Minimaler Aufwand – sprudelnde Wirkung
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WAL Wasserverband Lausitz

Gewinner Steffen Seelig und Siiri Werner von WAL-Betrieb.
Foto: WAL-Betrieb
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Gewinner Steffen Seelig und Siiri Werner von WAL-Betrieb.
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Das Jahr der letzten Eichung ist auf dem Zähler abgedruckt.
Foto: SPREE-PR/Archiv
Die Hauptwasserzähler im Versorgungsgebiet des WAL unterliegen den eichrechtlichen Bestimmungen und sind vor Ablauf der Eichgültigkeit durch geeichte Wasserzähler zu ersetzen. Die Eichfrist beträgt bei mechanischen Wasserzählern 6 Jahre. Dieser turnusmäßige Zählerwechsel wird vom WAL organisiert und realisiert.
Die Installation eines Gartenwasserzählers erfolgt in Eigenverantwortung des Grundstückseigentümers bzw. Nutzers durch eine zertifizierte Fachfirma für Heizung, Wasser oder Sanitär. Der Grundstückseigentümer bleibt auch Eigentümer des Zählers. Er ist für die Einhaltung der Eichfristen des Unterzählers, d. h. dessen Eichung bzw. Ersatz mit Ablauf der Eichfrist selbst verantwortlich.
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Foto: SPREE-PR/Rasche
„Vor dem Essen, nach dem Essen, Händewaschen nicht vergessen.“ – Was sich uns als Kinder eingeprägt hat, bleibt fürs ganze Leben im Gedächtnis. Und nicht nur das. Es geht uns sprichwörtlich in Fleisch und Blut über. Beispiel: Hände waschen!
Genau aus diesem Grund ist unserem Wasserverband der Kontakt zu Euch, den Mädchen und Jungen, zu den Schülerinnen und Schülern im Verbandsgebiet so außerordentlich wichtig. Wir wollen bei jeder sich bietenden Gelegenheit zeigen, dass Wasser eine kostbare Ressource ist und Euch anschaulich machen, mit welch hohem Aufwand aus Grundwasser aus dem Lausitzer Urstromtal Trinkwasser für Zuhause wird. Wir möchten Euch vermitteln, dass wir unser hochwertiges Lausitzer Wasser am besten nur in Küche und Bad gebrauchen – und im Garten vorzugsweise die Wassergeschenke des Himmels verwenden.
Der WAL wünscht Euch einen tollen, aufregenden Ferien-Sommer. Bei Sport und Spiel aufkommenden Durst bekämpft Ihr am besten mit Trinkwasser aus dem Hahn!
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Der Kaiser steht hinten rechts – sein Alleinstellungsmerkmal ist erkennbar der Schriftzug „Water-Recycling“.
Foto: SPREE-PR/Rasche
Wenn sich das Erscheinungsbild eines Unternehmens (engl. corporate design) ändert, dann denken wir dabei in aller Regel zunächst an das Logo. Doch alles, was nach außen wirkt, geht weit darüber hinaus. Es betrifft etwa auch die Fahrzeugflotte. So geschehen im Wonnemonat Mai bei WAL-Betrieb, als die Natur gerade den Farb-Turbo einlegte. Dem standen sechs Fahrzeuge – vom Lkw bis zum Kleintransporter – mit ihrem neuen Gewand nicht nach. Das Motto „Wir klären Abwasser für Sie“ prangt an ihren Seiten und macht den Zweck der Fahrt gleich deutlich.
Nicht nur sein „Kleid“, sondern auch der KAISER selbst ist neu. Dabei handelt es sich nicht um einen imperialen Mitarbeiter, sondern um ein hochmodernes Spezialfahrzeug. Genauer gesagt handelt es sich um ein kombiniertes Hochdruckspülfahrzeug mit Spülwasser-Rückgewinnung. Sein Vorgänger hatte seit 2009 täglich Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie Drainageleitungen gereinigt. Auch der „ALT-KAISER“ war bereits wesentlich robuster als herkömmliche Spülfahrzeuge und kam selbst bei stark verschmutzten Kanälen zum Einsatz. Doch nach 15 Jahren Dienst im Verbandsgebiet des WAL war Zeit für einen Wechsel. Dieser ist nun vollzogen, und auch das neue Fahrzeug kann nun eigene Aufgaben erledigen als auch bei externen Projekten seine Stärken ausspielen.
Das BHKW läuft mittlerweile so effektiv, dass der gewonnene Strom neuen Zwecken zugeführt werden kann. Kurzerhand ersetzte WAL-Betrieb einen alten, dieselbetriebenen Kleintransporter durch ein modernes Elektrofahrzeug. Somit fährt der angeschaffte „ID. Buzz“ von Volkswagen mit „Energie aus Abwasser“. Denn die in dem beschriebenen Prozess gewonnene Elektroenergie wird auch zum Laden des neuen Kleintransporters genutzt. Und die WAL-Betrieb-Flotte soll in den nächsten Jahren um weitere saubere E-Fahrzeuge wachsen.
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Foto: canva
Jede Kläranlage benötigt zwangsläufig eine sogenannte Vorflut. Dabei handelt es sich um ein Fließgewässer, in welches das gereinigte Abwasser eingeleitet wird. Damit Flüsse oder Bäche als Vorflut dienen können, benötigen sie einen Mindestdurchfluss. Ohne diesen würden sie durch die wenigen Restsubstanzen, die eine Kläranlage nicht entfernen kann, unnötig belastet. Genau aus diesem Grund wird der WAL die Kläranlage Großräschen zurückbauen und die bisher dort gereinigten Schmutzwässer künftig auf die Anlage nach Brieske überleiten. (Das entsprechende Konzept wird gegenwärtig im Verband erarbeitet.)
