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Das Winter-Wasser-Kreuzworträtsel in der WASSERZEITUNG



KNOBELSPAß

Das Winter-Wasser-Kreuzworträtsel in der WASSERZEITUNG

Liebe Leserinnen und Leser,

in unserer WASSERZEITUNG heißt es wieder: Winterzeit ist Rätselzeit! In diesem Jahr sind 12 Begriffe rund um die Themen Wasser, Weihnachtszeit und „Mein Sachsen-Anhalt“ gesucht. Machen Sie es sich mit einem warmen Getränk gemütlich und knobeln Sie mit. Auch in diesem Jahr haben wir wieder tolle Preise für Sie – und mit etwas Glück gehören Sie zu den Gewinnern. Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit, bleiben Sie gesund und kommen Sie gut ins neue Jahr!  Hinweis: Die Umlaute werden wie folgt umschrieben: ä=ae, ö=oe, ü=ue.

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Das gibt es zu gewinnen:

1. Praktisches Kochtopfset für alle Herdarten geeignet
2. Edle Teekanne mit Filtereinsatz
3. Kleines Wellness-Set für Ihre Badewanne

Bitte senden Sie das Lösungswort mit Ihrer Adresse und dem Namen Ihres Wasser-/­Abwasserverbands  auf einer Postkarte oder per E-Mail bis zum 5.1.2026 mit dem Stichwort „WINTERRÄTSEL“ an:

Spree-Presse- und PR-Büro GmbH, Gutenbergplatz 5, 04103 Leipzig, oder E-Mail: winterraetsel@spree-pr.com.

Wichtig: Bitte geben Sie Ihre Adresse an, damit wir Sie im ­Gewinnfall anschreiben können. ­

Informationen zum Datenschutz finden Sie im Impressum.

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    2022: Positiver Jahresabschluss



    Fotoquelle: freepik

    2022: Positiver Jahresabschluss

    Das Wirtschaftsjahr 2022 war geprägt von hoher Inflation und von den Auswirkungen der Corona­krise. Trotz dieser Herausforderungen hat der ZWA gut gewirtschaftet. Das haben die zuständige Wirtschaftsprüfgesellschaft sowie das Rechnungs­prüfungsamt bestätigt. „Wir sind mit dem positiven Ergebnis zufrieden. Über 1 Mio. Euro konnten wir für zukünftige Investitionen zurückstellen und in das Wirtschaftsjahr 2023 einfließen lassen“, erklärt Verbandsgeschäftsführer Franz-Xaver Kunert.

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    Alles richtig gemacht



    Alles richtig gemacht

    Amelie Behrendt schließt als Jahrgangsbeste Ihre Ausbildung ab

    Ihr Hobby ist das ­Boxen, doch egal ob Freizeit oder während der Ausbildung: Durchboxen musste sich Amelie Behrendt bisher nicht. Mit Bestnoten schloss die 20-Jährige ihre Ausbildung zur Umwelttechnologin Mitte des Jahres ab.

    Darüber ist nicht nur sie selbst, sondern auch der Verbandsgeschäftsführer des ZWA stolz. „Ihr Engagement und Ihre Begeisterung für die Abwasserwirtschaft sind bemerkenswert. Von Tag eins an hat alles bestens funktioniert“, sagt Franz-Xaver Kunert. „Eigentlich wollte ich vor drei Jahren Fachabitur machen, doch nach dem Praktikum beim ZWA war mir klar, ich möchte lieber direkt in die Ausbildung starten und nun geht’s mit dem Berufsleben weiter“, so Amelie Behrendt. „Dass Amelie Behrendt bei uns bleibt, ist ein Gewinn. Schon jetzt arbeitet sie routiniert auf den Kläranlagen, am Kanalnetz und im Bereitschaftsdienst. Sie hat das einfach im Blut“, ergänzt Abwassermeister Sandro Piehler.

    Viel mehr als volle Punktzahl: Abwasser­meister Sandro Piehler (li.) und Verbandsgeschäftsführer Franz-Xaver Kunert können langfristig auf Amelie Behrendt als Nachwuchsfachkraft setzen.

    Foto: SPREE-PR/Schlager

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    Mit realistischem Blick



    Editorial

    Mit realistischem Blick

    Liebe Leserinnen und Leser,

    offen, ehrlich und zukunfts­orientiert wollen wir sein. Was den ZWA und die AöR eint, ist der Blick auf unsere Bestandsanlagen. Damit sind kilometerlange Rohre und komplexe Technik gemeint, die jeden Tag in den Verbandsgebieten genutzt werden. Für uns alle und für zukünftige Generationen müssen wir den eingeschlagenen Weg der Sanierung konsequent weitergehen.

