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Das letzte Kapitel Ihrer Märkischen WASSERZEITUNG

 




Foto: SPREE-PR/Petsch

DAS ENDE EINER ÄRA

Abschied von der Märkischen WASSERZEITUNG

Liebe Leserinnen und Leser,

die Medienlandschaft verändert sich stetig – und damit auch die Art und Weise, wie wir Informationen aufnehmen. Die Ansprüche an Aktualität, Flexibilität und einfachen Zugang steigen kontinuierlich. Über viele, viele Jahre haben wir Sie mit der Zeitung und seit Kurzem auch mit der elektronischen Ausgabe über die Arbeit Ihres Zweckverbandes und anderer Ver- und Entsorger mit Betriebsführerin DNWAB informiert. Für das Interesse an der Arbeit Ihres Wasserver- und Abwasserentsorgers danke ich Ihnen herzlich.

In den vergangenen Jahren stiegen die Druck- und Verteilungskosten für die Zeitung enorm an, die Nutzung der Onlinemedien nahm zu. Vor diesem Hintergrund erscheint mit dieser E-Paper-Ausgabe die letzte Märkische WASSERZEITUNG.

Hinweise zu Spülterminen und zur Wasserbeschaffenheit finden Sie zukünftig auf der Internetseite des Zweckverbandes. Die Wasserbeschaffenheit – also die Qualität von Geschmack und Härte über Mineralstoffe bis hin zu Keimen und Schadstoffen – erhalten Sie bzw. der Grundstückseigentümer nun mit den Gebührenbescheiden. Die Werte können Sie gern auch beim WARL telefonisch erfragen.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit, erholsame Feiertage und einen guten Start in ein gesundes Jahr 2026.

Ihr Christian Gibmeier
WARL-Verbandsvorsteher

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Zähler schon warm eingepackt?

 




SERVICE

Vor dem Winter unbedingt Zähler warm einpacken!

Von O bis O – die bekannte Eselsbrücke für die Sommerreifen – gilt auch für den Frostschutz aller Zähler, die sich in unbeheizten Räumen oder Außenbereichen befinden. Denn von Oktober bis Ostern sollten sie gut eingepackt sein, damit Minusgrade keinen Schaden anrichten können.

Fotoquelle: KI-generiert

Gute Isolierungen halten den Zähler fit

Am besten schützen Sie die Messinstrumente und Leitungen mit speziellen Rohrisolierungen oder Schaumstoffhüllen. Die gibt es im Baumarkt in verschiedenen Größen. Umhüllen Sie besonders alle Leitungsabschnitte, Armaturen und Zähler, die kalter Luft ausgesetzt sind.

Auch einfache Maßnahmen helfen

  • Fenster und Türen schließen oder abdichten, damit keine Zugluft entsteht
  • Schachtdeckel oder Mauerdurchführungen dämmen, z. B. mit Styroporplatten oder alten Decken – aber so, dass bei Bedarf der Zugang möglich bleibt
  • ACHTUNG: Bitte keine Materialien verwenden, die eine Funkauslesung unmöglich machen – wie Alufolie oder Ähnliches
  • In nicht beheizten Räumen wie Garagen, Nebengebäuden, Wochenend- oder Ferienhäusern, die längere Zeit nicht genutzt werden, Wasser abstellen und Leitungen entleeren.

Warum sich der Aufwand lohnt

Kleiner Ausflug in die Physik: Wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus. Das kann den Zähler und/oder die Leitung sprengen. Und ein Frostschaden kann teuer werden, denn für den Schutz des Zählers sind die Grundstückseigentümer verantwortlich. Muss ein beschädigter Zähler ersetzt werden, gehen deshalb die Kosten zu seinen Lasten.

Was, wenn der Zähler eingefroren ist?

Sollte der Wasserzähler trotz aller Vorsicht einfrieren – das Eis nicht mit Gewalt oder Hitze entfernen! Verwenden Sie also keine offenen Flammen oder Heißluftgeräte. Lassen Sie den Zähler stattdessen langsam bei Raumtemperatur auftauen. Sollte das Wasser weiterhin nicht fließen oder der Zähler undicht sein, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Zweckverband.

