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Mein Traumberuf – und es riecht gar nicht so schlimm

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Unsere Serie: Die MWA als Arbeitgeber (2)

Mein Traumberuf – und es riecht gar nicht so schlimm

Dass Kinder in die Fußstapfen ihrer Eltern treten, kommt im Handwerk häufig vor. Was Mama und Papa voller Leidenschaft vorleben, wirkt auf den Nachwuchs durchaus anziehend. Der umgekehrte Fall ist eher die Ausnahme, also dass die Eltern etwas „nachmachen“. Aber so geschehen – bei der MWA!

Was haben Turnier-Paintball und die Arbeit in einem Abwasserteam gemeinsam? – Wenn du es gut machen willst, musst du Teamplayer sein! Diese Erkenntnis entnimmt der Autor dieses Beitrages aus seinem Interview mit Justin Badstieber. „Beim Paintball war mein Vater der Vorreiter“, verrät der 25-jährige Abwassertechniker der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH gegenüber der WASSERZEITUNG. „Ich bin irgendwann mal mitgefahren, habe mitgespielt und richtig Spaß gehabt.“ Wenn der junge Mann über seine liebste Freizeitbeschäftigung spricht – neben dem Motorradfahren! – dann gerät er unweigerlich ins Schwärmen: „Das ist ein unfassbar cooler Teamsport. Sie müssen sich das wie Schach auf einem Spielfeld vorstellen, mit viel Taktik und Kommunikation.“ Justin spielt für die „Outlaws Berlin“. Bei den monatlichen Spieltagen der Paintball-Liga (Ja, die gibt es tatsächlich!) trifft er im Kremmener Ortsteil Staffelde auf Gleichgesinnte aus allen Teilen Deutschlands.

MWA-Monteur Justin arbeitet Seite an Seite mit seinem Vater. Gemeinsam werden die nötigen Werkzeuge eingeladen.

Foto: SPREE-PR/Petsch

www.mwa-gmbh.de/karriere

Aus Praktikum wird Ausbildung

Bei seiner Berufswahl schaute der gebürtige Königs Wusterhausener auf mehr als den größten Spaß-Faktor. In der 10. Klasse absolvierte er ein zweiwöchiges Schülerpraktikum bei der DNWAB, dem Betriebsführer mehrerer Zweckverbände rund um seine Heimatstadt, und fing – bildlich gesprochen – Feuer. „Ich konnte alle Abteilungen kennenlernen, mir Wasserwerke, Kläranlagen und Abwasserpumpstationen anschauen“, beschreibt Justin seine ersten prägenden Eindrücke von der Branche. Die Entscheidung für eine Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik war gefallen!

„Ein ganz großer Punkt für mich war die Zukunftssicherheit dieses Jobs im öffentlichen Dienst“, lässt der Facharbeiter seine damaligen Überlegungen Revue passieren. „Wasser und Abwasser gehören zur alltäglichen Infrastruktur – dafür braucht man immer Personal!“

Ein Traumberuf – auch für Papa

Weil er in seinem Ausbildungsbetrieb nicht bleiben wollte, hält Justin Ausschau nach einem neuen Arbeitgeber. Er sucht nach Stellenausschreibungen in seinem Beruf und bewirbt sich initiativ bei der MWA. „Hier gibt es super Kollegen und jeder kann sich auf den anderen verlassen“, bestätigt sich sein gutes Gefühl bei der Vertragsunterzeichnung. „Mittlerweile konnte ich sogar schon viele Weiterbildungen machen, dafür bin ich wirklich sehr dankbar.“ Jeder Tag sei anders, aber immer gehe es um die verantwortungsvolle Aufgabe, das Abwasser umweltgerecht zu entsorgen. In den Zweier-Teams der Monteure übernimmt er auch schon die Leitung. „Ich bin in einem Traumberuf und könnte mir nichts besseres vorstellen.“ Dass der Sohn so „super zufrieden“ ist, bringt auch seinen Vater dazu, bei der MWA anzuheuern, wo beide Generationen nun Seite an Seite arbeiten.

