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Author: wz_admin

Starke Infrastruktur für die Lausitz

 



Gruẞwort

Starke Infrastruktur für die Lausitz

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2038 kommen auch neue Herausforderungen auf die Trinkwasserversorgung in der Lausitz zu. Die enge Vernetzung von Bergbau und Wasserversorgung muss aufgelöst und letztere komplett neu strukturiert werden. Der Wasserverband Lausitz ist hier ein starker Partner und leistet einen wesentlichen Beitrag. Er arbeitet aktiv im grenzüberschreitenden Trinkwasserverbund Lausitzer Revier an einer langfristig zuverlässigen und flexiblen Wasserinfrastruktur. Dies schließt die Vorsorge bei Havarien oder Wasserknappheit ein. Davon profitieren alle Menschen im Versorgungsgebiet genauso wie Gewerbe- und Industrieansiedlungen. Zum Beispiel werden damit die Voraussetzungen geschaffen, um den Industriepark Lausitz in Schwarzheide zu erweitern.

Foto: Staatskanzlei

Damit die Trinkwasserversorger aus Brandenburg und Sachsen ihre Aufgaben im Lausitzer Revier gemeinsam bewältigen können, werden sie von Bund und Ländern mit Mitteln aus dem Strukturstärkungsgesetz gefördert. Immerhin 15 der 50 Teilprojekte des länderübergreifenden Netzwerks sind bei uns in Brandenburg. Die Umsetzung läuft. Das Ziel ist eine starke und zuverlässige Infrastruktur für die Lausitz.

Ihre Kathrin Schneider
Ministerin und Chefin der Brandenburger Staatskanzlei

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Sven Hennig – endlich zurück in seiner Lausitzer Heimat

 



WAL-Betrieb persönlich

Sven Hennig – endlich zurück in seiner Lausitzer Heimat

Seit Jahresbeginn 2025 ist Sven Hennig als Abteilungsleiter Abwasser Werke im WAL-Betrieb-Team. Er ist damit verantwortlich für den Betrieb sämtlicher Abwasserbehandlungsanlagen vom Wasserverband Lausitz.

Sven Hennig sagt, es erfüllt ihn, in einem Bereich zu arbeiten, der unmittelbar zum Schutz der Umwelt und zur Lebensqualität der Menschen beiträgt.

Foto: WAL-Betrieb

Hier in der Lausitz aufgewachsen, fühlt sich Sven seiner Heimat tief verbunden. Beruflich führte ihn sein Weg für mehrere Jahre aus der Region hinaus – mit dem klaren Ziel, eines Tages zurückzukehren. „Hier meine berufliche Erfahrung einzubringen und gleichzeitig zur Entwicklung und Zukunftsfähigkeit meiner Heimat beizutragen, ist für mich eine besondere Motivation.“

Extremereignisse wie beispielweise der Starkregen im letzten Sommer mit seinen dramatischen Konsequenzen belegen den starken Zusammenhalt im Team, bemerkt der „Neue“ in kürzester Zeit. „Wenn es darauf ankommt, stellen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönliche Interessen zurück und engagieren sich mit großem Verantwortungsbewusstsein für ein gemeinsames Ziel.“ Dieses hohe Maß an Teamfähigkeit mache die Arbeit erfolgreich und erfüllend.

Kicken für einen guten Zweck

Apropos Lebensqualität. Darum geht es auch beim Benefizturnier „Kicken für Kinder“ in Frauendorf, das uns Sven Hennig als persönlichen „Lausitz-Tipp“ wärmstens ans Herz legt.

Alle zwei Jahre verwandelt sich das Dorf nämlich in eine kleine Fußballarena mit großer Wirkung. „Auf dem Sportplatz der SG Frauendorf 1921 e.V. treten Traditionsmannschaften bekannter Vereine aus ganz Deutschland gegeneinander an – unter anderem waren schon Teams des FC Bayern München, Dynamo Dresden oder Energie Cottbus zu Gast“, berichtet der Fußball-Fan über eine tolle Kombination aus etwas sportlichem Ehrgeiz und reichlich gutem Zweck. „Der Erlös des Turniers geht an den Verein ‚Kicken für Kinder e.V.‘, der Familien mit schwerkranken Kindern unterstützt.“

Für Sven Hennig ist das Turnier im Spätsommer ein perfekter Anlass, um mit seiner Familie und Freunden einen gemeinsamen Ausflug in die Region zu unternehmen und dabei Gutes zu tun.

