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Schnell noch die Wasserzähler und Leitungen einmummeln!

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




Foto: SPREE-PR/Gückel

Sind Ihre Anlagen schon winterfest?

Schnell noch die Wasserzähler einmummeln!

Die Dahlien sind ausgegraben, die Gartenmöbel eingemottet, frostempfindliche Kübelpflanzen stehen im kühlen Keller – aber an den Wasserzähler hat niemand gedacht? Dann wird‘s höchste Zeit, denn die ersten Minusgrade hatten wir ja bereits.
Eingefrorene Zähler können im schlimmsten Fall bersten, was unnötige Kosten verursacht.
Mit einfachen Tricks lassen sich alle Wasserversorgungsanlagen im und am Haus winterfest machen:  

  • Überprüfen Sie die Räume, in denen Wasserzähler installiert sind, auf die dort vorherrschende Temperatur. Sie muss auf jeden Fall Plusgrade haben.
  • Schauen Sie nach, ob die Fenster ausreichend abgedichtet sind, sodass Frost keine Chance hat, „einzusteigen“.
  • Es empfiehlt sich, bei Frost die Türen und Fenster generell geschlossen zu halten.  
  • Frostgefährdete Wasserzähler packen Sie am besten mit Dämm- oder Isolationsmaterial ein. Im Außenbereich bieten sich Isolier- oder Thermohauben aus dem Baumarkt oder Internethandel an.

So (aus-)gerüstet kommen Sie und Ihre Wasseruhren gut durch den Winter.

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11,8 Millionen Euro will der KMS 2025 in seine Netze und Anlagen „stecken“

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




Investitionen sichern stabile Ver- und Entsorgung

11,8 Millionen Euro will der KMS 2025 in seine Netze und Anlagen „stecken“

„Wir wollen dann mal wieder bauen!“ wird auch 2025 das Credo beim KMS sein. Ver- und Entsorgungssicherheit sind Lebensqualität, und die soll rund um die Uhr erhalten bleiben. Die Höhe der Gebühreneinnahmen bestimmt, was sofort umgesetzt wird und was später erledigt werden kann. Wo genau im kommenden Jahr investiert werden soll – ein Überblick.

Alle Vorhaben schreibt der Wasser-Abwasserdienstleister in seine jährlichen Wirtschaftspläne, die von der Verbandsversammlung beschlossen werden. „Die Investitionsplanungen erfolgen auf der Grundlage unserer geltenden Konzepte für die Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung“, konkretisiert Verbandsvorsteherin Heike Nicolaus. „Außerdem werden aktuelle Havarie- und Störungsstatistiken sowie Baumaßnahmen anderer Aufgabenträger oder Erschließungsmaßnahmen berücksichtigt.“ Heißt: Wo hat es häufig Rohrbrüche gegeben, wo ist die Leitung bereits besonders lange in der Erde und bruchanfällig, wo wollen Stadt oder Gemeinde eine Straße erneuern? „Dann schauen wir gemeinsam mit unserem Betriebsführer DNWAB, ob die dort verlaufenden Leitungen auch eine Instandsetzung gebrauchen könnten. So muss die Fahrbahn nur einmal geöffnet werden, die Belastungen für die Anwohner halten sich in Grenzen“, erklärt Heike Nicolaus.

Die zwei wichtigsten Maßnahmen

Gemäß Wirtschaftsplan 2024 sollen zum einen geschätzt 3 Mio. Euro in die Schmutzwassererschließung des Ortsteils Lindenbrück fließen. Hier müssen auch rund 100 Grundstücke an die Kanalisation. Sie liegen in der Trinkwasserschutzzone II des Wasserwerks Lindenbrück und dürfen keine Fäkaliengruben mehr haben.

Zum anderen wird es mit der Sanierung der Trinkwasserleitungen aus den Jahren 1930 bis 1970 in Rangsdorf weitergehen.

Die Details
  • Lindenbrück

    • Länge des neuen Kanals: 1.450 m, 3.100 m Abwasserdruckleitung, 1 Pumpwerk
    • Baudauer: im Verlauf des Jahres 2025
  • Rangsdorf

    • Länge der neuen Leitung: insgesamt 1.267 m (Langobardenstraße, Normannenallee, Zülowpromenade und südliches Sachsencorso)
    • Baudauer: Januar bis September 2025
    • Ersatzneubau mittels Rohrvortrieb in geschlossener Bauweise – nur im südlichen Sachsencorso wird auf 141 m das Berstlining-Verfahren* angewendet
    • Alle Hausanschlüsse, die nicht aus PE HD (Polyethylen high density) sind, werden ersetzt

*Berstlining eignet sich für Leitungserneuerungen bis 200 Meter. Bei diesem umweltschonenden, grabenlosen Verfahren wird ein neues Rohr mit größerem Durchmesser in das vorhandene alte eingezogen und zerstört dieses dabei.

