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Author: wz_admin

Sallgast liebt Mountainbikes. Sie auch?

Herausgeber: Wasser- und Abwasser­verband Rathenow




Larissa Luttuschka – seit 2006 Mitglied des RSV Finsterwalde – gehört zu den besten Radsportlerinnen des Landes Brandenburg. Die 26-Jährige besuchte die Sportschule Cottbus und geht seit 2019 für das Hamburger Frauen-Elite-Team STEVENS Racing an den Start. Ihre Stärken liegen im Cyclocross, dem Fahren durch unebenes Gelände. Hier errang Larissa, die im Landkreis Elbe-Elster als Medizintechnische Assistentin arbeitet, 2023 bislang drei Siege und 18 Platzierungen.
Foto: SPREE-PR/Gückel

Wählen Sie aus Cross Country, Straßenfahrt und Hügelmarathon

Sallgast liebt Mountainbikes. Sie auch?

Ob Mountainbike, Rennrad oder Pedelec – bei Fahrrädern gibt’s das passende Modell für alle und alle Gelegenheiten. Ob Sie damit in kürzester Zeit auch gleich zum Wettkampf antreten wollen, wird sich zeigen. Sie können natürlich Ihre Grenzen austesten. Oder im Fahrradland Brandenburg ganz entspannt mit Gleichgesinnten in die Pedale treten. Unsere Vorschläge!

Was tun, wenn in Deiner Lieblingssportart kein Wettkampf in der Nähe ausgetragen wird? Man stellt selbst einen auf die Beine! So jedenfalls hat es der Sallgaster Tomas Wend mit seinem Schulkumpel Sven Paulisch – heute unter dem Dach des RSV Finsterwalde – und äußerst schmalem Budget angepackt. „Ich bin Radsportler von Kindesbeinen an“, erzählt der 1968 geborene Sportwart Wend. „Nach einer Pause habe ich meine Liebe zum Mountainbike wieder aufleben lassen.“ Das von ihm mitorganisierte „Fuchsbau-Race“ startet am 15.  Oktober dieses Jahres bereits zum 16.  Mal. „Es ist eine sehr familiäre Veranstaltung ohne großen Kommerz, vernünftig organisiert und mit guter Strecke“, beschreibt der 55-Jährige das Erfolgsrezept. Zu DDR-Zeiten drehten in Sallgast Motocross-Piloten auf Enduro-Maschinen ihre lärmenden Runden. „Wir haben die etwa 3,5 Kilometer lange Strecke im Ortsteil Henriette im Prinzip gelassen, wie sie war, und nur ein paar Wege ergänzt.“

Mittlerweile werden hier sogar die Brandenburger Landesmeisterschaften Mountainbike in der Disziplin Cross Country (Abkürzung XCO) der Altersklassen U11 bis U15 ausgetragen. Für besonders fröhliche Stimmung dürfte wieder der Kindergarten-Cup sorgen – zwei „Rennen“ auf einem eigenen Kurs mit Laufrad und Fahrrad (maximal 20 Zoll) –, in Zusammenarbeit mit der lokalen Kita „Schlosszwerge“. Alle erhalten zur Erinnerung eine Urkunde plus Medaille.

Und dann gehen die Großen für ein Startgeld von 20 Euro auf die Piste. „Zuletzt kamen rund 60 Starter aus ganz Deutschland zu uns. Mittlerweile haben wir bundesweit einen Namen!“, freuen sich Tomas Wend und das Orga-Team über den Erfolg der „Mundpropaganda“. Eine Stunde und eine Runde dauert die anspruchsvolle Fahrt, für deren Teilnahme nur eine Voraussetzung unbedingt zu erfüllen ist: „Ein Helm ist Pflicht!“

16. „Fuchsbau-Race“

Sonntag, 15. Oktober, ab 10:00 Uhr

Hauptrennen: 13:30 Uhr

Anmeldung: www.rsv-finsterwalde.de

Die Erben von „Paule“ Dinter

Nicolas mit Vater und Trainer Michael Zippan.
Foto: RSV 93 KW

Der Radsportverein RSV 93 KW – gegründet 1993 – richtet jährlich drei Radsportveranstaltungen aus. Im Oktober laden die Sportsfreunde traditionell zum „Herbstzeitfahren“ nach Märkisch Buchholz. In diesem Jahr werden dabei zum wiederholten Male die Landesmeisterschaften im Einzelzeitfahren ausgetragen, und zwar für alle Klassen. Zuschauer sind beim Saisonhöhepunkt herzlich willkommen.