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Nix auf den Deckel!

 



Den Übergabeschacht bitte immer freihalten:

Nix auf den Deckel!

Ein Meter von der Grundstücksgrenze befindet sich – gemäß Schmutzwasser-Satzung – der Übergabepunkt von der öffentlichen Kanalisation zur privaten Hausinstallation: in einem Schacht mit Deckel! Der sollte unbedingt frei zugänglich sein und keine „Deko“ oben drauf bekommen.

Steine auf dem Deckel? Geht gar nicht! Und auch rechts muss bald gehandelt werden. Denn der Übergabeschacht sollte nicht unter ihren Gartengewächsen verschwinden.

Fotos: WAL-Betrieb; SPREE-PR/Arbeit

Havarien, Rohrbruch, Extremwetter – vor diesen Ereignissen gibt es keinen 100 %-igen Schutz. Wohl dem Hausbesitzer, der sich beizeiten rüstet. Teilweise reichen minimale Investitionen ohne großen Aufwand. Geht es um Auswirkungen eines Schadensereignisses im Schmutzwasserkanal ist eine Rückstauklappe für tieferliegende Geschosse (unter Straßenebene) ein unverzichtbares Präventionsmittel. Ein Rückstau tritt zum Beispiel bei Starkregen oder Überschwemmungen auf, wenn also mehr Schmutzwasser in den Kanal strömt, als dieser aufnehmen kann. Einmal eingebaut, sollte die Klappe auch regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit hin geprüft werden.

Freien Zugang sicherstellen

Selbstverständlich sind bei Extrem-oder Schadensereignissen auch die technischen Fachleute des Betriebsführers WAL-Betrieb unmittelbar im Einsatz. Im Falle dieses Falles zählt schließlich jede Sekunde. „Um Gefahren von einem Anschluss abzuwehren, könnte es in Einzelfällen notwendig sein, trotz Abwesenheit des Eigentümers ein Grundstück zu betreten“, bittet Martin Günther, Leitung Betrieb Abwasser, um Verständnis für eine Ausnahmesituation, in der zur rechtlichen Dokumentation immer eine Kamera mitläuft! „Der Übergabeschacht gehört zur öffentlichen Schmutzwasserentsorgungsanlage. Ein ungehinderter, freier Zugang muss sichergestellt sein.“ Auf einen Pflanzkasten auf dem Deckel oder dichten Bewuchs drumherum sollte aus guten Gründen verzichtet werden.

Bitte zum Telefon greifen!

Ein besonderer Hinweis ist an dieser Stelle für die sechs Kommunen im Verbandsgebiet des WAL mit Vakuumentwässerung vonnöten. Dabei handelt es sich um Arnsdorf, Frauendorf, Hohenbocka, Kroppen, Lauchhammer Nord/Kleinleipisch und Lindenau. Im Gegensatz zu einem Kanalsystem im Freigefälle sind hier physikalische Hilfen (Unterdruck) notwendig, um das Schmutzwasser im Fluss zu halten. Beim Übergang vom Hausanschlussschacht in die Vakuumsammelleitung unter der Straße könnten ungewohnte Geräusche auf ein latentes Problem aufmerksam machen.

In diesem Fall bitten wir dringend darum, dies umgehend an unsere Störungs-Hotline 03573 803-500 zu melden. Nur eine telefonische Meldung gewährleistet eine unverzügliche Bearbeitung Ihres Anliegens und – falls sich der Verdacht bestätigt – eine Beseitigung des Schadens.

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Hier passiert jetzt Strukturwandel LIVE

 



WAL bringt Großprojekte pünktlich an den Start

Hier passiert jetzt Strukturwandel LIVE

Die vergangenen zwölf Monate waren für den Wasserverband Lausitz bei Weitem kein Jahr wie jedes andere zuvor. WAL-Verbandsvorsteher Christoph Maschek spricht über 2025 aus gutem Grund mit einer gewissen Ehrfurcht vom „Jahr der Spatenstiche“. Genau vier sind es gewesen, seit hoher Besuch im September 2024 einen großzügigen Förderbescheid im Wasserwerk Tettau überbrachte.