Die zwischen Großräschen und Senftenberg – in die Schwarze Elster – fließende Rainitza lässt keine Einleitungen mehr zu und bekommt dadurch die Chance zur Renaturierung. Ihr Verlauf ist seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wegen Industrialisierung und Bergbau, mehrfach verlegt worden. Eine vormals betonierte Trasse ist noch heute in Teilen erkennbar. Durch die Gewerbegebiete Laugkfeld und Grünstraße bis zur Mündung fließt die Rainitza durch unterirdische Rohre.
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Ja, es ist ein wenig wie Detektivarbeit, wenn der WAL jetzt auf die Suche nach möglichen Fehleinleitern geht.
Montage: canva
Weil die Biologie in den Reinigungsbecken empfindlich aus der Balance gebracht werden kann, müssen die schlimmsten Verunreinigungen am besten am Ort der Einleitung ausgemacht werden. Das ist Detektiv-Arbeit. „Ein mobiles Analysesystem wird uns zukünftig dabei helfen, sogenannte ‚Starkverschmutzer‘ ausfindig zu machen und eine verursachergerechte Abrechnung vorzunehmen“, so Verbandsvorsteher Christoph Maschek.
Hat ein Gewerbebetrieb besondere „Frachten“ einzuleiten, so muss dies bei der Anmeldung zur Schmutzwasserentsorgung beim WAL angegeben werden. Beim Verband sind lieferbare Qualitäten, sprich Grenzwerte für bestimmte Substanzen, genau definiert. „Es geht schlicht darum, Schaden von der Umwelt abzuwenden“, sagt Christoph Maschek.
Für die Abwasserreinigung auf der Kläranlage wird viel Sauerstoff benötigt, der rund um die Uhr mit großen Gebläsen in die Belebungsbecken eingebracht wird. Das Abwasser enthält spezielle Mikroorganismen, die diesen Sauerstoff benötigen, um beispielsweise Stickstoffverbindungen abzubauen. Kommen aber zu viele dieser Verbindungen von einem Starkverschmutzer auf der Kläranlage an, dann schaffen es die Mikroorganismen nicht mehr, die Umwandlung in gasförmigen Stickstoff zu vollziehen. Dann können die Tiere und Pflanzen in dem Gewässer (Vorflut), in das das gereinigte Abwasser aus der Kläranlage fließt, stark geschädigt werden.
Wenn etwa Stoffe und Substanzen eingeleitet werden, die die Biologie der Kläranlage gefährden – gemeint sind da z. B. Öle oder Benzin – dann wird die Abwasserreinigung empfindlich gestört und kann sogar ganz zusammenbrechen. Die neue Analytik ist auch dafür gedacht, um schnell reagieren zu können.
An welchen neuralgischen Punkten im Kanalnetz die Fehleinleitungen geschehen, lässt sich bisher nur ungefähr bewerten. Die neue Analytik wird den WAL zweifelsfrei auf die richtige Spur führen: „Die hochsensible mobile Spürnase installieren wir über einen gewissen Zeitraum im System und sammeln genaue Daten.“
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Verbandsvorsteher Christoph Maschek verdeutlicht mithilfe anschaulicher Experimente, wie ungewünschte Bestandteile aus dem Rohwasser entfernt werden können.
Foto: WAL
In die Ruhlander Heide, südwestlich von Senftenberg gelegen, brechen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders gerne auf. Am Wochenende gerne zum Spazierengehen, aber eben auch an Werktagen. Dann wollen sie in der Regel nach Tettau, wo unser wichtigstes Wasserwerk steht – das größte seiner Art in ganz Brandenburg. Es ist schlicht das Herz der Trinkwasserversorgung für weite Teile Südbrandenburgs. Wie dieses „am Schlagen“ gehalten wird, erfuhren Schülerinnen und Schüler am diesjährigen Weltwassertag (22. März).
Warum muss man Wasser belüften? Warum riecht es im Wasserwerk nach faulen Eiern? – Fragen über Fragen prasselten auf Verbandsvorsteher Christoph Maschek und seinen Technischen Controller Lutz Augstein ein, die alle geduldig beantwortet wurden. Das versteht sich doch von selbst! Genau darüber Bescheid zu wissen, wie das Grundwasser aus den Tiefen (ca. 30 m) des Lausitzer Urstromtals seinen Weg zu den heimischen Hähnen findet, sollte allen Kids bewusst sein. Sage und schreibe bis zu 440.000 Badewannen könnten die Brunnen an die Erdoberfläche befördern – pro Tag! Und vom „Betreten“ des Wasserwerkes bis zum „Lagern“ in der Reinwasserkammer durchläuft jeder kostbare Wassertropfen rund sechs Stunden lang das Aufbereitungsprozedere zum hochwertigsten Lebensmittel für uns alle. Danke für Euren Besuch, und bis zum nächsten Mal!
Den spannenden Fernsehbeitrag von „seenluft 24“ über den jungen Besuch könnt Ihr Euch hier nochmal ansehen:

