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Author: wz_admin

Gebührenbescheid leicht gemacht

 




Gebührenbescheid leicht gemacht

Ihre Verbrauchsabrechnung Schritt für Schritt erklärt

Wenn sie kommt – ein Mal im Jahr –, wandert wohl auch Ihr erster Blick auf die 9: Unter 9 steht, welchen Betrag Sie bis wann für Trink- und Schmutzwasser überweisen müssen. Auch alles andere auf Ihrem Jahresgebührenbescheid ist einfacher, als es aussieht.

  • Gebühren­bescheid Blatt 1

  • Gebühren­bescheid Blatt 2

  • Gebühren­bescheid Blatt 3

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KiWaTa macht Kleine froh … 

 




KiWaTa macht Kleine froh … 

… und die Großen ganz genauso!

Exakt gezählt: 2.389 Besucher ließen sich vom durchwachsenen Wetter am 6. Juni nicht abhalten. Sie kamen zum 17. Kinderwassertag ins Wasserwerk Ludwigsfelde, um das Lebensmittel Nr. 1 zu feiern.

Zum Wohl auf den Kinderwassertag! Angestoßen mit Marlene, der Kleinsten in der Runde, haben Antje Motz, Verbandsvorsteherin des WAZ, Christian Gibmeier, Verbandschef des WARL, Monika von der Lippe von der Stadt Ludwigsfelde, DNWAB-Geschäftsführer René Windszus und Susanne Bley, Verbandsvorsteherin des MAWV (v. l.).

Foto: SPREE-PR/Petsch

Dabei konnten die Knirpse und ihre Begleitungen unter anderem erleben, wie die Fachleute Rohrbrüche beheben, Wasserstände in Brunnen messen, mit Spezialkameras durch Schmutzwasserrohre fahren und was alles getan werden muss, damit Trinkwasser wie selbstverständlich und jederzeit zu Hause aus dem Hahn sprudelt. Beliebt waren aber auch das Schlauchlabyrinth, Soccerdarts, Wassermemory, die spannenden Wasserspiele und Experimente sowie vieles mehr rund um das Lebenselixier.
Selbstverständlich war auch in diesem Jahr für das leibliche Wohl gesorgt: Neben kostenlosem frisch gezapftem Wasser von der Trinkwasserbar gab es beispielsweise Bratwurst, vegetarische Buletten, Eis und Softgetränke zu familienfreundlichen Preisen.
Die veranstaltenden Zweckverbände WARL Ludwigsfelde, MAWV Königs Wusterhausen, WAZ Blankenfelde-Mahlow und ihre Betriebsführerin DNWAB bedanken sich bei allen Beteiligten und freuen sich schon aufs nächste Jahr. Vom WARL-Verbandsvorsteher Christian Gibmeier gibts ein extra Dankeschön ans Aufräum-Team vom Ludwigsfelder Handballclub e. V.
  • Frisches Trinkwasser wie hier von der Trinkwasserbar löscht den Durst am besten.
  • Die zwei staunen nicht schlecht, wie schmutziges Wasser nach und nach saubergefiltert wird.
  • An vielen Ständen stillen DNWAB-Fachleute den Wissensdurst der Mädchen und Jungen.
  • Seit vielen Jahren unterstützen Schüler:innen der Klassenstufen 10 und 11 vom Marie-Curie-Gymnasium Ludwigsfelde die veranstaltenden Verbände – diese danken in diesem Jahr 80 engagierten Jugendlichen und sechs Lehrkräften sehr herzlich für deren Einsatz.
  • Wem gelingt es am schnellsten, das Wasserschlauchchaos zu entwirren?
  • Was mit bloßen Augen nicht sichtbar ist, entdecken die Kids unterm Mikroskop.
  • Rohrverbindungen müssen richtig dicht sein. Das zeigen die großen den kleinen Jungs.
  • Hochkonzentriert führen die Mädchen Experimente mit dem Lebenselixier durch.

Fotos: SPREE-PR/Petsch

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Seit 2015 saniert der Zweckverband Rohrnetz und Wasserwerk in Rangsdorf

 




Gut Ding will Weile haben

Unter diesem Motto steht die Sanierung von Rohrnetz und Wasserwerk in Rangsdorf

Seit 2015 ist der KMS mit den aufwendigen und umfangreichen Arbeiten beschäftigt. Wie so oft hat auch hier der Volksmund recht: Stück für Stück und gründlich wurde und wird das alte Trinkwassernetz in der Gemeinde erneuert. Ein lohnender Rückblick.

