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Author: wz_admin

Das Trinkwasser des Verbandsgebiets wurde wieder ordentlich unter die Lupe gelegt

 




Grafik: SPREE-PR

Analyse

Trinkwasserparameter 2025

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel: Wir trinken es, kochen damit und nutzen es täglich im Haushalt. Deshalb muss es sauber und sicher sein. Um das zu garantieren, wird regelmäßig untersucht. Dabei werden mehr als 100 mikrobiologische, chemische und physikalische Parameter in den Blick genommen. Sie bestimmen, vereinfacht gesagt, was im Wasser sein darf – und was nicht. Darunter finden sich sowohl bekannte Parameter wie Nitrat, Blei oder der pH-Wert, aber auch weniger im öffentlichen Bewusstsein verankerte Substanzen wie PFAS. Grundlage für die Kontrollen sind strenge gesetzliche Vorgaben und moderne Analyseverfahren.

Die ausführlichen Trinkwasseranalysen für die einzelnen Wasserwerke finden Sie hier.

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WAV Bereitschaftsdienst

 




Jederzeit fließend Wasser, das ist die Prämisse. Störungen sind selten und meistens schnell behoben.

Montage: canva

WAV Bereitschaftsdienst

Im Notfall schnell reagiert

Sie drehen den Wasserhahn auf und es fließt kaum Wasser: Das ist ein Umstand der im Verbandsgebiet nur äußerst selten vorkommt. Am 28. April trat so ein Fall ein. Gegen 20 Uhr verzeichneten die Mitarbeiter des WAV im Netzgebiet des Wittstocker Wasserwerks einen großen Druckverlust.

Druckverlust bedeutet: Das Wasser schiebt sich mit verringerter Kraft durch die Leitungen und fließt dadurch nur mit geringem Druck aus dem Wasserhahn oder gar nicht aus dem heimischen Wasserhahn. „Davon betroffen waren rund 60 bis 70 Prozent der von uns versorgten Einwohner“, erläutert Verbandschef Andy Thierbach. „Uns erreichten hunderte Anrufe. Nicht jeder Kunde reagierte mit Verständnis auf die Situation.“

Unterdessen eilte der Bereitschaftsdienst mit drei zusätzlichen Kollegen, darunter auch der Betriebselektriker, zum Wasserwerk. Dort stellt sich heraus: Ein technischer Defekt hat den Druckverlust ausgelöst. Die Kollegen machen sich sofort an die Arbeit. Nach zwei Stunden fließt das Wasser wieder wie gewohnt. „Dafür zu sorgen, dass zu jeder Zeit Wasser aus dem Hahn fließt und Abwasser abtransportiert wird, ist für uns selbstverständlich. Dafür arbeiten 30 Mitarbeiter beim WAV Wittstock, wenn nötig auch nachts im Bereitschaftsdienst.“

Gemessen an sechs Wasserwerken und 316 Kilometer langen Leitungen seien Einschränkungen in der Versorgung die absolute Ausnahme, unterstreicht Andy Thierbach. Natürlich sei auch jede Ausnahme ärgerlich. „Bitte lassen Sie uns einander dann aber trotzdem mit Verständnis und Respekt begegnen.“

Um solch ungeplante Versorgungsstörungen besser überbrücken oder abmildern zu können, empfiehlt der Verbandschef allen Kunden, die benötigte Trinkwassermenge für die im Haushalt lebenden Personen immer möglichst für einige Tage als Reserve in Flaschenware vorzuhalten. „Das Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz empfiehlt sogar 20 Liter pro Person!“ Darüber hinaus sollten Gewerbeunternehmen, die von der Wasserversorgung abhängig sind, gegebenenfalls über eine bestimmte Bevorratung mit Trink- oder Leitungswasser nachdenken. „So können seltene und vorübergehende Engpässe vermieden werden.“

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Was ist der Hausanschluss?

 




Der Trinkwasserhausanschluss sorgt dafür, dass sauberes Trinkwasser aus dem kommunalen Leitungsnetz ins Haus geleitet wird.