Nach gegenwärtigem Stand der Dinge spricht alles dafür, dass sämtliche Hauptbauleistungen Ende 2026 / Anfang 2027 abgeschlossen werden können. Vor Verzögerungen in den laufenden behördlichen Genehmigungsverfahren ist der WAL jedoch nicht gefeit. Für die Fertigstellung und Abrechnung der Baunebenleistungen – Zuwegung, Zäune etc. pp. – hat der Wasserverband Lausitz bis Ende 2028 Zeit.
Foto: WAL/St. Rasche

Investitionen dieser Dimensionen und in einem derart kurzen, überschaubaren Zeitrahmen hatte der WAL in seiner 33-jährigen Geschichte noch niemals zuvor in Angriff genommen. Dass er in Zusammenarbeit mit seinem Betriebsführer WAL-Betrieb dennoch alle vier Großprojekte fürs „Lausitzer Revier“ pünktlich anschieben konnte, spricht für die erprobte Kooperation aller beteiligten Partner. „Es ist heutzutage wahrhaft keine Selbstverständlichkeit mehr, seine geplanten Bauprojekte zum Wunschtermin an den Start zu bringen“, blickt Verbandsvorsteher Christoph Maschek auf so manche gemeisterte Hürde zurück: „Allein was wir für unsere Infrastruktur an technischer Spezialausrüstung benötigen, wie Aggregate oder Armaturen, das bekommt man heute nicht mehr auf Zuruf.“ Eine raffiniert ausgeklügelte Baukoordination mit zahlreichen Partnern gerät schnell ins Wanken, wenn für das Material unwägbare Bestellzeiten gelten. „Ganz abgesehen natürlich vom Personalmangel, mit dem auch Firmen für Hoch- und Tiefbau bzw. Leitungsverlegung zu kämpfen haben.“

Was dem Wasserverband Lausitz in diversen Situationen zupass kam, ist sein Renommee als verlässlicher und professioneller Auftraggeber. „Unser Leitsatz ‚konstant investieren heißt Kosten senken‘ hat uns auch den Weg in den Trinkwasserverbund mit unseren sächsischen Nachbarn gewiesen“, so Christoph Maschek. „Wie sich zeigt, waren wir auch für dieses Mehr an Verantwortung gerüstet und können den Erwartungen gerecht werden.“ Dass sich die Vertreter aller sechs Versorger im Trinkwasserverbund auch menschlich gut verstehen und aufeinander verlassen können, sieht der WAL-Chef ebenso als stabile Basis des Zukunftsprojektes.

Zur Erinnerung:

Am 19. September 2024 übergibt Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke die sogenannten Zuwendungsbescheide in Höhe von 12,9 Millionen Euro. Bei der kleinen Zeremonie im Wasserwerk Tettau dankte er allen, „… die sich für die zügige Lösung der anspruchsvollen technischen und finanziellen Fragen dieses komplexen Projektes eingesetzt haben.“

Am 5. November 2024 ist erster Spatenstich in Frauendorf, um die sogenannte Südleitung – vom WAL-Wasserwerk in Tettau bis ins ostsächsische Skaska – zu modernisieren. Das Projekt konnte im Frühjahr abgeschlossen werden. Auf einer Länge von ca. 1.200 m wurde eine neue Trasse verlegt, die nun nicht mehr durch den Ort führt.

Am 17. Juni 2025 startet mit einem symbolischen ersten Spatenstich ein komplexeres Projekt in Lauchhammer. In zwei Abschnitten wird hier die Trinkwasser-Verbindungsleitung von der Druckerhöhungsstation (DE) Lauchhammer über Kostebrau nach Schipkau neu gebaut. Über diese Leitung kann unter anderem das im Entstehen befindliche Gewerbegebiet Schipkau-Schwarzheide zuverlässig versorgt werden. Weit mehr als die Hälfte des Projektes waren bei Redaktionsschluss dieser Zeitung geschafft. Im Bereich des Kunstgussmuseums bekommt dank einer Förderung der Brandenburger Staatskanzlei auch die Freifrau-von-Löwendal-Straße eine neue, attraktivere Oberfläche. Diese Baumaßnahme schließt dann die Gesamtinvestition ab.

