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Author: wz_admin

Teltow singt – das Mitsingkonzert

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Unser Tipp:

Teltow singt – das Mitsingkonzert

Foto: Stadt Teltow

„Singen macht einfach glücklich und in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten wird dieser Eindruck noch einmal verstärkt“, weiß Dirk Zeugmann von der „Sing In Town Band“ aus langjähriger Erfahrung der Mitsingkonzerte zu berichten. „Da es bei uns nicht darum geht, am besten zu singen, sondern überhaupt zu singen, ist das ein sehr niedrigschwelliges Angebot.“ Die Songliste wird übrigens vom Publikum mitbestimmt, jeweils fürs nächste Mal. Zuletzt stimmte das Publikum zu Volksliedern ein wie „Nun will der Lenz uns grüßen“ genauso wie zum Schlager „Aber bitte mit Sahne“, „Super Trouper“ von ABBA oder „Rette mich später“ von 2raumwohnung. Das Gesamtpaket mache die Veranstaltung im Stubenrauchsaal des Teltower Rathauses für die Menschen interessant, meint Dirk Zeugmann. „Zudem muss niemand Angst davor haben, einen Text nicht zu können, da wir alle Texte auf eine Leinwand projizieren und so jede und jeder immer alle Lieder vor Augen hat.“ Und falls Sie am 22. April auf den Geschmack kommen: Die nächsten Mitsingkonzerte finden am 13. Mai, 17. Juni und 15. Juli statt. Karten gibt es nur an der Abendkasse, sie müssen vorab bestellt werden.

22. April 2026, Beginn: 20:00 Uhr,
Einlass 19:30 Uhr, Eintritt: 10 Euro, ermäßigt: 8 Euro
Neues Rathaus, Marktplatz 1–3, 14513 Teltow
Anmeldung: Telefon 03328 4781-249
E-Mail: k.hasenheyer@teltow.de

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Mehr Wasser-Sicherheit für alle!

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Editorial

Mehr Wasser-Sicherheit für alle!

Foto: MWA

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Ende April wird es endlich soweit sein – dann werden wir den Erweiterungsneubau des Wasserwerks Kleinmachnow offiziell in Betrieb nehmen. Ein großes und großartiges Projekt nähert sich damit seinem Ende. Obwohl, eigentlich geht es dann erst richtig los. Nach dem Probebetrieb darf die hoch moderne und effiziente Anlage zeigen, was sie kann. Für die Kundinnen und Kunden des WAZV „Der Teltow“ bedeutet das erweiterte Wasserwerk nicht mehr und nicht weniger als höhere Versorgungssicherheit.

Allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen der MWA, den ausführenden Unternehmen aus Handwerk und Gewerbe, den Ingenieuren aus den Planungsbüros sowie den Zuständigen der öffentlichen Verwaltung sei an dieser Stelle herzlich für die professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit gedankt!

Herzlichst!
Ihr Felix von Streit,
MWA-Geschäftsführer

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Junges Projektteam macht die MWA digital-fit

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Junges Projektteam macht die MWA digital-fit

Vier Abiturienten aus der 12. Klasse des Weinberg-Gymnasiums Kleinmachnow haben in den vergangenen Monaten die MWA sehr intensiv unter die Lupe genommen. Aus gutem Grund! Hier der Bericht des Projektteams.

Das Projektteam vom Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow. Ihr Seminarkurs-Projekt mussten die jungen Männer auch vor Lehrkräften sowie Mitschülerinnen und Mitschülern präsentieren.

Foto: privat

„Mit Beginn der 11. Klasse startet für Abiturienten der sogenannte Seminarkurs, in dem üblicherweise eine Seminararbeit verfasst und später im Verlauf der 12. Klasse verteidigt wird. Unser Seminarkurs „Studien- und Berufsorientierung“ unterscheidet sich von diesem klassischen Konzept. Anstatt eine theoretische Seminararbeit zu schreiben, bestand unsere Aufgabe darin, eigenständig ein Unternehmen zu finden und ein reales Projekt zu entwickeln und umzusetzen.