Nur der Po gehört aufs Klo

Doch eines „stinkt“ Justin am Thema Abwasser – nämlich, dass es unter jüngeren Menschen so viele falsche Vorstellungen darüber gibt. „Es existieren sicher schönere Gerüche auf dieser Welt als in der Kanalisation“, verdruckst sich Justin einen Lacher. „Ich finde, Abwasser riecht gar nicht so schlimm. Da vermischt sich ja vieles. Die Leute duschen, die Waschmaschine läuft. Teilweise riecht es an den Pumpwerken sogar regelrecht nach Shampoo.“

Sein Blick auf die Ressource Wasser hat sich durch Ausbildung und Berufserfahrung ziemlich verändert. „Es fängt schon morgens beim Duschen und Zähneputzen an, dass da nicht ständig der Wasserhahn läuft.“ Und wenn er sieht, dass jemand Essensreste in der Toilette verschwinden lassen will, mahnt er mit erhobenem Zeigefinger: „Hey, nur der Po gehört aufs Klo!“

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Ohne Strom kein Wasser

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Unser Trinkwasser – hoch energetisch

Ohne Strom kein Wasser

Es ist eine Floskel, wenn es um den Energiebedarf von Kommunen geht: Die größten „Stromfresser“ sind in der Wasserwirtschaft zu finden. Und das heißt eben auch, dass Elektro-Fachkräfte unabdingbar für Ver- und Entsorger sind.

Elektromeister Mario Braatz mit dem ersten MWA-Azubi zum Elektroniker für Betriebstechnik Marlon Berger an einem Schaltschrank.

Foto: SPREE-PR/Petsch

Angefangen bei den Förderbrunnen und Aufbereitungsstufen in den Wasserwerken, über die Druckerhöhungsstationen im Verteilnetz bis hin zu den Pumpstationen auf dem „Rückweg“ des Schmutzwassers zur Kläranlage mit ihren aufwändigen Reinigungsstufen: Es ist schon eine gewaltige Menge Strom von Nöten, um sowohl das Trink- als auch das Schmutzwasser „am Laufen“ zu halten. „Unsere komplette Technik wird elektrisch angetrieben und sobald der Strom ausfällt, sobald eine Steuerung ausfällt, sobald eine Regelung nicht mehr da ist, läuft keine Pumpe mehr“, beschreibt Mario Braatz, Meister für Elektrische Mess-, Steuerungs- & Regelungstechnik (EMSR), was es unbedingt zu verhindern gilt.

Mit seiner Weiterbildung vom Monteur zum Meister begründete die MWA 2018 ihre neue Elektroabteilung. Mittlerweile gehören ein weiterer Facharbeiter und ein EMSR-Betriebsingenieur zum Team, das sich abwechslungsreichen Tätigkeiten widmet. „Es geht um Instandhaltung, Wartung und Reparaturen.

Nebenbei bauen wir kleine Schaltanlagen auch selbst oder komplettieren bestehende. Es gibt die Baubetreuung, wir beschäftigen uns mit neuer Software, sind im Kontakt mit Servicetechnikern und Fachfirmen“, zählt Mario Braatz gerade einen Bruchteil seines praktischen Alltags auf, von den administrativen Aufgaben im Büro ganz zu schweigen. All dem widmet sich nun auch der erste MWA-Azubi zum Elektroniker für Betriebstechnik – ausgestattet mit einer ganzen Reihe digitalem Equipment. „Ohne Laptop, ohne Programmiertools, ohne entsprechende Adapterkabel, Software und ähnliches kann man mittlerweile an vielen unserer Anlagen nicht mehr viel ausrichten!“

Beteiligt ist der Nachwuchs auch am laufenden Update des Prozessleitsystems mit seinen Dutzenden Komponenten, das unter anderem auf den mobilen Geräten der Monteure gecheckt werden kann. „Insofern darf unser Azubi seine digitalen Kenntnisse aus dem Privaten hier gerne mit einbringen“, zwinkert der Meister. Und freut sich, dass seine so wichtige Elektroabteilung weiter wächst und gedeiht.

