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Author: wz_admin

Aufholjagd bei den Jahresabschlüssen

Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




ZWA-Verbandsgeschäftsführer Franz-Xaver Kunert.
Foto: Fotoloft-Erfurt/Träger

Der ZWA kommt bei den ausstehenden Jahresabschlüssen gut voran

Aufholjagd bei den Jahresabschlüssen

Aufholjagd bei den Jahres­abschlüssen

Es war ein Kraftakt für den ZWA Bad Dürrenberg: In den letzten Ausgaben der WASSERZEITUNG wurde bereits über die interne und rechtliche Aufarbeitung in Bezug auf die Derivatgeschäfte aus früheren Verbandszeiten berichtet.

Der Hintergrund: Sowohl der ZWA als auch der AZV Saale-Rippachtal hatten in den Jahren 1999 bis 2011 zahlreiche Zinsderivate abgeschlossen, um nicht mehr Zinsen auf laufende Kredite zahlen zu müssen. Der Landesrechnungshof Sachsen-Anhalt hatte 2017 in den Jahresabschlüssen des ZWA rechtliche Unsicherheiten bezüglich der Derivatgeschäfte angemahnt.

Nun konnte die Aufarbeitung der Thematik Derivate – auch in Abstimmung mit der Kommunalaufsichtsbehörde – fast abgeschlossen werden. „Wir sind ein gutes Stück vorangekommen. Lediglich ein Rechtsstreit zu zwei nicht spekulativen Derivaten des ehemaligen AZV Saale-Rippachtal steht noch aus“, erklärt Verbandsgeschäftsführer Franz-Xaver Kunert. Zahlreiche Jahresabschlüsse mussten nachgeholt werden. „Den Jahresabschluss von 2017 konnten wir bereits in 2022 vollständig abschließen. In 2023 wurden die Jahresabschlüsse von 2018 und 2019 geprüft und von der Verbandsversammlung beschlossen“, sagt Kunert. Auch externe Wirtschaftsprüfer gaben ihre Bestätigung.

Erst vor Kurzem – im April 2024 – wurde der Jahresabschluss 2020 von der Verbandsversammlung angenommen, mit einem Jahresgewinn von gut 1,44 Mio. Euro. Davon wurde ein Betrag von rund 650.900 € für künftige Investitionen zurückgestellt. „Der Jahresabschluss von 2021 ist derzeit in Prüfung. Wir werden voraussichtlich einen Jahresgewinn von rund 1,37 Mio Euro notieren. Vom tatsächlichen Gewinn werden vermutlich für Investitionen rund 792.000 Euro reserviert“, so der Verbandsgeschäftsführer.

Auch in diesem Jahr setzt sich der Zahlenmarathon fort: In 2024 stehen nun planmäßig die Abschlüsse für 2022 und 2023 zur Prüfung an. „Ab dem nächsten Jahr wird es leichter. Der Verband wird wieder gemäß Kommunalrecht im üblichen Rhythmus sein. Der Jahresabschluss für 2024 erfolgt damit in 2025“, sagt Kunert.

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Der Naturerbewald Blankenburg im Harz

Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




Gemeinsam machen sie sich stark für den Naturschutz: Ulrich Jabin und Dr. Nele Herkt.
Foto: SPREE-PR/Swoboda

Ein geschützter Ort für Tiere und Pflanzen

Der Naturerbewald Blankenburg im Harz

„Kuckuck“ ertönt es beim Drücken der Türglocke. „Bei uns ruft der Kuckuck und nicht die Klingel“, sagt Dr. Nele Herkt beim Öffnen des Tors lachend. Sie ist Geschäftsführerin der SUNK, der Stiftung Umwelt, Natur und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt. Diese hat seit letztem Jahr ihre Außenstelle im Schloss Blankenburg, mitten im Naturerbewald, im Harz. Was diesen Wald so besonders macht und wie Tiere dort besonders geschützt werden, erklären Dr. Nele Herkt und Ulrich Jabin, Leiter des Naturerbewaldes.

