Skip to main content

Die wasserwirtschaftliche Zeitenwende meistern

Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




Blick über die Saale: Die Planungen für die neuen Verbindungsleitungen zur Kläranlage Bad Dürrenberg stehen auf dem Programm.

Foto: ZWA
Grafiken: freepik / macrovector; rawpixel.com; juicy_fish

Der ZWA setzt auch in 2025 auf nachhaltige Investitionen

„Die wasser­wirtschaftliche Zeiten­wende meistern“

Schon längst sind die Projekte, die im diesjährigen Wirtschaftsplan des ZWA notiert sind, in der Umsetzung. Weit im Voraus wurde das Aufgabenpaket für 2025 geschnürt,
gemeinsam mit den Bauämtern der Gemeinden, beschlossen von der Verbandsversammlung. Zu den einzelnen Punkten der Vorhaben war
die WASSERZEITUNG im Gespräch mit dem Verbandsgeschäftsführer Franz-Xaver
Kunert sowie dem Technischen Leiter, Martin Dobischok.

Millionen für Strukturerhalt, Netzoptimierung und Versorgungssicherheit

In die Bereiche Schmutzwasserentsorgung werden ca. 5,1 Mio. Euro und in die Niederschlagswasserbeseitigung 2,5 Mio. Euro investiert. Für Erneuerungen im Trinkwasser stehen 3,6 Mio. Euro zur Verfügung. Geplant wird immer mit drei Finanzierungssäulen:

1. Fördermittel

2. Erschließungsbeiträge und Zuschüsse Dritter (Stadt, Land, Bund), die als Baulastträger agieren

3. Eigenmittel des ZWA


Die Fördermittel von Land und Bund werden zunehmend weniger. Die Eigenmittelsäule wird leider immer größer, das bedeutet am Ende die Aufnahme von Krediten, die auf dem Verband lasten.“

— Franz-Xaver Kunert, Verbandsgeschäftsführer des ZWA Bad Dürrenberg
Foto: Fotoloft-Erfurt/ Träger


Über das Haushaltsjahr hinaus

„Angefangene Projekte aus 2024 werden wir in 2025 abschließen. Dafür wurden per Ermächtigungsübertragung aus 2024 mehr als 3,96 Mio. Euro ins Jahr 2025 übertragen.“

— Martin Dobischok, Technischer Leiter ZWA
Foto: SPREE-PR/ Wolf

Projekte im Trinkwasser

„Wir gehen proaktiv in die Erneuerung und dritteln das Budget.“

— Franz-Xaver Kunert

Ein wichtiges Ziel: Die Neugestaltung der Gebäude und Flächen der Abteilung Trinkwasser. „In diesem Jahr startet der erste Bauabschnitt, der zweite Teil erfolgt in 2026“, erklärt Martin Dobischok. Das zweite Drittel an Investitionsmitteln geht in die Erneuerung der Bestandsanlagen für die Versorgungssicherheit der Bürger, wie zum Beispiel in Röcken.

„Hier müssen wir handeln. In zahlreichen Ortslagen gab es Rohrbrüche sowie einen Defekt am Hauptsammler. Im Gebiet Röcken soll der Leitungsverlauf optimiert werden. Auch der Wasserdruck wird sich verbessern“, so Dobischok. Möglicherweise stehen langwierige Projekte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn an. Bei Friedensdorf will die DB eine marode Brücke zu einem sieben Meter hohen Damm umbauen. Damit herrschen andere statische Verhältnisse auf den 60 Jahre alten Trinkwasserleitungen. Diese müssen ausgetauscht werden. Ein nicht weniger komplexes Projekt, bei dem die Deutsche Bahn dabei ist, wird in Kreypau bei Leuna sein. Hier werden Trinkwasserrohre neben einer Bahnbrücke ausgewechselt. Das letzte Bugdet-Drittel geht in die Netzerneuerung. Dazu gehören unter anderem die Installation von Funkzählern und viele Neuanschlüsse von Grundstücken.


Die Pläne fürs Abwasser

„Wir wollen neue Verbindungsleitungen schaffen, Anlagen reduzieren und ­effektiver gestalten.“

— Franz-Xaver Kunert

Die Containerkläranlagen in Muschwitz und Söhesten werden künftig außer Betrieb genommen. Neue Verbindungsleitungen z. B. zur Kläranlage nach Bad Dürrenberg müssen geschaffen werden. „Außerdem treffen wir Vorbereitungen für die Überleitung des Abwassers von Wengelsdorf nach Bad Dürrenberg“, sagt Martin Dobischok. Auch die Kläranlage Wengelsdorf wird stillgelegt, doch was bleibt, wird eine mechanische Grobreinigungsanlage sein: Bei Starkregenereignissen wird Abwasser zwischengespeichert, grob gereinigt und zur Kläranlage nach Bad Dürrenberg gepumpt.

Thema Neuanschlüsse: Zahlreiche Grundstücke, wie in Teuchern, Obernessa oder im Leunaer Ortsteil Zöschen werden für insgesamt rund 1 Mio. Euro ans Abwassernetz angeschlossen.