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Bodo Krause: „Wir werden von vielen Menschen als attraktive Region wahrgenommen.“

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Interview mit dem neuen Verbandsvorsteher des WAZV „Der Teltow“

Bodo Krause: „Wir werden von vielen Menschen als attraktive Region wahr­genommen.“

Wird ein Bürgermeister neu ins Amt gewählt, trägt er sprichwörtlich „viele Hüte“. So ist es auch für Bodo Krause, seit Anfang April Rathauschef in Kleinmachnow. Von seinem langjährigen Amtsvorgänger Michael Grubert übernahm er ebenso die ehrenamtliche Aufgabe des Verbandvorstehers des WAZV „Der Teltow“. Grund genug für die Mittelmärkische WASSERZEITUNG, sich zu einem Antrittsbesuch einzufinden – und einem Interview.

Bodo Krause, geboren 1969 in Konstanz, wurde am 16. Februar 2025 zum Bürgermeister der Gemeinde Kleinmachnow gewählt. Der Diplom-Kaufmann ist verheiratet und hat eine Tochter. Seit 2005 lebt er in Kleinmachnow, wo er sich neben der Politik auch als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr engagiert.

Die Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserzweckverbands (WAZV) „Der Teltow“ wählte Bodo Krause am 8. April 2025 einstimmig für acht Jahre zum neuen, ehrenamtlichen Verbandsvorsteher. Michael Grubert, der seit 2009 die Verbandsleitung innehatte, wurde in den Ruhestand verabschiedet.

Foto: SPREE-PR/Arbeit

Herr Krause, Sie sind jetzt seit knapp fünf Monaten der neue Verbandsvorsteher des WAZV „Der Teltow“. Wie gut kennen Sie den Verband und seinen Betriebsführer MWA bereits?

Ich kenne ihn schon relativ gut, weil wir uns operativ viel austauschen. Bislang habe ich aber eher mehr mit den Kunden des Verbandes zu tun gehabt.

Das Thema Wasser ist Ihnen ja nicht fremd, denn Sie waren auch im Umweltausschuss vorher aktiv. Da geht es ja auch um die Daseinsvorsorge.

Ja, die Daseinsvorsorge ist da sicherlich ein Thema. Und eine Sache ist mir aufgefallen und die habe ich mir auch für meine Amtszeit vorgenommen: einen engeren Austausch herbeizuführen. Was zum Thema Wasser im Ausschuss ankommt, ist zu wenig.

Die Wasserthematik unterscheidet sich von den meisten anderen kommunalpolitischen Belangen durch ihre Langfristigkeit. Da muss wirklich in Generationszeiträumen und unter variablen Bedingungen gedacht werden. Es gibt Fragestellungen, die die nächsten 30 – 40 Jahre betreffen – und das bei knappen Mitteln und permanent wechselnden politischen Entscheidungsträgern.

Da eine Langfristigkeit reinzubringen, erfordert einen wesentlich besseren Wissensstand über die strategischen Notwendigkeiten der Wasserver- und vor allem der Schmutzwasserentsorgung.

Wir werden ja auch in den Medien mit dem Thema Wasser zunehmend konfrontiert. Es gibt Niedrigwasserberichte, wir hören von sinkenden Gewässerpegeln auch in unserer Region. Ist das etwas, wo Sie jetzt qua Amt einen Blick drauf haben?

Das Thema ist unglaublich vielschichtig, und das macht es so schwierig. Wir leben ja hier in einer Gegend, wo wir gerade erst anfangen, uns über das Thema Wasser Gedanken zu machen. Unterhalten Sie sich doch mal mit Leuten aus Colorado oder Saudi-Arabien! Dort ist man uns meilenweit voraus, erstens in der Frage, wie wichtig ist Wasser? Für die ist es nämlich überlebenswichtig. Und zweitens in der Frage, wie geht man technisch damit um? Damit will ich sagen: mit diesen Leuten können Sie über Wassermanagement reden. Wir sind da im Vergleich noch Anfänger.