Grafik: SPREE-PR/Schulze

Erklärt

Was ist der Hausanschluss?

Wenn der Verband Trinkwasserleitungen erneuert, ist das für Hauseigentümer bisweilen auch mit einem neuen Hausanschluss verbunden. Ein aktuelles Beispiel sind die Arbeiten in Wulfersdorf: Hier werden auf dem 1.500 Meter langen Abschnitt auch 48 Hausanschlüsse erneuert.

Der Trinkwasserhausanschluss gehört neben Strom und Gas zu den wichtigen Versorgungsanschlüssen im Haus. Denn: Er verbindet die öffentliche Versorgungsleitung mit der Verbrauchsanlage der Kunden.

Individuelle Entscheidungen

Der Hausanschluss beginnt mit der Ventilanbohrbrücke an der Trinkwasserhauptleitung im öffentlichen Bereich und verläuft über das Grundstück des Hauseigentümers bis ins Haus. Er endet mit einem Absperrventil hinter der Wasserzähleranlage. Für die Herstellung, Erneuerung, Reparatur und Instandhaltung ist nur der WAV Wittstock bzw. ein von ihm beauftragter Dritter berechtigt.
„Ob die Verlegung einer neuen Trinkwasserhauptleitung für Kunden zu einem neuen Hausanschluss führt, hängt immer vom Einzelfall ab“, erläutert Verbandschef Andy Thierbach. Konkret bedeutet das: Im Vorfeld geplanter Baumaßnahmen begutachtet der Trinkwassermeister oder ein technischer Mitarbeiter Anschluss für Anschluss. „Die Termine werden individuell mit den Kunden abgestimmt.“

Der Kunde trägt die Kosten

Wichtig zu wissen: Muss der Hausanschluss erneuert werden, trägt der Kunde die Kosten dafür. Ist dies nicht der Fall und ist nur die Umbindung bzw. die Einbindung des Hausanschlusses auf die neue Trinkwasserhauptleitung umzusetzen, so trägt der Kunde zumindest die Kosten dafür.

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Aus Zahlen werden Baustellen

 




Ein wichtiger Bestandteil jeder Baustelle sind regelmäßige Baurapports. Auch in der Rosenplansiedlung. Hier werden die Schmutzwasserkanäle erneuert. Andy Thierbach (Verbandschef, r.), Guido Ramin (Techniker Abwasser) und Jürgen Hinze vom gleichnamigen Ingenieurbüro (l.) besprechen, ob alles nach Plan verläuft.

Foto: SPREE-PR/Kuska

WAV Bauplanung

Aus Zahlen werden Baustellen

Welche Bauvorhaben sind 2025 geplant? Wie viel Geld investiert der Verband dafür? Auskunft darüber gibt der Investitionsplan. In diesem Jahr ist er 3,6 Millionen Euro schwer (siehe Seite 1). Was viele nicht wissen: Bevor aus diesen Zahlen Baustellen werden, haben die Bauvorhaben schon einen langen Weg hinter sich.

Herr Thierbach, wonach richtet sich, welche Bauvorhaben der Verband in Angriff nimmt?

Andy Thierbach: Allen Entscheidungen darüber liegt die Frage zugrunde: Was müssen wir tun, um jetzt wie auch perspektivisch eine stabile Ver- und Entsorgung zu gewährleisten? Dabei blicken wir auf unterschiedliche Aspekte. Wir schauen zum Beispiel: Wie alt sind Leitungen und welches Material wurde verbaut? Gibt es Havarie-Schwerpunkte? Oder B-Plan-Gebiete, die erschlossen werden? Andere Vorhaben resultieren aus dem praktischen Betrieb und dem damit verbunden Verschleiß von Anlagen und Leitungen. Nicht zuletzt schauen wir auch auf Straßenbauvorhaben der Kommunen und führen diese, soweit möglich, mit unseren zusammen. Das hilft uns als Verband, Kosten zu reduzieren und sorgt dafür, dass eine Straße nicht binnen kurzer Zeit mehrmals zur Baustelle wird.