Frau Dr. Herkt, als Geschäftsführerin der SUNK sind Sie und Ihr Team verantwortlich für den Naturerbewald, ein Nationales Naturerbe in Sachsen-Anhalt. Was macht den Naturerbewald in Ihren Augen so einzigartig?

Dr. N. Herkt: Der Naturerbewald ist unglaublich vielseitig: Unter anderem haben wir ganz unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten, dichte Mischbaumbestände, Waldwiesen, Feuchtbiotope und Bergstollen. Tiere, die ihre Lebensräume in ganz Deutschland haben, findet man hier konzentriert im Naturerbewald: darunter besonders und streng geschützte Tierarten wie Feuersalamander und verschiedene Fledermausarten.

Ein Relikt aus der Bergbauzeit: Der Sägemühlenteich wurde ursprünglich als Wasservorrat für den Erzabbau angelegt und ist heute
ein wichtiges Feuchtbiotop.
Foto: SPREE-PR/Swoboda

Die Waldfläche war bis in die 2000er hinein geprägt von menschlicher Beeinflussung, darunter jahrhundertelanger Bergbau und forstliche Bewirtschaftung. Seither hat sich ökologisch einiges getan. Wie findet der Wald zurück zu seinen „natürlichen Wurzeln“?

Dr. N. Herkt: Im Naturerbewald ist Prozessschutz angesagt, d. h. wir greifen so wenig wie möglich in die Natur ein. Etwa 75% des Areals wird sich selbst überlassen. Prozessschutz funktioniert aber nicht auf allen Flächen: Beispielsweise Waldwiesen und Eichenbestände brauchen Pflege, um artenreiche Biotope zu bleiben. Bäume, die aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssten, werden bei uns, wenn möglich, nur soweit gekürzt, dass ein Hochstubben verbleibt. Dieses „Hochhaus“ bietet seltenen Tieren dann weiterhin Lebensraum.

Wo besteht noch Handlungsbedarf und was sind zukünftige Projekte?

U. Jabin: Wir haben einen Entwicklungsplan entworfen, in dem festgehalten wurde, welche Maßnahmen noch notwendig sind: Wasserspeicherung ist ein wichtiges Thema für uns. Wir führen Renaturierungsmaßnahmen an kleinen Bächen und Teichen durch. Denn im Zuge des immer wärmer werdenden Klimas ist es wichtig, Wasser in der Fläche zu halten, um den feuchten Lebensraum von Amphibien zu schützen.

Das Buschwindröschen ist typisch für Naturerbewald.
Foto: SPREE-PR/Swoboda

„Die Imposante“ ist eine über 300 Jahre alte Eiche. Auch wenn sie kein lebender Baum mehr ist, bietet sie immer noch vielen geschützten Tierarten wie dem Hirschkäfer Lebensraum.
Foto: SPREE-PR/Swoboda

Der Wald bietet rund um das Schloss Blankenburg ein Rad- und Wanderwegenetz. Gibt es barrierefreie Waldwege?

Dr. N. Herkt: Viele Wege sind vom Untergrund her gut passierbar, allerdings gibt es immer wieder Steigungen. Eine kleine Spazierrunde ist auf jeden Fall möglich, wie zum Beispiel rund um das Kloster Michaelstein. In der Gaststätte im Klostergrund wird leckerer regionaler Fisch angeboten.

Der Naturerbewald ist ein Zufluchtsort für viele geschützte Tierarten. Welche Schutzmaßnahmen werden ergriffen, um die Lebensräume der Tiere zu erhalten?

U. Jabin: Das Monitoring, das dauerhafte Überwachen von Artenvorkommen in bestimmten Gebieten, ist eine wichtige Maßnahme, um einen Überblick zu behalten, welche Tier- und Pflanzenarten überhaupt vorkommen. Zudem konzentrieren wir uns auf ein Netz von ausgewiesenen Wanderwegen, damit es auch Ruhezonen für Tiere gibt, an denen keine Besucher vorbeikommen. Zum Erhalt von Tierarten gehört für uns, dass auch manchmal aktiv in die Natur eingegriffen werden muss.