Fotos: KMS


  • 1937

    Die Charlottenburger Wasserbetriebe bauen einen Einkammerreinwasserbehälter und pumpen Wasser aus Berlin nach Rangsdorf.

  • 1960er Jahre

    Filter, Brunnen und Betriebsgebäude kommen hinzu; ab Wasserwerk werden 1.544 m Leitungen im Sachsencorso verlegt.

  • 20. Mai 2014

    Die Verbandsversammlung beschließt die erste Fortschreibung des Trinkwasserkonzepts, das u. a. umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in Wasserwerk und Leitungsnetz von Rangsdorf vorsieht.

  • 2015

    Der Umbau beginnt am Wasserwerk auf dem Langen Berg.

  • 2016

    Der vorhandene Reinwasserbehälter wird saniert und umgebaut zu einem Zweikammerbehälter.

  • 2017

    Ein neues Bedienhaus entsteht.

  • 2018/2019

    Vier neue Filter passen in die ebenfalls neue Filterhalle.

  • 2021

    Die Gestaltung der Außenanlagen beendet die Erneuerungsmaßnahmen – insgesamt rund 5 Mio. Euro wurden bei laufendem Betrieb in die Sanierung des Wasserwerks investiert.

    Der Ersatzneubau der alten Trinkwasserleitungen (TWL) startet mit der ersten Leitung aus den 1960er Jahren im Sachsencorso; in den nächsten Jahren müssen 30 km Leitungen saniert oder ausgetauscht werden.

  • 2023

    Der Zweckverband kauft ein stationäres Notstromaggregat.
    In Cimbernring und Thomas-Müntzer-Straße werden 1.106 m Trinkwasserleitung erneuert.

  • 2024

    Die südliche Winterfeldallee mit 420 m Länge ist an der Reihe – hier gemeinsam mit der Erneuerung der Straße durch die Gemeinde Rangsdorf.

  • 2025

    Die Sanierung von 1.300 m Leitungen in Langobardenstraße, Normannenallee, Zülowpromenade und südlichem Sachsencorso ist geplant.
    – Gesamtkosten für die Leitungssanierung: 3.632.690 €
    – Die Planungen für den 3. und 4. Bauabschnitt sind beauftragt.

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Ab 2026 fährt die Firma Schuster Entsorgung GmbH abflusslose Sammelgruben ab

 




Hallo, Firma Schuster!

Sie sind die neuen Fachleute im KMS-Verbandsgebiet für die dezentrale Entsorgung

Die Schuster Entsorgung GmbH übernimmt ab Januar 2026 die Fäkalienabfuhr beim Zweckverband. Das beschloss die Verbandsversammlung am 13. Mai.

Die Experten sind mit moderner Technik im Entsorgungseinsatz.
Foto: Firma Schuster Entsorgung GmbH

Die Auftragsneuvergabe war nötig geworden, weil der bisherige Entsorger (seit 2004) sein Geschäft zum Jahresende aufgibt. „Wir haben die Dienstleistung rechtzeitig europaweit ausgeschrieben“, sagt Verbandsvorsteherin Heike Nicolaus. „Von zehn Bewerbern haben drei ein Angebot abgegeben. Dabei konnte die Firma Schuster am meisten überzeugen, sodass die Verbandsversammlung die Leistung für die Jahre 2026 bis 2028 an sie vergeben hat.“ Obwohl der Erschließungsgrad bei der zentralen Schmutzwasserentsorgung beim KMS mittlerweile bei 88,2 Prozent liegt, muss der Inhalt von etwa 4.100 abflusslosen Sammelgruben und 120 Kleinkläranlagen immer noch abgefahren werden.
Aus den Nachbarverbänden WARL Ludwigsfelde und TAZV Luckau weiß man von zuverlässiger Abfuhr zu berichten – beide beauftragen die Firma seit Jahren mit der dezentralen Entsorgung.

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Versorger und Verbraucher gemeinsam gegen verloren gehendes Trinkwasser

 




Lauschen aufs Rauschen

Im Schulterschluss gegen Wasserverluste: Versorger und Verbraucher können gemeinsam etwas tun

Einmal von Berlin nach Peking! Das ist in etwa die Strecke des Wasserrohrnetzes im Betriebsführungsgebiet der Dahme-Nuthe Wasser-, Abwasserbetriebsgesellschaft (DNWAB). Aktuell summiert sich die Länge der Trinkwasserversorgungs- und Hausanschlussleitungen auf exakt 7.508 Kilometer.

