum Anlagenmechaniker für Instandhaltung 

Für Til Küster (2. v. l.) begann im September 2025 ein neuer Lebensabschnitt: seine Ausbildung. In der LWG-Lehrwerkstatt wurden er und seine Mitstreiter von Sebastian Lindner, LWG-Geschäftsführer (li.), dem Technischen Leiter des WAV Elsterwerda Sylvio Graf und LWG-Ausbildungsleiter Jörg Lange (re.) begrüßt.
Foto: LWG

Auch mit Til soll der Generationswechsel beim WAVE gelingen. „Interessierte, fleißige und aufgeschlossene junge Leute wie Herrn Küster zu erkennen und unbürokratisch beim Verband zu halten, gehört zu unserer Personalplanung für einen geräuschlosen Generationswechsel“, betont Verbandsvorsteher Maik Hauptvogel.

Und da Til bei seinem Praktikum „Abwasser geleckt“ hat, nahm ihn der Verband als neuen Azubi. „Die Verbundausbildung bei der LWG ist richtig mega. Erstmal kann ich hier Zusatzqualifikationen wie den Schweißerlehrgang oder die Ausbildung zur Elektrofachkraft absolvieren – was sinnvoll für den Bereich Instandhaltung ist. Und ich mache wie Fabio die Doppelqualifizierung, also Abitur neben der Ausbildung.“

Nach ersten Gesprächen in der Lehrwerkstatt in Cottbus wächst mit Til Küster eine weitere passable Säule an Mitarbeiter-Nachwuchs beim WAVE heran.

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Was am 7. Oktober 2025 entschieden wurde

 



BESCHLÜSSE DER 4. VERBANDSVERSAMMLUNG DES WAVE

Was am 7. Oktober 2025 entschieden wurde

Die Verbandsversammlung ist das zentrale Entscheidungsorgan des Wasser- und Abwasserverbandes. Die Lausitzer WASSERZEITUNG informiert kurz und knapp über deren Beschlüsse – ausführlich sind sie im Amtsblatt des WAVE nachzulesen (kostenlos im Kundencenter, im Internet unter www.wav-elsterwerda.de, Menüpunkt Aktuelles, Bekanntmachungen und in den Verwaltungen der Mitgliedsgemeinden).

In der 4. Verbandsversammlung 2025 am 7. Oktober fasste das Gremium folgende Beschlüsse:

ÖFFENTLICH

1. Beschluss 4/18/25
Vergabe der Bauleistung „Ersatzneubau Trinkwasserleitung vom WW Oschätzchen nach Elsterwerda, 3. Bauabschnitt 1. Teilabschnitt“
2. Beschluss 4/19/25
Bestätigung Jahresabschluss für die Geschäftsbereiche Trink- und Abwasser für das Jahr 2024 und Entlastung des Verbandsvorstehers für dieses Wirtschaftsjahr
3. Beschluss 4/20/25
Vorschlag, für die Prüfung des Jahresabschlusses 2025 dem Landkreis Elbe-Elster ein Wirtschaftsprüfunternehmen zur Bestätigung zu benennen
4. Beschluss 4/21/25
12. Änderungssatzung zur Verbandssatzung des Wasser- und Abwasserverbandes Elsterwerda
5. Beschluss 4/22/25
2. Änderung der Geschäftsordnung
6. Beschluss 4/23/25
Vergabe einer Dienstleistung zur Entsorgung des anfallenden Klärschlammes mit Phosphorrecycling auf Grundlage des Ergebnisses der Ausschreibung

NICHTÖFFENTLICH

7. Beschluss 4/24/25
Erlass der Abgabenforderung
8. Beschluss 4/25/25
Personalangelegenheit

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