Von Menschenhand gebaut: Der Horst mit kuscheligem Moos soll den Schwarzstorch zurückholen.
Foto: SUNK

Haben Sie dafür ein konkretes Beispiel?

U. Jabin: Seit 30 Jahren nistet am selben Baum ein Schwarzstorch in einem der ältesten Schwarzstorchhorste Sachsen-Anhalts. Nach einem extremen Sturm ist der Horst leider mit seinen Jungen abgestürzt. In Absprache mit Storchexperten haben wir eine Nisthilfe am selben Baum gebaut. Der Schwarzstorch ist sehr ortsgebunden und fliegt am liebsten jedes Jahr dieselbe Niststelle an. Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass er wieder zurückkommt.

Vielen Dank für das Gespräch!
  • Steckbriefe Dr. Nele Herkt und Ulrich Jabin

    Dr. Nele Herkt wurde 1969 in Osnabrück geboren. Sie studierte Forstwissenschaften in Niedersachsen. Sie war auch für die Nachhaltigkeitsabteilung eines großen Konzerns tätig und führte Umweltmanagementsysteme in der Industriebranche ein. Seit 2020 ist sie Geschäftsführerin der SUNK. Ulrich Jabin ist 1983 in Wernigerode geboren. Der gelernte Förster studierte Forstwirtschaft in Göttingen. Als selbstständiger Forstdienstleister war er im Nationalpark Harz tätig. Zuletzt war er beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) in Halberstadt angestellt. Seit 1. Januar 2024 ist er Leiter des Naturerbewalds.

  • Was ist die SUNK?

    SUNK – Stiftung Umwelt, Natur und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt ist seit 2011 verantwortlich für den Naturerbewald Blankenburg und entstand 1994. Bis 2005 entwickelte sich die heutige SUNK, welche sich die gezielte Förderung von Umweltprojekten in Sachsen-Anhalt zur Aufgabe macht. In diesem Jahr feiert sie 30jähriges Jubiläum. Das „Nationale Naturerbe“ bezeichnet Flächen in Deutschland, die zum Schutz der biologischen Vielfalt gesichert wurden. Zwei Programmtipps für Naturliebhaber: Am 25. Mai findet eine geführte Wanderung und am 8. Juni ein Blühwiesenpicknick statt.

    Mehr Informationen

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„Warum müssen Wasserleitungen gespült werden?“

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Apropos Leitungsnetz! Nachdem das Wasser gefördert, aufbereitet, kontrolliert und zwischengespeichert wurde, muss das gute Trinkwasser in die Haushalte verteilt werden, damit man zu jeder beliebigen Zeit den Wasserhahn aufdrehen kann. Dafür verfügen die Wasserversorger über ein Netz mit Druckerhöhungsanlagen und vielen Kilometern Rohrleitungen sowie Armaturen, die regelmäßig gespült und gewartet werden müssen.


Karikatur: SPREE-PR

Sie fragen – wir antworten!

„Warum müssen Wasser­leitungen gespült werden?“

Bei den regelmäßigen Spülungen der Hauptversorgungsleitungen werden potenzielle Ablagerungen in den Leitungen entfernt, die unter Umständen die Trinkwasserqualität beeinträchtigen könnten. Denn was bei Ihnen aus dem Wasserhahn kommt, entspricht strengsten gesetzlichen Anforderungen. In diesem Frühjahr ist übrigens die Stadt Teltow dran.

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Angaben zur aktuellen Trinkwasserbeschaffenheit in den Verbandsgebieten der WAZV „Der Teltow“ und „Mittelgraben“

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Angaben zur aktuellen Trinkwasserbeschaffenheit in den Verbandsgebieten der WAZV „Der Teltow“ und „Mittelgraben“

  • Letzte Aktualisierung: 14.12.2023 durch Betriebsführer Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH,
    Fahrenheitstraße 1, 14532 Kleinmachnow

    Telefon: 033203 345-0
    E-Mail: info@mwa-gmbh.de
    Mittelwerte entstammen den Analysen der vergangenen 5 Jahre.

