Skip to main content

Willkommen als Fachkraft

 




Mitarbeiter

Willkommen als Fachkraft

Eigentlich stünde Bianka Rühlicke erst im Sommer vor ihrer Abschlussprüfung. Die Kauffrau für Büromanagement hat ihre Ausbildung jedoch verkürzt und steht dem Verband schon jetzt als Fachkraft im Bereich Controlling zur Verfügung.

Wer im Controlling arbeitet, gilt gemeinhin als „Hüter von Zahlen“. Controlling ist jedoch ein viel weiteres Feld: Neben der klassischen Analyse von Kosten, Umsätzen, Liquidität, Kreditaufnahmen und Kennzahlen spielt auch der Blick auf innerbetriebliche Prozesse eine große Rolle. Das Fachwort dafür heißt: Prozessmanagement. „Hier liegt der Schwerpunkt meiner Aufgaben“, sagt Bianka Rühlicke. Dazu gehört zum Beispiel, Arbeitsabläufe zu betrachten, etwaige Schwachstellen oder Risiken zu erkennen und nachhaltig zu verbessern. „Ich schaue mir zum Beispiel an, ob es in den Abläufen Schritte gibt, die verzichtbar oder zu aufwendig sind und vereinfacht werden könnten.“ Als Beispiel verweist sie auf den Eingang von Rechnungen: „Bislang wurden diese in der Buchhaltung analog erfasst. Auf diesem Weg wanderte sie durch viele Hände. Jetzt arbeiten wir mit einem digitalen System. Damit können wir die Rechnungen einfacher und schneller bearbeiten.“

Bianca Rühlicke kümmert sich im Bereich „Controlling” um das Prozessmanagement.

Foto: ZV Usedom


Foto: ZV Usedom

Ihr Wunsch, die Ausbildung von drei Jahren auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen, stieß beim Verband sofort auf Unterstützung. Da die Ausbildungsinhalte trotzdem die gleichen bleiben, bedeutete das: viel Selbststudium. Auch am Wochenende und nach Feierabend. Irgendwann in dieser Zeit schrieb der Verband die Stelle im Controlling aus. „Da habe ich nicht lange überlegt und mich beworben.“ Mit einem unbefristeten Vertrag in der Tasche bleibt Bianka Rühlicke dem Verband nun als Fachkraft erhalten.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Tagebuch eines Azubis

 




Azubi-Ecke

Tagebuch eines Azubis

In der Rubrik „Azubi-Ecke“ schreibt Max Maaß über seinen Alltag als Azubi beim Zweckverband. Max befindet sich im 2. Lehrjahr zum Kaufmann für Büromanagement.

Das Personalwesen stellt für die Auszubildenden die zentrale Anlaufstelle dar. Hier begegnet man häufig Anliegen wie „Ich brauche“, „Ich möchte“ oder „Ich kann nicht“. Als Mitglied der Abteilung befinde ich mich mitten im Geschehen und erhalte Einblicke in Themen, die teilweise tief in die Privatsphäre der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reichen. Gerade deswegen ist es so wichtig, dass der Datenschutz zu jeder Zeit berücksichtigt wird. Besonders bemerkenswert finde ich die Vielseitigkeit der Aufgaben, für die das Personalwesen verantwortlich ist. Diese reichen von Bestellungen über die Erteilung von Auskünften bis hin zur Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Betreuung des bestehenden Personals. Damit verbunden sind regelmäßig Herausforderungen, die häufig unerwartet auftreten.

Max Maaß Foto: ZV Usedom

Im Verlauf meines zweiten Ausbildungsjahres erhalte ich zudem Einblicke in den Bereich der Vollstreckung, welche bei uns an das Personalwesen angebunden ist. Auch hier wird man mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten und Lebenssituationen konfrontiert. Diese Erfahrungen sind nicht immer positiv, bestärken mich jedoch in meiner Entscheidung für diesen Beruf.

Ein Hinweis für alle Personen, die sich in einer finanziell belastenden Situation befinden und vorübergehend nicht in der Lage sind, offene Forderungen umgehend zu begleichen:

Auf unserer Internetseite www.zv-usedom.de steht jederzeit ein Ratenzahlungsantrag im Bereich „Formulare und Anträge“ zur Verfügung.