Am 21. Oktober 2025 beginnen die letzten beiden Teilprojekte für den Trinkwasserverbund: die beiden energieautarken Druckerhöhungsstationen für Allmosen und Lauchhammer. Letzte Fragen des Denkmal- und Naturschutzes befinden sich in der finalen Phase der Klärung. Ist die sogenannte Baufeldvorbereitung abgeschlossen, folgen die Hauptbauleistungen in Lauchhammer und Allmosen – die Errichtung der jeweils 2.500 Kubikmeter fassenden zwei Wasserbehälter und der Maschinenhäuser. Parallel werden die Photovoltaikanlagen installiert.

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WAL sichert Wasserversorgung für Generationen

 



Aller guten „Lausitzer Revier“-Investitionen sind vier

WAL sichert Wasserversorgung für Generationen

Mit dem ersten Spatenstich für die neuen Druckerhöhungsstationen Allmosen und Lauchhammer am 21. Oktober hat der Wasserverband Lausitz nun seine vier Großprojekte für den Trinkwasserverbund „Lausitzer Revier“ auf den Weg gebracht.

Frisch angepackt haben (v.l.): Torsten Schwieg (Wirtschaftsregion Lausitz WRL), Dr. Klaus Freytag (Lausitz-Beauftragter des Ministerpräsi¬denten), Rainer Schloddarick (Präsident Landeswasserverbandstag Brandenburg LWT), Kathrin Schneider (Ministerin und Chefin der Bran¬denburger Staatskanzlei), WAL-Verbandsvorsteher Christoph Maschek, Alexander Erbert (1. Beigeordneter des Landkreises Oberspreewald-Lausitz) und Christian Konzack (Amtsdirektor Ruhland und stellv. Vorsitzender der WAL-Verbandsversammlung).

Foto: WAL/St. Rasche

„Es war mal wieder das bestellte Wetter zum richtigen Zeitpunkt“, scherzt WAL-Verbandsvorsteher Christoph Maschek beim Rückblick auf den gelungenen, symbolischen Akt. Selbst Brandenburgs Ministerin und Staatskanzlei-Chefin Kathrin Schneider hatte es sich nicht nehmen lassen, persönlich zum Bauauftakt nach Allmosen zu kommen. Der Strukturwandel funktioniere nicht ohne Wasser, machte sie in ihrer Ansprache vor den rund 40 Gästen deutlich, es sei unverzichtbare Grundlage für Wohnungsbau und Wirtschaftsansiedlung. Zu den geladenen Gästen aus Lokal- und Landespolitik sowie baubeteiligten Verwaltungen gesellten sich die unmittelbaren Nachbarn der Druckerhöhungsstation im Großräschener Ortsteil. Und natürlich begleiteten auch die Mitglieder der Verbandsversammlung um deren stellvertretenden Vorsitzenden, Ruhlands Amtsdirektor Christian Konzack, den Auftakt der nächsten Millioneninvestition des WAL.

Foto: WAL/St. Rasche

Der Wasserverband Lausitz investiert, flankiert durch erhebliche Förderungen des Landes und des Bundes, Millionenbeträge in unsere Region. Alles dient dem Ziel höchster Versorgungssicherheit mit dem Lebensmittel Nr. 1. Unsere Investitionen sollen jedoch noch auf eine weitere Weise vor Ort spürbar werden: als Stimulus für die regionale Wertschöpfung. Wo und wann immer wir Aufträge direkt vergeben können, setzen wir selbstverständlich auf Anbieter aus der Lausitz. Dieser natürliche Antrieb erfährt jedoch Grenzen, wenn Bauleistungen qua Volumen europaweit ausgeschrieben werden müssen. Das zu Recht strenge Vergaberecht duldet keine zwei Meinungen.

In diesen Fällen richten wir gleichwohl unsere Bitte an die sich bewerbenden Firmen, für die Ausführung ihrer Leistungen regionale Partner zu berücksichtigen und zu integrieren. Die Lausitz bietet in den für uns maßgeblichen Bereichen von Handwerk und Gewerbe erhebliche Kompetenz. Das haben wir auf dem Schirm!

Ihr Christoph Maschek
WAL-Verbandsvorsteher

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Arbeitskreis „Sorgsamer Umgang mit Trinkwasser“

 



Arbeitskreis „Sorgsamer Umgang mit Trinkwasser“

Anfang November trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises „Sorgsamer Umgang mit Trinkwasser in der Region Bremen“ in der Geschäftsstelle des Trinkwasserverbandes Verden (TV) zur Abschlussveranstaltung. „Die Arbeit dieses Gremiums wird nun in anderen Projekten weitergeführt“, betonte Verbandsvorsteher Harald Hesse.