    Mehr Infos

  • *Der Ortsteil Fahlhorst der Gemeinde Nuthetal wird durch das Wasserwerk in Teltow versorgt.

    WAZV „Mittelgraben“*:

    Mehr Infos

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Der Kostendruck auf dem Markt ist enorm

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Damit auch morgen alle Wasser-„Bedürfnisse“ erfüllt werden können – jetzt in der erforderlichen Weise investieren!
Foto: SPREE-PR/Archiv

WAZV „Mittelgraben“

Der Kostendruck auf dem Markt ist enorm

Steigende Preise sind niemals eine gute Nachricht für denjenigen, der sie bezahlen muss. Und die Rechnungen, die durch Inflation, steigende Kosten bei Dienstleistern sowie explodierende Energie- und Materialpreise jüngst auch auf die Wasserwirtschaft einprasselten, waren enorm.

Die vom Gesetzgeber im 2-Jahres-Rhythmus geforderte Neukalkulation der Preise und Gebühren ließ der Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserzweckverbands (WAZV) „Mittelgraben“ daher wenig Spielraum für die Jahre 2024 und 2025. Um, wie gefordert, kostendeckend – und nicht gewinnorientiert! – zu arbeiten, mussten die Trinkwasserpreise und Schmutzwassergebühren zum Jahreswechsel angehoben werden.

Insbesondere die Strompreise haben sich seit Beginn des Ukraine-Krieges in eine zunehmend schmerzhafte Variable für den WAZV verwandelt. Die Infrastruktur der Wasserwirtschaft verschlingt täglich Tausende Kilowattstunden in Pumpwerken, Brunnenstuben und Wasserwerken, damit es unter unseren Füßen nicht zum ungewollten Stillstand kommt.

Eine Alternativlösung „von jetzt auf gleich“ ist dabei kaum möglich. Der Blick aller Verantwortlichen auf neue technische Ausrüstung mit höchster Energieeffizienz ist dadurch nochmals geschärft worden. Dieses Ansinnen konkurriert auf einem Markt mit derzeit unsicheren Lieferketten mit einer bekannten Realität: die Nachfrage bestimmt den Preis.

Doch für die Wasser- und Abwasserzweckverbände gilt die hoheitliche Aufgabe der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung ohne die geringste Pause. Die Infrastruktur eines Wasserzweckverbandes muss technisch wie personell jederzeit eine 100-prozentige Funktionsfähigkeit garantieren. Das heißt, permanente Investitionen sind kein „kann“, sondern ein absolutes „muss“ mit Ausrufzeichen!

Einen Lichtblick gibt es am Horizont: Das Wasserwirtschafts-Motto von der Kostendeckung statt Gewinnorientierung gilt selbstverständlich auch für „gute Zeiten“. Will sagen, dass eine allgemeine Marktstabilisierung auch die Preise und Gebühren Ihres WAZV wieder stützen wird.

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Unser Tipp: 9. Michendorfer Gesundheitswochen

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Klassiker wie Hula-Hupp sind einfach unverwüstlich, wenn es darum geht, Menschen mit Spaß in sportliche Bewegung zu versetzen!

Foto: Gemeinde Michendorf

Unser Tipp: 9. Michendorfer Gesundheitswochen

Für den großen Abenteurer Mark Twain war es im 19. Jahrhundert offenbar eine schwere Last, neben dem Geist auch seinen Körper fit zu halten. Er schrieb: „Der einzige Weg, Ihre Gesundheit zu erhalten, besteht darin, zu essen, was Sie nicht wollen, zu trinken, was Sie nicht mögen, und zu tun, was Sie lieber nicht möchten.“ Die Gemeinde Michendorf will mit ihren Gesundheitswochen im April erneut das Gegenteil beweisen. Erstmals verteilen sich die abwechslungsreichen Veranstaltungen sogar auf zwei Wochen, damit möglichst viele Angebote wahrgenommen werden können. Diese reichen – bitte wählen Sie! – von Ernährung und Sport, über Bewegung und Achtsamkeit, bis hin zu Beratung und Prävention. Praktisch wird es beim Fahrschul-Erste-Hilfe-Kurs der Johanniter, aufregend beim MITTmach Zirkus für Kinder (MITT e. V.) und schweißtreibend während der Nacht des Sports!

