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Author: wz_admin

Bemühung um Qualitätssiegel fördert Kultur der kontinuierlichen Verbesserung

Haldensleben, Möckern/Gommern, Behnsdorf, Zerbst

WAZ regional

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Das Qualitätssiegel bescheinigt der Heidewasser GmbH ein prozessorientiertes Arbeiten, bei dem die Kundenzufriedenheit und eine effiziente, zuverlässige Wasserversorgung im Mittelpunkt stehen.
Montage: SPREE-PR/Wöhler, Fotos: Stefan Schweihofer/pixabay, K. Wöhler, Heidewasser GmbH

ZERTIFIZIERUNG

Bemühung um Qualitätssiegel fördert Kultur der kontinuier­lichen Verbesserung

Derzeit bereitet sich die Heidewasser GmbH darauf vor, 2024 erneut das Siegel „Zertifiziertes Qualitäts­managementsystem“ zu erhalten. Aber was hat es damit auf sich – und wozu braucht ein Wasserversorger so etwas eigentlich?

Einfach gesagt: Das Siegel bestätigt, dass die Heidewasser GmbH sorgfältig, konform zu gesetzlichen Vorgaben und im Sinne seiner Kunden handelt. Und dass sich die Mitarbeitenden nicht mit dem aktuellen Stand zufrieden geben, sondern ständig an der Verbesserung dessen arbeiten, was beim Kunden ankommt: in der Kommunikation, in der Bearbeitung von Anliegen und natürlich in der Lieferung von Trinkwasser.

Damit will das Unternehmen sicherstellen, dass es die hohe Qualität der Wasserversorgung beibehält und eine effizientere Wasserversorgung erreicht. Seit 2003 nimmt die Heidewasser GmbH an der Zertifizierung teil.

Kein Anliegen kann in Postmappe einstauben

Heike Aufzug (lesen Sie hier mehr… Link zu 203) erklärt, wie die Heidewasser GmbH daran arbeitet: „Wir denken hier in Prozessen. Das heißt, es geht nicht darum, dass Abteilung A oder B ihren Job macht und dann heimgeht, sondern jede Aufgabe liegt im hauseigenen System als Datenpaket vor. An diesem Paket, diesem Prozess, verrichten nach und nach alle zur Lösung beitragenden Abteilungen ihre Arbeit.“

Ein Beispiel: Der Prozess „Kunde beantragt Hausanschluss für Trinkwasser“ wandert nach seiner Erfassung im System zum Meisterbereich, der beim Kunden den Zähler einbaut. Ist die Aufgabe erledigt, rutscht sie weiter zum Bearbeiter, der eine Kundenummer vergibt und den Anschuss vertraglich erfasst. Damit erfolgt zu gegebener Zeit eine Jahresabrechnung usw. Auf diese Weise kann der Kundenwunsch nicht verloren gehen oder unnötig in der Umsetzung verzögert werden.

Der Nutzen einer solchen Arbeitsweise liegt in der Steigerung der Effizienz. Vorhandene Ressourcen wie die Arbeitszeiten der Teams werden besser genutzt. Es gibt keine Mappen, in denen Fälle nicht weitergeleitet werden, weil z.B. der/die Bearbeiter/in krank ist. Es muss weniger telefoniert und gemailt, weniger nachgefragt und erinnert werden.

Beschwerdemanagement dokumentiert Kundenwünsche

Das Qualitätsmanagementsystem hilft der Heidewasser GmbH, die gesetzlichen Anforderungen und Standards der Trinkwasserversorgung einzuhalten. Dies umfasst beispielsweise die Einhaltung von Hygienevorschriften und die regelmäßige Überwachung der Wasserqualität.