Unsere Tipps auf einen Blick

  • Von Oktober bis Ostern: Zähler und Leitungen vor Frost schützen
  • Unbeheizte Räume dämmen oder Fenster schließen
  • Zähler mit Isolierungen oder Schaumstoffhüllen einpacken
  • Schachtdeckel mit Dämmmaterial abdecken
  • Wasser abstellen und Leitungen entleeren, wenn das Gebäude nicht genutzt wird
  • Keine offenen Flammen zum Auftauen benutzen
  • Bei Schäden oder Problemen: Versorger informieren

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Trinkwasser-Offensive für Ludwigsfelde

 




NEUE AUFBEREITUNGSANLAGE SCHAFFT RESERVEN

Trinkwasser-Offensive für Ludwigsfelde

Der WARL Ludwigsfelde dreht an der Trinkwasser-Zukunftsschraube. Seit Anfang der 2000er Jahre steigt der Wasserbedarf stetig an. Extrem spürbar war das in den trockenen Sommern von 2018 bis 2022, als hoher Verbrauch und die wachsende Einwohnerzahl zusammenfielen. Folge: Die Sicherheitsreserven im Wasserwerk wurden knapper. „Deshalb haben wir rechtzeitig mit dem Ausbau der Trinkwasserinfrastruktur begonnen“, berichtet Verbandsvorsteher Christian Gibmeier.

Das Wasserwerksgelände Ludwigsfelde kennen viele von Ihnen vor allem vom fröhlichen, lehrreichen und gutbesuchten Kinderwassertag. Der wird 2026 – trotz Bauarbeiten an der neuen Trinkwasseraufbereitungshalle am Rand des Geländes – stattfinden, nämlich am 5. Juni.

Fotos (2): SPREE-PR/Petsch

So sollen drei neue Brunnen bei Großbeuthen, eine Rohwassertransportleitung zum Wasserwerk Ludwigsfelde und dort eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage entstehen. „Die Leitung liegt bereits im Boden, die Förderbrunnen werden derzeit gebohrt“, informiert der Verbandsvorsteher über den Stand der Dinge. „Künftig ist jeder der drei neuen Brunnen in der Lage, stündlich zwischen 40 bis 80 Kubikmeter Rohwasser zu fördern. Die maximal zulässige Tagesfördermenge beträgt 1.999 Kubikmeter. Damit können wir rund ein Viertel mehr Trinkwasser zur Verfügung stellen.“

Anpassungsfähige Aufbereitungsanlage

In Ludwigsfelde schließlich bekommt das Wasserwerk Zuwachs: Hier wird eine neue Aufbereitungshalle mit einer Leistung von 500 Kubikmetern pro Stunde gebaut. Nach ihrer Fertigstellung kann das Rohwasser flexibel sowohl in das bestehende Werk als auch in die neue Anlage eingespeist und zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser aufbereitet werden. „Im ersten Quartal 2026 wollen wir loslegen, für zwei Jahre später ist die Inbetriebnahme der Halle geplant“, steckt Christian Gibmeier den zeitlichen Rahmen für das Projekt ab.

Mit diesen Maßnahmen schafft der WARL gute Voraussetzungen für eine zuverlässige Versorgungssicherheit und gewährleistet, dass Ludwigsfelde auch bei weiter wachsender Bevölkerung und heißen Sommern eines garantiert nie ausgeht: frisches Trinkwasser. Einschränkungen bei der Trinkwasserversorgung sind während der Bauarbeiten übrigens nicht zu erwarten.

