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Author: wz_admin

Wasser auf Knopfdruck – LWG macht’s möglich

 



Trink Wasser!

Wasser auf Knopfdruck – LWG macht’s möglich

Seit über zehn Jahren verfolgt die LWG ein ehrgeiziges Ziel: schneller Zugang zu frischem Trinkwasser für alle Schülerinnen und Schüler im Versorgungsgebiet. Die Liste der installierten Anti-Durst-Stationen ist inzwischen 42 Zeilen lang – und sie enthält längst nicht nur Schulnamen. Auch andere Orte, die auf keinen Fall „trockenfallen“ sollten, sind dabei.

Einen neuen Wasserspender gab es im Herbst unter anderem für die Grundschule „Am Brunschwigpark“. Den ersten Schluck nahm die Klasse 3b, begleitet von Schulleiterin Frau Wuttke und LWG-Technik-Geschäftsführer Marten Eger.

Fotos (4): LWG

Eine gut gefüllte Trinkflasche in der Schultasche ist Gold wert: Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis funktionieren am besten, wenn der Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist. Und das ideale Getränk dafür ist Leitungswasser. Noch besser als eine mitgebrachte Tagesration? Wenn das frische Wasser jederzeit – hygienisch einwandfrei – direkt aus einem Spender gezapft werden kann. Genau hier kommt die LWG ins Spiel.
Ein kleines Wasser-Plus

In der neuen Grundschule „Am Brunschwigpark“ in Cottbus-Ströbitz ging pünktlich zur Eröffnung des neuen Schulgebäudes der sechste Wasserspender des Jahres in Betrieb – direkt in der Mensa der Schule. Dort steht er allen Kindern zur Verfügung und ergänzt das schulische Gesundheitsprojekt „Stark, gesund und selbstbewusst – so sollen Kinder heranwachsen“ auf ideale Weise. „Unser Ziel ist es, die Kinder in ihrer Entwicklung ganzheitlich zu stärken – dazu gehört auch, dass sie jederzeit Zugang zu frischem Trinkwasser haben“, sagt Schulleiterin Frau Wuttke. Denn wer ausreichend trinkt, kann sich besser konzentrieren und bleibt fit – besonders im Schulalltag.

Am Humboldt-Gymnasium Cottbus weihte der kaufmännische LWG-Geschäftsführer Sebastian Lindner die neue Frische-Zapfstelle ein. Prost!

Nur eine Woche später folgte der siebte Spender – beim VfB Döbbrick. Der Verein hat in diesem Jahr sein neues Vereinsheim fertiggestellt, und der Trinkwasserspender der LWG gehört zur Grundausstattung. Ein starkes Zeichen für nachhaltige Versorgung und gesundes Training: Frisches Trinkwasser steht den Sportlerinnen und Sportlern nun jederzeit zur Verfügung – direkt vor Ort.

Gib Durst keine Chance, heißt es nun auch im neuen Vereinsheim des VfB Döbbrick e. V.. Über den dankenden Bildgruß hat sich das LWG-Team sehr gefreut!

Damit hat die LWG ihr selbst gestecktes Jahresziel übertroffen. Denn eigentlich sieht die Planung maximal sechs neue Geräte in öffentlichen Einrichtungen pro Jahr vor. Ein Glück: Die Umstände erlaubten 2025 ein kleines Plus – sehr zur Freude der vielen durstigen Kehlen der Kinder und Jugendlichen.

Die Nachfrage nach Trinkwasserspendern ist groß – und die Warteliste entsprechend lang: Sie reicht bereits bis ins Jahr 2027. Die LWG nimmt Anfragen für neue Standorte dennoch gern entgegen und prüft jede Möglichkeit sorgfältig. Denn: Jeder zusätzliche Spender ist ein Gewinn für die Region.

Aller guten Brunnen sind 3!

Apropos Kinder: Wer mit seinen Kindern gerne im Puschkinpark unterwegs ist – etwa auf dem großen Spielplatz an der Puschkinpromenade zwischen sattem Grün gelegen – darf sich freuen. Zwischen diesem Tummelplatz und dem Familienhaus ganz in der Nähe steht jetzt der dritte öffentlich zugängliche Trinkwasserspender der LWG. Die beiden bisherigen befinden sich in der Spremberger Straße (Nähe Synagoge) und auf dem Stadthallenvorplatz.