Schreiben Sie die Ergebnisse dieser Betrachtungen dann einfach auf und legen los?

Nein. Nicht jedes Vorhaben hat die gleiche Dringlichkeit. Gleichwohl kostet jedes Vorhaben aber Geld. Das müssen wir in eine gute Balance miteinander bringen. Deshalb setzen wir Prioritäten und erstellen Zeitpläne. Diese münden in einen Investitionsplan. Dieser wird jährlich erstellt und bildet in einer Fünf-Jahres-Spanne ab, welche Maßnahme wir wann in Angriff nehmen wollen. Die finale Entscheidung darüber obliegt dann der Verbandsversammlung: Sie muss dem Investitionsplan zustimmen.

Das klingt nach einem langen Weg zwischen Planung und Umsetzung…

Zwischen Idee und Umsetzung eines Vorhabens liegen in der Regel viele Monate, meistens sogar Jahre.

Können Sie diesen Weg am Beispiel einer neuen Trinkwasserleitung skizzieren?

Zunächst treffen wir auf Basis der uns vorliegenden Fakten die Entscheidung, welche Leitung errichtet werden wird. Wir erstellen bereits selbst einen groben Plan und treffen die ersten Einschätzungen zu den voraussichtlichen Kosten. Die ist wichtig, um die Planungsleistungen möglichst zielsicher ausschreiben bzw. vergeben zu können. Dann erhalten betroffene Anwohner ein sogenanntes Ingangsetzungsschreiben. Darin kündigen wir ihnen das Bauvorhaben an. Wichtig zu wissen: Das Schreiben geht immer an die Eigentümer eines Grundstücks, nicht an Mieter. Das Ingenieurbüro arbeitet da bereits an der Planung. Zum Beispiel daran, wie die Leitung unter der Straße verlaufen könnte, wo andere Leitungen – etwa für Gas, Strom oder Glasfaser – liegen, welches Material wir nutzen, wo die Hausanschlüsse sitzen und ob Hydranten ober- oder unterirdisch verlaufen. Mit jedem Detail verfeinert sich dieser Entwurfsplan bis hin zu einer detaillierten Zeichnung mit allen Bestandteilen einer Trinkwasserleitung.

Wie geht es dann weiter?

Jetzt geht das Vorhaben in das Genehmigungsverfahren über. Auf Grundlage des Entwurfs informieren wir nun die Träger öffentlicher Belange. Je nach Vorhaben sind das zum Beispiel der Landkreis, Kommunen, Naturschutzbehörden, Wasserbehörden, Straßenbehörden, Umweltbehörden. Sie können sich nun zu dem Vorhaben äußern und ihre Interessen vertreten, Auflagen und Empfehlungen aussprechen. Nicht immer ist es möglich, nur auf öffentlichem Grund und Boden zu bauen. In solchen Fällen müssen wir auch mit Eigentümern privater Grundstücke Vereinbarungen über Nutzungen und Entschädigungen treffen. In der Regel sind auch Baugrundgutachten nötig.

Was machen Sie mit den Ergebnissen aus dem Genehmigungsverfahren?

Sie werden in den Entwurfsplan eingearbeitet. Im Ergebnis entstehen ausführungsreife Planungsunterlagen. Sie sind die Grundlage für den Wirtschaftsplan, den wir im Regelfall im Herbst erstellen. Stimmt die Verbandsversammlung diesem zu, können wir im nächsten Schritt die Leistungen ausschreiben und mit dem Bau beginnen.

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Personalien

 




Marc Ehrke, Thomas Hesse und Gerd Albrecht (v. l. n. r.) sind in ihrem Job die meiste Zeit draußen unterwegs.

Foto: SPREE PR/Kuska

Personalien

Vier neue Kollegen für den Abwasser­bereich

Damit bei Kunden alles im Fluss bleibt, greifen beim Zweckverband viele Rädchen ineinander. Kompetenz hat dabei viele Gesichter: Aktuell zählt der WAV Wittstock 30 Beschäftigte. Viele Mitarbeiter sind schon lange an Bord. In den vergangenen Monaten sind im Abwasserbereich aber auch vier neue Kollegen dazugekommen.