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Das Online-Kundenportal bietet mehr Komfort, Kontrolle und viele Vorteile

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




Unsere Fotomontage zeigt einen großen Vorteil des Kundenportals IN der Hand: Es kann überall (auch unterwegs) auf jedem Endgerät genutzt werden.

Fotos/Montage (3): SPREE-PR/Petsch; Schulze

Ab auf die Couch – mit Ihrem digitalen KMS-Ordner

Das Online-Kundenportal bietet mehr Komfort, Kontrolle und viele Vorteile

Haben Sie sie schon entdeckt, die neue Bequemlichkeit beim KMS Zossen? Ganz praktisch von zu Hause aus können Sie seit einiger Zeit nahezu alle Dienstleistungen Ihres Zweckverbandes nutzen.

„Dazu gehören das Eingeben der Zählerablesedaten, das Lastschriftmandat, die Änderung Ihrer Kundendaten, Zwischenrechnungen und vieles mehr. Dafür brauchen Sie keinen Termin mehr zu vereinbaren, müssen nicht in der Telefonleitungsschlange warten oder zu den Sprechzeiten vorbeikommen. Wann immer Sie wollen, können Sie die benötigten Formulare in Ruhe auf der Website ausfüllen. Dann nur noch klicken – und schon ist Ihr Anliegen an uns abgeschickt“, fasst Heike Nicolaus die Vorzüge des Online-Angebots zusammen und nennt weitere: „Die Jahresverbrauchsabrechnung kann online eingesehen und heruntergeladen werden, das Installateurverzeichnis ist abrufbar und ermöglicht den schnellen Kontakt zum Fachmann. Infos zu technischen Anlagen runden das Angebot ab“, so die Verbandsvorsteherin.

Einmal registrieren – immer nutzen

Um das Kundenportal nutzen zu können, muss man sich mit seiner Kundennummer, einer E-Mail-Adresse und selbst gewähltem Passwort hier registrieren – und schon kann’s losgehen. Rund um die Uhr ist Ihr KMS dann für Sie da.

Auch für den kommunalen Dienstleister hat Ihre Kontaktaufnahme übers Kundenportal Vorteile. „Wir müssen Dokumente und Formulare unserer Kunden nicht mehr doppelt und dreifach in die Hand nehmen, die bessere Erreichbarkeit des Zweckverbandes und die vereinfachte Kommunikation macht unsere Kunden flexibler und damit zufriedener“, ist Verbandsvorsteherin Nicolaus sicher. Und: „Selbstverständlich bleiben der Kundenservice vor Ort und am Telefon erhalten.“

Ihre Vorteile im Überblick

■ 24/7 „geöffnet“
■ sicherer Zugang und Datenschutz beim Datenaustausch
■ alle Ihre Daten schnell auf einen Blick einsehbar
■ Sie können Ihre Daten selbstständig ändern
■ kürzere Auskunftswege: Es müssen nicht mehr mehrere Mitarbeiter für einzelne Anliegen kontaktiert werden
■ Transparenz für Sie als Kunde, da Sie jederzeit und einfach Zugriff auf all Ihre Daten beim KMS haben

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Die neue MÜSE hilft dabei, den Energiebedarf auf der Tandemkläranlage Zossen zu decken

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




Freuen sich über die Inbetriebnahme der MÜSE auf der Tandemkläranlage in Zossen: Werner Hahnheiser vom Ingenieurbüro BEV Ingenieure aus Königs Wusterhausen, Axel Schwedt, technischer Mitarbeiter bei der KMS, und Sven Hennig, Gruppenleiter Abwasserbehandlung bei der DNWAB (v. l.).
Fotos (3): SPREE-PR/Petsch

Das neue Gerät auf der Tandemkläranlage in Zossen wird wesentlich dazu beitragen, den anfallenden Überschussschlamm zu entwässern.

Aus jeder Perspektive ein Schmuckstück, die neue Anlage zur maschinellen Überschussschlammeindickung, kurz MÜSE.

Selten war eine Abkürzung so sinnvoll

Die neue MÜSE hilft dabei, den Energiebedarf auf der Tandemkläranlage Zossen zu decken

Wie gut, dass man in Deutschland Abkürzungen mag. Wer möchte schon immer wieder „maschinelle Überschussschlammeindickung“ sagen? Da klingt „MÜSE“ doch gleich viel effizienter. Und für Effizienz sorgt die Anlage auch.