Im Rahmen dieses Projekts arbeiteten wir mit der MWA zusammen. Ziel war es, einen Instagram-Account für das Unternehmen aufzubauen und Inhalte zum Thema Nachhaltigkeit in der Wasserwirtschaft zu entwickeln. Dabei lag der Fokus insbesondere auf den Bereichen der Trinkwasserversorgung und Schmutzwasserentsorgung. Zwei Themen, die für den Umwelt- und Ressourcenschutz eine zentrale Rolle spielen.

2025 haben wir dazu Fotos und Videos aufgenommen, bearbeitet und mit sachlich fundierten Texten und Hintergrundinfos versehen. In enger Absprache mit der MWA durften wir verschiedene Orte, wie Wasserwerke und andere technische Anlagen, besichtigen und bekamen so direkte Einblicke in die Prozesse der nachhaltigen Trinkwassergewinnung, der Wasseraufbereitung sowie der Schmutzwasserentsorgung. Dadurch konnten wir nicht nur medial arbeiten, sondern auch fachlich viel über die Bedeutung einer sicheren und nachhaltigen Wasserversorgung lernen.

Unsere Zusammenarbeit mit der MWA neigt sich nun dem Ende zu. Wir blicken auf diese Projektphase sehr positiv zurück und hoffen, dass auch die MWA die Kooperation als ebenso bereichernd empfunden hat wie wir.“

Die MWA bedankt sich bei den vier Schülern für ihr Engagement. Ein Social-Media-Kanal befindet sich in konkreter Vorbereitung.

Die WASSERZEITUNG wird rechtzeitig darüber berichten!

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Ist WASSER Deine Zukunft?

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Wasser, Technik, Baggerfahren – und lecker Pizza

Ist WASSER Deine Zukunft?

Einmal mehr beteiligt sich die Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH am Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg. Am 23. April sind sie herzlich eingeladen, den abwechslungsreichen Alltag eines Trinkwasserversorgers kennenzulernen.

Am Zukunftstag 2025 schauten die Teilnehmer auch am Erweiterungsneubau des Wasserwerks Kleinmachnow vorbei.

Foto: MWA GmbH

Hier wird gebaut, dort wird gespült, einer plant, der nächste rechnet – und noch ein Büro weiter werden Veranstaltungen vorbereitet. Eines steht fest: Langweilig wird es bei der MWA nie. So wie das Wasser selbst ist auch das Leben seiner „Macher“ ständig in Bewegung. Davon können sich die Schülerinnen und Schüler auf einer kleinen Rundreise durch das Betriebsgebiet selbst überzeugen. Nach einem Frühstück am Unternehmenssitz in Kleinmachnow geht es auch schon in drei Gruppen auf Exkursion. In Stahnsdorf beobachten sie Kollegen dabei, wie diese mit ihrem Saugspülwagen die unterirdischen Leitungen von ungewünschten Ablagerungen befreien. Das ist von Zeit zu Zeit nötig! Genauso wie eine Kamerabefahrung im Schmutzwasserkanal, um auf Schwachstellen rechtzeitig aufmerksam zu werden. Weiter geht’s zum Bautrupp der MWA Leitungsbau GmbH (MLB). Neubau, Sanierung, Modernisierung von Leitungen – die Jungs haben immer gut zu tun. Sie lassen die Schülerinnen und Schüler trotzdem kurz den Mini-Bagger steuern.

Schließlich geht’s ins große Wasserwerk nach Teltow, sozusagen dem Geburtsort unseres Lebensmittels Nr. 1. In welchen Schritten verwandelt sich das Rohwasser (Grundwasser) aus den Tiefen der Erde in das trinkfertige Leitungswasser? Das erfahren die Mädchen und Jungen am Zukunftstag aus erster Hand! Und weil reisen hungrig macht, gibt’s zum guten Schluss Pizza für alle!

zukunftstagbrandenburg.de

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Hausinstallation oder MWA-Netz – das ist hier die Frage!