Einen typischen Arbeitstag? Gerd Albrecht lacht. „Den gibt es nicht.“ Im Wesentlichen beginne er jeden Morgen auf der Kläranlage in Wittstock. „Dort besprechen wir die Aufgaben des Tages.“ Gerd Albrecht führen diese dann zum Beispiel mit dem Hochdruckspülfahrzeug hinaus ins Verbandsgebiet. An seiner Seite: Marc Ehrke. Ihre Aufgabe: Die Schächte und Kanäle zu reinigen.

Das Kanalnetz regelmäßig von Sand, Schlamm und anderen Ablagerungen zu befreien, ist wichtig, damit das Abwasser ungehindert zur Kläranlage fließen kann. Startpunkt ihrer Arbeit ist ein Schacht. Dort lassen Gerd Albrecht und Marc Ehrke einen Druckschlauch mit Spülkopf in den Abwasserkanal hinab. Der hohe Druck, mit dem sie das Wasser durch den zu reinigenden Abschnitt drücken, reißt Ablagerungen mit sich und spült sie weg.

Wenn der Dienstplan die beiden nicht mit dem Spülfahrzeug rausschickt, sind sie an Abwasserpumpwerken anzutreffen, zum Beispiel um Pumpen zu reinigen.

Ein Problem, das ihnen in ihrem Arbeitsalltag dabei immer wieder begegnet, sind Feuchttücher. Im Gegensatz zu Toilettenpapier bestehen sie aus robusten Fasern, die sich nicht im Wasser zersetzen. So am Stück kommen sie schließlich auch im Abwasserpumpwerk an. „Wenn das Abwasser von dort Richtung Kläranlage gepumpt wird, verknoten sie sich zu festen Strängen, die sich in den Pumpen verfangen oder Rohre verstopfen.“ Fallen die Pumpen aus, kann sich das Abwasser zurückstauen. Im schlimmsten Fall drückt es dann aus den Kanaldeckeln raus. Der eindringliche Appell von Gerd Albrecht und Marc Ehrke deshalb: „Bitte spülen Sie Feuchttücher nicht in der Toilette herunter!“

Beruflich zurück in die Region

Ebenfalls an den gut 80 Abwasserpumpwerken im Verbandsgebiet anzutreffen ist Thomas Hesse. Der gelernte Elektromonteur für Energieanlagen liebäugelte schon länger mit einem Wechsel zum Verband. Als er die Stellenausschreibung las, zögerte er nicht lange. Nun kümmert er sich unter anderem darum, Pumpen zu warten und zu reparieren, Störungen zu beseitigen, die Außenanlagen in Schuss zu halten – und die Zähler der Anlagen zu überwachen. Die Werte stetig im Blick zu haben und miteinander zu vergleichen, mag von außen betrachtet banal klingen. „Für uns sind sie ein wichtiger Anhaltspunkt, ob die Anlagen einwandfrei funktionieren: Verbrauchen die Pumpen zum Beispiel mehr Strom als üblich, kann das ein Hinweis auf eine Störung oder Verzopfung sein“, erklärt Thomas Hesse.

Der vierte neue Kollege ist Andy Neumann. Als Klärwärter überwacht und steuert er den Betrieb der Kläranlagen. Wie viel Abwasser kommt rein? Wie viel Sauer-
stoff ist im Belebungsbecken? Laufen alle Reinigungsprozesse so ab, wie sie sollen? Drei Beispiele für Schwerpunkte, die seinen Arbeitstag prägen und gegebenenfalls sein Eingreifen erfordern. Einen Teil seiner Arbeitszeit verbringt er zudem im Labor. Zum Beispiel, um Zuläufe und Abläufe, Klär- und Belebtschlamm zu beproben. Nicht zu vergessen die Dokumentation von Betriebsdaten, Wartungen sowie Mess- und Laborergebnissen: Alles muss sorgfältig notiert werden. Auf einer Kläranlage zu arbeiten, bisweilen auch die damit verbundenen Gerüche auszuhalten, ist für ihn kein Neuland. „Ich habe schon vier Jahre auf der Kläranlage einer kleinen Gemeinde gearbeitet.“

So unterschiedlich ihre Aufgaben auch sind, eines eint die neuen Kollegen: Alle vier stammen aus der Region und haben hier nun auch wieder ihren beruflichen Mittelpunkt gefunden.