Und es fördert, so erklärt Heike Aufzug, eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung im Unternehmen. Denn ob die Prozesse auch wirklich wie gewünscht ablaufen, checken eigens geschulte Auditoren, also Mitarbeitende des Unternehmens, abteilungsübergreifend regelmäßig. Sie protokollieren die Ergebnisse. Auf diese Weise lassen sich Schwachstellen identifizieren und Maßnahmen zur Verbesserung ergreifen.
„Wir beziehen dabei selbstverständlich auch das Feedback unserer Kunden ein. Z.B. gibt es eigens dafür ein Beschwerdemanagement, das die Erwartungen unserer Kunden dokumentiert.“ Darum gehe es schließlich im Kern, so Heike Aufzug: „Kundinnen und Kunden, die zufrieden sind mit der Trinkwasserlieferung und sich mit Fragen und Wünschen gern an uns wenden, im Vertrauen darauf, mit der Heidewasser GmbH einen guten Dienstleister an ihrer Seite zu haben.“

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Raus aus der Waschmaschine und rein in den Spülkasten

Haldensleben, Möckern/Gommern, Behnsdorf, Zerbst

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Trinkwasser ist für die Toilettenspülung eigentlich zu schade, findet unsere E-Paper-Redakteurin Kathrin Wöhler. Statt das am besten kontrollierte Lebensmittel Deutschlands im Klo herunter zu spülen, könnte doch auch das Wasser aus der Waschmaschine zum Einsatz kommen. Was meinen Sie? Schreiben Sie uns gern an info@heidewasser.de, Betreff: KloWasser.
Foto: SPREE-PR/K. Wöhler

ZUKUNFTSMUSIK RECYCLINGWASSER

Raus aus der Waschmaschine und rein in den Spülkasten

Ein Waschgang für zehn Toilettenspülungen – wie das zusammenpasst? Das Bindeglied heißt Recyclingwasser und könnte den Wasserverbrauch nicht nur in privaten Gebäuden nachhaltig senken.

Etwas seltsam ist es schon, wenn man sich vor Augen führt: Das am besten kontrollierte Lebensmittel Deutschlands, unser Trinkwasser, jagen wir Tag für Tag durch Klo. Grob geschätzt reden wir von 5 Mrd. Litern Wasser, also fünf Millionen Tonnen oder 5 Mio. Kubikmetern. Wir kommen damit überhaupt nicht in Berührung, aber es ist dasselbe Wasser, das wir auch trinken.

Warum nutzen wir für die Toilettenspülung nicht das kaum verschmutzte Wasser z.B. aus der Waschmaschine oder dem Trockner (Kondenswasser)?

Erste Anlagen bereits im Gebrauch

Neu ist diese Frage nicht, und an einzelnen Stellen wird sie auch in Deutschland bereits beantwortet. So gibt es Anlagen, die dezentral – also aus einem Wohnhaus, einer Behörde oder einem Pflegeheim – das Abwasser auffangen, filtern und der Toilettenspülung im Gebäude zuführen.

Abwasser aus Waschbecken, Duschen, Badewannen und Waschmaschinen wird auch „Grauwasser“ genannt. Es ist noch relativ sauber und enthält keine Fäkalien. Die Verunreinigungen im Grauwasser können durch verschiedene Methoden entfernt werden, etwa durch Sedimentation, Filtration, Desinfektion oder eine biologische Behandlung. Im Prinzip handelt es sich um kleine Kläranlagen, die dem Nutzer eine gewisse Sicherheit gewährleisten, sodass vom entstandenen Recyclingwassers kein Gesundheitsrisiko ausgeht.

Zweites Wassernetz erforderlich

Schon die Installation einer solchen Anlage weist auf die im Moment noch begrenzte Umsetzbarkeit im großen Stil hin: Um derartiges Recyclingwasser im eigenen Haus nutzen zu können, muss es strikt vom Trinkwassersystem getrennt sein. Ansonsten droht der Eintrag von Keimen und Krankheitserregern wie Legionellen (sogen. Kreuzkontamination), die, einmal entdeckt, zur sofortigen Absperrung eines Trinkwasser-Teilnetzes führen können.

Eine kommunale Lösung bräuchte also ein komplett getrenntes Leitungsnetz, zusätzlich zu den Systemen Trinkwasser, Abwasser und Niederschlagswasser. Dies würde enorme Kosten verursachen und ist mit den jetzigen Grundsätzen und Bestimmungen der Trinkwasserver- und Schmutzwasserentsorgung nicht vereinbar.