Sie sichern die Qualität des Trinkwassers, zählen aber zu den Wasserverlusten: Leitungsspülungen. Betriebsführer DNWAB führt sie im Frühjahr und im Herbst durch.
Foto: SPREE-PR/Petsch

Angesichts solcher Ausmaße verwundert es nicht, dass ein Teil des Trinkwassers auf seinem Weg zu den Kundinnen und Kunden verloren geht. Der Fachmann spricht von Wasserverlusten. „Aber die“, sagt Steffen Grünheid im Gespräch mit der Märkischen WASSERZEITUNG, „wollen wir so gering wie möglich halten.“ Der Bereichsleiter Technik sieht aber nicht nur die DNWAB im Auftrag ihrer Zweckverbände in der Pflicht. „Auch jeder Verbraucher sollte seine Hausinstallation im Auge behalten.“ Denn: Steter Tropfen höhlt das Portmonee!

Was sind eigentlich Wasserverluste?

Grünheid: „Die Differenz zwischen der vom Versorger ins Rohrnetz eingespeisten und der von den Kunden abgenommenen Wassermenge bezeichnet man als Wasserverlust.“ Bei der Übernahme der Wasserversorgung durch die Zweckverbände Anfang der 1990er Jahre lag der Verlust im Leitungsnetz noch bei weit über 20 Prozent! „Die großen Investitionen der Verbände in das Trinkwassersystem zahlten sich aus, denn heute bewegen sich die Verluste nur noch zwischen 2 und 8 Prozent.“

Die Ursachen für Wasserverluste sind vielfältig. Experten unterscheiden zwischen scheinbaren und tatsächlichen Verlusten. Scheinbare Wasserverluste entstehen beispielsweise durch den Eigenverbrauch des Versorgers: Rohrnetzspülungen, Neuverlegungen, Druckprüfungen oder auch Behälterreinigungen erfordern Wassermengen für die Funktionstüchtigkeit des Trinkwassernetzes. Hier ist ein genaues Erfassen der beanspruchten Wassermenge ebenso erforderlich wie bei Einsätzen der Feuerwehren. Besonders ärgerlich sind allerdings Verluste anderer Art: nämlich widerrechtlich entnommenes, „geklautes“ Wasser. „Dieser Diebstahl“, so Grünheid, „muss von allen ehrlichen Kunden getragen werden.“ Mängel und Schäden an Rohrleitungen, Armaturen (beispielsweise Hydranten), Behältern und Druckerhöhungsanlagen verursachen die tatsächlichen Wasserverluste. Einfach zu lokalisieren sind dabei Rohrbrüche, die durch Pfützen offensichtlich zu Tage treten. Schwieriger gestaltet sich dies bei verdeckten, unerkannten Leckagen: Haarrisse, korrodierte Leitungen und Verbindungen, undichte Armaturen und Hausanschlüsse. Die DNWAB schränkt durch ständige Überwachungen, beispielsweise durch Geräuschlogger, die Verluste systematisch ein. Grünheid: „Die Kollegen des Rohrnetzes sind aber auch für jeden Hinweis dankbar.“

Wenn Leitungen und Armaturen regelmäßig auf Herz und Nieren geprüft werden, lassen sich unnötige Wasserverluste vermeiden.
Foto: SPREE-PR/Galda

Regelmäßig Wasserzähler kontrollieren

Damit die gelieferte Wassermenge immer korrekt erfasst wird, wechselt die DNWAB turnusmäßig den Wasserzähler aus. „Hausinstallation und Wasserzähler sollten alle Kunden aber auch selbst überprüfen“, empfiehlt der Experte. „Einfach alle Entnahmestellen im Haus schließen. Läuft dann noch der Zähler, muss eine Zapfstelle undicht oder ein Leck in der Hausanlage sein.“ Bei tropfenden Wasserhähnen entsteht nur ein „kleiner“ Schaden durch eine erhöhte Wasserrechnung. Rohrbrüche im Haus oder in einer Leitung im Freien können jedoch erheblichen Wasserschaden am Inventar und Gebäude verschulden. Achtung: Für solche Schäden im und am Haus haftet der Kunde selbst. Ein erhöhter Wasserverbrauch kann jedoch auch andere Ursachen haben. Beispielsweise bei undichten Ablaufsicherungen bei Heizungsanlagen, bei Leckstellen in verdeckt verlegten Leitungen, zum Beispiel im Fußboden, oder in Leitungen, die zur Garage oder in den Garten führen. An ungeschützten Rohrleitungen und Wasserzählern entstehen hin und wieder Frostschäden.