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Hotline 033203 345-200

Die MWA-Notfallnummer ist nicht für jedes Wasserproblem zuständig

Braunes Wasser aus dem Hahn, plötzlich zu wenig Druck auf der Leitung oder eine Toilette, die nicht mehr abläuft – Störungen rund ums Wasser kommen meist unerwartet. In solchen Momenten greifen viele Menschen sofort zum Telefon und wählen die Notfallnummer der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH (MWA). Schließlich ist dort rund um die Uhr jemand erreichbar.

Grafik: SPREE-PR/Schulze

Doch nicht immer ist der Wasserversorger tatsächlich zuständig. „Unsere Verantwortung endet am Hauptwasserzähler beziehungsweise am Übergabeschacht kurz hinter der Grundstücksgrenze“, erklärt Thomas Steiger, Vorarbeiter im Bereich Trinkwasser. Alles, was dahinter liegt, gehört zur Hausinstallation – und damit zum Verantwortungsbereich des Eigentümers.

Wenn der Schaden im Haus entsteht

Besonders dramatisch wird es, wenn plötzlich der Keller unter Wasser steht. Mehrmals im Jahr kommt es im Betriebsgebiet der MWA zu solchen Einsätzen. Häufig wird zunächst die Feuerwehr alarmiert, die das Wasser abpumpt und mögliche Gefahren durch Strom oder Gas ausschließt. Erst danach lässt sich die Ursache feststellen. „In vielen Fällen liegt das Problem innerhalb des Hauses — etwa an einer defekten Leitung oder alten Installationen“, berichtet Steiger.

Beim Trinkwasser lässt sich die Zuständigkeit meist schnell bestimmen: Tritt eine Leckage vor dem Hauptwasserzähler auf, kümmert sich der Versorger. Befindet sich der Schaden dahinter, also in Richtung Hausinstallation, sollte der Eigentümer zunächst den Wasserzulauf am Absperrhahn schnellstmöglich stoppen und anschließend ein Installationsunternehmen mit der Behebung der Störung beauftragen.

Bei Abwasserproblemen kann ein Blick in den Übergabeschacht helfen, der sich in der Regel 1 m hinter der Grundstücksgrenze befindet. „Steht im Schacht kein Wasser, dürfte das Problem in der Hausinstallation liegen“, so Steiger. „Ist der Schacht dagegen voll Wasser, das nicht abfließen kann, liegt vermutlich eine Störung im Abwasserkanalnetz vor und die MWA ist gefragt.“

Falsche Dinge im Kanal führen häufig zu Störungen

Die meisten Störungen im öffentlichen Abwassernetz entstehen nicht durch Verschleiß, sondern durch falsche Nutzung. Besonders betroffen sind die Pumpwerke. „Nur zu oft wird unsere Technik von Gegenständen gestört, die so gar nicht in den Kanal gehören“, sagt Steiger. „Am verheerendsten sind Verzopfungen von Dutzenden reißfesten Feuchttüchern.“ Solche Ablagerungen können Pumpen blockieren und im schlimmsten Fall zu Rückstau oder Ausfällen führen.

Notfallnummer nur für Störungen im öffentlichen Netz

Die Notfallnummer der MWA ist ausschließlich für Störungen im öffentlichen Ver- und Entsorgungsnetz vorgesehen. Wird der Versorger zu einem Schaden gerufen, der sich in der Hausinstallation befindet, wird dieser nicht durch die MWA-Kollegen behoben und die Kosten für die Anfahrt können in Rechnung gestellt werden. „Unsere Notfallnummer ist rund um die Uhr besetzt, damit wir bei echten Störungen schnell helfen können“, betont Steiger. „Wenn wir jedoch zu Einsätzen gerufen werden, für die wir nicht zuständig sind, fehlen diese Ressourcen dort, wo sie wirklich gebraucht werden.“

Unser Appell an alle Haushalte: Nutzen Sie die Notfallnummer bitte nur dann, wenn tatsächlich eine Störung im öffentlichen Netz vermutet wird. So stellen Sie sicher, dass im Ernstfall schnell Hilfe dort ankommt, wo sie wirklich notwendig ist.

