Sanierung des Verwaltungsgebäudes

MAWV-Projektleiter Nick Amlang bei Sicherungsarbeiten im Gebäude.
Foto: SPREE-PR/Petsch

MAWV-Projektleiter Nick Amlang bei Sicherungsarbeiten im Gebäude.
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Im Wasserwerk Eichwalde wird seit 1912 unser Lebenselixier gefördert.
Foto: SPREE-PR/Petsch
Der MAWV informierte in seiner Verbandsversammlung am 5. Dezember 2024 und bei einer Veranstaltung in Eichwalde am 23. Januar 2025 über die Trinkwasserqualität und die festgestellte lokale Grundwasserbelastung durch PFAS im Wasserwerk Eichwalde.
Das dortige Trinkwasser erfüllt alle aktuellen Anforderungen der Trinkwasserverordnung und kann bedenkenlos genutzt werden. Mit der Novellierung der Trinkwasserverordnung vom 20. Juni 2023 wurden erstmals Grenzwerte für PFAS definiert, die gestaffelt ab 2026 in Kraft treten. Bis dahin werden die aktuell geltenden gesundheitlichen Leit- und Vorsorgewerte durch das Gesundheitsamt des Landkreises Dahme-Spreewald zur Beurteilung herangezogen – diese Werte werden eingehalten.
Für die Beseitigung der PFAS-Belastung aus dem Grundwasser ist das Land Berlin verantwortlich und plant bis 2026 den Bau einer Grundwasserreinigungsanlage. Der MAWV hat bereits Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergriffen, darunter die Optimierung der Brunnensteuerung und Pilotversuche zur PFAS-Entfernung.
Ab Sommer 2025 soll belastetes Wasser temporär infiltriert werden, um die Wasserqualität weiter zu stabilisieren. Der MAWV setzt sich konsequent für den Schutz des Grundwassers ein und stellt sicher, dass weiterhin alle Qualitätsstandards für Trinkwasser erfüllt werden – heute und in Zukunft.

Wer nicht fragt? Bleibt dumm!
Foto: SPREE-PR/Petsch
Hunderte Mädchen und Jungen treffen sich seit 2007 jedes Jahr im Juni im Wasserwerk Ludwigsfelde, um das wichtigste und bestkontrollierte Lebensmittel zu feiern. Dabei sorgen jedes Mal rund 120 Helferinnen und Helfer an mehr als 20 verschiedene Stationen dafür, dass die Kids viel Wissenswertes und Interessantes über das Lebenselixier und seine Bedeutung lernen können. Und manches ehemalige Kinderwassertags-Kind führte sein Berufsweg mittlerweile in die Wasserbranche.
Anmeldungen für die 2025er Ausgabe am 6. Juni nimmt sellenthin.yvonne@dnwab.de gern entgegen.

„Es kommt hin und wieder vor, dass Trinkwasser auf dem privaten Grundstück nach dem Wasserzähler im Erdreich versickert oder den Keller flutet. Schnelles Handeln ist dann geboten. Und der Eigentümer muss den Rohrbruch unbedingt dokumentieren. Gut ist dabei als Nachweis immer ein Foto. Außerdem muss der Eigentümer den Rohrbruch beseitigen lassen und dem MAWV hierfür die Rechnung vorlegen. So erkennt unser Verband, dass es diesen Rohrbruch tatsächlich gegeben hat, an welcher Stelle der Hausinstallation dieser exakt passiert ist, wie und wann das Problem beseitigt wurde. Der Eigentümer sollte am besten schon VOR dem Erlass des Gebührenbescheides einen Antrag beim MAWV auf Reduzierung der Schmutzwassermenge stellen. Er kann aber auch – sozusagen im Nachgang – Widerspruch gegen den entsprechenden Gebührenbescheid einlegen. Dafür muss die versickerte Menge durch die eingangs genannten Unterlagen nachgewiesen werden. Wichtig: Bitte unbedingt die Widerspruchsfrist einhalten. In der Regel beträgt diese vier Wochen.“
So ist es in der MAWV-Satzung geregelt: Die Trinkwassermenge wird in voller Höhe in Rechnung gestellt, da diese Menge tatsächlich geflossen ist. Die Schmutzwassermenge wird um die Menge reduziert, die nachweislich nicht in die öffentliche Schmutzwasseranlage gelangt ist. Hierbei ist der Nachweis des Rohrbruchs erforderlich – eben durch Foto und Reparaturrechnung.
Und so wird der Teil der „verlustig gegangenen“ Schmutzwassermenge abgezogen: Bei Smart Metern ist das Auslesen des Wasserzählers möglich. Hier kann die exakte Wassermenge, die durch den Rohrbruch versickert ist, genau beziffert werden. Bei analogen Wasserzählern wird aufgrund der Verbrauchsdaten der Vorjahre bzw. des Vorjahres die übliche Schmutzwassermenge geschätzt. Aber Achtung: Änderungen im Verbrauchsverhalten müssen vom Eigentümer plausibel dargestellt werden.

