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Author: wz_admin

Rolando Villazón: Ein Weltstar vor Schloss Doberlug

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




Rolando Villazón.
Foto: Dario Acosta DG

Gewinnen Sie Freikarten für den Star-Tenor!

Rolando Villazón: Ein Weltstar vor Schloss Doberlug

Innerhalb der Brandenburgischen Sommerkonzerte beehrt der mexikanisch-französische Opernsänger erstmals Brandenburg mit einem Konzert. Und Sie können mit unseren Freikarten sogar dabei sein!

Da seine Urgroßmutter aus Österreich stammte, besuchte der junge Rolando in seiner Heimatstadt Mexiko-Stadt eine deutsche Schule und erlernte die Sprache seiner Vorfahrin. Die Alpenrepublik ist ihm auch dank seiner wiederholten Auftritte bei den Salzburger Festspielen, der Tätigkeit für die Mozartwoche in Salzburg und die dort ansässige Internationale Stiftung Mozarteum bestens vertraut.

Für seinen Abstecher in die Westniederlausitz hat der weltgewandte Tenor eine Setlist zusammengestellt, die sich aus diversen Genres bedient: große Arien der Operngeschichte von Mozart bis Puccini, Operetten-Hits und unvergleichliche italienische Canzone. Begleitet wird Superstar Villazón vom Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt unter der Leitung von Guerassim Voronkov.

  • Rolando Villazón – die Operngala

    Sa, 22. Juni 2024, 19:30 Uhr

    Schlosswiese Doberlug
  • Alles über den Ticketverkauf erfahren Sie auf www.brandenburgische-sommerkonzerte.org.

    Wenn Sie bei unserer Verlosung von 3×2 Freikarten Ihr Glück probieren möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an: wasser@spree-pr.com, Stichwort Rolando.

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Omas Silberlöffel als Ring am Finger

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




Der Weg zur freischaffenden Künstlerin im Havelland führte für Julia Striefler über eine Ausbildung zur Gymnastiklehrerin und ein Studium der Erziehungswissenschaften.
Fotos: SPREE-PR/Arbeit

Brandenburg liebt: Kunst

Omas Silberlöffel als Ring am Finger

Bereits zum 25. Mal laden die Kulturverwaltungen im Land Brandenburg am 4. und 5. Mai 2024 zu den Tagen der „Offenen Ateliers“. Künstlerinnen und Künstler aus allen Ecken der Mark präsentieren an dem Wochenende ein enormes kreatives Spektrum. Die WASSERZEITUNG zeigt ein Beispiel aus dem Havelland.

Es ist Anfang Februar, draußen pfeift ein kalter Wind. Im kleinen Bollerofen knistert Holz in den Flammen. Das Werkstatt-Häuschen, ganz hinten im Garten, wird dadurch kaum auf wohlige Temperaturen geheizt. Daher kann Julia Striefler hier im Winter nur wenige Stunden am Stück arbeiten. Ringsumher sieht es aus wie in einem rustikalen Laden, voller kleiner Dinge, die sich erst beim genaueren Hinsehen als Besteck zu erkennen geben. Zum Geburtstag „30 Jahre Havelland“ Anfang Dezember hatte auch die gebürtige Kölnerin Gäste bei sich empfangen – neugierig auf ihre Kunst. „Ich bin damit groß geworden, denn auch mein Vater arbeitet schon seit Jahrzehnten mit Besteck“, erzählt sie von den Ursprüngen ihrer Begeisterung für das Umfunktionieren von Messern, Gabeln und Löffeln. „Wir sind zusammen oft auf Märkte gegangen. Viele Leute erben ja Silberbesteck und hüten es wie einen Schatz. Irgendwann wird es aber unpraktisch, weil es nicht in die Spülmaschine kann und man es nicht jeden Abend putzen mag.“

Doch nur weil das Besteck im Alltag keine Verwendungen mehr findet, muss es nicht in den Keller abgeschoben werden. Julia Striefler haucht dem guten alten Silber neues Leben ein. „Omas Teelöffel könnte zum Ring werden, den man gerne trägt. Und das Gefühl von Wertigkeit bleibt erhalten.“