9. Michendorfer Gesundheitswochen, 13. bis 28. April

Programm: www.michendorf.de

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30 Jahre im Wasser-Dienst

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Foto: MWA

Editorial

30 Jahre im Wasser-Dienst

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

unserem 30-jährigen Jubiläum als Betriebsführer der Wasser- und Abwasserzweckverbände „Der Teltow“ und „Mittelgraben“ nähern wir uns in großer Demut. Denn drei Jahrzehnte im Auftrag zweier stetig an Bevölkerung wachsender Verbandsgebiete zu arbeiten, bedeutet auch: Wir werden dem ab 1994 in uns gesetzten Vertrauen weiterhin gerecht. Daran arbeiten wir Tag für Tag. Und die Herausforderungen werden nicht kleiner. Im Südwesten der Metropolregion Berlin-Potsdam gelegen, wächst die Anziehungskraft unseres Versorgungsgebietes zum Wohnen und als Investitionsstandort. Hier sind wir als MWA nicht nur mit dem Herstellen der nötigen Wasser- bzw. Abwasser-Infrastruktur gefragt. Selbstverständlich wird auch jedem (Neu-)Kunden unserer Zweckverbände zu jeder Tages- und Nachtzeit die gewünschte Menge Trinkwasser in bester Qualität frei Haus geliefert und deren Schmutzwasser zuverlässig und umweltgerecht abgeleitet.

Insofern darf ich Ihnen versprechen, dass die MWA auf der Höhe der Zeit arbeitet und Ihnen verlässlichste Ver- und Entsorgungssicherheit garantieren kann.

Herzlichst – Ihr Felix von Streit, MWA-Geschäftsführer

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Werde unser Experte für Tiefbau!

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Zum Team der MLB Leitungsbau GmbH gehört unter anderem Michael Gent als Facharbeiter für Tief- und Leitungsbau.
Foto: SPREE-PR/Petsch

Ausbildung bei der MLB

Werde unser Experte für Tiefbau!

Der Zuzug in die Gebiete der Wasser- und Abwasserzweckverbände (WAZV) „Der Teltow“ und „Mittelgraben“ ist ungebrochen. Das heißt für die Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH (MWA) als Betriebsführer der WAZV, permanent neue Gebäude an die Ver- und Entsorgungsnetze anzuschließen.

Hausanschlüsse für Trink- und Schmutzwasser herzustellen sowie die nötigen Tiefbauarbeiten bei der Instandsetzung der Netze auszuführen, ist mittlerweile Aufgabe einer MWA-Tochtergesellschaft – der MWA Leitungsbau GmbH (MLB). Die Auftragslage ist stabil, ebenso der Bedarf an Nachwuchs. Deine Chance?

Rundum professionell

Baugruben ausheben und wieder schließen? „Nach Deiner Ausbildung kannst Du weit mehr als das“, will MLB-Geschäftsführer Christian Wesner die Aufgaben eines Tiefbaufacharbeiters nicht zu knapp formulieren. „Du kannst als Tiefbaufacharbeiter der Fachrichtung Leitungsbau oder Kanalbau eine Vielzahl modernster Maschinen professionell bedienen, kennst Dich mit den technischen Vorschriften der Branche aus und erlebst, was gute Teamarbeit bedeutet.“

Die dicken Pluspunkte

Die von der MLB angebotene Ausbildung dauert drei Jahre, Partner ist unter anderem ein Lehrbauhof in Berlin. „Nach zwei Jahren ‚allgemeiner‘ Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter kannst Du Dich für eines der Fachgebiete entscheiden: Leitungsbau oder Kanalbau, also Trinkwasser oder Schmutzwasser“, so Christian Wesner und lockt weiter: „Da wir für unsere betriebliche Zukunft ausbilden, übernehmen wir Dich nach der Ausbildung in ein tarifgebundenes Arbeitsverhältnis.“ Weitere Pluspunkte der modernen Ausbildung: Vergütung nach Tarifvertrag Baugewerbe, hohe Arbeitssicherheitsstandards und nach dem Abschluss die Möglichkeit zu weiterer Qualifizierung.