Sie ist der letzte Baustein der Faulungsanlage auf dem Gelände der Abwasserreinigungsanlage des KMS in Zossen. Am 13. November 2024 wurde die MÜSE bautechnisch abgenommen und konnte loslegen. Womit? „Sie entwässert in Zukunft den anfallenden Klärschlamm maschinell, der zuvor statisch eingedickt wurde“, erklärt Verbandsvorsteherin Heike Nicolaus. „Damit steigt der Gehalt der Trockensubstanz im Schlamm, der in den Faulturm geschickt wird.“ Je besser dieser Schlamm entwässert ist, desto höher wird die Gasmenge, die der KMS aus dem Faulschlamm gewinnen kann. „Die Gasmenge wiederum wirkt sich direkt auf den Energieumfang aus, der uns für den Betrieb der Tandemkläranlage Zossen zur Verfügung steht“, führt die Verbandsvorsteherin weiter aus. Das werden zukünftig dank MÜSE weit mehr als die jetzt schon 30 Prozent sein.

Einfache Wirkungsweise

Das Entwässerungsprinzip ist denkbar einfach: In einem geschlossenen Kasten transportiert ein zwei Meter langes, wie ein Sieb fein durchlöchertes Endlos-Förderband den ankommenden Schlamm, aus dem allein durch die Schwerkraft das Wasser heraustropft.

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Brandenburg liebt: Theater

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




Das Staatstheater Cottbus im weihnachtlichen Outfit.

Foto: Marlies Kross

Brandenburg liebt: Theater

Weihnachtstheater für die ganze Familie

Nach der Hast durch die Monate schalten wir unseren oft so hektischen Alltag im Advent einen Gang runter. Und lassen uns etwa in den Theatern Brandenburgs in fremde Welten entführen. Wir haben in Cottbus, Schwedt, Senftenberg und Brandenburg/Havel nachgefragt, woran sich Familien jetzt erfreuen können.

  • Cottbus

    Als Tochter eines Räuberhauptmanns wächst Ronja im Schutz einer rauen, aber liebevollen Bande auf. Als sie älter wird, freundet sie sich mit Birk, dem Sohn des Anführers der verfeindeten Borkas an. Die beiden Räuberkinder geraten zwischen die Fronten ihrer sturen Väter und lernen, selbst Entscheidungen zu treffen, die ihre Freundschaft über die Feindschaft ihrer Familien siegen lässt.

    Das Staatstheater Cottbus bringt Astrid Lindgrens Kinderbuch-Klassiker „Ronja Räubertochter“ – gespickt mit Räuberliedern aus dem wilden Kosmos einer mutigen Heldin – auf die Bühne. Regisseurin Jule Kracht erzählt von der Kraft, sich auf andere verlassen und so scheinbar Unüberwindbares überwinden zu können.
    Die nächsten Familienvorstellungen im Großen Haus (Schillerplatz 1, Cottbus) gibt es am 14. Dezember (18 Uhr), 25. Dezember (11 Uhr) und 27. Dezember (11 Uhr).

    Karten erhalten Sie im Besucherservice und unter www.staatstheater-cottbus.de.

  • Senftenberg

    Einen Tag vor Weihnachten ist es höchste Zeit, fürs Fest einkaufen zu gehen und einen Tannenbaum zu holen. Doch statt der ganzen Besorgungen kommt Pettersson mit einem verstauchten Fuß nach Hause. Muss nun alles ausfallen? Pettersson war schon immer ein Meister im Improvisieren und so bastelt er mit Findus‘ Hilfe einen Baum mit Holzlatten, Ästen und jeder Menge Klimbim. Und so wird der Baum immer bunter und einzigartig. Schnell erfährt die Nachbarschaft von Petterssons Missgeschick und lässt nicht lange auf sich warten. Am Ende wird Weihnachten besonders gesellig.

    „Petterson und Findus kriegen Weihnachtsbesuch“ auf der Probebühne des Theaters „neue Bühne“ in Senftenberg u. a. am 9., 10. und 12. Dezember (10 Uhr), am 15., 21., 23. und 25. Dezember (15 Uhr).
    Karten für die szenische Lesung erhalten Sie unter Tel.: 03573 801-286 oder karten@theater-senftenberg.de.

  • Brandenburg an der Havel

    In einem märchenhaften Königreich feiert man die Taufe von Prinzessin Aurora. Alles läuft ganz wunderbar, die Feen bereiten dem Baby ein phantastisches Fest … alle, bis auf eine: die böse Fee Carabosse, die man – vermutlich nicht ganz versehentlich – „vergessen“ hatte, zum Fest zu laden. Sie dankt es mit einem Tod bringenden Fluch, den die gute Fliederfee aber gerade noch abmildern kann: zu einem sehr langen Schönheitsschlaf …

    Carola Söllner erzählt die Geschichte zur Musik von Peter I. Tschaikowski (Brandenburger Symphoniker) bei dieser musikalischen Lesung mit Ballett neu und frisch. Es tanzen Mitglieder der Kasmet-Ballett-Company.