Dennoch: In Zeiten sinkender Grundwasserspiegel lohnt es, sich dem Recyclingwasser-Systemen zu öffnen. Unser Wasserverbrauch könnte reduziert und die Abhängigkeit von Frischwasserressourcen verringert werden.

NEWater in Singapur bewässert Grünanlagen

In anderen Ländern in man weiter. Weltweit existieren bereits öffentliche Anlagen, die das Grauwasser aus Haushalten, Bürogebäuden, Schulen oder Einkaufszentren recyceln. Ein Beispiel ist das NEWater-System in Singapur. Singapur gilt als Land mit begrenzten Wasserressourcen und hat daher eine fortschrittliche Wasserwiederverwendungspolitik entwickelt. Das NEWater-System sammelt, behandelt und desinfiziert das Grauwasser sowie das Abwasser aus Kläranlagen. Das aufbereitete Wasser landet in Industriebetrieben, auf öffentlichen Grünflächen und in den Spülkästen der Toiletten.

Ähnliche Grauwasser-Recyclinganlagen gibt es in den USA, Australien, Israel und den Niederlanden.

Uns als Heidewasser GmbH interessiert dazu Ihre Meinung. Was denken Sie zum Thema? Schreiben Sie uns gern an

info@heidewasser.de

Betreff: KloWasser

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An dieser Frau kommt kein Wasserzähler vorbei

Haldensleben, Möckern/Gommern, Behnsdorf, Zerbst

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Heike Aufzug kümmert sich darum, dass alle Zähler, die den Verbrauch von Heidewasser-Trinkwasser messen, im System erfasst und für die buchhalterische Behandlung – also z.B. zum Erstellen der Jahresabrechnung – zur Verfügung stehen.
Foto: SPREE-PR/Wöhler

HEIKE AUFZUG STARTET NOCH EINMAL DURCH

An dieser Frau kommt kein Wasserzähler vorbei

„Ich bin voll im Lernmodus“, sagt Heike Aufzug. Sie arbeitet seit April 2022 im Kundenservice der Heidewasser GmbH und genießt es, in ihrem Job aufgehen zu dürfen. Und das mit 54. „Das ist keine Frage des Alters. Ich habe schon immer gern gelernt.“

Als gelernte Industriekauffrau empfindet Heike Aufzug ihren Job bei einem Wasserversorger als eine Chance, beruflich noch einmal einen Neustart zu wagen, ohne sich dafür in ein Abenteuer stürzen zu müssen. Nach ihrer langjährigen Tätigkeit im Einzelhandel fühlt sich die Möseranerin nun angekommen. „Ich mache genau das, was ich mir gewünscht habe.“

Die Vollzeitstelle teilt sich auf in die Arbeit im Qualitätsmanagement der Heidewasser GmbH (lesen Sie dazu diesen Text) und als Sachbearbeiterin im Kundenservice. Dabei verantwortet Heike Aufzug den buchhalterischen Teil des Zählerwechsels. Sie erfasst alle neuen Zähler im System und ordnet sie nach deren Einbau der betreffenden Abnahmestelle zu.

Arbeit und Leben in Balance

Dazu gehört natürlich die genaue Prüfung alle Zählerwechsel: Unmengen an Nummern müssen abgeglichen, jeder Zahlendreher gefunden und unplausible Eingaben, die vor Ort beim Zählerwechsel immer mal passieren können, herausgefiltert werden. Es geht um Konzentration, Sorgfalt und Genauigkeit – Eigenschaften, die ihr Arbeitgeber an ihr schätzt.