Übrigens, Chef des knapp 60 Mitglieder zählenden RSV  93  KW ist Raymund Dinter, Sohn der Königs Wusterhausener Radsportlegende Paul „Paule“ Dinter und selbst ehemaliger Radsportler. Einer der erfolgreichsten Fahrer heute heißt Nicolas Zippan. Der Zeuthener wurde als Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft im Bund Deutscher Radfahrer unter anderem Vizeeuropameister im Zweier-Mannschaftsfahren sowie mehrfach Deutscher Meister.

„Herbstzeitfahren“ – Achtung, Terminverlegung!

Wann: Samstag, 7. Oktober, 11:00 Uhr

Wo: Rennstrecke Märkisch Buchholz (Richtung Köthen)

Mit Energie durch die Uckermark

Foto: Hügelmarathon

Der Prenzlauer Hügelmarathon startet am 7. Oktober 2023 bereits zum 18. Mal durch die Uckermark. Je nach Fitnessgrad wählen Sie hier zwischen einem „ultimativen“ Radmarathon (226 km), einer anspruchsvollen Leistungstour (162 km), der Fitnesstour (115 km), der ambitionierten Freizeittour (84 km) und einer abwechslungsreichen Familientour (33 km) für Jung und Alt. Anmelden können Sie sich über www.huegelmarathon.de. Nebenbei erleben Sie einige der schönsten Gegenden der Uckermark!

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Verursachergerechte Finanzierung der vierten Reinigungsstufe

Herausgeber: Wasser- und Abwasser­verband Rathenow




Prof. Uli Paetzel, Präsident DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall

Foto: Klaus Baumers/EGLV

Der aktuelle Kommentar

Verursachergerechte Finanzierung der vierten Reinigungsstufe

„Die vierte Reinigungsstufe auf Kläranlagen ist ein wirkungsvolles Instrument zum Schutz der Gewässer vor Arzneimittelrückständen und anderen gefährlichen Stoffen.

Aufgrund des hohen finanziellen und energetischen Aufwands sollte eine vierte Reinigungsstufe aber nicht flächendeckend eingesetzt werden, sondern nur überall dort, wo es gewässer- oder nutzungsbezogen sinnvoll ist. Bei der Novellierung der Kommunalabwasserrichtlinie fordert die EU dementsprechend eine vierte Reinigungsstufe nur für Kläranlagen mit mehr als 100.000 Einwohnerwerten und in sensiblen Gebieten. Demgegenüber setzt die EU-Kommission im aktuellen Entwurf für die Novellierung der Wasserrahmenrichtlinie und ihrer Tochterrichtlinien für prioritäre Stoffe äußerst strenge Qualitätsziele zum Schutz der Gewässer, beispielsweise für Diclofenac, den Wirkstoff des Schmerzmittels Voltaren. In der Praxis könnte das eine flächendeckende Einführung der vierten Reinigungsstufe durch die Hintertür mit einem hohen zusätzlichen Energieaufwand bedeuten.

Eine vierte Reinigungsstufe schützt die Gewässer, erhöht aber für Wasserwirtschaft und Bürgerschaft die Kosten der Abwasserbehandlung deutlich. Deshalb fordert die Wasserwirtschaft schon lange: Der Schutz der Gewässer vor gefährlichen Stoffen muss beim Hersteller beginnen, auch um einen Anreiz zur Vermeidung der Stoffe zu setzen. Sollte es dennoch nur eine end-of-pipe-Lösung geben, dann sollten die Verursacher (also vor allem chemische Industrie, Pharmaindustrie) auch verursachergerecht die Kosten tragen.“

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Wer hält künftig wie die Kanäle in Schuss?

Herausgeber: Wasser- und Abwasser­verband Rathenow




Kaum noch Nachwuchs und Druck durch den Klimawandel

Wer hält künftig wie die Kanäle in Schuss?