Einen neuen Nutzen finden

Für jedes Besteckteil findet die dreifache Mutter ein „Upgrade“. Aus Messern werden Flaschenöffner, aus Gabeln Kettenanhänger in Elefantenform. Löffel stehen plötzlich als Zahnstocher-Halter auf dem Esstisch oder die glattgeschlagene Laffe verwandelt sich in einen einzigartigen Ohrring. Besonders kunstvoll gestaltete – manchmal persönlich gravierte – Stiele werden zu Serviettenringen, Schlüsselanhängern oder Armreifen umgeformt. Ja, es sind Gebrauchsgegenstände mit humorvollem Pfiff! „Manchmal höre ich, oh, jetzt haben sie das arme Besteck kaputt gemacht. Aber ich finde es einfach sehr schön, wenn es wieder genutzt wird. Als was auch immer. Und dann wird es auch nicht so schnell schwarz.“ Von Reinigungstipps aus dem Internet mit Salzwasser und Alufolie rät die Silber-Fachfrau ab. „Jedesmal gibt es eine chemische Reaktion, die etwas von der Oberfläche wegnimmt. Es geht halt nichts über das ‚mechanische‘ Reinigen per Hand!“

Julia Striefler hat ganze Schubladen voller glänzendem Silberbesteck, findet immer wieder neues auf Flohmärkten. Noch! Produzenten gibt es nur wenige. Angst, dass ihr das Material ausgeht, hat sie aber nicht.

Ausstellung in Ribbeck

An den Tagen der „Offenen Ateliers“ am 4. und 5. Mai 2024 können Sie Julia Strieflers Arbeiten unter anderem im „Raum am Birnbaum“ im Alten Waschhaus Ribbeck bewundern. Bei Stein40 in Rathenow gibt’s jederzeit eine kleine Auswahl. Und am 6. und 7. Juli macht sie nochmal ein ganz eigenes „offenes Atelier“, zu Hause in der Werkstatt im Havelland. Dann sicher ohne Holz im Bollerofen.

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Wasserwirtschaft bringt sich bei der kommunalen Wärmeplanung ein

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




Auf dem Weg des Abwassers Richtung Kläranlage kann ihm eine gewisse Menge Wärmeenergie entzogen und – über Wärmetauscher und Wärmepumpe – zur dezentralen Wiederverwendung aufbereitet werden.
Grafik: SPREE-PR/G. Schulze

Unser Wasser: zum Trinken, Waschen – und Heizen!

Wasserwirtschaft bringt sich bei der kommunalen Wärmeplanung ein

Der Countdown läuft auch in Brandenburg. Alle Kommunen müssen bis Mitte 2028 die vieldiskutierte Wärmeplanung vorlegen. Anhand dessen sollen Bürgerinnen und Bürger etwa entscheiden können, ob der Anschluss an ein Fernwärmenetz für sie sinnvoll und überhaupt möglich ist. Oder ob sie eine individuelle Lösung brauchen. Beim Thema Wärme kommt – für manchen überraschend – auch die Siedlungswasserwirtschaft ins Spiel.

Nördlich der Hafenstraße von Frankfurt (Oder) reihten sich zu DDR-Zeiten Industrie und Gewerbe dicht aneinander: Schlachthof, Betonwerk, Seifen- und Gummiwerk, Zuckerfabrik. Mehrere Flächen lagen lange brach. Das Gelände der ehemaligen Wäscherei und des VEB Oderfrucht erwacht gerade aus seinem Dornröschenschlaf. Als Quartier „Nördliche Hafenstraße“ sollen hier 330 Wohneinheiten entstehen. „Für das Thema Wärmeversorgung haben wir eine Machbarkeitsstudie erstellt und alle Möglichkeiten vorbehaltlos in Betracht gezogen“, erzählt uns Eileen Kühl, Projektverantwortliche bei den Stadtwerken Frankfurt (Oder). „Die Investoren waren explizit auf der Suche nach klimaneutralen Lösungen und haben sich die Umgebung genau angesehen.“ Nur wenige hundert Meter entfernt befindet sich die Kläranlage der FWA Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH. Und siehe da: Eine Wärmenutzung des Schmutzwassers hätte das größte Potenzial.

Partner auf Augenhöhe

Fast 1 Megawatt thermische Energie könnte die Kläranlage liefern und damit sozusagen die Wärmegrundlast (Hauptwärmequelle) des Quartiers werden. Ans Fernwärmenetz würde es trotzdem angeschlossen, um Redundanzen zu haben und Spitzen abzudecken.