Zurück zur Startseite

Continue reading

In stiller Trauer

 




Nachruf

In stiller Trauer

Der Zweckverband trauert um Bürgermeister

Fred Fischer

Seit 1994 stand er ehrenamtlich an der Spitze der Gemeinde Pudagla. „In dieser Funktion war er ebenso lange Mitglied der Verbandsversammlung. Zeitweise saß er hier auch in verschiedenen Ausschüssen. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod hat uns tief getroffen“, sagt Verbandschef Mirko Saathoff. „Mit 32 Amtsjahren gehörte Fred Fischer zu den dienstältesten Vertretern in der Verbandsversammlung. Wir danken ihm für seine Mitwirkung.“ Fred Fischer starb am 31. März.

„Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.“

Zurück zur Startseite

Continue reading

Ein Konto weniger

 




Finanzen

Ein Konto weniger

Gehören Sie zu den Kunden, die Abschläge per Überweisung an den Zweckverband zahlen? Dann beachten Sie bitte, dass es Änderungen bei den Bankverbindungen gibt.

Bitte beachten: Das Konto mit der Nummer DE03 1307 0000 0285 3190 00 ist ab sofort nicht mehr gültig.

Foto: SPREE PR/Kuska

Gültig sind ab sofort nur noch diese beiden Konten: Sparkasse Vorpommern (IBAN DE06 1505 0500 0334 0000 68) und Deutsche Kreditbank Neubrandenburg (IBAN DE76 1203 0000 0000 3036 36). Bisher hatte der Verband noch eine dritte Bankverbindung. „Das Konto bei der Deutschen Bank Wolgast gibt es nicht mehr“, erläutert Juliane Schindler, Leiterin des Bereichs Absatz. Bitte prüfen Sie deshalb auch bei Daueraufträgen, an welches Konto Ihre Zahlungen gehen. „Nutzen Kunden die falsche Kontoverbindung, werden überwiesene Beträge automatisch zurückgebucht.“ Bleibt dies unbemerkt, können die fehlenden Geldeingänge beim Verband zu Mahnungen führen. „Um das zu vermeiden, haben wir in den vergangenen Wochen alle Kunden, die bislang das Deutsche-Bank-Konto verwendet haben, auch direkt angeschrieben.“ Um auf Nummer sicher zu gehen, dass der Zahlungsverkehr stets reibungslos funktioniert, empfiehlt Juliane Schindler, dem Verband ein SEPA-Mandat zu erteilen.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Premiere fürs E-Paper

 




Editorial

Premiere fürs E-Paper

Liebe Leserinnen und Leser,

Wasser ist unser wertvollstes Gut und begleitet uns jeden Tag. Zuverlässig und meist ganz selbstverständlich. Mit der WASSERZEITUNG geben wir Ihnen viermal im Jahr Einblicke in unsere Arbeit, in Hintergründe und aktuelle Entwicklungen. Dabei gehen wir nun auch einen digitalen Schritt: Ab sofort steht Ihnen die WASSERZEITUNG auch als E-Paper zur Verfügung, also als digitale Fassung der gedruckten Ausgabe. Für Sie bedeutet das vor allem mehr Flexibilität und Komfort: Mit dem E-Paper können Sie die aktuelle Ausgabe ganz bequem online lesen. Ob Smartphone, Tablet oder Computer – die Darstellung passt sich automatisch dem jeweiligen Gerät an. Sie können jeden Text beliebig vergrößern und alle Themen von Link zu Link abrufen.

Foto: SPREE PR/Archiv

Für alle, die die klassische Variante bevorzugen: Die gedruckte Ausgabe bleibt natürlich weiterhin bestehen. Mit dem E-Paper ergänzen wir aber unser Angebot und schaffen eine moderne, nachhaltige Alternative. Ich lade Sie herzlich ein, das neue digitale Format auszuprobieren.

Ob gedruckt oder digital: Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre!

Ihr Mirko Saathoff,
Verbandsgeschäftsführer

Zurück zur Startseite

Continue reading

Die Idylle vom Lieper Winkel

 




Ortsporträt

Die Idylle vom Lieper Winkel

Die ehrenamtlichen Bürgermeister von Usedom sind für ihre Gemeinden ein Knotenpunkt im Dorf. Die WASSERZEITUNG stellt sie in loser Reihenfolge vor. Diesmal: Thomas Hannak, Bürgermeister von Rankwitz.