Wird über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Siedlungswasserwirtschaft diskutiert, liegt ein klarer Schwerpunkt – zumal in den Medien – auf dem Trinkwasser. Doch auch die weniger sichtbare Branchenfacette, das Abwasser, verlangt von Entsorgungsunternehmen hohe Aufmerksamkeit. Insbesondere, wenn der Durchfluss „extrem“ wird. Ganz abgesehen von den Nachwuchssorgen in der Rohrreinigung.

Hinter dem „Goldenen Kanaldeckel“ verbirgt sich eine Auszeichnung, die regelmäßig vom Institut für Unterirdische Infrastruktur verliehen wird. Das unabhängige und gemeinnützige IKT arbeitet praxis- und anwendungsorientiert an Fragen des unterirdischen Leitungsbaus mit Schwerpunkt Kanalisation. Sein „Oscar der Kanalbranche“ würdigt individuelle Leistungen in Entsorgungsunternehmen, mithilfe derer die Bedeutung der Kanalisation ins öffentliche Bewusstsein rückt. Zuletzt errangen den Preis mehrfach Projektideen der Überflutungsvorsorge (Starkregen) und der Vermeidung von schädlichen Schwefelwasserstoffen. Denn genau das sind die beiden Herausforderungs-Pole im Untergrund: zu viel und zu wenig Durchfluss!

Auf dem „Deutschen Tag der Kanalreinigung 2023“ diskutierten daher die Teilnehmer in Bochum im Juli ausführlich über Krisenvorsorge. „Wir müssen uns an die Veränderungen des Klimas und der Technik anpassen“, mahnte IKT-Geschäftsführer Roland W. Waniek in seiner Eröffnungsrede. Chancen biete etwa – auf lange Sicht – Künstliche Intelligenz.

Das „Pro und Contra“ abwägen

Dass KI in der Praxis ihren Platz finden wird, bestätigt Torsten Könnemann, Technischer Leiter der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH (MWA) in Kleinmachnow. Im aktuellen Podcast „WASSER ZEITUNG“ sagt er: „Ich könnte mir schon vorstellen, dass es perspektivisch – nicht heute oder morgen – Einsatzmöglichkeiten gibt, wie man sie sich zunutze machen kann, um Synergien zu heben und die Abwassersysteme mit verstärktem Technikeinsatz besser zu überwachen.“

Ein erprobtes Mittel zum Schutz der Kanäle sind heute etwa Fremdwasser-Verschlusssysteme, die das Eindringen von Niederschlag verhindern. „Sie sind auf der einen Seite sehr wirksam, andererseits aber sehr wartungsintensiv“, wägt Torsten Könnemann die Vor- und Nachteile ab. „Das hängt ganz von der Straße und Straßenoberfläche ab. Alternativ könnte man Komplettverschlusssysteme einsetzen. Das geht allerdings nur sehr begrenzt, da eine fehlende Belüftung die Bildung von Schwefelwasserstoffen begünstigt, die zu Korrosion und Geruchsbelästigung führen können.“

Auch die MWA, Betriebsführer der beiden WAZV „Der Teltow“ und „Mittelgraben“, setzt bei der Rohrreinigung vor allem auf externe Dienstleister. Diese rücken in festem Turnus und gemäß Plan mit ihren Hochdruckspülgeräten an. „Wir arbeiten mit leistungsfähigen Dienstleistern, die das auch gegenwärtig noch leisten können.“

Digital unten im Kanal

Noch? Warum „noch“? Ganz einfach: Rohrreinigungsbetriebe verzeichnen ohne Ende Aufträge – finden aber kaum Nachwuchs. „Damit ist kein Business machbar“, alarmiert Erich Bese, Unternehmensberater für Rohrreinigungsbetriebe in einer Pressemitteilung und schlussfolgert: „Das wird in einigen Regionen bald zum Problem führen, insbesondere, wenn die Leute viel Wasser sparen.” Er fordert ein Gegensteuern, was bei MWA-Technikchef Torsten Könnemann auf offene Ohren stößt. Denn der kann die Nachwuchssorgen sehr gut nachvollziehen: „Es geht um die Attraktivität dieser Berufe. Sie sind spannend, herausfordernde Tätigkeiten mit Zukunft, die zunehmend technisiert und digitalisiert werden. Das müssen wir deutlich machen und dafür werben.“ In der Abwasserwirtschaft erwartet also junge Menschen ein attraktives Arbeitsfeld, gerade dank moderner Technologien.