Ist schon spannend, was so ein modernes Spülfahrzeug alles kann. Der Besuch am Zukunftstag war beeindruckt.
Foto: WAL
Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Das gilt erst recht für den beruflichen Weg, den Schülerinnen und Schüler einschlagen wollen. Beste Gelegenheit, mögliche Ausbildungen kennenzulernen, bietet der „Zukunftstag“.
Martin Günther weiß genau, womit er bei den baldigen Schulabgängern punkten kann, die am Zukunftstag (25. April) zu den Wasserexperten nach Senftenberg gekommen sind. Der Leiter des Bereiches Abwasser-Netze bei WAL-Betrieb präsentiert den jungen Besucherinnen und Besuchern unter anderem ein modernes Spülfahrzeug. Auch das Auto fürs „Kanal-TV“ steht zufällig gerade für eine Besichtigung vor dem Verwaltungsgebäude am Stadthafen parat. Wie die kleine Maschine durch die unterirdischen Kanäle fährt und Schwachstellen aufdeckt, zeigt sich direkt auf dem Display. Ein Bildschirm! Vertraute Technik für die Teenager … die dann auch noch Azubis aus allen drei Unternehmensbereichen trafen und deren persönlichen Erfahrungen aus der Lehre lauschten. Das konnte punkten! Denn tatsächlich konnte die Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH weitere Jugendliche für eine Ausbildung begeistern. So wurde aus einem Schnuppertag vielleicht eine gute Entscheidung fürs Leben.
Der nächste Zukunftstag findet in Brandenburg übrigens am 3. April 2025 statt.