Während der Frostperiode sind die öffentlichen Trinkbrunnen aus Sicherheitsgründen abgestellt. Ab Frühjahr kann hier wieder frisches Wasser gezapft werden – kostenlos und jederzeit.

Bürgermeister Karsten Schreiber (r.) und die LWG-Geschäftsführung freuen sich über die Übergabe des Wasserspenders für den neuen Anbau der Grundschule Krieschow. Ab jetzt ist die Schultasche etwas leichter.

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LWG hilft erneut in Moldawien

 



Mit Herz und Fachverstand

LWG hilft erneut in Moldawien

Seit rund zwei Jahren steht die LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG mit ihrer Expertise dem Städtchen Comrat im Südwesten der Republik Moldau zur Seite. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit: der Kampf gegen enorme Wasserverluste im rund 150 km großen Versorgungsnetz. Dabei geht es mit großen Schritten voran!

„Die anfängliche Skepsis – insbesondere in Bezug auf das Thema Wasserverluste – ist spätestens mit diesem Reisetermin ausgeräumt“, bilanziert Fachingenieur Martin Apelt, auf dessen Initiative die Unterstützung für das Wasserversorgungsunternehmen Su Canal Comrat beruht. Ende Oktober kehrte er nach der jüngsten Hilfsmission der Lausitzer Kollegen heim und freut sich vor allem über eines: Das Vertrauen wächst! „Der Umgang ist inzwischen freundschaftlich und kollegial. Der fachliche Austausch findet auf Augenhöhe statt.“ Es würden sich auch immer wieder neue Kollegen beteiligen – trotz herausfordernder Kommunikation, wie Martin Apelt berichtet: „Dank professioneller Simultanübersetzer, die fest zum Team dazugehören, versuchen wir, der Sprachbarriere zu begegnen.“

Hier kommt in Comrat ein Bodenmikrofon zum Einsatz, mit dem man Leckagen an Trinkwasserleitungen hören kann.

Foto: LWG

„Die anfängliche Skepsis – insbesondere in Bezug auf das Thema Wasserverluste – ist spätestens mit diesem Reisetermin ausgeräumt“, bilanziert Fachingenieur Martin Apelt, auf dessen Initiative die Unterstützung für das Wasserversorgungsunternehmen Su Canal Comrat beruht. Ende Oktober kehrte er nach der jüngsten Hilfsmission der Lausitzer Kollegen heim und freut sich vor allem über eines: Das Vertrauen wächst! „Der Umgang ist inzwischen freundschaftlich und kollegial. Der fachliche Austausch findet auf Augenhöhe statt.“ Es würden sich auch immer wieder neue Kollegen beteiligen – trotz herausfordernder Kommunikation, wie Martin Apelt berichtet: „Dank professioneller Simultanübersetzer, die fest zum Team dazugehören, versuchen wir, der Sprachbarriere zu begegnen.“

Wo stecken die Leckagen?

Sowohl in der Lausitz als auch in der Republik Moldau gilt es, die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser jederzeit zu gewährleisten. Umso ärgerlicher, wenn größere Mengen des geförderten und aufbereite-ten Lebensmittels „verschwinden“. Das soll sich ändern. „Die örtlichen Wasserverluste liegen bei ca.  50 Prozent, wobei hier bisher maßgeblich von Wasserdiebstahl ausgegangen wur-de.“ Eines der zentralen Themen beim jüngsten Besuch der LWG-Fachleute bei ihrem Partnerunternehmen war daher die Diagnose der Wasserversorgungsnetze.

Eine praktische Hilfe hatten die Cottbusser im Reisegepäck: Geräuschlogger und Bodenmikrofone, die mögliche Wasserlecks nicht nur erkennen, sondern den Ort des Rohrleitungsschadens genau bestimmen können. „Der Umgang mit der Technik zur Leckageortung wurde schon mehrfach thematisiert, nun aber ganz konkret vor Ort mit den Kollegen geschult und getestet“, so Apelt