Viele Akteure durchleuchteten, wo und wie sorgsam mit der kostbaren Ressource Trinkwasser umgegangen werden kann.
Foto: TV

Neben dem TV hatten sich der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband, die Wasserversorgung Syker Vorgeest GmbH, die swb AG, die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, der BUND Bremen und Siegfried Gendries, Kommunikationsberatung Wasser, im Jahr 2022 zu dem Arbeitskreis zusammengeschlossen. Das Ziel, die Öffentlichkeit für den sorgsamen Umgang mit Trinkwasser zu sensibilisieren, wurde durch verschiedene Projekte erreicht. So wurde zum Beispiel eine Umfrage zum Thema „Sorgsamer Umgang mit Wasser“ bei den Kunden des TV Verden und der swb AG durchgeführt, die Installation von digitalen Wasserzählern umgesetzt, die Giesscheck-App der Harzwasserwerke in den Blickpunkt genommen und die Wasserwerkstatt der kleVer, für die das „¾-Plus Energiesparmodell“ des BUND Bremen als Vorreiter fungierte, für Grundschüler der zweiten und dritten Klassen im Verbandsgebiet des TV Verden gestartet.

Immer wieder nahmen Gastredner und Diskussionspartner an den Arbeitskreistreffen teil, zum Beispiel von der Installateur-, Heizungsbau- und Klempner-Innung Verden. Mit ihnen wurden dann verschiedene Maßnahmen erörtert, die teilweise auch umgesetzt wurden. So hat der TV zum Beispiel die Wesersporthalle in Dörverden mit wassersparenden Einsätzen ausgerüstet.

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Lebensader zwischen Hannoversch Münden und Nordsee

 



Immer im Fluss – die Weser

Lebensader zwischen Hannoversch Münden und Nordsee

Auf ihrer rund 452 km langen Reise bis zur Nordsee streift sie viele historische Städte, die bekannteste ist natürlich Bremen. Aber auch Hann. Münden, Hameln, Nienburg oder Achim mit ihren stimmungsvollen Altstädten sind einen Bummel wert. Vielerorts gibt es nicht nur klassisches Fachwerk, sondern etwas ganz Besonderes zu entdecken: In der Region hat sich im 16. und 17. Jahrhundert nämlich ein eigener Baustil entwickelt, die sogenannte Weserrenaissance. Viele Kirchen, Rathäuser, Schlösser und andere Bauwerke aus dieser Zeit sind gut erhalten und können besichtigt werden.


Fotos: Mittelweser-Touristik GmbH

Das Einzugsgebiet der Weser, in dem rund neun Millionen Menschen leben, ist über weite Strecken eher ländlich geprägt: Hier finden sich die waldigen Hügel des Weserberglands, zahlreiche landwirtschaftlich genutzte Flächen und naturbelassene Lebensräume seltener Pflanzen, Vögel und anderer Tiere. Lange Zeit war dieses Idyll allerdings stark gefährdet. Die Einleitung ungeklärter Abwässer, intensive Landwirtschaft, die Industrialisierung und insbesondere die Versalzung des Wassers durch den Kalibergbau haben der Weser viele Jahre schwer zugesetzt. Doch dank schärferer Umweltgesetze und vielfältiger Renaturierungsmaßnahmen erholt sich die Region zusehends und in den zahlreichen Schutzgebieten kann sich die Natur wieder ungestört entfalten. Vogelfreunde lieben vor allem das Vogelschutzgebiet Weseraue bei Petershagen, das auch als Rast- und Überwinterungsgebiet von Zugvögeln eine wichtige ökologische Funktion hat. Eine Besonderheit ist auch die Flora und Fauna an der Wesermündung. Dort, wo sich Süß- und Salzwasser mischen, ist ein artenreicher Lebensraum mit vielen seltenen Tieren und Pflanzen zu bestaunen.

Auch wirtschaftlich ist die Weser seit jeher von Bedeutung. Schon im achten Jahrhundert war sie eine bedeutende Wasserstraße und ist bis heute ein wichtiger Transportweg für den Güterverkehr. Inzwischen ist aber auch der Tourismus ein starker Wirtschaftsfaktor. Kein Wunder, denn abwechslungsreiche Landschaften, viel Kultur, Wassersport in jeder Form und dazu Attraktionen wie das Wolfcenter Dörverden oder der Dinosaurier-Park Münchehagen bieten Freizeitspaß für jedes Alter. Nicht umsonst gehört zudem der Weser-Radweg zu den beliebtesten Fernradwegen Deutschlands. Aber auch auf den gut ausgeschilderten Wanderwegen, auf dem Schiff oder mit dem Auto lässt sich das Gebiet ganz prima erkunden!