    Karten für die Vorstellungen im Großen Haus am 8., 25. und 26. Dezember (16 Uhr) unter Tel.: 03381 511-111 oder auf www.brandenburgertheater.de

  • Schwedt/Oder

    „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt“ – Sie erinnern sich an die etwas eigenwillige Ziege? Ihretwegen verstößt ein Schneider seine drei Kinder. Die Geschwister ziehen in die Welt, um etwas aus sich zu machen und einen Beruf zu erlernen. Jedes erhält am Ende ein magisches Abschiedsgeschenk: ein Tischlein-deck-dich, einen Goldesel-streck-dich und einen Knüppel-aus-dem-Sack. Welch wundersame Abenteuer die Geschwister auf ihrer Reise erleben und welche Rollen dabei der Zauberer Aldous von Rübenschmalz und eine Hexe namens Walpurga Drachenzahn spielen, lässt sich beim Besuch des deutsch-polnischen Märchenspaßes herausfinden. Mitreißende Musik, ein phantasievolles Bühnenbild und farbenfrohe Kostüme entführen in eine Welt, in der es noch wahre Wunder gibt.

    Tickets für die Vorstellungen am 17. Dezember (10 Uhr), 18. + 19. Dezember (9 und 11 Uhr), 24. Dezember (14 Uhr), 25. Dezember (15 Uhr) gibt’s unter Tel.: 03332 538-111 und per E-Mail an kasse@theater-schwedt.de.

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Wassermanagement – eine Aufgabe für alle!

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




Drei der acht Partner im „Wasserverbund Niederlausitz“ sind Mitherausgeber der WASSERZEITUNG: die LWG Cottbus, der GWAZ Guben und der WAC Calau. Das Bild entstand während der Unterzeichnung des Gründungsvertrages Ende April. Weitere Partner sind herzlich willkommen!

Foto: zweihelden

Ob bei Leitungs-, Brauch- oder Niederschlagswasser:

Wassermanagement – eine Aufgabe für alle!

Mithilfe von mehreren neu gegründeten kommunalen Gemeinschaften packt die märkische Siedlungswasserwirtschaft die Herausforderungen rund um das Lebensmittel Nr. 1. an. Auf lange Sicht soll unsere existenzielle Ressource Trinkwasser gesichert werden – auch als Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung, etwa den Strukturwandel der Lausitz. Und auch die Wirtschaft selbst kann einiges beim Trinkwassermanagement tun, um den Gebrauch auf einem absolut notwendigen Niveau zu halten.

Ohne Frage leben wir in einer Zeit, in der Wasser immer mehr zum zentralen Thema wird. Sei es wegen der klimatischen Einflüsse oder – wie im Fall der Lausitz – des strukturellen Wandels der regionalen Wirtschaft: Ein smarter und vorausschauender Umgang mit unserer lebenswichtigen Ressource ist unabdingbar. Kommunale Arbeitsgruppen wie der „Wasserverbund Niederlausitz“ oder der „Trinkwasserverbund Lausitzer Revier“ wollen nichts anderes, als die Art und Weise der heutigen Wasserversorgung zukunftsfähig zu machen. Interkommunale Verbundsysteme entstehen, die flexibel auf die Bedürfnisse von Industrie und Gewerbe, Tourismus und Bevölkerung reagieren können.

Die Kraft der Kooperation

Weil unser Wasserkreislauf keine Verwaltungsgrenzen kennt, ist es nur folgerichtig, dass auch die traditionelle Wasserwirtschaft aus ihren Begrenzungen herauswächst. Wie WAL-Verbandsvorsteher Christoph Maschek im neuen Podcast der WASSERZEITUNG (deezer, spotify) erläutert, werden Gemeinschaften gebildet, „ … um den Investoren und der Bevölkerung das Signal zu senden: Die Wasserversorgung ist sicher. Ich kann alle Beteiligten nur ermuntern, dort voranzugehen, um die regionalen Investitionsschwerpunkte wasserseitig zu unterstützen.“

Mit dem mehrfach unter Beweis gestellten Willen zur Innovation und der Kraft der Kooperation lädt die Siedlungswasserwirtschaft insbesondere alle Wasser-Großabnehmer ein, auch selbst Impulse für ein verantwortungsvolles Wassermanagement zu setzen.

Die gratis Himmels-Lieferung

Neben dem Trinkwasser aus der Leitung ist dabei insbesondere ein Augenmerk auf das himmlische Wassergeschenk ratsam: Niederschlag. „Das wird in den Konzepten potenzieller Ansiedler berücksichtigt“, berichtet Christoph Maschek aus dem Lausitzer Revier. „Um zum Beispiel die Löschwasserversorgung vorzuhalten, hat man ja auch Zisternen zu bauen. Damit kann man sehr effizient das Regenwasser auffangen und zwischenspeichern.“ In den gesetzlichen Grenzen, in denen man das dürfe, würde man die lokale Wirtschaft auch zu diesen Themen beraten.