Kontinuierliche Überwachung

Die sensiblen LWG-Geräte wurden gemeinsam in drei Bereichen platziert, in denen nach Ansicht der Kollegen ein hohes Risiko für Durchbrüche besteht. Und Tatsache, an zwei der drei untersuchten Standorte wurden Lecks festgestellt, die Reparaturarbeiten konnten schnell beginnen. „Damit ist bestätigt: die eingesetzte Technik funktioniert und der Einsatz sollte fortgesetzt werden.“, sagt Martin Apelt, der bei seinen Partnern wachsendes Vertrauen und Sicherheit im Umgang mit Geräuschloggern und Bodenmikrofonen feststellt. „Wer seine Netze kontinuierlich überwacht, kann drohenden Schäden zuvorkommen und rechtzeitig gegensteuern.“ Denn Rohrbrüche gehören zu den anspruchsvollsten und teuersten Herausforderungen in der Trinkwasserversorgung. Sie kommen unerwartet, erfordern schnelle Entscheidungen und präzises Handeln.

Das Programm wird zu 100% gefördert: Die Betreiberplattform zur Stärkung von Partnerschaften kommunaler Unternehmen weltweit wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt.

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Die Scheppans und das Wasser

 



Wasserwerk Cottbus-Sachsendorf:

Die Scheppans und das Wasser

Seit fast 100 Jahren sorgt die Familie Scheppan für verlässliches Trinkwasser in Cottbus. Christian Scheppan übernimmt in bereits vierter Generation die Leitung des Wasserwerks Cottbus-Sachsendorf – und tritt damit in große Fußstapfen.

Zum Januar 2026 übernimmt Sohn Christian (4. Generation) die Leitung des Wasserwerks von Papa Bernd (3. Generation).

Foto: SPREE-PR/Petsch

Wenn Christian Scheppan über das Gelände rund um den Wasserturm von Sachsendorf geht, bewegt er sich auf Schritt und Tritt in Familiengeschichte. Fast siebzig Jahre – bis 1994 – waren Wohn- und Arbeitsort der Scheppans ein und dieselbe Adresse. Christian wuchs zwischen all den Brunnen, Pumpen und Leitungen auf – genau dort, wo er ab Januar 2026 als neuer Leiter Verantwortung für die Trinkwasserversorgung der zweitgrößten Stadt Brandenburgs übernimmt. Die Leidenschaft für Wasser wurde ihm in die Wiege gelegt: Drei Generationen vor ihm haben vorgemacht, was es heißt, mit Herz und Verstand für die Versorgung der Region zu arbeiten. Doch auch wenn der Weg vorgezeichnet schien – ein Selbstläufer war seine Karriere nicht.

1968: Im Bild rechts Walter Scheppan (1. Generation) mit Sohn Gerhard Scheppan (2. Generation).
Foto: B. Scheppan/privat

Ein Jahrhundert Familiengeschichte

Alles begann 1926: Urgroßvater Walter, ein gelernter Schlosser, zieht in eine kleine Werkswohnung auf dem Wasserwerksgelände. Bis 1940 begleitet er als Maschinist den Bau von 24 Brunnen, um die rund 52.000 Einwohner der Stadt zu versorgen. Großvater Gerhard wächst im Wasserwerk auf und erlebt an Papas Seite die chaotischen Wirren am Kriegsende, inklusive gravierender Versorgungsausfälle. Denn ohne Strom kann auch kein Wasser fließen.

Mit Leib und Seele Wasserwerker

1962 wird Bernd Scheppan geboren – sein Zuhause ab der zweiten Lebenswoche: das Wasserwerk. „Ich kannte jeden Baum und jeden Strauch hier“, erinnert sich der heutige Leiter Wasserwerke bei der LWG. „Hausaufgaben waren Nebensache – spannender war, was die Kollegen draußen machten.“ Für ihn war früh klar: Auch er wird Wasserwerker.

1979 beginnt er seine Lehre beim VEB WAB Cottbus. Nach kurzer Zeit kehrt er ins Wasserwerk zurück, macht den Instandhaltungsmeister – und später, nach der Wende, per Fernstudium den Wassermeister. 1998 übernimmt er die Verantwortung für neun Wasserwerke und 18 Druckerhöhungsstationen – 27 Jahre lang.

Ein Abschied ohne Wehmut

Nun geht Bernd Scheppan mit 63 Jahren in den Ruhestand – ganz ohne Wehmut. „Ich freue mich auf die Zeit zu Hause. Es gibt genug zu tun, Langeweile kommt nicht auf.“ Die Übergabe an seinen Sohn Christian – die vierte Scheppan-Generation vor Ort – läuft bereits seit Wochen. „Ich bin zuversichtlich, dass er das genauso gut macht wie seine Vorfahren.“

Kommt Generation fünf?

