Herausgeber: Osthavelländische Trinkwasser­versorgung und Abwasserbehandlung GmbH

Fast 145.000 Menschen versorgt die OWA mit erstklassigem Trinkwasser – Tendenz steigend. Sie hat sich zu einem der größten Wasserversorger in Brandenburg entwickelt.
Drohnenfoto: SPREE-PR/Petsch

Die OWA wird 30

Zum Wohle aller: eindrucksvolle Entwicklung über drei Jahrzehnte

1994 bis 2024. Die OWA feierte am 14. Juni mit einem großen Fest am Wasserwerk Staaken ihr 30. Gründungsjubiläum. Ein kleiner Überblick zeigt, was die OWA in 30 Jahren geschafft hat und was ihre Mitarbeiter täglich leisten. Es ist eine Erfolgsgeschichte.

Fast 145.000 Menschen

Die Osthavelländische Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung GmbH (OWA) versorgt heute über 144.000 Einwohner mit bestem Trinkwasser und leistet die zuverlässige Entsorgung des Abwassers. Im Gründungsjahr 1994 waren es lediglich 81.000 Einwohner.

Lange Leitung

Würde man das insgesamt 1.366 km lange Trinkwasserrohrnetz (Hauptleitungen und Hausanschlüsse) ausklappen, könnte man von Falkensee bis Nizza reisen. Das 1.104 km lange Schmutzwasser-Kanalnetz setzt sich aus Gefälle-, Hausanschluss-, Unterdruck-, Druck- und Regenwasserleitungen zusammen. In voller Länge käme man an der Schmutzwasserleitung von Hennigsdorf bis Tallinn.

Günstiges Trinkwasser

Die Preisentwicklung bei der OWA zugunsten der Kunden dürfte weit und breit einmalig sein. Der Trinkwasserpreis je Kubikmeter (= 1.000 l) liegt im regionalen Vergleich mit 1,40 Euro (netto) ohnehin sehr niedrig. Seit 2002 ist er stabil. Bei der OWA-Gründung betrug der Preis noch 1,49 Euro, zweimal konnte er sogar gesenkt werden.

Wassergewinnung

In den sechs Wasserwerken Hennigsdorf, Staaken, Pausin, Flatow, Beetz und Friesack wird das Rohwasser gefördert, gefiltert, aufbereitet, gespeichert und schließlich als Trinkwasser ins Rohrnetz zu den Verbrauchern befördert. Im Jahr 2023 waren es rund 6,8 Millionen m³ Trinkwasser, das sind pro Tag im Durchschnitt fast 19 Mio. Liter!

Wenig Verluste

Unvorstellbar, aber wahr: 1994 gingen 25 % des Trinkwassers durch marode Leitungen verloren, jährlich mussten 750 Rohrschäden behoben werden. Dank sanierter und neuer Leitungen sank die Verlustrate auf 7 % und 48 Rohrschäden.

Zukunft bauen

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat die OWA insgesamt 300 Millionen Euro investiert: in Leitungen, Rohrnetze, Wasserwerke, Anlagen, Technik, Bauten und Fuhrpark. Davon entfielen etwa 100 Millionen Euro auf den Bereich Trinkwasser und 200 Millionen Euro auf den Bereich Schmutzwasser.

Kompetente Mitarbeiter

Dass zum Wohle Wasser fließe und wieder abfließe: Insgesamt 125 OWA-Mitarbeiter kümmern sich um die zuverlässige Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. Sie arbeiten in den Wasserwerken, am Rohr- und am Kanalnetz, bei den Kunden vor Ort und in der Verwaltung in Falkensee.

Nachwuchs fördern

Mit der Ausbildung junger Menschen investiert die OWA in die Zukunft einer funktionierenden und sicheren Wasserwirtschaft. Mehr als 30 junge Menschen durchliefen bisher bei der OWA eine Ausbildung oder ein Studium und erhielten damit ihr berufliches Rüstzeug.

Rund um die Uhr

03322 271-0: Unter dieser Nummer ist die OWA für alle Fragen und Belange rund um das Wasser erreichbar.
Im Notfall auch 24 Stunden am Tag.

Kennzahlen der OWA kompakt

199420092024
Einwohner:
ca. 81.000
128.000
143.000
Kunden:
ca. 16.700
34.750
41.000
Anschlussgrad Trinkwasser:
87,6
99,1
99,46
TW-Rohrnetz Länge gesamt:
x
1.031km
1.366 km
Einwohner mit gesicherter Entsorgung:
x
98.900
124.500
Anschlussgrad Abwasser:
ca. 15 %
92,4
60,96 – 99,64 %
Kanalnetz Länge gesamt:
x
836 km
1.104 km
Rohrschäden im Jahr:
750
48
Wasserverluste:
25 %
7 %
Wasserwerke:
6
6
6
Kläranlagen:
2
2
3
Mitarbeiter:
185
125
125