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Vom Azubi zur Fachkraft

 




Mitarbeiter

Willkommen als Fachkraft

Eigentlich hätte Bianka Rühlicke erst im Sommer ihren Abschluss gemacht. Die Kauffrau für Büromanagement hat ihre Ausbildung jedoch verkürzt und stand dem Verband deshalb vorfristig als Fachkraft im Bereich Controlling zur Verfügung.

Bianca Rühlicke kümmert sich im Bereich „Controlling” um das Prozessmanagement.

Foto: ZV Usedom

Wer im Controlling arbeitet, gilt gemeinhin als „Hüter von Zahlen“. Controlling ist jedoch ein viel weiteres Feld: Neben der klassischen Analyse von Kosten, Umsätzen, Liquidität, Kreditaufnahmen und Kennzahlen spielt auch der Blick auf innerbetriebliche Prozesse eine große Rolle. Das Fachwort dafür heißt: Prozessmanagement. „Hier liegt der Schwerpunkt meiner Aufgaben“, sagt Bianka Rühlicke. Dazu gehört unter anderem, Arbeitsabläufe zu betrachten sowie Schwachstellen oder Risiken zu erkennen und zu verbessern. „Ich schaue mir zum Beispiel an, ob es in den Abläufen Schritte gibt, die verzichtbar oder zu aufwendig sind und vereinfacht werden könnten.“ Als Beispiel verweist sie auf den Eingang von Rechnungen: „Bislang wurden sie in der Buchhaltung analog erfasst und wanderten dabei durch viele Hände. Jetzt arbeiten wir mit einem digitalen System. Damit können wir die Rechnungen einfacher und schneller bearbeiten.“

Ihr Wunsch, die Ausbildung auf 2,5 Jahre zu verkürzen, fand im Verband sofort Unterstützung. Da die Ausbildungsinhalte aber gleich blieben, bedeutete das: viel Selbststudium. In dieser Zeit schrieb der ZV die Stelle im Controlling aus. „Ich habe nicht lange überlegt und mich beworben.“ Mit einem unbefristeten Vertrag in der Tasche bleibt Bianka Rühlicke dem Verband nun als Fachkraft erhalten.

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Zahl des Sommers

 




Gesundheit

Baden ohne Bedenken

Wie gut ist das Badewasser auf Usedom? Das untersucht das Gesundheitsamt auf der Insel an 22 ausgewählten Badestellen, unter anderem in Karlshagen, Trassenheide, Ückeritz, Lütow und am Peenestrom in Usedom.

Foto: SPREE-PR/Galda

Wie gut ist das Badewasser auf Usedom? Das untersucht das Gesundheitsamt auf der Insel an 22 ausgewählten Badestellen. Unter anderem in Karlshagen, Trassenheide, Ückeritz, Lütow oder am Peenestrom in Usedom. Die Badestellen werden bis zum 10. September, also während der gesamten Badewassersaison, alle vier Wochen beprobt. Der Blick richtet sich dabei auf mikrobiologische Parameter – zum Beispiel auf die Darmbakterien „Escherichia coli“ und „Intestinale Enterokokken“. Insgesamt werden in MV knapp 500 Badegewässer regelmäßig überprüft. Grundlage ist die Badegewässerlandesverordnung. Die Ergebnisse werden auf der Badewasserkarte MV veröffentlicht. Diese finden Sie unter www.badewasser-mv.de.

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Im Einsatz am Rohrnetz

 




Azubi-Tagebuch

Lehrreiche Abwechslung

Ins „Azubi-Tagebuch“ schreibt diesmal Lowis Lindemann. Er befindet sich im 3. Lehrjahr zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik und beendet im Sommer seine Ausbildung.

An meiner Ausbildung gefällt mir besonders, dass kein Tag wie der andere ist und immer neue Aufgaben auf mich warten – zum Beispiel der Rückbau eines Unterflurhydranten. Bevor es auf die Baustelle geht, stelle ich Material, Werkzeuge und Absperrungen zusammen. Außerdem prüfe ich im GIS-System die Leitungen im Arbeitsbereich, damit beim Ausschachten keine Versorgungsleitungen beschädigt werden.

