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Editorial

Einsatz für den Notstrom

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen in der letzten WASSERZEITUNG des Jahres. Die Insel war auch in diesem Jahr wieder gut besucht. Die geförderte Trinkwassermenge bewegte sich im Rahmen unserer Prognosen. Allerdings fielen die Versorgungsspitzen morgens und abends weniger stark aus als sonst. Gerade in den urlauberstarken Sommermonaten hat das die Ver- und Entsorgung für uns spürbar erleichtert.

Eine besondere Herausforderung war der Stromausfall am 3. September zwischen Ahlbeck und Koserow. Auch Wasser- und Pumpwerke waren betroffen. Unsere Notstromaggregate hielten die Versorgung jedoch aufrecht und zeigten: Die Notfallpläne funktionieren. 

Mirko Saathoff. Foto: SPREE-PR/Kuska

Allerdings haben wir auch eine Schwachstelle erkannt: Unser Chef vom Dienst war zeitweise nicht erreichbar, weil auch im Telekom-Netz eine Störung vorlag. Hier müssen wir nachbessern. Denn: Kommunikation im Ernstfall sicherzustellen, ist ebenfalls ein wichtiger Teil von Krisenvorsorge.

Der Blick unserer Arbeit wendet sich auch schon dem nächsten Jahr zu. Aktuell arbeiten wir unter anderem am Wirtschaftsplan und an der Gebührenkalkulation. Als nächstes schreiben wir die Klärschlammverwertung und den Stromeinkauf aus. Hier hoffen wir auf gute und wirtschaftliche Angebote. 2027 greift zudem die vom Land beschlossene Erhöhung des Trinkwasserentnahmeentgelts. Die Verdopplung von 10 auf 20 Cent je Kubikmeter wird auch Einfluss auf die Kalkulation haben. Lassen Sie mich an dieser Stelle noch einmal betonen, dass wir als kommunale Einrichtung nicht gewinnorientiert arbeiten. Unsere Maßgabe lautet: Kostendeckung. Darauf können Sie sich auch unter schwieriger werdenden Rahmenbedingungen verlassen.


Ihr Mirko Saathoff
Geschäftsführer