Deshalb: Im eigenen Interesse sollte jeder Kunde seine Hausinstallation regelmäßig prüfen und überwachen. Bei Schäden und Leckagen sollte immer der Installateur gerufen werden. Hierbei gilt, dass nur durch die Zweckverbände beziehungsweise die DNWAB konzessionierte Installationsbetriebe Arbeiten an der Hausinstallation ausführen dürfen. Verbindungen mit anderen Trinkwasseranlagen sind nicht erlaubt. „Beim Kauf von Armaturen, Geräten und Werkstoffen sollte unbedingt auf das DIN/DVGW-Prüfzeichen geachtet werden“, so Steffen Grünheid abschließend.

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Konzert im Wasserturm: PopKon (Cottbus)

 



Konzert im Wasserturm: PopKon (Cottbus)

A capella durch die Popkultur

PopKon singt Pop- und Weltmusik, auf Englisch, Deutsch und manchmal auch Schwedisch, Niedersorbisch und Isi-Zulu. Als Chorleiter amtiert Ilja Panzer bereits seit 2005. Er beschreibt das Ensemble als eine Gruppe aus „ca. 30 gut bis sehr gut gelaunten sangeslustigen Menschen“ aus verschiedensten Berufs- und Altersgruppen. Wir wollten mehr von ihm wissen!

Zu einer sommerlich-bunten Reise durch die Chorliteratur bis zum Pop von heute laden PopKon aus Cottbus Sie ein!

Foto Chor: Ilja Panzer

Herr Panzer, welche Chorliteratur schafft es bei Ihnen ins Repertoire? Und nach welchen Kriterien suchen Sie das „Passende“ aus?

Einen Teil des Repertoires gebe ich vor und ein Teil wird über Song-Wunsch-Runden vom Chor selbst ausgewählt. Dann frage ich: „Welches Lied wollt ihr mit PopKon singen?“ Und es dauert nicht lange bis viele ganz unterschiedliche Vorschläge gesammelt sind. Anschließend wird abgestimmt und es ergibt sich eine Reihenfolge der beliebtesten Titel. Davon versuche ich möglichst zeitnah 3 bis 4 Titel ins Repertoire aufzunehmen. Dafür sind im Idealfall schon Chor-Arrangements der Titel vorhanden – wenn nicht, werden externe Arrangeur:innen angefragt oder ich arrangiere das Stück maßgeschneidert für PopKon.
Was passt? Die meisten im Chor fühlen sich mit Popmusik wohl. Das Publikum freut sich über bekannte Titel aus der Popgeschichte. Das passt also gut zusammen. Die meisten Titel singen wir „a cappella“ – also nur mit unseren Stimmen und Körpern ohne zusätzliche Instrumente.

Was dürfen die Zuhörer beim „Konzert im Wasserturm“ erwarten?

Wir singen Stücke von Norah Jones, Christina Stürmer, Peter Gabriel, Abba, Justin Timberlake, Ed Sheeran, Tracy Chapman und Axel Bosse. Mal rhythmisch vorwärts und mal ganz ruhig. Mal euphorisch und mal nachdenklich. Es wird eine sommerliche bunte Runde und das Publikum wird hin und wieder zum Mitsingen eingeladen.

Und wer dann am liebsten gleich selbst mitsingen möchte? Haben Sie noch Platz?

Mitsingende suchen wir seit vielen Jahren in Tenor und Bass – die Stimmlagen, die klassisch mit Männerstimmen assoziiert werden. Für Frauenstimmen führen wir eine Warteliste. Wer Lust aufs Ausprobieren hat, kann am 12. September, um 17:30 Uhr, zu einer offenen Probe ins Pückler-Gymnasium kommen.

Konzert im Wasserturm: PopKonChor, Eintritt kostenlos

Mittwoch, 16. Juli 2025, 19 – 20 Uhr, Einlass frühestens 18:30 Uhr.
Achtung, nur begrenzte Platzkapazität.

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LWG Newsticker

 



Newsticker

Die Erlebnisnaturpfad-Kinder und die „Löschpiraten“ aus Merzdorf freuen sich über die Auszeichnung beim Umweltwettbewerb 2025.