Lowis Lindemann.

Foto: SPREE PR/Kuska

Auf der Baustelle arbeiten wir aus Sicherheitsgründen immer zu zweit. Nach dem Absperren des Arbeitsbereichs öffnen wir den Straßenbelag und legen den Hydranten frei. Da er nicht mehr benötigt wird, bauen wir ihn zurück. Gleichzeitig ist in diesem Bereich eine Straßensanierung geplant, sodass die Arbeiten bereits im Vorfeld erfolgen und die neue Fahrbahn später nicht erneut aufgebrochen werden muss.

Nach dem Ausbau verschließe ich die Öffnung in der Versorgungsleitung mit einem X-Stück, damit die Leitung dauerhaft dicht und funktionsfähig bleibt. Das verhindert außerdem, dass sich in stillgelegten Anlagenteilen Wasser staut und verkeimt. Anschließend verfüllen wir die Baugrube fachgerecht und dokumentieren die Arbeiten mit Fotos.

Am meisten gefällt mir die Arbeit draußen im Rohrnetz, weil ich dort handwerklich arbeiten kann und am Ende des Tages direkt sehe, was ich geschafft habe.

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Verstärkung fürs Elektro-Team

 




Mitarbeiter

Ohne Technik kein Wasser

Wussten Sie, dass der Fluss des Trink- und Abwassers viel mit Elektrotechnik zu tun hat? Ohne sie könnten Brunnen, Pumpen, Wasserwerke oder Kläranlagen nicht arbeiten. Sie im Blick zu behalten, ist Aufgabe der verbandseigenen Elektrotechniker. In ihren Reihen begrüßt der ZV nun zwei neue Mitarbeiter: Martin Bauernschäfer und Roy Erler.

Elektrotechnik ist Teamarbeit. Hier schauen Martin Bauernschäfer (l.) und Roy Erler, ob im Schaltschrank vom Wasserwerk Zinnowitz alles in Ordnung ist.

Foto: SPREE PR/Kuska

Trinkwasser bereitzustellen und Abwasser zu entsorgen – das gleicht einem kleinen technischen Wunderwerk. Denn: Viele Prozesse dahinter laufen automatisiert ab. Sensoren messen zum Beispiel kontinuierlich Wasserstände, pH-Werte, Trübungen, Druck oder Sauerstoffgehalt. Die gemessenen Daten leiten sie an Steuerungssysteme. Die Steuerungen regeln Pumpen, Ventile oder Belüftungsanlagen und sorgen beispielsweise dafür, dass die richtige Wassermenge gefördert wird, Filter rechtzeitig gereinigt werden oder Becken nicht überlaufen. Bei Bedarf passt die Steuerung Abläufe automatisch an.

Damit all das reibungslos läuft, hat der Verband eine Abteilung für Elektrotechnik. Kürzlich hat er hier zwei Stellen nachbesetzt, die durch Renteneintritte und berufliche Veränderungen frei geworden sind. Die beiden neuen Kollegen heißen Martin Bauernschäfer und Roy Erler.

Das Gros ihrer Arbeit erledigen die Elektrotechniker vorbeugend. Zum Beispiel, indem sie Motoren, Antriebe, Kabel, Stecker, Spannungen, Widerstände und viele andere technische Komponenten regelmäßig prüfen und Instand halten. Auch die Auswertung von Daten und Diagrammen gehört zu ihrem Job. „Manchmal zeichnen sich hier schon Probleme ab – zum Beispiel, wenn eine Pumpe ungewöhnlich viel Strom verbraucht“, sagt Martin Bauernschäfer. „Dann handeln wir, bevor es zu einem ernsthaften Problem kommt“, ergänzt Roy Erler.

Wie wichtig betriebseigene Fachkräfte sind, zeigt sich ganz besonders bei Störungen: Die Kollegen sind dann jederzeit und schnell vor Ort. So wir kürzlich, als die Pumpen am Hauptpumpwerk in Zinnowitz nicht ansprangen. Infolgedessen stieg das Abwasser im Vorratsbehälter immer weiter an. Zunächst brachten Martin Bauernschäfer und Roy Erler das Pumpwerk im Handbetrieb wieder zum Laufen. Danach beseitigten sie die Störung. Wie in den meisten Fällen konnten sie auch hier das Problem lösen, bevor Kunden Auswirkungen spürten.