Wir müssen gucken, bei welchen Themen wir gute Voraussetzungen haben, um sie auf dem Wasserweltmarkt einzubringen. Wenn ich das richtig im Blick habe, sind wir in Deutschland nach wie vor führend im Bereich der Pumpentechnik. Generell aber haben wir zu dem Thema Wasser noch eine Menge Aufklärungsbedarf zu leisten.

Was halten Sie für das Erfolgsrezept hier vor Ort, dass wir bei der Ver- und Entsorgungssicherheit auf höchstem Niveau bleiben? Worauf werden Sie als Verbandsvorsteher besonderes Augenmerk legen?

Wir müssen zwei gegenläufige Entwicklungen bedenken. Auf der einen Seite wird in unserem Verbandsgebiet die Bevölkerungszahl sicherlich weiterhin steigen. Auf der anderen Seite läuft der Wasserverbrauch für meine Begriffe eher gegen einen Grenzwert. Das hat auch damit zu tun, dass das Thema “Wasser sparen” sehr ins Bewusstsein der Menschen gedrungen ist. Da ist vieles geleistet worden, vom Wassersparduschkopf über Brauchwasserverwendung in Toilettenspülung bis hin zu Wassermanagement im Gartenbereich. Ich nehme wahr, dass sich die Menschen viel Gedanken darüber machen, wie sie den eigenen Wasserverbrauch vernünftig einhegen. Übrigens: Für die Wasserentsorger darf man ab und zu gerne mal die Spülung laufen lassen, ansonsten haben wir mit unseren Kanalisationen nämlich ein Problem.

Wasser muss fließen, 365 Tage im Jahr, dafür wird investiert. Sie werden 2026 eines der modernsten Wasserwerke Brandenburgs hier bei sich in der Gemeinde in Betrieb nehmen. Sind Sie stolz drauf?

Das ist eine Frage, die ich mir noch nie gestellt habe. Stolz verbinde ich eher mit einer individuellen Leistung und den Zusammenhang erkenne ich hier nicht.

Ich halte es einfach für wichtig. Es ist eine Frage der Schaffung von Versorgungssicherheit in unserem Verband und für mich eher eine Selbstverständlichkeit, das zu machen. Mit der Erweiterung des Wasserwerkes können wir die Förderkapazität um das Zweieinhalbfache erhöhen und ein redundantes Versorgungssystem schaffen – mit viel Sicherheit!

Aber die Wasserversorgung ist ja nur ein kleiner Schritt auf einer langen Strecke von Themen, die wir im Verband adressieren müssen. Wenn wir darüber reden, dass wir Daseinsvorsorge krisensicher machen wollen, dann bedeutet das auch, den Krisenfall zu bedenken. Und das ist eine Sache, die mir bei unserem Betriebsführer MWA imponiert. Es wird nachgedacht und vorbereitet.

Vorbereitet sein müssen wir auch, was die Wasser-Fachkräfte der Zukunft angeht. Was ist Ihr flammender Appell an baldige Schulabgänger: Schielt nicht nach Berlin, bleibt hier!?

Das nehme ich anders wahr. Berufsausbildung wird sehr häufig und sehr gerne ortsnah gemacht. Und dafür haben wir schon eine breite Auswahl vor der Tür. Ich habe den Eindruck, dass die jungen Menschen, die hier aufwachsen, diese Region als lebenswert wahrnehmen und schauen, wie man hier für seinen Broterwerb sorgen kann. Auch im Rathaus ist es nicht so, dass sie die Leute hierhertragen müssten. Wir werden von vielen Menschen als attraktive Region wahrgenommen.

Wie sehen Sie den Anteil der Wasserwirtschaft an der lokalen Wertschöpfung und kann man da noch eine Schippe drauflegen?

