Endlich – die Freiflächen-Photovoltaikanlage vor der Kläranlage Elsterwerda
kommt!
Mitte Juni setzte die Verbandsversammlung ein Ausrufezeichen: Auf der Brache vor dem
Verbandssitz kann die Photovoltaikanlage mit ca. 400 kWp Nennleistung gebaut werden!
Sie soll in den Folgejahren um weitere 200 kWp vergrößert werden und eine Speicherkapazität von mindestens 400 kWh haben.
Die Kombination aus Klärschlammfaulung und PV-Strom kann dann 70 Prozent des Energiebedarfs der Kläranlage decken. Abwasseraufbereitungsanlagen sind bekanntlich „Energiefresser“. „Das ist ein bedeutender Schritt für den WAV Elsterwerda in Richtung kompletter Energieneutralität der Kläranlagen bis 2045“, ordnet Verbandsvorsteher Maik Hauptvogel den Beschluss der Verbandsversammlung ein.
Vor vier Jahren noch musste das Projekt wegen fehlender Gesamtfinanzierung und wirtschaftlicher Auswirkungen des Ukraine-Krieges gestoppt werden.
die Sommermonate bedeuten für alle Wasserversorger Hochkonjunktur. Teils steigen die Trinkwasserabgabemengen enorm an, da unter anderem Gärten bewässert und Pools befüllt werden. Damit die wassertechnische Infrastruktur nicht an Kapazitätsgrenzen stößt und Engpässe in der Versorgung entstehen, investiert auch der WAV Elsterwerda kontinuierlich in seine Netze und Anlagen. So steht in diesem Sommer die letzte Bauphase des wichtigsten Projektes der vergangenen fünf Jahre an: Die neue Trinkwasserhauptleitung vom Wasserwerk Oschätzchen nach Elsterwerda – sie gewährleistet künftig eine sichere Versorgung auch in den heißen Phasen des Jahres.
Obwohl in unserem Verbandsgebiet kaum Engpässe wegen Wasserknappheit bei der Trinkwasserbereitstellung zu erwarten sind, freut sich „Mutter Erde“ über den sparsamen Umgang mit ihrem wichtigsten Lebensmittel. Wer etwa seinen Garten an heißen Tagen in den kühleren Morgen- oder Abendstunden gießt, verbraucht weniger davon und reduziert Verdunstungsverluste.
Ich wünsche Ihnen allen eine wunderschöne, erholsame und sonnige Sommerzeit! Das Team und die moderne Technik Ihres WAV Elsterwerda sorgen hinter den Kulissen rund um die Uhr für frisches, kühles Trinkwasser in bester Qualität – selbst, wenn kein Schatten zur Verfügung steht.
Markus Terne Vorsitzender der WAVE-Verbandsversammlung
„Tauschen“ Sie nach dem Urlaub das Wasser in Ihren Leitungen
Es ist nicht schlecht, es ist gesundheitlich nicht bedenklich – es ist lediglich abgestanden:
Trinkwasser, das beispielsweise 14 Tage lang in den Leitungen zubrachte, während Sie Ihren
Urlaub genossen haben. Wie es schnell wieder frisch wird?
Foto: SPREE-PR/Galda
„Hähne auf und das Wasser etwa eine Minute ablaufen lassen“, rät WAVE-Wassermeister Heiko
Pirschel. Wer es auffängt, hat gleich noch ausreichend Nahrung für seine Zimmerpflanzen, das
Balkongrün oder den Garten. „Sobald deutlich kühleres Lebenselixier aus der Leitung kommt,
sollte das Wasser weg sein, das längere Zeit in den Rohren stand; die gewollte und gewohnte
Trinkwasserqualität ist dann wieder hergestellt. Spülen Sie ruhig auch Dusche und andere selten
genutzte Entnahmestellen“, meint der Fachmann. Denn besonders im Sommer könne sich das
Wasser in Hausanschlüssen und Leitungen wegen höherer Umgebungstemperaturen erwärmen.
„Wichtig ist, dass das Wasser in der Leitung vollständig ausgetauscht wird.“
Die Kurzmeldungen bündeln Neuigkeiten, Projekte und Wissenswertes aus dem Arbeitsalltag
des kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgers auf einen Blick. So sind Sie bestens
informiert.
Danke, Petra Körner – hallo, Mariann Glowienka!