Thomas Hannak sagt: Die Gemeinschaft in seiner Gemeinde lebt vom Engagement vieler. Von Einzelpersonen und Vereinen. Ein stellvertretendes Beispiel dafür ist der Heimatverein Lieper Winkel e.V., der auch den Heimathof betreut.

Foto: SPREE PR/Kuska

Der Jungfernberg. Der Hafen in Rankwitz. Die Kirche in Liepe. Das Steilufer in Quilitz. Idylle hat in Rankwitz viele Plätze. „Unsere größte Sehenswürdigkeit ist die Natur“, sagt Thomas Hannak. Die Ruhe seiner Gemeinde liegt zwischen Peenestrom und Achterwasser. Da, wo sich der Lieper Winkel abseits der B 110 zu einer Halbinsel formt.

Wir treffen Thomas Hannak im Heimathof. Einem alten Backsteinbau, in dem die Geschichte der Gemeinde durch die Jahrhunderte reist und Faustkeile, Drillmaschinen und alte Schulbänke vom Leben vergangener Zeiten erzählen. Zeiten, in denen auch seine Familie ihre Wurzeln hat – und zu denen Thomas Hannak 2006 aus Anklam zurückgekehrt ist. Jetzt lebt der Vermessungsingenieur mit seiner Familie in Quilitz.

Wie lebten und arbeiteten die Menschen früher im Usedomer Achterland? Im Heimathof, einem kleinen Museum in der ehemaligen Dorfschule, können Besucher auf Zeitreise gehen. Foto: SPREE PR/Kuska

Am Steilufer in Quilitz haben Besucher einen malerischen Blick über den Peenestrom. Ein Ende des Weges mündet in eine Naturbadestelle mit neuem Spielplatz. Foto: SPREE PR/Kuska

Gelebtes Miteinander

In der Kommunalpolitik ist Thomas Hannak seit Jahren als Gemeindevertreter und stellvertretender Bürgermeister aktiv. Für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren sei jedoch eine Entscheidung gewesen, die ihre Zeit brauchte. „Schon 2019 bin ich gefragt worden, ob ich mich nicht zur Wahl stellen wolle.“ Fünf Jahre später sind die Kinder größer. Er tritt an, gewinnt mit 83 Prozent.

Seine Gemeinde ist ein Mosaik aus acht Ortsteilen: Rankwitz, Grüssow, Krienke, Liepe, Quilitz, Reestow, Suckow und Warthe. Zusammen haben sie ungefähr 550 Einwohner. Auch wenn er an ihrer Spitze stehe: „Als Bürgermeister entscheide ich nichts alleine. Beschlüsse fasst immer die Gemeindevertretung.“ Ein Gremium, in dem neben ihm acht weitere Mitglieder sitzen. „Jeder Ortsteil ist vertreten.“ Wichtig sei ihm das Miteinander. „Entscheidungen entstehen im Konsens, nicht im Streit.“

Bei Anruf kommt „Ilse“

Seit knapp zwei Jahren ist Thomas Hannak nun im Amt. Bereut hat er es bislang nicht. Es sei schön, etwas zu bewegen, voranzubringen. „Wir haben zum Beispiel die Umrüstung der Straßenlaternen auf LED fortgeführt und alle Spielplätze runderneuert.“ Eine eigene App hat die Gemeinde inzwischen auch. Auf der digitalen Pinnwand finden Einwohner aktuelle Infos und Veranstaltungen. „Jeder kann sich mit Themen einbringen.“ Froh ist er auch, dass die Gemeinde in Sachen Mobilität etwas bewegen konnte: „Seit Januar steuert Rufbus „Ilse“ auch die Gemeinde Rankwitz an“.

Als Bürgermeister merkt er aber auch, wie langwierig es sein kann, wenn die Gemeinde auf Antworten oder Genehmigungen von Behörden wartet. In Rankwitz möchte die Gemeinde den Zugang zum Peenestrom wiederherstellen. „Der Weg durch die Behörden ist lang.“ Ein anderes Herzensprojekt ist der Rundwanderweg entlang des Peenestroms und Achterwassers. Die Idee ist, vorhandene Wege zu nutzen, Bänke und Papierkörbe zu ergänzen. Fördermittel sind beantragt. Nun heißt es: warten.