Austausch alter Leitungen?

Hausanschlüsse, die vor der Wende errichtet wurden, gelten heute als potenziell kritisch, da damals Materialien verwendet wurden, die nicht unbegrenzt haltbar sind. Anschlüsse aus der Zeit ab etwa 1990 entsprechen in der Regel den heutigen Sicherheitsstandards. Wer sein Haus und die Leitungen regelmäßig im Blick behält, kann Schäden oft frühzeitig vermeiden. Wenn die MWA im Straßenbereich Hauptleitungen erneuert, wird auch der jeweilige Hausanschluss geprüft. Bei Bedarf erhalten Eigentümer eine Empfehlung zum Austausch.

Was passiert bei der MWA, wenn ich eine Störung melde?

  • ➊ Zu den üblichen, werktäglichen Bürozeiten (07:00 bis 15:30 Uhr) nimmt zum Beispiel Stefan Matzel im Bereich Technik/Produktion am Unternehmenssitz in Kleinmachnow die eingehenden Störungsmeldungen entgegen. Er muss mit seinen Nachfragen herausfinden, wie dramatisch die Situation ist und ob die Zuständigkeit zur Störungsbehebung tatsächlich bei der MWA liegt. Nachts, am Wochenende und feiertags nimmt ein Bereitschaftsingenieur die Notrufe an.

  • ➋ Legen alle Indizien nahe, dass die MWA umgehend eingreifen muss, übergibt Stefan Matzel die Informationen an die Monteure für Trink- bzw. Schmutzwasser. Beide Bereiche haben streng getrennte Einsatzteams und -fahrzeug, denn Schmutzwasserhavarien sind keimbelastet. Thomas Steiger (r.) ist Vorarbeiter im Trinkwasser-Rohrnetz. Er übernimmt den neuen Auftrag und macht sich umgehend auf den Weg.
  • ➌ Der Einsatzwagen steht jederzeit – komplett ausgestattet – zur Abfahrt bereit. Zunächst macht sich nur ein Monteur auf den Weg, während der doppelt besetzten Bereitschaft kann jederzeit ein Kollege hinzugerufen werden.

    Achtung: Liegt der Schaden in der Hausinstallation, wird dieser von den MWA-Kollegen NICHT behoben und die Anfahrt kostenpflichtig. Die MWA kümmert sich ausschließlich um Schäden an ihren Netzen.

  • ➍ Gibt es eine Leckage und der Nachfluss des Wassers muss gestoppt werden, wird der Hausanschluss von der Hauptversorgungsleitung „abgeschiebert“, das heißt, ein weiteres Austreten von Wasser wird unterbunden. Je nach Dramatik der Situation wird die Tiefbaubereitschaft (Vertragsfirmen) alarmiert oder die Reparatur am nächsten Tag vorgenommen.

Fotos (4): SPREE-PR/Arbeit

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MWA war „Sechser im Lotto“

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Unsere Serie: Die MWA als Arbeitgeber (3)

MWA war „Sechser im Lotto“

Die gebürtige Kleinmachnowerin Katrin Pohl kann Ende 2026 ein Dienstjubiläum begehen. Seit 15 Jahren gehört sie zum Team der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH. Anfangs widmete sie sich ganz der Betriebskantine. Doch die Aufgaben wuchsen. Kein Problem für die Frau, die Neues geradezu umarmt.

Neben der Kantine (im Bild) trägt unsere reiselustige Kollegin Katrin Pohl auch die Verantwortung für das Archiv der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH.