Fast 25 Jahre war Petra Körner stellvertretende Verbandsvorsteherin. „Auch mich hat sie in den schweren Zeiten des Verbandes fachlich versiert und engagiert unterstützt“, bedankt sich Verbandsvorsteher Maik Hauptvogel. Am 1. Mai ging Petra Körner in den Ruhestand. Nicht, ohne Mariann Glowienka in deren neues Aufgabengebiet einzuarbeiten. Sie ist die neue Stellvertreterin und bleibt Leiterin Rechnungswesen.
Bei Amtsantritt als neue Stellvertreterin freute sich Mariann Glowienka über den wunderschönen Blumenstrauß des Verbandsvorstehers Maik Hauptvogel.
Foto: WAVE/Jopien
Letzter Bauabschnitt
Noch 1,8 Kilometer Leitungen müssen in die Erde – dann ist die neue Trinkwasserhauptversorgungstrasse vom Wasserwerk Oschätzchen nach Elsterwerda fertig. „Laut Plan im Dezember“, präzisiert Trinkwassermeister Heiko Pirschel. „Die Neue“ bringt mehr Versorgungssicherheit und ist eines der größten Wasserversorgungs-Infrastrukturprojekte der Region. Den Zuschlag für den letzten Bauabschnitt, der im Juni begonnen wurde, erhielt die Strabag.
Es gibt auf die Deckel
… auf die 13 Schachtdeckel. Schächte und Kanalabdeckungen auf der Abwasser-Zubringerleitung aus Richtung Burgstraße zur Kläranlage Elsterwerda werden bis Ende 2026 saniert. Hier haben chemische Verbindungen im Abwasser den Beton porös gemacht. Eine Spezialfirma dichtet beschädigte Schachtwände, Fugen und Böden ab und passt die Höhe der Kanaldeckel an.
Neuer Klärschlammentsorger
Der Klärschlamm von Kläranlagen wie denen des Verbandes darf ab 2029 nicht mehr in der Landwirtschaft eingesetzt werden. „Deshalb haben wir seit April einen neuen Entsorger, der zu gegebener Zeit auch das geforderte Phosphor-Recycling aus dem Schlamm durchführt“, informiert Abwassermeister Steffen Röthling. „So stellen wir sicher, die Klärung der Abwässer ordnungsgemäß, umweltgerecht und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften durchzuführen.“
In Containern der Rubin GmbH wird der anfallende Klärschlamm zur Weiterbearbeitung bei Veolia transportiert.
Foto: SPREE-PR/Petsch
Nicht durch den Dschungel!
Alles grünt und blüht – Ihr Garten ist Ihr Ein und Alles? Doch wenn der Inhalt Ihrer Sammelgrube oder Kleinkläranlage mobil abgefahren wird, halten Sie bitte die Wege dahin frei und gut erreichbar; schneiden Sie Büsche oder Stauden und verstellen Sie ihn nicht mit schweren Blumenkübeln, damit der dezentrale Entsorger nicht „durch den Dschungel“ muss und zuverlässig arbeiten kann.
Bitte den Zugang zu Grube oder Kleinkläranlage auf keinen Fall „dekorieren“, sondern freihalten.
Die „Wächter“ fürs Rohwasser werden auf den aktuellen Stand der Technik
gebracht
Brunnenstuben sichern den Förderbereich des Grundwassers direkt am Brunnen. In diesen
Schutzräumen aus Beton verlaufen Rohre, Ventile und technische Anlagen zur Weiterleitung
und Kontrolle des Rohwassers.
„Sie müssen absolut dicht sein. Wenn der Beton reißt, Dichtungen porös werden oder Metallteile rosten, sanieren wir, um unsere gute Wasserqualität nicht zu gefährden“, erklärt Wassermeister Heiko Pirschel. „Eine Brunnenstube ist bereits fertig, eine weitere soll 2026 noch folgen.“
Foto: WAVE/Pirschel
Dabei werden die Anlagen gemäß technischem Regelwerk des DVGW* auf den aktuellen Stand gebracht:
* Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.
neue elektrische Mess-, Steuer- und Regeltechnik (EMSR)
moderne Pegelmessung im Brunnenrohr – Sensoren erfassen die Wasserstände und übertragen die Daten an die Steuerungstechnik → Folge: Verbesserung der Betriebssicherheit der Anlage
automatisierte Mengenmessung und zwei Spülanschlüsse – einer fürs Rohwasser, einer für die Brunnenleitung
Außerdem neu:
Austausch alter Bauteile
zwei Einstiegsluken statt einer zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und für den Austausch der Brunnenpumpe
Den sogenannten Ewigkeits-Chemikalien – per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, kurz PFAS –
kann sich niemand entziehen. Sie kommen in Alltagsprodukten wie beschichteten Pfannen,
Backpapier, Pizzakartons, Outdoor-Kleidung oder Kosmetika vor und sind in der Umwelt kaum
abbaubar. Das Thema beschäftigt auch LWZ-Leser.