Wahre Rangierkünstler – die Kollegen von Lidzba müssen enge und engste Zufahrten ansteuern, z. B. in Zeesen und Wernsdorf.
Apropos. Ganz schöne Strecken legen auch die Entsorgungsunternehmen des MAWV zurück, die im gesamten Verbandsgebiet unterwegs sind. Denn: Der kommunale Verband übernimmt für das Schmutzwasser auch Verantwortung, wenn das Grundstück nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen ist und über eine abflusslose Sammelgrube bzw. Kleinkläranlage verfügt.
Seit dem 1. Oktober 2024 ist (nach europaweiter Ausschreibung) die Firma Lidzba Reinigungsgesellschaft mbH für die mobile Entsorgung zwischen Eichwalde im Norden und Bestensee im Süden, zwischen Königs Wusterhausen im Osten und Mittenwalde im Westen auf Achse. Wir sprachen mit Alexej Schneider, dem Betriebsleiter von Lidzba, über die Erfahrungen der ersten Monate.

Immer wieder Richtung Schenkendorf unterwegs – das 14 Kubikmeter fassende Entsorgungsfahrzeug von Lidzba.
Apropos. Ganz schöne Strecken legen auch die Entsorgungsunternehmen des MAWV zurück, die im gesamten Verbandsgebiet unterwegs sind. Denn: Der kommunale Verband übernimmt für das Schmutzwasser auch Verantwortung, wenn das Grundstück nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen ist und über eine abflusslose Sammelgrube bzw. Kleinkläranlage verfügt.
Seit dem 1. Oktober 2024 ist (nach europaweiter Ausschreibung) die Firma Lidzba Reinigungsgesellschaft mbH für die mobile Entsorgung zwischen Eichwalde im Norden und Bestensee im Süden, zwischen Königs Wusterhausen im Osten und Mittenwalde im Westen auf Achse. Wir sprachen mit Alexej Schneider, dem Betriebsleiter von Lidzba, über die Erfahrungen der ersten Monate.
Wir bedienen das Verbandsgebiet mit drei unterschiedlichen Fahrzeugtypen – einem Lkw mit 14 Kubikmetern Fassungsvermögen, einem Klein-Lkw mit ca. 4 Kubikmetern und für die Gartenkunden ein Multicar mit etwa 1,5 Kubikmetern Volumen. Zu Spitzenzeiten im Frühjahr und Sommer planen wir mit zwei Fahrern, in der Nebensaison reicht ein Kollege aus.
Ja, im Großen und Ganzen war sie reibungslos. Am Anfang gab es vermehrt Klärungsbedarf hinsichtlich der Kundendaten und der Abstimmung zu einzelnen Kunden, was aber vollkommen normal ist. Die Koordination zwischen der DNWAB und uns wurde durch den MAWV sehr gut organisiert, sodass alle Fragestellungen rasch gelöst werden konnten.
Die Rückfragen der Kunden waren die üblichen. Beispielsweise: Bleibt es bei meinem Entsorgungstermin? Wie muss ich mich zukünftig anmelden? Wie groß ist das Entsorgungsfahrzeug? Und teilweise waren die Kunden über uns als neuen Entsorger informiert, teilweise nicht.
Die tatsächlichen Mengen wissen wir erst in einem Jahr, sobald wir – sozusagen – einmal durch sind. Wir gehen aber davon aus, dass es in etwa den Zahlen und Mengen entspricht, die uns der Zweckverband gemeldet hat. So steuern unsere Kollegen zwischen 1.100 und 1.200 Kunden an. Die Menge dürfte Pi mal Daumen 15.000 Kubikmeter umfassen – das entspricht immerhin rund 85.000 Badewannenfüllungen.
Zur zentralen Fäkalannahmestelle in Schenkendorf. Diese Betriebsstätte ist ideal für das „mobile Geschäft“ ausgerüstet.
Nach den ersten Auswertungen sind ungefähr zwei Drittel der Haushalte mit Stutzen ausgestattet, was eine sehr gute Quote ist. Aber: Jeder Stutzen zusätzlich erleichtert uns natürlich die Arbeit.
Nun, in Wernsdorf und Zeesen sind die Zufahrtswege mitunter sehr eng. Aber wir bei Lidzba haben dafür die passenden Fahrzeugtypen wie den Multicar. Die Fahrer und Disponenten müssen sich auf die Gegebenheiten einstellen.
Ja, die gibt es. Hier sind wir in ständiger Kommunikation mit den zuständigen Behörden. Also auch hier gilt: Wir kümmern uns.
Was die Kunden oft übersehen: Unsere Fahrer versuchen das Möglichste, um die Stutzen/Gruben zu erreichen, jedoch ist nicht alles immer möglich – auch wenn es in der Vergangenheit anderes praktiziert wurde. Wir als Lidzba haben ein besonderes Interesse daran, dass unsere Mitarbeiter sicher arbeiten können. Es wäre daher schön, wenn die Zuwegungen, Stutzen usw. gut sichtbar und erreichbar sind und Bäume, die vom Privatgrundstück in den öffentlichen Raum ragen, zurückgestutzt werden.