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Zu viel und zu wenig Wasser: Beides kann für Abwasserkanäle schwierig werden

Herausgeber: Wasser- und Abwasser­verband Rathenow




Foto: SPREE-PR/Petsch

Aufs Ohr: unsere Podcasts

Zu viel und zu wenig Wasser: beides kann für Abwasserkanäle schwierig werden.

Torsten Könnemann, technischer Leiter der MWA Kleinmachnow, erläutert die Herausforderungen, die unter der Erde auf Entsorger warten.

Podcast: WASSER ZEITUNG

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Wieder großes Interesse an der Arbeit der LWG

Herausgeber: LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG   • Ausgabe Cottbus




Foto: LWG

„Tag der offenen Tür“ auf der Kläranlage Cottbus

Wieder großes Interesse an der Arbeit der LWG

Der diesjährige Tag der offenen Tür am 2. September war ein voller Erfolg. Trotz zahlreicher anderer Veranstaltungen in der Region folgten rund 900 Besucherinnen und Besucher der Einladung auf die Kläranlage Cottbus und verlebten dort interessante und angenehme Stunden.

Von Anfang an waren die Führungen gut besucht, bei denen die Gäste großes Interesse zeigten. Nicht anders war es bei den vielen Stationen ringsum die Lehrwerkstatt: Ob Technikpräsentation aus dem Bereich Kanalnetz, VR-Film über die Lehrausbildung oder AQS-Stand, ob Tombola, Kinderaktionswiese oder Fotobox – überall gab es ein ständiges Kommen und Gehen. Die Lebenshilfe Werkstätten sorgten nicht nur für Speis und Trank, sondern mit ihrer Band SGB 9 auch für die musikalische Begleitung des Tages. Und Auftritte vom Saxophon-Trio Les Connaisseurs, dem Zauberer Mr. Kerosin und Judokas von Sakura waren zusätzliche Highlights.

Viele Zuschauer und viel Applaus gab es auch bei den Siegerehrungen – einmal für den Fotowettbewerb „Wasser ist Leben – Impressionen aus der Lausitz“ und für die schönsten Fahrzeuge beim „Ost-Schrauber-Treffen“.

Alles in allem war es ein rundum gelungener Tag, für das es von den Besuchern viel Lob gab. Dafür herzlichen Dank!

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1. Platz: „Winter in Cottbus“ von Carolin Scheppan aus Kolkwitz

Herausgeber: LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG   • Ausgabe Cottbus




Foto: Carolin Scheppan

LWG-Fotowettbewerb

1. Platz: „Winter in Cottbus“ von Carolin Scheppan aus Kolkwitz

35 Fotografinnen und Fotografen waren dem Aufruf der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums gefolgt und reichten zum Thema „Wasser ist Leben – Impressionen aus der Lausitz“ 85 Fotos ein.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Mitglieder des Aufsichtsrates stimmten ab und verteilten die Siegprämien von 100, 75 bzw. 50 Euro wie folgt: 1. Platz: „Winter in Cottbus“ von Carolin Scheppan aus Kolkwitz, 2. Platz: „Wasser in jedem Aggregatzustand“ von Stephanie Klempahn aus Cottbus und 3. Platz: „Die Sonne geht auf in Cottbus“ von Gilbert Gulben aus Cottbus. Die LWG gratuliert herzlich und bedankt sich bei allen Fotofreunden fürs Mitmachen. Die drei Erstplatzierten und 10 weitere schöne Motive zieren außerdem den LWG-Jahreskalender 2024. Und noch bis Ende des Jahres präsentiert die LWG 47 Motive während der regulären Öffnungszeiten in ihrem Firmengebäude. Viel Spaß beim Anschauen!

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Namasté, Naveendas, Athul und Basil!

Herausgeber: LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG   • Ausgabe Cottbus




Internationalität mit 3 Auszubildenden aus Indien (v.l.): LWG-GF Marten Eger, die Azubis Naveendas Chettigarthodi Haridasan, Athul Manikantan, Basil Paul, Cottbus‘ OB Tobias Schick und LWG-GF Jens Meier-Klodt.
Foto: SPREE-PR/Petsch

Editorial

Namasté, Naveendas, Athul und Basil!