Ein ganz besonderes Projekt sind zwei Dosierstationen am Kanalnetz von Großkorbetha und Wölkau. Die Geruchsbelästigungen aus dem Kanal sollen für die Anwohner langfristig reduziert werden. „Das Abwasser aus dem südlichen Teil des Verbandsgebietes wird über Großkorbetha nach Wengelsdorf über zahlreiche Pumpstationen geleitet – eine lange Strecke. Dies führt zu Faulungsprozessen. Die eingesetzten Aktivkohlefilter müssen zu oft ausgetauscht werden, das ist nicht nur teuer, sondern auch nicht nachhaltig“, erläutert Dobischok. In den Mess- und Dosieranlagen in Dehlitz und Friedensdorf werden nun Wasserwerksschlamm oder ein eisenhaltiges Fällmittel dosiert. Damit startet die Abwasserreinigung bereits im Kanal.

Stichwort langfristig: Um Energie einzusparen, setzt der ZWA weiterhin auf Effizienzmaßnahmen für alle Kläranlagen. Ein Großprojekt: Die Ultrafiltration und das Ankurbeln der Hochlastfaulung in Bad Dürrenberg. Auch in den Ortschaften wird sich viel tun: „Wir planen insgesamt zehn Maßnahmen, um das Abwasserbeseitigungskonzept weiter umzusetzen und Grundstücke zum Beispiel in Leuna, Teuchern und Hohenmölsen anzuschließen“, erklärt Kunert.


Niederschlagswasser: Fairness für Gebührenreduktion

„Für dieses Jahr steht eine Flächenvalidierung bei Grundstücken an. Wir wollen prüfen: Sind alle Flächen, die an die Niederschlagswasserbeseitigung angeschlossen sind, auch tatsächlich beim ZWA gemeldet?“, so Martin Dobischok. „Die Bürger, die ehrlich sind, müssen für diejenigen mitbezahlen, die illegal einleiten. Es geht uns um Fairness“, ergänzt Kunert. Denn je mehr Grundstücke angemeldet sind, um so geringer fällt die Niederschlagswassergebühr aus. Anhand von GPS-Daten, Luftbildern und dem ZWA-Geoinformationssystem wer-
den Dachflächen, Hofflächen und Rasenflächen neu ermittelt.

Personal & Fachkräfte

„Seit vielen Jahren haben wir den Fachkräftemangel und den Generationswechsel im Blick.“

— Franz-Xaver Kunert

Der ZWA punktet in allen Fachbereichen mit einer Personaldecke aus erfahrenen sowie jungen Mitarbeitern, aus gelernten Fachkräften, aber auch aus Quereinsteigern. In diesem Jahr sollen drei neue Mitarbeiter eingestellt werden. Auch eine Social Media Kampagne hilft, junge Fachkräfte zu gewinnen.

ZWA und Zukunft

„Der geplante Kläranlagenumschluss ist aus betriebs-wirtschaftlicher Sicht sehr spannend, auch im Hinblick auf die 4. Reinigungsstufe, die in der neuen EU-Kommunalabwasserrichtlinie gefordert wird.“

— Martin Dobischok

„Ich bin davon überzeugt, dass der zentrale Abwasseranschluss für die Umwelt und für den individuellen Geldbeutel das Beste ist. Eine Herzensangelegenheit ist mir, dass wir die wasserwirtschaftliche Zeitenwende meistern – wir sind mittendrin: Von der Erschließung hin zur Erneuerung. Nicht nur neue Anlagen sollten gebaut werden, sondern auch der derzeitige Bestand muss für nachfolgende Generationen ausgerichtet werden.“

— Franz-Xaver Kunert

Zurück zur Startseite

Continue reading

Neue Schmutz- und Regenwasserkanäle

Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




Bei der offiziellen Übergabe in Obernessa am 14.3.2025 mit dabei: (v. links) Steffen Rümmler, Projektleiter Firma Hiestro, Kathrin Nürnberg vom Ingenieurbüro Steinbacher Consult, Adelheid Lukas, Ortsbürgermeisterin von Obernessa, Verbandsgeschäftsführer Franz-Xaver Kunert sowie Lars Weidner, Bauamtsleiter der Stadt Teuchern.

Foto: ZWA

Pegauer Straße, Teuchern, Ortsteil Obernessa

Neue Schmutz- und Regenwasserkanäle

Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Teuchern und des ZWA Bad Dürrenberg ist abgeschlossen: Zahlreiche Grundstücke wurden an das zentrale Abwassernetz angeschlossen und ein neuer Schmutzwasserkanal erweitert die Abwasserbeseitigungsanlage.

Von Juli 2023 bis Mai 2024 wurde durch den ZWA ein fast 350 Meter langer Schmutzwasserkanal zur Erweiterung der Abwasserbeseitigungsanlage errichtet. Der bestehende Bürgermeisterkanal wurde außer Betrieb genommen. Im Rahmen des Projektes wurden 16 Grundstücke erstmalig an die zentrale Abwasserbeseitigung angeschlossen. Die Baukosten für den Schmutzwasserkanal belaufen sich auf ca. 410.000 Euro. Die Stadt Teuchern errichtete im Zuge des Straßenausbaues einen notwendigen Regenwasserkanal, welcher in die Bewirtschaftung des ZWA übergehen wird. Die Kosten für den Regenwasserkanal sowie für den Deckenschluss belaufen sich anteilig für den ZWA auf 125.000 Euro.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Danke fürs Mitmachen!

Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




Danke fürs Mitmachen!

In unserer vorherigen Winterausgabe 2024 konnte wieder fleißig geknobelt werden. Viele Einsendungen per Email und per Post erreichten uns.

