SONNENSTROM FÜR DIE ABWASSERWÄSCHE
Hoher Energiebedarf auf der Kläranlage macht Eigenversorgung immer wichtiger
Auf der Freifläche direkt vor dem Klärwerk Elsterwerda entsteht seit Juli die langersehnte Photovoltaikanlage. Künftig soll sie einen Teil des Strombedarfs decken und den WAVE unabhängiger von schwankenden Energiepreisen machen.





Fotos (5): WAVE/Jopien
Eine Kläranlage braucht für ihre Technik zur Abwasserreinigung vor allem eins: jede Menge Energie. Denn Pumpen, Rechenanlagen, Belüftung und weitere technische Komponenten sind rund um die Uhr in Betrieb. Deshalb sollte schon vor vier Jahren eine Solaranlage her, um die Stromkosten zu senken. „Damals fehlte jedoch die Gesamtfinanzierung. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges führten zur Verschiebung des Vorhabens“, blickt Verbandsvorsteher Maik Hauptvogel zurück. „Mit dem Beschluss der Verbandsversammlung am 16. Juni konnte es nun endlich losgehen.“
Geduld baute mit
Aber besonders schnell kam die Anlage nicht auf die Fläche. Der Technische Leiter Sylvio Graf: „Das dauert seine Zeit, bis das Stahlständerwerk für die Module installiert ist. Und parallel zu diesem Aufbau waren die PV- und Speicheranlage ins Elektroenergieversorgungssystem des Verbandes zu integrieren. Dabei mussten unter anderem zwei Blockheizkraftwerke angepasst werden.“
Beendet war die Errichtung der Sonnenstromanlage erst nach Redaktionsschluss.