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Drum prüfe, was sich ewig bindet

 




Gesundheit

Drum prüfe, was sich ewig bindet

Mögliche Belastungen des Trinkwassers mit sogenannten PFAS rücken auch im Landkreis Vorpommern-Greifswald zunehmend in den Fokus von Wasserversorgungsunternehmen und Behörden. Hintergrund sind die seit Januar 2026 verbindlich geltenden Grenzwerte. Aber was genau sind denn diese PFAS?

PFAS, eine Gruppe von mehr als 12.000 synthetischen Chemikalien, sind in vielen alltäglichen Dingen enthalten.

Grafik: SPREE-PR

„PFAS bedeutet per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen und steht stellvertretend für eine Gruppe von mehr als 12.000 synthetischen Chemikalien“, sagt Maximilian Stubbe, Fachkraft für Hygieneüberwachung beim Gesundheitsamt in Greifswald. Die Stoffe zeichnen sich durch eine besonders hohe Stabilität und Langlebigkeit aus, weshalb sie auch als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet werden.

„PFAS begegnen uns aufgrund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften in vielen Bereichen des Alltages.“ Zum Beispiel in Outdoorbekleidung, Kosmetikprodukten, Verpackungsmaterialien, Feuerlöschschäumen und Imprägniersprays. „Die Eigenschaften dieser Stoffe sind sowohl nützlich als auch herausfordernd, da sie sich in der Umwelt kaum oder nur sehr langsam abbauen. Das bedeutet, dass man bereits eine Anreicherung in Böden, Gewässern oder dem Menschen feststellen kann.“

Aus gesundheitlicher Sicht stehen PFAS im Verdacht, das Immunsystem zu schwächen, die Fruchtbarkeit zu mindern und die Ursache verschiedener Krebsarten zu sein. Aufgrund der Vielfalt der existierenden PFAS-Verbindungen sind genauere gesundheitliche Auswirkungen derzeit noch unbekannt, werden aber zunehmend erforscht.

Da Menschen PFAS hauptsächlich über das Trinkwasser, Staub oder die Nahrung aufnehmen können, wird in diesen Bereichen entsprechend kontrolliert. Für das Trinkwasser existiert ein sogenannter „Summengrenzwert“ von 100 Nanogramm PFAS pro Liter Trinkwasser.

„Aus der Trinkwasserverordnung ergibt sich eine konkret definierte Gruppe von 20 relevanten PFAS-Verbindungen, die entsprechend untersucht wird.“ Für die stetige Steigerung der Trinkwasserqualität werden ab 2028 vier weitere Verbindungen mit noch strengeren Vorgaben in die Überwachung aufgenommen.

Die bisherigen Analysen zeigen: „Für die Bürger im Landkreis Vorpommern-Greifswald besteht derzeit kein Anlass zur Sorge“, so Maximilian Stubbe. Das Trinkwasser wurde bereits im letzten Jahr stichprobenartig vom Gesundheitsamt und den im Kreis ansässigen Wasserversorgungsunternehmen überwacht. Auch auf Usedom. „Der aktuelle Höchstwert auf der Insel betrug 0,0015 Nanogramm pro Liter (μg/l). Das ist gerade so die Bestimmungsgrenze im Labor (0,001 μg/l) und damit sehr weit vom vorgeschriebenen Grenzwert entfernt.“

Alle aktuellen Trinkwasseranalysen – inklusive der PFAS-Werte – finden Sie auf www.zv-usedom.de. Bei Fragen stehen Ihnen sowohl der Zweckverband als auch die Mitarbeiter vom Gesundheitsamt des Landkreises Vorpommern-Greifswald mit Infos zur Verfügung. 

zv-usedom.de

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Unterwegs auf der Kläranlage

 