Christians „Ausbildung“ im Wasserwerk beginnt praktisch schon im Vorschulalter. Er begleitet seinen Vater Bernd immer wieder im Bereitschaftsdienst und kennt die Abläufe der Trinkwasserproduktion im Laufe der Jahre aus dem Effeff. „Er hat dann hoch motiviert in der LWG-Lehrwerkstatt Cottbus seinen Anlagenmechaniker gemacht und war in seinem Abschlussjahrgang sogar Bundesbester“, erzählt ein spürbar stolzer Vater. Den Schwung aus der erfolgreichen Lehre nutzt Christian, um zügig – aus eigener Initiative – die Weiterbildung zum Wassermeister anzuschließen.

Ab Januar 2026 übernimmt Christian Scheppan nun die Leitung des Wasserwerks Cottbus-Sachsendorf – in vierter Generation. Ob es eine fünfte Generation als Wasserwerksleitung geben wird? „Das steht noch in den Sternen“, sagt Bernd Scheppan mit einem Lächeln.

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Die Trinkwasserparameter aller Wasserwerke der OWA (Stand 2024)

 




Die Trinkwasserparameter aller Wasserwerke der OWA (Stand 2024)

Seit 2023 gilt in Deutschland eine neue Trinkwasserverordnung. Von Interesse für viele Verbraucher dürfte das größere Recht auf Informationen sein. Das betrifft auch die Beschaffenheit des Trinkwassers. Wasserversorger müssen die einzelnen Parameter
deutlich umfangreicher veröffentlichen. Die OWA kommt dieser Pflicht auf ihrer Website nach.

Unter www.owa-falkensee.de finden Sie unter „Verbraucherinformationen“ und „Trinkwasserbeschaffenheit“ die ausführliche Übersicht. Klicken Sie dort einfach auf Ihren Wohnort. An dieser Stelle sind aus Platzgründen nur Auszüge mit den wichtigsten Qualitätsparametern der OWA-Wasserwerke veröffentlicht.

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Wie gelangen Plastik und Mikroplastik in unser Wasser?

 




Kinderfrage

Wie gelangen Plastik und Mikroplastik in unser Wasser?

Flaschen, Verpackungen, Spielzeug, Technik: Plastik umgibt uns eigentlich überall. Selbst unsere Kleidung enthält Kunststoffe.

Ein globales Problem: eine fehlende geregelte Müllentsorgung.

Foto: pixabay

Geht es irgendwann kaputt, zerbricht Plastik in viele kleine Stücke. Leider kann der chemisch produzierte Kunststoff über verschiedene Wege auch ins Wasser gelangen. Das meiste kommt vom Müll auf Straßen oder Feldern, den der Wind in Flüsse treibt und darüber weiter ins Meer. In vielen Ländern gibt es keine geregelte Mülltrennung und -entsorgung. Die Abfälle landen dort einfach auf wilden Deponien. Aber auch aus unseren Haushalten gelangt Plastik in den Wasserkreislauf. Beispielsweise mit dem Abwasser aus der Waschmaschine, wenn wir Kleidung aus Kunststoff waschen. Bei jeder Wäsche eines Fleece-Pullovers werden über 1000 Fasern frei.

Der World Wide Fund for Nature (WWF) schätzt, dass in unseren Ozeanen rund 100 Millionen Tonnen Plastik treiben. Diese unvorstellbare Menge wächst jeden Tag. Ein großes Problem ist, dass Plastik nicht verrottet. Seine Zersetzung dauert hunderte bis tausende Jahre. Bis dahin zerfällt es in immer kleinere Teilchen. Dieses Mikroplastik, das wir mit bloßem Auge nicht sehen können, reichert die Meere immer weiter an. Meerestiere nehmen die winzigen Partikel mit der Nahrung auf. Mit der Nahrungskette steigen die Teilchen in die Nahrung größerer Lebewesen, bis hin zum Menschen. Weil Plastik giftige Chemikalien enthält, kann es bei Menschen und Tieren Krankheiten verursachen.

Was können wir tun?

Wir können zu Hause Plastik vermeiden, indem wir beispielsweise Mehrwegverpackungen wählen. Wir können unseren Müll ordentlich entsorgen und trennen. Und wir können beim Waschen darauf achten, dass weniger Mikrofasern ins Abwasser gelangen, z.B. durch kurze Waschprogramme oder spezielle Waschbeutel.

