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TECHNISCHE SCHÖNHEITSKUR

Nach Ostern wird auf der Kläranlage Bad Liebenwerda modernisiert

Reibungslose Abläufe sind selbstverständlich – bis sie ins Stocken geraten. Wer rechtzeitig vorsorgt, kann oft böse Überraschungen verhindern. So hat sich im vergangenen Winter auf der Kläranlage in Bad Liebenwerda ausgezahlt, dass beim Nachklärbecken 2 bereits Beckenkronenheizungen montiert waren.

Mit einer Beckenkronenheizung kann die Räumerbrücke auch bei Schnee und Eis weiterarbeiten.
Foto: WAVE/Jopien

Nun sind die anderen Becken an der Reihe.  „Ab Ende April werden im Nachklärbecken 1 und im Belebungsbecken 2 die Beckenkronen umfassend saniert“, blickt Technikchef Sylvio Graf voraus. Hintergrund ist das „Winter-Problem“: „Bei Eis und Schnee kam es immer wieder zu Störungen an den Räumerbrücken, und es musste auch nachts Schnee geschoben werden.“

Bereits 2005 und 2006 wurden die ersten Becken mit einer Beckenkronenheizung ausgestattet. 2017 – mit dem Anschluss der Mineralquellen Bad Liebenwerda an die Kläranlage – konnten zwei bis dahin leerstehende Becken technisch hergerichtet und wieder in Betrieb genommen werden. „Die laufen stabil, aber bei starkem Winter, mit Eis und Schnee zeigte sich Optimierungsbedarf“, so Sylvio Graf.

Störungsfreier Betrieb

Nun also die Nachrüstung – übrigens bei laufendem Betrieb der Anlage. Die Fahrbereiche der Brücken auf den Beckenrändern erhalten Edelstahlabdeckungen, darunter wird die neue Heizung installiert. So ist auch bei Schnee und Minusgraden ein störungsfreier Betrieb möglich.

Langfristige Betriebssicherung

Was dann folgt, erleben auch Abwasser-Fachleute nicht so oft:  „Das Belebungsbecken 1 wird vollständig entleert. Das haben wir 2006 zuletzt gemacht.“

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