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Projekt zu modernem GIS vor Abschluss

 




Zentral entwickelt – gemeinsam nutzbar

Projekt zu modernem GIS vor Abschluss

Fünf Zweckverbände in MV leisteten Pionierarbeit. Der ZV KÜHLUNG war in dem Projekt zur Schaffung eines zentralen Geografischen Informationssystems (GIS) Entwicklungspartner. Mit frei verfügbarer Software soll das neue GIS künftig von möglichst vielen Kollegen und Partnern flexibel und kostengünstig genutzt werden.

Björn Boldt

Foto: ZVK

„Wir bringen gut 20 Jahre GIS-Erfahrung mit“, sagt Björn Boldt, GIS-Administrator beim ZVK. Der Verband beteiligte sich nun aktiv an der Schaffung eines neuen zentralen Systems auf Basis von Open-Source-Alternativen, also frei verfügbarer Software. „Damit wird die Wasserwirtschaft in MV digital souverän vom internationalen Markt und jeder Einzelne ist effizienter als zuvor“, hebt er die Vorteile hervor. Denn kommerzielle Software war zunehmend unberechenbar und teuer geworden. Jedes der mehr als 30 Wasserunternehmen der KOWA MV e. V. (Kooperationsgemeinschaft Wasser und Abwasser) habe vor ähnlichen Herausforderungen gestanden. „Ein Gemeinschaftsprojekt erschien da sinnvoller als jeweils allein etwas zu entwickeln“, so Björn Boldt. Mit Unterstützung vom Land startete das Projekt im Juli 2024 mit dem Zweckverband Grevesmühlen als Vertragspartner, dem ZV KÜHLING in Bad Doberan als Entwicklungspartner und den Verbänden mit Sitz in Ludwigslust, Stavenhagen und Wismar als Projektpartnern. Pünktlich zum Juni 2026 soll das zentrale System fertig sein und kann mit eigenen Daten gefüllt werden.

Roland Grösch von der Koordinierungsstelle E-Government MV erklärt die Bedeutung eines GIS: „Durch die Darstellung von Straßen, Beleuchtungen, Abflüssen, Parkbänken oder dem Versorgungssystem auf einer digitalen Karte können Maßnahmen zur Unterhaltung, Reinigung, Reparatur und Neubeschaffung effizienter organisiert und durchgeführt werden. Sie sind damit ein Grundstein für eine moderne Verwaltung.“ In Wasserunternehmen liegt der Fokus auf präzisen, schnell verfügbaren und aktualisierbaren Informationen zu Leitungen und Anlagen.

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Abschiede und Neuanfänge

 




Generationswechsel beim ZVK

Langjährige Mitarbeiter in Rente / Neue Besetzungen

Grafik: SPREE-PR

Nach 27 Jahren engagierter Tätigkeit beim ZVK ging Kathi Grunzel in den wohlverdienten Ruhestand. Die langjährige Abteilungsleiterin der kaufmännischen Abteilung prägte ihren Bereich mit großem Einsatz, fachlicher Kompetenz und viel Herzblut. Für die Verbundenheit und ihren wertvollen Beitrag dankte das Team des ZVK Kathi Grunzel herzlich und wünschte ihr für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, Gesundheit und viele schöne Momente.

Den Staffelstab übernahm Katharina Kaping, die bereits seit 2002 Teil der ZVK-Familie ist. Geschäftsführer Frank Lehmann sagte zum Start in der neuen Position: „Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen viel Erfolg und einen guten Start in die neuen Aufgaben.”

Auf insgesamt 134 Arbeitsjahre kommen nur vier Kollegen, die ebenfalls kürzlich den Verband in Richtung Rente verließen. Elektriker Rainer Tröster war 16 Jahre beim Zweckverband im Einsatz, Instandhalter Frank Mamström 26 Jahre. Auf 45 beziehungsweise 47 Jahre kamen die Wasserfachmänner Ingolf Tellinger und Holger Röpke. „Vielen Dank und alles Gute!”

Neu an Bord sind Azubi Finn Schlutow, der beim Wasserunternehmen Elektroniker für Betriebstechnik werden möchte, und Enrico Kähler im Sachgebiet Rechnungswesen. Herzlich willkommen!