Wer mag, nutzt die ausgearbeiteten Routen der Niedersächsischen Spargelstraße, der Deutschen Märchenstraße oder der Fachwerkstraße.

Will man länger bleiben, finden sich ­überall schöne Hotels, gepflegte Campingplätze und Restaurants für jeden Geschmack. Die örtlichen Tourismusverbände halten alle ­Infos für die individuelle Planung bereit.

Und weil Reisen bekanntlich ­bildet, sind hier ein paar kleine, aber feine Attraktionen rund um das Thema „Wasser“ herausgesucht.

  • Wasser-Fahrten

    Die Weser lässt sich auch direkt auf dem Wasser erleben. Wie wäre es mit einer Überfahrt mit der traditionsreichen Weserfähre „Gentsiet“ zwischen Hagen-Grinden und Ahsen-Oetzen, einer von mehreren Weserfähren?

    Wer länger auf dem Wasser bleiben will, macht eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff MS Stadt Verden. Das Schiff kann auch für Feierlichkeiten gebucht werden.

    www.flotte-weser.de
    www.faehrverein.de

  • Der perfekte Rahmen

    Lustige ­Selfies oder fröhliche Gruppenfotos von der Weser-Tour: Die ­Skulptur von Pablo Hirndorf aus dem Jahr 2021 gibt ­jedem Motiv den ­passenden Rahmen. Die ­Weser ist ­dabei ­natürlich immer mit im Bild! Das Kunstwerk steht in der Nähe von Wienbergen am Ende des ­Wiehewegs direkt am Wasser, ­gegenüber vom ­Laufwasserkraftwerk Dörverden. Der ­Zugang ist ­jederzeit ­kostenlos möglich.

    Mehr Infos

  • Heringe im Binnenland

    Heringsfischerei an der ­Weser? Aber ja!

    Aufgrund der großen ­Armut Ende des 19. Jahrhunderts fuhren zahlreiche ­Bewohner der ­Region monatelang zur See, um in der Nordsee Heringe zu fangen. Das ­Heringsfängermuseum Heimsen erzählt ihre ­Geschichte.

    Mehr Infos

  • Moor-Runde

    Eine etwa zehn Kilometer lange, rund zweistündige Fahrt mit einer Lorenbahn durch das Große Uchter Moor bietet viele interessante Eindrücke, dazu gibt es spannende Infos über die ­Lebenswelt von „Moora“, der ältesten Moorleiche Norddeutschlands. Sonder­fahrten für Gruppen sind möglich.

    Mehr Infos

  • Die örtlichen Tourismusverbände haben viel ­Infomaterial vorbereitet und helfen gerne weiter:

    www.mittelweser-tourismus.de
    www.weserbergland-tourismus.de

    Infos zum Weserradweg:

    www.weserradweg-info.de
    oder www.weser-radweg.de

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Arbeiten beim TV Verden früher und heute

 



Im Wandel der Zeit: von analog zu digital

Arbeiten beim TV Verden früher und heute

Trinkwasser ist unser kostbarstes Gut. Mehr als 50 Mitarbeiter sorgen daher beim Trinkwasserverband (TV) Verden dafür, dass dieses rund um die Uhr im Verbandsgebiet verfügbar ist. Doch wie hat sich der Arbeitsalltag bei Ihrem regionalen Wasserversorger in den vergangenen vier Jahrzehnten verändert? Zwei langjährige Mitarbeiter berichten von ihren Erfahrungen.

Als sie beim TV Verden ihre Ausbildung zur Bürokauffrau startete, gab es weder Computer noch Online-Banking. „Wir haben noch alles auf der Schreibmaschine getippt. Wer zu viele Rechtschreib- oder inhaltliche Fehler gemacht hat, musste mit dem Dokument noch einmal von vorne anfangen. Das vermisse ich nicht“, erzählt Gitta Meyer, die vor einigen Wochen ihr 40. Arbeitsjubiläum feierte. Die Hülsenerin war die erste, die beim TV Verden eine Ausbildung absolvierte. Ihr folgten zahlreiche weitere junge Menschen. Derzeit bildet der Verband drei Rohrleitungsbauer, eine Umwelttechnologin für Wasserversorgung und einen Dualen Studenten Siedlungswasserwirtschaft aus.