Und selbst das Wasser, das mangels eines unterirdischen Speicherplatzes nicht aufgefangen wird, könnte noch Nutzen bringen. Gerade bei zunehmenden Starkregenereignissen gerät das Volumen selbst üppigster Zisternen schnell an seine Grenzen. Eine denkbare Lösung: Dachbegrünung!

Vorteile von Regenwasser

„Gründächer funktionieren sehr wohl auch im Zusammenhang mit installierten Photovoltaikanlagen“, wirbt Karsten Horn, Projektleiter Strukturwandel bei der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG in Cottbus, für das Ausschöpfen aller Möglichkeiten. „Da gibt es je nach Statik verschiedene Optionen, mit mehr oder weniger Pflegebedarf. Der angenehme Nebeneffekt in heißen Sommern ist eine gute Klimatisierung und dass die Hitze nicht ins Gebäude durchschlägt.“

Die Verwendungsmöglichkeiten von Niederschlag gehen jedoch weit darüber hinaus. Für viele industrielle Prozesse ist das „weiche“ Regenwasser sogar ausgesprochen vorteilhaft – nach minimaler Aufbereitung beziehungsweise Filterung. Und wer besonders innovativ sein will, nutzt es als Grauwasser für die Toilettenspülung.

„Das große Thema hinter all dem ist für mich, wo die genutzte Ressource Wasser herkommt“, fasst Karsten Horn zusammen. „Brauchwasser in der Industrie kommt über Brunnen genauso aus dem Grundwasser wie unser Trinkwasser. Da gibt es also eine gewisse Konkurrenzsituation.“ Eine Entspannung sei möglich, wenn zum Beispiel Wasser, das ausschließlich zur Kühlung verwendet werde, in Kreisläufen verbleibt und wiederverwendet wird. Dies betrifft immerhin rund die Hälfte aller wassergestützten Prozesse in der Industrie.

Reden wir über Ihr Wasser!

„Und wenn man noch einen weiteren Mehrwert generieren will, zieht man sogar noch die Energie aus dem Wasser. Das könnte die Gasverbräuche fürs Heizen drücken.“ Die nötige Technik sei längst „state-of-the-art“, was fehle seien verpflichtende Vorgaben vonseiten des Gesetzgebers. Karsten Horn: „Weil Investitionen in nachhaltige Wassernutzung natürlich etwas teurer sind, sollte sich die Politik Gedanken über geeignete Förderinstrumente machen. Gerade in Bereichen wie der Lausitz sollte es einen Ausgleich für denjenigen geben, der selbst freiwillige Vorgaben des Wassermanagements erfüllt. Es dürfe keine Konkurrenz zu anderen Standorten geben. Und grundsätzlich gilt der Rat des Cottbuser Fachmanns an Unternehmen, ihre Ver- und Entsorgungskonzepte mit den ortsansässigen Wasserbetrieben abzustimmen.

Was bedeutet Wassermanagement für Unternehmen?

  • Speicherung und Nutzung von Niederschlagswasser
  • Nutzung von Abwasser als Energiequelle
  • Einsatz von wassersparenden Armaturen
  • Kreislaufführung in wasserintensiven Betrieben (Kühlung)
  • Dezentrale Vorbehandlung von spezifisch verschmutzten Abwässern

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Sie wollen nur spülen, die DNWAB-Trinkwasser-Fachleute

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„Alles hinterfragen und erklären lassen!“

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




Die Fußstapfen sind groß, die Hans-Reiner Aethner (li.) hinterlässt. „Im besten Fall werden meine auch mal groß. Ich werde nicht plötzlich alles anders machen“, schaut Christian Gibmeier voraus.

Foto: SPREE-PR/Krickau

WARL Ludwigsfelde

„Alles hinterfragen und erklären lassen!“

Es ist der wichtigste Rat von Hans-Reiner Aethner an Christian Gibmeier beim Verbandsvorsteherwechsel.

Mit Hans-Reiner Aethner (HRA) verabschiedet sich im Oktober eine Koryphäe der Brandenburger Siedlungswasserwirtschaft in den Ruhestand. Nachfolger Christian Gibmeier (CG), da ist sich Aethner sicher, wird den Zweckverband gut in die Zukunft führen. Die Märkische WASSERZEITUNG hat mit beiden gesprochen.

Herr Aethner, Sie wollen wirklich aufhören zu arbeiten?

Aber sicher! Als geborener DDR-Bürger weiß ich, wie es ist, wenn alte Leute nicht von ihren Funktionen lassen können. Und ich möchte nicht in die Situation kommen, die Anforderungen meiner Position nicht mehr zu schaffen. Außerdem finde ich, nach 45 intensiven Arbeitsjahren habe ich es verdient, meinen Ruhestand genießen zu können.