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Neue Leitungen in Reddelich verlegt

 




Straßensperrung bis Juni

Neue Leitungen in Reddelich verlegt

In der Ortslage Reddelich baut der ZV KÜHLUNG auf einer Strecke von etwa 1,5 Kilometern neue Trinkwasserleitungen und erneuert die vorhandenen Hausanschlüsse im öffentlichen Bauraum.

Logo: SPREE-PR

Aktuell rechnet der Verband damit, dass die halbseitige Sperrung voraussichtlich Anfang / Mitte Juni 2026 aufgehoben werden kann. Es erfolgen dann nur noch Arbeiten zur Erneuerung der Hausanschlüsse – ausschließlich außerhalb des Straßenkörpers, allerdings teilweise mit Beeinträchtigungen auf dem Geh- und Radweg.

Die alten Trinkwasserleitungen werden teilweise zurückgebaut bzw. dauerhaft verschlossen. Der Beginn der Baumaßnahme hatte sich zeitlich verzögert, da das erforderliche Rohrmaterial zunächst nicht verfügbar war. Ein Start über den Jahreswechsel wurde bewusst ausgeschlossen, da Frost Aushubarbeiten erschwert und die fachgerechte Verlegung der Leitungen beeinträchtigt. Der Baubeginn erfolgte darum mit Frühjahrsbeginn im März.

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Gruppen mit Anmeldung herzlich willkommen

 




Hereinspaziert

Gruppen mit Anmeldung herzlich willkommen

Frühjahrsputz auf dem Wasserlehrpfad.

Foto: ZVK

Mit Beginn der warmen Jahreszeit ist der Wasserlehrpfad des ZVK an der Kläranlage Bad Doberan wieder geöffnet. In einem Arbeitseinsatz haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens die Anlage vorbereitet und auf Vordermann gebracht.
Am 10. Juni findet wieder der Schülerumwelttag statt. Insgesamt 350 Schülerinnen und Schüler aus 17 Schulklassen und sechs Schulen haben sich dafür angemeldet und werden sich an verschiedenen Stationen mit dem Thema Wasser und Umwelt beschäftigen. Anmeldungen sind nicht mehr möglich, da die maximale Teilnehmeranzahl bereits erreicht ist.
Gruppen, die den Wasserlehrpfad zu einer anderen Zeit in einer kostenlosen Führung kennenlernen möchten, können sich bei Christin Latzkow anmelden: Tel.: 038203 713-302 E-Mail: c.latzkow@zvk-dbr.de

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Neuer Brunnen für eine auch künftig sichere Versorgung

 




Inbetriebnahme pünktlich zur Saison

Neuer Brunnen für eine auch künftig sichere Versorgung

Die touristische Nebensaison nutzte der Zweckverband KÜHLUNG, um in seiner Wasserfassung bei Hinter Bollhagen einen neuen Brunnen zu bauen. Dieser unterstützt künftig seine „Kollegen” bei der Versorgung der Kundinnen und Kunden im nördlichen Versorgungsbereich.

Sorgfalt ist geboten beim Brunnenbau im sensiblen Bereich.

Foto: ZVK

Die Wasserfassung Kühlung bei Hinter Bollhagen macht den dauerhaften Betrieb der Brunnen durch die flache Lage des oberen Grundwasserleiters anspruchsvoll. „Darum haben wir beim Einbau des Brunnenfilters auf eine doppelte Kiesschüttung gesetzt – ein Verfahren gezielt für die Bedingungen an diesem Standort”, berichtet Betriebsingenieur Bernd Kunert. Er hat darum ein besonderes Augenmerk auf den neuen Brunnen gerichtet. „Hier wollen wir Erfahrungen sammeln zur Effizienz und Langlebigkeit der Rohwassergewinnung in dieser sensiblen Fassung. Ein wichtiger Baustein für eine langfristig sichere und wirtschaftliche Wasserversorgung”, so der Fachmann.