Wasserwissen

Ein Blick hinter die Kulissen: Hier klärt sich was

Was passiert eigentlich mit unserem Wasser, wenn es über
Toilette, Badewanne oder Geschirrspüler das Haus verlässt? Die WASSERZEITUNG ist auf der Kläranlage Ückeritz seinem Weg gefolgt.
Die Kläranlage in Ückeritz ist eine von sechs Kläranlagen im Verbandsgebiet. Das Besondere an ihr: Sie ist eine SBR-Kläranlage. SBR steht für „Sequenzielle Biologische Reinigung“. Das bedeutet: Die einzelnen Reinigungsschritte erfolgen nicht in verschiedenen Becken, sondern zeitlich gestaffelt in einem. Die Kläranlage in Ückeritz hat fünf Reinigungsbecken und ist eine von drei SBR-Anlagen im Verbandsgebiet. Die anderen befinden sich in Mellenthin und Pudagla.
  • Foto: ZV Usedom

    Die Reinigung von Abwasser ist eine Mischung aus mechanischen und biologischen Abläufen. Die Kläranlage Ückeritz ist in ihrer Kapazität auf 27.000 Einwohnerwerte ausgelegt.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    1. Das Tor zur Kläranlage ist der Zulaufschacht. Hier kommt das Abwasser aus den Pumpwerken Loddin, Koserow, Stubbenfelde Ückeritz/Sportplatz und Ückeritz/Hafen an. Die tägliche Menge schwankt zwischen 800 und 2000 Kubikmetern – je nach Jahres- und Tourismuszeit. Von hier aus fließt das Abwasser über zwei unterirdische Leitungen zu den Siebrechen.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    2. Der Siebrechen ist der mechanische Türsteher. Er ist zuständig für alles Grobe – filtert also zum Beispiel Steine, Tampons, Putzlappen, Wattestäbchen und Essensreste aus dem Abwasser. Der Abfall wird entwässert, in Containern gesammelt und entsorgt. Das Abwasser macht sich unterdessen weiter auf den Weg in den Sand- und Fettfang.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    3. Im Sand- und Fettfang übernimmt Physik die Arbeit. Die Fließgeschwindigkeit im Becken ist so eingestellt, dass schwere Stoffe wie Sand nach unten sinken. Leichte Stoffe wie Fette und Öle setzen sich dagegen an der Wasseroberfläche ab. Der Sand wird gereinigt, entwässert und wiederverwendet. Die Fette werden entsorgt. Dem Wasser wird hier außerdem Eisen-3-Chlorid beigefügt. Diese sogenannte Vorfällung bindet Gerüche, entfernt gelöste Phosphate und entlastet die anstehende biologische Reinigung.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    4. Aus dem Sand- und Fettfang wandert das Abwasser in einen Vorlagebehälter. Aus diesem Zwischenspeicher wird es in computergesteuerten Intervallen und Mengen in eines der fünf SBR-Becken eingeleitet.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    5. In den SBR-Becken beginnt nun die biologische Reinigung. Die wichtigsten Helfer dabei: Milliarden Bakterien, Einzeller und andere Mikroorganismen. Sie „verspeisen“ die organischen Inhaltsstoffe und entfernen Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor. Dazu brauchen sie ein Wechselbad mit und ohne Sauerstoff. Wenn die Kompressoren Sauerstoff ins Becken drücken, kommt sprudelnde Bewegung ins Wasser. Nach den „Turbulenzen“ braucht es Ruhe. Die gibt’s in der Nachklärphase. Dabei sinken die Bakterienflocken zu Boden, oben setzt sich klares Wasser ab. „Alle Prozesse laufen automatisch und messwertgesteuert ab“, sagt Peter Beitz, Fachkraft für Abwassertechnik. Auf dem Display sieht er, wie weit die Reinigung fortgeschritten ist. Und was passiert mit dem Klärschlamm, der während der Reinigung entsteht? „Er wird entwässert, behandelt und an die Landwirtschaft abgegeben.“
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    6. Während draußen das Wasser fließt, herrscht in der Leitzentrale digitale Kontrolle. Füllstände, Sauerstoffwerte, Pumpenleistungen, pH-Werte: Auf Monitoren und Schalttafeln laufen alle Daten zusammen. Hier haben Abwassermeister Andreas Ring und seine Kollegen den gesamten Reinigungsprozess, aber auch etwaige Störungen im Blick.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    7. Nach ungefähr acht Stunden auf der Kläranlage erreicht das gereinigte Abwasser die letzte Station: den Ablauf. Olaf Tessmer, Fachkraft für Abwassertechnik, nimmt zur Kontrolle eine Probe. Die Qualität des Wassers ist nun so hoch, dass es in den natürlichen Kreislauf zurückkehren – oder wie der Fachmann sagt: in den Vorfluter eingeleitet werden kann. Das geschieht ebenfalls in automatisierten Intervallen.
  • Foto: SPREE PR/Kuska