    Dazu müssen wir den Blick auf die Finanzen lenken. Oberste Priorität hat die qualitativ und quantitativ sichere Ver- und Entsorgung, ohne dabei die Bezahlbarkeit aus dem Blick zu verlieren. Was uns außerdem eint: Das Geld, was wir einnehmen, fließt direkt in die Infrastruktur. Profit dürfen wir als kommunale Betriebe nicht erzielen. Um effektiver zu arbeiten, ist ein weiteres gemeinsames Ziel, die Verwaltung zu optimieren. Neue Softwaresysteme bieten dafür die Grundlage. Mit unserer Erfahrung, mit Bedacht, Zuversicht und Engagement für alle anstehenden Aufgaben gehen wir ins nächste Jahr.

    Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit,
    frohe Weihnachten und kommen Sie gut ins neue Jahr!

    Ihr Franz-Xaver Kunert, Verbandsgeschäftsführer des ZWA Bad Dürrenberg

    Foto: SFotoloft Erfurt

    Ihr Mario Pöschmann, Vorstand der Abwasserbeseitigung Weißenfels – AöR

    Foto: SPREE-PR/Wolf

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    Wasserwirtschaft im europäischen Fokus



    Wasserwirtschaft im europäischen Fokus

    Am 15. und 16. September 2025 fand die diesjährige Jahrestagung der European Union of Water Management Associations, kurz EUWMA, in Hamburg statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Deutschen Bund der verbandlichen Wasserwirtschaft e. V. (DBVW).

    Gemeinsam stark für eine zukunftsfähige europäische Wasserwirtschaft: Die Teilnehmer der EUWMA-Jahrestagung kamen u. a. aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, aus Portugal und Deutschland.

    Foto: EUWMA

    Mit der Übergabe der EUWMA-Präsidentschaft von Fenareg, einem öffentlich-rechtlichen Verband für Wassermanagement aus Portugal, an den DBVW-Präsidenten Franz-Xaver Kunert rücken nun für ein Jahr die Themen der deutschen Wasserwirtschaft in den Mittelpunkt.
    Im Zentrum der Gespräche in Hamburg standen aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze im europäischen Wassermanagement, darunter die anhaltende Trockenheit, der Gewässerschutz und damit die dringend benötigte Herstellerverantwortung. Aber auch Infrastrukturfragen und die europäische Förderpolitik wurden diskutiert.

    Franz-Xaver Kunert übernahm die EUWMA-Präsidentschaft.

    Foto: EUWMA

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    Der ZWA rückt den Bestandserhalt des Trink- und Abwassernetzes in den Fokus



    Für jetzt und für die Zukunft

    Der ZWA rückt den Bestandserhalt des Trink- und Abwassernetzes in den Fokus

    Wir alle nutzen tagtäglich die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. Eine Selbstverständlichkeit. Erst, wenn etwas defekt ist, wird bemerkt, was dahintersteckt: ein komplexes Netz aus Leitungen, Aufbereitungsanlagen, Pumpstationen oder umfassender Kläranlagentechnik. Nicht nur oberirdisch, sondern vor allem im Erdreich liegen Millionenwerte.

    Versorgungssicherheit: Im Juli 2025 gab es umfangreiche Baumaßnahmen am Trinkwassernetz nahe Friedensdorf. In Folge eines Bauprojektes der Deutschen Bahn kam es zu einer Havarie. Über 60 Jahre alte Leitungen wurden daraufhin vom ZWA erneuert.

    Foto: ZWA/Kunert

    Dieses System, das bereits seit Jahrzehnten vorhanden ist, muss nicht nur gepflegt, sondern auch saniert werden. Passiert dies nicht, bricht es irgendwann zusammen. Ein Szenario, das keiner will.

    Franz-Xaver Kunert, der Verbandsgeschäftsführer des ZWA, bringt es auf den Punkt: „Wir haben viel geschaffen in den letzten Jahrzehnten. Jetzt müssen wir für den Bestands­erhalt Geld in die Hand nehmen.“ Dem ZWA geht es um den realistischen Blick auf das gesamte Trink- und Abwassernetz des Verbandsgebietes, denn dies soll auch für künftige Generationen erhalten werden. „Die Fördermittel sind rückläufig, wir sind immer mehr auf Eigenkapital angewiesen, um das gesamte Netz aufrechtzuerhalten“, so Kunert.

