Zukunftstechnik bei der LWG
Next Level: KI
In jedem Unternehmen gibt es Aufgaben, die viel Zeit kosten und wenig Begeisterung auslösen. Gut, dass es dafür auch bei der LWG eine smarte Unterstützung gibt: Künstliche Intelligenz (KI).

Falk Schmal, Leiter IT bei der LWG: KI soll die Mitarbeiter von stupiden Aufgaben entlasten, damit mehr Zeit für den Kontakt von Mensch zu Mensch bleibt. Foto: SPREE-PR/Petsch
Ein konkretes Beispiel ist die neu berechnete Niederschlagswassergebühr. „Im Auftrag der Stadt Cottbus hat die LWG hochauflösende Luftaufnahmen erstellen lassen, um den Versiegelungsgrad von Grundstücken zu bestimmen“, erklärt Falk Schmal, Leiter IT der LWG. „Eine speziell trainierte KI erkennt darauf, wo sich Rasenflächen, Pflaster oder Kies befinden.“
Rund 90 Prozent dieser aufwendigen Auswertung übernimmt die Software. Anschließend prüfen Ingenieurinnen und Ingenieure die Ergebnisse – eine wichtige Grundlage für rechtssichere Bescheide. Für Falk Schmal ist das entscheidend: „KI ist kein Allheilmittel, sondern ein Werkzeug. Das nötige Fachwissen bringt weiterhin der Mensch ein.“
Viele Ideen – machen Sie mit!
Auch im Kundenservice kommt KI zum Einsatz. Der Chatbot auf der Internetseite beantwortet rund um die Uhr Fragen. Grundlage sind die geprüften Inhalte der LWG – so bleibt die Qualität der Antworten verlässlich. Das System wird regelmäßig kontrolliert und weiterentwickelt.
Darüber hinaus unterstützt KI interne Abläufe. Große Daten- und Dokumentenmengen lassen sich schneller strukturieren und auswerten – ein echter Zeitgewinn für die Mitarbeitenden.
Aktuell testet die LWG den Einsatz von KI auch bei der Auswertung von Schachtbefahrungen. Ziel ist es, Schäden und Auffälligkeiten schneller zu erkennen und die Instandhaltung noch effizienter zu planen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und entwickeln sich stetig weiter. Klar ist dabei: Der verantwortungsvolle Umgang mit Daten und der sichere Einsatz der Technik haben für die LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG oberste Priorität.