Foto: SPREE-PR/Arbeit

Waschen, schnippeln, garen – wer jemals in einer professionellen Küche gearbeitet hat, kennt den Dauerstress zwischen Pfannen und Töpfen. Katrin Pohl hat nach der Schule Köchin gelernt und zwei Jahrzehnte im Beruf gearbeitet, unter anderem auf der Urlauberinsel Usedom. Vor ihrem Wechsel zur MWA leitete sie die Küche in einem Pflegeheim. „Doch die Aussicht, nicht mehr an Wochenenden und Feiertagen arbeiten zu müssen, war zu verlockend“, erinnert sie sich an den goldenen Tipp eines MWA-Kollegen, dass deren Kantine neu besetzt werden müsste. Katrin Pohl bewirbt sich um die Nachfolge. „Dass es geklappt hat, war wirklich wie ein ‚Sechser im Lotto‘ für mich“, erinnert sich die bescheidene 62-Jährige dankbar.

Sie ist hier die gute Seele

In den ersten Jahren bekocht Katrin Pohl das Team noch komplett selbst und bereitet auch ein Frühstücks-Buffet vor. Doch im Laufe der Zeit wird – geschuldet immer strengeren Auflagen für Betriebskantinen – das Angebot reduziert. „Wir haben auf hochwertige Tiefkühlkost umgestellt, Salate gibt’s aber nach wie vor frisch.“

Bis zu 20 Mitarbeiter, vor allem aus der Verwaltung, setzen mittags auf die Kantine – knapp ein Viertel des Teams. Die Monteure sind tagsüber meist unterwegs. „Der MWA ist die Kantine als Benefit und Zeichen der Wertschätzung wichtig“, erklärt die heutige Babelsbergerin, „jeder soll sich doch an seinem Arbeitsplatz wohlfühlen.“ Dass sie einen gehörigen Anteil daran hat, zeigt der inoffizielle Titel der Kantinen-Chefin: Sie sei hier die „gute Seele“, heißt es voller Zuneigung auf den Fluren.

Shuffle und Kick-Ball-Change

Der reduzierte Arbeitsaufwand in der Kantine erschließt für Katrin Pohl neue berufliche Perspektiven. Sie kehrt auf die Schulbank zurück, um bei der MWA die Dokumentation und das Archiv übernehmen zu können. „Hier landen alle Unterlagen, die dauerhaft aufbewahrt werden müssen“, beginnt sie aufzuzählen, „Bauakten, Dokumentationen, Bestandspläne, Unterlagen der Verbandsarbeit und, und, und.“ Die Umstellung auf ein komplett digitales Archiv läuft. Wieder Neues!

Nach dem Feierabend legt sich Katrin Pohl nicht etwa faul aufs Sofa. Ganz im Gegenteil. Sie schwingt das Tanzbein beim Linedance. „Das Hobby habe ich nach dem Auszug der Kinder für mich entdeckt. Dreimal die Woche ist Training!“ Der Ehemann zieht mit – auch bei dem anderen großen Hobby: das Reisen in alle Welt. In dieser Zeit muss der wöchentliche Oma-Tag mit den Enkelkindern dann leider ausfallen.

Nächstes Ziel: Nashville

Genießen mit allen Sinnen in aller Welt bringt Katrin Pohl ins Schwärmen. „Das lange Fliegen ist natürlich blöd, aber das tolle Essen entschädigt“, berichtet sie begeistert von der jüngsten Reise nach Peru. „Die haben ja das Beste von allem: Obst, Gemüse, Fleisch.“ Bis auf 4.000 m Höhe wandert die fitte Brandenburgerin in den Anden. Der berühmten Inka-Ruinenstadt Machu Picchu stattet sie natürlich auch einen Besuch ab. „Ich bin so dankbar, dass ich das erleben darf.“

Das nächste Wunschziel ist Nashville. „Wegen der Country-Musik, klar“, grinst sie voller Vorfreude aufs Kofferpacken. Eine vormalige Reise zu wiederholen, kann sie sich dagegen nur schwer vorstellen. „Wenn mal einmal am Grand Canyon gestanden hat – dieser Wow-Effekt kommt ja nie wieder.“

Katrin Pohl liebt das Reisen. Gerade kehrte sie von einem Rund-Trip durch Südamerika zurück.
Foto: privat

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Reisen Sie mit uns durch 35 Jahre WAV Rathenow!