Fotos (4): LWG

Wasser trifft Umweltschutz

Vom 18. bis 23. Mai engagierte sich die LWG erneut aktiv bei der 33. Cottbuser Umweltwoche. Beim Familienfest am Bootshaus sorgte die LWG-Wasserbar für kühle Erfrischung. Außerdem unterstützte die LWG den Kinder- und Jugendumweltwettbewerb mit Juryarbeit und insgesamt 800 Euro Preisgeld. Für 2026 steht das neue Wettbewerbsmotto schon fest: „Der Igel“.

Abkühlung für Sportfans

Über 30 Grad – da war Wasser gefragter denn je! Vom 13. bis 15. Juni war die LWG bei den OSTSEE-Sportspielen im vollen Einsatz. Das Lausitzer Wasser versorgte über 10.000 Besucher und 3.500 teilnehmende Sportler mit einer Erfrischung.

Gut gelaunte Wassertrinker bei der Übergabe des LWG-Wasserspenders an der Grundschule Krieschow.

Die Nachwuchsspieler Emil, NoahJoel und Felix vom VfB Krieschow nutzen den neuen Wasserspender direkt nach dem Training.

Trinkwasser für Krieschow

Im Juni überreichte die LWG neue Wasserspender an zwei wichtige Einrichtungen in Krieschow: Einer ging an die Grundschule, wo sich Kinder und Lehrkräfte über jederzeit verfügbares Lausitzer Trinkwasser freuten. Der zweite wurde an den VfB Krieschow übergeben. Ob beim Training oder bei Spielen: Für die Vereinsmitglieder steht ab sofort frisches, regionales Leitungswasser bereit. Prost!

Elefantenstarke Partnerschaft

Die LWG-Familie erhält tierischen Nachwuchs. Seit vielen Jahren unterstützt die LWG den Tierpark Cottbus, unter anderem beim Bau des neuen Elefantenhauses, das 2023 eröffnet wurde. Jetzt geht es einen Schritt weiter: Ab sofort übernimmt die LWG die Tierpatenschaft für Elefantendame Sundali. Die symbolische Urkunde ist unterzeichnet – Sundali gehört jetzt offiziell zur LWG-Familie.

Zur Patenschaft gratulieren Tierparkdirektor Jens Kämmerling und die LWG-Geschäftsführer Marten Eger und Sebastian Lindner.

Bildung, Praxis, Zukunft

Vom 23. bis 27. Juni durfte die LWG alle 7. Klassen der Gesamtschule Spree-Neiße zu einer praxisnahen Projektwoche begrüßen – insgesamt über 120 Schüler. Im Rahmen der jüngst unterzeichneten Kooperation stand ein spannendes Programm auf dem Plan: Die Jugendlichen lernten die LWG als Unternehmen und Ausbildungsbetrieb kennen, erkundeten die moderne Abwasserentsorgung, warfen einen Blick in die Lehrwerkstatt – und wurden dort auch handwerklich selbst aktiv.

Die regelmäßige Wartung der Schneckenpumpen erfolgt im Team – für einen reibungslosen Betrieb der Kläranlage.

LWG bei der Kinderstadt

Vom 4. bis 8. August 2025 entsteht im Pädagogischen Zentrum für Natur und Umwelt (PZNU), dem ehemaligen Schulgarten Cottbus, wieder die Kinderstadt – mit rund 70 kleinen Bürgerinnen und Bürgern. Natürlich darf ein eigenes Wasserwerk nicht fehlen! Wie im letzten Jahr übernimmt die LWG diesen Part: Die Kinder lernen, wie Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung funktionieren – altersgerecht, spielerisch und mit Aha-Momenten. So wird Technik greifbar und Nachhaltigkeit erlebbar.

Saubere Schnecken

Auf der Cottbuser Kläranlage werden die sogenannten Schneckenpumpen regelmäßig gereinigt und gewartet. Diese großen Förderschnecken befördern das Abwasser vom Zulauf in die Reinigungsstufen. Dabei sammeln sich in den Schnecken leider immer wieder Dinge, die gar nicht ins Kanalsystem gehören: Feuchttücher, Hygieneartikel, Wattestäbchen, Essensreste oder sogar Plastikmüll. Diese Fremdkörper verstopfen die Technik und verursachen teure Störungen. Unser Appell: Bitte nur das in die Toilette geben, was wirklich hineingehört. Alles andere gehört in den Müll.

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Abschied und Willkommen!

 



Editorial

Abschied und Willkommen!