Die mobile Entsorgung gehört bei gut 5 Prozent der Haushalte im Verbandsgebiet des MAWV nach wie vor zum Alltag.
Fotos (3): Remondis



So sieht Nachtromantik beim Leitungsbau aus: In Waßmannsdorf saniert der MAWV die Trinkwassertransportleitung im sogenannten Liningverfahren. Dabei wird die neue Leitung in die vorhandene alte gezogen. Diese Verlegeart ist platzsparend, erfordert weniger Eingriffe in den Straßenverkehr und ist wirtschaftlicher als andere. Das 900.000 Euro-Projekt soll bis Anfang April fertiggestellt werden.
Fotos (3): MAWV

DNWAB-Geschäftsführer René Windszus gratuliert dem frischgebackenen Gesellen und neuen Mitarbeiter zur Freisprechung. Auch Conrad Schadock, Abteilungsleiter Trinkwasser und Ausbilder für Anlagenmechaniker bei der DNWAB, Jens Meier-Klodt, kaufmännischer Geschäftsführer der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG, sowie Jörg Lange, Gruppenleiter Ausbildung bei der LWG (v. l.), beglückwünschen den 22-Jährigen.
Foto: SPREE-PR/Petsch
Sein Arbeitgeber, die DNWAB, begrüßte die frischgebackene Fachkraft bei einer feierlichen Zeremonie. „Die Freisprechung ist nicht nur für die neuen Gesellen ein Erfolg. Sie unterstreicht gleichzeitig unsere aktive erfolgreiche Förderung von jungen Fachkräften in der Branche“, ordnet DNWAB-Geschäftsführer René Windszus ein. „Diesen frischen Wind brauchen auch und gerade wir als größter Betriebsführer in Brandenburg, um die ambitionierten Vorhaben unserer Zweckverbände für ihre Netze und Anlagen umsetzen zu können.“ So hat die Verbandsversammlung des MAWV allein für 2025 einen Wirtschaftsplan mit Gesamtinvestitionen von 14 Millionen Euro verabschiedet, um die Ver- und Entsorgung rund um die Uhr sichern zu können.
Die DNWAB sucht und braucht kontinuierlich tatkräftigen Nachwuchs. Kommunale Wasserver- und Abwasserentsorger sind für die Infrastruktur in der Region von entscheidender Bedeutung. Auch als wichtige Arbeitgeber und Auftraggeber. „Das schafft wirtschaftliche und soziale Stabilität sowie Entwicklung vor Ort“, so Windszus. „Mit unseren mehr als 300 Mitarbeitenden gehören wir zu den großen mittelständischen Arbeitgebern.“ Für lokale Dienstleister, etwa für Fäkalienabfuhr, Ingenieurbüros oder Baufirmen, ist die Wasserwirtschaft ein verlässlicher Auftraggeber und schafft oder erhält weitere Arbeitsplätze.
„Um unseren Bedarf an Fachkräftenachwuchs mit steuern zu können, bilden wir seit 2023 Industriekaufleute und ab 2025 auch Elektroniker und Industrieelektriker für Betriebstechnik selbst aus“, sagt Nicole Zschoche, Ausbilderin bei der DNWAB, und verweist auf noch offene Azubi-Stellen für Industriekaufmann/-frau oder Anlagenmechaniker/-in. „Wer sich einen sicheren Arbeitsplatz mit flexiblen Arbeitszeiten, Bezahlung nach Tarif im öffentlichen Dienst, mindestens 30 Tagen Urlaub und vielen anderen Mitarbeiter-Leistungen vorstellen kann, sollte sich schnell bewerben. Auch Dualstudenten sind immer herzlich willkommen.“
Um auch in Zukunft die besten Talente zu gewinnen, setzt die DNWAB auf eine vielfältige Rekrutierungsstrategie. So werden Schülerinnen und Schüler regelmäßig auf die zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht. Ebenso bietet der „Zukunftstag“ am 3. April 2025 in Brandenburg Gelegenheit, die Wasserwirtschaft hautnah kennenzulernen (Anmeldung bis zum 30. März 2025 über www.zukunftstagbrandenburg.de).
Die Zukunft der Wasserwirtschaft wird von engagierten Fachkräften wie Niclas Timptner gestaltet – und vielleicht schon bald von dir?

Wer nicht fragt? Bleibt dumm!
Foto: SPREE-PR/Petsch
Hunderte Mädchen und Jungen treffen sich seit 2007 jedes Jahr im Juni im Wasserwerk Ludwigsfelde, um das wichtigste und bestkontrollierte Lebensmittel zu feiern. Dabei sorgen jedes Mal rund 120 Helferinnen und Helfer an mehr als 20 verschiedene Stationen dafür, dass die Kids viel Wissenswertes und Interessantes über das Lebenselixier und seine Bedeutung lernen können. Und manches ehemalige Kinderwassertags-Kind führte sein Berufsweg mittlerweile in die Wasserbranche.
Anmeldungen für die 2025er Ausgabe am 6. Juni nimmt sellenthin.yvonne@dnwab.de gern entgegen.