Skip to main content

Spülung sichert blitzeblanke Leitungen

 




Für sauberes Waser

Spülung sichert blitzeblanke Leitungen

Die umfassenden Rohrnetzspülung vom 16. Bis 22. März finden vorrangig in den Nachtstunden statt, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Während der Spülung kann es in den Ortsteilen der Stadt Lassan, der Gemeinde Buggenhagen, der Gemeinde Zemitz sowie in der Ortschaft Zarnitz zu kurzfristigen Unterbrechungen der Wasserversorgung kommen. Sobald die Spülung in einem Bereich abgeschlossen ist, steht das Wasser wieder wie gewohnt zur Verfügung. Den genauen Ablauf der Arbeiten sowie eine Übersicht der betroffenen Ortsteile finden Sie demnächst auf der Internetseite des Zweckverbandes unter www.zv-festland-wolgast.de.

Der Zweckverband bittet um Verständnis für eventuelle Einschränkungen und bedankt sich für die Geduld der Anwohnerinnen und Anwohner.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Jetzt bewerben!

 




Ausbildung

Nachwuchs gesucht

Wasser ist unser Element – bald auch Ihres? Werden Sie Umwelttechnologe für Wasserversorgung oder Abwasserbewirtschaftung und sichern aktiv die Lebensadern unserer Region. Sie lieben Organisation? Dann starten Sie durch als Kauffrau/-mann für Büromanagement. Wir bieten krisenfeste Jobs mit echter Verantwortung direkt vor der Haustür. Bewerben Sie (m/w/d) sich jetzt per Post an:

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung – Festland Wolgast
Bahnhofstraße 98, 17438 Wolgast.

Oder per E-Mail: info@zv-festland-wolgast.de

Zurück zur Startseite

Continue reading

WASSERZEITUNG wird digital

 




Editorial

Wasserzeitung wird digital

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn wir auf das vor uns liegende Jahr blicken, sehen wir vor allem eines: Bewegung. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von rund 7,33 Millionen Euro setzen wir ein deutliches Signal. Wir verwalten nicht den Status quo, sondern wir bauen aktiv an der Zukunft unserer Region. Wir investieren dort, wo es notwendig ist und nutzen dabei gemeinsam mit den Gemeinden und Kommunen des Verbandes jede Möglichkeit, Kosten zu sparen. Ob es die Erneuerung der Rohwasserleitung ist oder die umfangreichen Maßnahmen im Schmutzwasserbereich – jeder Euro fließt direkt in die Ver- und Entsorgungssicherheit Ihrer Haushalte und den Schutz unserer Gewässer.

Foto: Manfred Studier

Quelle: SPREE-PR

Besonders wichtig ist mir dabei die Botschaft der Stabilität. Durch Energieoptimierung und vorausschauende Planung können wir die Gebühren auch für 2026 stabil halten. Das ist unser Beitrag zur Daseinsvorsorge: Verlässlichkeit, wenn Sie den Wasserhahn aufdrehen, und Verlässlichkeit beim Blick auf den Gebührenbescheid.

Doch nicht nur unter der Erde modernisieren wir uns, auch in der Art, wie wir mit Ihnen kommunizieren, gehen wir neue Wege. Sie halten gerade die bewährte gedruckte Ausgabe unserer Kundenzeitung in den Händen. Ab sofort gibt es unsere Verbandszeitung auch als digitales E-Paper.

Wir erweitern unser Angebot, damit Sie Nachrichten zu Baustellen, Wasserqualität und Verbandsentwicklungen bequem auf dem Smartphone oder Tablet lesen können. Die gedruckte Zeitung bleibt als haptisches Medium erhalten, wird aber durch die digitale Version zeitgemäß ergänzt. Das spart langfristig Ressourcen und erhöht die Reichweite unserer Informationen.
Ich lade Sie ein: Nutzen Sie unsere Angebote, informieren Sie sich über unsere Vorhaben. 2026 wird ein Jahr des Anpackens. Wir freuen uns darauf, es gemeinsam mit Ihnen zu gestalten.