    Rohre und Leitungen sind teilweise siebzig bis achtzig Jahre alt, dabei handelt es sich nicht um ein „Phänomen“ des ZWA, sondern dies betrifft alle Ver- und Entsorger in Deutschland, in kleinen sowie in großen Strukturen. Baumaßnahmen für den Erhalt werden immer teurer und das seit Jahren. „Wir müssen die Sanierung in den Fokus rücken. Wir können das nicht auf später verschieben. Diesen Spielraum haben wir nicht. Aktuelle Prognosen zeigen, dass die Gebühren bis 2050 um mindestens 350% steigen müssten, um die Infrastruktur enkel­gerecht zu erhalten. Darum müssen wir jetzt aktiv vorbauen, um unsere Bürger langfristig nicht zu überlasten“, so Franz-Xaver Kunert.

    Geld für die Bestandssanierung bei gleichzeitig bezahlbarer Gebühr: „In diesem Spannungsfeld bewegen wir uns und müssen dies in unseren Entscheidungen bewusst abwägen“, sagt er weiter. Um für die Zukunft vorzusorgen gibt es die Möglichkeit, das Anlagevermögen nach Wiederbeschaffungszeitwerten abzuschreiben. „Dies ermöglicht es dem Verband, bilanziell Rücklagen für künftige Investitionen zu bilden“, so Kunert. Bereits in der Gebührenkalkulationsperiode 2017–2019 wurde begonnen, die Abschreibung auf Wiederbeschaffungs­zeitwerte einzuführen. 2020 –2022 gab es ­einen Gebührensprung, der für Investitionen nötig war.

    Extremer Sanierungsbedarf in 20-30 Jahren: Während in Westdeutschland die Sanierungswelle im Trinkwassernetz bereits rollt, verdeutlicht die Grafik, dass die Verbände in Ostdeutschland ab den 2040er Jahren erheblichen Erneuerungsbedarf in der Infrastruktur haben werden. Das betrifft Trinkwasserleitungen, die nach der Wende errichtet wurden.
    Quelle: confideon Unternehmensberatung GmbH, am-tec switzerland ag; ZWA

    Das Trinkwassernetz im Visier: Der ZWA versucht extremen Erneuerungsbedarf in den nächsten Jahrzehnten zu umgehen.

    Foto: ZWA/Kunert

    Jedes Jahr konnte aber bis zu eine Million Euro für die anteilige Finanzierung künftiger Erneuerungsprojekte zurückgestellt werden. „Da wir aber nur aller drei Jahre kalkulieren, holt uns jetzt mit der Gebührenkalkulation 2026-2028 die Abschreibung auf die Wiederbeschaffungszeitwerte ein. Jetzt schlagen die Preissteigerungen, die wir durch Corona und den Beginn des Ukraine-Krieges hatten, deutlich durch“, erläutert Kunert. Versucht wird, finanziell einen Mittelweg zu finden.

    Bestimmte Finanzaufstellungen werden genutzt, um eine Dämpfung des Gebührenanstiegs zu schaffen. Ein Beispiel aus der zentralen Schmutzwasserbeseitigung: Derzeit beträgt diese 3,44€/m³. Theoretisch müsste die Gebühr auf 6,60€/m³ steigen, der Verband will in den kommenden Jahren jedoch nur 3,98€/m³ erheben. Diese bilanzielle Anpassung liegt derzeit zur Prüfung bei der Kommunalaufsicht und dem Rechnungsprüfungsamt des Burgenlandkreises.

    Ein Abfedern der Gebühren soll vor allem der Generation entgegenkommen, die schon einmal einen Beitrag für ihre Schmutzwasserinfrastruktur, nämlich den Erschließungsbeitrag, bereits bezahlt hat. Der ZWA will grundsätzlich dennoch jedes Jahr einen festen Betrag für Erneuerungsmaßnahmen zurückstellen, doch einfach wird das nicht. „Unser Appell geht an die Politik. Wir brauchen nicht nur für die Neuerschließung oder für Energieeinsparungen im Trink- und Abwasserbereich Fördermittel, sondern auch für den Erhalt der bestehenden Infrastruktur“, mahnt Kunert.