Gitta Meyer arbeitet seit 40 Jahren für den Trinkwasserverband Verden. TV-Geschäftsführer Stefan Hamann (re.), und Gerd Lohmann, Leiter Finanzen, danken ihr für ihren Einsatz, ihr Engagement sowie ihre Zuverlässigkeit und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.
Fotos  (4): TV

In der Anfangszeit von Gitta Meyer beim Trinkwasserverband war die Geschäftsstelle noch im Kreishaus VI untergebracht, also in dem roten Backsteingebäude an der Bremer Straße hinter dem heutigen Finanzamt. Jeden Tag stand ein Gang zur Post und zur Bank an, um Briefe und Kontoauszüge abzuholen. „Heute kaum vorstellbar. Genauso unvorstellbar ist, dass die Gehaltsstreifen damals noch händisch ausgefüllt wurden“, erinnert sich die Hülsenerin schmunzelnd. Sie ergänzt: „Damals konnten wir uns partout nicht vorstellen, dass die Papierakte irgendwann ausgedient hat.“

Mehrmals täglich sei sie in den Keller gegangen, um Akten heraufzuholen, damit in diesen Änderungsvorgänge bearbeitet werden konnten. „Das war eine Lauferei und Schlepperei“, sagt Gitta Meyer lächelnd, die nach ihrer Ausbildung ab dem 9. Juli 1985 erst in der Verbrauchsabrechnung und später in der Buchhaltung – wo sie bis heute beschäftigt ist – eingesetzt war.

Ein Umzug

Anfang Dezember 1987 erhielt der Trinkwasserverband vom Landkreis Verden als Vermieterin des Kreishauses VI aufgrund der Anmeldung von Eigenbedarf die Kündigung des Mietvertrages. Daraufhin fiel die Entscheidung, eine neue Geschäfts- und zentralisierte Betriebsstelle auf einem dem TV gehörenden Grundstück an der Weserstraße zu bauen. Rund anderthalb Jahre später konnte der Neubau bezogen werden, die bisherigen Betriebsstellen am Wasserwerk Wittkoppenberg und am Bahnhof in Kirchlinteln wurden aufgelöst. „Das waren aufregende Tage“, erinnert sich Gitta Meyer an den Umzug. Zusammen mit einigen Kollegen hätte sie die Papierakten zwar noch in den neuen Keller sortiert, sie anschließend aber immer weniger genutzt, da die Digitalisierung schnell voranschritt.

Das war nicht nur in der Geschäftsstelle, sondern auch in den Wasserwerken der Fall. „Als ich 1985 beim TV anfing, wohnten wir Wasserwerker mit unseren Familien noch in den Werkswohnungen neben den Wasserwerken. So konnten wir im Bereitschaftsdienst bei einer Störung – ein Glockenschrillen in der Wohnung zeigte das an – sofort reagieren“, erinnert sich Friedrich Ehlers, der am 1. Oktober 2025 in die wohlverdiente Rente ging.

Automatische Messungen

Mit zunehmendem technischen Fortschritt konnten viele Arbeitsabläufe zentral gesteuert und überwacht werden. Das sorgte bei den Wasserwerkern für mehr Flexibilität, da verschiedenste Kommunikationsmittel sie über Störungen informieren und sie somit in der Wohnortwahl frei und auch während der Rufbereitschaft nicht an zu Hause gebunden waren. „Das war für uns ein riesiger Fortschritt“, sagt Friedrich Ehlers.

In seinen Anfangsjahren beim TV zählten die tägliche Kontrolle der Eisen- und Manganwerte, des pH-Werts und die Klarheit des Wassers mit zu seinen Aufgaben. Heute laufen rund um die Uhr automatische Messungen. Dennoch prüfen die Wasserwerker die Werte weiter selbst regelmäßig. „Früher haben wir die Analysen mit Schnelltests per Hand gemacht. Heute liefert ein Fotometer deutlich schneller Ergebnisse, ist genauer und einfacher zu bedienen. Die gute Qualität unseres Trinkwassers wird zudem durch die Prüfung von externen, unabhängigen Laboren gesichert.“

Bei den anfallenden Wartungsarbeiten in den Wasserwerken sei der Unterschied zu damals marginal. „Ein Pumpenwechsel war vor 30 Jahren schon genauso wie heute“, berichtet Friedrich Ehlers, der genau wie Gitta Meyer in den vergangenen Jahrzehnten einiges beim TV Verden erlebt hat.