In unserer Winterausgabe 2024 durfte wieder fleißig gerätselt werden. Das Lösungswort hieß LEBKUCHEN. Die Gewinner sind:

  • 1. Monika Thieme, Bad Dürrenberg (Wassersprudler)
  • 2. Familie Böttcher, Bad Dürrenberg (Wasserkocher)
  • 3. Norbert Blumentritt, Hohenmölsen (Buchpreis)

18.3.2025: Preisübergabe und ein Besuch im Wasserturm beim ZWA.
Foto: ZWA

Zurück zur Startseite

Continue reading

Diese Drei wissen, wofür sie kämpfen

Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




Danke für Ihr Engagement!

Diese Drei wissen, wofür sie kämpfen

Die Abwasserzweckverbände in Sachsen-Anhalt sorgen dafür, dass Abwasser gereinigt den Fließgewässern wieder zugeführt wird. Das ist aktiver Umweltschutz. Neben den Profis gibt es überall Menschen, die sich privat oder in Vereinen engagieren und Arbeitskraft, Wissen und kostbare Zeit mit Herzblut in den Schutz der Gewässer stecken. Ohne sie würde es nicht gehen. Wir möchten drei dieser Menschen vorstellen und ihnen herzlich danken!

Heimo Reilein, 55 Jahre alt, ist der Vorsitzende der IG-Bode-Lachs e.V.

Heimo Reilein schaut Politik und Wirtschaft in Sachen Gewässerschutz genau auf die Finger und kämpft für gesunde Gewässer.
Foto: privat

Der Verein beschäftigt sich unter anderem mit gesetzlichen Vorgaben des Gewässerschutzes und kämpft dort, wo dieser augenscheinlich nicht eingehalten wird. Etwa bei Bauvorhaben oder beim Rückbau von Wehren. Der Linienbus-Fahrer aus dem Harzkreis veranstaltet mit seinen Mitstreitern unter anderem Fachtagungen, steht Anglervereinen zur Seite und fährt zu Fortbildungen. Seine Motivation: Es habe noch nie so strenge Gesetze zum Schutz der Umwelt gegeben und dennoch werde es immer schlimmer.

Herr Reilein, wann hat Ihre Leidenschaft für Gewässerschutz begonnen?

Heimo Reilein: Seit ich laufen konnte, hatte ich eine Angel in der Hand. Ich bin sozusagen familiär vorbelastet. Mein Vater, mein Großvater – jeder in der Familie war Angler. Ich hatte somit einen Bezug zu Fischen und damit zu den Gewässern. Ich habe gesehen, dass viele Gesetzgebungen nicht eingehalten werden, was die Gewässer verschlechtert. Irgendwann hatten meine Mitstreiter und ich die Schnauze voll. Alle reden vom Artensterben, Verlust von Lebensräumen und dennoch, anstatt Flüsse zu renaturieren, werden Gifte eingeleitet oder Wasserkraftanlagen gebaut.

Was gibt Ihnen bei Ihrer Arbeit Kraft?

Wenn unsere Darlegungen bei einem Bauvorhaben zu Verbesserungen führen, ohne dass unser Anwalt aktiv werden muss, ist das bereits ein großer Erfolg. Oder wenn Außenstehende bei Tagungen sagen, dass sie etwas gelernt haben, dass ihnen so gar nicht bewusst war. Oder wenn ich eine wunderschöne Natur-Forelle fange, der ich ansehe, was ich da für ein hochwertiges Lebensmittel in der Hand halte, weil das Gewässer intakt ist. Dann weiß ich, wofür ich täglich kämpfe.

Was wünschen Sie sich von Ihren Mitmenschen?

Die breite Öffentlichkeit sollte sich vertieft mit der Bedeutung von Flüssen beschäftigen. Sie haben eine solch essentielle Wichtigkeit für uns alle. Das ist unbequem. Fische sind sensible Indikatoren für den Gewässerzustand. Die Angelfischerei ist nicht das Problem, sondern kann dazu dienen, negative Entwicklungen schnell zu erkennen. Mein großer Appell ist: Informiert euch und fragt!


Hagen Hepach ist 58 Jahre alt und bewirtschaftet die vier Teiche in Walbeck in der Nähe von Hettstedt.

Heimo Reilein schaut Politik und Wirtschaft in Sachen Gewässerschutz genau auf die Finger und kämpft für gesunde Gewässer.
Foto: privat

Der Erste wurde vor über eintausend Jahren neben dem Kloster angelegt, um in der Fastenzeit an Fisch zu kommen. Der Jüngste kam in den 1950ern dazu. Hepach kümmert sich um die Gesundheit der Teiche, die über einen kleinen Bach, die Wipper, die Saale und die Elbe mit den Weltmeeren im Wasserkreislauf verbunden sind. Der ehemalige Dachdecker füttert bei den Fischen etwas zu und betreibt eine ­Fischräucherei. Sein Motto: Möglichst wenig eingreifen und die Natur machen lassen.

Herr Hepach, wie sind Sie zum Wasser gekommen?

Hagen Hepach: Ich hatte immer eine große Liebe zum Wasser, sehr zum Leidwesen meiner Eltern. Ich habe sie durch gefährliche Aktionen viele Nerven gekostet. 1988 bin ich nach Walbeck gezogen und habe über den Angelverband die Teiche kennengelernt. Als ich meinen Beruf nicht mehr ausüben konnte, kannte ich bereits die Leute, die die Teiche gekauft hatten und habe gefragt, ob ich sie pachten könnte. Heute bin ich Eigentümer.