Ihr Manfred Studier,
Verbandsvorsteher

Zurück zur Startseite

Continue reading

Trinkwasser in bester Qualität

 




Gründlich kontrolliert

Trinkwasser in bester Qualität

Abb.: SPREE-PR

Das Trinkwasser unterliegt regelmäßigen und strengen Kontrollen, sowohl durch den Wasserversorger als auch durch unabhängige Labore. In der Tabelle haben Sie die wichtigsten Parameter der aktuellen Analyse auf einen Blick. Den vollständigen Bericht können Sie jederzeit auf der Homepage des Zweckverbandes genau einsehen.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Kläranlage Wolgast: High-Tech, Biologie und Weitsicht im Dienst der Umwelt

 




Die unsichtbare Stadt

Kläranlage Wolgast: High-Tech, Biologie und Weitsicht im Dienst der Umwelt

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was passiert, nachdem Sie die Spülung gedrückt haben? In Wolgast verschwindet das Wasser nicht einfach. Es begibt sich auf eine faszinierende, gut viertägige Reise durch eine Infrastruktur von beeindruckender Dimension.

Das Wasser durchläuft die Kläranlage Wolgast etwas mehr als vier Tage, bis es gereinigt ist.

Foto: ZV Wolgast

Die Anlage ist auf 40.000 Einwohnergleichwerte ausgelegt und integriert seit 1996 auch die Ströme aus Peenemünde und Karlshagen. Doch die Technik verwaltet nicht nur den Status quo, sie denkt voraus: Seit 2025 verstärkt eine zweite Druckrohrleitung von der Insel Usedom das System. Diese Investition sichert nicht nur den laufenden Betrieb ab, sondern eröffnet die Perspektive, künftig noch größere Mengen aufzubereiten. Ein doppeltes Sicherheitsnetz für eine Ressource, die keine Pausen kennt. Willkommen an einem Ort, wo High-Tech auf Biologie trifft und aus Abwasser wieder Lebensraum wird.
  • Foto: SPREE-PR/Fuchs

    1

    Der mechanische Türsteher

    Hier kommt alles an – und das heißt wirklich alles. Klärwärter Richard Dulke zog schon eine Sparkassenkarte aus dem Rechen mit 3 Millimeter Stababstand. Der Zulauf ist das Tor zur Anlage, doch nicht jeder darf passieren. Im Rechengebäude arbeiten die mechanischen Türsteher: Grobstoffe, Feuchttücher oder Wattestäbchen, die fälschlicherweise in der Toilette gelandet sind, filtert der Rechen mit drei Millimeter Rillenabstand hier gnadenlos heraus.

    Im Anschluss übernimmt die Physik: In den Rundsandfängen wird die Fließgeschwindigkeit so präzise reduziert, dass sich schwerer Sand am Boden absetzt, während organische Stoffe weiterschweben.

  • Mikroben

    Abb. SPREE-PR

    2

    Das Festmahl der Mikroben

    Statt Chemie kommt hier die Natur zum Einsatz. Das Belebungsbecken fungiert als Herzstück der Anlage – im Grunde ein riesiges Aquarium, besiedelt von Milliarden mikroskopisch kleiner Akteure: Bakterien und Einzeller. In einem stetigen Wechselspiel durchläuft das Wasser verschiedene Zonen. Anaerob (ohne Sauerstoff): Simulierter Stress regt biologische Prozesse wie die Phosphor-Elimination an. Aerob (mit Sauerstoff): Mikroorganismen stürzen sich auf die gelösten Schmutzstoffe und „fressen“ das Wasser sauber. Diese Becken sind keine stillen Gewässer, sondern biologische Hochleistungsreaktoren, die rund um die Uhr Nährstoffe abbauen.