Die thematische Abwechslung lasse kein Gefühl von immergleicher Routine aufkommen, erzählt Heike Aufzug weiter. Besonders die Dienste am Kundenservice-Telefon trügen dazu bei, sich immer wieder in neue Fragestellungen einzuarbeiten, um Anruferinnen und Anrufern gute Auskünfte geben zu können. „Darüber hinaus schätze ich die Möglichkeit des mobilen Arbeitens. Arbeit und Leben in Balance – das klappt gut! Ich habe das lange vermisst. Umso schöner, dass mir die Heidewasser GmbH dieses Gleichgewicht zurückgebracht hat.“ Lächelnd fügt sie hinzu: „Das ist ein Job, den ich gern bis zur Rente machen würde.“

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Bitte beachten: Amtliche Bekanntmachungen der Heidewasser GmbH

Haldensleben, Möckern/Gommern, Behnsdorf, Zerbst

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Bildtext: Amtliche Bekanntmachungen der Heidewasser GmbH finden Sie ab 1.1.2024 ausschließlich unter www.heidewasser.de.
Foto/Montage: SPREE-PR/Wöhler

PREISE UND BEDINGUNGEN DER WASSERLIEFERUNG

Bitte beachten: Amtliche Bekanntmachungen der Heidewasser GmbH nur noch auf der Webseite

Ab 1. Januar 2024 ist die Firmenwebseite www.heidewasser.de offiziell das Organ für die gesetzlich vorgeschriebenen Bekanntmachungen der Heidewasser GmbH. Unter dem Menüpunkt „Trinkwasser“ finden Sie die Unterpunkte „Preise“ und „Wasserlieferungsbedingungen“.

Diese neue Vorgehensweise finden Sie auch in den unten angefügten und als pdf herunterladbaren Informationen. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen.

Wasserlieferungsbedingungen als ergänzende Vertragsbestimmung zur Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV), in der jeweils gültigen Fassung

Amtliche Bekanntmachung der Heidewasser GmbH

Der § 15 Abs. 2 Satz 1 der Wasserlieferungsbedingungen der Heidewasser GmbH wird mit Wirkung ab dem 01.01.2024 wie folgt geändert:

§ 15 Inkrafttreten

Die gesetzlich erforderliche Bekanntmachung erfolgt auf der Homepage der Heidewasser GmbH unter www.heidewasser.de/ Trinkwasser/  Allgemeine Bekanntmachungen unter Angabe des Bereitstellungstages. Die Heidewasser GmbH weist unverzüglich mittels Hinweisbekanntmachung auf die Internetadresse hin, unter der die Bereitstellung der Bekanntmachung erfolgt ist. Diese Hinweisbekanntmachung erfolgt über die Generalanzeiger vom Jerichower Land, Haldensleben/Wolmirstedt und Zerbst sowie den Super Sonntag für Dessau-Roßlau und Wittenberg.

Die Bekanntmachung ist mit der Bereitstellung auf der Homepage bewirkt.

Allgemeine Preisregelungen

Der § 10 Abs. 1, Satz 2 der Allgemeinen Preisregelungen der Heidewasser GmbH wird mit Wirkung ab dem 01.01.2024 wie folgt geändert:

§ 10 Inkrafttreten

Die gesetzlich erforderliche Bekanntmachung erfolgt auf der Homepage der Heidewasser GmbH unter www.heidewasser.de/ Trinkwasser/ Allgemeine Bekanntmachungen unter Angabe des Bereitstellungstages. Die Heidewasser GmbH weist unverzüglich mittels Hinweisbekanntmachung auf die Internetadresse hin, unter der die Bereitstellung der Bekanntmachung erfolgt ist. Diese Hinweisbekanntmachung erfolgt über die Generalanzeiger vom Jerichower Land, Haldensleben/Wolmirstedt, und Zerbst sowie den Super Sonntag für Dessau-Roßlau und Wittenberg.

Die Bekanntmachung ist mit der Bereitstellung auf der Homepage bewirkt.

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Bunt und duftend am Waschbeckenrand

Herausgeber:
WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen




Bild: Seife

Seife selbst gemacht

Bunt und duftend am Waschbeckenrand

Wer sich ordentlich die Hände wäscht, braucht die richtige Seife. Die könnt Ihr Euch ganz einfach selber machen. Übrigens auch ein tolles Geschenk für die kommende Weihnachtszeit!