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Bei der OWA sind zwei Stellen zu besetzen. Interesse?

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“Trotz Investitionen stabiler Wasserpreis!”

 




Editorial

“Trotz Investitionen stabiler Wasserpreis!”

Foto: Stadt Velten

Liebe Leserschaft, liebe OWA,

als Bürgermeisterin der Ofenstadt Velten habe ich seit 2010 als Aufsichtsratsmitglied und seit 2020 als Vorsitzende dieses Gremiums die Entwicklung der OWA ganz nah mitverfolgen und mitgestalten können. Nun endet nach 16 Jahren meine Amtszeit als Bürgermeisterin und damit mein Engagement für die OWA. Mein Einsatz für unsere Wasserwirtschaft war mir ein wirkliches Bedürfnis.

Tausende Kilometer Rohrleitungen und modernste Wasserwerke kann das Unternehmen heute vorweisen. Trotz enormer Investitionen konnte der Wasserpreis stabil gehalten werden. Das macht mich stolz. All das war und ist nur möglich dank des Weitblicks und der Innovationskraft aller Beteiligten, die wissen, wie wichtig das so selbstverständliche saubere Nass aus dem Hahn für das Funktionieren unserer Gesellschaft ist. Allen voran danke ich den Geschäftsführern – dem heutigen Herrn Becker genauso wie dem ehemaligen Herrn Fredrich – für die konstruktive Zusammenarbeit. Aber auch dem Aufsichtsrat und dem OWA-Team möchte ich Danke sagen für ihre Leistungen zum Wohle unserer zehn OWA-Gesellschafter. Dass die OWA für die Herausforderungen der Zukunft gut gewappnet ist, davon bin ich fest überzeugt.

Die richtigen Weichen – oder müsste ich besser Leitungen sagen? – sind gestellt. Alles Gute!

Ines Hübner
Bürgermeisterin der Stadt Velten

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Mehr Durchblick beim Trinkwasser

 




Verbraucher-News

Mehr Durchblick beim Trinkwasser

Die Trinkwasserverordnung wurde novelliert – und das bringt den Verbrauchern mehr Transparenz. Nicht nur auf ihrer Website informiert die OWA als regionaler Wasserversorger detailliert über die Qualität des hiesigen Trinkwassers. Künftig wird auch die jährliche Verbrauchsabrechnung mehr Auskunft geben.

Bild: canva

Die Grundlage für ein stärkeres Recht auf Informationen bildet die überarbeitete Trinkwasserverordnung von 2023. Mit ihr möchte der Gesetzgeber das Vertrauen in die Qualität unseres ohnehin sehr guten Trinkwassers weiter erhöhen. Es gibt zwei Kanäle für die zusätzlichen Informationen: die OWA-Website und die jährliche Verbrauchsabrechnung. Was ändert sich konkret für die Verbraucher?

Mehr Informationen online

Der § 46 der Trinkwasserverordnung regelt die Informationen über das Internet. Unter www.owa-falkensee.de kann sich jeder – aufgelistet nach Wohnort – über sein versorgendes Wasserwerk das Verfahren der Wasseraufbereitung, die Wasserhärte und die genauen Analysewerte seines heimischen Trinkwassers informieren. Die Online-Information deckt die im Schaukasten dargestellten Bereiche ab.

Detaillierte jährliche Verbrauchsabrechnung

Die Trinkwasserverordnung § 45 sieht außerdem vor, dass den Verbrauchern viele zusätzliche Angaben auch in verständlicher Textform bereitgestellt werden müssen. Die OWA liefert sie mit der jährlichen Verbrauchsabrechnung, die fortan etwas umfangreicher ausfällt. Zu den schriftlichen Informationen gehören u.a.:

  • Preis des gelieferten Trinkwassers pro Liter und Kubikmeter
  • die abgenommene Wassermenge für den Abrechnungszeitraum
  • durchschnittliche jährliche Wasserabnahme vergleichbarer Haushalte
  • Details zu Trinkwasseraufbereitungsverfahren, Aufbereitungsstoffen und
    Desinfektionsverfahren
  • Informationen über die aktuelle Beschaffenheit des Trinkwassers
  • Verweis zur OWA-Website mit den Informationen nach § 46 TrinkwV

Die Textform hat den Vorteil, dass viele Informationen nicht mehr aktiv gesucht werden müssen, sondern direkt auf den Kunden zugeschnitten mit der Rechnung ins Haus kommen. Das bedeutet mehr Komfort und schafft Transparenz.