Wie engagieren Sie sich für den Wasserschutz?

Ich habe anfangs versucht, die Teiche touristisch attraktiv zu machen. Mit meiner Fischräucherei für Angler und Spaziergänger. Inzwischen habe ich die Teiche eingezäunt. Es muss nicht jeder zu allem Zutritt haben. Ich versuche so viel wie möglich der Natur zu überlassen. Im Herbst machen wir eine Woche lang Biounterricht vor Ort mit allen siebten Klassen der Sekundarschule „Anne Frank“.

Was würden Sie sich von Ihren Mitmenschen wünschen?

Dass sie achtsamer mit Wasser umgehen. Es tut gar nicht weh, wenn man etwas mitdenkt, was man ins Abwasser kippt, bei Düngemitteln aufpasst oder Produkte ohne Mikroplastik benutzt. Wir bestehen zum Großteil aus Wasser und würden doch gerne aus sauberem Wasser bestehen.


Wolfgang Weise, der ehemalige Ortsbürgermeister der Ortschaft Kötzschau bei Bad Dürrenberg,

Wolfgang Weise setzt seine Hoffnung beim Gewässerschutz auf die nächste ­Generation und bringt Drittklässlern den Elsterfloßgraben und seine Bedeutung näher.
Foto: SPREE-PR/Schlager

arbeitet seit Jahren eng mit dem Förderverein Elsterfloßgraben e.V. zusammen, obwohl er selbst kein Mitglied ist. So hat sich der 74-Jährige dafür eingesetzt, dass die Stadt Leuna Mitglied des Fördervereins geworden ist. Auch veranstaltet er jedes Jahr mit dem ZWA Bad Dürrenberg mit Drittklässlern am „Tag des Wassers“ ein Schauflößen.

Herr Weise, was bewegt Sie dazu, sich für den Elsterfloßgraben zu engagieren?

Wolfgang Weise: Mir tut es persönlich weh, wenn ich sehe, wie die Elsterfloßgrabenaue stirbt, wenn nach Trockenheit im Graben kein Wasser mehr fließt. Ich bin hier aufgewachsen und die schönsten Kindheitserinnerungen sind Picknicke an dieser Aue, als noch Wasser da war. Ich möchte, dass erhalten bleibt, was noch vorhanden ist.

Was ist für Sie von größter Bedeutung in Ihrem Engagement?

Ich möchte etwas für die nächste Generation tun. Das Wasser des Grabens geht über einen Bach in ein Staubecken, das von der Landwirtschaft genutzt wird, um vertrocknete Ernten zu verhindern. Wenn die Kinder das lernen, erkennen sie, wie wichtig der Elsterfloßgraben ist. Wir erzählen ihnen von der Bedeutung in der Vergangenheit und dass die Ausschachtung des Grabens von Zeitz bis hierher durch Menschenhand entstanden ist. Es gab noch keine Maschinen. Das ist beeindruckend und spannend für die Kinder. Sie reden dann mit ihren Eltern darüber und wollen mit ihnen dorthin.

Was würden Sie sich von Ihren Mitmenschen wünschen?

Es herrscht in der Bevölkerung eine gewisse Gleichgültigkeit, die ich beseitigen möchte. Vieles wird resigniert hingenommen. Der Förderverein steht oft alleine da. Dabei müsste so viel angepackt werden und die Mittel fehlen. Ich habe das Gefühl, dass über die Kinder die Wichtigkeit des Wassers angenommen wird. Ich habe oft Anfragen von Elterngruppen für begleitete Rundgänge am Graben. Die Gefahr ist riesengroß, dass der Graben austrocknet. Besonders, wenn das Wasser aus dem Tagebau irgendwann wegbleibt.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Das Winter-Wasser-Kreuzworträtsel

Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




1. Ein klassisches Heißgetränk zur Weihnachtszeit, das mit Zimt, Nelken und Orangen gewürzt wird.

2. Redewendung: „Stille … sind tief.“

3. In welcher Stadt fand die diesjährige Landesgartenschau in Sachsen-Anhalt statt?

4. Zählt die Tage vom 1. Dezember bis Heiligabend mit täglichen Türchen.

5. Ein Süßgebäck aus Salzwedel, bei dem der Teig schichtweise auf einer sich drehenden Walze aufgetragen und einzeln gebacken wird.

6. Unterirdisches Rohrsystem, das u. a. Abwasser von Häusern in Kläranlagen leitet.

7. Welches alkoholhaltige Getränk wird in der Saale-Unstrut-Region traditionell hergestellt?

8. Beliebter Nadelbaum, der weihnachtlich geschmückt wird.

9. Ist mit einer Höhe von 1.141 m der höchste Berg in ganz Norddeutschland und befindet sich im Nationalpark Harz.

10. Welcher Fluss fließt durch Dessau-Roßlau und Wittenberg?

11. Was bildet sich im Winter an Dächern und Bäumen, wenn Wasser gefriert?

12. Niedrigster Wasserstand des Gezeitenwechsels.

13. „Fahrzeug“ ohne Räder, das über Schnee gleitet.