    Vorläufiger Entwurf der Gebühren für die Kalkulationsperiode 2026-2028. Die vorletzte Tabellenspalte zeigt die Gebühr, die eigentlich veranschlagt werden müsste. Alle Werte benötigen noch die Zustimmung durch Kommunalaufsicht und Rechnungsprüfungsamt.
    Quelle: ZWA

    Der Verband hofft, dass Gelder aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes fließen. „Wir haben im Trinkwasserbereich eine Erneuerungsrate von 1–1,5 Prozent, Ziel wären eigentlich zwei bis drei Prozent. Zwei Prozent bedeutet, jede Leitung wird 50 Jahre alt, 1,5% bedeutet eben nur noch 75 Jahre und da wird’s schon schwierig. Allein die 1,5% sind ein enormer Kraftakt. Wir müssen alle gemeinsam auf dem Weg bleiben, mehr zu tun“, sagt der Verbandsgeschäftsführer. Der ZWA hat die Bestandssanierung im Blick, damit in naher Zukunft die Region vor einer massiven Sanierungs- und Kostenwelle verschont bleibt.

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    Weltwassertag in unserem Verbandsgebiet

    Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




    In Kötzschau fanden am 26.3. ein Projekttag für Grundschüler und die 4. Elsterfloßgrabenkonferenz statt.
    Fotos (2): ZWA

    Weltwassertag in unserem Verbandsgebiet

    „Imm´r ä weng Wosser unner´m Scheit“!

    Zum Tag des Wassers hieß es wieder für viele Mädchen und Jungen der Grundschule „Thomas Müntzer“ in Kötzschau: Raus zum Elsterfloßgraben, denn dort hatten die Mitglieder des Fördervereins Elsterfloßgraben e. V. viele Flößerhaken am Ufer festgemacht.

    Auch in diesem Jahr erfuhren die Kids jede Menge Spannendes über die Tradition des Scheitholzflößens, was früher für viele Menschen vor allem eins hieß: Schwerste Arbeit. Doch nicht nur das spielte bei dem Projekttag, den auch der ZWA aktiv unterstützt, eine Rolle: Viele Details zur Natur und zur Bedeutung des Elsterfloßgrabens wurden erklärt.

    Für die Mitglieder des Fördervereins und alle Interessierten fand am Nachmittag die 4. Elsterfloßgrabenkonferenz und die öffentliche Mitgliederversammlung des Fördervereins in der Gaststätte „Zur Mühle“, statt. Im Mittelpunkt standen die Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit in der Region und die Sicherung des technischen Denkmals Elsterfloßgraben. Der Förderverein setzt sich seit Ende 2009 dafür ein, das technische Denkmal „Elsterfloßgraben“, ein künstlich angelegtes Fließgewässer, in den Ländern Thüringen, Sachsen- Anhalt und Sachsen in seiner gesamten Schönheit und ingenieurtechnischen Einzigartigkeit wiederherzustellen und zu erhalten.

    www.elsterflossgraben.com

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    Leistungen auf dem Prüfstand

    Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




    Zum Abschluss des Kennzahlenvergleichs Abwasser gab es am 6. März 2025 in Magdeburg die Teilnehmerurkunde. Mit dabei: (v.l.) Anja Keßler-Wölfer, Landesgruppe Sachsen-Anhalt im Verband kommunaler Unternehmen e. V., Frank Hellmann, Geschäftsstellenleiter Wasserverbandstag e. V. Sachsen-Anhalt, Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch, Vorsitzender des DWA-Landesverbandes Nord-Ost, Martin Dobischok, Technischer Leiter des ZWA, Franz-Xaver Kunert, Verbandsgeschäftsführer sowie Prof. Dr. Armin Willingmann, Umweltminister des Landes Sachsen-Anhalt.

    Foto: ZWA

    Leistungen auf dem Prüfstand

    Der landesweite Kennzahlenvergleich des Landes Sachsen-Anhalt fand in diesem Jahr wieder statt – ein wichtiger Termin für die Trink- und Abwasserverbände in Sachsen-Anhalt. Auch der ZWA Bad-Dürrenberg war dabei.

    Der ZWA beteiligt sich seit vielen Jahren regelmäßig am landesweiten Kennzahlenvergleich – dies ist ein Leistungsvergleich der Trink- und Abwasserzweckverbände des Landes Sachsen-Anhalt untereinander. Alle Aufgabenträger präsentierten transparent ihren aktuellen Leistungsstand im Zusammenhang mit den Schmutz-, Regen- und Mischwasserkanälen, mit der Reinigungsleistung von Kläranlagen und den Sanierungsraten. Die Teilnahme am Kennzahlenvergleich ist eine Voraussetzung, um Fördergelder für Bauprojekte beantragen zu können.