Bewerbungen und Infos per E-Mail:
zukunft@mwa-gmbh.de

Bewerbungsformular

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„Läuft wie ein Uhrwerk“

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Patrick Koppermann, Ingenieur Siedlungswasserwirtschaft bei der MWA, beim Check des Baufortschrittes am Wasserwerk Kleinmachnow.
Foto: SPREE-PR/Petsch

Erweiterung Wasserwerk Kleinmachnow

„Läuft wie ein Uhrwerk“

In Zeiten oftmals unsicherer Lieferfristen verwandeln sich große Bauprojekte schnell mal in eine Zitterpartie. Nicht so bei der Erweiterung des Wasserwerks in Kleinmachnow. Bisher mussten die Bauzeitpläne noch nicht angepasst werden!

Woche für Woche treffen sich alle Beteiligten vor Ort, um sich über den Stand der Dinge persönlich zu informieren und die nächsten Bauschritte zu planen. „Bis jetzt lag der Schwerpunkt auf dem Erd- und Rohbau“, berichtet MWA-Projektleiterin Petra Herbst der WASSERZEITUNG. „Parallel befinden sich die hydraulische Ausrüstung und die Errichtung der elektrischen Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik sowie der Trafostation in unmittelbarer Vorbereitung.“ Acht riesige Filterbehälter werden schon in wenigen Wochen durchs (noch offene) Dach einschweben. Durch die Tür würden die nämlich nicht passen. „Auch Dach und Fassade sind bereits beauftragt, ebenso Türen und Fenster.“ Das gesamte Vorhaben ist in zehn Lose aufgeteilt worden, die meisten Aufträge gingen an Unternehmen aus Berlin und Brandenburg. „Der Gesamtbauplan wird jeweils mit den Firmen frühestmöglich abgesprochen, um alle Vorarbeiten rechtzeitig zu erledigen und die Bestellungen von Material punktgenau abzugeben“, zeigt Petra Herbst auf, wo der Teufel im Detail steckt. Sie klopft dreimal auf Holz: „Im Moment läuft alles wie ein Uhrwerk, und es gibt nicht den geringsten Anlass, am Zeitplan irgendwelche Abstriche zu machen!“ Das glückliche Finale des ehrgeizigen Bauprojektes ist für den Jahreswechsel 2025/2026 avisiert.

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Drei Jahrzehnte im Dienst des Lebensmittels Nr. 1

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Andreas Büttner, Monteur Wasserwerke bei der MWA, freut sich darauf, Ihnen seinen Arbeitsplatz vorstellen zu dürfen.
Foto: SPREE-PR/Petsch

Feiern Sie mit uns „30 Jahre MWA“ im Wasserwerk Teltow

Drei Jahrzehnte im Dienst des Lebensmittels Nr. 1

Es sind die sprichwörtlichen Welten, die zwischen dem Gründungsjahr der MWA 1994 und 2024 liegen. Die Qualität der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung befindet sich heute auf einem unvergleichlich höheren Niveau. Das darf beim „Tag der offenen Tür“ am 30. Juni im Wasserwerk Teltow auch mal zusammen gefeiert werden!

Die „Herkulesaufgaben“, vor denen die Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH (MWA) bei ihrer Gründung stand, waren enorm und – in vielerlei Hinsicht – gar nicht bis in jede Konsequenz absehbar. So formulierte es Dipl.-Ing. Martin Rahn vor fünf Jahren zum Silberjubiläum der MWA. „Doch wir haben die Ärmel hochgekrempelt, in einer beispielhaften Weise angepackt und in unserer kommunalen Zusammenarbeit nie das rechte Augenmaß verloren“, so der ehemalige Geschäftsführer (1994 – 2011) des Unternehmens.