14. Hohes säulenartiges Gebäude, in dem das Lebensmittel Nr. 1 gespeichert wird.

15. Entfernt Kalk und Kleinstpartikel aus dem Wasser.

Als PDF herunterladen

KNOBELSPAß

Das Winter-Wasser-Kreuzworträtsel

Liebe Leserinnen und Leser,

unser jährlicher Winterrätselspaß erwartet Sie schon! 15 Begriffe werden gesucht, alles rund um Sachsen-Anhalt, Weihnachts- und Adventszeit und natürlich das Thema Wasser. Das Lösungswort ist eine Gaumenfreude im Winter. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Knobeln und Lösen des Rätsels und freuen uns auf Ihre Einsendungen. Mit etwas Glück gehören Sie zu den Gewinnern unserer drei Preise. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Hinweis: Die Umlaute werden wie folgt umschrieben: ä=ae, ö=oe, ü=ue.

Zu gewinnen gibt es in diesem Jahr:

1. Wassersprudler „Sodastream“
2. Edler Wasserkocher aus Glas
3. Bestseller „Dunkles Wasser“ von Charlotte Link

Bitte verwenden Sie das nachstehende Kontaktformular, um das Lösungswort einzureichen und die Chance auf einen Preis zu erhalten.

Oder senden Sie Ihre Lösung per Post an: 

Spree-Presse und PR-Büro GmbH

Gutenbergplatz 5, 04103 Leipzig

oder per E-Mail an: winterraetsel@spree-pr.com

    Zurück zur Startseite

    Continue reading

    Farbe auf den Teller!

    Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




    Bunt und gesund: Gute Ernährung und kochen kann im Winter richtig Spaß machen.

    Foto: SPREE-PR/Wolf

    Winterküche

    Farbe auf den Teller!

    Oh du schöne Weihnachtszeit, hältst Plätzchen und Gänsebraten für uns bereit. Läuft Ihnen da auch das Wasser im Mund zusammen? Doch Achtung, die kalorienreichen Leckereien haben es in sich! Wir verraten Ihnen, wie Sie lästige Kilos vermeiden und fit durch die kalte Jahreszeit kommen.

    Fehlendes Sonnenlicht und niedrige Temperaturen fördern im Winter Erkältungskrankheiten. Daher sollten wir unser Immunsystem rechtzeitig stärken. Eine ausgewogene Ernährung hilft dabei, den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Diese stecken vor allem in frischen, saisonalen Lebensmitteln aus der Region.

    Abwechslungsreich und bunt

    Wurzeln, Knollen und Kohlarten haben im Winter Saison. Sie haben sehr viele Nährstoffe, da sie erst bei niedrigen Temperaturen geerntet werden, und sind besonders im gebackenen oder gedünsteten Zustand bekömmlich. Gestalten Sie Ihren Speiseplan so bunt wie möglich. Nur eine ausgewogene Vielfalt an Obst, Gemüse, magerem Fleisch, Milchprodukten, Vollkorngetreide sowie guten Fetten deckt unseren Nährstoff- und Energiebedarf. Wie wäre es morgens mit einem warmen Haferflocken-Porridge? Ein wenig Zimt, Nüsse und Trockenfrüchte dazu, dann starten Sie wohlig und fit in den Tag. Die Ballaststoffe halten lange satt und unterstützen das Mikrobiom im Darm – und damit Ihre Abwehrkräfte. Wer bereits erkältet ist, sollte auf Milchprodukte und Fertiggerichte verzichten, denn sie fördern Entzündungen.

    Gesund und wohltuend

    Wintergemüse, besonders Wirsing, ist sowohl nährstoffreich als auch kalorien-, cholesterin- und fettarm. Es enthält antientzündliche Stoffe und die Ballaststoffe fördern eine gesunde Darmflora. Für Naschkatzen empfiehlt sich Winterobst. Das spart Kalorien, liefert Antioxidantien und viel Vitamin C, welches für das Immunsystem und für die Eisenaufnahme unverzichtbar ist. Bei Äpfeln und Birnen sollten späte Herbstsorten gewählt werden, bei Zitrusfrüchten vor allem Bio-Qualität. Tiefkühlobst wird erntefrisch schockgefrostet und behält dadurch seine Vitamine. Trockenfrüchte regen die Verdauung an, enthalten aber viel Zucker. Um den Vitamin-D-Mangel-bedingten Winterblues abzufangen, eignen sich Nüsse, denn sie liefern das Glückshormon Serotonin. Eine Handvoll pro Tag genügt, sonst landen die gesunden Fette schnell auf den Hüften. Gewürze und Kräuter dagegen wärmen von innen, regen den Stoffwechsel an. Ein besonders intensiver Effekt wird Oregano und Brunnenkresse nachgesagt.

    Bitter, aber lecker

    Wussten Sie, dass Bitterstoffe, außer bei Kürbisgewächsen wie Zucchinis, sehr gesund und in vielen Wintergemüsesorten, Kräutern und Gewürzen enthalten sind? Studien belegen, dass Bitterstoffe entzündungshemmende Wirkstoffe besitzen, die Muskeln entspannen, die Bronchien weiten sowie das Herz-Kreislauf- und Immunsystem stärken. Sie regen die Fettverbrennung und die Leberentgiftung an und fördern die Magen-Darm-Tätigkeit. Außerdem wird das Abnehmen unterstützt, da der bittere Geschmack den Appetit reduziert, den Blutzucker stabilisiert und das negative Cholesterin senkt. Man ist länger satt und hat weniger Heißhungerattacken. Auch der Säuregehalt im Körper wird durch Bitterstoffe reduziert, was Erkrankungen vorbeugt oder deren Symptome mildern kann. Positive Effekte werden ihnen auch bei Müdigkeit, Stress, Depressionen und Fieber zugeschrieben. Bitterstoffe sind also eine hervorragende Wahl – nicht nur in der Weihnachtszeit.

