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Für höchste Ver- und Entsorgungssicherheit

Investitionen 2026: Infrastruktur im Fokus

Auch im Jahr 2026 investiert der Wasser- und Abwasserverband Rathenow gezielt in die Zukunft. Damit sauberes Trinkwasser zuverlässig bereitgestellt und Abwasser sicher gereinigt werden kann, fließen erhebliche finanzielle Mittel in die Unterhaltung und den Ausbau der technischen Anlagen und Leitungsnetze.

Einige Investitionsmaßnahmen des WAV, die 2026 beginnen, werden sich über mehrere Jahre erstrecken. So machen verschärfte Trinkwasservorgaben einen Neubau des Wasserwerks Premnitz erforderlich.
Montage: canva; Karte: SPREE-PR/Schulze; Fotos (3): WAV Rathenow

Im Bereich Trinkwasser sind Einzelmaßnahmen im Umfang von insgesamt rund 3,4 Millionen Euro geplant. Unter anderem werden für 180.000 Euro in der Ortsdurchfahrt in Milow die Netzanlagen erneuert und für 100.000 Euro die Überlandleitung zwischen Großwudicke und Buckow. Außerdem ist in Rhinow für 120.000 Euro eine umfassende Innensanierung des Hochbehälters vorgesehen. In Premnitz wird in diesem Jahr für 20.000 Euro eine Außen- und Innensanierung des Hochbehälters weitergeführt. Im Bereich Abwasser fließen zur Verbesserung der Entsorgungssicherheit insgesamt rund 5,8 Millionen Euro. Allein für die Baumaßnahmen im Abwasserbereich in der Ortsdurchfahrt Milow wurden 555.000 Euro veranschlagt. Für die Erschließung von Schmutzwasserleitungen in Premnitz sind 280.000 Euro eingeplant. Zusätzlich wird das Pumpwerk in Premnitz mit 180.000 Euro ertüchtigt. In Rathenow werden in Waldemarstraße sowie Kleiner Waldemarstraße 220.000 Euro in den Ersatzneubau eines Teilstücks der Schmutz- und Regenwasseranlagen investiert. Die Kläranlage Heidefeld soll einen Neubau bekommen sowie beim Abwassertransportsystem technisch auf den neuesten Stand gebracht werden, wofür 250.000 Euro vorgesehen sind. Zudem werden im Zuge der Fuhrparkerneuerung 250.000 Euro in die Ersatzbeschaffung eines Lkw zur Fäkalienentsorgung investiert.

Neubau Wasserwerk Premnitz

Ein zentraler Schwerpunkt ist das Wasserwerk in Premnitz. Der bauliche Zustand der bestehenden Anlage sowie verschärfte Vorgaben der Trinkwasserverordnung machen einen Neubau erforderlich. Um vorher abschätzen zu können, ob es ein Neubau oder eine Sanierung wird, wurde eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchgeführt. Für das Projekt sind Gesamtkosten von rund 5 Millionen Euro eingeplant. Die Investitionen werden über einen Zeitraum von etwa vier bis fünf Jahren gestaffelt.

Versorgung bleibt gesichert

Für die Bürgerinnen und Bürger in Premnitz ändert sich während der Bauzeit nichts: Die Trinkwasserversorgung bleibt uneingeschränkt gewährleistet. Das bestehende Wasserwerk wird bis zur Inbetriebnahme des Neubaus weiter betrieben. Als erster Schritt starten die Planungen für das neue Wasserwerk sowie für ein ergänzendes Photovoltaik-Feld.

Gleichzeitig werden Probebohrungen durchgeführt, um zu klären, in welchem Bereich neue Brunnen errichtet werden können. Anschließend werden die einzelnen Bauabschnitte – darunter Hochbau, Tiefbau und Elektrotechnik – separat ausgeschrieben.