  • Dafür braucht Ihr lediglich:

    • 1 Stück Kernseife und eine Reibe
    • Ein paar Tropfen ätherische Öle
    • Wasser und eine Schüssel
    • Seifen- oder Lebensmittelfarbe
    • Eine geeignete Form, etwa eine Backform aus Silikon
  • Und so einfach geht´s:

    1. Die Kernseife mit der Reibe in viele kleine Flocken reiben.
    2. Die Flocken in die Schüssel geben und im warmen Wasserbad einschmelzen.
    3. Öle und Farben hinzufügen.
    4. Alles in die Form gießen.
    5. Aushärten lassen, fertig!

Die Öle und Farben könnt Ihr ganz nach Eurem Geschmack wählen. So stellt Ihr Eure ganz eigene und einzigartige Seife her.

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Verein im Wettbewerb „machen!23“ gewürdigt

Herausgeber:
WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen




Für Projektideen ausgezeichnet

Verein im Wettbewerb „machen!23“ gewürdigt

Der Verein „Wasserwerk der Zukunft“ freut sich über die Würdigung im Wettbewerb „machen!2023“, initiiert vom Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland,
Carsten Schneider. Am 24. August hatte eine Jury aus über 850 Projektideen 106 Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Verbunden ist die Auszeichnung mit einem Preisgeld von 2.500 Euro, das für die Bildungs- und Umweltarbeit eingesetzt werden soll.

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Erster Bildungsspaziergang führte durch Malchin

Herausgeber:
WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen




Der Spaziergang führte auf einem Rundweg durch Malchin zu den unterschiedlichen Bildungsstätten der Stadt.

Foto: WZV

Gutes Lernen im Fokus

Erster Bildungsspaziergang führte durch Malchin

Die Landschaftsspaziergänge gehören inzwischen fest zum Jahreskalender des WZV Malchin-Stavenhagen, interessierter Bürger, Ämter und Institutionen der Region. Am 14. September lud der Verein „Wasserwerk der Zukunft“ nun zum ersten sogenannten Bildungsspaziergang durch Malchin ein. Der widmete sich – wie schon der Name verrät – vor allem der vielfältigen pädagogischen Arbeit in der Stadt.

Nachdem diese Form des „Erfahrungsaustausches in Bewegung“ bereits an verschiedenen Orten zu den Themen Wasser und Moor durchgeführt wurde, sollte sich der Rundgang nun dem Thema Bildung widmen. 20 Vertreterinnen und Vertreter verschiedenster Einrichtungen erstellten gemeinsam eine Bestandsaufnahme der zahlreichen Orte und Angebote. Darunter zum Beispiel die Kulturschule Malchin, das Fritz-Greve-Gymnasium, der Moorbauer, der Kinder- und Jugentreff KiJu, das Regionale Berufliche Bildungszentrum Müritz oder der Projekthof Kanitz. Dabei wurde vor allem ergründet, wie miteinander Kooperationen ermöglicht oder verbessert werden können und wo die jeweiligen Herausforderungen für gute Bildungsarbeit liegen. Welche drängenden Zukunftsfragen spielen eine Rolle und wie können sich alle Teilnehmer weiterhin zum Thema Bildung und Lernen gut austauschen?

Fazit: Eine gelungene und sehr aufschlussreiche Veranstaltung! Der Verein „Wasserwerk der Zukunft“ wird den Wunsch nach einer Fortsetzung so bald wie möglich in die Tat umsetzen.

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Hilfe, meine Toilette spuckt!

Herausgeber:
WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen




Kein schöner Anblick: Die Toilette, nachdem Unterdruck sein „Werk“ verrichtet hat. Eine Entlüftung schafft Abhilfe.

Foto: SPREE-PR/Archiv

Entlüftung ist oberstes Gebot

Hilfe, meine Toilette spuckt!