    K(l)eine Sünde für alle, die zwischendurch doch was Süßes brauchen: Zartbitterschokoladen-Mousse

    REZEPT SCHOKOMOUSSE

    Zartbitterschokolade hat einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System, da sie die Gefäße erweitert.

    Rezept

    Tipps gegen den Winterblues

    Jeder hat ein individuelles Energielevel. Wer schnell friert, sollte besonders im Winter auf rohes Gemüse verzichten und stattdessen wärmende Speisen und Getränke wählen.

    Spaziergänge an der frischen Luft versorgen uns mit Sauerstoff und Vitamin D, bringen gute Laune und bauen Stress ab. Auch Krafttraining lohnt sich. Neben zusätzlicher Wärmeenergie werden beim Muskelaufbau entzündungshemmende Hormone produziert, die das Immunsystem stärken.

    Auszeiten fördern unser seelisches Wohlbefinden. Progressive Muskelentspannung, Meditation und warme Fußbäder helfen beim Entspannen. Auch die Schlafqualität wird verbessert. Wechselduschen, Saunagänge und Kneippanwendungen stärken das Immunsystem, fördern die Durchblutung und härten gegen Kälte ab.

    1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßte Tees pro Tag helfen, die Schleimhäute zu befeuchten, sodass sich Krankheitserreger weniger vermehren. Gegen trockene Heizungsluft eignen sich regelmäßiges Stoßlüften, Nasenduschen und Raumluftbefeuchter (oder ein feuchtes Handtuch auf der Heizung).

    Krankheitserreger werden meist über Türgriffe oder Händeschütteln übertragen. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen reduziert das Ansteckungsrisiko.

    Lebensmittel für den Winter – eine kleine Auswahl:

    Gemüse & Salat: alle Kohlsorten, Artischocken, Auberginen, Fenchel, Hülsenfrüchte, Ingwer, Kartoffeln, Knoblauch, Kürbis, Lauch, Mangold, Möhren, Petersilienwurzel, Radieschen, Rote Bete, rote Paprika, Schwarzwurzeln, Sellerie, Steckrübe, Süßkartoffeln, Zwiebeln, Spinat, Chicorée, Radicchio, Feldsalat, Rucola

    Obst: Äpfel, Beeren, Birnen, Granatäpfel, Kiwis, Zitrusfrüchte

    Gewürze: Anis, Basilikum, Chili, Dill, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Lorbeer, Muskatnuss, Nelken, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Schwarzkümmel, Schnittlauch, Zimt

    Nüsse & Saaten: Chiasamen, Haselnüsse, Kürbiskerne, Leinsamen, Mandeln, Pistazien, Sonnenblumenkerne, Walnüsse, Erdnüsse

    Kräuter: Bärlauch, Beifuß, Brennnessel, Brunnenkresse, Estragon, Koriander, Lavendel, Minze, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian, Wermut

    Zurück zur Startseite

    Continue reading

    Der 75-Tage-Test

    Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




    Nanocarbon im Praxistest: Umfangreiche Laboranalysen werden zeigen, ob die flüssige Substanz auf Kohlenstoffbasis bei der Beseitigung von Schadstoffen und Mikroplastik hilfreich ist und eine 4. Reinigungsstufe ersetzen kann.

    Foto: SPREE-PR/Petsch

    Warum Nanocarbon auf Kläranlagen künftig eine wichtige Rolle spielen könnte

    Der 75-Tage-Test

    Auf der Kläranlage des WAZV „Bode-Wipper“ in Staßfurt stehen sie, die großen schwarzen Kunststoffbehälter. Darin enthalten: Nanocarbon. Mit Hilfe einer Dosieranlage gelangt die Flüssigkeit in die beiden Belebungsbecken, also da hinein, wo Bakterien das Abwasser „sauberfressen“. Zwei Liter pro Stunde werden in die über 5.000 Kubikmeter großen Becken gegeben. Ein Testlauf, um neue Wege in der Abwasserreinigung zu gehen.

    „Von Juli bis in den Herbst dieses Jahres lief das Pilotprojekt, ein 75-Tage-Test. Wir haben in dieser Zeit regelmäßig Abwasserproben entnommen“, sagt Dennis May, Leiter der Kläranlagen des WAZV. Die Proben werden im Labor ausgewertet und sollen wichtige Erkenntnisse zum Einsatz des „Schadstoffkillers“ liefern. Nanocarbon wurde von einem Unternehmen mit Stammsitz in Österreich entwickelt und mittlerweile patentiert. Durch physikalische Vorgänge sowie durch die Aktivierung biologischer Prozesse können damit Mikroverunreinigungen, künstlich hergestellte Spurenstoffe und multiresistente Keime gebunden werden. Wie ein Magnet zieht Nanocarbon diese Schadstoffe an.

    Erkenntnisse sammeln

    Nanocarbon gilt als unbedenklich, wird nicht als umweltgefährdend eingestuft und hat keine Wassergefährdungsklasse. „Wir konnten beobachten, dass im Klärschlamm eine größere Flockung entsteht“, erklärt Dennis May. Wie an einem Wattebausch bleiben die Rückstände „kleben“. Im weiteren Verlauf der Abwasserreinigung setzt sich der Klärschlamm mit den gebundenen Mikroschadstoffen ab und wird wie gewohnt entwässert. Die Schadstoffe bauen sich bei den Faulungsprozessen jedoch nicht ab. Der Restschlamm muss in die Verbrennung und kann nicht als phosphathaltiges Düngemittel verarbeitet werden.