„Jetzt nehmen wir die konkreten Planungen vor“, berichtet Eileen Kühl vom Stand der Dinge.
„Für den Transport der Wärme vom Wärmetauscher auf der Kläranlage brauchen wir ein eigenes Leitungssystem mit entsprechender Isolierung, Vor- und Rückleitung, und dann eine Wärmepumpe, die unsere Ressource auf das nötige Wärmeniveau bringt.“

Die Zusammenarbeit mit dem kommunalen Abwasser-Partner FWA loben die Stadtwerke ausdrücklich. „Es ist toll, miteinander auf Augenhöhe zu arbeiten und als ob man der Kollege im Nachbarbüro wäre. Wir sind mit den sprichwörtlich offenen Armen empfangen worden“, so Eileen Kühl, „wir gehen mit unseren Ideen aufeinander zu und checken gemeinsam die Möglichkeiten.“

Ein Gebot der Zeit

Die ersten Wohnblöcke in der „Nördlichen Hafenstraße“ dürften zum Jahreswechsel bezugsfertig sein, ihre Vermietung ist für das Frühjahr 2025 vorgesehen. Im Sommer 2025 sollen die Bauarbeiten auf der Kläranlage Frankfurt (Oder) abgeschlossen werden und die Wärme (ab‑)fließen.

Darauf freut sich neben den Stadtwerken genauso der Eigentümer des Areals.
„Wenn wir über die Versorgung unserer Bevölkerung mit erstklassigem Trinkwasser und die umweltgerechte Entsorgung der Abwässer hinaus noch zur kommunalen Daseinsvorsorge beitragen können, tun wir das natürlich ausgesprochen gerne“, so Dipl.-Ing. Gerd Weber, Geschäftsführer der FWA Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH. „Es ist auch für uns ein Gebot der Zeit, für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sämtliche wirtschaftliche Möglichkeiten klimaneutraler Energie- und Wärmeversorgung zu unterstützen. Und genau darum geht es bei dem Projekt der Stadtwerke auf der FWA-Kläranlage: unserem geklärten Abwasser vor der Einleitung in die Vorflut noch wertvolles Potenzial zu entnehmen.”

Eine „Gemeinschaftsaufgabe“

Dass man das Wärmepotenzial von Abwasser auf sinnvolle Weise heben kann, ist in Deutschland bei Weitem nichts Neues. „Ob es aber insgesamt sogar 10 Prozent der Wärmeleistung erbringen kann, wie es ältere Theorien nahelegen, das halte ich für zu hoch gegriffen“, meint Dipl.-Ing. (FH) Mike Böge, Geschäftsführer des Instituts für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e. V. und Mitglied im Fachausschuss Abwasser-Wärmenutzung der DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall, im neuen Podcast der WASSERZEITUNG. „Ja, Abwasser ist eine charmante Wärmequelle für eine Wärmepumpe. Es schlägt die oberflächennahe Geothermie, die sehr schwanken kann, und die Luft-Wärme-Pumpe sowieso.“

Mike Böge kann aus seiner Erfahrung nur dazu raten, das Abwasser-Wärmepotenzial als dezentrale Lösung unbedingt zu nutzen. „Da, wo es Sinn ergibt“, fügt er ausdrücklich hinzu. Und man sollte es als kommunale Gemeinschaftsaufgabe der kommunalen Energie- und Wasserwirtschaft anpacken. So wie in Frankfurt (Oder).

  • Klaus Arbeit, Projektleiter WASSERZEITUNG Brandenburg

    Foto: SPREE-PR/Petsch

  • Kommentar

    Die Grenzen zwischen Wasser- und Energieversorgung verschwimmen. Auch jedes kommunale Unternehmen der stromintensiven Wasserwirtschaft, das mit Vernunft und Weitsicht arbeitet, erzeugt heutzutage Energie – in der Regel für den weitgehend netzautonomen Betrieb seiner Anlagen. Doch die Verantwortung für regionale Nachhaltigkeit reicht mittlerweile weit darüber hinaus. In den Rathäusern schauen die für die kommunale Wärmeplanung Verantwortlichen nun genauer hin. Und erkennen zunehmend das schlummernde Potenzial im Untergrund. Frankfurt (Oder) ist ein gutes Beispiel. Dem Wunsch nach dezentralen Lösungen mit kurzen Leitungswegen können gerade Abwasseranlagen – Hauptsammelbehälter wie Kläranlagen – auf perfekte Weise gerecht werden. Wir sehen einmal mehr: In der Wasserwirtschaft steckt unglaubliche Innovationskraft. Über dem unveränderlichen Aufgabenfundament – Trinkwasserherstellung und Abwasserentsorgung – entwickeln sich die Fachleute für unser Lebensmittel Nr. 1 zu wahren Wassermanagern. Das wirkt sich unmittelbar auf die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie die Karrieremöglichkeiten aus.