    8. Im Probenanalyseraum wird die Metamorphose des Abwassers noch einmal deutlich. Links: Abwasser, wie es auf der Kläranlage ankommt. In der Mitte hat sich der Belebtschlamm abgesetzt und über sich eine Klarwasserschicht gebildet. Rechts: Abwasser, wie es am Ende der Reinigung der Natur zurückgegeben wird.

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Leitungswasser punktet mit überzeugenden Gründen

 




Fünf gute Gründe für Leitungswasser

A tip:tap. So lautet der Name eines gemeinnützigen Vereins, der sich für Leitungswasser stark macht. Übersetzt bedeutet er „Ein Tipp: Wasserhahn” (engl. tap). Der Verein hat auf seiner Homepage (atiptap.org) nicht nur einen Tipp, sondern viele – fünf allein, die überzeugende Gründe für Wasser aus der Leitung sind.

Viele Gründe zur Freude: Denn Leitungswasser ist ein guter, jederzeit verfügbarer, gesunder Durstlöscher. Foto: SPREE-PR/Hultzsch

  • Leitungswasser spart CO2

    Für den Transport und die Verpackung von Flaschenwasser sind das pro Jahr etwa drei Millionen Tonnen. Das ist das Eineinhalbfache des innerdeutschen
    Flugverkehrs.
  • Leitungswasser spart Plastikmüll

    Wenn alle Menschen in Deutschland statt aus Flaschen Leitungs-
    wasser trinken würden, könnten jährlich acht Milliarden Plastikeinweg-
    flaschen gespart werden.
  • Leitungswasser spart Geld

    Im deutschlandweiten Mittel bekommt man für einen Euro 200 Liter Leitungswasser. Ein 4-Personen-Haushalt könnte durch den Wechsel von der Flasche auf die Leitung etwa 1.000 Euro jährlich sparen. Mit einem Rechner auf der tip:tap-Seite kann jeder mit ein paar Klicks sein persönliches Sparpotenzial ermitteln.
  • Leitungswasser ist bequem

    Kästenschleppen ade! Hahn aufgedreht – der Durst kann sofort gelöscht werden.
  • Leitungswasser ist von Topqualität

    Die Trinkwasserverordnung macht strenge Vorgaben zur Qualität und Kontrolle des Leitungswassers, sodass aus dem Hahn ein kontinuierlich geprüfter 1a-Durstlöscher fließt.
  • Übrigens: Die vollständige Analyse des Trinkwassers, das der Zweckverband an seine Kundinnen und Kunden liefert, finden Sie jederzeit auf der Homepage.

    www.zv-usedom.de

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Willkommen als Fachkraft

 




Mitarbeiter

Willkommen als Fachkraft

Eigentlich stünde Bianka Rühlicke erst im Sommer vor ihrer Abschlussprüfung. Die Kauffrau für Büromanagement hat ihre Ausbildung jedoch verkürzt und steht dem Verband schon jetzt als Fachkraft im Bereich Controlling zur Verfügung.

