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Wasserwerk Tettau: Entnahmerechte „entfristet“/Tag der offenen Tür am 4. Juli

Das „Herz“ des WAL – stark und sicher

Behördliche Entscheidungen rund um die Versorgung mit Trinkwasser bieten den Kundinnen und Kunden des WAL auf den ersten Blick wenig Spannendes. Doch dahinter steckt im aktuellen Fall nicht mehr und nicht weniger als langfristige Sicherheit. Und auch das können wir am 4. Juli im Wasserwerk Tettau gemeinsam feiern.

Das Wasserwerk Tettau gehört zu den größten Produktionsstätten des Lebensmittels Nr. 1 im Land Brandenburg, sowohl heute als auch für künftige Generationen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Foto: WAL-Betrieb

Wer den natürlichen Wasserkreislauf anzapfen möchte, benötigt dafür eine Genehmigung der zuständigen Behörden auf der Grundlage des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG). Der Weg dorthin ist alles andere als ein Selbstläufer. „Im Antragsprozess müssen wir nachweisen, dass die gewünschte Entnahmemenge nicht die natürliche Neubildung des Grundwassers übersteigt“, erläutert WAL-Verbandsvorsteher Christoph Maschek. „Wir sind dabei mit dem Wasserwerk Tettau in der erfreulichen Lage, auf einen überaus potenten Grundwasserleiter zugreifen zu können.“

Was die Anlage südlich von Lauchhammer täglich aus den Tiefen des Lausitzer Bodens holt und ins WAL-Netz einspeist, ist immens. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Trinkwasser. „Dennoch mussten wir fürs aktuelle Genehmigungsverfahren kein höheres Fördervolumen beantragen – wir sind mit den bisherigen Werten auf der sicheren Seite“, so Maschek. Dies begründet sich durch den Neubau dreier Bauwerke für den „Trinkwasserverbund Lausitzer Revier“: einerseits die beiden (energieautarken!) Druckerhöhungsstationen inklusive Hochbehälter des WAL in Allmosen und Lauchhammer, andererseits eine weitere neue Druckerhöhungsstation des länderübergreifenden Systems in Lauta (sächsischer Landkreis Bautzen) der ewag kamenz Energie- und Wasserversorgung AG.

Alle ziehen an einem Strang

„Duch diese Baumaßnahmen wird in der Fläche des Trinkwasserverbundes genügend Trinkwasser für Spitzenzeiten vorgehalten“, beschreibt der WAL-Verbandsvorsteher die komfortable Lage für die Mitglieder der kommunalen Arbeitsgemeinschaft. „Insofern war der Weg geebnet für die Erneuerung der wasserrechtlichen Genehmigung. Doch nicht nur das. Unsere Entnahmerechte aus dem Grundwasser sind sogar entfristet worden, was uns für das Wasserwerk Tettau eine langfristige Betriebssicherheit gibt.“

Verlässliche Daseinsvorsorge

Der Wasserverband Lausitz bedankt sich bei den beteiligten Mitarbeitern der oberen Wasserbehörde und beim Landkreis OSL für die gute Zusammenarbeit. „Das ist ein wahrer Segen angesichts der Bauprojekte, die wir vor der Brust haben“, freut sich Christoph Maschek und fügt hinzu: „Hier ziehen alle an einem Strang! Man ist sich bewusst, dass es um eine sichere Trinkwasserversorgung und letztlich auch eine verlässliche Daseinsvorsorge für alle geht!“ 

Lernen Sie das Wasserwerk Tettau kennen!

Wie der Wasserverband Lausitz das Grundwasser in Ihr Lebensmittel Nr. 1 „verwandelt”, können Sie am 4. Juli aus erster Hand erfahren. Am nächsten „Tag der offenen Tür” führen wir Sie durch die Hallen der Anlage und beantworten all Ihre Fragen. Vor den Türen des Werks soll es fröhlich und stimmungsvoll zugehen. Sie dürfen sich unter anderem – und einmal mehr beim WAL! – auf die meisterhaften Perkussionisten der „Weberknechte” aus Finsterwalde mit ihren Schlaginstrumenten freuen. Das Ensemble aus der Sängerstadt bringt Sie ganz gewiss in Bewegung. Darüber hinaus wird ein Schalmeien-Orchester aufspielen. Damit es für die Jüngsten aufregend wird, dafür sorgt neben einer Hüpfburg die Unterstützung durch eine regionale Kita mit Spiel & Spaß. Auch für Ihr leibliches Wohl ist selbstverständlich gesorgt. Der WAL freut sich auf Sie!