Der seit 2009 amtierende Verbandsvorsteher beim Wasser- und Abwasserzweckverband (WAZV) „Der Teltow“, Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert, fasst die bewältigten Herausforderungen in nachvollziehbare Zahlen: „Im Abwasserbereich waren im Jahr der Wiedervereinigung gerade 42 Prozent der Einwohner an die komfortable, zentrale Entsorgung angebunden.“ Mittlerweile fehlen nur noch wenige Zehntelpünktchen bis zur 100-Prozent-Marke.

Zeitgemäßer Komfort

Sowohl für ihn als auch seine Amtskollegen beim WAZV „Mittelgraben“ war die Übertragung von Betrieb, Unterhaltung und Bauüberwachung der Wasser- und Abwasseranlagen an die MWA 1994 ein wesentlicher Schritt für eine hohe Qualität von Ver- und Entsorgung. Und so kann auch Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig als Verbandsvorsteherin konstatieren: „Der für fast alle unsere Ortsteile zuständige Zweckverband ‚Mittelgraben‘ muss in technischer wie wirtschaftlicher Sicht keinen Vergleich scheuen.“ Übersetzt heißt dies für jeden Einwohner und jede Einwohnerin der beiden Zweckverbände: zeitgemäßer Komfort bei der Daseinsvorsorge rund um das Lebensmittel Nr. 1.

Die Zukunft im Blick

Mit „30“ ist die MWA nun groß geworden und ein erfahrener Player – wie es neudeutsch so schön heißt – in der brandenburgischen Wasserwirtschaft. Das entbindet jedoch in keiner Weise davon, neue Herausforderungen mit neuen Ideen anzupacken. „Nicht nur Wetterextreme im Sommer, sondern genauso der stetige Zuzug in unser Betriebsführungsgebiet, erzwingen permanente Aufmerksamkeit für die erforderlichen Kapazitäten,“ beschreibt der Technische Leiter Torsten Könnemann, was mit dem Wasserwerk Kleinmachnow gerade ganz konkret angepackt wird. Dessen gegenwärtige Erweiterung ist Teil eines langfristigen Konzeptes, das mit Strategien und Projekten weit in die Zukunft der mittelmärkischen Trinkwasserversorgung reicht.

Jetzt wird mal gefeiert!

Ein Butler im Frack, mit weißen Handschuhen, serviert zum Geburtstags-„Tag der offenen Tür“ der MWA im Wasserwerk Teltow ein edles Getränk: reinstes Wasser – das beste Geschenk von Mutter Natur.

„Wir freuen uns sehr, dass wir das ‚Wassercafé‘ des Theater-Ensembles Kroft auf unserem Teltower Gelände an der Ruhlsdorfer Straße begrüßen dürfen“, freut sich Jana Andresen, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der MWA, auf das humorvolle Open-Air-Mitmachtheater. „Sie glauben gar nicht, wie unterhaltsam es sein kann, Trinkwasser vornehm serviert zu bekommen. Verpassen Sie das bloß nicht!“

Wer es handfester mag, darf auch seinen „Baggerführerschein“ machen oder auf einer Führung durch das Wasserwerk erfahren, wie der flüssige Schatz aus den Tiefen zu Ihnen nach Hause kommt.

30 Jahre MWA – Tag der offenen Tür
Wasserwerk Teltow
Ruhlsdorfer Straße 80, 14513 Teltow
30. Juni, 13:00 – 18:00 Uhr

Foto: Ensemble Kroft

Unser besonderes Geschenk am TdoT für Sie: Das Wassercafé “Schönes Wasser” ist eine kunstvolle Oase, inklusive schattiger Entspannung und wohltuender Geräusche eines plätschernden Baches und verschiedener Vogelstimmen.

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