Der Baumaßnahme, die Ende Oktober 2025 begann, war eine gründliche Prüfung der Bedingungen vorausgegangen. Schon 2024 hatte der ZVK drei Erkundungsbohrungen in der Wasserfassung durchgeführt. Vielversprechende Ergebnisse, besonders des Standortes in unmittelbarer Nähe des alten Brunnen Nr. 7, machten den Weg frei für den geplanten Neubau. „Anfang November starteten die Bohrarbeiten. Aufgrund der besonderen hydrogeologischen Bedingungen haben wir hier das Trockenbohrverfahren gewählt”, informiert Bernd Kunert weiter. 900 Millimeter im Durchmesser ging es 17 Meter in die Tiefe. „Ein passgenauer Edelstahl-Wickelfilter wurde extra für unseren Brunnen angefertigt.”

Noch vor Weihnachten erfolgten die geophysikalischen Untersuchungen am neuen Brunnen, im März wurde das Brunnenabschlussbauwerk errichtet. Ins System eingebunden wird der Neue jetzt im Mai.

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Ihr Wasser. Unser Element.

 




Information

Ihr Wasser. Unser Element.

Neun Wasserwerke sorgen im Verbandsgebiet des ZVK dafür, dass das Lebensmittel Nr. 1 in die Haushalte kommt. In einem einfachen Verfahren ohne Einsatz von Chemikalien werden lediglich Eisen und Mangan herausgefiltert. Desinfektionsverfahren oder Aufbereitungsstoffe sind nicht nötig.

Die Tabelle zeigt einige wesentliche Trinkwasserparameter. Die ausführlichen Analysen stehen jederzeit auf der Homepage des Verbandes unter zvk-dbr.de.

Foto: SPREE-PR/Archiv

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Kurze Berichte direkt aus der Praxis

 




Neue Serie: Azubi-Ecke

Kurze Berichte direkt aus der Praxis

Der Zweckverband KÜHLUNG ist als Ausbildungsbetrieb bekannt. Was, wo, mit wem und wie lernen sie hier, was macht das Besondere aus? In der neuen Serie „Azubi-Ecke“ kommen die aktuellen Auszubildenden mit ihren Eindrücken und ihren Erfahrungen selbst zu Wort. Den Anfang macht: Paul Woelki.

Besonders die praktische Arbeit gefällt Azubi Paul Woelki in seiner Ausbildung zum Umwelttechnologen für Wasserversorgungstechnik beim ZVK.

Foto: ZVK

Ich heiße Paul Woelki und bin Azubi im zweiten Lehrjahr zum Umwelttechnologen für Wasserversorgungstechnik beim Zweckverband KÜHLUNG. Bei uns im Betrieb habe ich viele praktische Aufgaben: Ich wechsle Wasserzähler, unterstütze bei Rohrbruch-Einsätzen und spüle Filter. Außerdem führe ich Pumpenprüfungen durch.

Besonders spannend war mein erster Einsatz, als ein Rohr im Stadtgebiet gebrochen ist – da durfte ich aktiv mithelfen und habe viel gelernt. Für vier Wochen war ich im Abwasserbereich aktiv, zuerst im Kanalnetz und anschließend vier Wochen auf der Kläranlage. Dadurch habe ich viele neue Eindrücke gewonnen und kann jetzt beide Bereiche besser verstehen.

Die Berufsschule vermittelt mir gleichzeitig die theoretischen Grundlagen (wie Wasseraufbereitung und Umwelttechnik), die ich täglich im Betrieb anwenden kann.

Zu Beginn der Ausbildung war ich sehr aufgeregt und neugierig, mittlerweile bin ich sicherer und fühle mich wohl im Team. Insgesamt macht mir die Ausbildung großen Spaß, weil sie so abwechslungsreich ist. Gerne empfehle ich sie weiter – besonders allen, die praktische Arbeit im Team lieben.

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Baustellenatlas des Zweckverbandes für 2026

 




Investitionen in zukunftssichere Netze und Anlagen

Baustellenatlas des Zweckverbandes für 2026

Das Leitungsnetz und die Anlagen mit den dazugehörenden technischen Ausstattungen sind Grundlage für die zuverlässige Arbeit des kommunalen Wasserunternehmens. Sorgfältig pflegt, saniert und erneuert der ZVK seinen Bestand im 685 Quadratkilometer großen Verbandsgebiet. Allein die größten Maßnahmen zusammen (siehe Tabelle) kosten knapp 3,8 Millionen Euro.