  • Mikroben

    Foto: ZV Wolgast

    2

    Das Gehirn

    In der Schaltzentrale behalten die Klärwärter alle Anlagen und automatisierten Prozesse im Blick, um im Notfall einzugreifen. Während draußen das Wasser fließt, herrscht hier digitale Kontrolle. Die Leitzentrale bildet das Nervensystem der Kläranlage. Auf Monitoren laufen die Datenströme zusammen: Füllstände, Sauerstoffwerte, Pumpenleistung und Statusmeldungen. Von hier aus wird der gesamte Wasser- und Energiekreislauf überwacht. Per Mausklick lassen sich Aggregate zuschalten oder Prozesse optimieren. An dieser Schnittstelle greifen menschliche Expertise und automatisierte Sicherheit ineinander, um den 24/7-Betrieb zu garantieren.

  • Die Lunge

    Foto: SPREE-PR/Fuchs

    4

    Die Lunge der Anlage

    Damit die Bakterienkulturen im Belebungsbecken effizient arbeiten, ist eine stetige Sauerstoffzufuhr essenziell. Die Kompressoranlage fungiert als Lunge des Reinigungsprozesses. Gewaltige Gebläse drücken Sauerstoff tief in die Becken, sichtbar an den aufsteigenden Blasen an der Wasseroberfläche. Dieser Prozess erfolgt smart gesteuert: Sensoren messen permanent den Sauerstoffgehalt und regulieren die Leistung der Aggregate so, dass immer exakt so viel Luftsauerstoff bereitgestellt wird, wie die Biologie im Moment benötigt. Effizienz trifft auf Ökologie.

  • Die Ruhe nach dem Sturm

    Foto: SPREE-PR/Fuchs

    5

    Die Ruhe nach dem Sturm

    Nach der Turbulenz im Belebungsbecken benötigt der Prozess Ruhe. Im Nachklärbecken wirkt die Schwerkraft. Das Wasser fließt extrem langsam, sodass der sogenannte „Belebtschlamm“ – die Bakterienflocken – zu Boden sinken kann. Bodenräumer schieben diese Biomasse zurück in den Kreislauf. Zurück bleibt an der Oberfläche das Ergebnis der Mühen: Klares, gereinigtes Wasser. Es ist der Moment der visuellen Wahrheit – die Trennung von Schmutzfracht und der Ressource Wasser ist vollzogen.

  • Die Ruhe nach dem Sturm

    Foto: SPREE-PR/Fuchs

    6

    Blick ins Mikroskop

    Vertrauen wird durch Kontrolle ergänzt. Klärwärter Richard Dulke untersucht regelmäßig seine kleinsten Mitarbeiter, die Bakterien. Im Analysenraum rückt die Wissenschaft in den Fokus. Unter dem Mikroskop wird regelmäßig die Vitalität der kleinsten „Mitarbeiter“ geprüft: Sind genügend Glockentierchen vorhanden? Bilden die Bakterien stabile Flocken? Die Reinigungsleistung hängt direkt von einer gesunden Mikrobiologie ab. Ein Blick durchs Okular verrät den Experten, ob die biologische Balance in den großen Außenbecken korrekt eingestellt ist.

  • Transformation der Reste

    Foto: SPREE-PR/Fuchs

    7

    Transformation der Reste

    Das Schlammlager fasst etwa 1.000 Tonnen. Etwa zweimal im Jahr wird das Lager geleert. Die abgeschiedenen Stoffe verschwinden nicht einfach. Der überschüssige Schlamm wird entwässert und behandelt. Auf dem Schlammlagerplatz lagert das Endprodukt der Stofftrennung: Ein erdiges Substrat. Dieser Schlamm enthält die konzentrierte Fracht, die dem Wasser entnommen wurde, um die Flüsse zu schützen. Fachgerecht gelagert, wird er der landwirtschaftlichen Verwertung als Dünger zugeführt – der Kreis der Ressourcen schließt sich.