    Überzeugen Sie sich davon anhand der Angebote in unserer neuen WASSER JOBBÖRSE auf www.wasserzeitung.info. Einer unserer Herausgeber sprach jüngst von Talenteschmieden, in die sich die Unternehmen der kommunalen Wasserwirtschaft verwandeln. Ja, verwandeln müssen! Wenn Sie für Ihre berufliche Karriere auf Wasser setzen, ist eines sicher: Ihr Wissen bleibt in stetem (Zu-)Fluss!

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Diesmal: Heizwärme aus Abwasser und die Attraktionen des Seenlandes Oder-Spree

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




Foto: SPREE-PR/Petsch

Welches Potenzial hat die Abwärme in Deutschland?

Dipl.-Ing. (FH) Mike Böge ist Geschäftsführer des Instituts für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e. V. und Mitglied im Fachausschuss Abwasser-Wärmenutzung der DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall. Im neuen WASSERZEITUNG-Podcast erläutert er Möglichkeiten und Grenzen der Wärmeenergienutzung aus Abwasser.

Und wir lassen ihn vom Seenland Oder-Spree vorschwärmen!

WASSERZEITUNG Podcast

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Mit der MAWV-Trinkwasserampel ist es ganz leicht

Herausgeber: Märkischer Abwasser- und
Wasserzweckverband




Eine Ampel fürs Trinkwasser

Die MAWV-Trinkwasserampel funktioniert wie die Lichtsignalanlage im Straßenverkehr. Momentan steht sie auf Grün: Meist springt sie an warmen Tagen im April und Mai zum ersten Mal auf Gelb. Ab jetzt ist es wichtig, auf den Trinkwasserverbrauch zu achten. Und wenn der 2024er Sommer trocken und heiß wie in vergangenen Jahren wird, könnte die Trinkwasserampel durchaus auf Dauerrot umschalten. Für diesen Fall jetzt schon den nachhaltigen Umgang mit dem Lebensmittel Nr. 1 zu üben, kann nicht schaden. Denn Trinkwasser ist ein hohes Gut, das nicht unbegrenzt zur Verfügung steht.

Die Trinkwasserampel gibt Auskunft über die aktuelle Trinkwassersituation im Verbandsgebiet und ist auf der Website installiert.

ROT – bitte dringend den Trinkwasserverbrauch reduzieren, er übersteigt die Förderleistung der Wasserwerke

GELB – bitte gehen Sie sorgsam mit Trinkwasser um und senken Sie den Verbrauch, die Wasserwerke arbeiten am Anschlag

GRÜN – die Trinkwassernutzung ist uneingeschränkt möglich

Schauen also Sie ruhig öfter mal unter www.mawv.de vorbei, um die aktuelle Trinkwassersituation zu kennen.

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Sobald es nach Frühling riecht, freuen sich Leitungen und Zähler im Garten darauf, kontrolliert zu werden

Herausgeber: Märkischer Abwasser- und
Wasserzweckverband




  • Foto: Pixabay/ASSY

  • Foto: Pixabay/Ralph

  • Foto: Pixabay/Sabine Fassbender

  • Foto: Pixabay/Jürgen

Schon bald gewinnt der Frühling gegen den Winter, die Natur erwacht aus monatelangem Tiefschlaf. Solche Bilder sind dann wieder Balsam für unsere Seelen.

Sobald es nach Frühling riecht, freuen sich Leitungen und Zähler im Garten darauf, kontrolliert zu werden

Zwischenzeitlich roch es schon ganz schön nach Frühling, oder? So mancher bekam da bereits Lust auf den Frühjahrsputz oder schaute in seinem Garten nach dem Rechten. Gut so! Denn mit der Frühjahrskontrolle von Leitungen und Zählern in Ihrem schon bald wieder grünen Paradies wissen Sie rechtzeitig, ob Frost und Schnee unerwartete Spuren an Ihren Wasseranlagen hinterlassen haben. Wenn ja, könnten Sie vielleicht schon vor der Saison alles wieder in Ordnung bringen lassen und dann den Lenz genießen.

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„Nachwuchs“ in der MAWV-Familie

Herausgeber: Märkischer Abwasser- und
Wasserzweckverband




Gute Entscheidung!

„Nachwuchs“ in der MAWV-Familie

Seit Anfang dieses Jahres gehören die Gemeinde Rietzneuendorf-Staakow und der Ortsteil Waldow der Gemeinde Schönwald zum Verband.