 




Reisen Sie mit uns durch 35 Jahre WAV Rathenow!

Montage: SPREE-PR

Zahlen und Fakten über den WAV Rathenow

1990/91 – Ausgangslage vor der Verbandsgründung

  • 25 Gemeinden ohne öffentliche Trinkwasserversorgung
  • 45 Gemeinden ohne öffentliche Abwasserentsorgung
  • Rathenow und Premnitz nur teilkanalisiert
  • Keine geordnete Klärschlammentsorgung
  • Kein Eigenkapital für Investitionen
  • Teilweise hohe Nitratwerte in Eigenwasserversorgungen
  • Hoher gesetzlicher Anpassungsdruck nach der Wiedervereinigung

Gründung des WAV Rathenow am 1. Mai 1991

  • Zusammenschluss von 47 Kommunen
  • Einer der ersten Zweckverbände dieser Art in Brandenburg
  • Leitung: Jürgen Wandke und Jürgen Altmann
  • Ziel: Zentrale Trinkwasserversorgung und fachgerechte Abwasserbehandlung
  • Aufbau kommunalrechtlicher Grundlagen und Satzungen

Chronik ehrenamtliche Verbandsvorsteher

  • 1992 – 1998 Hartmut Wengler
  • 1999 – 2002 Hans-Jürgen Lünser
  • 2004 – 2022 Ronald Seeger
  • seit 2023 Felix Menzel

Wirtschaft & Organisation (Stand 2026)

  • Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts
  • 13 Mitgliedskommunen
  • Verbandsgebiet: 818 km²
  • 13.453 Verbrauchsstellen
  • 81 Mitarbeiter (inkl. Azubis und Studenten)
  • Anlagenvermögen: ca. 75 Millionen Euro
  • Jahresumsatz: ca. 14,5 Millionen Euro
  • Kostendeckende Gebühren

Trinkwasserversorgung (Stand 2026)

  • 6 Wasserwerke
  • Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasser
  • 47.500 versorgte Einwohner
  • Anschlussgrad: 99,1 Prozent
  • Jahresleistung: 1,8 Mio. m³
  • 639 km langes Trinkwasserrohrnetz (mit Hausanschlüssen)

Abwasserentsorgung (Stand 2026)

  • 2 Kläranlagen (je nach Ausbauphase)
  • 35.500 angeschlossene Einwohner
  • Anschlussgrad: ca. 75 Prozent
  • 103 Abwasserpumpwerke
  • Regen- und Schmutzwasserkanalnetz gesamt ca. 247 km
  • 120 km Schmutzwasserdruckleitungen

Dezentrale Entsorgung (Stand 2026)

  • ca. 6.000 abflusslose Sammelgruben
  • 153 Kleinkläranlagen

Fachkräftenachwuchs

  • Regionaler Ausbilder und Arbeitgeber
  • 16 Personen haben seit 2002 eine Ausbildung/Studium abgeschlossen; demnächst kommen 3 Azubis hinzu
  • 6 Mitarbeiter haben erfolgreich ihren Meister gemacht
  • Seit 2024 Teilnahme an der Berufemesse der Duncker Oberschule sowie an der Karrieremesse Westbrandenburg in Rathenow

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Verlässlichkeit, die unseren Alltag prägt

 




Verlässlichkeit, die unseren Alltag prägt

Sie sind dem WAV eng verbunden (v. l.): Thomas Rosenberg, Felix Menzel, Anne Hunhold (Amt Rhinow), Ilka Lenke, Jörg Zietemann.