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

nach vielen erfolgreichen Jahren an der Seite meines langjährigen Mitgeschäftsführers Jens Meier-Klodt möchte ich an dieser Stelle herzlich Danke sagen. Mit großem Engagement, persönlichen Kontakten und seiner besonderen Verbundenheit zum lokalen Breitensport hat er das positive Bild der LWG in unserer Region entscheidend mitgeprägt. Zu Herrn Meier-Klodt als neuem Präsidenten des SCC Turnen – Gratulation! – wird unser Kontakt erfreulicherweise erhalten bleiben.

Nun freue ich mich, meinen neuen Kollegen Sebastian Lindner in der Geschäftsführung willkommen zu heißen. Als erfahrener Projektmanager mit kaufmännischem Hintergrund bringt er wertvolle Perspektiven in unser Unternehmen – gerade jetzt, wo wir mitten im Strukturwandel der Lausitz neue Wege gehen müssen. Ob Klimaanpassung, Infrastrukturentwicklung oder Digitalisierung: Wir stehen vor großen Aufgaben. Ich bin überzeugt, dass wir diese Herausforderungen gemeinsam meistern – mit klarem Kurs, motivierten Mitarbeitenden und einem starken Partnernetzwerk in der Region.
Eines aber bleibt auch in Zeiten des Wandels unverändert: Unser Versprechen an Sie, dass die LWG weiterhin für eine sichere, leistungsfähige und hochwertige Wasser- und Abwasserversorgung steht – heute und in Zukunft.

Marten Eger,
Technischer Geschäftsführer der LWG

Foto: Lagodzki

Grußwort

Klarer Kurs – ruhige Hand

Mit Sebastian Lindner gewinnen wir einen strategisch denkenden und zugleich bodenständigen Geschäftsführer mit starker regionaler Verwurzelung. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Jens Meier-Klodt danken wir für sein großes Engagement, seine Weitsicht und seine verlässliche Führung. Er hat die LWG auch in bewegten Zeiten mit klarem Kurs und ruhiger Hand erfolgreich geführt.

Tobias Schick,
Oberbürgermeister der Stadt Cottbus/Chóśebuz

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Ewigkeitschemikalien PFAS

 



Ewigkeitschemikalien PFAS

Die LWG ist gerüstet!

Geht es um potenzielle Gefahren für unser Lebensmittel Nr. 1, so fällt immer häufiger das Stichwort PFAS. Was steckt dahinter? Und was tut die LWG, damit unser Trinkwasser sicher bleibt?

Montage: canva

Ewigkeitschemikalien – so werden per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, kurz PFAS, genannt. Dieses Etikett haben die für die menschliche Gesundheit und die Umwelt bedenklichen Spurenstoffe aus bedauerlichem Grund: sie werden in der Umwelt unter normalen Bedingungen kaum oder nur in sehr geringem Maße abgebaut.

Um den Kontakt mit PFAS kommt niemand herum; die wasser-, fett- und schmutzabweisenden Chemikalien sind schlicht überall in unserem Alltag präsent – sie sind in Verpackungsmaterial, Kleidung oder Bratpfannen enthalten. Auch die Aufnahme von PFAS über Nahrungsmittel ist erheblich.

„Die LWG führte bereits 2023 eine orientierende Beprobung an den Ausgängen der Wasserwerke durch “, so Technikchef Jonas Krause und kann erfreulicherweise ergänzen: „Wir liegen bei allen Parametern unter der Nachweisgrenze.“ Auch das Gesundheitsamt der Stadt Cottbus nahm bereits eigene PFAS-Messungen in den Cottbuser Wasserwerken vor – mit demselben Ergebnis: Alle untersuchten Werte lagen unterhalb der geltenden Grenzwerte.

Der Gesetzgeber hat das gravierende Problem längst erkannt und reagiert, denn PFAS können bereits in niedrigen Konzentrationen problematisch sein. Die neue Trinkwasserverordnung hat Grenzwerte für PFAS eingeführt, die in zwei Stufen ab dem 12. Januar 2026 und 12. Januar 2028 gelten. Der erste Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/L) gilt für die Summe von 20 bestimmten PFAS-Substanzen. Später werden die vier wichtigsten PFAS-Substanzen einem noch strengeren Grenzwert von 0,02 µg/L unterliegen.
Angesichts der Gefahren durch PFAS setzen sich die Branchenvertretungen der Wasserwirtschaft sehr vehement für eine konsequente Herstellerverantwortung ein, die umweltverträglichere Produktionsweisen und eine drastische Reduktion der Einträge sicherstellt. Es braucht klare Regeln und einen Wandel in der Industrie.