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Sanierte Pumpen-Power

 




Wansdorfer Pumpwerk nach 30 Jahren modernisiert

Sanierte Pumpen-Power

Das Pumpwerk am Ortsrand von Wansdorf befördert das Abwasser zum Klärwerk Wansdorf. Nach 30 Jahren Dauerbetrieb wurde die Anlage in diesem Jahr komplett saniert.

Thorsten Menz, Maschinist im Kanalnetz, am neuen Schaltschrank.

Foto: SPREE-PR/Petsch

„Das Pumpwerk Wansdorf 2 arbeitet seit 1995, es musste dringend erneuert werden“, erzählt Michael Stroschke, Abteilungsleiter Abwasser bei der OWA. Von außen betrachtet mag der Unterschied zwischen altem und saniertem Pumpwerk nicht allzu groß erscheinen. Im Schachtbauwerk selbst sieht das ganz anders aus. Michael Stroschke zeigt Aufnahmen vor der Sanierung. Die alte Pumpe ist von Rost bedeckt und an der Wand des Schachtes sieht man Kiesel. „Ein Indiz dafür, wie stark sich der Beton über die Jahre zersetzt hat.“

Im Juli wurde mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen. „Wir mussten zunächst die Schieber im Kanal austauschen und anpassen und einen temporären Überpumpbetrieb aufbauen“, berichtet der Abwasserfachmann. Erst danach konnte die eigentliche Sanierung beginnen. Neben den Pumpen wurden alle Druckleitungen, Führungsrohre, Schieber und Rückschlagklappen – also die gesamte Pumpwerksausrüstung – erneuert. Der Schachtkörper wurde im Schacht-in-Schacht-Verfahren saniert und die elektrische Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik inklusive Schaltschrank ausgetauscht. Blickt man heute in den tadellos aussehenden Schacht, sieht man in drei Metern Tiefe zwei neue, hochmoderne Pumpen arbeiten.

Im Oktober waren die Baumaßnahmen beendet. Der Trink- und Abwasserzweckverband Glien hat in die Sanierung 180.000 Euro investiert. Das modernisierte Pumpwerk ist nun wieder fit, um das Abwasser für weitere Jahrzehnte zur Kläranlage zu fördern.

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Mit Hochdruck für saubere Kanäle

 




Neues Saug- und Spülfahrzeug verstärkt den Fuhrpark der OWA

Mit Hochdruck für saubere Kanäle

Die OWA hat ihren Fuhrpark im September um ein hochmodernes Saug- und Spülfahrzeug erweitert. Im Abwasserkanalnetz, das die OWA im Auftrag der kommunalen Abwasserzweckverbände betreut, sorgt es nun für saubere Verhältnisse.

Video: SPREE-PR/Queißner

Der orangefarbene High-Tech-Sauger blitzt wie neu. „Das täuscht etwas“, lacht Matthias Ketzlin. „Wir haben ihn vor dem Fototermin nochmal gründlich gereinigt.“ Der OWA-Vorarbeiter und Abwassermaschinist fährt mit seinem Kollegen Florian Teitge seit September den „neuen Kombi“, wie die OWA-Kollegen den Neuzugang nicht ohne Stolz nennen. „Der ist zwar erst ein paar Wochen im Einsatz, wird aber schon ordentlich beansprucht.“

Mithilfe der Spülfahrzeuge werden bei der OWA jährlich 177 Kilometer des Abwassernetzes gespült, Pumpwerke gereinigt, Verstopfungen beseitigt und 59 Kilometer Kanal im Vorfeld von Kamerainspektionen gesäubert. Insgesamt betreibt die OWA jetzt drei Saug- und Spülfahrzeuge, wobei das neue Fahrzeug die beiden älteren Modelle aus den Jahren 2012 und 2016 ergänzt.

