VORSORGEN STATT SORGEN
Selbst im Sommer 2026 jederzeit ausreichend Trinkwasser vom WAVE
Hitze und Trockenheit in den zurückliegenden Monaten machten auch den Wasserverbänden zu schaffen. Der Ver- und Entsorger aus Elsterwerda jedoch kann jederzeit ausreichend Trinkwasser bereitstellen. Warum das so ist?
In München musste die Nutzung von Trinkwasser im Juli deutlich reglementiert werden, auch in Brandenburg galten Beschränkungen. „Im Verbandsgebiet des WAV Elsterwerda fördert das Wasserwerk Oschätzchen jederzeit genügend Grundwasser, bereitet es auf und speist es ins Versorgungsnetz ein“, sagt Wassermeister Heiko Pirschel. Zuverlässig auch an heißen Tagen: „Unsere Pumpen können täglich bis zu 7.900 m3 fördern. Der Spitzenverbrauch 2026 lag am 25. Juni mit 5.560 m3 deutlich darunter.“
Kontinuierliche Investitionen
Gefördert wird das Rohwasser aus einem viele Kilometer breiten Grundwasserleiter. Doch Grundwasser bildet sich nur langsam neu – und nicht jeder Regentropfen gelangt dorthin: Nur etwa 15 Prozent des Niederschlags tragen zur Grundwasserneubildung bei. „Derzeit deutet nichts darauf hin, dass im Verbandsgebiet das Lebensmittel Nummer 1 knapp wird.“ Aber: „Ohne unsere fortlaufenden Investitionen in Wasserfassungen, Aufbereitung und Leitungsnetz für die Versorgungssicherheit sähe das sicher anders aus.“ In den kommenden Jahren werden deshalb unter anderem alle fünf Förderbrunnen saniert und ein neuer Hochbehälter in Elsterwerda gebaut.
Gemeinsame Verantwortung
Neben leistungsfähigen Anlagen und Netzen braucht es einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser. Und Ihre Gebühren finanzieren nicht nur den laufenden Betrieb. Sie tragen auch dazu bei, die Wasserversorgung langfristig sicherzustellen.