Patricia B. aus Bad Liebenwerda fragt:
„Sind PFAS eine Herausforderung für den WAVE?“
Liebe Frau B.,
in unserem Verbandsgebiet gibt dieses Thema derzeit keinen Anlass zur Sorge. Die Analysewerte der regelmäßigen Beprobungen des Reinwassers aus dem Wasserwerk Oschätzchen lagen bislang stets unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten. Viermal jährlich führt ein unabhängiges, zertifiziertes Labor unangekündigte Tests durch. Sowohl bei der Beprobung im September 2025 als auch bei der ersten Untersuchung 2026 wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.
Meist gelangen solche Stoffe über den Boden in den Grundwasserleiter, beispielsweise wenn Industrieunternehmen, die diese Stoffe in ihrer Produktion verwenden, sie unsachgemäß entsorgen. Derartige Betriebe sind uns im Landkreis Elbe-Elster nicht bekannt. Auch Havarien bei Gefahrguttransporten in Trinkwasserschutzzonen sind bei uns praktisch ausgeschlossen: Durch unsere Schutzzonen führen nur wenige Verkehrswege.
Sollte es dennoch zu einer Überschreitung der Grenzwerte kommen, müsste der Verband eine zusätzliche Wasseraufbereitungsstufe installieren. Mithilfe von Umkehrosmose oder speziellen Aktivkohlefiltern könnten die betreffenden Schadstoffe zuverlässig entfernt werden. Allerdings würden dafür Kosten von bis zu 20 Mio. Euro entstehen, die auf die Gebühren umgelegt werden müssten. Deshalb achten wir beim WAV Elsterwerda sehr sorgsam auf die Qualität unseres wichtigsten Lebensmittels, damit keinerlei gesundheitliche Risiken entstehen und Sie jederzeit mit einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden können.
Wie der Zählertausch auch bei Ihnen ablaufen könnte
Sechs Jahre – dann fliegt er raus. Fachlich korrekter formuliert: Läuft die Eichfrist eines
Wasserzählers ab, wird er ausgetauscht. Im Frühjahr und Herbst ist Hochsaison für den
Zählerwechsel bei WAVE-Kunden. Damit jeder Austausch schnell, zuverlässig und gut
organisiert erfolgt, setzt der Verband auf ein junges, eingespieltes Team und digitale
Unterstützung durch die Baly-App*. Termine, Dokumentation und Rückmeldung in die
Verwaltung – das Meiste läuft heute per Smartphone. Die Lausitzer WASSERZEITUNG
hat das Zählerwechsel-Team begleitet.
Alles beginnt in der Verwaltung. Hier organisieren und koordinieren Nancy Engelmann und Doreen Rumpelt – Sachbearbeiterinnen im Bereich Beiträge und Gebühren (BEGE) – sämtliche Terminabsprachen.
Foto: WAVE/Jopien
Vier Augen sehen mehr als zwei: Doreen Rumpelt (li.) und Nancy Engelmann gleichen die Daten für die Tour am nächsten Tag ab.
Foto: WAVE/Jopien
14 Tage vorher gehen die Terminbriefe an die Kunden. In der Regel liegen die Termine entweder
vormittags zwischen 7.30 Uhr und 11.30 Uhr oder nachmittags zwischen 12.30 Uhr und
15.30 Uhr.
Foto: WAVE/Jopien
Termin-Änderungswunsch-Anrufe landen bei Nancy Engelmann. „Arztbesuche, Urlaub oder
andere feststehende Ereignisse lassen manchmal das von uns favorisierte Datum nicht zu.
Selbstverständlich suchen wir dann gemeinsam einen neuen Termin.“
Jetzt kommt Zählerwechsler Tom Dietrich ins Spiel: „Einen Tag vor dem Termin gegen 15 Uhr
wird auf meiner Baly-Zähler-App am Handy der Tagesplan freigeschaltet. So kann ich mir noch den
Überblick verschaffen und das entsprechende Material für den nächsten Tag zusammenpacken.“
Foto: SPREE-PR/Petsch
Es geht los. Der 24-Jährige holt seine Arbeitsmaterialien aus dem WAVE-Transporter: Eimer,
zwei Rohrzangen, Knieschützer, Lappen zum Abwischen und den neuen Zähler.
