SORGFÄLTIG ABGEWOGEN: NEUE GEBÜHREN AB 2027
Mehr für Wasser und Abwasser
Leichtgemacht hat es sich die Verbandsversammlung des WAV Elsterwerda nicht mit der bevorstehenden, notwendigen Gebührenanpassung. Doch zum Teil empfindlich gestiegene Kosten, unter anderem für Energie und Kraftstoffe, konnte auch sie nicht ignorieren.
Im Detail sind die Änderungen noch nicht beschlossen. „Allerdings wird es in der Verbandsversammlung am 13. Oktober 2026 kaum Abweichungen geben, weil die Vertreter der Mitgliedsgemeinden die Neuberechnungen bereits gründlich geprüft und beraten haben“, sagt Verbandsvorsteher Maik Hauptvogel. Kalkuliert wurde für 2027 bis 2029. „Der Dreijahreszeitraum ist neu bei uns. Bisher haben wir zwei Jahre zugrunde gelegt. Doch manche Investitionsmaßnahmen wirken sich längerfristig auf die Kosten aus.“ So kann der Verband verlässlicher kalkulieren und zugleich die Vorgaben des Kommunalabgabengesetzes erfüllen, das spätestens nach drei Jahren eine neue Kalkulation verlangt. „Nach intensiven Abwägungen und Berechnungen gab es jedoch zu höheren Gebühren keine Alternative“, so Maik Hauptvogel.
Unter dem Bundesdurchschnitt
Auswirkungen auf kletternde Gebühren haben auch die allgemeinen Preissteigerungen bei Strom, Betriebsmitteln, Kraftstoffen und Personal. Trotz der Anpassungen zum 1. Januar 2027 – sowohl im Trink- als auch im Schmutzwasserbereich – liegt der WAV Elsterwerda mit seinen Gebühren weiterhin im Brandenburger Mittelfeld und unter dem Bundesdurchschnitt.
In der Winterausgabe der Lausitzer WASSERZEITUNG werden in einem Service-Schwerpunkt die wesentlichsten Fragen zur Gebührenkalkulation beantwortet: Was fließt in eine Kalkulation ein? Wie werden die Gebühren berechnet? Warum zahlt man eine Grundgebühr?
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