Wer im Controlling arbeitet, gilt gemeinhin als „Hüter von Zahlen“. Controlling ist jedoch ein viel weiteres Feld: Neben der klassischen Analyse von Kosten, Umsätzen, Liquidität, Kreditaufnahmen und Kennzahlen spielt auch der Blick auf innerbetriebliche Prozesse eine große Rolle. Das Fachwort dafür heißt: Prozessmanagement. „Hier liegt der Schwerpunkt meiner Aufgaben“, sagt Bianka Rühlicke. Dazu gehört zum Beispiel, Arbeitsabläufe zu betrachten, etwaige Schwachstellen oder Risiken zu erkennen und nachhaltig zu verbessern. „Ich schaue mir zum Beispiel an, ob es in den Abläufen Schritte gibt, die verzichtbar oder zu aufwendig sind und vereinfacht werden könnten.“ Als Beispiel verweist sie auf den Eingang von Rechnungen: „Bislang wurden diese in der Buchhaltung analog erfasst. Auf diesem Weg wanderte sie durch viele Hände. Jetzt arbeiten wir mit einem digitalen System. Damit können wir die Rechnungen einfacher und schneller bearbeiten.“

Bianca Rühlicke kümmert sich im Bereich „Controlling” um das Prozessmanagement.

Foto: ZV Usedom


Foto: ZV Usedom

Ihr Wunsch, die Ausbildung von drei Jahren auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen, stieß beim Verband sofort auf Unterstützung. Da die Ausbildungsinhalte trotzdem die gleichen bleiben, bedeutete das: viel Selbststudium. Auch am Wochenende und nach Feierabend. Irgendwann in dieser Zeit schrieb der Verband die Stelle im Controlling aus. „Da habe ich nicht lange überlegt und mich beworben.“ Mit einem unbefristeten Vertrag in der Tasche bleibt Bianka Rühlicke dem Verband nun als Fachkraft erhalten.

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Tagebuch eines Azubis

 




Azubi-Ecke

Tagebuch eines Azubis

In der Rubrik „Azubi-Ecke“ schreibt Max Maaß über seinen Alltag als Azubi beim Zweckverband. Max befindet sich im 2. Lehrjahr zum Kaufmann für Büromanagement.

Das Personalwesen stellt für die Auszubildenden die zentrale Anlaufstelle dar. Hier begegnet man häufig Anliegen wie „Ich brauche“, „Ich möchte“ oder „Ich kann nicht“. Als Mitglied der Abteilung befinde ich mich mitten im Geschehen und erhalte Einblicke in Themen, die teilweise tief in die Privatsphäre der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reichen. Gerade deswegen ist es so wichtig, dass der Datenschutz zu jeder Zeit berücksichtigt wird. Besonders bemerkenswert finde ich die Vielseitigkeit der Aufgaben, für die das Personalwesen verantwortlich ist. Diese reichen von Bestellungen über die Erteilung von Auskünften bis hin zur Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Betreuung des bestehenden Personals. Damit verbunden sind regelmäßig Herausforderungen, die häufig unerwartet auftreten.

Max Maaß Foto: ZV Usedom

Im Verlauf meines zweiten Ausbildungsjahres erhalte ich zudem Einblicke in den Bereich der Vollstreckung, welche bei uns an das Personalwesen angebunden ist. Auch hier wird man mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten und Lebenssituationen konfrontiert. Diese Erfahrungen sind nicht immer positiv, bestärken mich jedoch in meiner Entscheidung für diesen Beruf.

Ein Hinweis für alle Personen, die sich in einer finanziell belastenden Situation befinden und vorübergehend nicht in der Lage sind, offene Forderungen umgehend zu begleichen:

Auf unserer Internetseite www.zv-usedom.de steht jederzeit ein Ratenzahlungsantrag im Bereich „Formulare und Anträge“ zur Verfügung.

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In stiller Trauer

 




Nachruf

In stiller Trauer

Der Zweckverband trauert um Bürgermeister

Fred Fischer

Seit 1994 stand er ehrenamtlich an der Spitze der Gemeinde Pudagla. „In dieser Funktion war er ebenso lange Mitglied der Verbandsversammlung. Zeitweise saß er hier auch in verschiedenen Ausschüssen. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod hat uns tief getroffen“, sagt Verbandschef Mirko Saathoff. „Mit 32 Amtsjahren gehörte Fred Fischer zu den dienstältesten Vertretern in der Verbandsversammlung. Wir danken ihm für seine Mitwirkung.“ Fred Fischer starb am 31. März.

„Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.“

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