Foto: SPREE-PR/Petsch
Schnell noch die Daten des Kunden auf der Zähler-App öffnen … und nach freundlichem „Guten
Tag, ich möchte Ihren Zähler tauschen.“ geht es mit dem Kunden in den Keller.
Foto: SPREE-PR/Petsch
Die Kellernische ist schmal – oft Normalität in älteren Häusern. Manchmal hat sich durch die
kellertypische Feuchtigkeit das Material ausgedehnt, Tom Dietrich muss ordentlich Kraft
aufwenden, um den alten Zähler von der Leitung zu trennen. Anfallenden Schmutz fängt der
Trinkwasser-Fachmann im Eimer auf.
Foto: SPREE-PR/Petsch
Versiert montiert und verplombt er jetzt noch den neuen Zähler – fertig.
Foto: SPREE-PR/Petsch
Halt! Damit die Daten für Kunden und Verband korrekt nachvollziehbar sind, muss Tom Dietrich
den alten und neuen Zähler abfotografieren und die Fotos in der App ablegen.
Foto: SPREE-PR/Petsch
Schließlich druckt er für den Kunden noch einen Ablesezettel über den kleinen mobilen Drucker
aus und spielt die Daten über die App an Nancy Engelmann und Doreen Rumpelt zur weiteren
Bearbeitung.
Kurz darauf ist der junge Mann unterwegs zum nächsten Termin. Sein Bereichsleiter,
Wassermeister Heiko Pirschel, freut sich über die gute Entwicklung seines ehemaligen Azubis:
„Zählerwechsel ist genau sein Ding. In diesem Tätigkeitsfeld hat er in den vergangenen Monaten
seine Stärken unter Beweis gestellt. Er arbeitet selbstständig und zuverlässig, sein offener und
freundlicher Umgang wird von den Kunden geschätzt. Selbstverständlich weiß er auch, wie
Kontrollen im Wasserwerk gehen, kann Anlagen warten, Reparaturen an Wasserzählern
vornehmen und bei der Reparatur von Rohrbrüchen mit anpacken.“
Übrigens – das Zählerwechsel-Team (Tom Dietrich, seine Vertretung Tom Engelmann, Nancy Engelmann und Doreen Ruppelt) hat einen Wunsch:
*Mit dem Softwareanbieter Baly arbeitet der Verband seit Jahren zusammen. Zuletzt wurde vor einem Jahr die Zähler-App ins System integriert.
Bitte sagen Sie unbedingt ab und vereinbaren einen Ausweichtermin, wenn Sie den im Brief
vorgeschlagenen nicht wahrnehmen können.
Unsere Checkliste macht die Info an den WAV Elsterwerda einfach
Endlich ein eigenes Zuhause! Die Schlüssel sind übergeben, die Freude ist groß. Zum
organisatorischen Marathon von Einrichtung planen, Post nachsenden lassen, Ausweise und
Versicherungen ummelden gehört auch, dass der Wasserversorger über den Eigentümerwechsel
Bescheid wissen muss.
Fotos (2): SPREE-PR/Petsch– Dokument: WAVE
Die LWZ-Checkliste
WER?
bisheriger UND neuer Eigentümer
→ schafft Klarheit und beugt Streitigkeiten über Wasserverbrauch und Kosten vor
oder anrufen und Formular „Schlussabrechnung“ per E-Mail oder Post schicken lassen
Welche Daten?
vom Verkäufer:
Kundennummer
neue Anschrift
Zählernummern und Zählerstände aller Wasserverbrauchsmessgeräte von Haus und Grundstück (auch Unterzähler/Gartenwasserzähler)
Unterschrift
vom Käufer:
Kontaktdaten
Unterschrift
von beiden:
Datum der Schlüsselübergabe/Eigentumsübergang
bis dahin zahlt der Verkäufer den Verbrauch und bekommt einen abschließenden Bescheid/die Endabrechnung
ab diesem Datum führt der WAVE den neuen Eigentümer als Kunden
er erhält seinen ersten Bescheid, den sogenannten Abschlagsfestsetzungsbescheid (jeweils für Trink- und Abwasser) mit Schätzung des voraussichtlichen Verbrauchs und entsprechenden Abschlägen
Tipp: Informiert der neue Eigentümer den WAVE mit dem Schlussabrechnungs-Formular über die Anzahl seiner Familienmitglieder oder den wahrscheinlichen Verbrauch, können größere Nach- bzw. Überzahlungen vermieden werden.