Dass der Tourismus in seiner Gemeinde ein anderer ist als in den Ostseebädern, sieht Thomas Hannak nicht als Nachteil. Im Gegenteil: „Bei uns stehen Natur und Übernachtungsgäste in einem guten Einklang.“ So soll es auch bleiben. Für das B-Plan-Gebiet „Wohngebiet im Park Krienke“ gilt deshalb eine klare Maxime: Wohnbebauung!

Ehrenamtlich Bürgermeister zu sein bedeutet: Termine, Termine. Mit der Gemeindevertretung. Im Amt Usedom-Süd. Beim Zweckverband in der Verbandsversammlung, im Vorstand und im Bauausschuss. Zeit zum Abschalten nimmt sich Thomas Hannak dann mit seiner Frau am liebsten draußen. Am Jungfernberg. Am Steilufer. Am Peenestrom. Überall da, wo die Idylle seiner Gemeinde ihren Platz hat.

Als Bürgermeister merkt er aber auch, wie langwierig es sein kann, wenn die Gemeinde auf Antworten oder Genehmigungen von Behörden wartet. In Rankwitz möchte die Gemeinde den Zugang zum Peenestrom wiederherstellen. „Der Weg durch die Behörden ist lang.“ Ein anderes Herzensprojekt ist der Rundwanderweg entlang des Peenestroms und Achterwassers. Die Idee ist, vorhandene Wege zu nutzen, Bänke und Papierkörbe zu ergänzen. Fördermittel sind beantragt. Nun heißt es: warten.

Dass der Tourismus in seiner Gemeinde ein anderer ist als in den Ostseebädern, sieht Thomas Hannak nicht als Nachteil. Im Gegenteil: „Bei uns stehen Natur und Übernachtungsgäste in einem guten Einklang.“ So soll es auch bleiben. Für das B-Plan-Gebiet „Wohngebiet im Park Krienke“ gilt deshalb eine klare Maxime: Wohnbebauung!

Ehrenamtlich Bürgermeister zu sein bedeutet: Termine, Termine. Mit der Gemeindevertretung. Im Amt Usedom-Süd. Beim Zweckverband in der Verbandsversammlung, im Vorstand und im Bauausschuss. Zeit zum Abschalten nimmt sich Thomas Hannak dann mit seiner Frau am liebsten draußen. Am Jungfernberg. Am Steilufer. Am Peenestrom. Überall da, wo die Idylle seiner Gemeinde ihren Platz hat.

Termine

Das sind die nächsten Termine in der Gemeinde

  • 16Mai

    11 bis 16 Uhr

    Trachten- und Tanzfest zum Museumstag. Ort: Heimathof Rankwitz.

  • 6Juni

    Ganztätig

    Kräutermarkt Kirche Liepe.

  • 13Juni

    10 bis 16 Uhr

    Hofmarkt an der Straße. Ort: Gaststätte Bauernstube, Rankwitz.

  • 20Juni

    17 Uhr

    Hafenfest – 35 Jahre Hafen Rankwitz.

  • 11Juli

    10 bis 16 Uhr

    Hofmarkt an der Straße. Ort: Gaststätte Bauernstube, Rankwitz.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Achtung bei Bleirohren

 




Ihre Gesundheit

Achtung bei Bleirohren

Bewohnen oder besitzen Sie ein Haus, das vor 1973 gebaut wurde? Dann prüfen Sie bitte Ihre Hausinstallation auf Bleileitungen. Ihre Nutzung ist seit 12. Januar 2026 verboten.

„In Nord- und Ostdeutschland wurden Bleileitungen bereichsweise noch bis Anfang der 1970er-Jahre genutzt. Ab 1973 war die Verlegung von Bleirohren für die Trinkwasserinstallation verboten“, sagt Maximilian Stubbe. Er ist Hygienekontrolleur beim Gesundheitsamt Vorpommern-Greifswald und verweist auf die geänderte Trinkwasserverordnung. Blei ist ein giftiges Schwermetall, das die Nieren und das Nervensystem schädigen sowie die Blutbildung beeinträchtigen kann. Der gesetzlich festgelegte Grenzwert liegt bei 0,01 Milligramm (10 Mikrogramm) je Liter Trinkwasser. „Sind Bleirohre vorhanden, kann dieser Wert nicht eingehalten werden.“