Nitrit, Nitrat, Ammonium, Phosphat: Andy Neumann nimmt im Labor die Ablaufwerte der Kläranlage Heiligengrabe in den Blick.
Foto: SPREE PR/Kuska

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Der Baustellenatlas

 




So vielseitig all die Bauvorhaben auch sind, unterm Strich eint sie ein Zweck: die Ver- und Entsorgung fortlaufend zu sichern.
Grafik: SPREE-PR/Archiv

Investitionen

Der Baustellenatlas

Beim Zweckverband stehen auch in diesem Jahr etliche Bauvorhaben an. „Im Trinkwasserbereich investieren wir rund 1,7 Millionen Euro, im Abwasserbereich ungefähr 1,9 Millionen Euro“, sagt Verbandschef Andy Thierbach. Ein Überblick über die umfangreichsten Maßnahmen:

Blumenthal

Kläranlage: Die Kläranlage wird ertüchtigt. Vorgesehen ist, den Sandfang und das Ablaufgerinne des Kombi-Beckens mit glasfaserverstärktem Kunststoff auszukleiden und die Eisen(III)-Dosiertafel zu erneuern. Kosten: 75.000 Euro.

Freyenstein

Hier erhalten drei Pumpwerke neue Technik. Kosten: 30.000 Euro.

Heiligengrabe

Kläranlage: Hier entsteht ein Abwasserpumpwerk, das das Abwasser aus Heiligengrabe zur Kläranlage nach Wittstock befördert. Diese Maßnahme steht im Zusammenhang mit der neuen Abwasserdruckleitung zwischen beiden Orten. Kosten: 440.000 Euro. Um das Pumpwerk zu steuern, ist auch eine elektrische Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR-Anlage) erforderlich. Kosten: 130.000 Euro.

Königsberg

Hier wird auf 320 Metern die Trinkwasserleitung teilerneuert, inklusive 19 Hausanschlüssen.

Wittstock

Rosenplansiedlung: Der Verband erneuert die Abwasserkanalisation im 1. Bauabschnitt von der Eisenbahnstraße über Am Rosenplan zur Rosenplansiedlung. Kosten: 765.000 Euro. Im Bereich Abwasser ist das die größte Investition.

Pritzwalker Straße: Zwischen Bahnübergang und Kreuzung Ringstraße werden 2025/26 die Trinkwasserleitungen und 10 Hausanschlüsse erneuert. Kostenschätzung: 120.000 Euro. Darüber hinaus schließt der Verband diesen Bereich an die zentrale Abwasserentsorgung an. Kosten: 155.000 Euro.

Schützenstraße: Ab Herbst 2025 soll auf 780 Metern Trinkwasserleitungen und 45 Hausanschlüsse erneuert werden. Kosten: 250.000 Euro.

Jabeler Chausee: Der Landkreis erneuert die Straße grundlegend. In diesem Zuge muss die Trinkwasserleitung umverlegt werden. Kosten: 142.000 Euro. Außerdem erweitert der Verband den Abwasserkanal. Kosten: 80.000 Euro.

Wulfersdorf

Dorfstraße, Grabower Weg, Triftweg: Hier erneuert der Verband auf insgesamt 1.500 Metern die Trinkwasserleitungen sowie 48 Hausanschlüsse. Kosten: 340.000 Euro.

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Kundeninformation

 



Grafik: WAVE

Kundeninformation

Wichtige Beschlüsse

In der 1. und 2. Verbandsversammlung 2025 haben die Verbandsmitglieder des Wasser- und Abwasserverbandes Elsterwerda wieder wichtige Beschlüsse gefasst. Ausführlich sind sie nachlesbar auf der Website hier und im Amtsblatt des Verbandes, das in den Mitgliedsgemeinden ausliegt. Die Lausitzer WASSERZEITUNG informiert in Kürze darüber.