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Doppelinterview

 



Sebastian Lindner übernimmt Kaufmännische Geschäftsführung der LWG:

„Wir müssen die Bälle auf dem Elfmeterpunkt ins Tor schießen”

In gleich zwei Amtszeiten hatte Jens Meier-Klodt bei der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG Führungsverantwortung übernommen: von 2004 bis 2008 als Technischer Geschäftsführer und von 2020 bis 2025 als Kaufmännischer Geschäftsführer. Nun erfreut er sich des Ruhestandes und weiß sein Amt bei Nachfolger Sebastian Lindner in besten Händen. Die Lausitzer WASSERZEITUNG traf beide zum Doppelinterview.

Geschäftsführer Sebastian Lindner (l.) und sein Amtsvorgänger Jens Meier-Klodt in der LWG-Kantine beim LWZ-Interview.

Foto: SPREE-PR/Arbeit

Herr Meier-Klodt, was lag ihnen am Ende des Arbeitslebens näher, die Technik oder die Zahlen?

Das ist natürlich ein bisschen tricky. Ich bin von Hause aus Wasserbauingenieur und muss als solcher mit den technischen Zahlen umgehen. Aber das Kaufmännische hat auch seinen Reiz, wie ich sowohl in einem Fernstudium als auch in der Praxis im In- und Ausland habe lernen müssen – teilweise schmerzhaft. Ich sehe es als großes Privileg, dass ich in meinem Berufsleben beide Bereiche einsehen konnte.

Sie sind bei der LWG im Corona-Jahr wieder eingestiegen. Dazu forderte die sich verschärfende Klimakrise in den letzten Jahren alle heraus. Was war für Sie die größere Herausforderung?

Corona war im Nachhinein fast ein schlechter Traum, aus dem man jetzt glücklicherweise wieder aufgewacht ist. Aber so ein Ereignis kann wieder passieren, die Viren schlafen nicht, sondern entwickeln sich weiter. Ich hoffe, dass wir dann besser vorbereitet sind. Wir haben bei der LWG als Wasserversorger Corona gut gemeistert und gehen, glaube ich, resilient in die Zukunft.

Ja und die Klimakrise ist ein Thema, was wir natürlich unseren Nachfolgern, unseren Kindern, als schwere Bürde mitgeben. Da muss ich einfach sagen, da hat man nicht das erreicht, was man hätte erreichen sollen. Nach meinem Dafürhalten ist das unser Problem Nummer 1. Aber die Menschheit schafft sich leider Gottes ein großes Problem nach dem anderen.

Die LWG hat seit 2020 vieles angepackt: eine Klärschlamminitiative, einen Trinkwasserverbund für die Niederlausitz uam. ist sie heute weniger Versorger als Wassermanager?

Ich möchte schon betonen, dass Wasserversorgung und Abwasserentsorgung unser Kerngeschäft bleiben. Und da ist unser Unternehmen heute besser aufgestellt als im Jahre 2020, was nicht disrespektierlich sein soll für meine hervorragenden Vorgänger.

Der Zustand unserer wassertechnischen Anlagen ist in Ordnung, auch wenn es Herausforderungen gibt. Wir sind auf der Höhe des Geschehens und auch finanziell in einer hervorragenden Situation. Und wenn man diese Hausaufgaben gemacht hat, dann kann man tatsächlich auch über den Tellerrand schauen und mehr Verantwortung übernehmen – für die Klärschlammentsorgung mit der Phosphorrückgewinnung oder die überregionale Ausbildung mit dem Wasserwirtschaftlichen Bildungszentrum. Das sind ja alles Maßnahmen zur Strukturstärkung.

Stichwort Ausbildung! Die LWG-Lehrwerkstatt genießt großes Renommee in ganz Brandenburg. Man weiß, die jungen Leute kommen top ausgebildet in die Unternehmen zurück und sind vom ersten Tag an einsetzbar.

Ja, da möchte ich auch meinen Nachfolger in die Pflicht nehmen (lacht). Unsere Lehrwerkstatt lag mir vom ersten Augenblick am Herzen. Damals hatten wir 10 Auszubildende, dieses Jahr haben wir 30. Unsere Partner rennen uns die Bude ein, auf gut Deutsch gesagt. Die Lehrwerkstatt ist eben ein einzigartiges Angebot, das die praktische Ausbildung an den Werkzeugen ermöglicht und dann auch die betriebliche Ausbildung. Darum ist das so attraktiv.

Wir könnten sogar noch mehr Lehrlinge haben. Aber da stößt unsere Lehrwerkstatt jetzt endgültig an die Grenzen der Kapazität. Um so wichtiger ist es, dass das Wasserwirtschaftliche Bildungszentrum gebaut wird.