    Bundesweit sucht die Abwasserbranche nach neuen Wegen, Arzneimittelrückstände sowie Mikroplastik aus dem Abwasser zu entfernen. Nanocarbon könnte eine Lösung sein, auf eine zusätzliche vierte Reinigungsstufe zu verzichten, denn diese weitere Reinigungsetappe wird ab einer bestimmten Kläranlagengröße künftig von der EU-Kommunalabwasserrichtlinie gefordert. Für Verbände mit großen Kläranlagen hieße das: Umbauen und große Investitionen tätigen. Mit Nanocarbon könnte man diesen teuren Weg möglicherweise umschiffen.

    Auch die Abwasserbeseitigung Weißenfels, Anstalt des öffentlichen Rechts, hatte bereits mit dem Thema Nanocarbon Kontakt zum österreichischen Unternehmen.
    In Sachen Innovationen arbeitet die AöR in einem Arbeitskreis beim Kompetenzzentrum Wasserwirtschaft mit Sitz in Halle mit. Und:  „Bereits im August 2023 entstand ein Wissensaustausch mit der GMBU, der Gesellschaft zur Förderung von Medizin-, Bio- und Umwelttechnologien e. V. aus Halle an der Saale. „Die Ingenieure versuchen, Alternativen zur Behandlung von Abwässern mit Ozon bzw. zum Einsatz von Aktivkohlefiltern zu entwickeln, sagt Mario Pöschmann, Vorstand der AöR.

    Durch Engpass zu neuen Wegen

    Doch in Weißenfels brachte eine Krise eine neue Lösung: Kläranlagen müssen bei der Reinigung des Abwassers Grenzwerte bei der Phosphorkonzentration einhalten. Um diese Grenzwerte einzuhalten, wird dem Abwasser ein Fällmittel, z. B. Eisen-III-Chlorid, zugegeben. Während der Coronakrise kam es zur Beschaffungsknappheit. Viele Verbände stellten auf alternative Fällmittel um, zwangsweise sozusagen. Doch: „Für uns kam das genau zur richtigen Zeit“, sagt Pöschmann. „In der Kläranlage Weißenfels wird jetzt ein Produkt eines österreichischen Herstellers verwendet. In Verbindung mit unserer Membranbiologie werden sehr gute Reinigungsergebnisse erzielt. Unsere Anlage ist seitdem für die GMBU als Testanlage für die 4. Reinigungsstufe nicht mehr interessant.“

    Eine einheitliche Lösung zur Eliminierung der Rückstände wird es nicht geben. „Die Abwässer der einzelnen Regionen sind unterschiedlich. Im kommenden Jahr werden auch wir eine eigene Versuchsreihe starten“, sagt Verbandsgeschäftsführer Stephan Sterzik vom AZV Wipper-Schlenze. Möglicherweise wird die Wipper von den Behörden als sensibles Gewässer eingestuft. „Wir wollen vorbereitet sein und entsprechende Daten frühzeitig sammeln“, so Sterzik. Der Verband hatte bereits auf der IFAT in München Kontakt zu Experten aufgenommen.

    Das flüssige Nanocarbon wird in die Belebungsbecken dosiert.
    Foto: SPREE-PR/Wolf

    Die Abwasserproben werden derzeit im Labor ausgewertet.
    Foto: SPREE-PR/Wolf

    Was ist die EU-Kommunalabwasserrichtlinie (EU-KARL)?

    Neuausrichtung der Anforderungen an die Reinigungsleistung von Kläranlagen für mehr Gewässerschutz, vor allem bei der Filterung von Medikamentenrückständen, Schadstoffen und Mikroplastik.

    Hersteller und Inverkehrbringer von Medikamenten und Kosmetik, auch außerhalb der EU, sollen 80 % der Investitions- und Betriebskosten für eine 4. Reinigungsstufe übernehmen.

    Experten schätzen, dass die Umsetzung der EU-KARL die Wasserwirtschaft in den nächsten Jahrzehnten 20 –25 Milliarden Euro kosten wird.

    Was leisten moderne Kläranlagen derzeit?

    Durch Kläranlagen kehrt in Flüsse, die früher stark verschmutzt waren, seit Jahrzehnten die Natur zurück.
    Dies gelingt durch die Reinigung des Abwassers in 3 Schritten:

    1. Grober Schmutz wird mechanisch mit Rechen und Absetzbecken entfernt.

    2. In der biologischen Stufe fressen Milliarden Mikroorganismen gelöste Stoffe.

    3. Anschließend wird Phosphat chemisch durch die Zugabe von Fällmitteln wie z. B. Eisen-III-Chlorid oder Aluminiumchlorid entfernt.

    Doch Mikroverunreinigungen wie Medikamente und Industriechemikalien können nicht vollständig entfernt werden. Deshalb werden neue Technologien gesucht.

