FRISCHEKUR FÜR BRUNNENSTUBEN
Die „Wächter“ fürs Rohwasser werden auf den aktuellen Stand der Technik gebracht
Brunnenstuben sichern den Förderbereich des Grundwassers direkt am Brunnen. In diesen Schutzräumen aus Beton verlaufen Rohre, Ventile und technische Anlagen zur Weiterleitung und Kontrolle des Rohwassers.
„Sie müssen absolut dicht sein. Wenn der Beton reißt, Dichtungen porös werden oder Metallteile rosten, sanieren wir, um unsere gute Wasserqualität nicht zu gefährden“, erklärt Wassermeister Heiko Pirschel. „Eine Brunnenstube ist bereits fertig, eine weitere soll 2026 noch folgen.“

Foto: WAVE/Pirschel
Dabei werden die Anlagen gemäß technischem Regelwerk des DVGW* auf den aktuellen Stand gebracht:
- neue elektrische Mess-, Steuer- und Regeltechnik (EMSR)
- moderne Pegelmessung im Brunnenrohr – Sensoren erfassen die Wasserstände und
übertragen die Daten an die Steuerungstechnik → Folge: Verbesserung der
Betriebssicherheit der Anlage - automatisierte Mengenmessung und zwei Spülanschlüsse – einer fürs Rohwasser, einer
für die Brunnenleitung
Außerdem neu:
- Austausch alter Bauteile
- zwei Einstiegsluken statt einer zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und für den Austausch
der Brunnenpumpe
* Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.