In der 1. Verbandsversammlung 2025 am 25. März wurden folgende Beschlüsse gefasst:

ÖFFENTLICH
# Beschluss
1 Beschluss 1/1/25 – Bestätigung einer Eilentscheidung
2 Beschluss 1/2/25 – Änderung des Stellenplans des Wirtschaftsplans 2025, Geschäftsbereich Abwasser
3 Beschluss 1/3/25 – Vergabe einer Baumaßnahme: Errichtung Brandmeldeanlage im Wasserwerk Oschätzchen
4 Beschluss 1/4/25 – Umschuldung eines Darlehens
5 Beschluss 1/5/25 – Umschuldung eines Darlehens
6 Beschluss 1/6/25 – Umschuldung eines Darlehens – Roll over
7 Beschluss 1/7/25 – Aufnahme eines Darlehens – Geschäftsbereich Abwasser
8 Beschluss 1/8/25 – Vergabe eine Bauleistung: Sanierung Zulauf/Rechengerinne im Rechengebäude auf der Kläranlage Elsterwerda
9 Beschluss 1/9/25 – Vergabe einer Bauleistung: Errichtung und Installation PV-Anlage im Wasserwerk Oschätzchen
NICHTÖFFENTLICH
# Beschluss
10 Beschluss 1/10/25 – Abschluss eines Wasserliefervertrages
11 Beschluss 1/11/25 – Beschluss zur Abgabe einer Absichtserklärung
12 Beschluss 1/12/25 – Beschluss zu einem Stundungsantrag

In der 2. Verbandsversammlung am 2. April wurde dieser Beschluss gefasst:

NICHTÖFFENTLICH
# Beschluss
1 Beschluss 2/13/25 – Beschluss zu einem Stundungsantrag

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Stadt Elsterwerda und WAVE – verlässliche Partner

 



Anja Heinrich.

Fotos (2): Stadt Elsterwerda

Editorial

Stadt Elsterwerda und WAVE – verlässliche Partner

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn die Stadt und der WAV Elsterwerda etwas anpacken, geht es immer einher mit hohen und weitsichtigen Investitionen. Deshalb prüfen wir sehr genau, ob Straßen, Zufahrten oder Wege, die neue Trinkwasserleitungen oder Kanäle erhalten sollen, auch straßenbauseitig erneuert werden könnten – oder umgekehrt. So haben wir schon etliche Bauprojekte in sehr enger und sehr guter Kooperation durchgeführt, damit Sie, liebe Elsterwerdaerinnen und Elsterwerdaer, nicht mehr als nötig Baulärm, Schmutz und Unannehmlichkeiten ertragen müssen. So war 2024 die Bürgermeister-Wilde-Straße ein gemeinschaftlich schöner Erfolg. In diesem Jahr stehen die Seitenanlagen der August-Bebel-Straße auf dem Plan sowie gemeinsame Bauarbeiten im Birkenweg.

Der Ausbau der Großenhainer Straße hat begonnen.

Anfang Juni konnte der Ausbau der Großenhainer Straße (Foto), ein wichtiges Gemeinschaftsprojekt des Landesbetriebes für Straßenwesen, der Stadt Elsterwerda und des WAVE, begonnen werden. Dafür hatte der Verband bereits vor Baubeginn der Maßnahme die Trinkwasserleitung erneuert, um Baufreiheit zu schaffen. Für 2026 ist die gemeinsame Umgestaltung der Körnerstraße geplant. Jede Investition unterliegt der kommunalen Haushaltssituation und wird in enger Zusammenarbeit mit allen Baubeteiligten durchgeführt. Mit dem WAV verfügen wir dabei über einen bewährten und verlässlichen Partner!

Ihre Anja Heinrich,
Bürgermeisterin von Elsterwerda

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Strenge und engmaschige Kontrollen

 



Torsten Hoffgaard.