„Es hat sich viel getan und ich frage mich oft, wo eigentlich die Zeit geblieben ist“, sagt Gitta Meyer, die sich auf weitere Jahre beim Trinkwasserverband Verden freut.

  • Verwaltungssitz und Betriebsstätte – seit 1989 an der Verdener Weserstraße.

  • Mit einem Fotometer werden die Eisen- und Manganwerte überprüft.

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Was am 7. Oktober 2025 entschieden wurde

 



BESCHLÜSSE DER 4. VERBANDSVERSAMMLUNG DES WAVE

Was am 7. Oktober 2025 entschieden wurde

Die Verbandsversammlung ist das zentrale Entscheidungsorgan des Wasser- und Abwasserverbandes. Die Lausitzer WASSERZEITUNG informiert kurz und knapp über deren Beschlüsse – ausführlich sind sie im Amtsblatt des WAVE nachzulesen (kostenlos im Kundencenter, im Internet unter www.wav-elsterwerda.de, Menüpunkt Aktuelles, Bekanntmachungen und in den Verwaltungen der Mitgliedsgemeinden).

In der 4. Verbandsversammlung 2025 am 7. Oktober fasste das Gremium folgende Beschlüsse:

ÖFFENTLICH

1. Beschluss 4/18/25
Vergabe der Bauleistung „Ersatzneubau Trinkwasserleitung vom WW Oschätzchen nach Elsterwerda, 3. Bauabschnitt 1. Teilabschnitt“
2. Beschluss 4/19/25
Bestätigung Jahresabschluss für die Geschäftsbereiche Trink- und Abwasser für das Jahr 2024 und Entlastung des Verbandsvorstehers für dieses Wirtschaftsjahr
3. Beschluss 4/20/25
Vorschlag, für die Prüfung des Jahresabschlusses 2025 dem Landkreis Elbe-Elster ein Wirtschaftsprüfunternehmen zur Bestätigung zu benennen
4. Beschluss 4/21/25
12. Änderungssatzung zur Verbandssatzung des Wasser- und Abwasserverbandes Elsterwerda
5. Beschluss 4/22/25
2. Änderung der Geschäftsordnung
6. Beschluss 4/23/25
Vergabe einer Dienstleistung zur Entsorgung des anfallenden Klärschlammes mit Phosphorrecycling auf Grundlage des Ergebnisses der Ausschreibung

NICHTÖFFENTLICH

7. Beschluss 4/24/25
Erlass der Abgabenforderung
8. Beschluss 4/25/25
Personalangelegenheit

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Glühwein, Lichterglanz und Kerzenschein – beginnt hier Ihre festliche Stimmung?

 



ADVENTSZAUBER IM VERBANDSGEBIET

Glühwein, Lichterglanz und Kerzenschein – beginnt hier Ihre festliche Stimmung?

Duft von gebrannten Mandeln, Glühwein und Plätzchen. Funkelnde Lichterketten und Weihnachtsklänge machen die Herzen vieler Menschen weit. Willkommen in der magischen Zeit des Jahres! Hier könnte Ihre Einstimmung aufs Fest beginnen.

Events & Termine

ELSTERWERDA
  • Weihnachtsglühwein auf dem Marktplatz – Winterzauber mit Weinplanet
    Do, 11.12. | Fr, 12.12. | Do, 18.12. | Fr, 19.12., jeweils 16 – 20 Uhr
  • Weihnachtsmarkt
    Sa, 13.12., 13 Uhr bis So, 14.12., 18 Uhr
  • Adventszauber rund um den Wasserturm Biehla
    Fr, 19.12. – Anmeldung: verein.wasserturm.biehla@gmail.com

BAD LIEBENWERDA
  • Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz
    Sa, 20.12., 13 bis 19 Uhr | So, 21.12., 15 bis 19 Uhr

WAINSDORF
  • Weihnachtsmarkt am Sportplatz
    Sa, 20.12., ab 16:30 Uhr

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