Und wie erkennt man solche Leitungen? „Bleirohre sind in der Regel grau, weich, nicht magnetisch und lassen sich leicht zerkratzen“, sagt Maximilian Stubbe. Seine Empfehlung deshalb: ein Kratz-Test. „Hierzu kratzen Sie mit einem harten Gegenstand, zum Beispiel einem Schlüssel, leicht und ohne viel Druck über die verdächtige Leitung. Wird diese Stelle metallisch blank, handelt es sich ziemlich sicher um eine Bleileitung.“ Diese muss dann unverzüglich und fachgerecht stillgelegt bzw. entfernt werden. „Die Verantwortung hierfür liegt beim Eigentümer der Trinkwasserinstallation.“

Kann nicht ausgeschlossen werden, dass Bleileitungen vorhanden sind, sollte eine Untersuchung des Trinkwassers durchgeführt werden. „Die Fachleute im Gesundheitsamt beraten Sie dazu gern.“

Gut zu wissen: Das öffentliche Versorgungsnetz ist bleifrei, heißt es vom Zweckverband.

Bleirohre lassen sich leicht abschaben. An der Stelle glänzt das Metall dann silbern oder weißlich.

Foto: ZV Usedom

Zurück zur Startseite

Continue reading

Hier wird investiert

 




Bauvorhaben

Hier wird investiert

In der Übersicht sehen Sie ausgewählte Projekte für 2026. Der Schwerpunkt liegt auf Investitionen in Planungsleistungen. Denn: Sorgfältige Planungen sind die Grundlage aller Baumaßnahmen und deshalb auch ein wichtiger Investitionsbereich.

20 Einträge
Ort Maßnahme
Ahlbeck Restarbeiten Neuordnung Trink- und Abwassernetz an der L266.
Bansin Planung Neuordnung Trink- und Abwassernetz Seestraße.
Bansin Planung Neubau Reinwasserbehälter.
Bansin L 266, Planung 1. und 2. Bauabschnitt Neuordnung Abwassernetz.
Bansin Planung Erweiterung Trinkwassernetz Benzer Chaussee und Dorfstraße.
Gothen Planung zur Ortserschließung Schmutzwasser inkl. Pumpwerk.
Karlshagen Planung und Bau von Grundwassermessstellen.
Koserow Planung Neuordnung Trink- und Abwassernetz im Streckelsbergweg.
Koserow Planung Neubau Hauptkanal im Triftweg.
Lütow Planung Neuordnung Abwassernetz und Trinkwasserüberleitung.
Mahlzow Restarbeiten Sanierung Pufferbehälter am Pumpwerk.
Mellenthin Planung und Bau von Grundwassermessstellen.
Ostklüne – Welzin Planung Neubau Trinkwasser-Überleitung.
Trassenheide Planung Neuordnung Trinkwassernetz Bahnhofstraße.
Ückeritz Planung Neubau Pumpwerk 5 (Schmutzwasser).
Usedom-Vossberg Planung und Bau Neubau Trinkwasser-Überleitung.
Wilhelmsfelde Planung Neuordnung Trinkwassernetz.
Zempin Planung Neubau Pumpwerk 3 (Schmutzwasser).
Zempin – Koserow Planung Neubau der Trinkwasserüberleitung / Baubeginn 2026.
Zinnowitz Restarbeiten 2. Ausbaustufe Kläranlage.
Keine Einträge gefunden.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Vandalismus am Wasserwerk

 




Einbrüche

Vandalismus am Wasserwerk

Das Wasserwerk in Karlshagen ist Opfer zweier Einbrüche geworden. Der Schaden liegt bei mehreren zehntausend Euro.
Der erste Einbruch ereignete sich in der Nacht vom 15. zum 16. März. „Die Täter beschädigten einen Zaun, mehrere Blitzableiter, einen Container und einen Stromkasten auf dem Gelände“, berichtet Wassermeister Holger Röpert. Der Sachschaden beträgt mehr als 17.000 Euro. Am 24. März stellten die Mitarbeiter den nächsten Einbruch fest. „Die Täter beschädigten unter anderem Solarplatten und Fenster, drückten Rohre ein und warfen Steigleitungen ins Absatzbecken.“ Der Schaden diesmal: rund 16.000 Euro. Der Zweckverband hat in beiden Fällen Anzeige erstattet und überwacht das Wasserwerk nun per Video.

Wer Hinweise zu den Einbrüchen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Heringsdorf (038378 279-0), über die Internetwache (www.polizei.mvnet.de) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Die Spur der Verwüstung zeigt sich auch an eingeschlagenen Fenstern.