Sabrina Berthold und Jonas Feichtinger – die beiden sind Auszubildende zur/zum Industriekauffrau/-mann.
Foto: WAL-Betrieb/Steffen Rasche
„Was bedeutet es für den Wasserverband Lausitz (WAL) und seinen Betriebsführer WAL-Betrieb, generationengerecht zu arbeiten?“
Dieser Frage hat sich der Facharbeiternachwuchs von WAL-Betrieb angenommen: die Azubis Industriekauffrau/-mann Sabrina Berthold und Jonas Feichtinger.
Wenn wir über unser kostbares Gut, das Trinkwasser, sprechen, dann geht es für uns um drei wesentliche Punkte: Nachhaltigkeit, Bezahlbarkeit und Ressourcenschutz.
Fangen wir vorne an! Nachhaltigkeit bedeutet, dass Wasserversorger bei ihrer Arbeit jederzeit die Zukunft im Blick haben. Unsere Versorgungs- und Entsorgungssicherheit heute darf nicht im Geringsten auf Kosten zukünftiger Generation gehen. Es ist wichtig, dass alle über den aufwändigen Weg des Wassers Bescheid wissen und sorgsam mit unserem Lebensmittel Nr. 1 umgehen. Damit die Wasserqualität auf höchstem Niveau bleibt, beschäftigen wir uns auch damit, wie Wasserverschmutzung reduziert und Abwasser wiederverwendet werden kann.
Dass jeder Mensch jederzeit Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser haben muss, versteht sich von selbst. Und der Griff zum Hahn darf auch nicht von der Sorge überschattet sein, es überhaupt bezahlen zu können. Permanente Investitionen in effiziente Technologien – einschließlich der Nutzung von Sonnenenergie für die Stromversorgung der Anlagen – sorgen dafür, dass der Preis des Trinkwassers und die Abwasserbehandlung angemessen und bezahlbar bleiben. Das funktioniert nur mit modernen Anlagen und Prozessen in unserem Wasserwerk und auf den Kläranlagen. Und darauf könnt Ihr Euch verlassen.
Sprechen wir darüber, wie wir unsere Ressource schützen. Unser Wasser – insbesondere das, das in Zukunft aus unseren Hähnen fließen soll – muss vor jeder Form von Verschmutzung bewahrt bleiben.
Müllentsorgung in der Natur, erst recht in der Nähe von Gewässern, ist ein absolutes No-Go. In der Landwirtschaft kommt es darauf an, Düngung auf das Unvermeidbare zu reduzieren.
Generell muss das der Natur entnommene Wasser so optimal wie irgendwie möglich gebraucht werden, in der Agrarwirtschaft etwa durch entsprechende Bewässerungstechniken.
Lasst uns alle gemeinsam dafür sorgen, dass der kostbare Schatz Wasser erhalten bleibt, ohne eine finanzielle Belastung zu werden. Sauberes Wasser für alle Generationen gewährleisten wir durch verantwortungsvollen Umgang mit unserer Ressource. Jede und jeder kann helfen!
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Wasser marsch – im Bild (v.l.n.r.) Brunnenbauer Lutz Harp (Erbauer), OSL-Landrat Sigurd Heinze, WAL-Verbandsvorsteher Christoph Maschek und Senftenbergs Bürgermeister Andreas Pfeiffer.
Foto: WAL
Entdecken oder shoppen, Abenteuer oder Kultur. Der Aktionstag „Offenes Senftenberg“ bot für jeden Geschmack und jedes Interesse die passenden Türen. Auch die Teams vom Wasserverband Lausitz (WAL) und seines Betriebsführers WAL-Betrieb baten zum entspannten Kennenlernen hinein. „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, erinnert WAL-Verbandsvorsteher Christoph Maschek das stete Kommen und Gehen am Stadthafen. Auf dem Markt und später am Hafen hatte der WAL als stimmungsvolles Lockmittel die Weberknechte aufspielen lassen. Die Drum-Show – bereits Tradition und ein Garant für gute Laune – verfehlte ihre Wirkung nicht und sorgte für die nötige Aufmerksamkeit.
Höhepunkt des Tages war die Einweihung eines weiteren Trinkwasserbrunnens auf dem Senftenberger Markt, aus blauem spanischem Granit. „Dieses robuste Material passt gut in das innerstädtische Ensemble“, freut sich Christoph Maschek, „Granit ist ein Symbol für Qualität und Beständigkeit.“
Der Trinkbrunnen – apropos Beständigkeit – steht an historischer Stelle. Denn bei der Sanierung des Marktes hatten die Bauarbeiter die Reste eines Brunnens freigelegt. Mit dem erstklassigen Wasser des WAL heißt es also: Zurück in die Zukunft!
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Foto: SPREE-PR/Petsch


Foto: Florian Läufer

Foto: S. Rasche
Vielleicht verschaffen Sie sich vom Aussichtsturm „Rostiger Nagel“ zunächst einen Überblick über die bevorstehenden Kilometer um den See, der wassertouristisch noch nicht nutzbar ist. Wer anschließend noch Kraft in den Knochen hat, möge den nahen Kletterfelsen „Landmarke Sedlitzer Turm“ besteigen. Oder sich mit dem Fahrrad auf der Seenland-Route (mit 16 Seen!) zum nächsten Gewässer bewegen.
Möglicher Startpunkt: Bahnhof Sedlitz Ost (RB49, RB7, RB13, RB18)

Foto: S. Rasche
Auch im 51. Jahr seiner Existenz dürfte das Prachtexemplar vor den sprichwörtlichen Toren der Kreisstadt neue Fans finden. Einen explizit ausgeschilderten Wanderweg rund um den See gibt es zwar nicht. Aber Sie können sich am Seerundweg (18 km) für Radfahrer orientieren. Am Senftenberger See (Familienpark) startet übrigens auch die Wanderung „Vier-Teiche-Tour“ (9 km). Idealerweise verbinden Sie den Sport mit einem Event! Am 10. und 11. August veranstaltet Senftenberg sein jährliches Hafenfest.