Dem ZV geht aber eine Menge an Wissen verloren …

Das ist ja bei jedem langjährig Beschäftigten so. Und ich gebe gern auch weiterhin Auskunft, wenn Fragen auftauchen. Herr Gibmeier kann mich jederzeit kontaktieren.

Herr Gibmeier, wie herausfordernd ist es für Sie, momentan Schlag auf Schlag viel neues Wissen aufnehmen zu müssen?

Klar wäre das geordneter schöner. Aber so funktioniert ja der Alltag nicht. Da hast du hier eine strittige Frage, bist dann bei einem wichtigen Seminar zu Abwasserthematiken. Zwei Tage später kannst du bei einem Entwicklungsvorhaben dabei sein. Und am Ende musst du als Führungskraft Leute begeistern, mit dir in dieselbe Richtung zu gehen. Du musst überzeugend sein, Ahnung haben und am besten noch sympathisch sein. Ich bin in der dankbaren Situation, von Herrn Aethners Erfahrungen und Sichtweisen profitieren zu können.

Die da wären?

Wir haben aktuell Themen auf dem Tisch, die schon vor 30 Jahren bearbeitet wurden. Dieses Wissen über die Anfänge des Aufbaus der Ver- und Entsorgung nach der Wende finde ich ganz wichtig. Da gibt es Planungskonzepte, die jetzt noch sinnvoll sind. Zumal sich dabei der Eindruck verstärkt hat, den ich schon als Verfahrenstechniker hatte: Die Trinkwasserproduktion steigt stetig an und ist im Prinzip wieder auf dem Stand wie zum Ende der DDR: Infrastruktur, Wasserrechte und die Anlagenkapazitäten im Trink- aber auch Abwasserbereich sind mit den aktuellen Genehmigungen gut ausgelastet. Ludwigsfelde mehr als die anderen beiden Kläranlagen, aber da schauen wir jetzt schon, wie das Wachstum der Wasserinfrastruktur mit dem Wachstum von Bevölkerung und Gewerbe mithalten kann.

Wie gut kennen Sie sich als Verfahrenstechniker Trinkwasser mittlerweile im Abwasserbereich aus?

Wie bei allen anderen Themen stehe ich auch hier nicht alleine. Es gibt Herrn Napiwotzki, den technischen Leiter. Er hält die Fäden in der Hand und kennt sich aus. Ich muss seine Gedanken nachvollziehen, weiterspinnen oder auch sagen, dass ich korrigieren würde. Im technischen Bereich bin ich sicher früher in der Lage, diese Gedanken selbst zu formulieren und die Inhalte draufzuhaben. Im juristischen und kaufmännischen Fach wird es ein bisschen länger dauern. Unterm Strich aber kann ich alles von unseren Mitarbeitern lernen, weil die sehr gut wissen, was zu tun ist.

WASSERZEITUNGs-Redakteurin Carmen Krickau freut sich mit ihren Herausgebern über eine gelungene Kundenzeitung.
Foto: SPREE-PR/Schmeichel

Herr Aethner, wie fällt Ihre Bilanz aus 30 Jahren beim WARL aus?

Es ist eine Menge geschaffen worden, nicht nur moderne Anlagen der Ver- und Entsorgung. Ich sage nur Kinderwassertag, den es weiterhin geben wird. Unsere Netze, Wasser- und Klärwerke befinden sich in gutem Zustand, die Mitarbeiter sind Fachleute auf ihrem Gebiet und Menschen im Wortsinn. Auch die Mitglieder in der Verbandsversammlung sind mittlerweile Wasser-Spezialisten, und viele unserer Vorstandssitzungen werde ich nicht vergessen. Am Anfang haben wir teilweise von 18 Uhr bis morgens um drei getagt. Der Zustand der Anlagen war ja katastrophal. Deshalb haben wir uns sehr intensiv mit möglichen und bezahlbaren Lösungen und Strukturen der künftigen Wasserwirtschaft befasst. Jetzt gehen viele von den alten Hasen, die dabei waren, in Rente. Auch bei Behörden und Aufgabenträgern. Die Neuen wissen es nicht mehr und erzählen – bei allem Respekt – oft wirklich Unsinn. Deswegen gebe ich Herrn Gibmeier so viel wie möglich von damals mit. Das Schöne: Er saugt alles auf wie ein Schwamm.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Was bleibt in negativer in Erinnerung?

Nicht sehr viel. Aber mein erstes Gerichtsverfahren gehört dazu. Man denkt, alle Trümpfe und Argumente in der Hand zu haben, wird aber vom Urteil völlig überrascht: gegen uns! Wie kann das sein? Da war ich sehr frustriert. Ein guter Anwalt riet mir damals, das nicht persönlich zu nehmen. Richter seien auch nur Menschen, die manchmal keine Lust hätten, sich in jedes Thema einzuarbeiten. Allerdings: Wenn man von einer Sache überzeugt ist, sollte man auch nicht aufgeben.