Kaufnachweis beifügen
Kopie des Grundbuchamtsauszuges über den erfolgten Eigentümerwechsel
oder Mitteilung über den Auflassungsvermerk
oder Auszug aus der notariellen Beurkundung über den Verkauf/Kauf beider Vertragspartner (mit Urkundennummer, Verhandlungsdatum, Name des Notars, Bezeichnung des betreffenden Grundstücks, (Gemarkung/Flur/Flurstück)
Die Urlaubsmonate sind für den WAVE die intensivste Investitionszeit des Jahres
Die Sonne brennt auf den Asphalt, die Luft flimmert. Während Menschen, Tiere und Natur unter
Sommerhitze leiden, laufen Bagger, Spezialgeräte und moderne Technik auf Hochtouren. Denn die
meisten Investitionen erfordern Plusgrade.
Der Sommer 2026 hatte auch schon kühle Tage. Egal – ein Glas frischgezapftes Trinkwasser mit
Zitrone und aromatischer Minze genehmigen sich Abwassermeister Steffen Röthling, Technikchef
Sylvio Graf und Abwasser-Mitarbeiter Norman Pichanski (v. l.) in ihrer Mittagspause immer gern.
Foto: SPREE-PR/Petsch
Die Aufgabenliste ist lang. Gemäß beschlossenem Wirtschaftsplan werden Leitungen und Bauteile erneuert, Anlagen gewartet, Brunnen instandgesetzt. „Vieles davon ist mit Erdarbeiten verbunden und kann effektiv nur in den wärmeren Monaten erledigt werden“, führt Sylvio Graf aus. Aber auch Planungen und Absprachen mit Kommunen, Ingenieurbüros oder Behörden und Ausschreibungen müssen bearbeitet werden, wenn es erforderlich ist. „Das Schöne daran: Es ist immer etwas anderes zu tun und nie langweilig“, meint der Technikchef des Verbandes. „Aber: Wenn andere im Schatten sitzen oder zum See fahren, fahren wir unsere Wasserförderung hoch, damit unsere Kunden Gärten oder Balkonblumen bewässern, Pools füllen und ihren steigenden Bedarf im Haushalt jederzeit decken können. Dafür schwitzen wir auf den Baustellen.“
Aber wenn die Hitze nachlässt, bleibt für alle, was schon den ganzen Tag selbstverständlich war: frisches, klares Wasser.
Wo in diesem Sommer für die Ver- und Entsorgungssicherheit gebaut, saniert und investiert wird – ein Überblick.
WO
WAS
ZEITRAUM
Elsterwerda
Trinkwassertransportleitung von Oschätzchen nach Elsterwerda – letzter Bauabschnitt
bis Ende 2026
Elsterwerda
Erneuerung Trinkwasserleitungen: Parkstraße (240 m), Am Park (260 m), Ottostraße (300 m)
bis Ende 2026
Elsterwerda
Sanierung der Abwasser-Zubringerleitung zur Kläranlage
bis Herbst 2026
Elsterwerda
Erneuerung Trinkwasserleitung August-Bebel-Straße/Vredener Straße (100 m – Teil 2)
bis Ende 2026
Bad Liebenwerda
Kläranlage – Sanierung von Beckenkronen sowie Belebungs- und Nachklärbecken
Die Zahlen Ihrer Zähler – und wie sie ihren Weg in den Verband fanden
Schnell, papierlos und unkompliziert – so geht Zählerablesung heute. Mehr als die Hälfte der Zählerstandsmeldungen ging im November und Dezember 2025 digital beim WAV Elsterwerda ein.
So haben Sie dem Verband Ihre Zähler-Zahlen mitgeteilt.
Grafik: SPREE-PR/Uftring
„Darüber haben wir uns besonders gefreut“, hebt Sachbearbeiterin Nancy Engelmann hervor, „denn der digitale Trend wird anhalten. Online-Meldungen gehen schneller, sparen Papier, Porto und Bearbeitungszeit – ein Gewinn für alle Beteiligten.“ Kein Wunder, dass immer mehr Kundinnen und Kunden bewusst auf die digitale Variante über die WAVE-Website setzen.
Und die klassischen Selbstablesekarten? „Nur noch 2.632 landeten ausgefüllt im Verbandsbriefkasten. Das waren weniger als im Jahr 2024, und das ist auch gut so“, meint Kollegin Doreen Rumpelt.
Vielen Dank an Sie alle für die zuverlässige Rückmeldung Ihrer Zähler-Zahlen.
Übrigens: Im Kundenportal des kommunalen Verbandes stehen Ihnen weitere Formulare online und damit rund um die Uhr zur Verfügung, die Sie schnell, unkompliziert und jederzeit ausfüllen und absenden können.