Gut ausgebildeten Fachkräften winkt in Deutschland eine sichere berufliche Zukunft. Problem ist nur, dass es vielen Branchen an Ausbildungsbewerbern mangelt. Gerade in unserem Bereich der Daseinsvorsorge können wir uns allerdings keine „Lücken“ leisten. Gehen Kollegen in Rente, müssen sie zwingend ersetzt werden. Denn das Trinkwasser soll „rund um die Uhr“ fließen. Doch der Fachkräftebedarf kann nicht mehr allein über deutsche Schulabgänger gedeckt werden. Deshalb nutzten wir bereits in Cottbus vorhandene Kontakte nach Indien, um auch dort für uns zu werben. Nun werden Neveendas, Athul und Basil – nach intensiven Sprachkursen – in der LWG-Lehrwerkstatt zu Anlagenmechanikern für die LWG selbst sowie für EUROVIA und TRB Gallinchen ausgebildet. Die jungen Männer werden wir gemeinsam nach Kräften bei der Integration unterstützen.

Wir heißen Euch herzlich in Eurer neuen Heimat Lausitz willkommen!

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Neuer Reinwasserbehälter, mehr Kapazität und dazu noch eine Solaranlage

Herausgeber: LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG   • Ausgabe Cottbus




Nachdem die LWG schon von 1998 bis 2008 schrittweise Bereiche des Wasserwerks Eichow saniert bzw. erneuert hatte, wurde nun mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 1,68 Mio. €, davon 855.000 € Fördermittel vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die Anlage fit für die nächsten Jahrzehnte gemacht.
Text und Foto: LWG/Bohm

Wasserwerk Eichow zum „60.“ dreifach beschenkt!

Neuer Reinwasser­behälter, mehr Kapazität und dazu noch eine Solaranlage

Das Wasserwerk Eichow nahm 1963 vor 60 Jahren den Betrieb auf, und seit 1993 ist die LWG für diese bedeutende wasser­wirtschaftliche Anlage zuständig. Zum Geburtstagsjubiläum gab es für das Wasserwerk Eichow wichtige „Geschenke“.

So ist seit März dieses Jahres der Reinwasserbehälter mit zwei Wasserkammern in Betrieb, die je 300 m³ Trinkwasser speichern können. Zwischen den Wasserkammern ist eine Schieberkammer angeordnet, die bei weiter steigendem Wasserbedarf eine Flachbelüfteranlage zur physikalischen Entsäuerung des Trinkwassers aufnehmen wird. So könnte die Aufbereitungskapazität von zurzeit 120 m³/h auf künftig 160 m³/h gesteigert werden.

Außerdem wurde die Kapazität der Reinwasserpumpenanlage erhöht und kann in Verbindung mit dem Reinwasserbehälter nun auch im stärkeren Maße benachbarte Versorgungsgebiete unterstützen. Wie wichtig das ist, zeigte zum Beispiel Mitte Juni ein Hilfeersuchen des Trink- und Abwasserzweckverbandes Burg, weil deren Wasserwerk Burg den Spitzenwasserverbrauch bei Trockenheit und Hitze nicht mehr decken konnte.
Drittes „Geschenk“ für das Wasserwerk Eichow ist eine Solaranlage auf den Dachflächen mit 100 kWp und eine Batterieanlage für 137 kWh. Damit kann an sonnenreichen Tagen der Strombedarf des Wasserwerks Eichow vollständig gedeckt werden.

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Wasserzähler-Ablesung vom 25. September bis 30. Oktober 2023

Herausgeber: LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG   • Ausgabe Cottbus




Wasserzähler-Ablesung vom 25. September bis 30. Oktober 2023

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden, vom 25. September bis 30. Oktober werden die Wasserzähler für die Jahresverbrauchsabrechnung 2023 abgelesen. Betroffen sind davon nur die Haus- und Gartenzähler, nicht aber die Wohnungswasserzähler.

Für ca. 20.000 Wasserzähler werden die Kunden mit einem Anschreiben gebeten, die Zähler selbst abzulesen. Im folgenden Beitrag lesen Sie, welche Orte dies betrifft.