Foto: Florian Läufer

Foto: Johanna Henschel
Den Parsteiner See „teilen sich“ der Barnim und die Uckermark (Nordufer). Für Camper gibt es ein überaus lauschiges Plätzchen in unmittelbarer Wassernähe. Etwas weiter entfernt, aber unbedingt beim Abstecher hierher zu berücksichtigen, sind die Orte Chorin (Klosterruine) und das Ökodorf Brodowin, u. a. mit Hofladen. Mögliche Touren zum oder inkl. See finden Sie auf www.barnimerland.de.

Foto: A. Lang
Während der Landesgartenschau in Prenzlau 2013 entdeckten nicht nur Tausende Besucher, sondern auch die Einheimischen ihren Unteruckersee neu. Das Motto „Stadt küsst See“ hat sich als Werbespruch gehalten, der (heutige) Seepark ist eine beliebte Flaniermeile. Die „SeenTour“ führt Sie als Radrundweg (Markierung: weißes Quadrat mit blauen Wellen) um den See, ebenfalls der Wanderweg „Prenzlau-Seehausen“ (Markierung: blauer Balken). Zum Rasten laden mehrere Badestellen und Picknickplätze ein.

Foto: Tourismusverband Havelland/Steven Ritzer

Foto: Gemeinde Neuhausen/Spree

Foto: SPREE-PR/Arbeit
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Foto: Tom Schweers
Bis der 7 x 6 Meter große Air-screen vom „Mobilen Kino Uckermark“ aufgeblasen ist, dauert es nur wenige Minuten. Dann steht es sicher, wo immer im Nordosten Brandenburgs gewünscht. Das tragbare Open-Air-Kino samt Zubehör passt in einen mittelgroßen Pkw-Anhänger.
Zwischen Juni und September bauen die Cineasten vom Multikulturellen Centrum Templin (MKC) ihr Set fast jedes Wochenende zweimal auf. Und das an Orten, die den Menschen bestens vertraut sind: an der „Grillstulle“ in Götschendorf, der Eisschmiede Pinnow, im Gemeindehaus von Blankenburg oder an der Klosterruine Boitzenburg. Auch klassische Veranstaltungsorte sind dabei, wie die Freilichtbühnen von Lychen und Liebenwalde. Zur wahren Landpartie werden die Vorführungen auf Gütern, wie dem Boltenhof oder in Zernikow und Kerkow. Ganz abgesehen von Sehenswürdigkeiten, wie der Wasserburg Gerswalde oder dem Jagdschloss Schorfheide, die sich ebenfalls erneut in eine Kino-Kulisse verwandeln werden. Auf dem Programm stehen 2024 sowohl internationale Blockbuster wie „Barbie“ und „Indiana Jones“, deutsche Erfolge à la „Wochenendrebellen“ als auch Specials wie die Stummfilme mit Livemusik.
Bei einem Ausflug aufs Land darf natürlich ein kongeniales Catering nicht fehlen. Und dabei überraschen die Kino-Abende der Uckermärker: Von klassischem Grillgut über lokale Wildspezialitäten bis hin zu erlesenen japanischen Suppen reichen die Buffets. Die kinobegleitenden Gastro-Angebote verwandeln das „Mobile Kino Uckermark“ nicht selten in regelrechte Dorffeste. Immerhin muss ja mindestens bis zum Einbruch der Dunkelheit gewartet werden – eher noch ein paar Minuten länger –, bis der Gong ertönt und die Vorstellung endlich beginnen kann. Über Programm und Kartenkauf können Sie sich online informieren. Da Wettergott Petrus bedauerlicherweise nicht zu den Angestellten des MKU gehört, kann es unter Umständen am herbeigesehnten Kinotag eine kurzfristige Absage geben. Dies ist jedoch die große Ausnahme. Hoffentlich auch in diesem Sommer.

Unter dem Motto „JETZT“ steht in diesem Jahr die 12. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals „FILM OHNE GRENZEN“ in Bad Saarow am Scharmützelsee. „Jetzt“ sei absolute Gegenwart, schreiben die Organisatoren auf ihrer Homepage – ein Weckruf sei es auch, und ebenso die Stunde, da die Zeit ihre Vergänglichkeit entblößt. Das „Landfestival“ in der ländlich-herzlichen Atmosphäre der Kulturscheune Gut Eibenhof wählt jedes Jahr ein anspruchsvolles Schwerpunktthema. Vom 12. bis 15. September gibt es rund 20 Filme unterschiedlicher Genres, Lang- und Kurzfilme, auch Animationsfilme. Und: Das Publikums-Festival (ohne Preisverleihung!) lockt mit kulinarischen Genüssen.