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    Nachhaltig investieren

    Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg





    Franz-Xaver Kunert, Verbandsgeschäftsführer des ZWA Bad Dürrenberg (oben)
    Foto: SFotoloft Erfurt
    Mario Pöschmann, Vorstand der Abwasserbeseitigung Weißenfels-AöR
    Foto: SPREE-PR/Wolf

    Editorial

    Nachhaltig investieren

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    geht es Ihnen auch so? Das neue Jahr hat gefühlt erst begonnen und schon ist Ostern wieder vorbei. Und auch wir von der AöR und dem ZWA sind schon wieder mittendrin. Der Wirtschaftsplan des ZWA ist beschlossen und die Baumaßnahmen laufen schon in vollen Zügen. Dabei geht es um nachhaltige Lösungen für das Trink- und Abwasser sowie um Energieeinsparungen. Kostensparend, sinnvoll und mit Bedacht müssen wir in die Zukunft investieren – zentrale Themen, die beim ZWA und der AöR tagtäglich auf dem Programm stehen.

    Neben einem neuen hochtechnischen TV-Fahrzeug für den Einsatz in der Kanalisation hat die AöR mithilfe von Fördermitteln einen neuen Bandeindicker angeschafft, dieser spart nicht nur Strom- , sondern auch Personalkosten. Zudem sagen wir herzlich willkommen zu den neuen Kollegen der IT und der kaufmännischen Abteilung.

    Viel Freude beim Lesen und eine schöne Frühlingszeit!

    Ihr Franz-Xaver Kunert,
    Verbandsgeschäftsführer des ZWA Bad Dürrenberg
    Ihr Mario Pöschmann,
    Vorstand der Abwasserbeseitigung Weißenfels – AöR

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    Schweßwitz Grüne Aue

    Zweckverband für Wasser­versorgung und Abwasser­beseitigung Bad Dürrenberg




    Nach Fertigstellung fand die Übergabe am 28.3.2025 statt.

    Fotos (2): ZWA

    Anspruchsvolle Baumaßnahme: In der Straße ‚Grüne Aue‘ waren aufgrund herausfordernder Bedingungen wie hoch anstehendem Grundwasser zahlreiche Gutachten erforderlich.

    Schweßwitz Grüne Aue: herausforderndes Bauprojekt ist abgeschlossen

    Die Straße „Grüne Aue“ ist grundhaft ausgebaut, die barrierefreie Bushaltestelle steht, die Schmutz- und Niederschlagswasserbeseitigung sowie das Trinkwassernetz sind erneuert.

    Der ZWA verlegte mehr als 300 Meter Schmutzwasserkanal, 9 Schachtbauwerke wurden eingesetzt und 17 Grundstücke ans Abwassernetz angeschlossen. Auch ehemalige Bürgermeisterkanäle wurden erweitert, sodass Regenwasser in die Gewässergräben abfließen kann. Für die bessere Trinkwasserversorgung hieß es: Alte Hauptleitungen raus, neue Kunststoffleitungen in die Erde. Fast 300 Meter wurden verlegt. Im Rahmen des Bauprojektes gab es einige Herausforderungen: Zusätzliche Gutachten mussten erstellt werden.

    Auch aufgrund des komplizierten Baugrundes war es nötig, von der ursprünglichen Ausführungsplanung abzuweichen. „Relativ hoch anstehendes Grundwasser musste gesammelt und abgeleitet werden“, erklärt ZWA-Ingenieur Steffen Land. Fragen zum Deckenschluss der Straße konnten gemeinsam mit der Stadt Lützen geklärt werden. „Lützen war für uns ein zuverlässiger Projektpartner“, sagt ZWA-Verbandsgeschäftsführer Franz-Xaver Kunert.

    Die Stadt schaffte finanzielle Mittel für die bereits in Planung gegangene Bushaltestelle. Die Gesamtbaukosten: mehr als 1 Mio. Euro. „Unser Dank gilt den Bürgern, die die zeitliche Verlängerung der Baumaßnahmen durchgehalten haben. Danke auch an die Stadträte von Lützen. Wir haben gemeinsam ein städtebaulich wertvolles Projekt umgesetzt “, sagt Verbandsgeschäftsführer Kunert.

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