  • Transformation der Reste

    Foto: SPREE-PR/Fuchs

    8

    Mission erfüllt

    Bereichsleiter Abwasser Thomas Wittmann (l.) und Klärwärter Richard Dulke prüfen, wie durchsichtig das Wasser im Nachklärbecken ist. Hier endet der technische Prozess und das Wasser kehrt in den natürlichen Kreislauf zurück. Am Ablauf fließt das gereinigte Wasser in den Vorfluter, die Ziese. Die Qualität ist nun so hoch, dass das Ökosystem keinen Schaden nimmt. Der Blick auf das klare Wasser zeigt das Resultat moderner Klärtechnik: Das Wasser wurde der Natur nur geliehen – und wird nun respektvoll zurückgegeben.

Zurück zur Startseite

Continue reading

Gebühren bleiben 2026 stabil – Steigerung der Energieeffizienz

 




Investitionen sichern stabile Netze

Gebühren bleiben 2026 stabil – Steigerung der Energieeffizienz

Trotz steigender Baukosten bleiben die Gebühren 2026 stabil: Mit einem Investitionsvolumen von 7,33 Millionen Euro stärkt der Zweckverband Wolgast Festland die regionale Infrastruktur von der Rohwasserleitung bis zur Kläranlage. Ein Ausblick auf die geplanten Baumaßnahmen und die Strategie, wie durch Energieeffizienz Kosten gedämpft werden.

Die neuen Großrohre sind angekommen. Nun beginnen für den Leiter des Bereichs Trinkwasser, Paul Wiese, die Bauarbeiten an der neuen Rohrwasserleitung zwischen der Wasserfassung Hohensee und dem Wasserwerk Hohendorf.

Foto: ZV Wolgast

Wenn die neuen Großrohre auf der Baustelle für die Rohwasserleitung ankommen, endet eine Planungsphase. Die 3,2 Kilometer lange Verbindung von der Wasserfassung Hohensee zum Wasserwerk Hohendorf ist der letzte Bauabschnitt dieses Projektes. Es steht für die Strategie des Zweckverbandes: Substanz erhaltende Maßnahmen treffen auf vorausschauende Netzplanung. In Abstimmung mit den Gemeinden plant der Verband für das Jahr 2026 ein Gesamtinvestitionsvolumen von 7,33 Millionen Euro.

Modernisierung der Infrastruktur

Der größte Anteil der Investitionen fließt in die Infrastruktur. Dabei entfallen 2,07 Millionen Euro auf den Bereich Trinkwasser, 3,25 Millionen Euro auf Schmutzwasser und 1,91 Millionen Euro auf die Niederschlagswasserbeseitigung. Neben der Großmaßnahme der Rohwasserleitung stehen folgende Projekte an:

  • Wolgast: In der Fischerstraße und im Amselweg wird gemeinsam mit der Stadt Wolgast die Erneuerung der Leitungen (Trink-, Schmutz- und Regenwasser) fortgesetzt. Auf der Schlossinsel entstehen drei neue Einleitstellen für Niederschlagswasser.
  • Umland: Zwischen Lühmannsdorf und Wrangelsburg erfolgt der 2. Bauabschnitt der neuen Trinkwasserleitung. In der Wasserfassung Hohensee wird ein Brunnen durch einen Ersatzneubau reaktiviert.

Auf der Kläranlage Wolgast werden zentrale Komponenten erneuert, etwa die Brauchwasseranlage, die Fällmitteldosierstation, die Sandfänge, zwei Gebläse sowie eine neue Steuerung der Schlammentwässerung.

Energieeffizienz sichert Gebühren

Steigende Bau-, Material- und Lohnkosten belasten die Kalkulation. Für 2026 konnte der Verband dennoch stabile Gebühren für alle Bereiche kalkulieren. Dabei dämpfen der günstigere Einkauf und die eigene Erzeugung von Energie die Kosten. Ein Baustein ist die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf der Druckstation Bahnhofstraße, dem Verwaltungsgebäude sowie auf dem Wasserwerk und der Kläranlage Wolgast.

Aber die Einsparung von Energiekosten wird die steigenden Baupreise nicht kompensieren. Zudem wollen Land und Gesetzgeber das Wasserentnahmeentgeld erhöhen. Diese externen Faktoren werden sich in den nächsten Gebührenkalkulationen abbilden.

Zurück zur Startseite

Continue reading