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Kultur trifft Denkmal

 




KULTUR TRIFFT DENKMAL IM HISTORISCHEN WASSERTURM VON 1899

Alles dabei, was die Herzen von Kunst- und Kulturfreunden höherschlagen lässt

Zossen und Umgebung können sich auf eine ganz besondere Veranstaltungspremiere freuen: Vom 19. bis 21. September verwandelt sich der historische Wasserturm von 1899 an der Gerichtsstraße in einen pulsierenden Ort der Begegnung, Kunst und Kultur – zu den 1. Zossener Kulturtagen. Was Sie erwartet? Ausstellungen, Musik, Theater, Tanz, Lesungen, Workshops, Mitmachaktionen und Gespräche. Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Organisatoren und Neugierige sind herzlich willkommen!

Fotos (2): Stadt Zossen

Kultur trifft Denkmal

19. bis 21. September

Historischer Wasserturm an der Gerichtsstraße

Alle Infos

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Ein herzliches Willkommen im Team der DNWAB, liebe Auszubildende!

 




KOMMENTAR

Ein herzliches Willkommen im Team der DNWAB, liebe Auszubildende!

Tom Zink.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Liebe Azubis,

der Start ins Berufsleben oder die Ausbildung ist ein besonderer Moment – voller Erwartungen, Motivation und vielleicht auch Unsicherheit. Ich selbst habe mein duales Studium Siedlungswasserwirtschaft hier bei der DNWAB vor drei Jahren abgeschlossen. Als Dualstudent oder Azubi durchlauft ihr verschiedenste Abteilungen der DNWAB und lernt vielfältige Aufgabenbereiche sowie Kollegen und die Unternehmensstruktur kennen. Dabei sammelt ihr nicht nur wertvolles Fachwissen, sondern entwickelt auch ein Verständnis für Prozesse und Abläufe innerhalb des Unternehmens. Besonders spannend ist dabei unser Tätigkeitsfeld: die Wasserwirtschaft. Hier leistet ihr einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz, arbeitet direkt an lebenswichtiger Infrastruktur und tragt dazu bei, unsere Heimat für kommende Generationen lebenswert zu erhalten. Eine verantwortungsvolle Aufgabe – mit Sinn und Perspektive. Ich möchte euch Mut machen: Nutzt die Chance, zeigt Interesse und stellt Fragen. Ihr seid nun Teil eines engagierten Teams, das euch fördert und fordert und gemeinsam mit euch wachsen möchte.

Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start und spannende Erfahrungen. Schön, dass ihr da seid – wir freuen uns auf euch!

Tom Zink,
Verfahrenstechniker Trinkwasser bei der DNWAB

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Wenn Zwang Vorteile hat

 




ANSCHLUSS- UND BENUTZUNGSZWANG FÜR ALLE

Wenn Zwang Vorteile hat

Zwang ist per Definition negativ besetzt, klingt nach Nötigung. Doch der rechtlich festgeschriebene Anschluss- und Benutzungszwang an vorhandene öffentliche Wasser- und Abwasserinfrastruktur in Deutschland ist für ALLE ein großes Glück.

„Dieses Muss für Eigentümer dient vorrangig dem Schutz der öffentlichen Gesundheit, dem Umweltschutz und der Sicherstellung einer geordneten Daseinsvorsorge“, nennt Antje Motz die wichtigsten Gründe und ergänzt: „Bei der Trinkwasserversorgung ist es vor allem der Gesundheits-Hygiene-Aspekt, im Bereich Schmutzwasserentsorgung kommen Umwelt-, Grundwasser- und Oberflächengewässerschutz hinzu.“

Keine Option, sondern ein Muss

Bei Aufzählung der anspruchsvollen Leistungen wird klar:

  • All das gehört in professionelle, spezialisierte Hände.
  • All das leisten die kommunalen Verbände auch – ohne Profit zu machen, was sie per Gesetz eh nicht dürfen.

Wer dennoch meint, diese komplexen Aufgaben selbst erfüllen und sich so dem Anschluss- und Benutzungszwang entziehen zu können, handelt gegen die Solidargemeinschaft – und gegen verschiedene Gesetze: beispielsweise das Wasserhaushaltsgesetz (WHG), das jeweils geltende Landesgesetz zu Wasser und Abwasser sowie die Satzung seines Ver- und Entsorgers.