Bei allen anderen Kunden führen Mitarbeiter der Firma MSG Metering Service Gesellschaft mbH im Auftrag der LWG die Ablesung durch. Wasserzähler in Schächten werden generell durch LWG-Mitarbeiter abgelesen.

Die Zählerstandserfassung erfolgt mittels mobiler Datenerfassungsgeräte (MDE). Dabei können nur Zählerstände von Zählern aufgenommen werden, die im Abrechnungssystem der LWG bereits erfasst sind.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über den jeweiligen Zeitraum, in dem bei Ihnen der Wasserzähler abgelesen wird. Den genauen Termin teilt Ihnen die beauftragte Firma rechtzeitig durch Terminankündigungen per Postkarte mit.
Wir hoffen aber auf Ihr Verständnis, wenn sich die Termine aus Krankheitsgründen verschieben.

Wir bitten alle Eigentümer bzw. Vermieter, die nicht angetroffen werden, die Zählerstände selbst abzulesen und die ausgefüllte Terminkarte persönlich dem Beauftragten zu hinterlassen bzw. auf den ausgegebenen Selbstablesekarten zu vermerken und portofrei an uns zu senden. Bitte beachten Sie dabei die Hinweise auf den Selbstablesekarten. Gern können Sie uns die Zählerstände unter Angabe der Zähler- bzw. Kundennummer auch über das Kundenportal auf unserer Website www.lausitzer-wasser.de mitteilen.

Bei Nichtmeldung der Zählerstände wird der Wasserverbrauch durch uns geschätzt. Wir bitten um Verständnis und um Ihre Unterstützung.

Ihre Fragen beantworten wir sehr gern unter Telefon 0355 350 - 0.

Ihre LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG

Hier liest der Kunde 2023 selbst ab!

Auch diesmal bittet die LWG zahlreiche Kunden in ihrem Versorgungsgebiet, ihre Haupt- und (wenn vorhanden) Gartenwasserzähler selbst abzulesen. Der Vorteil: Der Kunde kann ganz bequem den Zählerstand dann ablesen, wann es ihm selbst am besten passt. Terminvereinbarungen mit der LWG und das Warten auf den Ableser entfallen. Für den Kunden entstehen keine Porto- oder sonstige Kosten.

In folgenden Städten bzw. Gemeinden erhalten unsere Kunden ein Schreiben mit einer Selbstablesekarte, die bitte richtig ausgefüllt zurückzuschicken ist:

Alternativ kann jeder Kunde seinen Zählerstand aber auch online übermitteln. Dazu nutzt er entweder den auf der Karte angegebenen kundenspezifischen QR-Code oder er meldet sich mit Hilfe seines PC auf der angegebenen Online-Plattform an. Den entsprechenden Link findet er auf dem Anschreiben zur Ablesekarte. Eine Rücksendung der Karte ist dann nicht mehr notwendig. Zu beachten ist jedoch Folgendes: Sollte der Zählerstand weder mit der Selbstablesekarte noch online gemeldet werden, wird der Wasserverbrauch durch die LWG geschätzt. Dadurch könnte es zu Abweichungen vom tatsächlichen Verbrauch kommen. Um dies zu vermeiden, bittet die LWG alle Kunden, diese Form der Wasserzählerablesung zu unterstützen und zu nutzen. Bei Fragen rufen Sie bitte die Servicenummer 0355 350-0 an.

Vielen Dank vorab!

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Sie fragen – die LWG antwortet: Wer kümmert sich eigentlich um die Löschwasservorhaltung in den Kommunen?

Herausgeber: LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG   • Ausgabe Cottbus




Arbeiten der LWG in der Cottbuser Hammergrabensiedlung

Der imposante Löscheinsatz der Berufsfeuerwehr Cottbus beim Brand in Cottbus, Berliner Straße 134, im August 2004 ist nur ein Beispiel dafür, wie wichtig eine gut funktionierende Löschwasservorhaltung ist.
Foto: LWG/Archiv

Von Volker Grimm, Leiter Netze und Mitglied im Verwaltungsstab der Stadt Cottbus

Sie fragen – die LWG antwortet: Wer kümmert sich eigentlich um die Löschwasser­vorhaltung in den Kommunen?

