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Geräuschlogger im Einsatz für die Lausitz

Hör mal, wie es fließt!

Unser Trinkwasser ist kostbar – und seine Verteilung ein komplexes Zusammenspiel aus Technik, Erfahrung und Verantwortung. Damit jeder Tropfen sicher ankommt, setzt der Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband auf moderne Leckage-Ortung mit sogenannten Geräuschloggern.

Geräuschlogger stellen eine neue Etappe auf dem Weg zur Verhinderung von Rohrbrüchen dar.
Foto: Gutermann AG

Seit mehreren Jahren werden diese digitalen Lauscher bereits von den Mitarbeitern zur Lecksuche eingesetzt. Die neueste Logger-Generation geht sogar noch einen Schritt weiter: Sie erkennt nicht nur Geräusche in den Leitungen, sondern kommuniziert und vergleicht diese miteinander. So entstehen hochpräzise Aussagen über mögliche Leckagestellen, auf den Meter genau.

„Der Einsatz dieser Technik zum Aufspüren von Leckagen und damit verbunden die Verringerung von Wasserverlusten ist ein wesentlicher Baustein für eine effiziente und wirtschaftliche Wasserverteilung in unseren Netzen“, erklärt Tino Schmidt, Verbandsleiter des HWAZ. Für dessen Kundinnen und Kunden bedeutet das: weniger Wasserverluste und langfristig eine stabile Versorgung. Auch wenn die Vorteile für den Einzelnen nicht direkt spürbar sind, profitieren doch alle Haushalte indirekt von der verbesserten Netzüberwachung. Etwaige Kosteneinsparungen tragen langfristig zur Gebührenstabilisierung bei. Die Geräuschlogger werden an Schiebern oder Hydranten angebracht und liefern ihre Daten über eine App mit Ampelfarben-Logik: Grün steht für „alles im Fluss“, Gelb für „Prüfen empfohlen“ und Rot für „Handlungsbedarf“. So behalten die Netzexperten des HWAZ jederzeit den Überblick und können frühzeitig eingreifen, bevor aus einem kleinen Leck ein großer Schäden entsteht.