Die Ausnahmen
  • wenn ein Anschluss technisch nicht möglich ist oder die Kosten dafür unzumutbar sind
  • wenn ein Grundstück nicht mit Gebäuden für den dauernden oder vorübergehenden Aufenthalt von Menschen bebaut ist oder nicht mit der Bebauung begonnen wurde
Die Vorteile für alle
  • Nur so sind der Zugang zu qualitativ hochwertigem Wasser rund um die Uhr sowie ein kontinuierlicher Ausbau und die Wartung der Netze und Anlagen garantiert.
  • Nur so ist eine generelle umweltgerechte, nachhaltige Abwasserentsorgung gesichert.
  • Nur so können die Beiträge und Gebühren für alle stabil bleiben.
Mitwirkung ist wichtig

Wer die Fälle der „Anschlussablehner“ bearbeitet, entscheidet jeder Verband individuell. Der WARL bezieht die Kolleg:innen der Betriebsführerin ein.

Katrin Hausmann, Abteilungsleiterin Vertrieb bei der DNWAB, verweist auf die Mitwirkungspflicht der Kunden: „Bitte achten Sie darauf, Ihre Anschlüsse satzungskonform anzubinden und Veränderungen im Verbrauchsverhalten zeitnah mitzuteilen. Das minimiert den Aufwand für die Umsetzung von Zwangsmaßnahmen und damit einhergehende Gebührenanpassungen für alle Kunden.“

„Ergo: Ist eine öffentliche Anlage vorhanden, haben Eigentümer:innen die Pflicht, sich hier anzuschließen“, betont die Juristin und Verbandsvorsteherin Antje Motz des WAZ Blankenfelde-Mahlow. „Das ist keine Option, kein nett gemeintes Angebot und schon gar keine Schikane des Verbandes – es ist grundsätzlich ein Muss.“

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Von Anfang an gute Vibes im Team

 




AUSBILDUNGSSTART 2025 – WELCOME DAY AM DNWAB-FIRMENSITZ

Von Anfang an gute Vibes im Team

Am 29. August 2025 begannen sechs junge Menschen ihre Ausbildung bei der DNWAB. Sebastian S., Max S., Alexander W., Max P., Charlie B. und Levi Z. starten in den Berufen Industriekaufmann, Anlagenmechaniker Fachrichtung Instandhaltung sowie Elektroniker mit der Fachrichtung Betriebstechnik. Die DNWAB setzt damit auch in diesem Jahr auf eine gezielte Nachwuchsförderung, um dem regionalen Fachkräftebedarf zu begegnen und die Zukunft des Unternehmens zu sichern.

  • Das neue Azubi-Team – Sebastian S., Max S., Charlie B., Max P., Alexander W. und Levi Z. – lernte am 29. August 2025 im Wasserwerk Eichwalde auch DNWAB-Geschäftsführer René Windszus kennen.
    Fotos (2): SPREE-PR/Petsch

  • Die sechs Auszubildenden mit ihren Ausbildern Conrad Schadock (für Anlagenmechaniker) Alexander Vettorazzi (für Elektroniker) und Nicole Zschoche (für die Industriekaufleute).
    Fotos (2): SPREE-PR/Petsch

Mal Regen und mal Sonnenschein – der Sommer 2025 strapazierte die Wetter-Nerven bei uns Menschen. Nicht bei den Zweckverbänden. Für sie gehört „Wetter“ zum Arbeitsalltag.

Fotos (2): SPREE-PR/Petsch

Im Mittelpunkt steht eine praxisnahe Ausbildung mit individueller Betreuung und einem vertrauensvollen Miteinander. Der Einstieg erfolgt traditionell mit dem „Welcome Day“, bei dem die neuen Auszubildenden ihre Ansprechpartner und Mit-Azubis kennenlernen. Anschließend beginnt die Ausbildung in den jeweiligen Fachbereichen mit einem strukturierten Ausbildungsplan und festen Mentoren.