Foto: privat

Trinkwasseranalyse

Strenge und engmaschige Kontrollen

Lediglich zwei Auffälligkeiten stellte das Gesundheitsamt des Landkreises Elbe-Elster bei den regelmäßigen Trinkwasseruntersuchungen in den vergangenen sechs Jahren fest.

Die Proben von Trink- und Abwasser nimmt das unabhängige, zertifizierte Labor für Wasser und Umwelt (LWU) in Bad Liebenwerda. Die Lausitzer WASSERZEITUNG im Gespräch mit Torsten Hoffgaard, Pressereferent des Landkreises, und Diplom-Chemiker und LWU-Geschäftsführer Sebastian Prause.

Herr Hoffgaard, welche beiden Ausnahmen im Elsterwerdaer Trinkwasser waren das?

Am 8. Oktober 2019 wurden coliforme Bakterien festgestellt und am 8. August 2023 ein erhöhter Eisenwert samt Wasserreintrübung.

Wie werden diese Werte ermittelt?

Mit den Messergebnissen nach Probenahme durch das LWU. Diese geben unsere Gesundheitsamt-Mitarbeiter in ein Software-Programm und untersuchen sie auf Konformität gegenüber den Vorgaben, sprich Grenzwerten, der Trinkwasserverordnung TrinkwV.

Auf welche Werte wird dabei besonders geachtet und warum?

Im Fokus stehen vor allem mikrobiologische Vorgaben. Denn solche Parameter wie E. coli oder Enterokokken können zu Durchfallerkrankungen führen. In diesen Fällen ordnet das Gesundheitsamt Maßnahmen zur Gefahrenabwehr gegenüber dem Wasserversorger an, weil es hier um den Schutz der Bevölkerung geht.

Wie schätzen Sie die Qualität des Trinkwassers vom WAVE ein?

Es erfüllt gemäß § 5 TrinkwV die allgemeinen Anforderungen und kann als unbedenklich und uneingeschränkt verwendbar eingeschätzt werden.

Herr Prause, das LWU nimmt auch Proben vom Abwasser auf der Kläranlage Elsterwerda – wie oft und mit welchem Ziel?

Das passiert im 2-Wochen-Rhythmus. Wir nehmen Proben zwischen 6 und 22 Uhr zu unterschiedlichen Zeiten und von verschiedener Schmutzfracht. Mit den Ergebnissen kann der Verband seine Abwasserbehandlung regeln und gegenüber Unterer Wasserbehörde und Landesumweltamt belegen, dass er die Grenzwerte beim Abwasser nicht überschreitet und dem Wasserkreislauf über den Vorfluter gut geklärtes Wasser zurückführt.

Sebastian Prause.
Foto: LWU

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Energie vom Dach

 



Im vergangenen Jahr wurde das Dach der Filterhalle saniert, damit es die PV-Module tragen kann.

Foto: WAVE/Pirschel

Nachhaltigkeit

Energie vom Dach

Trinkwasserherstellung und Abwasseraufbereitung sind extrem energieintensiv. Deshalb spürt man beim WAV Elsterwerda nachhaltiges Energieeinsparungspotenzial auf. Im Wasserwerk Oschätzchen beispielsweise soll eine neue Photovoltaikanlage je nach Sonnenscheindauer nahezu die Hälfte der jährlich benötigten 718.000 Kilowattstunden Strom erzeugen.

„Die 387 Module mit einer Leistung von 170 Kilowatt-Peak wurden auf den Dächern der Filter- und Maschinenhalle montiert, um besonders effektiv zu sein“, berichtet Wassermeister Heiko Pirschel. „Wir könnten nicht genutzten Strom tagsüber ins öffentliche Netz einspeisen. Aber wir denken eher an die Möglichkeit, den Anlagenbetrieb umzustellen und unsere Speicherbehälter tagsüber zu füllen, wenn uns der Strom nichts kostet. Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Energiewende und zur Gebührenstabilität für unsere Kunden“, so der Fachmann.

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