Bevor Sandra Volkmann oder ihre Kollegen in Schächte steigen können, müssen sie diese freimessen. Damit stellen sie sicher, dass sich keine giftigen Gase im Schacht befinden.
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Wenn Sandra Volkmann auf der Kläranlage Stavenhagen unterwegs ist, dann verrichtet sie nicht nur ihre Arbeit als Klärwärterin. Ihre Augen haben immer auch einen Blick für das Drumherum. Sind alle Schächte richtig abgedeckt? Gaswarngeräte geladen? Beleuchtungen intakt? Gibt es Stolperfallen? Oder andere Sicherheitsmängel? Als Sicherheitsbeauftragte unterstützt sie den Verband – zusammen mit drei anderen Kollegen – ehrenamtlich beim Arbeitsschutz. Eine Aufgabe mit vielen Facetten. „Wir achten nicht nur auf Mängel und Gefahrenquellen. Wir beraten und motivieren auch Kollegen zu sicherem Verhalten am Arbeitsplatz.“ Weisungsbefugnisse haben Sicherheitsbeauftragte nicht. „Wir handeln beratend und unterstützend, sind quasi das Bindeglied zwischen Belegschaft und Vorgesetztem.“ Sicherheitsbeauftragte zu sein, ist ein innerbetriebliches Ehrenamt, für das sich Sandra Volkmann und ihre Kollegen regelmäßig fortbilden.
Ein weiteres Rädchen im Arbeitsschutzgetriebe sind Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Sie beraten den Verband von außen, ermitteln Arbeitsbedingungen sowie betriebliche Unfall- und Gesundheitsgefahren und erstellen Gefährdungsbeurteilungen, aus denen sich konkrete Handlungsanweisungen ableiten. „Viele Jahre hat Elke Kraft uns in dieser Funktion begleitet. Demnächst geht sie in den Ruhestand“, sagt Verbandsgeschäftsführer David Schacht. „Wir danken Frau Kraft für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihr alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.“ Nun sucht der Verband eine Nachfolge, die diese Aufgaben ab dem kommenden Jahr übernimmt.