Die Auswahl der Auszubildenden erfolgte über verschiedene Wege: Schülerpraktika, Ausbildungsmessen, Schulkooperationen sowie über die Unternehmenshomepage. Auch der enge Kontakt zur Arbeitsagentur spielt eine Rolle. Ausschlaggebend für die Entscheidung für die sechs waren u. a. das persönliche Auftreten und das Engagement der Bewerber während ihrer Praktika.

Die fachliche Betreuung übernehmen erfahrene Ausbilder aus den jeweiligen Bereichen. Zudem stehen ihnen feste Ansprechpartner in den Abteilungen zur Seite.

Ziel der DNWAB ist es, die Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss langfristig in das Unternehmen zu integrieren. Die Wasserbranche bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten, Entwicklungsperspektiven und Spezialisierungschancen. Die Übernahme hängt jedoch auch von den Leistungen während der dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit ab.

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Herbst Spülungen 2025 WARL

 




DIE TERMINE DER HERBSTSPÜLUNGEN 2025

Wann in Ihrem Wohnort und gegebenenfalls Ihrer Straße gespült wird?

Die Betriebsführerin Ihres Wasserver- und Abwasserentsorgers, die DNWAB, informiert Sie in der erschienenen WASSERZEITUNG, auf ihrer Website und in diesem E-Paper über die Termine und Zeiten der Leitungsspülungen.

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Immer im Sinne der Anlagen

 




„SOMMERLICHES APRILWETTER“ MACHTE IHREN ZWECKVERBÄNDEN NICHTS AUS

Immer im Sinne der Anlagen

Wetter – egal welches – ist für Ihren Ver- und Entsorger WARL Ludwigsfelde kein Problem. Schließlich könne man das eh nicht beeinflussen und müsse sich mit Mensch und Technik jeder Witterungs-Herausforderung stellen, so die Begründung.

Mal Regen und mal Sonnenschein – der Sommer 2025 strapazierte die Wetter-Nerven bei uns Menschen. Nicht bei den Zweckverbänden. Für sie gehört „Wetter“ zum Arbeitsalltag.

Fotos (2): SPREE-PR/Petsch

„Es ist ja unsere Aufgabe, Wasserversorgung und Abwasserableitung das gesamte Jahr über zu sichern“, meint Christian Gibmeier. Das schließe heiße Sommer, Dürren und Starkregen ein. Der Verbandsvorsteher aus Ludwigsfelde betont aber auch: „Der Wasserbedarf ist besonders in heißen Sommern konstant hoch. Da werden Pools befüllt, Rasen, Bäume und Pflanzen gegossen, man duscht häufiger. Das hat Auswirkungen auf unsere Anlagen. Je häufiger sie stark ausgelastet sind, desto schneller verschleißen sie und müssen erneuert werden. Was wiederum Auswirkungen auf die Preise und Gebühren hat.“

„Mitgefühl“ mit der Technik

Auf diese Ausnahmesituationen müssen die Fachleute bei den Verbänden und ihrer Betriebsführerin DNWAB vorbereitet sein. „Das sind wir auch“, betont Gibmeier. „Wenngleich das wechselhafte Wettergeschehen in den Sommermonaten 2025 hohe Anforderungen an unsere Branche gestellt hat.“ Begründung: „Während Hitze und Trockenheit die Trinkwasserabnahmemengen stark erhöhen, belasten Starkniederschläge die Abwasserkanäle, Pumpwerke und Kläranlagen. Zur Entlastung der Systeme könne jeder beitragen“, sagt er. Beispielsweise, indem bei Hitze in Spitzenlastzeiten vor allem auf Bewässerung und Poolbefüllung verzichtet wird und bei Starkregen Fehleinleitungen von Regenwasser über die Grundstücksentwässerungsanlagen vermieden werden.