Abwasserleitungen, auch Kanäle genannt, verschmutzen mit der Zeit, Feststoffe lagern sich ab. Diese Ablagerungen müssen von Zeit zu Zeit beseitigt werden. Das passiert durch eine Spülung unter hohem Druck, ausgeführt zumeist von einem Kanalreinigungsfahrzeug. Dabei wird die Reinigungsdüse im Kanal zuerst gegen das Gefälle vorangetrieben und danach zurückgezogen. Rückwärts gerichtete Düsen spülen die Ablagerungen in den Kontrollschacht, aus dem sie dann entnommen werden.

Warum „spuckt“ die Toilette?

Durch das Zurückziehen der Düse entsteht vor der Düse ein Unterdruck im Kanalnetz. Wenn zu wenig Luft in das Kanalnetz zurückströmt, wird Wasser zum Beispiel aus Toiletten oder Waschbecken durch diesen Unterdruck quasi angesaugt. Lässt der Druck nach, entspannt sich die Wasserblase und das Wasser kann nach oben spritzen. Wenn nun in den Grundstücksleitungen Ablagerungen vorhanden sind, kann dieses Wasser auch mit solchen unangenehmen Bestandteilen versehen sein.

Was lässt sich dagegen tun?

Grundstücksbesitzer können sich gegen solche Erscheinungen schützen, indem sie für ausreichend Belüftung ihrer Hausinstallation sorgen. Dies geht zum Beispiel über die Entlüftung der Sanitäranlage „über Dach“. Für neuere Gebäude ist diese Pflicht, in älteren müssten sie nachgerüstet werden. Wichtig ist, dass die Lüftungsöffnungen des Hausanschlussschachtes nicht verstellt und verschlossen sind.

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Neue Parameter aufgenommen

Herausgeber:
WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen




Bild: Wasserhahn

Trinkwasserverordnung

Neue Parameter aufgenommen

Für Trinkwasser in Deutschland gelten künftig noch strengere Vorgaben als bisher. So werden unter anderem die Grenzwerte für Chrom, Arsen und Blei verschärft. Manche Parameter wurden neu in die Trinkwasserverordnung auf- genommen, darunter per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS). Das bedeutet: Der Zweckverband muss sein Wasser künftig auch auf diese „Ewigkeitschemikalien“ untersuchen. Vorhandene Bleileitungen werden gänzlich verboten und müssen nach einer gewissen Frist stillgelegt oder ausgetauscht werden. Hintergrund für die Anpassungen ist eine EU-Trinkwasserrichtlinie, die in nationales Recht umgewandelt werden muss und deshalb zu einer Novelle der Trinkwasserverordnung führt. Insgesamt wächst sie dadurch von 25 auf 73 Paragrafen an. Die novellierte Verordnung trat am 24. Juni in Kraft.

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Zahl des Tages

Herausgeber:
WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen




Zahl des Tages

369 …

… Wasserschutzgebiete mit einer Flächenausdehnung von rund 3.586 km² sind nach Information des Umweltministeriums derzeit im Land M-V zum Schutz der öffentlichen Wasserversorgung ausgewiesen. Davon nimmt das Wasserschutzgebiet der Warnow allein eine Fläche von 1.500 km² ein. Die von Wasserschutzgebieten eingenommene Fläche entspricht ca. 16 Prozent der Landesfläche. Rund 60 Prozent davon werden landwirtschaftlich unter Beachtung besonderer Vorgaben genutzt, um die für die Trinkwasserversorgung genutzten Gewässer vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

Die meisten der gegenwärtig bestehenden Wasserschutzgebiete wurden durch Beschlüsse der Kreis- und Bezirkstage der DDR festgesetzt und gelten fort, bis sie durch eine Verordnung neu festgesetzt oder aufgehoben werden. Da viele dieser Wasserschutzgebiete nicht mehr den aktuellen fachlichen und juristischen Anforderungen entsprechen, erfolgen nach und nach zahlreiche Überarbeitungen mit dem Ziel der Neufestsetzung. Für 57 Wasserschutzgebiete wurden bereits neue Verordnungen erlassen.

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