Liebe Leserinnen und Leser,
wir leben aktuell in unruhigen Zeiten. Krieg in Europa. Krieg im Nahen und mittleren Osten. Die Kriegsgebiete sind gefühlt weit weg und haben doch Auswirkungen auf unsere Wasser- und Abwassergebühren sowie auf die mittel- und langfristige Investitionsplanung. Warum? Weil neben den Baukosten die Preise für Kraftstoffe, Strom und Gas stark gestiegen sind. Unser Verband arbeitet nicht gewinnorientiert, muss aber im Interesse aller Kunden wirtschaftlich agieren. Das heißt, alle Kosten werden auf Sie, die Gebührenzahler, umgelegt. Für uns als Verbandsmitglieder bedeutet dies, in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung sparsam, effektiv und effizient zu arbeiten. Sowie Einsparpotenziale zu erkennen, mit dem Ziel, die Gebühren möglichst stabil zu halten. Um das Ziel einer „enkelgerechten“ Erneuerung des Anlagenbestandes zu erreichen, müssen wir daher kontinuierlich in
unseren technischen Anlagenbestand investieren. Das hört sich im Zusammenhang mit stabilen Gebühren erst einmal paradox an. Aber kontinuierlich modernisierte Anlagen sparen mittel- und langfristig Geld. Allerdings müssen wir aufpassen, dass wir uns nicht überschulden. Um dies zu verhindern, hat die Verbandsversammlung beschlossen, das durch Kredite finanzierte Investitionsvolumen zu begrenzen. So wollen wir für Sie auch in Zukunft ein verlässlicher Partner bei der Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser sowie Entsorgung des anfallenden Abwassers sein.
Ihr Axel Müller, Verbandsvorsteher