Ob Küste oder Binnenland, der Zweckverband investiert in zahlreichen Mitgliedsgemeinden in die Netze und Anlagen.

Grafik: SPREE-PR/Fucke

Leitungs- und Anlagenbau 2026

Ort geplanter Bauzeitraum Stand Euro (netto)
Reddelich
An der B 105
März – Juni in Ausführung 270.000
Erweiterung Wasserwerk Teßmannsdorf
4. u. 5. Filterkessel
März – Okt. baulicher Teil in Ausführung 525.000
Schwaan
3. BA Vorbecker Landweg
März – Juni in Ausführung 265.000
Moitin
Poorstorfer Weg
Aug. – Nov. Auftrag erteilt 168.000
Glashagen
Hof/Ausbau
April – Aug. in Ausführung 205.000
Bad Doberan
Am Kamp
März – Mai Rohrleitungsbau in Kürze abgeschlossen 410.000
Wasserwerk Krempin
Spülwasserableitung, Rohwasserleitung, Brunnen 3, Trinkwasserleitung zur Ortslage
April – Juli Auftrag erteilt 260.000
Satow
Verbindungsleitung nach Heiligenhagen
Sept. – Nov. Auftrag erteilt 385.000
Anna Luisenhof
Karree u. Wismarer Straße
Aug./Sept. – Nov. Vorbereitung der Vergabe 255.000
Hundehagen/Jennewitz
Anbindung zwecks Druckerhöhung, Am Eschenbarg
Juni – Aug. Durchführung und Vergabe 375.000
Parkentin
Versorgungsleitung nach Hütten
Sept. – Dez. Ausschreibung in Kürze 117.000
Ravensberg
Verbindungsleitung nach Garvensdorf über Clausdorf
Beginn 2026 geplant Projektentwurf liegt vor 560.000

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Sauerstoff für Mikroorganismen

 




Neue Membranen sichern Luftzufuhr im Belebungsbecken

Sauerstoff für Mikroorganismen

Die Mikroorganismen der Abwasserreinigung brauchen gleichmäßig Sauerstoff. Dafür sorgen am Grund der Belebungsbecken Membranen. Kommen diese in die Jahre, sinkt ihre Effektivität, und es steigt der Energiebedarf. Darum wurden die Anlagenteile auf der Kläranlage Schwaan nun erneuert.

In gut sechs Metern Tiefe liegen die zylinderartigen Membranen und sichern hier die gleichmäßige Luftzufuhr für die Mikroorganismen der Abwasserreinigung.

Foto: ZVK

Ende April/Anfang Mai stieg das Team auf der Kläranlage Schwaan in das zweite Belebungsbecken hinab, um die gut 460 Membranen auszuwechseln. Dazu musste der Baukörper zuvor geleert werden. „Die Abwasserreinigung mussten wir aber nicht unterbrechen, denn wir haben hier baugleich zwei Becken. Während der Baumaßnahme hat eines übergangsweise die ganze Arbeit übernommen“, berichtet Abwassermeister Mathias Joppien. Darum hat er diesen geplanten Austausch in die Nebensaison gelegt und auf wenig Niederschläge gesetzt. Im Herbst hatte das beim identischen Eingriff am ersten Becken bereits gut geklappt.

Am Grund der Belebungsbecken sorgen die rohrähnlichen Membranen dafür, dass die Mikroorganismen der Abwasserreinigung immer ausreichend Sauerstoff bekommen. Kommen sie in die Jahre, können sie porös und starr werden und sogar reißen. Wenn das allerdings geschieht, hat das Einfluss auf die Reinigungsleistung der Mikroorganismen und außerdem führt es zu einem höheren Energiebedarf. Diese Faktoren hat Abwassermeister Mathias Joppien genau im Blick. Deshalb hieß es: Jetzt handeln! Beide Becken wurden in diesem Bereich gut koordiniert und nacheinander erneuert.

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