Herr Aethner, warum ist Christian Gibmeier Ihr geeigneter Nachfolger?

Weil er den notwendigen technischen Hintergrund hat und mit seinen kritischen, hinterfragenden Eigenschaften genau zu den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Siedlungswasserwirtschaft passt.

Welche sind das – für den WARL und die kommunal geprägte Wasserwirtschaft generell?

CG: Mikroplastik, Phosphorrückgewinnung, das Wasserkonzept 2050 für die Metropolregion Berlin-Brandenburg, damit auch dann noch genug Wasser in der Region vorhanden ist. Wichtigste Aufgabe ist und bleibt, obwohl es sich einfach anhört, die Ver- und Entsorgung auch weiterhin rund um die Uhr sicherzustellen. Und die privilegierte Lage bewusst zu machen, dass Trinkwasser bei uns noch ganz selbstverständlich aus dem Hahn kommt und das Abwasser entsorgt wird.

Herr Aethner, was raten Sie Ihrem Nachfolger?

Immer alles hinterfragen und erklären lassen. Nie gegen das eigene Verstehen handeln und überzeugt sein von Entscheidungen, die man trifft. Die muss man verteidigen können, sonst wird man unglaubwürdig. Nur wenn er in der Lage ist, Zusammenhänge selbst zu erklären und nicht nur zu sagen, es steht im Lehrbuch auf der Seite X, wird er schnell respektiert und anerkannt.


  • Steckbrief Hans-Reiner Aethner

    geboren 1. Juli 1958 in Zossen, verheiratet, 3 Kinder, 2 Enkelinnen

    Studium Mathe/Physik-Lehrer, danach Erzieher und Berufsschullehrer, seit 1. August 1993 Verbandsvorsteher beim WARL, von April 2022 bis August 2023 zusätzlich Geschäftsführer der DNWAB

    Mein Lieblingsplatz: der Nordseestrand von Otterndorf – in einer Strandkabine sitzen und die Schiffe auf dem Meer beobachten, herrlich!

    Wenn ich Zeit habe: … bastele ich für die Enkel oder an meinem Rechner, und ich habe Dauerkarten für den EHC Eisbären.

    Mein Lebensmotto: Immer neugierig bleiben.

  • Steckbrief Christian Gibmeier

    geboren 28. Januar 1989 in Bad Wildungen, verheiratet, 1 Tochter

    Master of Science Umweltingenieurwesen, seit Oktober 2017 Verfahrenstechniker Trinkwasser bei der DNWAB, ab 1.10.2024 WARL-Verbandsvorsteher

    Mein Lieblingsplatz: in den österreichischen Alpen beim Klettern oder Snowboardfahren

    Wenn ich Zeit habe: … habe ich selten. Wenn, dann gehört sie meiner Familie.

    Mein Lebensmotto: Don’t worry, be happy! (Mach dir keine Sorgen, sei glücklich)

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Der TAZV Luckau hat im zurückliegenden Sommer unter anderem diese drei Baumaßnahmen beenden können.

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




TAZV Luckau
  • Die alten Belüfterkerzen machten neuen, sauberen Platz.
  • Die alten Belüfterkerzen machten neuen, sauberen Platz.
  • Jetzt gelangt wieder ausreichend Sauerstoff ins Belebungsbecken.



Fotos: TAZV

Neue Kerzen blubbern besser

Wieder 1A-Energie-Effekte auf der Kläranlage Kasel-Golzig

Gleichmäßig und feinperlig muss Luft in den Belebungsbecken sprudeln – dann sind ein optimaler Sauerstoffeintrag und eine energieeffiziente Abwasserreinigung gewährleistet.

Nach zehn Jahren im Einsatz „verschlucken“ sich die Belüfterelemente auf der TAZV-Luckau-Kläranlage immer mal wieder. „Das Zeichen dafür, dass sie erneuert werden müssen“, sagt Verbandsvorsteher Stefan Ladewig. Also wird das riesige rechteckige Becken geleert, mit Hochdruckreinigern säubern die Fachleute dessen Betonwände. Auch die alten Stäbe bekommen eine kraftvolle Dusche und werden von Ablagerungen und Verzopfungen befreit, bevor sie in den Ruhestand gehen. Dann montieren die Kollegen des Betriebsführers DNWAB am Boden des Beckens die neuen Belüfterkerzen. „Nach drei Wochen waren die Bauarbeiten abgeschlossen“, freut sich Stefan Ladewig. Vor allem über die positiven Energie-Effekte der Maßnahme: „Die neuen Elemente versorgen die Mikroorganismen wieder besser mit Sauerstoff und tragen nachhaltig zu einer guten Energie-Bilanz auf der Kläranlage bei.“

Das Spezialfahrzeug spülte den ausgesaugten Filterkies zurück.

