Das Baukonzept im Verbandsgebiet
Beim Zweckverband stehen auch in diesem Jahr etliche Bauvorhaben an. „Im Trinkwasserbereich investieren wir 3,06 Millionen Euro, im Abwasserbereich 2,52 Millionen Euro“, sagt Peter Dammann, Leiter des Bereichs Investition/Entwicklung. Ein Überblick über die wichtigsten Projekte.
Der WZV widmet sich auch in diesem Jahr überall im Verbandsgebiet wichtigen Bauvorhaben. So unterschiedlich diese auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind wichtige Investitionen für die Zukunft.
Der Verband erneuert an vielen Stellen im Verbandsgebiet sein Rohrnetz. „Diese Leistungen werden komplett in Eigenleitung durch unseren Mitarbeiter Ronald Richter geplant und größtenteils durch unseren verbandseigenen Bautrupp umgesetzt“, unterstreicht Peter Dammann. Insgesamt stehen im Investplan dafür etwa 400.000 Euro (brutto) zur Verfügung.
Vorgesehen sind diese Maßnahmen:
• Drosselweg, Malchin (TW-Leitungen und Hausanschlüsse/HA);
• Friedrichsruh (TW-Leitungen und HA);
• Kameruner Weg, Stavenhagen (TW-Leitungen und HA);
• Bahnübergang Wackerow (TW-Leitungen und HA);
• Bahnhofsstraße, Mölln (TW-Leitungen und HA);
• Ivenack (HA), Dorfstraße,
• Galenbeck (HA);
• Schorrentin (HA);
• Lindenweg, Kummerow (Schmutzwasserkanal und SW-Hausanschlüsse).
„In Abhängigkeit von den zu erwartenden Baukosten kann es möglich werden, dass wir einige Maßnahmen ins kommende Jahr schieben müssen.“
A – Gielow
In Gielow baut der WZV einen neuen Trinkwasserspeicher. „Der bisherige Speicher war mehr als 60 Jahre alt und einsturzgefährdet“, erläutert Peter Dammann. Die Arbeiten begannen 2025 und beinhalten auch eine neue Zuwegung zum Wasserwerk, die Leitungsverlegung zwischen Wasserwerk und Speicher sowie zwei Druckerhöhungsstationen. Der neue Speicher soll Ende August in Betrieb gehen. Insgesamt investiert der Verband ca. 1,3 Millionen Euro (netto) in diese Baumaßnahme. Das Wasserwerk Gielow ist für den Verband ein wichtiger Standort: Perspektivisch sollen die Wasserwerke Viezenhof und Basedow vom Netz gehen und in Gielow eingebunden werden.
B – Rosenow
In Rosenow wird das Wasserwerk fit für die Zukunft gemacht. „Im Moment steht von dem Gebäude nur die Hülle.“ Der Verband erneuert die gesamte Anlagentechnik, wechselt Druckerhöhungspumpen und ersetzt die beiden bisherigen Filter durch drei größere. „Künftig sollen die Versorgungsgebiete der Wasserwerke Gädebehn und Groß Helle ebenfalls über dieses Wasserwerk versorgt werden.“ Dass „ihr“ Wasserwerk außer Betrieb ist, davon merken die angeschlossenen Einwohner nichts: „Ihre Versorgung erfolgt zuverlässig über eine provisorische Wasseraufbereitungsanlage.“ Die Sanierung wird voraussichtlich im August fertig sein. Der Wertumfang beträgt ungefähr 600.000 Euro (netto).
C – Stavenhagen
In der Reutersiedlung wird das defekte Mischwassersystem durch ein neues Trennsystem ersetzt. Die Maßnahme befindet sich im letzten Bauabschnitt. Wertumfang: 254.000 Euro.
D – Neukalen
„Auf dem Gartshof“ werden die Arbeiten zur Leitungsverlegung fortgeführt. Dazu werden im hinteren Bereich des Wohngebiets ca. 175 Meter Trinkwasserleitung und Hausanschlüsse ausgewechselt, ca. 145 Meter Schmutz- und Regenentwässerung sowie die Grundstücksanschlüsse erneuert. Kostenpunkt: 309.000 Euro.
E – Malchin
Unter der Peene werden bis Ende des Jahres eine Trinkwasser- und eine Abwasserdruckrohleitung neu verlegt. Wertumfang: 260.000 Euro.
Das ehemalige Wasserwerk Malchin wurde zur Umweltbildungsstätte ausgebaut. Das Außengelände soll als außerschulischer Lernort genutzt werden. Deshalb entsteht hier eine überdachte Fläche und eine „Bibliothek der Dinge“. Das Vorhaben wird mit 260.000 Euro gefördert vom Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI).
F – Basepohl
Im Wasserwerk Basepohl wird die Pumpentechnik erneuert. Die Planung erfolgt in Eigenleistung. Kosten: ca. 250.000 Euro (netto).
G – Rittermannshagen
Im Einzugsgebiet der Wasserfassung wird eine Grundwassermessstelle errichtet. Außerdem entsteht ein neuer Versorgungsbrunnen. Kostenpunkt: 170.000 Euro (netto).

H – Stavenhagen
Die Kläranlage Stavenhagen soll in diesem Jahr einen mit Klärgas betriebenen Heizkessel erhalten. Wertumfang: ca. 138.000 Euro (brutto).