Foto: ZV Usedom

Bei ihrem Einbruch haben die Täter auch diesen Stromkasten zerstört.

Foto: ZV Usedom

Blinde Zerstörungswut auch an einem Container auf dem Wasserwerk-Gelände.

Foto: ZV Usedom

Zurück zur Startseite

Continue reading

Verband baut alte Kläranlage zurück

 




Investition

Verband baut alte Kläranlage zurück

Der Zweckverband steht in diesem Jahr vor Investitionen von insgesamt knapp 36 Millionen Euro. Der Großteil davon entfällt auf die Sanierung oder den Neubau von Leitungen und Anlagen. Manchmal steckt hinter den einzelnen Posten aber auch ein Rückbau. Ein Beispiel ist die alte Kläranlage in Bansin.

Die beiden Speicherbecken und das dazugehörige Pumpwerk haben ihre Zeit schon lange hinter sich. Von hier aus wurde einst das Abwasser zur Verrieselung auf den Feldern in den Raum Benz/Sellin gepumpt. Jetzt werden die Anlagen zurückgebaut.

Foto: ZV Usedom

Aus alt macht neu: Das gilt auch an der Kläranlage in Zinnowitz. Ihre Erweiterung liegt im Zeitplan und ist ebenfalls Teil des Investitionsplans für 2026. Foto: ZV Usedom

Wenn Jana Hardt den Investitionsplan für 2026 aufruft, dann steckt darin eine Menge Zukunft: Die Kläranlage in Zinnowitz wappnet sich einer Erweiterung vor zunehmenden Abwassermengen. Orte wie Gothen oder Stolpe sollen Schritt für Schritt ans Abwassernetz angeschlossen werden. Netze für Trink- und Abwasser werden neu geordnet, neue Überleitungen errichtet. Um nur einige Beispiele zu nennen. „Im Bereich Trinkwasser planen wir Investitionen von 10,2 Millionen Euro. Im Bereich Abwasser liegen wir bei rund 25,6 Millionen Euro“, so die Sachbearbeiterin für Planung und Investition.

An manchen Stellen bedeutet investieren dabei auch: auf Vergangenes zu blicken. Zum Beispiel auf die alte Kläranlage in Bansin. Sie ist längst außer Betrieb. Das Abwasser, das hier anfiel, fließt seit 2011 über eine Druckleitung zur Kläranlage nach Swinemünde. Auf dem Gelände in Bansin erinnern bis heute noch kleine Gebäude, ehemalige Becken und Teiche an frühere Zeiten. „Ein Drittel des Geländes befindet sich auf einem Grundstück der Forst. Dieses Grundstück werden wir komplett räumen. Es geht dann an die Forst zurück und soll renaturiert werden.“ Das Grundstück des Zweckverbands wird neu eingezäunt. „Alle Becken, Kammern, Schächte und Hohlräume werden sorgsam und fachgerecht verfüllt.“ Die Gebäude werden auf beiden Grundstücken komplett zurück gebaut.

Nun holt sich die Natur das Areal Stück für Stück zurück. Die Maßstäbe dafür legt ein artenschutzrechtliches Gutachten fest. Dazu hat ein zertifizierter Sachverständiger viele Wochen lang untersucht, welche Tiere auf dem Areal ihren Lebensraum haben. Im Ergebnis muss der Verband dafür sorgen, dass diese Lebensräume erhalten bleiben bzw. nach dem Rückbau wieder hergestellt werden. „Zu den Naturschutzauflagen gehören zum Beispiel eine Jagdkanzel für Fledermäuse, eine Hecke für die Dorngrasmücke, ein Ersatzlaichgewässer für Teichfrösche sowie Steinhaufen für Eidechsen“, zählt Jana Hardt auf. Alles in allem ist der Rückbau mit 600.000 Euro im Investitionsplan eingepreist. Eine Investition, die sich zwar auf die Arbeit des Verbands in der Vergangenheit bezieht, im Hinblick auf Natur- und Umweltschutz aber ein Beitrag für die Zukunft ist.

Für 2026 listet der Investitionsplan beim Trink- und Abwasser zusammen knapp 60 Maßnahmen auf. Bei manchen beginnt der Verband erst einmal mit der Planung, andere sind schon mitten in der Bauausführung. Eine Übersicht mit Beispielen für aktuelle Vorhaben finden Sie in nebenstehender Tabelle.

Zurück zur Startseite

Continue reading