Laut Brand- und Katastrophen­schutz­gesetz ist die Kommune für die Bereitstellung von Löschwasser verantwortlich. Dafür kann sie sich zum Beispiel Löschwasser­speicher oder -brunnen anlegen, wie sie oft in Dörfern und kleineren Gemeinden zu finden sind, oder ihre Tanklastzüge auch aus offenen Gewässern füllen.

Darüber hinaus kann sie aber auch auf Reserven aus dem Trinkwassernetz zurückgreifen, wenn das mit dem jeweiligen Wasserversorger vertraglich vereinbart ist. Leistungsstarke Unternehmen wie die LWG prüfen dann regelmäßig anhand von Trinkwasser-Rohrnetzmodellen, in welchen Bereichen die Feuerwehr wie viel Wasser über Hydranten aus dem öffentlichen Trinkwassernetz entnehmen kann, ohne die Trinkwasserversorgung zu gefährden.

Regelmäßige Hydranten­überprüfung

In den Trinkwassernetzen der LWG sind insgesamt 4.611 Hydranten installiert, die alle vier Jahre – das entspricht den technischen Standards – überprüft und gewartet werden. Zusätzlich gibt es weitere Hydranten in bebauten Gebieten, beispielsweise in Kundeneinrichtungen oder an Löschwasserbrunnen, die nicht der LWG gehören. Reparaturen sind relativ selten notwendig und wenn doch, dann oft, um Vandalismusschäden zu beseitigen. Allein mit dem Überprüfen von Hydranten und Schiebern ist bei der LWG ein Mitarbeiter ganzjährig beschäftigt.

Durch unsere Ingenieure werden auf Grundlage des Trinkwasser-Rohrnetzmodells sogenannte Hydrantenpläne erstellt und den Feuerwehren zur Verfügung gestellt, früher als dicker Papierordner, heute digital. Diese werden nicht nur auf den Feuerwehrfahrzeugen mitgeführt, sondern von der Leitstelle Lausitz auch in die Leitstellensoftware eingearbeitet. Sobald in der Berufsfeuerwehr Cottbus Alarm ertönt, erhält der Einsatztrupp einen Plan der Hydranten, auf die sie im betroffenen Gebiet zugreifen können, wenn das Wasser aus den Fahrzeugen aufgebraucht ist.

Kluge Dimension­ierung des Trinkwasser­netzes

Die Feuerwehr würde natürlich am liebsten aus jedem vorhandenen Hydranten die maximale Menge von 96.000 Litern pro Stunde nutzen. Das entspricht aber dem Tagesverbrauch von 1.000 Personen und ist außerdem nicht in allen Gebieten möglich. Denn aufgrund strenger Vorschriften zur Sicherung der Trinkwasserqualität darf das Trinkwasserrohrnetz nicht so ausgelegt werden, als ob täglich ein Großbrand gelöscht werden muss. Dann wären die Leitungen völlig überdimensioniert, es würde zu Stagnationswasser, Ablagerungen und möglicherweise zur Verkeimung kommen, was die Qualität des Trinkwassers beeinträchtigen könnte. Das möchte keiner, ganz abgesehen von den Kosten, die durch notwendige häufige Spülungen entstehen würden.

Volker Grimm
Foto: SPREE-PR/Petsch

Partnerschaft­liche Zusammen­arbeit mit den Feuerwehren

Eine effektive Löschwasservorhaltung basiert daher immer auf einer engen und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Wasserversorger. In Cottbus zum Beispiel, aber auch in Kolkwitz, Drebkau, Neuhausen/Spree und im Amt Lieberose/Oberspreewald gibt es seit Jahren ein sehr partnerschaftliches und konstruktives Miteinander zwischen der LWG, der Berufsfeuerwehr und den zahlreichen Freiwilligen Feuerwehren. Dies ist in anderen Kommunen nicht selbstverständlich. Wir jedoch arbeiten sehr eng mit den genannten Wehren zusammen, organisieren gemeinsame Schulungen und ermöglichen spezielle Einsatzübungen in unseren Anlagen, wie zum Beispiel im Wasserturm oder auf der Kläranlage. Es ist ein Geben und Nehmen, was sich letztlich für alle auszahlt.

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