Die kommunale Familie des MAWV hat zum Jahresanfang „Nachwuchs“ bekommen. Nun gehören die Gemeinde Rietzneuendorf-Staakow und der Ortsteil Waldow der Gemeinde Schönwald auch dazu. Die Ver- und Entsorgung erledigten die Gemeinden bisher in Selbstverwaltung mit Unterstützung vom Bauamt des Amtes Unterspreewald. Für die knapp 1.000 Einwohner sind mit dem Beitritt eine stabile, nachhaltige und zukunftssichere Ver- und Entsorgung bei kostendeckenden Gebühren gesichert. Denn die Gemeinden können auf das Know-how des leistungsstarken Verbandes zurückgreifen. Der MAWV hat jetzt 21 Verbandsmitglieder.

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Eine kurze lange Zeit

Herausgeber: Märkischer Abwasser- und
Wasserzweckverband




Foto: Gemeinde Schulzendorf

Kommentar

Eine kurze lange Zeit

Eigentlich sind 30 Jahre gar keine so lange Zeit. Und doch war es ein langer und manchmal auch holpriger Weg bis zum 30-Jährigen des MAWV. 14 Jahre davon habe ich miterlebt und mitgestaltet.

So lange bin ich Mitglied in der Verbandsversammlung (VV), seit Kurzem deren Vorsitzender. Wie Sie wissen, werden im sogenannten Wasserparlament sämtliche Entscheidungen getroffen – von Anlagenaustausch bis Zahlungsverpflichtungen. Das haben wir uns nie leicht gemacht, sondern oft um kleinste Details gerungen, damit die Gebühren für Sie fair und bezahlbar bleiben können. Graue Haare haben wir bekommen bei der Beitrags- und Gebührenproblematik, zu der das Bundesverfassungsgericht im Oktober ja neu entschieden hat. Wieder werden wir, wie nach vorangegangenen Gerichtsentscheidungen auch, eine neue Gebührensatzung erstellen und in der VV darüber diskutieren und abstimmen, um auf dem aktuell rechtlich sicheren Stand zu sein. Aber bei allen kleineren und größeren Problemen war auf eines immer Verlass: die zuverlässige Gewährleistung von Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung in enger Zusammenarbeit mit unserem Betriebsführer DNWAB. Daran soll sich in Zukunft auch nichts ändern.

Zum 30-jährigen MAWV-Verbandsjubiläum meine herzlichsten Glückwünsche!

Markus Mücke,

Vorsitzender der MAWV-Verbandsversammlung

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Hoffnung auf günstigere Angebote

Herausgeber: Märkischer Abwasser- und
Wasserzweckverband




Otto Ripplinger, kaufmännischer Leiter des MAWV, prüft akribisch die Angebote zur mobilen Entsorgung.
Foto: SPREE-PR/Petsch

Hinter den Kulissen des MAWV

Hoffnung auf günstigere Angebote

Wie der MAWV in der Winterausgabe der Märkischen WASSERZEITUNG berichtete, waren die Angebote der Ausschreibung für die mobile Entsorgung von mehr als 6.000 abflusslosen Sammelgruben und Kleinkläranlagen viel zu hoch – eine zweite Ausschreibung sollte folgen. Otto Ripplinger, kaufmännischer Leiter des Verbandes, mit den Einzelheiten.

„Diese zweite Ausschreibung steht seit Ende Januar im Ausschreibungsportal der Europäischen Union. Sie ist differenzierter und detaillierter. Warum soll jemand, bei dem die Entsorgung dank Saugstutzen an der Grundstücksgrenze schnell geht, dasselbe bezahlen wie jemand, bei dem die Fahrer schwere Schläuche schleppen oder mühsam mit ihrem Lkw auf die Grundstücke fahren müssen? Die neue Ausschreibung berücksichtigt mehr eine verursachergerechte Weiterberechnung der entstehenden Kosten.

Bis Ende Februar können Interessenten ihre Angebote abgeben. Wir erwarten nun günstigere Offerten als bei der letzten Ausschreibung. Dennoch werden sich die Gebühren für die mobile Entsorgung wohl spürbar erhöhen. Wie genau, werden wir sehen, wenn wir im März die Angebote ausgewertet haben. Der günstigste Anbieter bekommt den Auftrag. Seine kalkulierten Summen rechnen wir in Gebühren um und legen die Ergebnisse der Verbandsversammlung zur Abstimmung vor, sodass voraussichtlich ab 1. Juli 2024 dann die neuen Gebühren für die mobile Entsorgung gültig sein werden.