Wir fragen sehr spezifische Bauleistungen ab und haben hier durchaus Firmen, die das leisten können. Allerdings steht das europäische Ausschreibungsrecht Vorhaben im Wege, wenn eine bestimmte Grenze überschritten wird. Aber es gab eine Veränderung, die uns in einem erheblichen Ausmaß Aufträge lokal vergeben lässt. Übrigens beklagen sich lokale Gewerbebetriebe überall in Europa darüber, dass sie europäischer Konkurrenz ausgesetzt sind. Dass man hier die Grundlagen ein bisschen verändert, um im wahrsten Sinne des Wortes die Kirche im Dorf lassen zu können, ist sehr hilfreich.

Gibt es in Kleinmachnow einen Lieblingsplatz am Wasser?

Eine meiner Laufstrecken führt um den Machnower See herum.

Vielen Dank für das Gespräch!

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Umstellung auf SMART METER erledigt

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




25.050 moderne Wasserzähler in den MWA-Betriebsführungsgebieten installiert

Umstellung auf SMART METER erledigt

Das war ein gewaltiger Batzen Arbeit für die Monteure der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH. Aber jetzt ist die Umstellung auf digitale Funkzähler (SMART METER) geschafft – und die positiven Effekte werden sich schnell bemerkbar machen. Für Kunden wie Unternehmen!

Auch der Zählerstand von Helen A. und ihrer Familie aus Kleinmachnow erreicht die MWA zukünftig dank SMART METER (fast) von ganz alleine.

Foto/Montage: SPREE-PR/Petsch

Keine Ablesekarten mehr. Keine Sorge mehr, den Stichtag zu verpassen oder einen fatalen Zahlendreher zu übermitteln. Das ist die eine Seite. Eine nahezu automatisierte Abwicklung der Jahresabrechnung vom „Einsammeln“ der Daten bis zum Aussenden der Rechnungen – die andere. Innerhalb von fünf Jahren hat der Betriebsführer der Wasser- und Abwasserzweckverbände „Der Teltow“ und „Mittelgraben“ rund 25.050 der modernen Zähler verbaut. Aber Achtung: Die seit 2020 vorgenommene Umstellung betrifft NICHT Ihren Gartenwasserzähler; dieser muss auch weiterhin auf die althergebrachte Weise abgelesen und die Daten müssen pünktlich mitgeteilt werden.

Warum erfolgte die Umstellung auf die neuen Funkwasserzähler überhaupt? Und wie funktionieren diese Geräte? – Auf der Website www.mwa-gmbh.de finden Sie im Bereich „Infowelt“ viele interessante Infos über die Vorzüge der Smart Meter.

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Monitoring mit digitaler Technik

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Die Grafik veranschaulicht, wie die Ergebnisse der Geräuschlogger in der dazugehörigen App dargestellt werden.

Montage: canva

Monitoring mit digitaler Technik

Hör mal, wie es fließt!

Unser Grundwasser wird mit großem Aufwand aus den Tiefen geholt und zum Lebensmittel Nr. 1 höchster Qualität aufbereitet. Deshalb ist es der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH wichtig, dass jeder einzelne Tropfen an einem Wasserhahn ankommt.

Dass eine Wasserleitung bricht oder eine Havarie erleidet, wird niemals komplett auszuschließen sein. Aber ein immer wachsameres Auge für seine unterirdische Infrastruktur zu haben, ist – dank ausgeklügelter Technik – immer einfacher.

Beispiel: Ultraschall-Leckage-Ortung. „Wir haben in den vergangenen Monaten mehrere Systeme ausprobiert und sind von den Möglichkeiten begeistert“, bilanziert Jörg Rüdiger, Meister für Trinkwasser bei der MWA.