Foto: TAZV

Die alte Dame* von Dahme
*Das Wasserwerk in Dahme/Mark ging 1907 in Betrieb und wurde 1993 komplett saniert.

Jetzt ist sie wieder flott. Ein Filterdurchbruch machte ihr zu schaffen.

Was war passiert?

An einem der zwei Filter, die Eisen aus dem geförderten Rohwasser entfernen, gab es besagten Filterdurchbruch. „Insgesamt hat das Wasserwerk vier Filter – zwei davon für die Beseitigung von Eisen, zwei für die Eliminierung von Mangan“, beschreibt Verbandsvorsteher Stefan Ladewig die Situation. „Der beschädigte Filter wurde repariert, die übrigen drei waren in der Zeit weiter in Betrieb und sorgten für gutes Trinkwasser aus dem Werk.“

Was wurde getan?

Für die Instandsetzung haben die DNWAB-Fachleute den defekten Filter komplett geleert und den Kies herausgesaugt. „Danach wurden die Düsen auf dem Filterboden gewechselt sowie die schadhaften Stützen neu verschweißt und beschichtet“, erzählt Stefan Ladewig. Anschließend konnte der Filterkies mithilfe eines Spezialfahrzeugs in den Filter zurückgespült werden – die alte Dame war nach drei Wochen wieder flott.

Die defekten Düsen auf dem Filterboden wurden erneuert.

Foto: TAZV


Hier mussten mehrere Gewerke Hand anlegen.

Foto: TAZV

Die Verjüngungskur fürs Betriebsgebäude ist gelungen.

Foto: TAZV

Verjüngungskür im Wasserwerk

Der berühmte Zahn der Zeit hatte mächtig genagt am Betriebsgebäude im Wasserwerk Schollen. Mit Rissen im Putz, beschädigter Fassade, teilweise freigelegter Bewehrung (Verstärkung der Betonbauteile), undichtem Dach und defekter Dachentwässerung bot es schon äußerlich keine vertrauenerweckenden Arbeitsbedingungen. „Im Gebäudeinneren setzte sich das traurige Bild fort“, erinnert sich Verbandsvorsteher Stefan Ladewig unter anderem an Feuchtigkeitsschäden wie Schimmel. „Vor 25 Jahren war das 1970 gebaute Haus rekonstruiert worden, jetzt musste es wieder sein“, so Stefan Ladewig. Der Schutz vor Nässe, Schmutz, Regen, Frost und UV-Strahlung erwies sich als unzureichend. „Nun sind neue Bitumenbahnen auf dem Dach und die Dachrinnen und Fallrohre neu. Nach Beseitigung der Risse konnte auch der Außenputz erneuert werden. Und mit frischem Fassadenanstrich wurde die Verjüngungskur des Betriebsgebäudes im Wasserwerk Schollen beendet.

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Ein kleines Prachtstück

Herausgeber: Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden Zossen




  • Nun muss nur noch der Rasen ums neue Betriebsgebäude wachsen.
  • Vorarbeiter Tobias Hahn auf dem Weg ins neue Arbeits-„Zuhause“.
  • Klein mit wenig Platz – die Klärwerker Tobias Hahn und Martin Dinjer in ihrem bisherigen Büro.

Fotos: SPREE-PR/Petsch

KMS Zossen

Ein kleines Prachtstück

Das neue Betriebsgebäude auf der Kläranlage Zossen-Wünsdorf ist fertig! Neben super Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter hat es weitere super „Eigenschaften“.

„Mit Sonnenstrom vom Dach und Abwasser-Abwärme von der Kläranlage können wir den Energie-Eigenbedarf der Anlage vollständig decken“, berichtet Verbandsvorsteherin Heike Nicolaus und ergänzt: „Damit fällt ein Kosten-Batzen weg, denn Abwasserreinigung ist bekanntlich der Energiefresser schlechthin.“ Auch die acht Mitarbeiter freuen sich über ihren neuen Betriebsstützpunkt. Klärwerker Tobias Hahn und Martin Dinjer verbringen hier zukünftig mit den sechs Abwasserspezialisten aus Ludwigsfelde ihren Arbeitstag. Hahn kennt die Anlage seit Ausbildungsbeginn 2008. Mittlerweile ist er Vorarbeiter und schwärmt: „Der Bau ist toll. Geräumig, modern ausgestattet und durchdacht geplant: Unten die Umkleide, oben die Leitwarte, ein eigenes Büro, eine tolle Küche mit großem Pausenraum, ein Besprechungsraum. Ich bin begeistert.“


Auch in der winzigen Küchennische hatte nur das Nötigste Platz. Das ändert sich nun grundlegend.
Fotos: SPREE-PR/Petsch

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