Mitdenken für die Anlagen

Christian Gibmeier sieht hier nicht nur die kommunalen Versorger in der Pflicht: „Wasser ist eine endliche Ressource. Der bewusste Umgang mit unserem Lebensmittel Nr. 1 fängt bei jedem zu Hause an.“ Wenn in Trockenperioden ganz selbstverständlich Blumen, Nutzpflanzen, Rasen & Co. nur außerhalb der Spitzenzeiten Wasser bekämen und nicht mehr dazu aufgerufen werden müsse, dann sei bereits einiges geschafft – beim Umdenken im Sinne der Anlagen.

Mit passenden Maßnahmen

In Wasserwerken und an der Leitungsinfrastruktur wird vorbeugend viel getan, damit bei allen Witterungsszenarien die Ver- und Entsorgungssicherheit garantiert werden kann.

  • So hat der WARL – und tut es immer noch – in leistungsstarke, weniger anfällige und energiesparende Pumpen investiert.
  • Regelmäßige Inspektionen und Wartungen sämtlicher Anlagen verhindern deren Ausfall bei außergewöhnlichem Wettergeschehen.
  • Viele Pumpwerke sind ins Prozessleitsystem eingebunden, alle mittleren und großen Pumpwerke haben Frequenzumrichter, die automatisch auf große Wassermassen reagieren.
  • Mit hochmoderner Technologie werden im Rohrnetz Leckagen aufgespürt, die insbesondere bei Sommerspitzen zu Druckabfall oder gar längeren Versorgungsausfällen wegen Reparaturen führen könnten.
Wie Sie lesen, sind Sie bei jedem Wetter bei Ihrem Zweckverband gut aufgehoben.

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Vorausschauend noch mehr Versorgungssicherheit

 




Vorausschauend noch mehr Versorgungssicherheit

Bis 2027 soll das größte Wasserwerk des Zweckverbandes in Ludwigsfelde erweitert werden

Eine Rund-um-die-Uhr-Versorgungssicherheit mit Trinkwasser steht bei den Wasserverbänden an erster Stelle. Und doch zwingt uns alle das Wetter wie Ende Juni/Anfang Juli zum Neudenken im Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel.

Der WARL produziert es in ausreichender Menge und hat in der Vergangenheit gut vorgesorgt, damit es so bleibt. Die neue Rohwasserfassung in Großbeuthen gehört dazu. Doch für die Aufbereitung von so viel „Wasser-Grundstoff“ ist das Wasserwerk Ludwigsfelde nicht ausgelegt. Noch nicht. „Bis 2027 erhält es eine neue Halle mit sechs Filterkesseln, damit aus dem bei Großbeuthen geförderten Rohwasser gutes Trinkwasser gemacht und ins Netz eingespeist werden kann. Mit diesen dann zusätzlich möglichen 500 Kubikmetern Trinkwasser pro Stunde erhöhen wir die Versorgungssicherheit spürbar“, betont Verbandschef Christian Gibmeier und fügt hinzu: „Das ist vor allem in Hitzeperioden wichtig, damit das Verbundsystem unseres Betriebsführers DNWAB unterstützt wird.“

Für ein noch stabileres Verbundsystem

Von diesem genialen Konstrukt profitieren Kundinnen und Kunden des WARL, aber auch die der anderen drei Herausgeber-Verbände der Märkischen WASSERZEITUNG. Das heißt: Bei hochsommerlichen Temperaturen, wie kürzlich am Sommersonnenwende-Wochenende oder Anfang Juli, gerät so manches Wasserwerk an seine Aufbereitungsgrenzen. Dann helfen sich die sechs miteinander verbundenen Werke untereinander, damit bei etwa 215.000 Menschen in den Verbandsgebieten rund um die Uhr qualitativ erstklassiges Trinkwasser zur Verfügung steht.

Kein Freibrief für Wasserverschwendung

„Die wertvollste Ressource auf der Welt steht nicht unbegrenzt zur Verfügung – auch in unseren Breiten nicht“, mahnt Christian Gibmeier. „Wasserverschwendung kann für uns alle teuer werden. Insbesondere im Sommer sollte man sich während der Gartenbewässerung dessen bewusst sein.“

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