Bei diesem raffinierten Verfahren werden sogenannte Geräuschlogger für ein lokales Monitoring in einem genau definierten Bereich etwa auf Schieber oder Hausübergabepunkte gesetzt. Und dann lauschen sie im wahrsten Sinne des Wortes in die Leitungen hinein. „Ob es auch nur die kleinsten Leckstellen in den Trinkwasserleitungen gibt, können die Algorithmen genau unterscheiden und fast auf den Zentimeter genau lokalisieren.“ Auf einer App mit Ampelfarben-Agenda sehen Jörg Rüdiger und seine Kollegen ganz genau, wo alles sicher fließt (grün), ein Check anzuraten wäre (gelb) oder möglicherweise Gefahr in Verzug ist (rot).
„Wir lernen unser Leitungssystem ganz neu kennen“, begeistern den Meister die Möglichkeiten der smarten Technik. „Die Geräuschlogger können mit Modulen gekoppelt werden, die neben Leckagen auch Druckverluste registrieren.“ Am Ende des Tages geht es darum, Wasserverluste auf ein Mindestmaß zu reduzieren und Leckagen zu beseitigen, bevor sie in einen teuren und aufwändigen Leitungsbruch eskalieren.

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Wir spülen die Rohre

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Montage: canva

Wir spülen die Rohre

In der Gemeinde Kleinmachnow und in Teilen Michendorfs werden noch bis Ende April die Trinkwasserleitungen gespült. Betroffene Haushalte erhalten rechtzeitig Informationen!

Rohrnetzspülungen sind notwendig, um Ablagerungen von Eisen, Mangan oder Kalzium zu beseitigen. Es wird empfohlen, während der Spülzeiten kein Trinkwasser aus der Leitung zu entnehmen. Auch Geschirrspüler und Waschmaschinen sollten zu dieser Zeit nicht in Betrieb sein, um zu verhindern, dass die gelösten Ablagerungen in die Hausanschlüsse eingespült werden. Die Ablagerungen sind gesundheitlich vollkommen unbedenklich.

Aktuelle Infos zu den Trinkwasser- Rohrnetzspülungen finden Sie auf der Internetseite der MWA.

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Osterfeuer – Wärme und Gemeinschaft

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Die Rückkehr von Sonne und Wärme, der Siegeszug über den dunklen Winter, werden mit Osterfeuern gefeiert.

Foto: SPREE-PR/Arbeit

Unser Tipp

Osterfeuer – Wärme und Gemeinschaft

Für einen stimmungsvollen Einstieg ins Osterwochenende locken auch dieses Jahr zahlreiche Osterfeuer in unserer Region Besucher an. Meist werden diese von den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren organisiert, die bereits Wochen vorher mit dem Holz (ein-)sammeln beginnen. In der Gemeinde Michendorf dürfen Sie am Karsamstag gleich aus drei Angeboten auswählen: bei der Ortswehr in der Potsdamer Straße 57, Am Herthasee (ab 17 Uhr) und in der Stückener Dorfstraße 6 (ab 19  Uhr). Auch in Bergholz-Rehbrücke geht es bei Sonnenuntergang los. Erst am Ostersonntag werden in Ruhlsdorf, auf der Wiese am Röthepfuhl, die Flammen ab 18:00 Uhr lodern. Wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest!

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Felix von Streit: “Es braucht einen steten selbstkritischen Blick.“

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Foto: MWA

Editorial

Pfiffige Innovationen fürs Funktionieren nutzen

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

als Wasserver- und Abwasserentsorger gehören wir zu den sogenannten Unternehmen der Daseinsvorsorge. Diese sind für nicht mehr und nicht weniger verantwortlich, als den Alltag „am laufen“ zu halten. Um das zu garantieren, braucht es einen steten selbstkritischen Blick. Diesen schärfen auch die Ergebnisse der jüngst vorgelegten Kundenzufriedenheitsbefragung, über die wir diesmal berichten. Sie alle sollen nicht den geringsten Anlass dazu haben, über die Leistungen des Betriebsführers der Wasser- und Abwasserzweckverbände „Der Teltow“ und „Mittelgraben“ die Stirn zu runzeln.

Unsere Kundinnen und Kunden zuverlässig und – natürlich! – unterbrechungsfrei ver- bzw. entsorgen zu können, erfordert eine vorausschauende Betrachtung unserer gesamten Infrastruktur. Potenzielle Schwachstellen wollen wir beseitigen, bevor sie uns Probleme bereiten. Wie pfiffige Geräuschlogger dabei behilflich sind, erfahren Sie ebenfalls in Ihrer neuen digitalen WASSERZEITUNG!