    Zurück zur Startseite

    Continue reading

    Das Wir gewinnt

    Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg





    Franz-Xaver Kunert, Verbandsgeschäftsführer des ZWA Bad Dürrenberg (oben)
    Foto: SFotoloft Erfurt
    Mario Pöschmann, Vorstand der Abwasserbeseitigung Weißenfels-AöR
    Foto: SPREE-PR/Wolf

    Editorial

    Das Wir gewinnt

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    im Nachgang zu den Kommunalwahlen erfolgte auch die Konstituierung unserer neuen obersten Entscheidungsgremien für die kommenden fünf Jahre. Die Vertreter Ihrer Städte und Gemeinden übernehmen eine wichtige Aufgabe, nämlich die Wahrnehmung Ihrer Interessen, liebe Bürgerinnen und Bürger, in Verbandsversammlung und Verwaltungsrat. Wir beim ZWA freuen uns darüber, dass viele alte Vertreter die neuen bleiben und wir mit Konstanz weiterarbeiten können. Im Verwaltungsrat der Abwasserbeseitigung Weißenfels-AöR begrüßen wir fünf neue Gesichter und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Der ZWA und die AöR haben in diesem Jahr viele gemeinsame Projekte wie die Mitarbeitergewinnung per Imagefilm oder die Neugestaltung der Homepages angestoßen. Gemeinsam werden wir auch 2025 viel schaffen.

    Nun aber zunächst ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

    Ihr Franz-Xaver Kunert,
    Verbandsgeschäftsführer des ZWA Bad Dürrenberg
    Ihr Mario Pöschmann,
    Vorstand der Abwasserbeseitigung Weißenfels – AöR

    Zurück zur Startseite

    Continue reading

    Jede Menge Fachkompetenz und gelebte Demokratie

    Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




    Zu den insgesamt 7 Mitgliedern der Verbandsversammlung gehören u. a.
    (v. li.) Hartmut Kirchhoff von der Gemeinde Schkopau, Steffen Eigenwillig für Bad Dürrenberg, Michael Bedla aus Leuna, der der Vorsitzende des Gremiums bleibt, sowie Uwe Weiß, Gemeinde Lützen und Torsten List für Weißenfels. Rechts im Bild: Franz-Xaver Kunert, ZWA-Verbandsgeschäftsführer.

    Foto: ZWA/Ewert

    Neue Verbandsversammlung des ZWA steht fest

    Jede Menge Fachkompetenz und gelebte Demokratie

    Die Verbandsversammlung eines Zweckverbandes ist das höchste Gremium und setzt sich aus Vertretern der Mitgliedsgemeinden zusammen. Viele wichtige Entscheidungen rund um die Wasserver- und Abwasserentsorgung werden getroffen, z. B. wenn es um die Gebührenkalkulation, Wirtschaftspläne, Satzungsänderungen oder um große Bauvorhaben geht. Weil es nach den Kommunalwahlen in manchen Gemeinden Veränderungen gibt, hat sich auch die Zusammensetzung der Verbandsversammlung geändert. Am 28.8.2024 fand beim ZWA die konstituierende Sitzung der neuen Verbandsversammlung statt.

    Zwei Änderungen in den insgesamt sieben Mitgliedsgemeinden gibt es: Für die Gemeinde Weißenfels übernimmt Torsten List das Amt von Beate Schlegel. Stellvertreter bleibt Michael Spengler. Interessenvertreter der Gemeinde Lützen ist nach wie vor Uwe Weiß, neu ist Nico Neuhaus, der das Amt des Stellvertreters von Dietmar Goblirsch übernimmt. Alle anderen Vertreter bleiben auch in der neuen Legislaturperiode gleich: Für Bad Dürrenberg ist es Steffen Eigenwillig, Stellvertreter: Klaus Optiz. Für die Gemeinde Leuna: Michael Bedla und sein Stellvertreter Silvio Lämmerhirt. Für Schkopau: Hartmut Kirchhoff mit Stellvertreter Torsten Ringling, Hohenmölsen hat als Vertreter Jan Förster mit Stellvertreter Andy Haugk. Gemeindevertreter von Teuchern ist Marcel Schneider mit Stellvertreter Lars Weidner.

    Zurück zur Startseite

    Continue reading

    Nicht nur neu, sondern klug gedacht

    Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




    Von alt zu neu: Die Bilder zeigen den künftigen Wandel des gesamten Trinkwasserbereiches des ZWA in Bad Dürrrenberg.

    Fotos (5): AöR, ZWA

    Die Gebäude des Fachbereichs Trinkwasser werden 2025 komplett erneuert

    Nicht nur neu, sondern klug gedacht

    Der Flachbau, der zur Abteilung Trinkwasser gehört, ist in die Jahre gekommen, bereits diesen Winter kommen hier für den Abriss der Garagen die Bagger. Ab dem 2. Quartal 2025 werden zuerst die Bürogebäude (Bildnummer 1) mit Arbeitsplätzen, Sanitärbereichen, Serverraum, Archiv sowie Versammlungsraum neu entstehen, im zweiten Bauabschnitt werden Garagen und Lagerräume (Bildnummer 2) gebaut und zum Schluss die Rohr- und Großteillager sowie die Außenanlagen mit den Container- und PKW-Stellplätzen. Geplant ist, dass im November 2025 alle Mitarbeiter ihre neuen Büros beziehen können. Der Außenbereich soll bis Juli 2026 fertig sein. Im Vorfeld wurde eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, darauf folgten die Beratungen des ZWA mit dem ausführenden Architekturbüro. „Wir wollen effektiv und sparsam bauen lassen, auch wenn das in Zeiten von massiven Baukostensteigerungen anspruchsvoller denn je ist“, sagt Martin Dobischok, Technischer Leiter beim ZWA.

    Zurück zur Startseite

    Continue reading