Die erforderliche Neuanschaffung war lange geplant. Michael Stroschke, Abteilungsleiter Abwasser bei der OWA, erklärt die Hintergründe: „Unsere Spülfahrzeuge sind jeden Tag im Einsatz. Nach etwa 10 Jahren kommen sie ans Ende ihrer Lebensdauer. Bei den alten Kombis hatten wir zwar noch keine längeren Ausfälle, aber sie werden stör- und reparaturanfälliger. Jeder kleine Ausfall wirkt sich negativ auf den Betrieb aus. Zudem ‚wächst‘ unser zu betreuendes Kanalnetz sukzessive; allein in den letzten 10 Jahren um 50 km. Ein dritter Kombi war da unabdingbar.“

Modernste Technik für die Kanalreinigung

Matthias Ketzlin und Florian Teitge wurden mehrere Tage in die komplexe Elektronik des neuen Hochdruckreinigers eingearbeitet. „Hier ist ordentlich Technik verbaut und vieles integriert“, sagt Matthias Ketzlin anerkennend, „und die vollautomatische Steuerung erleichtert die Arbeit enorm.“ Das 28 Tonnen schwere und 430 PS starke Kraftpaket – der Unterbau ein Mercedes Actros, der Aufbau eine Spezialanfertigung der FFG-Umwelttechnik in Flensburg – ist speziell für die Reinigung von Kanälen und Pumpwerken konzipiert und auf die Bedürfnisse der OWA zugeschnitten. „Mit einem Wasserdruck von bis zu 170 bar, dem 160 m langen Spülschlauch und entsprechenden Spüldüsen können wir alle von der OWA betreuten Kanäle säubern“, erklärt der Vorarbeiter. An dem sechs Meter langen und weit schwenkbaren Arm sind die wichtigen Komponenten für die Kanalreinigung
angebracht; darunter Spülschlauch, Hochdruckschlauch, eine zusätzliche Seilwinde und sogar eine Befestigungsmöglichkeit für ein Personenrettungsgerät. Außerdem punktet das Fahrzeug mit einem innovativen Kolbenverfahren in dem 11.500 Liter fassenden Behälter. „Ein Kolbenschieber trennt die beiden Kammern für Schlamm und Wasser vollautomatisch per Knopfdruck“, so Matthias Ketzlin.

Saugen, spülen, sauber

Dann demonstrieren die Kollegen eine Kanalreinigung. „Vor dem eigentlichen Spülen werden Schlamm und Schmutz aus dem Kanal gesaugt.“ Im Saugschlauch rauscht es, die Pumpe ist kaum zu hören. Das neue Fahrzeug arbeitet insgesamt geräuschärmer als die älteren Modelle. „Das liegt an der Wasserring-Pumpe“, erläutert der Fachmann. Nach dem Absaugen ist der Kanal bereit für die Hochdruckspülung. Vorsichtig versenkt Abwassermaschinist Florian Teitge den Sprühschlauch mit der Reinigungsdüse in der Kanalöffnung und startet die Pumpe. Jetzt heißt es wieder kurz warten. Nach dem Spülen machen die Kollegen die Kanalöffnung frei für Thorsten Menz, ebenfalls Maschinist im Kanalnetz.

Er lässt eine kleine, fahrbare Kamera durch das gereinigte Rohr rollen. „Alles sauber“, bescheinigt er mit einem routinierten Blick auf die übermittelten Aufnahmen.“ Das neue Fahrzeug könnte selbstverständlich auch für die Entleerung von Gruben eingesetzt werden. „Das passiert aber nur bei Havarien, wenn die beauftragte Fremdfirma nicht ausrücken kann“, so Abteilungsleiter Michael Stroschke, „Unsere drei Kombis sind mit der Kanalreinigung mehr als ausgelastet.“

Was ist ein Saug- und Spülfahrzeug?

Ein Saug- und Spülfahrzeug reinigt und wartet Kanal- und Abwassersysteme. Mit einem Vakuumsystem saugt es Schlamm, Sand und andere Ablagerungen aus Kanälen, Schächten und Pumpen. Gleichzeitig kann es mit Hochdruck Rohre und Kanäle spülen, um Verstopfungen zu lösen und Ablagerungen zu beseitigen. Durch die Kombination dieser beiden Funktionen – Saugen und Spülen – ermöglicht das Fahrzeug eine effiziente und umweltgerechte Reinigung, ohne dass Abwasserleitungen geöffnet oder ausgebaut werden müssen. Die Fahrzeuge sind ein unverzichtbares Werkzeug für die Kanalunterhaltung.

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