Foto: WAV Rathenow

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

35 Jahre Wasser- und Abwasserverband Rathenow – das klingt vielleicht nicht nach großem Pomp oder Festtagsglanz. Und doch geht es um etwas, das unseren Alltag ganz wesentlich prägt: sauberes Trinkwasser und eine verlässliche Abwasserentsorgung. Dinge, über die man meist erst dann nachdenkt, wenn sie einmal nicht funktionieren. Genau deshalb ist dieses Jubiläum für uns ein besonderer Anlass.

Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, sind dem WAV Rathenow enger verbunden, als es auf den ersten Blick scheint. Als tägliche Nutzerinnen und Nutzer verlassen Sie sich zu Recht auf eine sichere, kontinuierliche und bezahlbare Versorgung. Die ist freilich keine Selbstverständlichkeit. Es braucht dafür eine leistungsfähige Organisation, engagierte Mitarbeiter und verantwortungsvolle Entscheidungen. Der Grundstein dafür wurde 1991 gelegt – mit Mut, Weitblick und einer klaren Vorstellung davon, was unsere Region braucht.

Heute ist der WAV Rathenow ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge im Westhavelland. Gemeinsam tragen wir Verantwortung für eine Infrastruktur, die zuverlässig funktioniert und zugleich zukunftsfähig bleibt. In der Verbandsversammlung arbeiten wir daran, diese Aufgabe im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen – mit besonderem Augenmerk auf stabile und faire Gebühren. Gerade in Zeiten des Wandels ist das eine anspruchsvolle Aufgabe, der wir uns mit Überzeugung stellen.

Ein solches Jubiläum steht nie für die Leistung Einzelner. Es ist das Ergebnis gemeinsamer Arbeit über viele Jahre hinweg. Unser Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben: den Mitgliedsvertretern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Partnern und Wegbegleitern – und nicht zuletzt Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, für Ihr Vertrauen.

Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn. Themen wie Digitalisierung, Klimawandel und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen stellen uns vor neue Herausforderungen. Als Gemeinschaft der Bürgermeister und Amtsdirektoren sind wir entschlossen, diesen Weg weiterhin gemeinsam zu gehen – verantwortungsvoll, pragmatisch und mit dem Zusammenhalt, der den WAV seit 35 Jahren trägt.

35 Jahre WAV Rathenow sind auch dreieinhalb Jahrzehnte gelebter Beweis dafür, dass Zusammenarbeit und Solidarität unserer Region nutzen. Wir freuen uns darauf, die kommenden Jahrzehnte aktiv zu gestalten – gemeinsam mit Ihnen an unserer Seite.

Felix Menzel: Bürgermeister Gemeinde Milower Land, Verbandsvorsteher;
Jörg Zietemann: Bürgermeister Stadt Rathenow, stellv. Verbandsvorsteher;
Ilka Lenke: Amtsdirektorin Amt Nennhausen, Vorsitzende der Verbandsversammlung;
Thomas Rosenberg: Bürgermeister Stadt Premnitz, stellv. Vors. der Verbandsversammlung;
Jens Aasmann: Amtsdirektor Amt Rhinow

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Wassersicherheit bringt Lebensqualität

 