Apropos Saugstutzen

Seit Januar 2023 gilt ja laut 5. Änderung zur Schmutzwasserbeseitigungssatzung des MAWV im Verbandsgebiet die Stutzenpflicht. Etliche Kunden haben die Umsetzungszeit bis zum 30. September 2023 genutzt und können nun den Inhalt ihrer Sammelgruben über einen Saugstutzen abfahren lassen. Das wird sich ab Juli dann auch positiv bei der Abrechnung der mobilen Entsorgung bemerkbar machen. Wer noch keinen Stutzen hat, dem empfehle ich unsere Infobroschüre zum Saugstutzen. Da steht alles drin, was Sie darüber wissen müssen. Das Heft finden Sie unter anderem auf der Website unter Aktuelles/Merkblätter und Broschüren. Sie können es zu den Sprechzeiten auch beim Verbandssitz in der Köpenicker Straße in Königs Wusterhausen abholen, und wir senden es Ihnen gern auch per E-Mail zu.“

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Fast 16 Mio. Euro für Investitionen

Herausgeber: Märkischer Abwasser- und
Wasserzweckverband





Es kann weitergehen: Die Trinkwasserrohre für die Transversale liegen bereit. Und auch die nötigen Schächte wurden bereits zu einem Schönefelder Baustellenlagerplatz geliefert.
Fotos: MAWV

Umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen für die Versorgungssicherheit im Verbandsgebiet des MAWV

Fast 16 Mio. Euro für Investitionen

„Die wichtigste Investition, die du machen kannst, ist in dich selbst.” Der Satz stammt von Warren Buffett, DEM Top-Investor aller Zeiten. Er passt ziemlich gut zum MAWV. Denn auch der kommunale Verband investiert jedes Jahr in sich selbst, nämlich in seine Netze und Anlagen, und steigert damit seinen Wert.

2024 sind 15,9 Millionen Euro Gesamtinvestitionen in wasserwirtschaftliche Anlagen vorgesehen. Davon gehen im Trinkwasserbereich 6,2 Millionen Euro in die Erneuerung von Wasserwerken und Rohrnetzen, in die vorbeugende Instandsetzung und straßenbaubegleitende Maßnahmen. Im Schmutzwasserbereich schlagen 6,4 Millionen Euro zu Buche für Instandhaltungsmaßnahmen in beiden MAWV-eigenen Klärwerken Alt Schadow und Friedersdorf, für die Sanierung von Pumpwerken und die grabenlose Erneuerung von Schmutzwasserkanälen. Außerdem gehören Erschließungsmaßnahmen im Ortsteil Kablow-Ziegelei von Königs Wusterhausen und an der Transversale in Schönefeld dazu.

Die Kosten für Kanalsanierungen wie hier in Königs Wusterhausen gehören auch zu den im Wirtschaftsplan vorgesehenen Investitionen des MAWV in diesem Jahr.
Foto: MAWV

In Kablow-Ziegelei ist der 1. Bauabschnitt der Schmutzwassererschließung begonnen worden.
Foto: MAWV

Teilbereich Trinkwasser

Wasserwerke und Druckerhöhungsanlagen

Insgesamt fließen 2,2 Mio. Euro in den Erhalt und die Erweiterung von Trinkwasserkapazitäten sowie in die Modernisierung von Anlagen der Trinkwasserförderung und -gewinnung.

  • Regenerierung und Ersatzneubauten von 14 Brunnenstandorten
  • Neubau von Grundwassermessstellen
  • Erweiterung / Optimierung dazugehöriger Anlagentechnik an sechs Standorten

Trinkwassernetz

Insgesamt werden rund 4,215 km Trinkwasserleitung saniert oder erneuert.

Wichtigste Projekte:

  • Waßmannsdorf: Sanierung von 410 m Transportleitung
  • Neubau von Grundwassermessstellen
  • Zeuthen, Forstallee, Ersatzneubau von 580 m Leitung
Teilbereich Schmutzwasser

Schwerpunkt Anlagentechnik

Klärwerk Alt-Schadow:

1. Bauabschnitt

  • Erneuerung der Belüftungstechnik in beiden Belebungsbecken
  • Austausch der fünf alten Gebläse gegen drei größere und effizientere
  • Einbau neuer Steuerungstechnik für die Belüftungstechnik
  • Erneuerung der Fällmitteldosieranlage und des Speichertanks

2. Bauabschnitt

  • Installation einer neuen Brauchwasseranlage
  • Erneuerung der Zentrifuge zur Schlammentwässerung

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