Ich wünsche Ihnen angenehme Lektüre!

Herzlichst – Ihr Felix von Streit, MWA-Geschäftsführer

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MWA – das leisten wir!

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




MWA – das leisten wir!

Als Betriebsführer der beiden Wasser- und Abwasser Zweckverbände (WAZV) „Der Teltow“ und „Mittelgraben“ stellt die Mittelmärkische Wasser- und Abwasser GmbH (MWA) die zuverlässige Lieferung von hochwertigem Trinkwasser und die umweltgerechte Entsorgung des Schmutzwassers sicher. Zu jeder Tages- und Nachtzeit laufen dafür die Maschinen einer fein abgestimmten technischen Infrastruktur: Brunnen, Pumpen, Rohrsystem. Was das in Zahlen (Stand Dezember 2024) bedeutet, zeigen wir Ihnen hier!
WAZV „Der Teltow“
  • Einwohner

    66.817

  • Trinkwasser-Förderung in m³

    3.615.582

  • Fläche in km²

    91

  • Brunnen

    16

  • Wasserwerke

    2

  • Leitungsnetz (Trinkwasser) in km

    371

  • Druckleitungen (Schmutzwasser) in km

    50

  • Kanalnetz (Schmutzwasser) in km

    258

  • Fäkalienannahmestation

    1

  • Klärwerk*

    1

  • * der Berliner Wasserbetriebe BWB
  • Schmutzwasser Pumpwerke

    94

WAZV „Mittelgraben“
  • Einwohner

    23.405

  • Fläche in km²

    108

  • Trinkwasser-Förderung in m³

    1.098.869

  • Leitungsnetz (Trinkwasser) in km

    171

  • Wasserwerke

    3

  • Brunnen

    11

  • Kanalnetz (Schmutzwasser) in km

    104

  • Druckleitungen (Schmutzwasser) in km

    35

  • Schmutzwasser Pumpwerke

    47

  • Kleinkläranlage

    1

  • Fäkalienannahmestation

    1

Seit der Gründung der beiden Wasser- und Abwasserzweckverbände „Der Teltow“ am 14. August 1992 und „Mittelgraben“ am 9. Oktober 1992 ist kräftig in die Infrastruktur investiert
worden. Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung funktionieren auf höchstem Niveau.

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Klo mit Mülltonne „verwechselt“

Herausgeber: MWA Kleinmachnow




Verzopfungen wie hier im Bild legen über kurz oder lang die stärkste Pumpe lahm.
Foto: MWA

Da geht uns die Pumpe

Klo mit Mülltonne „verwechselt“

Textilien, Waschlappen, Damenbinden, Feuchttücher – es gibt kaum einen Haushaltsartikel, der noch nicht aus dem Schmutzwasser gefischt wurde. Dieser Entsorgungsweg ist nicht nur definitiv falsch, sondern am Ende teuer für alle.

Toilettenpapier sollte der einzige „Feststoff“ sein, der in den unterirdischen Kanälen landet. Davon bleibt nach wenigen Metern kaum ein größeres Stück übrig, da sich der Hygieneartikel im Fluss schlicht auflöst. Nicht so bei anderer Fracht, selbst wenn Hersteller – im Fall von feuchtem Toilettenpapier – auf der Verpackung den Anschein erwecken, eine Entsorgung ins Klo sei gar kein Problem. Doch, das ist es!

Denn auf dem Weg zur Kläranlage kommt eins zum anderen und formt am Ende eine „unkaputtbare“, teils mehrere hundert Kilo schwere Verzopfung. Und die ruiniert auf Dauer auch die potenteste Pumpe. Die Reparatur geht dann gehörig in Geld – das Geld sämtlicher Kunden! Denn Abwassergebühren unterliegen einem solidarischen Finanzierungssystem. Insofern treiben vermeidbare Havarien die Fixkosten für alle unnötig in die Höhe.

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