Grusswort des Landrates

Wassersicherheit bringt Lebensqualität

Foto: Landkreis Havelland

Wasser ist Leben. Diese Aussage ist weit mehr als eine Redewendung – sie beschreibt eine grundlegende Wahrheit, die unser tägliches Handeln, unsere wirtschaftliche Entwicklung und unser gesellschaftliches Zusammenleben prägt. Eine sichere Trinkwasserversorgung und eine verlässliche Abwasserentsorgung gehören zu den elementaren Voraussetzungen für Lebensqualität, Gesundheit, Umwelt- und Klimaschutz sowie für eine nachhaltige regionale Entwicklung. Dass dies im Verbandsgebiet des Wasser- und Abwasserverbandes Rathenow seit nunmehr 35 Jahren auf hohem Niveau gewährleistet wird, ist keineswegs selbstverständlich, sondern das Ergebnis engagierter Arbeit, fachlicher Kompetenz und verantwortungsvoller Entscheidungen. Seit seiner Gründung am 1. Mai 1991 flächendeckend im ehemaligen Landkreis Rathenow verankert, hat der Wasser- und Abwasserverband Rathenow große Herausforderungen gemeistert. Umfangreiche Investitionen in moderne Anlagen, leistungsfähige Netze und zukunftsfähige Strukturen haben wesentlich dazu beigetragen, die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung nachhaltig zu sichern. Gleichzeitig hat sich der Verband kontinuierlich weiterentwickelt und den steigenden Anforderungen an Umwelt- und Klimaschutz gestellt.

Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verbandes. Mit ihrem täglichen Einsatz, ihrer Erfahrung und ihrem Verantwortungsbewusstsein sorgen sie dafür, dass sauberes Trinkwasser jederzeit verfügbar ist und Abwasser fachgerecht behandelt wird – oftmals im Hintergrund, aber von unschätzbarem Wert für die Menschen im Havelland.

Auch in Zukunft wird die Wasserwirtschaft vor großen Aufgaben stehen, etwa durch den Klimawandel, veränderte Niederschlagsmuster und steigende ökologische Anforderungen. Ich bin überzeugt, dass der Wasser- und Abwasserverband Rathenow diesen Herausforderungen weiterhin mit Kompetenz, Innovationskraft und Weitblick begegnen wird.

Zum 35-jährigen Bestehen gratuliere ich dem Verband sehr herzlich und wünsche für die kommenden Jahre weiterhin Erfolg, stets gute sowie weitsichtige Entscheidungen im Interesse der Region und ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Ihr Roger Lewandowski, Landrat

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Der Verbandsvorsteher über das Jubiläum und seine Bedeutung

 




WAV feiert Jubiläum

WAV-Geschäftsführer Björn Jelinski (li.) und Verbandsvorsteher Felix Menzel stoßen symbolisch mit einem Glas Wasser an.
Foto: SPREE-PR/Gückel

Liebe Leserinnen und Leser,

Jubiläen werden oft mit Festschriften gewürdigt. 35 Jahre Wasser- und Abwasserverband Rathenow wollen wir deshalb auch zum Anlass für eine Sonderausgabe der WASSERZEITUNG des WAV nehmen.

Sie soll jedoch mehr sein als eine Zusammenfassung von Zahlen, Fakten und Anekdoten. Dreieinhalb Jahrzehnte Wasser- und Abwasserverband bedeuten unzählige Geschichten, Entwicklungen und gemeinsame Erfolge, auf die wir stolz und manchmal auch etwas verwundert zurückblicken. Denn in der Zeit haben sich alle möglichen Dinge geändert. Das gilt auch für die Aufgaben, die der Verband für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit der Bürger und Bürgerinnen in der Region zu erfüllen hatte.

Der WAV versteht sich als Rückgrat der Region, um ihre Lebensqualität zu erhalten und zu erhöhen. Wie Sie wissen, muss ein Rückgrat stetig gestärkt werden, damit es kraftvoll ist. Genau das haben die Mitglieder des Verbandes und die Mitarbeiter des Unternehmens in den 35 Jahren getan. Es war ein anstrengender, aber letztlich lohnender Prozess. Was in dessen Zuge alles geschah, welche Menschen daran mitwirkten und an der Verbandsgeschichte mitgeschrieben haben, das können Sie in dieser Sonderausgabe erfahren. Zugleich wollen wir natürlich auch nach vorn schauen. Zwar bahnt sich Wasser seinen Weg, aber um es als Trink- und Abwasser richtig zu lenken, müssen Pläne gemacht und realisiert werden. 

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe und lade Sie ein, mit uns gemeinsam auf die nächsten erfolgreichen Jahre für unsere Region zu blicken.

Ihr Felix Menzel, Verbandsvorsteher 

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