Herr Lindner, ihr Vorgänger hat eine ganze Menge Herausforderungen angesprochen. Ich spiele mal den Standesbeamten: Sind sie willens und bereit, nach bestem Wissen und Gewissen die Aufgaben fortzuführen und zu lösen?

Kann ich nur ganz kurz mit Ja beantworten.

Wo sehen Sie ihre Prioritäten?

Für mich ist die Priorität Nummer 1, das Unternehmen kennenzulernen, die Mitarbeiter kennenzulernen und auch die Prozesse zu verstehen. Und das mache ich sehr strukturiert, gemeinsam mit Jens Meier-Klodt als meinem Vorgänger sind wir da in einem sehr konstruktiven Austausch.

Merken sie bereits, dass sich ihr Blick auf Wasser, auf den Umgang mit Wasser verändert?

Ja, schon. Aber nicht erst seit dieser Woche, sondern schon im Vorfeld, als ich mich auch bewusst dafür entschieden habe, mich bei der LWG zu bewerben.

Durch die kommunale Abwasserrichtlinie der EU liegt ein großer Fokus auf der Energieneutralität im Schmutzwasserbereich, die mittelfristig hergestellt werden muss. Und Energie liegt Ihnen als Thema ja nicht so ganz fern.

Genau. Ich habe die letzten 20 Jahre in der Energiewirtschaft bei der LEAG verbracht und mich vor allem in den letzten Jahren intensiv an der Transformation beteiligt. Da sind ja Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien auch ein ganz besonderes Thema. Insofern hoffe ich, meine gewonnene Erfahrung in der LWG mit einzubringen.

Sind sie beeindruckt von dem, was die LWG an dieser Stelle schon geleistet hat?

Definitiv. Ich konnte mir das vor Ort auch schon anschauen.

War die Energiefacette bei der LWG eigentlich ein Grund für Ihre Bewerbung?

Unter anderem, für mich ging es darum, bei einem regionalen Unternehmen zu bleiben und quasi meinen Beitrag für die Region, insbesondere im Zusammenhang mit dem Strukturwandel, zu leisten.

Strukturwandel funktioniert nur mit funktionsfähiger Daseinsvorsorge. Sie waren beruflich viel unterwegs – wo steht Cottbus, wo steht die Lausitz im Vergleich der Regionen?

Vieles ist bereits angeschoben, aus meiner Sicht auch die richtigen Dinge. Jetzt gilt es aber, die Bälle auf dem Elfmeterpunkt ins Tor zu schießen, um die Vorhaben tatsächlich umzusetzen.

Woran werden die Cottbuser den Erfolg Ihrer Arbeit messen dürfen?

Natürlich auch daran, dass weiterhin die Versorgungssicherheit mit Wasser und Entsorgungssicherheit des Abwassers sichergestellt sind. Zudem werde ich die LWG in die schon vorbereitete Richtung, was Nachhaltigkeit betrifft, voranbringen.

Sie sind Cottbuser, engagieren sich ehrenamtlich als Richter am Finanzgericht und sind mit dem Lausitzer Sport vertraut. Wie wichtig ist regionale Verwurzelung für Sie und die LWG?

Das ist besonders wichtig! Ich bin froh, dass ich über die LWG den Sprung noch weiter in den Breitensport in Cottbus gefunden habe. Bei der Verknüpfung zwischen LWG und Breitensport möchte ich auch in Zukunft meinen Vorgänger bei seinen Aktivitäten unterstützen.

Herr Meier-Klodt, beginnt nun der längste Sommer Ihres Lebens?

Ja. (lacht herzlich) Ich werde nicht ans Meer ziehen, aber dort häufig Urlaub machen. Meine erste Liebe gehört, ehrlich gesagt, der Ostsee.

Aber mein innigster Wunsch ist es, dass mein Nachfolger seinen eigenen Weg geht und seine eigenen Vorstellungen umsetzt. Ich bin der Letzte, der sagt, ist doch alles in Butter, macht bitte so weiter. Wandel ist wichtig, mit anderen Ideen. Jetzt übergebe ich den Staffelstab und das ist gut so. Ich werde die LWG und die Mitarbeiter weiter im Herzen haben.

Das ungekürzte Interview mit Jens Meier-Klodt und Sebastian Lindner können Sie als Podcast „WZ – das Gespräch” nachhören, u.a. bei deezer und spotify.

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